Autobatterie leer - Aufladbar oder Neukaufen?

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  • Bin ja a ned auf der Brennsuppn dahergschwommen...


    Wurde mehrmals über Nacht neu geladen und versucht wieder zu beleben, ohne Erfolg

    Vier gewinnt....

  • Mir ist schon lange keine Batterie mehr verreckt (weder im Auto noch Moped), im Diesel Cabrio lebte sie 9 Jahre bis ich ihn verkaufte, trotz langer Standzeit ohne Nachladen.


    Ich würde alle 5, 6 Wochen eine mittelgroße Runde drehen und fertig.


    Ist eh schade um das schöne schnelle Auto, wenn es fast nur steht oder auf Kurzstrecken bewegt wird.

    Grüße Peter

  • Und mit etwas Glück passiert es so, wie bei mir, dass die Batterie wirklich nach 23 Monaten und 14 Tagen den Geist aufgegeben hat und ich mir ne nagelneue beim Discounter meines größten Misstrauens abgeholt hab. :D

    Autoteile Ungarn? :p


    Meine Batterie im F11 ist noch die erste und geht jetzt ins zehnte Jahr. Ein paarmal kam schon die Meldung "Batterieentladung im Stand, einige Verbraucher wurden abgeschaltet". Bisher hat Aufladen aber geholfen. Mal gucken, wann sie die Grätsche macht.

  • Da die Batterien heutzutage nahezu nur noch aus Recycle Material bestehen sind sie auch nicht gerade besser wie früher.

    Kann ich so nicht bestätigen. ;)


    Früher so alle 3-4 Jahre Batterie gewechselt.
    E46 hat doch 5 Jahre gehalten-

    E93 wird im September 14 Jährig mit erster Batterie.

    F11 mit 9 Jahren und erster Batterie verkauft.

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Kommt drauf an... ;)


    Eine Weile hat das Material tatsächlich nachgelassen mit der Qualität bis man gemerkt hat, dass das halt doof ist wenn bei ner 100k€-Karre der Kunde nach 2 Jahren da steht und die Batterie durchs Werkstattfenster wirft weil man meinte, da reicht ne 72Ah mit 400A Kaltstart aus für nen 3l-Diesel oder nen V8. In günstigeren Autos ohne SSA wird das Zeugs ja immer noch verbaut aus Kostengründen. Höherwertigere Fahrzeuge haben ja mittlerweile auch richtige Ladeelektroniken drin, das schon was anderes als die "Dynamos" die früher verbaut wurden.


    Und wenn man dem ADAC glaubt, dann sind leere Batterien immer noch Pannenursache Nummer 1.

    Lieber ein bißchen verrückt als total doof... :p

  • Und wenn man dem ADAC glaubt, dann sind leere Batterien immer noch Pannenursache Nummer 1.

    Da wird die E-Mobilität also echten Fortschritt bringen... :hehe:

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Laut Verkaufsprospekt ist eine Batterie mit 90 Ah drin - ist ja kein Klein-Teil.


    Da das Auto heute ohne geringstes Mucken sofort da war, gehe ich davon aus, dass die 230 km/h Nacht-Fahrt vor einigen Tagen wieder einiges ins Lot gebracht hat. Heute nochmals fast 30 km, davon >20 mit 3000 bis 3600 UpM.


    Im Juni zum 5. Geburtstag ist eh ein Bremsflüssigkeitswechsel erforderlich. Gleichzeitig läuft die 5-Jahres-Gewährleistung, die ich extra geordert hatte, ab. Könnte ich 3 Monate vorziehen. Bei dieser Gelegenheit kann ja ein Extra-Auge auf die Batterie beauftragt werden. Außerdem sollte ich einen Differenzialgetriebe-Ölwechsel haben - ich ließ dort ein Quaife-Sperrdifferenzial einbauen.


    Im Frühjahr bekommt mein Schätzchen in der "Korrosionsklinik" (Haan-Gruiten) eine Spezial-Unterbodenschutz-Behandlung mit Hohlraumkonservierung. Sowas soll man ja heutzutage nicht mehr bei Neuwagen ab Werk bekommen. Inspektion seitens der "Korrosionsklinik" war bereits. Man fand am Unterboden 3 erbsgroße bräunliche Verfärbungen - O-Ton: "Fängt langsam an ... aber natürlich ist es noch für nichts zu spät".


    Beim Rückwärtsfahren und Lenkrad-Volleinschlag (z.B. beim Herausfahren aus der Garage) gibt es seit einigen Monaten bei etwas kühleren Temperaturen (etwa < 10 Grad) jeweils 2 kleine - wie soll ich es nennen - wie eine Art "Entlastungs-Schlägchen". Danach ist es gut. Kennt jemand so etwas? Scheint eher vom Vorderwagen zu kommen (befürchtete zuerst das Differenzial). Möglicherweise vom Lenkgetriebe? Das ist auf jeden Fall auch etwas für "vor Ablauf der 5-Jahres-Gewährleistung".

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  • Im Juni zum 5. Geburtstag ist eh ein Bremsflüssigkeitswechsel erforderlich.

    Ist das der erste?

    Bei Bremsflüssigkeit sollte man schon auf die Intervalle achten die vorgegeben sind.

    Die ist nun mal hygroskopisch und gerade wenn das Auto ständig in ner feuchten Umgebung steht sollten da nix überzogen werden.


    Auch wenn man nciht auf der letzten Rille fährt - man muss immer davon ausgehen, dass einem irgendein Trottel in die Quere kommt, der ausschert ohne zu glotzenund wenn dann die Bremswirkung flöten geht weil sich ne Dampfblase bildet kommt das normalerweise nicht so gut.


    Und nein: Man kann den Wassergehalt NICHT einfach im Vorratsbehälter messen - der kann unten am Bremszylinder deutlich höher sein.

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Keine Sorge, Georg, aber vielen Dank für dein beherztes Einschreiten ;)


    Der erste BFW wurde synchron mit dem TÜV nach genau 3 Jahren durchgeführt. Im Juni gibt es TÜV und BFW zum zweiten Mal (wobei man den TÜV bekanntlich ohne Folgen um 2 Monate überziehen kann).

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  • Ich hatte ja letztes Jahr (2019) mit meinem Youngtimer auch ein Batterieproblem.


    Die damals reaktivierte Mercedes-AGM-Batterie unbekannten Alters tut´s heute nach knapp 1,5 Jahren immer noch. Aktuell war sie noch nicht einmal in diesem Winter am Ctek.


    Richtig Entlastung brachte der neue Batterieregler. Gestern hier vor Ort knapp 25 km gefahren, mit Gebläse, Heckscheiben- und Sitzheizung, natürlich Licht, Handyladung und Sound, die Ladespannung zeigte im Leerlauf 14 - 14,2 Volt an.


    der Filmfreund


    Deine "Bewegungsfahrt" hat zwar den Ladezustand der Batterie verbessert, dennoch, falls die Gelegeheit da ist, würde ich das Auto mal an ein modernes Ladegerät hängen.


    Denn vollgeladen ist die bei weitem noch nicht.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Er hat doch keinen Stromanschluss in der Garage.


    Der Opel meiner Mutter stand jetzt auch knapp 4 Monate, ohne Ladegerät in kalter Garage - und sprang brav sofort an obwohl es kalt war, bei Batteriealter 6,5 Jahre.


    Ich würde mir da keinen großen Kopp drum machen - aber mal 100 km am Stück würden bestimmt nicht schaden.


    Ein BFW ist beim Opel allerdings auch fällig, obwohl sehr wenig gefahren, da hat Georg schon recht.

    Grüße Peter

  • die Ladespannung zeigte im Leerlauf 14 - 14,2 Volt an.

    Die Spannung ist ja das eine, aber wieviel Strom da tatsächlich zur Batterie fließt, das würde mich mal interessieren.

    Um da auf eine vernünftige Ladung zu kommen, muss man wohl tatsächlich längere Strecken mit erhöhter Drehzahl fahren.

  • Moderne Lichtmaschinen bringen mW auch schon bei niedrigen Drehzahlen hohe Leistung / Stromstärke, bei Oldtimern ist das anders, die muss man tatsächlich etwas höher drehen.

    Grüße Peter

  • Die modernen LIMAs laden allesamt schon bei recht niedrigen Drehzahlen ziemlich stark: *klick*.
    Zu beachten ist auch, dass Fahrzeuge mit Start/Stopp Krams und aktivem "Batteriemanagement" die Akkus nicht vollknallen sondern mWn bei "idealen" 60-75% halten - man möge mich korrigieren, ich habe das mal irgendwo aufgeschnappt.


    Die vorgeschlagene Lösung mit Ladegerät ist also die beste, sofern darstellbar.


    Den Link da habt ihr schon gesehen, oder? :p

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Die Spannung ist ja das eine, aber wieviel Strom da tatsächlich zur Batterie fließt, das würde mich mal interessieren.

    Um da auf eine vernünftige Ladung zu kommen, muss man wohl tatsächlich längere Strecken mit erhöhter Drehzahl fahren.

    Nein, der Ladestrom ist nur von der Spannung abhängig. Wenn die Lima den Strom nicht liefert bricht die Spannung ein und damit wird der Strom geringer.


    Aber das ist IMO nicht so dramatisch: Beim M3 hier reden wir von ner riesigen Lima und ner großen Batterie, aber am Ende ist der Ladestrom durch den Widerstand der Batterie begrenzt und soll gar nicht sooo groß sein, sonst ruiniert er nur die Batterie. Ggf. ist auch ne AGM Batterie drin um überhaupt die großen Ströme abzukönnen.

    Mit anderen Worten: Vermutlich wird eine leere Batterie mit so hohen Strömen geladen, dass es kaum noch gut für sie ist.


    Man kann abschätzen das der 180A Generator im Leerlauf 50-70% je nach Übersetzung noch im Leerlauf bringt. Der M3 zieht 30-50A je nachdem wieviel man einschaltet. Bleiben noch weit über 30A selbst im Leerlauf für die Batterie.

    Das ist kein alter Mercedes mit ner 50-60A Lima, die eben 30A im normalen Wanderdünenbetrieb bringt von denen man 10A in die Heckscheibenheizung und 10A in Licht und Scheibenwischer verbrät...;)

  • @ basti313: Ich habe zwar einen M3 im Avatar, das war jedoch mein Vorgängerfahrzeug bis 2016.


    Seither habe ich ein bewußt als Rentnerkutsche konfiguriertes F32-440i-Performance-Coupé mit 265/360 kW/PS mit viel Schnickschnack (was so ein Rentner halt so braucht ;) ).


    Der M3 war mein formschönstes Auto, daher bleibt er auch im Avatar. Aber Undank Hochdrehzahlkonzept hatte man im höchsten Gang auch bei Richtgeschwindigkeitstempo 130 bereits ca 3800 UpM auf der Drehzahluhr und das war bei längeren Fahrten nicht mehr Rentner-like ...

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