Hab ich was verpasst? Twitter, Facebook, Myspace...

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  • Mir erschließt sich irgendwie nicht ganz der Sinn und Nutzen davon, oder inwiefern profitiert man davon? :confused:


    Mittlerweile sollten sich einige "Nutzer" dieser Netzwerke mal wirklich Gedanken darüber machen, was sie dort von sich so "preisgeben" ..... immer mit dem Hintergrund, dass das Internet "nichts vergißt".;)


    Hierbei spreche ich vor allem die "jungen Nutzer" dieser Netzwerke an.:mad:


    Der vermeintliche "Nutzen" kehrt sich da dann nach ein paar Jahren sehr schnell ins Gegenteil, wenn die "Jugendsünden" dort verewigt sind und nurmal so als Beispiel der eventuelle zukünftige Arbeitgeber mit einem Blick in diese Netzwerke "Einblick" erhält ....


    Und nun kommt es aus meiner Sicht:


    Diese (jungen) Nutzer machen sich dort in diesen "Netzwerken" praktisch "nackig" .... 5 Minuten später rennen die gleichen Personen "Amok", weil ja der böse Staat die ein oder andere Information speichern möchte / speichert.:kpatsch:


    ...... ach Mensch ...... ich fange gerade an, mich schon wieder aufzuregen .... :mad:

  • Mittlerweile sollten sich einige "Nutzer" dieser Netzwerke mal wirklich Gedanken darüber machen, was sie dort von sich so "preisgeben" ..... immer mit dem Hintergrund, dass das Internet "nichts vergißt".;)
    Hierbei spreche ich vor allem die "jungen Nutzer" dieser Netzwerke an.:mad:


    Wenn ich dabei meine Tochter denke könnte ich auch an die Decke gehen.
    Eigentlich sollte man davon ausgehen können das ein erwachsener Mensch etwas bedachter sein sollte mit dem Umgang seiner persönlichen und privaten Daten. :rolleyes:
    Aufgrund der mittlerweile unzähligen Profile und veröffentlichen Daten könnte der eine oder andere Bewerber mal schnell leer ausgehen bei der Jobsuche etc.

  • ... nurmal so als Beispiel der eventuelle zukünftige Arbeitgeber mit einem Blick in diese Netzwerke "Einblick" erhält ...

    Aus diesem Grund gibt es dafür nun ein Gesetzesentwurf. Link


    Zitat

    Der FDP-Rechtsexperte Christian Ahrendt sagte der F.A.Z.: „Arbeitgeber können Arbeitnehmer nicht mehr in der Umkleidekabine beobachten.“ Zudem dürften Unternehmen Stellenbewerber nicht mehr im Internet ausspionieren.

  • Aus diesem Grund gibt es dafür nun ein Gesetzesentwurf. Link


    Ein "Rechtsexperte" der FDP ... mmmhhh... ist das nicht die "Alle Macht dem Markt" Partei??


    Und wer will überprüfen, ob der "pöhse pöhse" Personalchef nicht doch abends zuhause mal im "Gesichtsbuch" oder auf den "Studenten-ziehen-sich-aus-Verzeichnis" Seiten still und heimlich recherchiert??? :boese:


    Gesetze sind nur DANN sinnvoll, wenn sie nachprüfbar und die Kriterien handhabbar sind ... ansonsten sind sie normaler Ministerunsinn, aber was will man von der derzeitigen Rumpf-und-Resteposten-Regierung auch verlangen ... evtl. die Löschung des Internet?? :crazy:


    Diese gesamte Gesetzgebungshysterie dieser "Experten" *LOL* wird doch schon zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Makulatur, da sollen die sich den ganzen unsinningen Gesetzgebungsvorgang von vorne herein sparen ... und somit auch Steuergelder. :rtfm:


    Wer nicht begreift, dass er seine Daten in einen Behälter steckt der sie nie wieder hergibt, hat es auch nicht besser verdient, wenn seine Daten dann auch gegen ihn benutzt werden, c'est la vie!


    Irgendwie bin ich doch ein wenig stolz darauf, Merlin's Mäntelchen im Internet zu tragen ... keiner sieht mich, keiner weiß wer ich bin ...


    Ach wie gut dass niemand weiß ... :D


    Michael.

    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch. (Mark Twain (1835-1903))
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    Jeep fahren heißt da stecken zu bleiben, wo andere erst garnicht hinkommen!

  • ...Gesetze sind nur DANN sinnvoll, wenn sie nachprüfbar und die Kriterien handhabbar sind ....

    Wenn es danach ginge, könnte man die meisten als unsinnig bezeichnen, denn daheim im stillen Kämmerchen kann man so einiges machen, was verboten ist.

  • Wenn es danach ginge, könnte man die meisten als unsinnig bezeichnen, denn daheim im stillen Kämmerchen kann man so einiges machen, was verboten ist.


    ...... dennoch wird der ein oder andere Arbeitgeber, selbst wenn dieses Gesetz kommt, die Netzwerke studieren und schauen, wen er sich da "einfängt".;)


    ....... und er wird bestimmt nicht so blöd sein, im Falle einer Absage dies mit dem Ergebnis dieser Recherchen zu begründen.


    ..... daher:


    Wer wenig/nichts im Internet von sich preis gibt, fährt definitiv besser.

  • Alle neuen Bewerber werden eh erstmal gegoogelt und dann die üblichen Verdächtigen durchgesucht (Xing, wkw, Facebook, StudiVZ, LinkedIn, MySpace,...). In den meisten Fällen trifft man ins schwarze. Aber Stubenhocker sind das hier alle nicht, daher kommen auch die zum Zug, die gerne "socialising" betreiben. Bei uns wird das nicht nachteilig ausgelegt.

    In anderen Unternehmen könnten aber Saufgelage usw. sehr nachteilig sein.

    Von mir gibts net viel, dafür sorge ich schon...

    Nebenbei, kennt jemand HI5.com - ist das etwas - was auch in Richtung Facebook geht? Kann mich da jemand aufklären. :cool: Ich will mich nicht unbedingt überall anmelden....

  • Sorry das sind keine Argumente gegen Social Communities. Wenn man private Daten und Bilder von sich Preis gibt entscheidet man das immer noch selber! Was da als Nachteil aus Arbeitnehmersicht sein soll erschließt sich mir nicht. Ich weiß ja vorher was ich einstelle und wer so doof ist sein Profil jedem zugänglich zu machen, ja sorry, dem gehört es auch nicht anders! :rolleyes: Ohne eigene Zustimmung kann niemand das Profil anschauen und da können dann wilde Sex PArties abgebildet sein, ein externer hat ja keinen Zugriff drauf. Ein bischen Gehirn einschalten sollte man schon!


    Übrigens werden Xing Profile aus meinen aktuellen Erfahrungen sogar als positiv im Bewerbungsprozess gewertet. Vor allem dann wenn man sich den zukünftigen Chef schon vor der Bewerbung auf Xing etc. anschaut (bekundet verstärktes Interesse an der Stelle)! Und aus meinen aktuellen Erfahrungen sind bei Xing ALLE! drin.


    Youngdriver

  • Ups, nicht falsch verstehen. Xing sowie LinkedIn sind natürlich klasse und absolut positiv zu werten. 98% unserer neuen Kollegen sind bei xing schon vorher gewesen, der Rest ist danach dort angemeldet. Gerade Xing ist ja in der IT-Welt ein MUSS.

    Ich hab einen neuen (lukrativen) Job über Xing bekommen. Der Vertriebsleiter hat mich direkt kontaktiert. Hin und her geschrieben, Lebenslauf und Infos geschickt, nach 2 vor-Ort Gespräche kam der Vertrag.

    Dazu fast wöchentlich Headhunter Anfragen! :top:

    Aber eben wkw, FB, StudiVZ können oft (nicht immer) nachteilig sein, gerade in der Öffi Welt. Letztendlich hat das aber jeder selbst zu verantworten, was er preisgibt und was nicht.

    :rtfm:

  • Was langsam nervt, auf jeder Trödelseite ein Knopp "gefällt mir" oder "gefällt 123 Leuten". Und nun?


    Ja, das geht mir auch auf den Senkel. Wobei die Idee an sich natürlich super ist. Prima Werbung für Facebook und umgekehrt für Seitenbetreiber natürlich erst recht.


    Inzwischen haben auch die neueren Versionen von ICQ so eine Art eingebauten Twitter.
    Einige meiner weiblichen Bekannten nutzen den Mist auch noch ständig. Ist immer hochinteressant... :rolleyes:

  • Ich weiss schon, warum ich nicht bei Facebook bin:


    Per Facebook wollte eine junge Engländerin zu ihrer Geburtstagsparty einladen. 15 Freunde sollten kommen. Doch weil sie bei Facebook einmal falsch klickte, haben sich nun 21.000 angemeldet - die Polizei ist alarmiert. [...]


    Doch genau das ist es, was vielen Kritikern an Facebook sauer aufstößt: Per Standard lässt das Social Network viele Schutzfunktionen für die Privatsphäre abgeschaltet, macht so viel öffentlich wie nur möglich. Nur wer selbst aktiv wird, sich genau mit den entsprechenden Einstellungen auseinandersetzt, kann sich gegen ein Zuviel an Öffentlichkeit wieder abschotten.
    (Quelle)


    Also immer schön aufpassen.


    Gruß


    Ruler

  • Wenn so ein Netzwerk der Karriere dient, dann finde ich es bedingt ok seine persönlichen Daten dort zu hinterlegen.


    Bei dem ganzen fun-Kram, wie z.B. facebook, würde ich nie meine Identität preisgeben. Hier im treff ist man ja sogar weitgehend anonym.

  • Investor
    Und was macht man mit Twitter? Habe da für mich noch keinen ersichtlichen Nutzen ziehen können. Was machst du denn mit Twitter, würde mich echt mal interessieren.


    Youngdriver


    Das war ironisch gemeint. Ich bin weder bei Twitter noch bei Facebook noch bei Myspace noch...


    Twitter ist aber imho das unnützeste von den ganzen Dingern. Kenne ein paar wenige Vögel die da alle paar Minuten Ihre aktuellen Standorte und was weiss ich durchgeben. (wohl gemerkt aber alles Business-Kasper, keine gelangweilten Hartz4-Empfänger). :eek::eek::eek:


    Der Sinn erschliesst sich mir nicht, aber gut.

  • Ruler6th
    Ne Freundin von mir ist ne ehemalige Arbeitskollegin der Mutter von der 14-jährigen.


    Die ist schwer begeistert :D


    Ich finde es lustig. Zu "meiner" Schulzeit wurden in der Schule halt Einladungen verteilt, wenn heutzutage alle meinen, sie müssten nur noch via Internet miteinander kommunizieren, müssen sie halt auf die harte Tour lernen, was rauskommt, wenn man zu leichtfertig mit Daten umgeht.


    youngdriver
    Da kann man seinen "Followern" so hochwichtige Dinge mitteilen wie: "Habe schon wieder Verstopfung"* oder "Mach' mir jetzt erstmal nen Kaffee *gähn"


    *358 Personen gefällt das :D


    __


    Ich hoffe, daß mir nie im Leben so langweilig sein wird.

  • Wie konnten wir eigentlich früher ohne solche Dinge (über-) leben? :rolleyes:
    Lächerlich finde ich vor allem wie sich erwachsene Menschen an so etwas beteiligen und private Dinge über sich (ungewollt) preisgeben.
    Ist ja schon schlimm genug das unsere Kids vielfach nur noch soziale Kontakte am PC knüpfen, früher hat man draußen Leute getroffen.