Stress mit meiner Gasheizung - Wer kennt sich damit aus?

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  • Das ist absolut Korrekt was ihr da schreibt , daran habe ich auch nie gezweifelt .
    Aber ob nun jemand nur 1 x im Jahr zur Wartung anruft oder wie du seit Jahren Kunde ist wird schon Differenziert vom Handwerker .


    Recht haben und Recht bekommen sind leider 2 verschiedene paar Schuhe in der BRD

    :D

    Muss ich selber gerade schmerzlich vor Gericht bemerken

    :mad:

    .


    Wie gesagt gönne ich es ihm ja auch aber meistens bezahlt man es hintenherum doch wieder mit

    ;)

    .
    Je nach finanziellem Stand der Firma wird er es machen oder halt nicht , oder ob seine Frau gestern wieder Migräne hatte

    :D

    .








    Markus

  • Hallo


    Ich habe jetzt auch einen Defekt an meiner Wohungsheizung, welcher mir einen feuchten Keller macht:


    Meine Heizung verliert Wasser. Das Wasser tritt aus dem Überdruckventil des Heizungssystems aus.


    Ich habe das mal gefilmt:


    https://www.youtube.com/watch?v=skNuGtb12j0


    Der Systemdruck ist nicht hoch (1,6 bar) auch weil ja immer Wasser entweicht. Normalerweise zeigt der extra Druckmesser an der Heizung immer exakt den selben Druck an wie der Systemdruckmesser am Ausdehnungsgefäß/Zulauf. Heute war ich zufällig mal dabei als die Heizung Wasser verlor. Aktuell ist es ja warm, es besteht kein Heizbedarf, sondern die Heizung macht nur warmes Wasser. Jedes mal wenn die Heizung meinen 200l Wasserbehälter für warmes Leitungswasser aufheizt geschieht das was in dem Video zu sehen ist: Der Heizungsdruck im Heizkesser steigt auf über 3 bar, das Sicherheitsventil läßt den Überdruck ab. Im eigentlichen Heizungssystem kommt aber nichts davon an, das Manometer am Ausdehnungsgefäß verbleibt bei 1,6 bar, obwohl im Heizungsgerät über 3 bar anliegen.

    :eek:


    Den Heizungsmonteur hatte ich schon da, der hat diesen absurden Betriebszustand aber nicht gesehen, sondern nur das Überdruckventil als Ursache des Wasseraustrittes identifiziert und ausgetauscht. Er dachte es sei defekt.

    :confused:


    Nur falls sich jemand wundert: Nein, mein Leitungswasser hat keine 85°C, das ist die Temperatur des Sekundärkreislaufes welches über einen Wärmetauscher den externen Wasserspeicher aufheizt.


    Hat irgend jemand eine Idee was hier schief läuft?


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Im eigentlichen Heizungssystem kommt aber nichts davon an, das Manometer am Ausdehnungsgefäß verbleibt bei 1,6 bar, obwohl im Heizungsgerät über 3 bar anliegen.

    :eek:


    Ich gehe davon aus, dass es sich um zwei getrennte Heizkreise handelt, einer für Heizung, einer für Warmwasser. Der Druck in beiden Kreisen ist normalerweise gleich, weil eben der übliche Standarddruck herrscht (liegt bei meiner Vaillant-Fußbodenheizung auch in dem Bereich).
    Jetzt ist aber im Warmwasserkreislauf offenbar irgend etwas verstopft, daher ist der Druck hoch. Wird das Wasser im Speicher überhaupt noch warm?
    Hat vielleicht irgendwer (Putzfrau, Hausfreund/-in) versehentlich ein Absperrventil geschlossen?
    Läuft die Pumpe des Primärkreislaufs noch? Alle Sicherungen ok?


    Gruss
    Andreas

  • Hallo


    Ja, das Leitungswasser ist heiß wie immer.


    Nein, die Heizkörper bleiben bei den Außentemperaturen immer kalt, auch wenn ich die Thermostate voll aufdrehe, Heizung ist im Sommerbetrieb, da wird nur das Heizungswasser in meinen WW-Speicher gepumpt um über den Wärmetauscher warmes Wasser zu machen...


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Hallo,


    scheint das gleiche Manometer wie bei Junkers zu sein, Bosch sei Dank. Das ist mit einem sehr kleinen Kapilar angeschlossen. Da sitzt gerne Dreck drin. Meistens zeigen sie dann zu wenig an, können aber auch bei zu viel hängen bleiben.


    Variante B, dein Ausdehnungsgefäß sieht nicht mehr taufrisch aus. Deshalb könnte der Druck irgendwann gestiegen sein. 3bar ist der Ansprechdruck vom Sicherheitsventil. Manometer defekt?


    Dazu paßt aber nicht, daß das Sicherheitsventil anspricht.


    Sommerbetrieb.... mhhh. Irgendein Ventil geschlossen, welches Heizung und somit Ausdehnungsgefäß hydraulisch mit der Therme verbindet?


    Müßte man mal aus der Nähe sehen. So auf die Distanz schwer. Ich würde zuerst das/die Ausdehnungsgefäß(e) prüfen und mal die Hydraulik auf einen Handzettel zeichnen. Dann wird es meistens klar, wo es klemmt.


    Gruß

    BMW fahren ist wie kiffen. Einmal angefangen, gibts kein zurück. :D

  • Hallo


    Heizungstechniker war da: Ausdehnungsgefäß und Manometer scheinen in Ordnung. Fehler läßt sich auch provozieren: Wenn der Brenner anspringt um Warmwasser aufzuheizen ist bei ca. 70°C der Punkt erreicht wo im Warmwasserkreislauf 3 bar überschritten werden und das Überdruckventil korrekt abbläst.


    Wenn ich allerdings einen Heizkörper aufdrehe ist der Überdruck sofort weg.

    :eek:


    Der Techniker war ratlos, telephonierte mit seinem Chef und ging.

    :rolleyes:


    Mal schauen wie es weiter geht....

    :confused:


    Munter bleiben: Jan Henning

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  • Hi, dann ist es das Umschaltventil.


    Die Thermen haben nur eine Pumpe für Heizung und Warmwasser. Beides gleichzeitig geht nicht.


    So. Was passiert. Folgendes. Dein Ausdehnungsgefäß sitzt vermutlich im Rücklauf des Heizungskreises. Jetzt schließt das Umschaltventil die Verbindung Heizungsrücklauf <=> Therme und schaltet auf Boiler <=> Therme. Soweit gewollt und nicht schlimm.


    Jetzt hast Du aber alle Hk-Ventile geschlossen. Sprich die Verbindung vom Ausdehnungsgefäß im Rücklauf durch die Heizkörper über den Vorlauf ist auch unterbrochen und zwar genau an den Heizkörperventilen.


    Damit ist das Ausdehnungsgefäß außer Betrieb, den Effekt kennst Du.


    Als Sofortmaßnahme würde ich einen Heizkörper komplett öffnen und dafür die Regelung der Heizung auf nur Warmwasserbereitung.


    Als zweites dann das Ausdehnungsgefäß fachlich richtig anschließen lassen.


    Gruß

    BMW fahren ist wie kiffen. Einmal angefangen, gibts kein zurück. :D


  • Als zweites dann das Ausdehnungsgefäß fachlich richtig anschließen lassen.


    Wenn ich Dich richtig verstehe, gehst Du davon aus, dass die Anlage von Anfang an falsch aufgebaut war und das nur deshalb bisher nie aufgefallen ist, weil zufällig immer ein Heizkörperventil offen war?
    Das wär allerdings ein dicker Hund.

    :eek:


    Gruss
    Andreas


  • Als zweites dann das Ausdehnungsgefäß fachlich richtig anschließen lassen.


    So weit verstanden, aber noch mal zur Sicherheit:


    Das Ausdehnungsgefäß gehört nicht in den Rücklauf (da ist es tatsächlich! :kpatsch: ), sondern wo hin? In den Zulauf? Oder noch woanders angeschlossen?


    EDIT:


    Nach der Orts- und Gerätebesichtigung heute habe ich mir zu dem Vorgang und Fehler noch mal so meine eigenen Gedanken gemacht.


    Diese ist die Installationsanleitung für meine Heizung:


    http://de.documents.buderus.co…d/pdf/file/6720647778.pdf


    Auf Seite 20 befindet sich Bild 9 welches den Anschluß des externen Ausdehnungsgefäßes illustriert.


    Bei mir ist das Ausdehnungsgefäß dort aber gar nicht angeschlossen:



    In meinen Augen erklärt das, das im Sommer, wenn alle Heizköperthermostate geschlossen sind, das Wasser im Warmwasserkreislauf keine Verbindung zum Ausdehnungsgefäß hat und so ein Überdruck beim Aufheizen entsteht. Wenn ich ein Heizungsthermostat ganz öffne war der Überdruck ja auch sofort verschwunden.


    Munter bleiben: Jan Henning

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    Einmal editiert, zuletzt von Jan Henning ()

  • Hallo,


    wenn keine Absperrung zwischen Therme und Boiler ist, dann würde ich es im Rücklauf vom Boiler anschließen. Wichtig ist halt, daß keinerlei Absperrung zwischen Wärmeerzeuger und Ausdehnungsgefäß ist. Manche Thermen haben auch mit Kappen verschlossene Anschlüsse, die man nutzen kann. Viessmann sieht zum Beispiel ein T-Stück am Entlüfter vor, wo man das Gefäß anschließen kann. Bei Buderus bin ich nicht so fit, um es aus dem Kopf zu wissen.


    Zwilling: So wie es aussieht, wurde ein alter Standkessel auf Therme umgebaut. Der alte Kessel hatte kein Umschaltventil, weshalb es da in Ordnung war. Beim modernisieren wurde einfach die Therme hingehangen und gut. Die meisten Thermen haben ja auch intern noch ein Ausdehnungsgefäß, wo es auch so geht. Nur nicht toll. Weil dann wären es zwei Ausdehnungsgefäße, die man synchronisieren sollte. Optimum ist immer noch, wie man bei jedem Hersteller auf Schulung empfohlen bekommt, hydraulische Weiche. Aber das kostet extra Pumpen und wird arg Stiefmütterlich behandelt. Unser Gewerke hat den Ruf leider oftmals zurecht.

    :-(


    Gruß

    BMW fahren ist wie kiffen. Einmal angefangen, gibts kein zurück. :D

  • Hallo


    Was ist mit diesem extra Anschluß für ein externes Ausdehnungsgefäß? Würde der nicht mein Problem lösen?


    Munter bleiben: Jan Henning

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  • Weil dann wären es zwei Ausdehnungsgefäße


    So hat es der Installateur heute korrigiert: Zweites Gefäß an den Extraanschluß wie von Buderus vergesehen. Das alte blieb im Rücklauf.


    Munter bleiben: Jan Henning

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  • Bei meiner Gastherme war jetzt die Steuerung defekt, Ersatzteil 350€. 6 Jahre alt bei 5 Jahren Garantie. Diese wurde schon verlängert von einen auf die 5 da es viele Probleme mit dem Model gibt. Ein defekter Kondensator, welchen meine Arbeitskollegen nun getauscht haben un am Montag baut der Monteur mein altes Teil wieder ein.

    Brauner Massen Wahn