Metallwand bei 180, 185,190...

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  • Heute morgen hatte von von Duisburg nach Düsseldorf die ultimative Metallwand vor der Nase, ein Transporter (langer Radstand), extrem beladen, mit einem Tempo, welches mir Angst macht. Bei 170 dachte ich noch, jetzt ist Schluss, aber das Ding fuhr bis 185 km/h bergrunter - die Hinterachse des Transporters war so am ein- und ausfedern, das der Fahrer wohl enormes fahrerisches Talent haben muss, um so ein Überladenes Auto auf der Spur zu halten.


    Wenn der in einer AB-Kurve eine Vollbremsung machen müsste, ich hätte schon vorher den Erste-Hilfe-Kasten rausgelegt.


    Ich bin gegen Reglementierung, aber die Dinger müssen gebremst werden!

  • Abregelung bei 120, ich frage mich wo da das Problem ist. Alternativ entweder Abregelung oder Fahrtenschreiber. Fertig.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Auf der A2 zwischen Herford und Bielefeld hatte ich am So.abend einen Mercedes Viano bei Tacho 200 vor mir. Als es bergab ging hat er dann noch mal nachgelegt. Meine schlechte Sicht hinter ihm hat mich dann dazu bewogen, die Fahrt mit einem gemütlicheren Tempo fortzusetzen. Der Viano mag zwar fahrsicherer sein als ein Sprinter, aber der Schwerpunkt bleibt trotzdem ungünstig für einen solchen Speed, verbunden mit Kurven.


    TomTom

  • Ich fühle mich mit dem Mini bei 230 km/h auch nicht besonders sicher, deswegen lasse ich es einfach - zumindest auf kurvigen Autobahnstrecken - und der hat wirklich etwas bessere Voraussetzungen als so ein hochgelegter Schwingungs- transporter. Wenn ich schon sehe, wie normale Autos auf der AB nachwippen und rumzicken (330d und Astra Kombi), wenn man in Kurven von Gas geht, dann möchte ich nicht wissen, wenn so ein vollbeladener Transporter mal in den Grenzbereich gebracht wird - den wird selbst Schumi nicht in den Griff bekommen.


    ich habe mich heute morgen einfach zurückfallen lassen und gemütlich Klassik Musik gehört - beruhigt ungemein.

  • Da kann ich Feuerwehr520i nur zustimmen. Höchstens Richtgeschwindigkeit 130 für diese Fahrzeuge. Elektronisch würde ich zwar vielleicht erst später, vielleicht bei 145 eingreifen aber ein Fahrtenschreiber sollte es dann auf jeden Fall auch sein.

  • Wobei doch von der Serie her bei den Sprintern eh bei (echten) 160 oder so abgeregelt wird.


    Ich hatte letztens mal das Vergnügen Fiat Ducato (aktuelles Modell) zu fahren. Leer macht das keinen Spaß, beladen kann man aber durchaus so 130 oder 140 fahren, ohne dass man da vom Fahrwerk her Angst bekommen muss. Schneller wollte ich damit aber auch nicht fahren.

  • Zitat

    Original geschrieben von wardpa
    Wobei doch von der Serie her bei den Sprintern eh bei (echten) 160 oder so abgeregelt wird.
    .



    Den letzten Sprinter habe ich mit GPS auf 170 gehabt...


    Bis das der Kleinwagenfahrer vor mir geschnallt hat dass ich vorbei will - das hat gedauert... :rolleyes:

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  • Damit wäre die Frage beantwortet, warum auf der Internetseite von Daimler-Benz für die Sprinter keine Höchstgeschwindigkeit zu finden ist.


    Abgeregelt auf 130km/h und verplombt gehören die Kisten. :mad:

    Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit ihrer Bewunderer zusammen.

    Heiner Geißler


    Länger das gleiche Nutzlose tun? :idee:

  • Hm, die Vianos sind alle bis 199 km/h angegeben. Weiß jemand, ob die elektrisch begrenzt sind?


    Aber die R-Klasse gibt es ja auch bis 250 Km/h.
    Der G 55 AMG macht wohl auch wieder elektrisch zu bei 210.
    GL und ML sind wohl auch erst bei 250 begrenzt, aber von den Modellen habe ich zum Glück auch noch nie einen richtig schnell gesehen.
    Ich glaube, wenn die bei Vmax angekommen sind, müssen die sowieso wieder runter zum tanken. :D


    Gruß
    Udo

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

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  • Lange Sprinter sind von ihrem Grundkonzept her eigentlich sehr gut geeignet für hohe Geschwindigkeiten.
    Zum Problem werden diese nur durch die miesen Bremsen und die noch schlechteren Stoßdämpfer. Das ist ein generelles Manko der Mercedes Nutzfahrzeuge: da werden nur die minderwertigsten Fahrwerkskomponenten verbaut.


    Ein langer Sprinter mit ordentlichen Bremsen und brauchbaren Stoßdämpfern wäre ohne weiteres für 200km/h oder mehr gut.

  • der Jens


    Da gab es doch auch mal heftige Diskussionen, weil ein Großteil der eingesetzten Rettungswagen MB sind und diese bei den oftmals hohen Geschwindigkeiten zum Teil unbeherrschbar und unbremsbar werden. Soll wohl schon einige Unfälle deswegen gegeben haben. Was aber aus der Diskussion geworden ist, weiß ich nicht...

    Alles was passiert - auch das Schlimmste, ist eine Chance, um daraus zu lernen.

  • Das Problem bei den Dingern sind eben die schwer beherrschbaren Fahreigenschaften. Das ist aber etwas was sich schwer in Gesetze fassen läßt.


    Und bei einer Spedition entscheidet der Chef und nicht der Fahrer darüber welches Fahrzeug angeschafft wird. Und da heißt es dann sparen um jeden Preis. Genau für dieses Anforderungsprofil baut Mercedes seine Nutzfahrzeuge: so billig wie nur irgend möglich !

  • Zitat

    Original geschrieben von Der Jens
    Ein langer Sprinter mit ordentlichen Bremsen und brauchbaren Stoßdämpfern wäre ohne weiteres für 200km/h oder mehr gut.


    In der Praxis genauso untauglich wie Becksteins Spruch von den 2 Maß Bier.

    Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit ihrer Bewunderer zusammen.

    Heiner Geißler


    Länger das gleiche Nutzlose tun? :idee:

  • Zitat

    Original geschrieben von EtaChris
    In der Praxis genauso untauglich wie Becksteins Spruch von den 2 Maß Bier.

    Jo, aber zwei schlecht eingeschenkte Maß, also kann man das reduzieren auf 150... :D

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Gibts den Sprinter nicht auch mit dem 350er V6 Motor von Benz?
    Wenn der nicht begrenzt ist, läuft der mit Sicherheit an die echten 200.


    Wobei dann die Reise von Tankstelle zu Tankstelle gehen dürfte... :D

  • "Je schwerer, desto lauf!"


    So jedenfalls ist meine Erfahrung mit solchen Teilen, wobei Tempo 170-200 mit einem 3-einhalb-Tonner schon ein gerüttelt Maß an Merkbefreitheit voraussetzt ...


    Mein 3,5t (2,4l 4-Zyl. 150 Renault-Pferdchen) ist einmal echte 140 (GPS) gelaufen ... das reichte mir dann,; so ein 7m Trumm voll mit Diesel, Gas und Sachen für 2 Wochen Urlaub .. na ja, da ist mir ab 130 doch irgendwie der Spaß vergangen.


    Ich kann die "bezahlten Selbstmörder" eh alle nicht verstehen, die mit ihren über-motorisierten und unter-bremsenden Blechschachteln rasen, als wenn es kein Morgen mehr gäbe.


    Das Limit sollte bei 120km/h für diese Kisten gesetzt werden, HART abgeregelt und Fahrtenschreiber, HART abgerechnet! Eine Überschreitung als KraftWagenFührer, also bezahlter Raser, sollte unmittelbar zu mindestens 3 Monaten Sohlenabnutzung führen, und nicht irgendwann 1 Jahr später zum Wunschtermin.


    Aus Schaden wird man ja bekanntlich klug ...


    Michael.

    Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Unterschied zwischen Hund und Mensch. (Mark Twain (1835-1903))
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    Jeep fahren heißt da stecken zu bleiben, wo andere erst garnicht hinkommen!

  • Zitat

    Original geschrieben von DieselMitch
    Ich kann die "bezahlten Selbstmörder" eh alle nicht verstehen, die mit ihren über-motorisierten und unter-bremsenden Blechschachteln rasen, als wenn es kein Morgen mehr gäbe.


    Im Prinzip hast du Recht, die Kadetten rasen, als ob der Leibhaftige hinter ihnen her wäre. Aber der Leibhaftige hat einen Namen. Nennt sich Firmenchef, Disponent oder Transportmanager.


    Du darfst nicht vergessen, das viele Sprinterfahrer als Subunternehmer tätig sind. Die kriegen ne Vorgabe ( Tour ), und die müssen se schaffen, komme was wolle, oder die kriegen kein Geld bzw. es wird gekürzt. Ein Beispiel, der Fahrer hat 50 Abladestellen, die sich auf einer Strecke von 662 Kilometer befinden, und dafür hat er nur 8 Stunden Zeit. Du mußt das mal so sehen, er muß bis 6Uhr alles ausgeliefert haben. Kommt er jetzt von der Verladestelle nicht rechtzeitig weg, sondern erst später, dann wird es noch enger. Das Beispiel galt jetzt für eine Nachtlinie, aber Tagsüber schaut es auch nicht besser aus.


    Sollte man angestellt sein, so kann ich dir sagen, das ein Sprinterfahrer in etwa 60-70 Stunden pro Woche fährt für knapp 1300,- Euro ( DPD ). Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, das man von Montag bis Samstag unterwegs ist. Und das schon ab 5Uhr früh.


    Ob die Kisten nun übermotorisiert sind, lassen wir mal im Raum stehen, allerdings stimmt es nicht mehr, das die Bremsen zu klein sind. Mittlerweile sind die Bremsen auf dem Stand der Dinge, und für diese Fahrzeuge mehr als ausreichend dimensioniert. Das mit den zu schwachen Bremsen gilt nur für die ersten beiden Modelle.


    Was jetzt die Geschwindigkeit angeht, so muß ich euch sogar noch schocken. 180 ist nicht die Obergrenze. Normalerweise werden Sprinter generell bei 160 Km/h begrenzt. Aber diese Begrenzung lässt sich ganz leicht umgehen, indem man 1 oder 2 überbrückungen im Sicherungskasten macht. Dann läuft das Gerät fast 200 Km/h!


    Und das geht sogar noch härter. Wenn man bei MB ein bestimmtes amerikanisches Getriebe ordert und die dazugehörige Hinterachse, dann schafft der Sprinter sogar unglaubliche 225 Km/h. Und das sogar mit Segen ( Freigabe ) von Mercedes.


    Bitte fragt mich jetzt nicht, welches Getriebe das ist, ich weis es nicht. Das wurde mir von einem Sprinterfahrer erzählt, der als Selbstständiger für eine Firma tätig ist, die das so verlangt haben von Ihm, als er das Auto bestellt hat. Das ist auch der, der die 662 Kilometer pro Nacht schaffen muß.

    Mfg Mick

  • Zitat

    Original geschrieben von mick40
    Wenn man bei MB ein bestimmtes amerikanisches Getriebe ordert und die dazugehörige Hinterachse, dann schafft der Sprinter sogar unglaubliche 225 Km/h. Und das sogar mit Segen ( Freigabe ) von Mercedes.


    Das halte ich für ein Märchen !


    Unabhängig von der notwendigen langen Übersetzung braucht man auch die entsprechende Motorleistung um so eine Geschwindigkeit zu erreichen.
    Wenn man 150 PS benötigt um so eine Schrankwand auf 160 km/h zu bringen, dann werden für 225 km/h satte 417 PS benötigt.
    Die hat kein Sprinter auf dieser Welt, auch nicht annähernd.


    Und in der Realität habe ich auch noch keinen Sprinter erlebt der schneller als echte 160 gefahren ist. Mag sein daß der eine oder andere Tacho dann bei 180 steht, aber das ist nicht die reale Geschwindigkeit.

  • Der kleinste "alte" Sprinter mit dem niedrigen Aufbau und dem damals grössten Motor (glaub 156PS Diesel) war damals mit 196 km/h angegeben. Und da gabs noch keinen 272PS-Benziner...


    Die 225 Tacho unter obigen Bedingungen sehe ich als nicht wirklich unrealistisch an. Dauert halt ewig... ;)


    Zum Vergleich: T5 Multivan mit 3,2V6 173kw -> 206 km/h


    Cermedes hält sich beim Sprinter reichtlich bedeckt mit Daten. Die wissen schon warum. :rolleyes:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee: