Thema Verbrauch: EU-Mix vs. Testverbrauch, BMW und die Konkurrenz

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  • Wie genau der Testverbrauch der Wirklichkeit entspricht siehe hier: http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/179445.html


    Interessant was?...


    Gruß vom Wasserstoff

    BMW 530i FaceLift, Farbe: Weiß :)

  • Zitat

    Original geschrieben von DeJay58
    Das voll Draufsteigen wird immer so begründet, dass Beschleunigungsphasen sehr viel Sprit kosten und die deshalb su kurz wie möglich gehalten werden sollten. M.E. ist das zwar richtig, dass sie Sprit kosten, aber der Rest ist Blödsinn. Denn um von einer Geschwindigkeit auf eine andere zu kommen brauchst du immer gleich viel Energie. Und da ist es mir persönlich, vorallem beim Drehmomentstarken Diesel lieber ich mach das sanft, so gibt es keinen Schlupf, der Energiekosten würde oder sonstige Verluste - wo auch immer.


    Früher sagte man Vollast sei gut, weil dann die Drosselklappe ganz offen steht bei Benzinern und so der Wirkungsgrad erhöht wird. Mag stimmen, moderne Motoren haben teils keine Drosselklappe mehr - Diesel sowieso nicht. Es ist nun mal so, dass man gerade bei den BMWs gut beobachten kann, dass die Anzeige zwischen Dreiviertel-Vollgas und Vollgas im niedertourigen Bereich NICHT zurückgeht. Eher umgekehrt sogar manchmal.


    Prinzipiell würde ich aber doch zu Nicht-Vollast raten, weil du so eher diese vorsichtige Fahrweise üben kannst.


    Prinzipiell soll man frühzeitig hochschalten. Am schnellsten geht das natürlich, wenn man das Gaspedal etwas stärker durchdrückt. ;)


    Beim Benziner dürfte es fast egal sein. Beim vollen Durchtreten hat man zwar keinen Drosselklappenwiderstand, der Motor fettet allerdings an. Gerade beim DI (Diesel oder Benziner) kommt Streicheln immer gut - der Sprit wird fein dosiert eingespritzt und man spart eventuell durch erhöhte Luftzufuhr.


    Ich fahre lieber gemächlich. Alle Verbrauchsrekorde habe ich geschafft, in dem ich nie hart beschleunigt habe. Es mah natürlich auch anders gehen.


    Am aussagekräftigsten sind letztendlich die Verbräuche bei Spritmonitor - also die Verbräuche von einer Masse an Besitzern. Oder natürlich, man testet den Wagen gleich nach persönlichem Fahrprofil.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Es ist schon witzig, dass man diese Diskussion in quasi allen Foren findet.
    Vor allem die tollen Spritsparer Smart (neues Modell) stehen da bei den Haltern alles andere als gut da. Ein realer Verbrauch von 4,5-5l beim Diesel bei versprochenen 3,3l sind eben schon ziemlich unverschämt. Prozentual gesehen sieht es bei den Benzinern nicht besser aus.
    Da im Smartforum einige natürlich auch dem Stern zugetan sind, liest man über deren Modelle aber das gleiche wie hier.
    Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass ich bei meinem alltäglichen Fahrstil ca. 1-1,5l mehr verbrauche als der EU-Mix angibt. Damit rechne ich also von Anfang an, wenn es darum geht die tatsächlichen Kosten für ein Auto vor der Anschaffung zu berechnen. Bis jetzt bin ich da nur vergangenes Jahr beim Smart cdi deutlich drüber gelegen.

  • Wenn man die Tests bei AMS verfolgt, dann ist eigentlich offensichtlich, daß die neuen Benzinmotoren mit Direkteinspritzung ihre Vorgaben nicht erreichen.
    Der 116i war z.B. in der Elastizität volle 5 sec langsamer als von BMW angegeben !
    Und beim Verbrauch ist es das Gleiche in umgekehrter Richtung.


    Aus irgendeinem Grund ist BMW also nicht in der Lage, in der Serie die Werte zu erreichen, die in der Entwicklungsphase und bei der Homologierung erreicht wurden.


    Das bedeutet nichts anderes als daß man als Kunde nicht das bekommt was der Prospekt verspricht.
    Solange das so ist, kann man eigentlich nur von den DI Motoren abraten.

  • und keinen 530i kaufen.... Oder wie meinst Du das.


    Er ist ein super tolles Auto und ob 7l oder 11l - ich habe Freude am Fahren! :top:


    Gruß vom Wasserstoff

    BMW 530i FaceLift, Farbe: Weiß :)


  • Du hast meine Beiträge und die einiger anderer oben nich gelesen, oder? Oder wieso schreibst du sonst sowas? Es wurde doch schon klar geschrieben, dass es immer am Fahrer liegt und die meisten einfach falsch fahren. Abersag sowas mal jemanden, wo doch jeder der beste ist....

  • Eine wirkliche Verarsche liegt nicht vor. Entweder ihr könnte nicht spritsparend fahern oder ihr fahrt ein ungünstiges Profil. Hier rum erreiche ich auch nie den Normrundenverbrauch da das Profil einfach viel zu schlecht ist. Sobald ich aber etwas weitere Strecken gemischt fahre ist es nicht schwer, diesen zu erreichen.


    Youngdriver

  • Falsch ist hier nicht negativ zu verstehen. Falsch im Sinne von Spritsparen. Manchmal hat man aber Lust an Freude am Fahren und die steht oft einem Spritsparen (egal ob Diesel oder Benzin) entgegen.


    Gruß vom Wasserstoff

    BMW 530i FaceLift, Farbe: Weiß :)

  • Zitat

    Original geschrieben von Wasserstoff
    Wie genau der Testverbrauch der Wirklichkeit entspricht siehe hier: http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/179445.html


    Interessant was?...


    Gruß vom Wasserstoff


    Was hat das mit der Wirklichkeit zu tun, wenn du ein Fahrzeug herausnimmst das besonders viel verbraucht. Man beachte dass mit dem Wagen zb JEDES Mal auf Autobahnen gefahren wurde. Vielleicht mit 180? Keine Ahnung, aber Autobahn ist immer schlecht fürn Verbrauch.


    Das bringt doch alles nichts. Wenn es hier bereits mehrere gibt, die sagen, dass sie die Vorgaben ohne Schwierigkeiten erreichen können, dann sollte das geglaubt werden. Wenn es andere nicht erreichen, dann fahren sie eben zuviel in der Stadt oder auf der AB oder, was in den meisten Fällen zutreffen dürfte, einfach falsch.


    Ehrlich gesagt, hab ich mich nun oft genug wiederholt. Sollte jeder begriffen haben.

  • Zitat

    Original geschrieben von Wasserstoff
    Falsch ist hier nicht negativ zu verstehen. Falsch im Sinne von Spritsparen. Manchmal hat man aber Lust an Freude am Fahren und die steht oft einem Spritsparen (egal ob Diesel oder Benzin) entgegen.


    Gruß vom Wasserstoff


    Aber du kannst nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn ich verschwenderisch fahre kann ich die Werte nicht erreichen, das ist logisch. Was erwartest du dir? Dass ein Auto in jedem Zustand immer gleich viel verbraucht?


    Andersrum: Ich hab noch nie wen getroffen, der sich aufregt hat, dass sein Auto nicht die 60-100 Werte erreicht, er aber nie das Gaspedal durchdrückt...


    ODer: Die wenigsten können die 0-100 Werte erreichen. Die wenigsten können ein Fahrzeug so bewegen, dass die max. Querbeschleunigung erreicht wird. Die wenigsten werden die Rundenzeiten von Tests auf irgendwelchen Referenzstrecken annähernd erreichen... Sehr viele schaffen es ja nicht mal den kürzesten BRemsweg annähernd zu erreichen (und da wird es richtig gefährlich)Da regt sich keiner auf und es wird großteils sogar eingesehen, dass es an der eigenen Unfähigkeit liegt.


    Beim Verbrauch sind immer die Hersteller schuld. Ja aber was sollen die machen? Es gibt nun mal eine Norm. Dieser Zyklus wird durchfahren und die Werte werden dann unverfälscht notiert. Hier gibt es keine BEtrugsversuche o.Ä. was manche wohl anzunehmen scheinen.

  • Man muss auch differenzieren zwischen.
    Ich kann mein Auto nicht auf angegebenen Verbrauchswert bringen VS. mein Auto schafft den angegebenen Verbrauchswert nicht.


    Zwischen KÖNNEN und WOLLEN ist ein himmelweiter Unterschied.


    Die meisten wollen, aber können es nicht. "Man kann doch nicht schon bei 2000Touren schalten, da geht ja der Motor kaputt". "Was bei 50 im 5ten :eek: "
    "Klimaanlage und Schiebedach gekippt"...... ist endlos die Liste.


    Just my 2 Cents.
    Ich kann, will aber nicht immer :D


    Youngdriver

  • Der Verbrauch eines Fahrers ist nicht aussagekräftig, da jeder ein anderes Einsatzprofil hat und auch eine andere Fahrweise hat, soweit sind wir uns wohl einig.


    Die EU-Normverbrauchswerte werden auch in der Praxis sehr oft überschritten, das ist auch unstrittig.


    Nur was einem neutralen Beobachter auffällt: egal, in welcher Zeitung ich einen Testbericht lese, die Abweichungen der Testwerte von den Normverbrauchswerten der Hersteller gem. EU-Zyklus sind bei BMW neuerdings immer deutlich größer als bei allen anderen Herstellern, insbesondere auch Audi und Mercedes.


    Es sieht für mich als Nicht-Techniker daher so aus, als hätte BMW die neueren Modelle besonders raffiniert an den EU-Zyklus angepasst ( so wie Renault an den NCAP-Crashtest ;) ), aber dass der Kunde in seiner Alltagspraxis wenig davon spürt.


    Zumindest bis die KFZ-Steuer-Reform kommt :)

    Grüße Peter

  • Die Testergebnisse aus der aktuellen Auto-Zeitung finde ich im Anbetracht der Spritsparbemühungen von BMW aber schon erstaunlich. Da wurde u.a. ein BMW 118i mit dem neuen VW Scirocco verglichen. Mit dabei im Test auch der Kia Pro_Cee'd.


    Der Kia hat den 1er erst in den Beschleunigungsmessungen abgehängt (beide Motoren 143PS, annähernd gleiches Drehmoment, 0-100 um eine Sekunde schneller, selbiges in den Elastititätsmessungen) und verbraucht dann, ohne die ganzen tollen Spritspartechnologien und mit nem simplen 5-Gang Getriebe trotzdem 0,1 Liter weniger auf 100km. Der Kia lag gerade mal 0,7 Liter über dem EU-Verbrauch (7,8 vs. 7,1 Liter), der BMW war satte 2 Liter drüber (7,9 statt 5,9).


    Naja... ich warte ja eigentlich nur drauf, dass die KFZ-Steuer an die EU-Verbräuche gekoppelt wird und dann irgendein Schlaumeier auf die grandiose Idee kommt den EU-Verbrauchszyklus mal mehr an realistische Fahrprofile anzupassen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt...

    (\__/)
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  • Zitat

    Original geschrieben von Matthias H.



    Der Kia hat den 1er erst in den Beschleunigungsmessungen abgehängt (beide Motoren 143PS, annähernd gleiches Drehmoment, 0-100 um eine Sekunde schneller, selbiges in den Elastititätsmessungen) und verbraucht dann, ohne die ganzen tollen Spritspartechnologien und mit nem simplen 5-Gang Getriebe trotzdem 0,1 Liter weniger auf 100km. Der Kia lag gerade mal 0,7 Liter über dem EU-Verbrauch (7,8 vs. 7,1 Liter), der BMW war satte 2 Liter drüber (7,9 statt 5,9).


    Wie sind den die Gewichte der beiden Autos?


    Zitat


    Naja... ich warte ja eigentlich nur drauf, dass die KFZ-Steuer an die EU-Verbräuche gekoppelt wird und dann irgendein Schlaumeier auf die grandiose Idee kommt den EU-Verbrauchszyklus mal mehr an realistische Fahrprofile anzupassen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt...


    Ist zumindest in Österreich schon lange so. Seit 1. Juli noch extremer. Auch wenn es nicht die Steuer ist, die du meinst. Aber eigentlich wäre das doch gar nicht so blöd.


    Wir in Österreich zum Beispiel schauen immer durch die Finger, weil in Deutschland Hubraumkleine sehr starke Motoren gebaut werden. Wir müssen aber nach Leistung zahlen. Dadurch wird jeder Neukauf immer teurer. Hat mein E46 noch 115PS, kann bei einem E90 schon mind für 123PS oder so zahlen. Beim 5er ist der Schritt noch größer zwischen E39 und E 60.


    Verbrauch wäre für alle gleich und doch irgendwie fair, oder?

  • Zitat

    Original geschrieben von DeJay58
    Wie sind den die Gewichte der beiden Autos?


    Der Kia ist gute 30kg leichter. Also kein so signifikanter Unterschied als ob man den verblüffend niedrigen Verbrauch des Kia damit erklären könnte. Der war obendrein noch auf 225er Reifen unterwegs, der 1er nur auf 16 Zöllern mit 205er Reifen.


    Zitat

    Original geschrieben von DeJay58
    Ist zumindest in Österreich schon lange so. Seit 1. Juli noch extremer. Auch wenn es nicht die Steuer ist, die du meinst. Aber eigentlich wäre das doch gar nicht so blöd.


    Wir in Österreich zum Beispiel schauen immer durch die Finger, weil in Deutschland Hubraumkleine sehr starke Motoren gebaut werden. Wir müssen aber nach Leistung zahlen. Dadurch wird jeder Neukauf immer teurer. Hat mein E46 noch 115PS, kann bei einem E90 schon mind für 123PS oder so zahlen. Beim 5er ist der Schritt noch größer zwischen E39 und E 60.


    Verbrauch wäre für alle gleich und doch irgendwie fair, oder?


    Klar wäre das fair. Aber meine Befürchtung ist, dass die Bemessungsgrundlage (eben dieser EU-Zyklusverbrauch) nach einer solchen Umstellung ziemlich bald an realistischere Fahrprofile, und damit eben nach oben, angepasst und korrigiert wird.

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  • Fragt sich nur was realistisch ist. Ich finde die EU-Sache realistisch, da ich selbst immer mit ungefähr diesen Verbräuchen fahre.


    Woher diese Unterschiede wäre aber wirklich interessant zu wissen. Der 1er, muss ich aber mal sagen,schneidet bei vielen Tests schlecht ab, wie ich meine. Das Topmodell genauso, wie anscheinend die schwächeren.


    Meine Probefahrt vor ein paar Wochen mit dem 120i Cabrio war auch sehr enttäuschend. Lauter Motor, kein Durchzug, Verbrauch auch hier bei meiner Testfahrt, die natürlich etwas sportlicher angelegt war, durchaus höher als erwartet... Was soll's, wär sowieso kein Auto für mich.
    Mit den Dreiern war ich allerdings immer sehr zufrieden - in jeder Hinsicht. Bin da aber hauptsächlich immer mit Dieseln gefahren. Ein 4er stand da eigentlich immer beim Verbrauch am BC. Ein niedriger 5er aber in jedem Fall, ohne Ausnahme bei den Vierzylindern.

  • Nur so als Diskussionsbeitrag:


    Ich habe mich immer gefragt, wieso eine "Schaltpunktanzeige" den Verbrauch reduziert. Jetzt weiß ich es:


    Im EU - Zyklus ist festgelegt, wann hoch geschaltet werden soll. Dies gilt nicht, wenn eine Schaltpunktanzeige existiert. Dann wird hochgeschaltet, wenn die Anzeige es "sagt".


    A ha, so ist das also... :kpatsch:


    Gruß vom Wasserstoff

    BMW 530i FaceLift, Farbe: Weiß :)


  • Was ist daran :kpatsch: ?


    Genau das wollen hier ja alle. Den Verbrauch erreichen. Zumindest beim Schalten kann man jetzt schon nach der Norm fahren wenn man sich dran hält

  • Der EU-Normzyklus soll eine Art Vergleichbarkeit ermöglichen. Das ist aber dann nicht möglich, wenn es Hersteller sich ganz gezielt daran orientiert. So ist es aktuell bei BMW - aber andere Hersteller rücken nach. Grob gesagt: Je weniger Spritspar-Technik im Auto ist, desto näher ist der Verbrauch am Normwert. Auch alte Motoren kann man sparsam bewegen, wenn man sich Mühe gibt.


    Zitat

    Original geschrieben von Wasserstoff
    Ich habe mich immer gefragt, wieso eine "Schaltpunktanzeige" den Verbrauch reduziert. Jetzt weiß ich es:


    Im EU - Zyklus ist festgelegt, wann hoch geschaltet werden soll. Dies gilt nicht, wenn eine Schaltpunktanzeige existiert. Dann wird hochgeschaltet, wenn die Anzeige es "sagt".


    A ha, so ist das also... :kpatsch:


    Und genauso ist es leider...


    Für den, der ohnehin sparsam fährt, bringt die Schaltpunktanzeige nicht viel. Ich persönlich ignoriere sie stets. :D

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.