Gerade im TV ZDF Reporter: Bewerber auf Lehrstellen

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  • Auf dem Gymnasium lernst du alles außer:
    1) was später nützlich ist
    2) was nur im entferntesten mit Allgemeinbildung zu tun hat

    Ist leider die traurige Wahrheit.

    Ist zwar alles hübsch und nett was man da so macht und vieles vieles komplett überflüssig, aber man sollte sich auf die Gymnasiasten nicht zu viel einbilden.

    Gerade wenn es um handwerkliche Berufe geht würde ich mehr Richtung Real und Hauptschule tendieren. Noten sind imho nicht ausschlag gebend. Der Junge oder das Mädchen soll zum Bewerbungsgespräch kommen und dann sieht man sofort ob er/sie was taugt.

    Schulnoten :rolleyes: Imho komplett überbewertet.


    Youngdriver

  • Genau das - nämlich Punkt 1 + 2 - wollte ich damit sagen.
    Leider legen die meisten AG heute mehr Wert auf´s Papier als auf das was dahintersteht. Da sind Realschüler in den gängigen Berufen wesentlich praxisnäher ausgebildet worden.

    Ich wollte damit ausdrücken, daß man da eben andere Sachen lernt. Kein Grund stolz zu sein, aber auch kein Grund von Hauptschülern verlacht zu werden.
    Grundrechenarten hat man schnell gelernt, wenn´s nötig ist. Für höher qualifizierte Berufe kann man als Hauptschüler eben nicht mal eben schnell nachlernen.

    Die AG sollten also Augenmaß bewahren, bei ihren Ansrpchen.

    Das meinte ich nur. Sollte nicht "vom hohen Ross" klingen. Nicht mißverstehen.

    Wenn ich von den Kollegen höre, daß man heute, um Streifenpolizist zu werden, Abitur haben muß...Das finde ich schon hart.

    Wenn ich zurückdenke, ich kenne Kollegen aus dem Bundestag in hohen Positionen, die vorher als Bauer oder Maurer gearbeitet haben und sich verbeamtet ganz schön hochgearbeitet haben. Das ist heute absolut ausgeschlossen.

    Mit einer normalen Ausbildung ohne Studium bleibt man heute in unserem Haus immer auf der Position, die man damals bekommen hat. Wegbewerben kann man sich fast ausschließlich auf gleichwertige Posten.

    Sowas finde ich halt schade.

  • Ich habe in der Grundschule noch Kopfrechnen auf eine "interessante Art und Weise" gelernt:

    Alle mussten aufstehen und dann hat die Lehrerin eine Kopfrechenaufgabe gestellt - wer sich zuerst gemeldet hat, durfte eine Antwort nennen. Falls richtig, konnte man sich hinsetzen, ansonsten blieb man stehen

    ==> Ergebnis, jedesmal blieben diesselben 3, 4 Personen am Ende stehen :rolleyes:8|

  • Zitat

    Original geschrieben von CoupeFan
    Ich habe in der Grundschule noch Kopfrechnen auf eine "interessante Art und Weise" gelernt:

    Alle mussten aufstehen und dann hat die Lehrerin eine Kopfrechenaufgabe gestellt - wer sich zuerst gemeldet hat, durfte eine Antwort nennen. Falls richtig, konnte man sich hinsetzen, ansonsten blieb man stehen

    ==> Ergebnis, jedesmal blieben diesselben 3, 4 Personen am Ende stehen :rolleyes:8|

    Kenn ich auch. :)

    Bezüglich des Quiz. Man braucht ja nicht wirklich die komplette Aufgabe rechnen sondern es reicht nur einen Teil zu rechnen und den Rest der Antworten auszuschließen :D

    "Wer faul sein will muss intelligent sein" :D

    Youngdriver

  • lol - bei den Fragen ausschließen :D

    (ok, ich habs bei der einen Matheaufgabe auch gemacht :D;) )

    War schneller als es auf die Kommastelle genau auszurechnen :p

    Wobei es traurig ist, wo wir angekommen sind. Wenn man mich das vor 10 Jahren nach dem Abitur gefragt hätte, hätte ich mich persönlich beleidigt gefühlt, bzw. hätte den Fragesteller nicht für voll genommen :kpatsch:

  • Zitat

    Jedenfalls wird da keine Grundrechenart oder ähnliches vermittelt.

    Dem muß ich wiedersprechen! In der Sexta und Quinta hatte ich einen Mathelehrer, der jede Stunde mit ein paar Minuten Kopfrechenaufgaben begonnen hat. Damals hab ich es gehaßt, heute bin ich froh und dankbar!

    Auch Dreisatz und die berühmten "Textaufgaben" werden selbstverständlich im Gymnasium behandelt.


    Zitat

    Ich erinnere mich, ein ganzes Halbjahr mit Parabeln in der 9. verbracht zu haben.

    Und in vielen Studiengängen wären die Leute froh, wenn sie genau das mal gelernt hätten. Selbst in der BWL scheitern viele an der Mathematik


    Zitat

    INun stellt man sich die Frage, warum in den meisten Berufen heute schon Gymnasium resp. Abitur als Zugangsvoraussetzung für Ausbildungsplätze vorgesehen sind.



    Weil man hofft, daß die wenigstens noch ein wenig können. Aber ich gebe Dir recht: Es sollte anders sein und ist auch nicht besonders sinnvoll, Abitur zu machen um danach eine handwerkliche Lehre zu beginnen.


    Zitat

    Ist zwar alles hübsch und nett was man da so macht und vieles vieles komplett überflüssig,...

    Auch dem kann ich so nicht zustimmen, es hängt eben viel davon ab was man später mal machen möchte und immerhin soll das Gymnasium zu einer Hochschulausbildung und nicht zu einer handwerklichen Lehre befähigen.


    Zitat

    Gerade wenn es um handwerkliche Berufe geht würde ich mehr Richtung Real und Hauptschule tendieren. Noten sind imho nicht ausschlag gebend. Der Junge oder das Mädchen soll zum Bewerbungsgespräch kommen und dann sieht man sofort ob er/sie was taugt.

    Da allerdings hast Du vollkommen recht! Noten finde ich an der Stelle nur insofern wichtig, als das ich immer noch meine, daß eine 5 nur ein Zeichen von Faulheit oder Unlust ist, darauf würde ich dann schon achten.


    Zitat

    Mit einer normalen Ausbildung ohne Studium bleibt man heute in unserem Haus immer auf der Position, die man damals bekommen hat. Wegbewerben kann man sich fast ausschließlich auf gleichwertige Posten.

    Das habe ich aus dem öffentlchen Dienst auch schon gehört. Ordentliche Netzwerkadministratoren können kein angemessenes Gehalt bekommen, nur weil sie nicht studiert haben. Logische Folge ist natürlich, daß nur die schlechten bleiben.

    Alexander