BMW - Beware, Motor Wrecks

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  • Hi,


    muss mir ein bisschen den Frust von der Seele schreiben...sorry wenn's etwas bissig wird, aber ich hab' sooo einen Hals momentan!


    Nachdem mein jetzt ziemlich genau 1 Jahr altes 320d Coupé zu Jahreswechsel 2007/2008 einen neuen Turbo bekam (http://www.auto-treff.com/bmw/…ad.php?s=&threadid=205094) steht der Wagen schon wieder mit Motorproblemen in der Werkstätte.


    Vorgestern beim Autowaschen mal wieder manuell (zum Glück - der BC zeigt nämlich kein Problem an!!) mittels Messstab den Ölstand kontrolliert. Bumm - Ölstand ein Zentimeter über Maximum. 3/4 Liter Öl ausgelassen, Ölstand wieder 1 mm unter max.
    Tags darauf ca 200 km gefahren - Ölstand schon wieder 2-3 mm über max. Toll, offenbar irgend eine Dichtung im A*sch (IMHO Hochdruckpumpe oder einer der Injektoren), dadurch Motorölverdünnung durch Diesel. Begeisterung.


    Wagen wurde jetzt von der Werkstätte geholt, weil ich mich mit der dünnen Motoröl-Diesel-Suppe nicht mehr fahren traue. Mal sehen, ob sich meine Erstdiagnose bestätigt...werde berichten.


    Zum Drüberstreuen noch einen: Habe vor einem Jahr mein E36-Cabrio 318i (M43) verkauft. Top-Zustand, ausgesprochen schönes Auto. Gestern erreicht mich die Meldung, dass der jetztige Besitzer mit Motorschaden liegengeblieben ist. Nichts Genaues weiß ich nicht, hört sich aber nach akutem Zylinderkopfdichtungs-Schaden an. Klar trifft mich daran keine Schuld, aber ein ungutes Gefühl bleibt dann doch...


    Wenn das in dieser Tonlage weitergeht, wird das Kapitel BMW für mich ein sehr schnelles Schlußwort finden. Was hilft mir ein tolles Auto mit kräftigem, sparsamem Motor, wenn zweimal im Jahr der Motor verreckt.


    Zum allgemein Bekannten: "Bring Mich Werkstatt" also die Frage: Heißt BMW nicht doch etwa "Beware, Motor Wrecks?"


    So, genug ausgekotzt. Hoffe Euch geht es besser mit Euren Fahrzeugen.


    Gruß!

  • Wir hatten mit allen BMW die wir je besessen haben wirklich fast keine Probleme. Unser Aussendienstmitarbeiter fährt einen 320d, nun mit 190tsd Km, und das einzige was mal kaputt war war ein Piezo-Sensor. Mein Kumpel hat einen 325i mit ca. 120tsd MK übernommen, nun hat er fast 300tsd. Km drauf, das Auto fährt ohne Mucken. Der 318i meiner Mutter auch, dort war allerdings mal die Sitzheizung kaputt...

    TMH GmbH - Spezialisten für Thermoelemente und Widerstandsthermometer Pt100 Pt1000

    "Wer zuletzt HA-HA´t, HA-HA´t am besten"

  • Nach etlichen E28, E36, dazu jeweils 39, 46, 30, 60ern hatten wir mit dem E46 letzten Monat auch einen Total-Motorschaden ohne nähere Ursache bei 47.000 KM
    Ebenfalls keine Warnzeichen vorher erkennbar auch keine Lämpchen...

  • Einen Motorschaden hat auch schon mein Cousin im 318i touring (N42B20, Baujahr 2002, 70Tkm) hinter sich. Unerwartet und unangekündigt. Und nicht sehr lange, nachdem er ihn sich gekauft hat. Teilweise gben die Motorschäden schon zu bedenken. Manchmal kann man es noch auf eine unsachgemäße Benutzung des Vorgängers schieben...


    Der N47D20OL zeigt allgemein kein gutes Bild - er scheint recht anfällig zu sein. Dass kann man vom Vorgänger M47D20OL oder vom ersten 320d mit Verteiler-Einspritzpumpe weniger behaupten.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Ich denke, Probleme kann man mit jeder Fahrzeugmarke bekommen.


    Die modernen Motoren (vor allem die Diesel) sind IMHO leider anfälliger geworden, wie die Motoren der Generationen vorher.
    Aber da heute Sparsamkeit Trumpf ist, müssen die Motoren einfach mehr am Limit betrieben werden.
    Das ganze wird in Zukunft eher noch schlimmer werden, da aktuell überall versucht wird, die gleiche Leistung aus weniger Hubraum zu bekommen.
    Downsizing heißt das Schlagwort.


    Wenn man überlegt, wie die Leistung zugenommen hat...
    Ein 2l Motor hat früher mal 80-90 PS gehabt.
    Ende der 60er warens bei BMW 100
    Im E21 warens 121PS
    Im E30 dann 129PS
    Im E36 wurden 150PS draus
    Im E46 dann 170PS
    Wie gehts weiter?


    Georg

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.


  • Genau da sehe ich auch das Problem. Die Motoren werden immer kleiner, aber die Leistung steigt und steigt. Mittlerweile gibt es ein 1.2L Triebwerk welches schon über 100 PS hat. Mag ja sein, das es Spaß macht mit so einer Rennsemmel schnell um die Eckke zu heizen, und dazu noch sparsam, aber da darf man sich nicht wundern, wenn das Triebwerk schneller als erwartet den Geist aufgibt.


    Denke auch, das man in Zukunft mit mehr Motorschäden rechnen muß, wenn das so weitergeht.


    PS: Das ist auch beim LKW ( 40tonner ) mittlerweile zu spüren. Früher hatten die Motoren 16 - 18L Hubraum, dann 12 - 14L und mittlerweile sind MAN und IVECO bei 10L Motoren angekommen. Das die sich oft strecken wenn sie viel leisten müssen, brauch ich ja wohl nicht zu sagen. Und das wird schlimmer.

    Mfg Mick

  • der 'Motorschaden' im vorliegenden Fall hat sicher nichts damit zu tun, dass der Motor zu klein ist etc


    wenn sich sowas negativ bemerkbar macht, dann mechanisch gesehen etwas später;)


    bei aller Nörgelei über BMW (auch mein aktueller e90 ist nicht frei von Fehlern und fühlt sich bei 50.000km jetzt so an, als wäre er komplett durchgenudelt inkl netter Klappergeräusche an allen Ecken) muss man eins festhalten: wenn man von dem DI Desaster absieht, bauen die immer noch sehr gute Motoren.


    Dies gilt für die alten Benziner (500.000km in wenigen Jahren mit 4 Benzinern ohne jedes Problem an der Maschine!) und für die neuen Diesel...


    Gerade die Einjährigen Diesel sind sonst sehr unauffällig. Ist sehr ärgerlich, aber in dem Fall wohl wirklich ein Einzelfall

  • Zitat

    Original geschrieben von Georg
    Aber da heute Sparsamkeit Trumpf ist, müssen die Motoren einfach mehr am Limit betrieben werden.
    Das ganze wird in Zukunft eher noch schlimmer werden, da aktuell überall versucht wird, die gleiche Leistung aus weniger Hubraum zu bekommen.
    Downsizing heißt das Schlagwort.


    Stimmt. Und da wär noch mehr. Verschärft hat sich auch die Komplexität der Maschinen im Laufe der Zeit. Viel mehr Sensoren und Aktoren, viele unterschiedliche Materialien, die unterschiedliche Eigenschaften haben. Da führt eine kleine Schwäche gleich zum Ausfall ganzer Baugruppen. Und dann noch die immer weiter vergrößerten Wartungsintervalle dazu.


    ciao, frank

  • Zitat

    Original geschrieben von Georg
    Wie gehts weiter?


    Georg


    Hmm, auch wenn ich eigentlich der Meinung bin, daß Hubraum durch nichts zu ersetzen ist (siehe Nick), sehe ich im Motorradbereich noch viel höhere Literleistungen bei teilweise auch beeindruckendem Kilometerstand.


    Das Problem sehe ich eher im Lopez-Effekt und die sinkende Qualität aller Produkte börsenorientierter Unternehmen gibt mir recht.
    Mal sehn, wann INA/Schäffler selbst auch noch Autos baut. Da fehlt jetzt nur noch ein Preßwerk und eine Lackiererei

    Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit ihrer Bewunderer zusammen.

    Heiner Geißler


    Länger das gleiche Nutzlose tun? :idee:

  • Zitat

    Original geschrieben von tourIst
    ...Und dann noch die immer weiter vergrößerten Wartungsintervalle dazu.

    das ist mit eins der größten Übel. Deshalb Halbiere ich die Ölwechsel und hab bisher nie Probleme an meinen Maschinen gehabt. Ich gehöre auch zu den Endverbrauchern, das heißt ich kaufe Autos mit 100-150t km und fahre die bis 250-300t km. Da bin ich immer am besten mit verkürzten Wartungsintervallen gefahren. mein jetziger 320d wird bestimmt auch die 250t km erreichen.

    Marcus

  • Echt interessante Beiträge :top:


    Da höre ich viele Sachen, die mir auch oft im Kopf rumgehen.


    - Hubraum / Leistung
    - ! Unsachgemäßer Umgang des Vorgängers (in meinem Falle vermutlich)
    - Wartungsintervalle viel zu lange (für mich ein schon Hammer, daß mein 5er erst nach geschätzten 8 Jahren zum ersten Service will. Früher ging die SIA immer nach Nutzung bzw. bei extrem weniger Nutzung nach Zeit)


    Tja und wohin das noch führt? Ganz einfach: es wird noch viel weiter gehen. Da gibt es so ein neumodisches Wort um die neumodischen Umweltkriterien zu erfüllen:


    Downsizing.


    Scam und ich sind ja in ganz vielen Sachen einer Meinung (wie heßt Du überhaupt mit Vornamen?) aber wir scheinen irgendwie unterschiedliche Nutzungs Profile zu haben :D Mein 5er ist wie ein Neuwagen nach 4 Jahren. Riecht so, klappert nicht, alles schön feste wie bei der Auslieferung.

  • hi Harry, du gehst mit dem 5er bestimmt schonender um als ich. Ich fahre fast nur alleine und bin relativ rasant, weil fast nur am Wochenende und Nachts, unterwegs;)


    Ich behandle die Mechanik durch ein- und warmfahren sorgsam, ansonsten bin ich brutal-flott unterwegs;) Eine klare Schwäche von mir...


    aufgrund meiner Erfahrungen (5 Neuwagen von BMW, alle selber eingefahren etc) bin ich von der Technik der Motoren und Getriebe bei BMW auch sehr überzeugt.


    hinzu kommt, dass mir gefällt, was BMW an Sparsamkeit zu bieten hat, wenn man sich Modelle wie den 520d oder 118d anschaut, das ist zukunftsweisend :top:

  • "Downsizing" gibt es doch vom ersten Tag an im Automobilbau. Früher hatte ein 2L nicht mals 50 PS und drehte keine 1.000 Touren.
    Es war nur nie weiter wichtig, weil man immer größere Motoren nachfragte.
    Vom E21 318 auf E30 320i, E36 325i und E46 330i.
    Der Hubraum ist marketingtechnisch wohl so wichtig, dass er über Jahre die dominirende Größe in der Modellbezeichnung ist.
    Und jetzt will man ein neues Auto kaufen und bekommt im E90 immer noch nur 3L Hubraum.
    Das muss man irgendwie erklären.
    Auch dem 7er Käufer, dem gesagt wurde, wie prestigeträchtig doch so ein 5L V12 wäre, muss irgendwie klar gemacht werden, warum ein "kleiner" 4,4L V8 viel toller ist.
    Der ganze Stammtisch fährt noch V12, aber man selber muss dann so eine Sekretärinnenlimo fahren, da fühlt man sich doch wohler, wenn man beim Frühschoppen "downsizing" in die Runde werfen kann.


    Das mit der Haltbarkeit stört mich nicht weiter, da ich doch denke, dass die Hersteller das in den Griff bekommen werden.
    Aber mich stört eher die fehlende "Lebensqualität".
    So ein 1,4L TFSI mit Turbo+Kompressor mag ja schneller auf 100 und besser im Durchzug sein und dabei nur noch 60% verbrauchen als ein 2,2L R6, aber weckt das die gleichen Emotionen?
    Fühlt man sich dabei genauso gut, oder gibt es doch noch Werte, die weder Stopp- noch Tankuhr anzeigen?
    Hier gibt es ja doch einige, die die Vorzüge des R6 gegenüber eines V6 anführen.
    Da wird es doch auch viele geben, die weinen werden, wenn im Motorraum nur noch ein Anlasser mit Luftpumpe und Gebläse arbeiten.


    Gruß
    Udo

    Seit Juni 2021 ist Flashbeagle CO2-neutral.

    Er verstarb selbstbestimmt und ohne Schmerzen an den Folgen einer Krebserkrankung, die mit Leber- und Lungenmetastasen unheilbar geworden war.

    Flashbeagle hinterlässt einen BMW und zwei Fahrräder.

  • Zitat

    Original geschrieben von 5er Harry


    - Wartungsintervalle viel zu lange (für mich ein schon Hammer, daß mein 5er erst nach geschätzten 8 Jahren zum ersten Service will. Früher ging die SIA immer nach Nutzung bzw. bei extrem weniger Nutzung nach Zeit)



    Da bist du nicht der einzige. Ist bei mir genauso. Bei meinem BMW wird laut Anzeige in 2-3 Monaten die 1. große Inspektion fällig werden.

    Mfg Mick

  • abgesehen vom Oelwechsel, den ich immer alle zwei Jahre spätestens machen würde, denke ich, dass die langen Wartungsintervalle nicht schaden, da ja die meisten Teile heute wirklich wartungsfrei sind, man denke da an früher:


    - Schmierung von Gelenken und Lagern
    - Einstellen von Ventilen
    -...


    heute überflüssig;)



    (aber dass eine 5er erst nach 8 Jahren zur Inspektion geht, wie geht denn das?!!?)


    zum Thema Minimotoren:
    klar wecken kleine Motoren nicht die Emotionen, aber darum geht es in Zukunft wohl kaum, bei den Menschen Emotionen zu wecken sondern, dass man überhaupt noch fahren kann mit geringem Verbrauch. Dass kleine Motoren perfekt laufen können zeigt ja VW hinreichend :top:

  • Zitat

    Mein 5er ist wie ein Neuwagen nach 4 Jahren. Riecht so, klappert nicht, alles schön feste wie bei der Auslieferung.


    3er und 5er kann man nicht miteinander vergleichen. 5er besitzen immer eine höhere Torsionsfestigkeit und sind allgemein robuster. Das erklärt aber auch nicht ganz weshalb der E90 aus jeder Ecke knackst. Denn der E90 liegt auf E39 Niveau und der sollte auch nicht aus jeder Ecke stönen. Ich denke das sich das Scam auch ein wenig einbildet, weil der Porsche eine sehr hohe Torsionsfestigkeit besitzt und daher der E90 "weich" erscheint. Oder isses nicht so scam? ;)


    da_dinna, ärgerlich das dein schickes QP nicht läuft wie es sein sollte. Dazu kommt auch noch der Motorschaden deines alten Cabrios. Schade. :eek: Nach dem Motto, wenn dann schon richtig... Ich kann nur von meiner Seite sprechen, bis jetzt keine großartigen Motorenprobleme mit den BMWs.


    Motoren werden immer komplexer und dadurch auch anfälliger. Die Hersteller machen das ja nicht aus Spass, sie sind dazu gezwungen. Wer keine effizienten Motor anbietet, kann gleich die Türen schließen. Kraft müssen sie haben, sparsam sollen sie sein, Wechselintervalle werden verlängert (Stichwort Firmenflotte) und immer härtere Abgasnormen müssen sie auch erfüllen.


    Ein Kollege fährt im Winter einen alten Range Rover. 2,5L Hubraum Dieselmotor mit ca. 85 PS! Nicht umzubringen.

  • Ich finde es ebenfalls schade das dein QP nach so kurzer Zeit einen Motorschaden hat. Aber von einem Serienproblem oder überzüchtung würde ich hier nicht sprechen. Immerhin gibt es ja doch schon einige die mit dem 177 PS Motor rumgurken und von denen hört man nix über Motorschäden. Der E46 150 PS Diesel hatte am Anfang definitiv ein Serienproblem mit den Turbos, siehe den zig Seiten langen Thread hier im Forum.
    Ich hoffe das meiner von den Problemen verschont bleibt, unsere beiden Autos haben ja ein ähnliches Produktionsdatum.


    Grüsse
    Daniel

  • Ja, ist ärgerlich - aber ich sollte an sowas eigentlich gewöhnt sein. Mein letzter Neuwagen, ein Mitsubishi Carisma, hatte in den ersten drei Jahren alle möglichen und unmöglichen Defekte. Dann war die Garantie vorbei und die Karre hatte keinen einzigen Defekt mehr :) Vielleicht wird's ja beim BMW ähnlich laufen...
    Bislang ist das Einzige, was die Werkstätte gefunden hat, übrigens ein defektes Vorglühsteuergerät. Das ist aber IMO nur mit einiger Phantasie mit dem überhöhten Motorölstand in Verbindung zu bringen (meine Theorie: DDE geht auf eine Art Notprogramm und spritzt erhöhte Dieselmenge ein um bei kalten Temperaturen ein Starten des Motors zu ermöglichen. Da es aber nicht kalt war und ich das Auto relativ behutsam gefahren habe in den letzten Wochen, könnte es zum "Auswaschen" kommen und unverbrannter Dieselkraftstoff quasi die Zylinderwand runterlaufen und das Motoröl verdünnen). Ich glaube aber immer noch an einen Defekt im Bereich irgend einer Dichtung.
    Nettes Detail am Rande: Der Service-Mensch bei BMW meinte doch glatt, dass ein Ölwechsel wohl ratsam sei, mangels konkretem Fehler [Stand Freitag vormittag, vielleicht finden sie ja doch noch was] aber nicht von BMW übernommen würde - und das trotz vorhandenem Paket Care, in dem alle Serviceleistungen und auch das Öl in den ersten 60000 km includiert sind. Er wird seine Meinung geändert bekommen.


    DanObe: Soviel ich bis jetzt weiß ist es tatsächlich so, dass Defekte bei diesem Motor selten sind. Es liegt wohl wirklich an mir, ich ziehe sowas offenbar an.


    Gruß!

  • @ vandit, nein ist keine Einbildung, auch wenn der e90 natürlich weicher ist als der 997.


    Ich meine ja Klappergeräusche, die teilweise sogar im Stand durch leichte Erschütterungen des Motors entstehen oder Knacken im Sitzgestell. Ich bin sicher, dass der 5er da ähnlich konstruiert ist, sind ja im Zweifel die gleichen Materialien im Bereich des Armaturenbretts und Sitze werden sich auch nicht grundlegend unterscheiden...


    nur ein Teil dieser Probleme läßt sich ausschließlich mit meiner Fahrweise erklären


    der e90 ist hinsichtlich Klapper- und Knarzgeräusche auf jeden Fall kein Stück besser als der e46. Vom Fahrwerk fangen wir gar nicht erst an, von den Traktions-Issues, die ich zwar im 1er nie so feststellen konnte, hat der e90 leider wohl auch was abbekommen, wie ich langsam einsehen muss


    der Rest ist 1a :top:

  • Zitat

    Original geschrieben von mick40
    Genau da sehe ich auch das Problem. Die Motoren werden immer kleiner, aber die Leistung steigt und steigt. Mittlerweile gibt es ein 1.2L Triebwerk welches schon über 100 PS hat...


    Ich finde das mit den kleinen Motoren nicht wirklich bedenklich. Allerdings ist schon bedenklich, dass die kleinen Motoren mit leider als anfällig bekannten Bauteilen wie Turbolader und Kompressor auf die gewünschte Leistung gebracht werden.


    Bereits vor 15 Jahren gab es bei Honda 1,6l Motoren mit 160PS. Und auch heute bietet der S2000 240PS aus 2l Hubraum. Wohl gemerkt in beiden Fällen OHNE Aufladung!!! Und diese Motoren sind durchaus als Dauerläufer bekannt.
    Natürlich habe ich da keinen Drehmomentverlauf wie bei einem aufgeladenen Motor. Aber es ist möglich und geht nicht zulasten der Haltbarkeit.


    Deshalb nochmal, viel Leistung aus kleinen Motoren ist meiner Meinung nach nicht das Problem. Problematisch sehe ich nur den Weg dorthin über die Aufladung.