Mit welchem Tier kann man Wolf verwechseln - oder

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    Original geschrieben von FrecherFuchs
    Danke Martin, auf Deinen Kommentar hab ich schon sehnlichst gewartet.
    Ändert aber nichts daran.


    Verteidiger der Jagd bleiben diese Antworten schuldig, nicht nur mir sondern generell. Und auch Du bist nicht willens mir endlich mal Argumente zu liefern.
    Persönliche Sticheleien (mehr kann ich Deinem Post nicht entnehmen) sind da wenig konstruktiv.


    Irgendwie ahnte ich schon beim Lesen der Überschrift, was hier zu diesem Thema abgehen wird... :D


    Unabhängig davon hat Martin natürlich Recht.


    Es wird dem Jäger schwerlich nachzuweisen sein, "dass er wusste, worauf er schoss". Insofern ist dieser Strang der Diskussion nicht mal wirklich diskussionswürdig. Falls dies trotzdem so war, war es nicht i.O. Jemanden dafür aber in den Knast schicken zu wollen, halte ich für höchst fragwürdig.


    Ansonsten sind ein Wolf und beispielsweise ein streunender und abgemagerter Schäferhund bzw. Schäferhund-Husky-Mischling bei schlechtem Licht sicherlich verwechselbar.

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    Original geschrieben von Cosmic Ansonsten sind ein Wolf und beispielsweise ein streunender und abgemagerter Schäferhund bzw. Schäferhund-Husky-Mischling bei schlechtem Licht sicherlich verwechselbar.


    Ich glaub auch nicht das diese erschossen werden müssen/sollen oder?
    Weil entweder reißen die Wild. Da kommt es scheinbar nicht drauf an oder? Bei den Abschusszahlen?
    Oder die reißen keine Wild und gehören vielleicht sogar jemanden, dann brauch man Hunde auch nicht einfach abzuballern. ;)


  • Da kennt sich aber einer aus, hab noch nie gehört das Feldhasen in Deichen rumbuddeln

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    Original geschrieben von Harley_M5/E34
    Da kennt sich aber einer aus, hab noch nie gehört das Feldhasen in Deichen rumbuddeln


    Du brauchst nicht gleich den geblasenen Truthahn imitieren. :D
    Wahrscheinlich ist hier auch das Kaninchen gemeint und vom Hasen erzählt worden. Habs auch nur weiter gegeben.

    Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem endlosen Meer. (Antoine de Saint-Exupèry)

  • Zitat

    Original geschrieben von Enduser
    Du brauchst nicht gleich den geblasenen Truthahn imitieren. :D
    Wahrscheinlich ist hier auch das Kaninchen gemeint und vom Hasen erzählt worden. Habs auch nur weiter gegeben.


    Dann würde ich nicht jeden Mist rumposaunen, wenn ich keine Ahnung habe

  • Also mal grundsätzlich: ich hab nix gegen die Jagd per se, die in diversen Fällen durchaus gerechtfertigt sein mag.


    Das Problem ist allerdings, dass sie vielerorts offenbar trotzdem von Stümpern ausgeführt wird, mit entsprechenden Auswirkungen. Hier im Ort sind es interessanterweise die größten Trottel, die zur Jagdsaison das Gewehr auspacken und auf den Feldern rumlaufen. Da werden dann auch mal "versehentlich" Haustiere erlegt.


    Highlight war ein Unfall auf der Autobahn vor 5 Jahren. Unmittelbar vor mir hatte sich ein Mondeo überschlagen, nachdem er einem (großen) Fasan auf der Fahrbahn ausweichen wollte und in die Leitplanke gekracht ist. Glücklicherweise keine allzu schweren Verletzungen. Der Fasan kam deswegen auf die Fahrbahn, weil keine 500 Meter neben der Autobahn eine Treibjagd stattfand und die Jäger sinnvollerweise auf die Autobahn zugetrieben haben. Die Polizei meinte nur, man werde sich die "Deppen" mal vorknöpfen...


    Meine Meinung: Jagd ist in manchen Fällen sinnvoll, aber faktisch gesehen haben viele (nicht alle!) Jäger einfach nur Spass am Rumballern - ohne das Hirn dabei einzuschalten.

  • Zitat

    Original geschrieben von Harley_M5/E34
    Dann würde ich nicht jeden Mist rumposaunen, wenn ich keine Ahnung habe


    Halt mal den Ball flach. Du hast hier bisher auch nicht mit Fachkompetenz geglänzt.


    Schiri kannste in deiner Stammkneipe spielen.

    Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem endlosen Meer. (Antoine de Saint-Exupèry)

  • Für mich haben Jäger auch keinerlei Daseinsberechtigung. Ob das nun unsere hierzulande sind, oder Kandadische, die junge Robben erschlagen müssen.


    Unglaublich, wie man Spaß daran finden kann, Tiere zu töten.

  • Zitat

    Original geschrieben von Bartman
    Unglaublich, wie man Spaß daran finden kann, Tiere zu töten.


    Unglaublich finde ich wie man alle über einen Kamm scheren kann. :rolleyes:
    Dass es solche Jäger gibt will sicher niemand bestreiten, aber es als allgemein gültig zu betrachten finde ich schon anmaßend!


    In jeder Sippe gibt es Vollhörner, auch bei den Jägern. Aber ganz sicher auch bei den Jagdgegnern.
    Ganz sicher sind einige Argumente der Gegner nicht von der Hand zu weisen. Andere dagegen haarsträubend und fast lächerlich. Fanatismus verhärtet die Fronten, nichts weiter. ie Betreibenden wollen davon natürlich nix wissen, auf beiden Seiten. :o

    Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem endlosen Meer. (Antoine de Saint-Exupèry)

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    Original geschrieben von c1helfer
    dir ist bewusst was passiert wenn der wilbestand (rehe schweine kanninchen hirsche) in mitteleuropa nicht reguliert wird?
    nichts ? leider falsch


    Nee klar
    Die fressen erst den Wald, dann die Felder leer und zum Schluss uns. :confused::rolleyes:
    Oder vielleicht werden sie einfach verhungen wenn das Nahrungsangebot nicht ausreicht? Was spricht eigendlich dagegen das die natürliche Auslese nicht funktioniert?

  • Zitat

    Original geschrieben von zinn2003
    Was spricht eigendlich dagegen das die natürliche Auslese nicht funktioniert?


    Nichts . Nur das es 100 Jahre dauert bis dann die gefrässigen Rehe und Schweine nahezu ausgerotten sind (weil es keine jungen bäume und eicheln mehr dann mehr gibt) und es dauert wieder eine Zeit bis wir einen "aufgeforsteten" Wald haben. Nun dann halt ohne Tiere. Das dumme is halt dass dann Tiere aus dem Bayrischen wald in die Rhön übersiedeln. Willst du alle Wildtiere ausrotten?


    Wusstest du dass Jäger hauptsächlich Tierpflege und Hege durchführen , zb füttern, damit sie den Winter überleben. Klar mann kann jetzt sagen man macht das nicht mehr, wird schon weniger Tier mit der Zeit.


    Hauptsache dein billiges McRib aus Schweinefleisch kommt auf den Tisch. Dass dieses aus miesesten Industriehaltungen (anderes Thema) kommt ist egal.

  • Zitat

    Original geschrieben von c1helfer
    ...Nur das es 100 Jahre dauert bis dann die gefrässigen Rehe und Schweine nahezu ausgerotten sind (weil es keine jungen bäume und eicheln mehr dann mehr gibt)


    Wusstest du dass Jäger hauptsächlich Tierpflege und Hege durchführen , zb füttern, damit sie den Winter überleben. Klar mann kann jetzt sagen man macht das nicht mehr, wird schon weniger Tier mit der Zeit.


    Achso also doch erst füttern damit wir zum abschießen genug haben? :confused:

  • Zitat

    Original geschrieben von c1helfer
    Nicht ganz. Es gibt ja durchaus Quoten, die nicht so hoch sind dass es 2 winter dann keine Tiere gibt. Wie gesagt es sollte alles im Gleichgewicht bleiben.


    Auf Schwarz-, Rot- und xxx-wild kann das aber bei den Abschusszahlen wohl nicht zutreffen.
    Wenn du Angst vorm Verbiss hast auf die Tiere auch nicht.

  • Zitat

    Original geschrieben von Claas
    Um nochmal auf das Bleimärchen der Jagdgegner einzugehen:
    http://www.landtag.nrw.de/port…v/Dokument/MMD14-9310.pdf
    Nur ein Beispiel, wie sich diese selbstgerechten Fanatiker ihre Sichtweise schönreden ;)


    Hast Du das von Dir verlinkte Dokument überhaupt mal gelesen ?
    Ich finde darin nichts was meiner Behauptung widerspricht.
    Die Verwendung von Bleischrot bei Jagd auf Wasservögeln ist seitens der Landesregierung geächtet heisst es darin, und dass in anderen Staaten Bleimunition längst verboten wäre.
    Das ist keine neue Erkenntnis, in der BRD ist man eben noch nicht so weit. Und da bleifreie Munition teurer ist spielt sie bei uns auch weiterhin in der Realität nur eine untergeordnete Rolle.


    Gib in Google einfach mal "Seeadler Bleivergiftung" ein und informier Dich vorab ein wenig bevor Du lospolterst.
    Der erstbeste Link hierzu


    Zitat

    Original geschrieben von c1helfer
    Nichts . Nur das es 100 Jahre dauert bis dann die gefrässigen Rehe und Schweine nahezu ausgerotten sind (weil es keine jungen bäume und eicheln mehr dann mehr gibt) und es dauert wieder eine Zeit bis wir einen "aufgeforsteten" Wald haben.


    Wer so argumentiert ignoriert völlig die natürliche Nahrungsknappheit.
    Nach Deiner Logik müssten in Nationalparks, wo sich das Wild ungehindert, ungestört und ohne Jagddruck verbreiten kann die Bestandszahlen geradezu explodieren. Das Gegenteil ist aber der Fall. Die Bestände in unberührter Natur sind deutlich geringer als in unserem "Kulturwald". Tonnenweise Zufütterung über das ganze Jahr hinweg sei Dank.
    Oft zitierte Aussage vom Leiter/ Tierarzt des Gran Paradiso Nationalparks in Italien: "Die Umwelt würde sich selbst optimal erhalten mit einem inneren Regelungsmechanismus, ohne dass der Mensch schießt. Ich sehe für die Jagd wirklich keine andere Funktion, als dass sie ein Vergnügen ist."
    Um nur mal einen aus der Liste herauszugreifen, die sich in dieser Richtung äußern und denen ich persönlich mehr Kompetenz und Sachverstand zutraue als dem deutschen Jagdverband.



    Zitat

    Original geschrieben von c1helfer
    Wusstest du dass Jäger hauptsächlich Tierpflege und Hege durchführen , zb füttern, damit sie den Winter überleben.


    Logisch:
    Nach eigenen Angaben (2001) hat die Jägerschaft folgende Naturschutzarbeit geleistet:
    3 Millionen Gehölze und 236.500 Bäume gepflanzt, 6.500 "biotopverbessernde" Arbeiten und 3.200 "Pflegemaßnahmen" durchgeführt.
    Als regelmäßiger Leser in Jägerforen weiß ich was von diesen Maßnahmen zu halten ist.


    Rund 320.000 Jagdscheininhaber gibt es in Deutschland.
    Somit hat jeder Jäger 9 Gehölze gepflanzt, dass ergibt eine Hecke von ca. 2,7 m Länge. Für einen Baum pro Jäger reicht es schon nicht mehr, sind nämlich nur 0,7 Bäume. Jeder 50. Jäger führt eine "biotopverbessernde" Maßnahme im Jahr durch und nur jeder 100. Grünrock kann sich jährlich zu einer "Pflegemaßnahme" durchringen.
    Ganze 9 Stunden arbeitet ein Jäger ehrenamtlich pro Jahr im Wald. Mehr nicht.
    Jeder Hobbygärtner leistet in seinem Vorgarten erheblich mehr Naturschutzarbeit, ohne dafür zu töten.



    Noch ein Auszug aus der "Pirsch" (Jagdzeitung):
    „Abschließend muss grundsätzlich die Frage erlaubt sein, was wir im
    Zusammenhang mit der Schwarzwildhege denn nun eigentlich wollen? Bei
    allen jagdlichen Freuden, die uns das Schwarzwild beschert, sind wir leider
    nicht in der Lage - und zwar republikweit -, so mit den Sauen umzugehen,
    dass man von sozial-biologischstabilen Beständen sprechen könnte. Trotz
    Schwarzwildringen, Hegegemeinschaften und Ähnlichem, die
    bedauernswerterweise häufig nur auf dem Papier funktionieren, kann wohl
    gegenwärtig kaum irgendwo der Nachweis einer nachhaltigen
    Altersklassenhege erbracht werden. Dazu gehören eine befriedigende Anzahl
    an Leitbachentypen und reifen Keilern (ab 5 Jahre). Wo bleibt die
    Verpflichtung nach § 1 BJagdG zur Hegepflicht? Unsere Schwarzwildbestände
    sind (oder waren sie?) hoch, sozialbiologisch desorganisiert, in ihrer Struktur
    eher "Kindergärten"! Der Begriff asozial ist wohl am treffendsten, denn die
    Sozialstrukturen sind zerstört. Reife Keiler sind die seltene Ausnahme, "Kinder
    gebären Kinder" und die damit provozierte Verzwergung der Bachen schreitet
    dramatisch fort. Wir Jäger (!) haben dabei zudem einen Schwarzwildbestand geschaffen, der höchst anfällig ist.


    Und noch ein Link für Enduser, dessen Suchmaschine offensichtlich kaputt ist:
    Fasanenjagd: 500 in Fasanerien für die Jagd gezüchtete Fasane unmittelbar nach Freilassung erschossen

  • Die Jagdgegner möchte ich sehen, die in der Gaststätte eine Hasenkeule/Reh/Wildschwein/Hirsch/Ente ........................... verlangen und dazufügen "aber bitte von einem Hasen der sich totgelacht hat". Oder sind das alles Vegetarier?

    Wir sind jung, weiß und ledig. Also!
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  • Zitat

    Original geschrieben von FrecherFuchs
    Und noch ein Link für Enduser, dessen Suchmaschine offensichtlich kaputt ist:
    Fasanenjagd: 500 in Fasanerien für die Jagd gezüchtete Fasane unmittelbar nach Freilassung erschossen


    Im Gegensatz zu dir scheine ich offensichtlich den Filter des gesunden Menschenverstandes zu nutzen.
    Da warte ich nicht mal bis das erste Bild geladen ist, wenn ich den Domainnamen lese. :cool: Denkst du ich lese mir den Dreck auf so einer Seite durch? Das ist doch eher dein Tummelplatz, also feel free.


    Übrigens: Hast du dir die PDFs selbst mal durchgelesen? NRW gehört nicht zur BRD? Nun, ich wohne in Sachsen und auch hier ist Bleimuni fast nur noch bei Treibjagd benutzt. In Brandenburg ist es verboten.


    Also kann man das auch komplett abstellen. Aber das zieht ja nicht, richtig? Jagd gehört generell verboten, ist doch dein sehnlicher Wunsch, oder?


    Träum weiter. Das ist ja nicht verboten. :D

    Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem endlosen Meer. (Antoine de Saint-Exupèry)

  • Zitat

    Original geschrieben von thomas525ix
    Die Jagdgegner möchte ich sehen, die in der Gaststätte eine Hasenkeule/Reh/Wildschwein/Hirsch/Ente ........................... verlangen und dazufügen "aber bitte von einem Hasen der sich totgelacht hat". Oder sind das alles Vegetarier?


    :top:


    dass sind dann die die auf der A81 extra weit zum leckeren wildrestaurant fahren
    und sich gar nicht bewusst sind dass die heimat der sooooo süßen hasenkinder und feldhamsterfamilien durch "ihre" autobahn zerstört worden ist :D