*Der Treff-Flugzeugthread*

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  • Da ist noch genug Platz.
    Der Zaun ist kaum höher als die Leitplanke und die Schilder sind links von der Landebahn platziert. Von einer Katastrophe kann keine Rede sein.

  • Ich vielleicht Amateur.


    Du nichts als Klugscheisser.

    Nachdem Du Christians Ansage geflissentlich überlesen hast ist jetzt erstmal Pause.

    Manchmal frage ich mich was die Leute von mir denken. Dann fällt mir aber ein, dass die meisten Leute gar nicht denken, und ich bin wieder beruhigt :party:

  • Da ist noch genug Platz.
    Der Zaun ist kaum höher als die Leitplanke und die Schilder sind links von der Landebahn platziert. Von einer Katastrophe kann keine Rede sein.


    Meines Wissens ist der Zaun mannshoch. Viel Platz kann zwischen Zaun und Fahrwerk nicht gewesen sein.
    Der Pilot hat ein paar Meter zu früh aufgesetzt, was im Prinzip kein großes Problem ist. Das eigentliche Problem ist dieser Badestrand und die Leute, die da rumturnen. Das ist eine unnötige Gefahrenquelle, sowohl für die Badegäste als auch für die Flugzeuge und deren Insassen. Da die örtlichen Behörden offenbar nicht die Absicht haben, diesen Mißstand zu beseitigen, sollten auf diesem Flugplatz imho große Maschinen nicht mehr landen dürfen.


    Gruss
    Andreas


  • Aber ich weiß wenigstens, wovon ich spreche. Du, leider, überhaupt nicht.



    Ähm, nein.



    Die Landerollstrecke des Fliegers interessiert niemanden. Ein kommerzieller Operator muss die Landestrecke faktorisieren. In diesem Fall (Jet) muss die verfügbare Landestrecke das 1,67-fache der benötigten Landestrecke betragen. Bei nasser Bahn noch mehr.


    In diesem Dokument http://www.boeing.com/assets/p…al/airports/acaps/737.pdf auf Seite 184 ist zu sehen, dass auf Sea Level bei trockener Bahn und Klappe 30 bei MLM schon über 2.000m Landing Distance Available nötig sind. Anders ausgedrückt: um bei oben genanntem Platz legal landen zu dürfen, dürfte die Kiste nur 46 Tonnen wiegen.


    Und selbst wenn: Landing Distance und Landing Roll sind zwei verschiedene Begriffe.


    Wenn man schon klugshicen will, sollte man das sorgfältig tun.
    Diese Art von Berufsklugshicertum ist es, was mich die Lust am Forum mehr und mehr verlieren lässt. Egal wie dünn der fachliche Hintergrund im Einzelfall auch sein mag, jeder muss zu jedem Thema alles zum Besten geben, stets im Brustton der Überzeugung und nicht selten verbunden mit persönlichen Angriffen auf alle, die es wagen zu widersprechen.


    Und: Ja, wenn einer in 5m Abstand mit einem Airliner über einen Zaun nagelt, hat er einfach Glück gehabt. Nicht mehr und nicht weniger. Das hat mit Können nicht mehr viel zu tun. Die Jungs in der Asiana 777 in SFO hatten kein Glück.


  • Auch hier wieder: nicht rumreden, wenn man keine Ahnung hat.


    Doch, das Recht nehme ich mir. Ich besitze reichlich Flugerfahrung - als Passagier. Und aus dieser Sicht darf ich auch die Landung eines Piloten bewerten. ;)



    Schlag mal "Außenlandung" nach. Wenn er einen Meter vor Schwelle aufsetzt, ist das illegal.


    Das mag sein, und dass ein Profi wie Du diese Landung anders bewertet als ein Passagier ist nicht nur nicht verwunderlich - es ist auch interessant, die verschiedenen Sichtweisen kennenzulernen, findest Du nicht?
    Mir als Passagier z.B. ist es völlig Wumpe, ob der Pilot vor irgendeiner Schwelle (von der ich vorher noch nie gehört habe) oder danach aufsetzt. Wichtig ist nur, dass ich mir bei der Landung nichts breche und unversehrt wieder aussteigen kann. Das ist hier ja wohl der Fall gewesen. ;)


    Gruss
    Andreas

  • Doc Monka, heißt "illegal", dass das zu frühe Aufsetzen einer Maschine seitens des Flughafenbetreibers meldepflichtig ist, oder dass dieser ein Benutzungsverbot / eine andere Sanktion gegen Pilot oder Airline aussprechen kann?


    Da ja schon ein Zehntel der Landegeschwindigkeit eines Jets bei einem Kfz am Übergang von Makadam zum unbefestigten Bankett ein umwerfendes Ergebnis sein kann, kann ich mir vorstellen, was in so einem Fall physikalisch-kräftemäßig an den Fahrwerken und Reifen des Jets los ist.

    Tut, was ich sage, nicht, was ich mache!



  • Darf man fragen wie du darauf kommst, dass es sich hier um die legendäre Landebahn in St. Marteen handelt?
    Das ist ein Flughafen irgendwo in Griechenland. Deine Bildausschnitte haben rein gar nichts mit dem Video zu tun.

  • arf man fragen wie du darauf kommst, dass es sich hier um die legendäre Landebahn in St. Marteen handelt.

    Du hast recht, vermutlich da es hies "the 2nd St Maarten"...

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Hier das Satellitenbild zum Skiathos Airport, eine griechische Insel der Sporaden, auf der die 737-800 im Video gelandet ist. Dessen Start-und Landebahn ist beidseitig vom Mittelmeer begrenzt und mit 1.628m deutlich kürzer als die auf St. Maarten.



    Zitat

    Auf dieser können Flugzeuge bis zur Größe einer BOEING 757-200 landen. Dadurch kann der Flughafen auch aus weiterer Entfernung angeflogen werden. Trotz der großen Flugzeuge, welche dort verkehren, verfügt der Flughafen über kein Instrumentenlandesystem sodass alle Anflüge im Sichtflug stattfinden. Des Weiteren gibt es keinen Flugzeugtreibstoff auf der Insel.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/F…_Alexandros_Papadiamantis


    Mal eine andere Frage:
    Warum sind die Cockpitfenster von großen Linienmaschinen zu öffnen? Manchmal sieht man Piloten nach der Landung aus den geöffneten Fenstern winken. Geht es dabei um die leichtere Reinigung? Ist ein Öffnen in der Luft technisch ausgeschlossen?

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Ist ein Öffnen in der Luft technisch ausgeschlossen?


    Sollte das Cockpit aus irgendeinem Grund verraucht sein oder der Verdacht bestehen, dass sich giftige Dämpfe aus unbekannter Quelle bilden, besteht die Möglichkeit in erträglicher Höhe und bei reduzierter Geschwindigkeit die Fenster zum Entrauchen zu öffnen.


    Sauerstoffmasken sind aber meist die bessere Lösung, da einströmende Frischluft etwaige Schwelbrände verstärkt.
    Hauptsächlich dienen zu öffnende Fenster als Notausstieg für die Piloten.

  • Doch, das Recht nehme ich mir. Ich besitze reichlich Flugerfahrung - als Passagier. Und aus dieser Sicht darf ich auch die Landung eines Piloten bewerten. ;)


    So, meinst Du. Ich könnte jetzt argumentieren, dass der Pax vielleicht 10% der Faktoren mitbekommt, die eine Landung "gut" oder "schlecht" machen. Nur mal als Beispiel: eine "weiche" Landung ist nicht in jedem Fall wirklich gewünscht. Aber ich glaube, das wäre müßig.


    Zitat


    Das mag sein, und dass ein Profi wie Du diese Landung anders bewertet als ein Passagier ist nicht nur nicht verwunderlich - es ist auch interessant, die verschiedenen Sichtweisen kennenzulernen, findest Du nicht?


    Durchaus. Der Ton macht aber die Musik.
    Unkenntnis ist nichts Schlimmes. Es gibt endlos viele Themen, von denen ich keinen blassen Schimmer habe. Bei diesen Themen trete ich entsprechend leise auf, oder ich halte mein Maul. Ich lerne gern dazu, käme aber nicht auf die Idee, Halbwissen als Tatsachen zu formulieren.


    Unkenntnis gepaart mit Arroganz ist eine unangenehme Kombination und eine Charakterfrage.


    Deinen Charakter hast Du in meinen Augen spätestens dort durchblicken lassen, als Du schriebst, manch eine 4U-Crew würde "Unfit to fly" als einen Urlaubsersatz nutzen. Dazu beschäftigt mich eine Frage :
    Am Tag nach dem Unglück war ich für eine Schulung bei Lufthansa Flight Training in MUC und habe -wie viele andere Kollegen aus unterschiedlichen Firmen - an der Schweigeminute teilgenommen. Ich habe die weinenden Menschen gesehen, die um ihre Kollegen und Freunde getrauert haben.
    Meine Frage ist: Hättest Du den ***** in der Hose gehabt, diesen Menschen Deinen dummen, arroganten Kommentar ins Gesicht zu sagen?


    Tut mir leid für den off-topic-Exkurs, aber ein schlauer Mensch in einem Führungskräfte-Seminar hat mir mal gesagt: "Jeder hat ein Recht auf Feedback". Ungeachtet meines großen Ärgers über diesen und andere unsachliche Kommentare habe ich mich bemüht, sachliches Feedback zu geben.


    Schönen Sonntag noch. ;)


  • Deinen Charakter hast Du in meinen Augen spätestens dort durchblicken lassen, als Du schriebst, manch eine 4U-Crew würde "Unfit to fly" als einen Urlaubsersatz nutzen.


    Das fliegende Personal bei Germanwings besteht meines Wissens aus über 300 Personen. Darunter wird es sicher einige geben, die den 6 verunglückten Mitarbeitern tatsächlich nahe standen, also eine persönliche Freundschaft hatten, sich regelmäßig trafen, vielleicht gemeinsam Urlaub machten. Aber das alle 300 zueinander eine so enge gegenseitige Beziehung hatten, ist unwahrscheinlich. Trotzdem ist am Tag nach dem Unglück bei Germanwings praktisch nichts geflogen, es muss also eine große Anzahl von Mitarbeitern gegeben haben, die sich fluguntauglich gefühlt haben.
    Ich bezweifle, dass die alle in so starkem Maße persönlich betroffen waren.


    Es handelt sich dabei um eine Einschätzung eines Vorgangs auf der Basis meiner persönlichen Lebenserfahrung. Das alles hat weder etwas mit Unkenntnis oder Fachwissen zu tun, noch mit Arroganz oder Charakter. Daher kann ich Dein Feedback nicht nachvollziehen.


    Schönen Sonntag noch. ;)


    Danke, gleichfalls. ;)


    Gruss
    Andreas

  • In so einer Situation halte ich mich mit solchen Vermutungen zurück. Es gibt meiner Meinung nach Dinge, die man in bestimmten Situationen mal nicht anspricht. Ob du recht hast oder nicht, sei dahingestellt.
    Ich persönlich finde es gar nicht so abwegig, dass sich die Leute in einem 300 Mann Unternehmen nicht alle irgendwie kannten. Sicher, die einen mehr die anderen weniger. Ich will nicht wissen, was ich in der Situation gemacht hätte, wenn sowas praktisch hautnah passiert.
    Insofern halte ich die Reaktion vieler Germanwings-Mitarbeiter für mehr als verständlich.


  • Ich bezweifle, dass die alle in so starkem Maße persönlich betroffen waren.

    Muss man immer persönlich betroffen sein, um eine solche Verantwortung direkt nach einem derartigen Unglück nicht tragen zu können, bzw. sich unsicher bez. dessen zu fühlen?

    Manchmal frage ich mich was die Leute von mir denken. Dann fällt mir aber ein, dass die meisten Leute gar nicht denken, und ich bin wieder beruhigt :party:

  • Ich hatte unlängst ein sehr interessantes Gespräch mit einem Spotter am FRAPORT. Da konnte auch das Thema mit diesem peitschenden Geräusch an der Landebahn, ca. 45 Sekunden nachdem Maschinen gelandet sind, aussortiert werden. Es handelt sich tatsächlich um Wirbelschleppen, also Luftverwirbelungen die hinter einem Flugzeug und insbesondere an dessen Tragfflächenenden enstehen. Wenn diese auf den Boden treffen kommt es zu diesem Geräusch. Dass nicht alle Flugzeuge dieses Geräusch erzeugen, hängt zum einen mit der Flugzeuggröße zusammen, zum anderen mit der Form der Tragflächenenden, der sogenannten Winglets. Neuere Flugzeuge besitzen sogenannte Sharklets, d. h. die Tragflächen sind an den Enden wie Haifischfloßen nach oben gezogen. Dies minimiert die Verwirbelungen und hilft Sprit zu sparen. Je größer eine Maschine ist, desto mehr Verwirbelungen entstehen und desto länger müssen die Abstände bei der Landung sein. Die kürzesten Landeslots habe ich in Frankfurt bislang mit 2:00 bis 2:30 Min. gemessen.


    Freilich habe ich auch ein paar Tipps für andere Spotter-Standorte erhalten und wo und wann welche Maschinen landen. Der Mann war 71, ein Ex-Maschinenbauer und seit rund 25 Jahren eingefleischter Flugzeugfan.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Ein Foto muss ich noch nachliefern: Per Zufall habe ich den neuesten LUFTHANSA-Jumbo-Zugang auf seinem Jungfernflug abgelichtet: D-ABYT ist die letzte Ausbaustufe der BOEING 747-8, die unlängst im LH Retro-Design der 1970er Jahre ausgeliefert wurde. Die vorletzte Maschine dieser Spec, die an die LH geht. Man erkennt den modernsten Jumbo an der langen, bis auf die Tür, durchgehenden Fensterreihe oben sowie an den Triebwerken, deren Enden gezackt sind.



    Artikel dazu: http://www.aero.de/news-21050/…verett-aus-der-Halle.html

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  • Frische Impressionen von Fraport aus Zeppelinheim:


    Dort findet sich das Luftbrückendenkmal:


    mit zwei DOUGLAS "Rosinenbombern":



    unweit des Fraports:


    auf dem es Schlag auf Schlag geht:


    Keine Ahnung was das war, aber dieser Jet landete außergewöhnlich fix :eek::


    "Die Vögel" sind auch schon da:

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  • Erneut FRAPORT von letzter Woche:





    Der neueste BOEING Jumbo 747-8:

    im Vergleich zum AIRBUS 380:

    Beide sind im Vergleich zu anderen Maschinen sehr leise.
    Der 380 verbraucht Gummi wie bei einer Drift-Challenge :crazy::

    Eine Spotterin mit professionellem Equipment:

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