haben heutige LKW (Diesel) immer einen Turbo

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  • Zitat

    Original geschrieben von exhorder
    Sind das Wandlerautomaten wie im Pkw oder eine automatisierte Schaltung à la EPS und Konsorten?


    EPS wie in den alten Mercedes-LKW gibt es so nicht mehr. Bei MB heißt das nun TSA - Telligent-Schalt-Automat. Diesen gibt es mit normaler Kupplung, wobei die Gänge mittels eines Joysticks zuerst angewählt werden, und der BC legt diese Gänge dann beim kuppeln ein, oder ohne Kupplung als automatik, wo das Getriebe selber schaltet.


    Bei MAN gibt es entweder den Vollautomaten, der alles selber macht, oder die Semi-Automatik-Schaltung, wo man einen Schalthebel und eine Kupplung hat. Die Kupplung kannbei diesem System sowohl über das Fußpedal, als auch über einen Knopf am Schalthebel betätigt werden.


    Bei beiden Fahrzeugen mit Automatik kann natürlich manuell eingegriffen werden. Bei MB über den besagten Joystick, bei MAN ist ein Lenkstockhebel, der auch für den Retarder zuständig ist.


    Ob das jetzt reine Wandlerautomaten sind, kann ich dir nicht 100%ig sagen. Müsste ich mich erst erkundigen. Die reinen Vollautomaten haben wir erst seit letztem Jahr in der Firma.

    Mfg Mick

  • schnuffl
    MAN schafft inzwischen auch Euro 5 ohne AdBlue.


    Dooferweise nicht von Anfang an bei deren neuem Modell, so daß wir jetzt trotzdem einige MAN TGX mit AdBlue haben.
    Auch unser neuer Volvo (darauf hat der Fahrer bestanden :D , auch wenn ansonsten nur MAN und Mercedes auf dem Hof kommt, womit die These von Der Jens widerlegt sein dürfte) hat leider AdBlue.


    mick40
    Die MAN Automatik steckt auch noch in den Kinderschuhen, finde ich ;)
    Was geht die mir manchmal auf den Senkel.
    Da fährt man eine Steigung hoch, schaltet vorher in den 11. Gang runter und wenn der Wagen das Tempo gerade eben hält, hat die Automatik nix besseres zu tun, als wieder einen Gang hochzuschalten. Blöd nur, daß man dadurch dann schön ein paar km/h verliert und die Geschwindigkeit weiter sinkt. Schaltet man dann wieder runter, wird er durch den Schaltvorgang nochmals langsamer. :kpatsch:
    Ist ja eine tolle Automatik, die man vor jedem etwas stärkerem Hügel auf manuell schalten muß.
    Auch beim Rangieren finde ich die nicht so toll. Wenn man nur noch ein paar Zentimeter weiter rückwärts möchte, komme zumindest ich mit einem Schaltwagen besser zurecht.
    Da finde ich die Automatik von Volvo besser abgestimmt, wobei ich bei der wieder nicht verstehe, warum die im Schubbetrieb manchmal den Gang komplett rausnimmt. Macht doch für den Spritverbrauch keinen Sinn und außerdem steigt das Tempo dann bergab doch recht zügig über einen vernünftigen Wert.


    Bei uns sind die von der Ausstattung her auch nicht schlecht, wobei denen Sicherheitssysteme, die nicht serienmäßig sind, nicht immer einen Aufpreis wert sind. ESP inzwischen schon, ebenso Abbiegelicht und Retarder.
    Für Xenon würden die genauso wie für Spurhalteassistenten und Abstandsregelung nix ausgeben.
    Dann lieber Hupen, Chrom und Lämpchen.


    So sehen unsere aus:


    (Nein, wir fahren nicht für die Stadtwerke :D )


    Der_Stevie
    Ja, leider.
    Macht für den Güterverkehr dann meist keinen Sinn, wenn man nicht gerade ausschließlich Waren transportiert, die eh nicht viel Platz benötigen, aber schwer sind.
    Für Dich habe ich aber noch Bilder aus "meiner" alten Firma. Vor allem die Ladung dürfte Dich interessieren (meine interne Bewerbung wurde nicht angenommen :D ):


  • Zitat

    Original geschrieben von mick40
    ...naja, ist beim LKW halt ein bischen schwierig, was die Leistung angeht. Bei MAN z.B. hat man das Drehmoment zwischen 1100 UPM und 1400 UPM, jedoch die Nennleistung von sagen wir 440 PS hat man erst bei 2000 UPM. Wenn man schneller vorwärts kommen will, dann muß man den Motor schon gut "bei Laune" halten....


    Das ist natürlich richtig.
    Ich meinte,dass die LKW's ja auf 90km/h begrenzt sind,damit auch im überschaubaren Drehzahlbereich 1100-14000 U/min sich größtenteils bewegen.
    Das "bei Laune" halten geht auf Kosten eines höheren Verbrauches.
    Hohe Drehzahlen sind deshalb nicht so gern gesehen.Außer beim Einsatz der Motorbremse(n),In-,Re-,bzw. Aquatardern.
    Es ist deshalb auch die Kunst, die Motorcharakteristik (hohes Drehmoment über ein breites Drehzahlband zu halten und die Auslegung des Antriebsstranges.


    Die MAN-TGX Reihe sieht wirklich,für einen Lkw,gut aus.
    Im Inneren kann er aber seine VW-Konzern Zugehörigkeit nicht verleugnen. ;)


    Bin mal auf die Zukunft gespannt,was die Entwicklung bei MAN mit dem Einstieg bei SCANIA mit sich bringt.

    Mein Bäcker sagt immer:Wenn du etwas von heute willst,musst du morgen wieder kommen!
    Aktueller Verbrauch

  • Interessant finde ich, dass MAN für Großabnehmer (Flottenbetreiber) eine Sonderversion der Schaltautomatik anbietet, bei der manuelle Eingriffe wesentlich beschnitten werden (nur noch bei Bergabfahrten usw.)
    Sicherlich, absolute Schinder können so kaum noch was kaputt machen und fahren mit Sicherheit sparsamer als manuell geschaltet, aber wenn Profis ein solches Auto bekommen?


    Einen Wandler haben diese neuen Getriebe natürlich nicht - wichtig im Hinblick auf den Verbrauch. Die schalten so gekonnt, dass auf die Synchroneinrichtungen im Getriebe verzichtet werden kann - spart Gewicht.
    Wandler kommen eigentlich nur noch bei absoluten Schwerlastzugmaschinen zum Einsatz , da i.d.R. aber eine Wandler-Schalt-Kupplung: Wandler nur noch zum Anfahren, dahinter mehr oder weniger ein normales Getriebe mit normaler Kupplung für's Schalten wenn die Fuhre einmal in Schwung ist. Erkennbar ist das von außen oft am sog. Kühlturm hinterm Fahrerhaus - das Öl wird beim Anfahren eben doch "leicht" warm ;)


    Übrigens gibt's die Turbotechnik in den LKW's schon seit den 50ern - sollte also einiges an Erfahrung dahinter sein. Beim PKW weiß ich's nicht so genau - könnte die W116er S-Klasse als 300sd gewesen sein...

    "Autos, die ungeachtet der Fahrweise weniger als 15 Liter brauchen, machen mich müd und traurig" (aus: motor revue 2/84)

  • Zitat

    Original geschrieben von Basti
    Interessant finde ich, dass MAN für Großabnehmer (Flottenbetreiber) eine Sonderversion der Schaltautomatik anbietet, bei der manuelle Eingriffe wesentlich beschnitten werden (nur noch bei Bergabfahrten usw.)
    Sicherlich, absolute Schinder können so kaum noch was kaputt machen und fahren mit Sicherheit sparsamer als manuell geschaltet, aber wenn Profis ein solches Auto bekommen?


    Einen Wandler haben diese neuen Getriebe natürlich nicht - wichtig im Hinblick auf den Verbrauch. Die schalten so gekonnt, dass auf die Synchroneinrichtungen im Getriebe verzichtet werden kann - spart Gewicht.
    Wandler kommen eigentlich nur noch bei absoluten Schwerlastzugmaschinen zum Einsatz , da i.d.R. aber eine Wandler-Schalt-Kupplung: Wandler nur noch zum Anfahren, dahinter mehr oder weniger ein normales Getriebe mit normaler Kupplung für's Schalten wenn die Fuhre einmal in Schwung ist. Erkennbar ist das von außen oft am sog. Kühlturm hinterm Fahrerhaus - das Öl wird beim Anfahren eben doch "leicht" warm ;)


    Übrigens gibt's die Turbotechnik in den LKW's schon seit den 50ern - sollte also einiges an Erfahrung dahinter sein. Beim PKW weiß ich's nicht so genau - könnte die W116er S-Klasse als 300sd gewesen sein...



    ich weiss es auch nicht genau, kann mich aber dunkel dran erinnern, dass die ersten Diesel (natürlich Vorkammerdiesel keine DIs) eher keine Turbos waren


    ich hatte einen 1,6L mit 54PS im Golf/Jetta 1. Danach kam dann ein 75 Turbodiesel, der kam mir vor wie eine Granate...


    so war es zumindest bei VW vor gut 20 Jahren,...


    kurz danach kamen ja schon die ersten TDIs bei Audi, das waren wohl alles Turbos... nur der bis heute noch spärlich gebaute SDI Motor hat keinen

  • Zitat

    Original geschrieben von Basti
    Interessant finde ich, dass MAN für Großabnehmer (Flottenbetreiber) eine Sonderversion der Schaltautomatik anbietet, bei der manuelle Eingriffe wesentlich beschnitten werden (nur noch bei Bergabfahrten usw.)
    Sicherlich, absolute Schinder können so kaum noch was kaputt machen und fahren mit Sicherheit sparsamer als manuell geschaltet, aber wenn Profis ein solches Auto bekommen?


    Einen Wandler haben diese neuen Getriebe natürlich nicht - wichtig im Hinblick auf den Verbrauch. Die schalten so gekonnt, dass auf die Synchroneinrichtungen im Getriebe verzichtet werden kann - spart Gewicht.
    Wandler kommen eigentlich nur noch bei absoluten Schwerlastzugmaschinen zum Einsatz , da i.d.R. aber eine Wandler-Schalt-Kupplung: Wandler nur noch zum Anfahren, dahinter mehr oder weniger ein normales Getriebe mit normaler Kupplung für's Schalten wenn die Fuhre einmal in Schwung ist. Erkennbar ist das von außen oft am sog. Kühlturm hinterm Fahrerhaus - das Öl wird beim Anfahren eben doch "leicht" warm ;)


    Übrigens gibt's die Turbotechnik in den LKW's schon seit den 50ern - sollte also einiges an Erfahrung dahinter sein. Beim PKW weiß ich's nicht so genau - könnte die W116er S-Klasse als 300sd gewesen sein...


    Stadtbusse hatten eine 3 Gang Wandlerautomatik wenn sie von öffentlichen Betreibern waren . Die von Privaten hatten immer ein normales Getriebe.
    Die aktuellen Bus-Getriebe z.B. von ZF haben heute aber 5-6 Gänge




    In LKWs gab es in Europa außer für Sondereinsätze keine Wandlergetriebe.

    Garfield Diesel, jetzt ohne Nebelwerfer

  • Hatte es mehr auf den fernverkehr bezogen. Klar: Busse, Feuerwehren, Müllautos usw. haben rel. oft Wandler-Automatiken, Der Mercedes Econic z.B. sogar serienmäßig. - nicht mal
    von ZF ;)

    "Autos, die ungeachtet der Fahrweise weniger als 15 Liter brauchen, machen mich müd und traurig" (aus: motor revue 2/84)