F1 2008 - Termine, Vorschau, Freies Training, Qualifying, Rennergebnisse

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    Großer Preis von Australien.

    14. - 16. März 2008 1. von 18 WM-Läufen


    Vorschau.


    München/Hinwil, 7. März 2008. Hochspannung: An diesem Wochenende treten Mensch und Material die weite Reise nach Australien an. Das erste Kräftemessen der Formel-1-Teams in der Saison 2008 am folgenden Wochenende, 14.-16. März, im Albert Park in Melbourne wird mit maximaler Ungeduld erwartet.


    Für das BMW Sauber F1 Team fliegen 80 Menschen nach Down-under - inklusive Chef und Hostess. Rund 32 Tonnen Luftfracht werden von München aus auf den Weg gebracht. Dazu gehören unter anderem drei Chassis, die Motoren, mehrere Sätze Ersatzteile, 160 Felgen, 100 Funkgeräte, Kopfhörer, Werkzeug, Rechner und die Boxenausstattung. Gepackt wird auf drei Zehnfußpaletten und in fünf so genannte Iglus, das sind begehbare Frachtboxen.


    Einheitselektronik und Langzeitgetriebe waren die vom Reglement diktierten Technikthemen des Winters, auffällige Aerodynamik-Lösungen am BMW Sauber F1.08 ein anderes. Bei den Tests in Valencia, Jerez und Barcelona hat das Team mit den beiden ersten Chassis des F1.08 insgesamt 11.233 Testkilometer zurückgelegt.


    Für seine dritte Saison hat sich das BMW Sauber F1 Team viel vorgenommen: Die junge Mannschaft, die 2007 das drittstärkste Team war, strebt im Laufe der Saison 2008 ihren ersten Sieg an.




    Nick Heidfeld: „Ich freue mich sehr auf den Auftakt in Australien - auf ein paar freie Tage zum Akklimatisieren und dann darauf, dass es endlich losgeht! Ich fand das Einschätzen der Kräfteverhältnisse bei den Testfahrten diesmal besonders schwierig. Wir haben uns vom Roll-out in Valencia bis zum abschließenden Test in Barcelona gesteigert, aber wo wir stehen, sehen wir alle erst in Melbourne. Im australischen Herbst kann es schon mal regnen, dann wäre das Fahren ohne Traktionskontrolle und Motorschleppmomentregelung besonders anspruchsvoll. Ich war beim Testen auf nasser Strecke unterwegs, das hat mir viel Spaß gemacht. Die Strecke im Albert Park bietet auch im Trockenen nicht besonders viel Grip, vor allem zu Beginn des Wochenendes."




    Robert Kubica: „In Australien geht die Zeit der Spekulationen endlich zu Ende, ich warte ungeduldig auf den Auftakt in Melbourne. Das ganze Team hat in den vergangenen Wochen unheimlich hart gearbeitet, der F1.08 ist ständig besser geworden, und ich glaube, da ist noch mehr drin. Ich mag die Strecke in Melbourne. Wenn es nach mir ginge, könnten alle Rennen auf Stadtkursen stattfinden. Insgesamt ist fahrerische Präzision 2008 noch wichtiger geworden, weil einem keine Traktionskontrolle mehr hilft, wenn man auf die dreckige Spur gerät. Das kostet jetzt gleich richtig Zeit, weil man zum Korrigieren vom Gas gehen muss. Hinzu kommt die gute Stimmung in Melbourne durch die Fans und die schöne Stadt, das verleiht dem Saisonauftakt einen besonderen Charme."




    Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „ Wir freuen uns, dass Australien auch 2008 wieder den Saisonauftakt bildet. In Melbourne herrscht immer eine ganz spezielle Atmosphäre. Die Stadt pulsiert, die Zuschauer sind vom Formel-1-Virus befallen, alle blicken gespannt auf das erste Kräftemessen.


    Im vergangenen Jahr haben wir im Albert Park gleich beim Auftakt das im Nachhinein beste Qualifying-Ergebnis der Saison verbucht: Nick startete als Dritter, Robert als Fünfter. Das erste Rennwochenende ist immer die Stunde der Wahrheit. Da zeigt sich, wer wo steht.


    Wir haben uns bei dem BMW Sauber F1.08 über den Winter bewusst für einen Konzeptsprung entschieden. Denn um die Teams vor uns einholen zu können, mussten wir auf ein aggressives Konzept setzen. Die Zuverlässigkeit des neuen Autos war von Beginn an sehr gut. Wir haben darüber hinaus die Erfahrung gemacht, dass ein Auto mit viel Potenzial am Anfang schwieriger zu beherrschen ist als ein gutmütiges Auto, dessen Limit viel schneller erreicht ist. Für uns gilt es nun, die Feinabstimmung voranzutreiben. Und da sehe ich uns seit dem Roll-out auf einem guten Weg.


    Unsere ambitionierte Zielsetzung für 2008 ist unverändert: Wir wollen in diesem Jahr die Lücke zur Spitze schließen und unser erstes Rennen gewinnen."




    Willy Rampf, Technischer Direktor: „Melbourne ist ein perfekter Auftakt zur Formel-1-Saison. Es ist eine tolle Stadt mit einer großartigen Atmosphäre! Natürlich sind wir alle sehr gespannt, wo wir wirklich stehen, wenn am Samstag im Qualifying erstmals alle Teams die Karten auf den Tisch legen.


    Die Strecke im Albert Park ist ein Stop-and-Go-Kurs mit zahlreichen langsamen Kurven. Durch den Wegfall der Traktionskontrolle und der Motorschleppmomentregelung werden die Fahrer sowohl beim Anbremsen als auch beim Herausbeschleunigen besonders gefordert. Vor allem die Hinterreifen werden aufgrund der Streckenführung stark beansprucht, was den Fahrern einen gefühlvollen Umgang mit dem Gaspedal abverlangt.


    Hohe Priorität bei der Abstimmung des Autos genießen eine gute Traktion und eine hohe Bremsstabilität. Sehr wichtig ist auch eine ausreichende Bremskühlung, weil Melbourne nach Montréal die Strecke mit der höchsten Bremsbelastung ist. Das erste Rennen der Saison bedeutet gleichzeitig die erste Etappe im Zyklus der Getriebe, die gemäß neuem Reglement nun an vier Rennwochenenden zum Einsatz gelangen, und zwar jeweils samstags und sonntags.




    Zahlen und Fakten:


    Strecke/Datum Albert Park, Melbourne/16. März 2008 Startzeit (lokal/UTC) 15:30 Uhr/04:30 Uhr (Deutschland 05:30 Uhr)


    Runde/Renndistanz 5,303 km/307,574 km (58 Runden)


    Kurven 10 Rechts- und 6 Linkskurven


    Sieger 2007 Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1:25.28,770 Stunden


    Poleposition 2007
    Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.26,072 Minuten


    Schnellste Runde 2007 Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.25,235 Minuten


    Bestehender Rundenrekord Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.24,125 min (2004)


    Daten 2007 (Rennen): Volllastanteil: 65 % Topspeed: 303 km/h


    Längste Volllastpassage: 10 sec / 735 m


    Gangwechsel pro Runde: 60


    Reifenverschleiß: mittel bis niedrig Bremsverschleiß: hoch


    Abtriebslevel: hoch




    Termine und Veranstaltungen:


    Bei einer Formel-1-Willkommensveranstaltung auf dem Federation Square in Melbourne wird am Dienstag, 11. März, ab 15.00 Uhr ein Fahrzeug des BMW Sauber F1 Teams ausgestellt sein. Die Mechaniker werden den V8-Motor immer wieder anlassen - Motorensound gehört zur gewünschten Show. Ab 18.00 Uhr wird Test- und Ersatzfahrer Christian Klien dort für Interviews und Autogramme zur Verfügung stehen.


    Nick Heidfeld und Robert Kubica nehmen Mittwoch (18.25-18.35 Uhr) und Donnerstag (12.00-12.30 Uhr) an Autogrammstunden und moderierten Interviews im Albert Park teil.




    Historie und Hintergrund:


    Mit 3,4 Millionen Einwohnern ist Melbourne nach Sydney die zweitgrößte Stadt Australiens. Sie liegt an der östlichen Südküste des Kontinents und ist die Hauptstadt des Staates Victoria. Melbourne liegt am Yarra River, der hier in die Port Phillip Bucht fließt. Die Stadt ist abwechslungsreich und multikulturell, geprägt von Einwanderern und Studenten aus aller Herren Länder und einem interessanten architektonischen Mix. Sport- und Grünanlagen sind üppig. Die F1-Rennstrecke führt durch den im Stadtteil St. Kilda liegenden Albert Park.


    Im Gegensatz zu anderen Städten im Südosten Australiens war Melbourne nie eine Strafkolonie, sondern wurde von Anfang an als Siedlung mit breiten Straßen und Parks geplant. Der Ort wurde 1835 gegründet und erhielt 1837 seinen heutigen Namen. In den 1850er Jahren wurde in Victoria Gold entdeckt. Als wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, Industriestandort und Hafenstadt machte Melbourne weiter Karriere, war zeitweise sogar Sitz der Bundesregierung. Sportliche Großereignisse haben Tradition. 1956 fanden die Olympischen Sommerspiele in Melbourne statt.


    2008 wird der australische Grand Prix zum 13. Mal in Melbourne ausgetragen. Bis einschließlich 1995 war Adelaide Schauplatz des Rennens.


    Für BMW bleibt der erste Einsatz beim Wiedereinstieg in die Formel 1 unvergesslich. Im Jahr 2000 fuhr Ralf Schumacher in Melbourne auf Rang drei. Auf Anhieb ein Podiumsplatz - das war der erfolgreichste Einstieg eines Motorenherstellers seit 1967.

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • BMW Sauber F1 Team - GP Australien - Training


    Wetter: trocken, vormittags sehr windig, 32-37°C Luft, 35-48°C Asphalt



    Melbourne (AUS). Mit ungewohnter Hitze, kräftigem Wind und entsprechender Staubentwicklung im Albert Park von Melbourne begann die Formel-1-Saison 2008. Für BMW Sauber F1 Team Pilot Robert Kubica verliefen die ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis von Australien problemlos. Teamkollege Nick Heidfeld rollte vormittags eine halbe Stunde vor Trainingsende wegen einer unterbrochenen Stromversorgung aus, spulte am Nachmittag jedoch sein geplantes Programm ab.



    Robert Kubica:
    BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    1. Training: 7., 1.28,579 min / 2. Training: 15., 1.28,860 min
    „Neben der üblichen Set-up-Arbeit haben wir uns heute vor allem darauf konzentriert, die beiden Reifenmischungen zu vergleichen. Die Reifenabnutzung ist ziemlich hoch bei diesen hohen Außentemperaturen, und wir müssen nun die Daten analysieren, damit wir das Potenzial der Reifen voll nutzen können.”



    Nick Heidfeld:
    BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    1. Training: 16., 1.29,561 min / 2. Training: 12., 1.28,731 min
    „Die Leistungsverhältnisse sind für mich noch immer sehr schwer einzuschätzen, wir müssen uns noch bis morgen gedulden, mindestens bis zum zweiten Abschnitt des Qualifyings. Ich gehe schon davon aus, dass einige Autos, die jetzt in der Ergebnisliste vor uns stehen, leichter gefahren sind als wir. Technisch lief das zweite Training problemlos. Der Defekt im ersten Training hat mich eine Ausfahrt gekostet, aber das ist zu verschmerzen.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor):
    „Wir sind froh, dass die Saison 2008 hier in Melbourne endlich begonnen hat. Wir haben uns in beiden Sitzungen auf die Rennvorbereitung konzentriert und unser Programm einschließlich Reifenvergleich abgespult. Bis auf eine Fehlauslösung eines elektronischen Schalters im ersten freien Training lief alles einwandfrei. Wir sehen uns für den morgigen Tag gerüstet.“

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  • BMW Sauber F1 Team - GP Australien - Qualifikation


    Wetter: trocken, 22-24°C Luft, 31-41°C Asphalt



    Melbourne (AUS). Das BMW Sauber F1 Team erzielte beim Auftakt zu seiner dritten Saison sein bisher bestes Qualifying-Ergebnis: Robert Kubica fuhr in Melbourne auf Startplatz zwei, Nick Heidfeld wurde im mit Hochspannung erwarteten ersten Schlagabtausch Fünfter. Im besonders aussagekräftigen zweiten Abschnitt des Qualifyings hatten Kubica und Heidfeld die Plätze zwei und vier belegt. Im freien Training am Morgen waren sie Erster und Zweiter.



    Robert Kubica:
    BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    Qualifying 2., 1.26,869 min (3. Training: 1., 1.25,613 min)
    „Platz zwei ist ein toller Erfolg für das ganze Team, das ist ein guter Start in die Saison. Ich habe auf der letzten Runde in Q3 viel riskiert, aber das hat sich am Ende nicht ausgezahlt. Ich bin in Kurve zwölf weggerutscht und kam auf den Kunstrasen. Das hat zwei bis drei Zehntelsekunden gekostet und damit vielleicht die Poleposition. Gestern hatten wir einen schwierigen Tag, aber wir waren in der Lage, uns zu verbessern. Der F1.08 ist ein sehr schnelles Auto, aber er ist recht delikat abzustimmen und zu fahren. Wenn ich zurückschaue, auf welchem Niveau wir mit der Testarbeit angefangen haben, kann ich der Mannschaft in München und in Hinwil nur riesige Komplimente machen. Jeder hat alles gegeben, um die Probleme zu analysieren und das Auto zu verbessern.“



    Nick Heidfeld:
    BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    Qualifying 5., 1.27,236 min (3. Training: 2., 1.25,950 min)
    „Ich bin sehr zufrieden, auch wenn ich Position vier nur knapp verpasst habe. Das ganze Qualifying lief absolut problemlos, das Teamergebnis ist super. Es ist auch besser, als ich erwartet hatte. Nachdem unsere ersten Tests mit dem F1.08 nicht so gut waren, haben wir ständig erzählt, wie hart wir arbeiten und dass wir große Fortschritte machen. Das hat man nun heute gesehen, das ist eine tolle Belohnung für die Anstrengung aller. Ich glaube, das war der erste Schritt auf dem Weg, den wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben. Ich freue mich sehr auf das Rennen. Der Start wird ohne Traktionskontrolle besonders spannend, und über die Distanz rechne ich auch verstärkt mit Ferrari.“ [clear][/clear]



    Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Mit diesem Auftakt sind wir sehr zufrieden. Die Startplätze zwei und fünf bedeuten das beste Qualifying-Ergebnis seit Bestehen unseres Teams. Ohne seinen massiven Ausrutscher wäre Robert wohl auf Pole gefahren. Wir hatten uns Startplätze in den ersten drei Reihen zum Ziel gesetzt, das haben wir erreicht. Dabei waren Ferrari und McLaren hier in Melbourne bereits im ersten Training von Beginn an schnell unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt waren wir weit weg von guten Zeiten. Aber dann haben wir uns sukzessive herangearbeitet. Von daher ist es sehr befriedigend zu sehen, dass wir für die Anstrengungen belohnt worden sind.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das war für uns ein gelungener Qualifying-Auftakt in die neue Saison. Mit den Positionen zwei und fünf von Robert und Nick sind wir sehr zufrieden. Schade, dass Robert gerade so an der Poleposition vorbeigerutscht ist. Dennoch: Für ihn ist es das beste Qualifying-Ergebnis seiner F1-Karriere. Für das Rennen sind wir mit beiden Fahrern in einer sehr guten Situation.“[clear][/clear]

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  • BMW Sauber F1 Team - GP Australien - Rennen


    Wetter: trocken, 37-38°C Luft, 48-51°C Asphalt


    Melbourne (AUS). Das BMW Sauber F1 Team erzielte beim Saisonauftakt 2008 den fünften Podestplatz in seiner jungen Laufbahn. Nick Heidfeld kam beim Großen Preis von Australien als Zweiter ins Ziel. Teamkollege Robert Kubica hingegen hatte Pech: Der Pole war von Platz zwei gestartet und lag an fünfter Position, als er beim Neustart nach einer Safety-Car-Phase gerammt wurde.



    Nick Heidfeld: 2.
    BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    Schnellste Runde: 1.27,739 min in Rd. 41 (drittschnellste insgesamt)
    „Das war ein phantastischer Saisonauftakt für uns. Das Team hat wahnsinnig hart gearbeitet, um die anfänglichen Schwierigkeiten mit dem F1.08 zu überwinden. Wir haben uns stetig verbessert und sind noch lange nicht am Limit mit dem Auto. Beim Start hatte ich sehr stark durchdrehende Räder und konnte Nico Rosberg nicht hinter mir halten. Ich dachte, das wird ein schwieriges Rennen, denn ich ging davon aus, dass er später als ich tanken würde. Aber dann kamen wir in derselben Runde an die Box, und unsere Crew hat war absolut phantastisch und hat mich an Nico vorbeigebracht. Bei meinem zweiten Stopp hatte ich Glück, dass die Safety-Car-Phase keine Runde früher kam und ich wie geplant tanken konnte. Im letzten Stint habe ich mir dann Mühe gegeben, die weicheren Option-Reifen nicht zu ruinieren. Insgesamt war das erste Rennen ohne Traktionskontrolle weniger schwierig als gedacht.“



    Robert Kubica: Ausfall
    BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    Schnellste Runde: 1.28,753 min in Rd. 15 (neuntschnellste insgesamt)
    „Anfangs lief mein Rennen ziemlich gut. Ich war auf einer ähnlichen Strategie wie Nick unterwegs und war schnell. Dann haben wir meine Rennstrategie geändert, und das hat sich im Nachhinein nicht ausgezahlt. Ich hing hinter Bourdais fest und verlor zu viel Zeit. Dennoch hatte ich Chancen auf Punkte, bis mir am Ende der dritten Safety-Car-Phase Nakajima ins Heck krachte und ich aufgeben musste.“



    Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Das war für unser BMW Sauber F1 Team ein phantastischer Auftakt in die neue Saison. Nick hat in einem turbulenten Rennen mit drei Safety-Car-Phasen und zahlreichen Ausfällen kühlen Kopf bewahrt und uns als Zweiter den ersten Podestplatz der Saison beschert. Nur Lewis Hamilton war schneller. Das war ein echtes Strategiespiel. Nick hatte mit den Zeitpunkten der Safety-Car-Phasen Glück, bei Robert hat es leider nicht gepasst. Am Ende wurde er von Nakajima auch noch von der Strecke befördert. Aber er war bis dahin und auch tags zuvor im Qualifying ganz stark unterwegs gewesen. Zusammen mit unserem sehr guten Qualifying am Samstag ist dies eine gute Basis für die kommenden Rennen. Für das ganze Team war dies ein enormer Motivationsschub. Ein großes Dankeschön gilt den Kollegen in München und Hinwil.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das war ein aufregendes Rennen mit gemischten Gefühlen. Es ist grandios, dass Nick Zweiter geworden ist, aber es tut mir sehr Leid, dass Robert so ein Pech hatte. Beim Start wurde Nick von Nico Rosberg überholt, aber die schnelle Arbeit der Boxenmannschaft hat ihn beim Stopp wieder nach vorn gebracht. Danach fuhr er ein schnelles, konstantes Rennen und profitierte von der dritten Safety-Car-Phase. Wir haben Roberts Rennstrategie während der zweiten Safety-Car-Phase geändert, aber dann steckte er leider hinter Bourdais fest und verlor viel Zeit. Nachdem ihm dann Nakajima ins Heck gefahren war, musste er aus Sicherheitsgründen an der Box aufgeben.“

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • BMW Sauber F1 Team - GP Malaysia - Vorschau


    21. – 23. März 2008 2. von 18 WM-Läufen



    Vorschau.


    München/Hinwil, 16. März 2008. Genau 9.778 Kilometer von München und 10.012 Kilometer vom Schweizer Sitz Hinwil entfernt hat das BMW Sauber F1 Team am kommenden Wochenende ein Heimrennen – den Großen Preis von Malaysia, der unter dem Patronat von Petronas ausgetragen wird, dem Premium Partner des BMW Sauber F1 Teams.



    Nick Heidfeld: „Der Große Preis von Malaysia ist für mich schon seit Jahren ein besonderes Rennen. Petronas war ja schon Partner von Sauber, als ich dort von 2001 bis 2003 fuhr, und wir haben Promotion-Touren durch das Land gemacht. Häufig bekommt man als Formel-1-Fahrer kaum mehr als Flughäfen, Hotels und Rennstrecken zu sehen, weil einfach keine Zeit für Land und Leute ist. Aber in Malaysia konnte ich schon eine Menge entdecken und fühle ich mich dort sehr wohl. An die Kombination aus Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit muss man sich immer erst gewöhnen, aber mir hat das nie etwas ausgemacht. Die Strecke ist schön und anspruchsvoll. Im vergangenen Jahr hatte ich ein super Rennen in Sepang und bin Vierter geworden. Ich konnte Felipe Massa überholen und den Ferrari hinter mir halten.“



    Robert Kubica: „Ich freue mich auf das Rennen in Malaysia, weil Sepang eine sehr herausfordernde Strecke ist, die ich mag. Natürlich sind die klimatischen Verhältnisse ziemlich extrem, was unsere Aufgabe noch anspruchsvoller macht. Aber zum Glück herrschten ja bereits in Melbourne sehr hohe Temperaturen, so dass wir uns ein wenig darauf einstellen konnten. Im vergangenen Jahr war unser Auto sehr wettbewerbsfähig, aber bei mir lief so ziemlich alles schief. Ich habe in Sepang also noch eine Rechnung offen. Durch unseren Partner Petronas ist der Große Preis von Malaysia für uns ein ganz besonderes Rennen. Wir haben hier eine Menge Fans, die uns unterstützen.“



    Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „Kaum liegt der Saisonauftakt in Australien hinter uns, geht es in Malaysia bereits weiter. Dieser Grand Prix ist für uns eine Art Heimrennen: Wir erleben seit 2006, welche Strahlkraft unser Premium Partner Petronas in Malaysia hat. Der euphorische Empfang unseres Teams in diesem Land ist immer wieder eine großartige Erfahrung. Die verschiedenen Veranstaltungen am Fuße der Petronas Twin Towers hatten immer Magnetwirkung. Im Rahmen ihrer Asien-Strategie hat die BMW Group ihr Engagement in den vergangenen Jahren in Malaysia intensiviert. Der Einsatz im Großraum Kuala Lumpur ist für BMW und Petronas ein wichtiger Grand Prix.


    Nach der unerwarteten Hitzeschlacht in Melbourne geht es nun ins Dampfbad von Sepang. Dort herrschen nicht nur Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke, auch die Luftfeuchtigkeit ist in Äquator-Nähe extrem hoch. Entsprechend gespannt sehen wir dieser Belastungsprobe entgegen.“



    Willy Rampf, Technischer Direktor: „Das Rennen in Australien hat einen ersten Anhaltspunkt geliefert, wo die einzelnen Teams stehen, mehr aber noch nicht. Denn die Strecke im Albert Park ist aufgrund ihrer speziellen Charakteristik nicht sehr repräsentativ. Deshalb denke ich, dass wir erst nach dem Großen Preis von Malaysia ein verlässliches Bild über die wahren Kräfteverhältnisse haben werden. Wegen der Vielfalt an unterschiedlichen Kurven stellt Sepang hohe Anforderungen an die Abstimmung der Autos. Die langsamen Passagen verlangen gute Traktion, während insbesondere in den zahlreichen schnellen Kurven eine hohe Stabilität wichtig ist. Eine gute aerodynamische Effizienz ist ebenfalls ein Muss. Außerdem werden in Sepang die Hinterreifen sehr stark beansprucht, was durch die fehlende Traktionskontrolle noch verschärft wird.“



    Zahlen und Fakten:


    Strecke/Datum: Sepang International Circuit/23. März 2008


    Startzeit (lokal/UTC): 15:00 Uhr/07:00 Uhr (Deutschland 08:00 Uhr)


    Runde/Renndistanz: 5,543 km/310,408 km (56 Runden)


    Kurven: 10 Rechts- und 5 Linkskurven


    Sieger 2007:
    Fernando Alonso, Vodafone McLaren Mercedes,1:32.14,930 Stunden


    Poleposition 2007:
    Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.35,043 Minuten


    Schnellste Runde 2007:
    Lewis Hamilton, Vodafone McLaren Mercedes, 1.36,701 Minuten


    Bestehender Rundenrekord:
    Juan Pablo Montoya, BMW WilliamsF1 Team, 1.34,223 Minuten (2004)



    Daten 2007 (Rennen):


    Volllastanteil: 65 %


    Topspeed: 297 km/h


    Längste Volllastpassage: 12 sec / 830 m


    Gangwechsel pro Runde: 60


    Reifenverschleiß: mittel bis hoch


    Bremsverschleiß: mittel


    Abtriebslevel: hoch




    Historie und Hintergrund:


    Der Sepang International Circuit liegt knapp eine Fahrstunde südlich der pulsierenden Innnenstadt von Kuala Lumpur. Die Rennstrecke feiert 2008 ihr zehnjähriges Bestehen und den zehnten Auftritt der Formel 1.


    Kuala Lumpur heißt übersetzt „schlammige Flussmündung“, was auf die Lage an der Mündung der Flüsse Gombak und Klang zurückzuführen ist. „KL“, wie die Stadt heute meist genannt wird, ist das Zentrum des modernen Malaysia. Mit rund 1,5 Millionen Einwohnern, von denen gut die Hälfte Chinesen sind, ist die Hauptstadt gleichzeitig die größte Stadt des Landes. Sie erstreckt sich über 244 Quadratkilometer. KL bietet lebendige asiatische Kultur Seite an Seite mit britischen Kolonialbauten und berühmten Hightech-Bauwerken wie den 88 Stockwerke bzw. 452 Meter hohen PETRONAS Twin Towers.


    Kuala Lumpur wurde 1857, damals mitten im Urwald, von Zinnsuchern gegründet. 1896 entstand unter britischer Herrschaft aus den malaiischen Sultanaten die Föderation von Malaya mit Kuala Lumpur als Hauptstadt. 1957 wurde Kuala Lumpur die Hauptstadt des nunmehr unabhängigen Landes.


    Das Unternehmen PETRONAS (Petroliam Nasional Berhad), Premium Partner des BMW Sauber F1 Teams, wurde am 17. August 1974 gegründet. PETRONAS hat seinen Hauptsitz in den Twin-Towers in Kuala Lumpur und ist eine multinationale Gas- und Erdölgesellschaft mit Betrieben in mehr als 30 Ländern. Der Konzern engagiert sich sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene. Dazu gehören auch vorgelagerte Erkundung und Produktion sowie nachgelagerte Erdölraffination, Marketing und Vertrieb von Erdölprodukten, Handel, Gasveredelung und -verflüssigung, Betrieb des Gaspipeline-Netzes, Marketing von Flüssigerdgas, Herstellung und Vertrieb petrochemischer Produkte, Seelogistik und Immobilieninvestition.

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Großer Preis von Malaysia – Training, Freitag – 21.03.08


    Wetter: trocken, 28-31°C Luft, 41-45°C Asphalt


    Sepang (MAL). Das BMW Sauber F1 Team erlebte einen insgesamt positiven Auftakt zum PETRONAS Malaysian Grand Prix in der schwülen Hitze von Sepang. Robert Kubica war in beiden Trainingssitzungen am Freitag Achtschnellster, obwohl er am Vormittag aufgrund eines erforderlichen Getriebewechsels Fahrzeit verlor. Nick Heidfeld konnte seine Abstimmungsarbeit nach Plan erledigen und belegte die Plätze elf und 13.



    Robert Kubica:
    BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    1. Training: 8., 1.37,218 min / 2. Training: 8., 1.36,671 min
    „Nachdem ich im freien Training am Morgen wegen eines Getriebeproblems ziemlich viel Zeit verloren hatte, konzentrierten wir uns am Nachmittag vor allem auf die Bewertung verschiedener Abtriebslevel sowie auf den Vergleich der zwei Reifentypen. Wir haben eine Menge Daten gesammelt, die wir nun analysieren müssen, um die richtigen Entscheidungen für den Rest des Wochenendes zu treffen. Wir hatten bisher noch kaum Zeit, an der Abstimmung des Autos zu arbeiten, so dass in dieser Beziehung noch Potenzial da ist.”



    Nick Heidfeld:
    BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    1. Training: 11., 1.37,649 min / 2. Training: 13., 1.37,106 min
    „Ich bin recht zufrieden mit dem Freitagstraining. Die Fahrzeugbalance ist hier auf Anhieb besser als am Freitag in Melbourne. Dennoch ist sie noch nicht richtig gut, ich hoffe, dass wir, ähnlich wie in Australien, von Freitag auf Samstag noch ein paar gute Set-up- Verbesserungen finden. Obwohl die Strecke neu geteert ist, bietet sie ein recht gutes Grip- Niveau, das ist nicht selbstverständlich. Eine große Unbekannte ist und bleibt hier das Wetter. Präzise Regenvorhersagen sind hier recht schwer. Gegen normalen Regen habe ich nichts, im Gegenteil. Aber einen richtigen tropischen Wolkenbruch wünsche ich mir auch nicht für das Rennen. Dann sieht man einfach gar nichts mehr, und das Aquaplaning wird zu stark.“


    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir haben uns heute auf die Rennvorbereitung konzentriert und viele Daten über die Reifen gesammelt. Auch haben wir unterschiedliche Aero-Konfigurationen probiert. Nun werden wir die Daten analysieren. Bei Roberts Auto haben wir im ersten freien Training einen zu hohen Getriebedruck gemessen, wodurch das Risiko bestand, dass der Kühlkreislauf beschädigt wird. Deswegen haben wir das Getriebe mitsamt Radaufhängung gewechselt, damit Robert in dieser Sitzung noch einmal auf die Strecke gehen konnte. Kompliment an die Mechaniker, sie haben einen richtig guten Job gemacht. Wir hatten einen trockenen ersten Trainingstag, rechnen aber im weiteren Verlauf des Rennwochenendes sehr wohl noch mit Regen.“

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  • Großer Preis von Malaysia – Qualifikation, Samstag – 22.03.08


    Wetter: bewölkt, aber trocken, 28-29°C Luft, 36-39°C Asphalt


    Sepang (MAL). Die beiden BMW Sauber F1 Team Fahrer Robert Kubica und Nick Heidfeld belegten im Qualifying zum PETRONAS Malaysian Grand Prix die Plätze sechs und sieben. Damit hat das Team als einziges zum 20. Mal in Folge beide Autos ins Top-Ten-Qualifying gebracht.



    Robert Kubica:
    BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    Qualifying 6., 1.36,727 min (3. Training: 17., 1.36,618 min) „Mit meiner heutigen Leistung bin ich ganz zufrieden, obwohl ich die zweite Startreihe nur sehr knapp verfehlt habe. Die unsicheren Wetterbedingungen brachten noch zusätzliche Spannung ins Qualifying. Mit der Abstimmung, die ich gewählt hatte, wusste ich, dass das Qualifying für mich nicht einfach werden würde. Aber wir haben während des gesamten Rennwochenendes sehr viel Zeit in die Rennvorbereitung investiert, so dass ich für morgen durchaus optimistisch bin.“



    Nick Heidfeld:
    BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    Qualifying 7., 1.36,753 min (3. Training: 1., 1.35,019 min) „Ich bin sehr enttäuscht vom Top-Ten-Qualifying. Auf meiner letzten Runde waren die ersten Kurven prima, aber dann waren ziemlich viele Autos auf ihren Auslaufrunden extrem langsam unterwegs. Anscheinend hatten die keine Information, dass das Qualifying noch läuft. Vor Kurve vier habe ich viel Zeit verloren, weil dort beide McLaren-Mercedes auf der Ideallinie rollten. Das hat mich sicher zwei Zehntelsekunden gekostet, und das hätte Platz drei anstatt Platz sieben bedeutet. Ich konnte einfach nicht die Linie fahren, die ich wollte, und vor allem nicht dort bremsen, wo ich wollte. Mit meinem Auto war ich im Qualifying sehr zufrieden.“



    Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Im Qualifying war Ferrari eine Klasse für sich. Dahinter ging es unerhört eng zu. Ab Platz drei liegen fünf Fahrzeuge innerhalb von nur 15 Hundertstelsekunden. In diesem Pulk hat uns ein bisschen Glück gefehlt, so dass am Ende die Plätze sechs und sieben herausgesprungen sind. Für den Rennverlauf wird morgen das Wetter eine ausschlaggebende Rolle spielen.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir haben uns hiermit seit Ende 2006 als einziges Team zum 20. Mal in Serie mit beiden Fahrzeugen für die Top Ten qualifiziert. Das zeigt die Kontinuität in unserem Team. Alle drei Qualifying-Durchgänge waren sehr spannend, weil immer die Gefahr eines Regenschauers bestand. Wir mussten unser Programm deswegen mehrmals ändern. In Q3 ging es sehr eng zu, unseren beiden Fahrern hat nur je ein Wimpernschlag zu einer besseren Platzierung gefehlt. Nick hat während seiner letzten schnellen Runde Zeit verloren, da er keine freie Linie hatte, weil langsame Fahrzeuge störten, die sich auf der Auslaufrunde befanden.“

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  • BMW Sauber F1 Team - GP Malaysia - Rennen


    Sepang (MAL). Das BMW Sauber F1 Team erkämpfte sich in der schwülen Hitze von Sepang elf WM-Punkte – das bisher beste Ergebnis für die junge Mannschaft. Robert Kubica wurde nach einer souveränen Vorstellung Zweiter beim PETRONAS Malaysian Grand Prix. Nick Heidfeld hatte kurz nach dem Start Positionen verloren und kam als Sechster ins Ziel. Für Kubica wurden acht Führungsrunden in den Statistikbüchern eingetragen, Heidfeld holte die erste schnellste Rennrunde für das Team. Mit 19 Punkten liegt das Team nach zwei von 18 Rennen auf Platz zwei der Konstrukteurs-WM.


    Robert Kubica: 2.
    BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    Schnellste Runde: 1.35,921 min in Rd. 39 (sechstschnellste insgesamt)
    „Das ist ein fantastischer Tag für das Team, für Petronas und für mich – unser zweiter Podiumsplatz in Folge, und ich habe nach Monza 2006 endlich auch meinen zweiten Podestplatz geholt. Ich möchte mich bei allen im Team herzlich bedanken, die in den vergangenen zwei Monaten so hart gearbeitet haben, um das Auto zu verbessern. Mein Start war nicht besonders. Ich hatte durchdrehende Räder und habe mit Nick und Jarno Trulli gekämpft. I habe die schmutzige Fahrbahnseite gewählt und wäre fast rausgerutscht, aber irgendwie habe ich es geschafft, durch die Kurve zu kommen und die beiden zu überholen. Ab dann fuhr ich mein eigenes Tempo. Die Ferrari waren zu schnell, aber ich konnte den Vorsprung auf meine Verfolger ausbauen. Nach dem zweiten Boxenstopp habe ich Drehzahl zurückgenommen, um den Motor zu schonen und eine leichtere Gangart gewählt. Ich habe mich das ganze Wochenende über nicht gut gefühlt, und es war sehr heiß im Auto. Die letzten zehn Runden waren hart. Aber es hat sich jede Mühe gelohnt für dieses super Ergebnis.“


    Nick Heidfeld: 6.
    BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    Schnellste Runde: 1.35,366 min in Rd. 55 (schnellste insgesamt)
    „Ich habe nach diesem Rennen gemischte Gefühle. Natürlich freue ich mich, dass ich zum ersten Mal die schnellste Rennrunde in der F1 gefahren bin und darüber, dass die elf Punkte unser bisher bestes Teamergebnis sind. Ich hatte einen sehr schnelles Auto heute, vergleichbar mit dem Speed der McLaren. Das ist alles positiv, und umso enttäuschter bin ich, dass ich nur Sechster geworden bin. Ich hatte zunächst einen sehr guten Start, und dann habe ich in der ersten Kurve außen angegriffen. Ganz innen war Robert, Jarno Trulli fuhr in der Mitte, da ist mir einfach der Platz ausgegangenen. Es war ein Versuch, der leider schief gegangen ist. Hätte auch klappen können. Ich kam etwas in den Dreck und habe in der ersten Runde noch zwei weitere Positionen verloren. Die habe ich immerhin zurückgeholt, als ich David Coulthard und Fernando Alonso in der vierten Runde überholt habe. Unsere Boxenstopps waren wieder einmal super.“



    Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Das war erneut eine tolle Vorstellung unseres Teams. Robert konnte sich nach einem guten Start von Beginn an hinter den Ferrari etablieren. Er zeigte eine ganz starke Vorstellung und holte am Ende als Zweiter nicht nur seinen zweiten Podestplatz, sondern zugleich sein bestes Ergebnis in der Formel 1. Nick hatte in der ersten Kurve Pech und verlor einige Plätze. Dass er sich dennoch – auch mit der schnellsten Rennrunde – noch auf Platz sechs vorkämpfen konnte, werte ich ebenfalls als Erfolg. Mit dem Saisonauftakt sind wir natürlich hochzufrieden: Das zweite Podium im zweiten Rennen, starke 19 WM-Punkte, erstmals überhaupt in einem Rennen elf Zähler verbucht – das ist wirklich eine glänzende Ausbeute und eine starke Basis für die kommenden Rennen.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Zum zweiten Mal in Folge ein zweiter Platz, die schnellste Rennrunde durch Nick, elf Punkte – wir sind alle glücklich über diesen Saisonauftakt. Es war erneut ein phantastisches Rennen für uns. Nur die Ferrari waren heute schneller als Robert. Für ihn freut es mich ganz besonders, weil er in Australien viel Pech hatte. Während Robert beim Start eine Position gutmachen konnte, verlor Nick leider einige Plätze. Dann konnte er sich aber noch auf Rang sechs vorarbeiten, dabei hat er mit einem feinen Überholmanöver gleich zwei Autos hinter sich gelassen. An beiden Fahrzeugen gab es keine technischen Probleme, die Performance war erneut ganz stark. Nun fahren wir gestärkt zurück nach Hinwil und München und gehen hoch motiviert in die nächsten Rennen.“

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Großer Preis von Bahrain.


    4. – 6. April 2008
    3. von 18 WM-Läufen Vorschau.


    München/Hinwil, 28. März 2008. Zwei Rennen, zwei zweite Plätze in Serie, insgesamt 19 Zähler und Position zwei in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft – das BMW Sauber F1 Team hatte einen Start nach Maß in die Saison 2008. Beim Großen Preis von Bahrain soll dieser positive Trend nun fortgesetzt werden.



    Nick Heidfeld: „Die Streckenführung und die ganze Anlage in Bahrain gefallen mir sehr gut. Alles ist modern und großzügig. Eine der schönsten Passagen der ganzen Saison ist für mich die von der fünften bis zur vorletzten Kurve auf dem Bahrain International Circuit. Das Klima ist meistens angenehm, wobei durch die Lage mitten in der Wüste sowohl die Strecke als auch unser Material immer wieder versandet. Im vergangenen Jahr waren wir durch den Doppel-Test sehr gut vorbereitet, und ich hatte ein tolles Rennen. In diesem Jahr haben auch einige Teams dort vor der Saison mit ihren neuen Autos getestet, diesen Vorsprung müssen wir am Freitag bei der Abstimmungsarbeit erstmal aufholen.“



    Robert Kubica: „Ich freue mich auf das Rennen in Bahrain, einerseits, weil ich dort im vergangenen Jahr meine ersten Punkte in der Saison 2007 holen konnte und andererseits, weil wir in Australien und Malaysia einen starken Auftakt in die neue Saison hatten. Die Strecke in Bahrain unterscheidet sich recht deutlich von Melbourne und Sepang. Sie hat lange Geraden mit harten Bremszonen. Zudem gibt es kaum schnelle Kurven. Eine wichtige Rolle könnte der Wind spielen. Ich hoffe, dass er nicht zu stark weht, weil unser Auto darauf recht empfindlich reagiert. Natürlich müssen wir nun sehen, wie der F1.08 auf dieser Strecke funktioniert, aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch hier sehr wettbewerbsfähig sein können.“



    Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „Unsere Bilanz nach dem ersten Überseeblock kann sich sehen lassen: Mit zwei zweiten Plätzen in Melbourne und Sepang, unserer ersten schnellsten Rennrunde in Malaysia und 19 Punkten in der WM-Wertung sind wir sehr zufrieden. Entsprechend motiviert machen wir uns nach einem kurzen Boxenstopp in der Heimat auf den Weg nach Bahrain. Dort wollen wir an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen. In Bahrain fühlt sich BMW zu Hause, und das aus gutem Grund: Zu der hoch modernen Anlage gehört das BMW Performance Center mit dem BMW Fahrertraining und der Formel BMW Rennfahrerschule. Außerdem hat BMW im Mittleren Osten eine starke Position unter den Premium-Herstellern.“



    Willy Rampf, Technischer Direktor: „Unsere zwei starken Vorstellungen in Australien und Malaysia bestätigen, dass wir mit der Entwicklung des F1.08 richtig liegen und einen Sprung nach vorne gemacht haben. Auf eine Hierarchie möchte ich mich im Moment aber noch nicht festlegen, dazu muss man noch ein bis zwei Rennen abwarten. Die Strecke in Bahrain ist geprägt von mehreren langsamen Kurven und der sehr langen Start-Ziel-Geraden mit der engen Schikane am Ende. Aufgrund dieses Strecken-Layouts ergibt sich bei der aerodynamischen Abstimmung ein Kompromiss. Einerseits verlangen die zahlreichen langsamen Kurven hohen Abtrieb, andererseits ist die Höchstgeschwindigkeit sehr wichtig. Auch gute Traktion hat eine hohe Priorität, besonders in der engen Passage nach Start und Ziel. In Bahrain wird mit relativ weichen Reifenmischungen gefahren, was für die Rennstrategie eine wichtige Rolle spielt.“



    Zahlen und Fakten:


    Strecke/Datum Bahrain International Circuit/6. April 2008 Startzeit (lokal/UTC) 14:30 Uhr/11:30 Uhr (Deutschland 13:30 Uhr / Sommerzeit)


    Runde/Renndistanz 5,412 km/308,238 km (57 Runden)


    Kurven 9 Rechts- und 6 Linkskurven


    Sieger 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1:33.27,515 Stunden


    Poleposition 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.32,652 Minuten


    Schnellste Runde 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.34,067 Minuten


    Bestehender Rundenrekord Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.30,252 Minuten (2004)



    Daten 2007 (Rennen):


    Volllastanteil: 63 %
    Topspeed: 309 km/h
    Längste Volllastpassage: 14 sec / 1.050 m
    Gangwechsel pro Runde: 58
    Reifenverschleiß: mittel
    Bremsverschleiß: hoch
    Abtriebslevel: mittel



    Historie und Hintergrund: Die Formel 1 startet 2008 zum fünften Mal im Königreich Bahrain. Die Rennstrecke liegt südlich der Hauptstadt Manama und gehört zum Stadtgebiet von Sakhir. Die großzügige Anlage des Bahrain International Circuit (BIC) erstreckt sich auf 170 Hektar und wurde vom deutschen Architekten Hermann Tilke entworfen. Es gibt fünf Streckenvarianten. Die längste ist der GP-Kurs mit 5,412 km. Bahrain ist ein seit 1971 vom britischen Protektorat unabhängiges Arabisches Emirat. Die gesamte Fläche des Landes (665 Quadratkilometer) verteilt sich auf 33 Inseln vor der Küste Saudi Arabiens. Die Hauptstadt Manama liegt auf der Hauptinsel (578 Quadratkilometer). Seit 1932 wird in Bahrain Erdöl gefördert, doch die Ressourcen schwinden. Die weiterverarbeitende Industrie sowie die reichhaltigen Erdgasvorkommen und das internationale Bankwesen haben an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen.

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  • Großer Preis von Bahrain – Training, Freitag – 04.04.08


    Wetter: trocken, 27-30°C Luft, 35-42°C Asphalt Sakhir (BH).



    Reibungsloser Auftakt für das BMW Sauber F1 Team in der Wüste. Robert Kubica und Nick Heidfeld konnten sich in den ersten beiden Trainings wie geplant auf den Großen Preis von Bahrain vorbereiten.



    Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    1. Training: 7., 1.33,333 min / 2. Training: 5., 1.32,915 min
    „Ich bin zufrieden mit diesem Arbeitstag. Wir sind recht viele Runden gefahren und haben an der Aerodynamik-Abstimmung des Autos gearbeitet. Wir haben die Balance kontinuierlich verbessert. Der Tag war insgesamt sehr produktiv.”



    Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    1. Training: 14., 1.34,106 min / 2. Training: 17., 1.34,023 min
    „Wir haben unser Programm wie geplant abgearbeitet und hatten keinerlei technische Probleme. Sand ist auch kein Thema. Wenn ich mehrere Runden am Stück gefahren bin, war die Balance des Autos schon ganz in Ordnung, aber auf einer einzelnen schnellen Runde habe ich noch Schwierigkeiten. Wir werden uns nun die Daten anschauen und nach Verbesserungsmöglichkeiten für das morgige Qualifying suchen.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir sind zufrieden mit dem ersten Trainingstag. Wir haben uns auf die Rennvorbereitung konzentriert und den Reifenvergleich absolviert. Robert ist von Beginn an sehr gut zurecht gekommen, Nick ist mit der Balance seines Autos noch nicht ganz zufrieden. Nun erfolgt die Datenanalyse, dann werden die notwendigen Änderungen eingeleitet. Es gab keine technischen Probleme.“

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  • BMW Sauber F1 Team - GP Bahrain - Qualifikation


    Wetter: trocken, 27-29°C Luft, 39-45°C Asphalt


    Sakhir (BH). Der Pole steht auf Pole - das BMW Sauber F1 Team feiert seine erste Qualifying-Bestzeit. Robert Kubica war Schnellster im Abschlusstraining zum Großen Preis von Bahrain. Es ist der 38. Grand Prix für das Team und der 25. für Kubica. Teamkollege Nick Heidfeld belegte in Sakhir Platz sechs.



    Robert Kubica:
    BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    Qualifying 1., 1.33,096 min (3. Training: 7., 1.33,024 min)
    „Ich freue mich unheimlich. In Australien habe ich die Poleposition verpasst, diesmal hat es geklappt. Meine erste Runde im Top-Ten-Qualifying war gut, aber ich habe in der ersten Kurve einen kleinen Fehler gemacht. Die zweite Runde war schneller, obwohl ich in Kurve neun auch wieder einen Schnitzer gemacht habe. Wir wussten vor der Saison aufgrund der Simulations- und Windkanaldaten, dass das Auto gut sein würde. Jetzt zahlt es sich aus, dass wir monatelang ohne Unterlass hart weiter gearbeitet haben. Dafür möchte ich mich beim gesamten Team bedanken. Jetzt bereiten wir uns auf ein hartes Rennen vor.“



    Nick Heidfeld:
    BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    Qualifying 6., 1.33,737 min (3. Training: 20., 1.34,074 min)
    „Erstmal möchte ich Robert gratulieren. Die erste Poleposition für unser Team ist ein toller Erfolg, es ist phantastisch, dass wir ein Auto haben, mit dem wir das können. Als Sechster kann ich da im Vergleich natürlich nicht zufrieden sein. Aber nachdem ich in den freien Trainings echte Schwierigkeiten hatte, auf einer einzelnen Runde das Potenzial der Reifen auszunutzen und richtig Grip zu finden, hätte es heute auch noch viel schlimmer kommen können. Wir haben seit Freitag einiges an der Balance verändert, und mein Auto ist viel besser geworden. Auf den Longruns war es ohnehin von Anfang an in Ordnung, von daher habe ich keinen Grund, vor dem Rennen den Kopf in den Sand zu stecken.“



    Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
    „Das ist ein phantastischer Tag für Robert und unser immer noch junges Team. Mit der Poleposition haben wir wirklich nicht gerechnet. Wir befinden uns in unserem dritten Jahr und stehen zum ersten Mal ganz vorne in der Startaufstellung. Damit haben wir den nächsten Schritt auf der Leiter geschafft. Am Kommandostand hat mir ein Sauber-Kämpe gesagt, dass dies für ihn 256 Rennen gedauert hat. Robert ist wirklich eine perfekte Runde gelungen. Nick hingegen war hier bisher nicht ganz zufrieden, doch in der dritten Startreihe hat auch er noch eine gute Ausgangsposition.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Für uns ist dies ein ganz besonderer Tag, weil wir als Team erstmals überhaupt die Poleposition erreicht haben. Und diese haben wir uns auf der Strecke erkämpft. Riesenkompliment an Robert – nicht nur für seine letzte Runde, denn seit dem ersten Freien Training am Freitag ist er hervorragend unterwegs. Aber auch Nick liegt als Sechster noch gut im Rennen. Bei dieser Ausgangsposition freuen wir uns natürlich sehr auf den morgigen Grand Prix.“

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  • BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Bahrain - Rennen.


    Großer Preis von Bahrain – Rennen, Sonntag – 06.04.08


    Wetter: trocken, 28-29°C Luft, 36-38°C Asphalt



    Sakhir (BH). Das BMW Sauber F1 Team kommt nach den ersten drei Grands Prix als WM-Führender nach Europa zurück. Robert Kubica, der am Samstag die erste Poleposition für das Team geholt hatte, und Nick Heidfeld belegten beim Großen Preis von Bahrain die Plätze drei und vier. Damit freute sich das Team über den dritten Podiumsplatz in Folge und hat zum ersten Mal in seiner jungen Geschichte die Tabellenspitze übernommen, wenngleich nur mit einem einzigen Punkt Vorsprung.



    Robert Kubica: 3.
    BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    Schnellste Runde: 1.33,775 min in Rd. 55 (fünftschnellste insgesamt)
    „Ich freue mich über das Ergebnis. Ich habe zum zweiten Mal in Folge auf dem Podium gestanden, und das Team führt in der Weltmeisterschaft. Allerdings hatte ich beim Start massiv durchdrehende Räder und bin in der ersten Kurve der zweiten Runde über irgendetwas drüber gefahren. Als ich dann durch das Öl fuhr, dachte ich erst, ich hätte ein Reifenproblem. Ich wusste noch nicht, dass dort Öl lag. Dies war ein großer Tag für das Team. Jetzt freue ich mich auf Barcelona.“



    Nick Heidfeld: 4.
    BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    Schnellste Runde: 1.33,565 min in Rd. 48 (zweitschnellste insgesamt)
    „Ich bin jetzt nach dem Rennen deutlich zufriedener als gestern, Platz vier ist ein versöhnliches Ergebnis nach einem für mich schwierigen Wochenende. Die Fahrzeugbalance war auf dieser Strecke einfach nicht so, wie ich sie gerne gehabt hätte. Ich hoffe, das passiert mir nicht so schnell wieder. Im Rennen dann nur einen Platz hinter meinem Teamkollegen anzukommen, der von der Poleposition gestartet ist, während ich Sechster war, ist ein gutes Ergebnis. Jarno Trulli und Heikki Kovalainen zu überholen, hat Spaß gemacht. Bei uns lief wieder alles reibungslos.“



    Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Drittes Rennen, zum dritten Mal auf dem Podium: Das war wirklich ein Saisonauftakt nach Maß für unser Team. Die Plätze drei und vier in Bahrain durch Robert und Nick sind eine sehr gute Ausbeute. Die gezeigten Leistungen geben allen einen großen Motivationsschub für die kommenden Wochen. Beide Fahrer haben am Start Positionen verloren, die Ursache dürfte technischer Art sein und muss noch geprüft werden. Danach waren beide ausgezeichnet unterwegs, die Boxenstopps haben perfekt funktioniert, so dass am Ende nur ein erfreulich kleiner Abstand zu Ferrari zu Buche stand. Wir haben noch Potenzial im Auto und werden weiterhin sorgfältig einen Schritt nach dem anderen machen.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das Rennen ist abgelaufen wie erwartet. Wir haben gewusst, dass das Tempo von Ferrari hier höher ist und haben unsere Strategie entsprechend ausgelegt. Die Plätze drei und vier haben Robert und Nick sicher eingefahren und das Optimum herausgeholt. Der Abstand zur Spitze war am Ende erfreulich gering, und nach hinten hatten wir etwas Luft. Nach drei Podiumsplätzen in drei Rennen gehen wir gestärkt in die kurze Pause und werden hoch motiviert daran arbeiten, den Abstand zur Spitze weiter zu verringern.“

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  • Großer Preis von Spanien. 25. – 27. April 2008


    4. von 18 WM-Läufen Vorschau.


    München/Hinwil, 18. April 2008. Das BMW Sauber F1 Team steht gerade am Beginn seiner dritten Saison und reist erstmals als Spitzenreiter der Konstrukteursweltmeisterschaft zu einem Formel-1-Grand-Prix. Bei den ersten drei WM-Läufen 2008 hatte das Team jeweils einen Podestplatz erzielt (zwei zweite Plätze und ein dritter Platz), seine erste Poleposition (Robert Kubica/Bahrain) sowie die erste schnellste Rennrunde (Nick Heidfeld/Malaysia) verbucht. Mit 30 Punkten hat das BMW Sauber F1 Team einen Zähler Vorsprung auf Ferrari und zwei auf McLaren Mercedes. In der kurzen Frühjahrspause haben alle für den Europaauftakt am 27. April in Barcelona nachgerüstet. Der Große Preis von Spanien auf dem ebenso anspruchsvollen wie repräsentativen Circuit de Catalunya könnte eine neue Standortbestimmung bringen.



    Nick Heidfeld: „Der Große Preis von Spanien hat eine spezielle Atmosphäre, weil die Tribünen mittlerweile regelmäßig komplett besetzt sind. Die Zuschauer sorgen für eine phantastische Stimmung, von der auch wir Fahrer einiges mitbekommen. Obwohl ich auf dem Circuit de Catalunya schon hunderte von Runden bei Rennen und Testfahrten absolviert habe, kommt da keine Langeweile auf. Es ist schon sehr häufig vorgekommen, dass ein beim Testen ermitteltes Set-up am Rennwochenende nicht mehr passte. Das kann am Wetter liegen, aber auch am Zustand der Strecke, auf der sich während eines Grand-Prix-Wochenendes natürlich mehr Gummiabrieb sammelt als während der Testfahrten. Die spannendste Frage dieses Mal lautet: Wie gut funktionieren die neuen Komponenten, mit denen wir den BMW Sauber F1.08 seit den Übersee-Rennen zu Saisonbeginn modifiziert haben? Außerdem bin ich gespannt, ob wir mit den Neuentwicklungen einen größeren Fortschritt erzielt haben als die Konkurrenz. Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass wir genauso stark sein werden wie in Australien, Malaysia und Bahrain.“



    Robert Kubica: „Ich denke, wir werden ein berechenbareres Rennen erleben als bei den ersten drei Grands Prix in Übersee. Die Voraussetzungen sind dieses Mal völlig anders. Die Rennstrecke von Barcelona kennt jedes Team in- und auswendig, weil wir hier sehr oft testen. Ich gehe deswegen davon aus, dass die Abstände zwischen den Teams deutlich kleiner werden als in den zurückliegenden Rennen. Jeder wird zum ersten Grand Prix des Jahres in Europa in Topform antreten. Wohl alle Teams gehen mit einem verbesserten Auto an den Start. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass auch wir das Maximum aus dem BMW Sauber F1.08 herausholen müssen. Wenn uns das gelingt, und davon bin ich nach den jüngsten Testfahrten in Barcelona fest überzeugt, kann ich wieder ganz vorne mitfahren. Mein Ziel ist es, mit einem guten Ergebnis möglichst viele Punkte für mich und das Team zu sammeln.“



    Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „Das war ein Saisonstart nach Maß für unser BMW Sauber F1 Team. Wir sind nicht mehr dritte Kraft wie im Vorjahr, sondern haben uns in den drei ersten Rennen unter den drei Top- Teams etabliert. Entsprechend groß sind Freude und Motivation bei den Mitarbeitern in München und Hinwil. Wir haben die dreiwöchige Pause nach dem Übersee-Block genutzt, um uns intensiv auf den Europa-Auftakt in Spanien vorzubereiten. Das Rennen in Barcelona ist fast wie ein zweiter Saisonstart. Denn erstmals in 2008 präsentiert sich die Formel 1 in Spanien mit allem, was sie hat: Trucks und Hospitality-Einrichtungen bilden nicht nur einen imposanten Auftritt, sie sorgen vor allem für eine große Arbeitserleichterung. Der Circuit de Catalunya ist eine Strecke mit vielfältigen Ansprüchen. Von den Teams wird der Kurs für Testfahrten häufig genutzt. Er war schon oft Gradmesser für die generelle Leistungsfähigkeit der Teams. Dort werden alle Teams einen Entwicklungsschritt machen, auch wir. Danach ist eine neue Standortbestimmung angesagt.“



    Willy Rampf, Technischer Direktor: „Auf Barcelona bin ich ganz besonders gespannt, denn fast alle Teams haben hier in der vergangenen Woche Verbesserungen an den Autos getestet. Alle haben Fortschritte gemacht, aber die entscheidende Frage ist: Wie viel im Vergleich zur Konkurrenz? Deshalb wird das ein sehr interessantes Rennen, das auch die Richtung für die kommenden Wochen und Monate vorgeben wird. Wir waren mit unseren Fortschritten recht zufrieden, so dass wir weiterhin in der Lage sein sollten, vorne dabei zu sein. Barcelona ist eine Strecke, die die Teams von den vielen Testfahrten in- und auswendig kennen. Dennoch ist sie immer wieder aufs Neue eine Herausforderung, hat doch hier oft der Wind einen großen Einfluss. Deshalb muss man die Abstimmung immer wieder anpassen. Die zahlreichen mittelschnellen und schnellen Kurven verlangen viel Anpressdruck. Entsprechend hoch ist die Belastung für die Reifen, weshalb man hier die härtesten Mischungen verwendet."



    Zahlen und Fakten:


    Strecke/Datum Circuit de Catalunya/27. April 2008 Startzeit (lokal/UTC) 14:00 Uhr/12:00 Uhr


    Runde/Renndistanz 4,655 km/307,104 km (66 Runden)


    Kurven 9 Rechts- und 7 Linkskurven


    Sieger 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1:31.36,230 Stunden

    Poleposition 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.21,421 Minuten


    Schnellste Runde 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.22,680 Minuten



    Daten 2007 (Rennen):


    Volllastanteil: 57 %
    Topspeed: 308 km/h
    Längste Volllastpassage: 16 sec / 1.140 m
    Gangwechsel pro Runde: 44
    Reifenverschleiß: mittel
    Bremsverschleiß: hoch
    Abtriebslevel: hoch



    Historie und Hintergrund: 2008 wird der Große Preis von Spanien zum 18. Mal auf dem Circuit de Catalunya im Norden von Barcelona ausgetragen. Die ersten beiden GP Spanien seit der offiziellen Zeitrechnung der Formel 1 fanden in Pedralbes (1951 und 1954) statt. Spätere Austragungsorte waren Jarama (9 Grands Prix), Montjuich (4) und Jerez (5). Seit 1991 gastiert die Formel 1 in Barcelona. Insgesamt wurden bisher 37 GP Spanien ausgetragen. Die Stadt Barcelona (rund 1,8 Millionen Einwohner) mit ihrem Mittelmeerhafen liegt im Nordosten Spaniens, rund 120 Kilometer südlich der Pyrenäen. Barcelona ist die Hauptstadt Kataloniens und die zweitgrößte Stadt Spaniens.

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Großer Preis von Spanien – Training, Freitag – 25.04.08


    Wetter: trocken, 17-24°C Luft, 22-36°C Asphalt


    Barcelona (ES). Im BMW Sauber F1 Team lief am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Spanien alles nach Plan. Die Piloten Robert Kubica und Nick Heidfeld konnten sich auf der Rennstrecke bei Barcelona, auf der in der vergangenen Woche schon ausgiebig getestet worden war, in den beiden 90-minütigen Trainings planmäßig vorbereiten.



    Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    1. Training: 4., 1.21,568 min / 2. Training: 12., 1.22,788 min
    „Für mich war es sehr wichtig, so viele Runden zu fahren. Beim Test konnte ich mich nicht auf den Grand Prix vorbereiten, weil ich die Reifen für 2009 getestet habe. Wir haben heute eine Reihe von Abstimmungsänderungen durchgeführt und die Reifen verglichen. Jetzt werden wir die Daten auswerten und uns auf morgen vorbereiten.“



    Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    1. Training: 9., 1.22,278 min / 2. Training: 13., 1.23,130 min
    „Aus meiner Sicht war das ein passabler erster Trainingstag. Wir hatten keine gravierenden Probleme und konnten alles ausprobieren und abarbeiten, was wir uns vorgenommen hatten. Von der Balance her ist mein Auto noch nicht perfekt, aber ich denke, das können wir bis morgen noch verbessern.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Obwohl wir vergangene Woche hier getestet haben, gibt es immer noch genug zu tun, zumal die Bedingungen heute ideal waren. Wir haben uns wie immer am Freitag ganz auf die Rennvorbereitung konzentriert, insbesondere auf die Performance der Reifen über die Distanz. Die zwei Piloten sind dabei unterschiedliche Programme gefahren. Wir haben eine gute Basis, auf der wir nun weiter aufbauen können.“

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  • Großer Preis von Spanien – Qualifikation, Samstag – 26.04.08


    Wetter: trocken, 20-25°C Luft, 30-39°C Asphalt


    Barcelona (ES). Die BMW Sauber F1 Team Piloten Robert Kubica und Nick Heidfeld haben sich beim Europaauftakt der Formel 1 in Barcelona für die Plätze vier und neun qualifiziert.



    Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    Qualifying 4., 1.22,065 min (3. Training: 4., 1.21,717 min)
    „Das war ein gutes Qualifying für mich. Ich bin sehr glücklich, weil mir sowohl in der zweiten als auch in der dritten Qualifying-Session schnelle Runden gelungen sind. Insbesondere über die zweite Session freue ich mich, denn ich war Zweitschnellster, obwohl ich nur einen Satz Reifen benutzt habe. Ich freue mich sehr auf das Rennen morgen. Ich glaube, dass wir gut dabei sind.“



    Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    Qualifying 9., 1.22,542 min (3. Training: 1., 1.21,269 min)
    „Ich bin natürlich nicht zufrieden mit Platz neun. Das erste Outing im Top-Ten-Qualifying war noch ganz passabel, aber die letzte Runde habe ich nicht so gut hinbekommen. Dass die Reifen am Ende der Runde gekörnt haben, hat nicht geholfen. Ich hoffe sehr, dass ich morgen beim Start besser wegkomme, als wir das bei den zurückliegenden Rennen in diesem Jahr gesehen haben. Ferrari ist hier erwartet stark, Renault ist stärker als erwartet, auch wenn man vermuten mag, dass Fernando Alonso wenig Benzin an Bord hatte.“



    Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Robert hat eine starke Runde hingelegt und das rausgeholt, was drin war. Seinen Startplatz vier schätze ich als sehr gut ein. Nick hat keine perfekte Runde erwischt, ihn hätten wir etwas weiter vorn erwartet. Dennoch: Seit dem Grand Prix in Sao Paulo 2006 sind wir auch hier mit beiden Autos in die Top Ten der Startaufstellung vorgestoßen.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir hatten bislang ein Wochenende ohne technische Probleme. Robert hat im Qualifying eine starke Leistung gezeigt und die Position herausgefahren, die wir aufgrund seiner Strategie erwarten konnten. Er hat damit eine sehr gute Ausgangslage fürs Rennen. Nick hat es nicht geschafft, eine Abstimmung zu finden, die auf eine schnelle Runde optimal gepasst hat. Er hat eine gute Strategie für morgen. Dabei wird es jedoch entscheidend sein, dass er einen guten Start hinlegt und nicht allzu viel Zeit im Verkehr verliert."

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  • BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Spanien - Rennen


    Wetter: trocken, 23-24°C Luft, 37-40°C Asphalt


    Barcelona (ES). Ein turbulenter Großer Preis von Spanien brachte dem BMW Sauber F1 Team Platz vier und fünf WM-Punkte durch Robert Kubica. Das bedeutet den zweiten WM-Platz in der Teamwertung hinter Ferrari und vor McLaren Mercedes, das ein Fahrzeug durch einen schweren Unfall verlor, der ersten Informationen zufolge glimpflich für Heikki Kovalanien ausging. Nick Heidfeld hatte Pech, dass er während der Safety-Car-Phase tanken musste. Eine Zeitstrafe warf ihn von Platz fünf ans Ende des Feldes zurück.



    Robert Kubica: 4.
    BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    Schnellste Runde: 1.22,106 min in Rd. 20 (viertschnellste insgesamt)
    „Wir waren heute schnell unterwegs. Leider habe ich beim Start einen Platz verloren, fast wären es sogar zwei gewesen. Am Ende betrug der Rückstand auf die Spitze aber nur fünf Sekunden. Wenn mir das gestern jemand gesagt hätte, hätte ich es nicht geglaubt. Ich hoffe, dass Heikki okay ist. Als ich an der Unfallstelle vorbeifuhr, sah ich das Auto in einer sehr seltsamen Position. Die FIA hat enorm viel für die Sicherheit der Autos getan, dafür müssen wir wirklich dankbar sein.“



    Nick Heidfeld: 9.
    BMW Sauber F1.08-04 / BMW P86/8
    Schnellste Runde: 1.22,519 min in Rd. 21(siebtschnellste insgesamt)
    „Beim Start ist es mir gelungen, die zwei Positionen gutzumachen, die ich mir vorgenommen hatte. Das ist positiv, zumal wir zuletzt weniger gute Starts hatten. Ich lag an fünfter Stelle im Rennen, als ich dann Pech mit dem Timing der Safety-Car-Phase und meinem ersten Boxenstopp hatte. Ich war gerade eben an der Boxeneinfahrt vorbei, als mir das Team sagte, ich solle reinkommen. Dann habe ich versucht, Sprit zu sparen und meinen Stopp hinauszuzögern. Letztlich hatte ich nur die Wahl, entweder ohne Benzin stehen zu bleiben oder eine Zeitstrafe in Kauf zu nehmen.“



    Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Zunächst einmal sind wir alle froh, dass Heikki Kovalainen nach seinem Unfall signalisiert hat, dass er offenbar okay ist. Robert hat beim Start eine Position verloren und ist ganz knapp hinter Lewis Hamilton in die erste Kurve eingebogen. Fast genauso knapp hat er am Ende hinter Hamilton die Ziellinie überquert. Nick hat am Start zwei Positionen gewonnen und war sehr gut unterwegs. Die Safety-Car-Phase hat unsere Strategie zunichte gemacht. Es fehlten nur ein paar Sekunden, um Nick rechtzeitig in die Boxengasse zu holen. So musste er während der Safety-Car-Phase nachtanken und hat dafür eine Zehn-Sekunden-Strafe bekommen. Für unser Team war es zwar die geringste Punkteausbeute der laufenden Saison, dennoch war dies am gesamten Wochenende eine gute Vorstellung ohne technische Probleme.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor):
    „Insgesamt hatten wir von diesem Rennen mehr erwartet. Robert verlor bereits beim Start eine Position an Lewis Hamilton, und weil die beiden praktisch gleich schnell und zudem auf der gleichen Boxenstrategie waren, hatte er keine Chance, diesen Platz wieder gutzumachen. Nick hatte das Pech, dass sein erster Boxenstopp genau mit der zweiten Safety-Car-Phase zusammenfiel. Sein Tank war leer, so dass er gezwungen war, bei geschlossener Boxengasse aufzutanken. Die damit verbundene Zehn-Sekunden-Strafe ruinierte sein Rennen.“

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Großer Preis der Türkei. 9. – 11. Mai 2008


    5. von 18 WM-Läufen Vorschau.



    München/Hinwil, 2. Mai 2008. Auf der nächsten Station der Formel-1-Weltreise pendelt der Tross täglich zwischen zwei Kontinenten: von Hotels und Veranstaltungen auf der europäischen Seite der Millionenmetropole Istanbul zur Rennstrecke auf der asiatischen Seite des Bosporus. Auf dem anspruchsvollen Parcours des 2005 eingeweihten „Istanbul Park“ geht es darum, im Dreikampf der Top-Teams möglichst gut abzuschneiden. In Barcelona war Ferrari klar im Vorteil, das BMW Sauber F1 Team und McLaren Mercedes etwa gleichauf. Testfahrten gab es zwischen dem Rennen in Barcelona und dem Großen Preis der Türkei am 11. Mai keine. Dennoch werden wieder alle Teams mit Detailverbesserungen antreten.



    Nick Heidfeld: „Ich freue mich auf das Rennen in Istanbul, ganz besonders auf die Kurve acht, die größte Besonderheit der Strecke. Sie ist direkt im ersten Grand Prix berühmt geworden, weil sie so schwierig ist und es dort entsprechend viele Ausrutscher und Manöver gab. Das ist eine lang gezogene und sehr schnelle Kurve mit mehreren Scheitelpunkten. Für die lange Gerade mit dem Rechtsknick braucht man einen guten Topspeed. Auch unabhängig von der Rennstrecke freue ich mich auf Istanbul. Die Stadt ist eine riesige internationale Metropole mit einer einzigartigen Lage. Es gibt dort viel mehr zu entdecken, als unser Zeitplan zulässt.“



    Robert Kubica: „Ich habe leider nicht die besten Erinnerungen an die Rennen im Istanbul Park, denn sie verliefen weder im vergangenen Jahr noch 2006 besonders erfolgreich für mich. Natürlich hoffe ich, dass es diesmal besser klappt und ich ein starkes Rennen abliefern kann. Die Strecke selbst ist ziemlich interessant. Insbesondere in Kurve acht kämpfen wir mit großen Fliehkräften. Der Istanbul Park ist einer der Kurse, auf denen man die richtige Balance zwischen Hochgeschwindigkeitskurven und langsamen Kurven finden muss.“



    Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „Unsere Ziele für den Großen Preis der Türkei sind klar: Wir wollen uns weiter in der Spitzengruppe behaupten, in der Ferrari derzeit die Messlatte darstellt. Auch für den fünften Lauf der Saison werden wir wieder Detailverbesserungen am F1.08 vornehmen. Die Streckenführung des hochmodernen Kurses auf der asiatischen Seite von Istanbul ist anspruchsvoll und gelungen. Das Rennen ist aus dem Hochsommer auf diesen frühen Termin gerückt. Damit dürften sich die Anforderungen für Mensch und Material ändern. Im Vorjahr hatten wir am Renntag 36 Grad Lufttemperatur. Eine internationale Großstadt wie Istanbul ist für die Formel-1-Teams und ihre Partner eine hervorragende Bühne. Erstmals in der Saison 2008 haben wir den BMW Sauber F1 Team Pit Lane Park im Gepäck. Dort können die Fans im Wortsinne begreifen, was sie sonst nur aus der Distanz sehen können. Wir haben den Park noch einmal erheblich erweitert. Er bietet nun noch mehr Besuchern Gelegenheit, sich darin aufzuhalten. Es warten neue High-Tech-Exponate, mit denen sich experimentieren lässt.“



    Willy Rampf, Technischer Direktor: „Das Rennen in Barcelona hat gezeigt, dass sich die Reihenfolge an der Spitze nicht verändert hat. Ferrari hat immer noch einen Vorteil, während McLaren Mercedes und das BMW Sauber F1 Team praktisch gleichauf liegen. Es ist so eng, dass die kleinsten Modifikationen das Pendel in die eine oder andere Richtung ausschlagen lassen können. Deshalb werden wir mit Vollgas weiterentwickeln. Der Istanbul Park wird entgegen dem Uhrzeigersinn befahren und bietet auch sonst Abwechslung pur. Er weist langsame Passagen auf, wo gute Traktion gefragt ist. Aber es gibt auch die spektakuläre, aus vier Abschnitten bestehende Kurve acht, die in einem Zug mit rund 250 km/h gefahren wird. Weil es lange und zum Teil ansteigende Geraden gibt, darf der Luftwiderstand des Autos nicht zu hoch sein. Deswegen wird in Istanbul mit einem um eine Stufe geringeren Abtriebslevel als in Barcelona gefahren."



    Zahlen und Fakten:


    Strecke/Datum Istanbul Park/11. Mai 2008 Startzeit (lokal/UTC) 15:00 Uhr/12:00 Uhr (14:00 MESZ)


    Runde/Renndistanz 5,338 km/309,396 km (58 Runden)


    Kurven 6 Rechts- und 8 Linkskurven


    Sieger 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1:26.42,161 Stunden


    Poleposition 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.27,329 Minuten


    Schnellste Runde 2007 Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.27,295 Minuten



    Daten 2007 (Rennen):


    Volllastanteil: 63 %
    Topspeed: 315 km/h
    Längste Volllastpassage: 16 sec / 1.200 m
    Gangwechsel pro Runde: 42
    Reifenverschleiß: mittel bis gering
    Bremsverschleiß: mittel
    Abtriebslevel: mittel bis hoch



    Historie und Hintergrund: 2005 debütierte die vom Aachener Architekten Herman Tilke entworfene Berg- und Talbahn im Formel-1-Kalender. Zuvor hatte es keinen Großen Preis der Türkei gegeben. Dank der gelungenen Anlage und den Reizen der Stadt Istanbul erfreute sich der Neuzugang umgehend großer Beliebtheit. Istanbul umschließt den südlichen Bosporus und wird von ihm in ein westlich-europäisches und ein östlich-asiatisches Gebiet geteilt. Das Goldene Horn, eine nach Westen verlaufende BMW Sauber F1Team Bosporusbucht, trennt den europäischen Teil in eine südlich, zwischen Marmarameer und Goldenem Horn liegende Halbinsel mit dem historischen Istanbul und die an das historische Galata anschließenden nördlichen Stadtteile. Das Stadtzentrum des einstigen Konstantinopel ist von Sakralbauten geprägt. Die Stadtgrenzen umfassen eine Fläche von1.538,77 Quadratkilometern. Die Metropolregion Istanbul hat eine Fläche von 5.220 Quadratkilometern. Die Einwohnerzahl Istanbuls hat die Zehn-Millionen-Grenze überschritten. Das statistische Mittel der Höchsttemperatur im Mai beträgt 21 Grad Celsius. Im August, dem Renntermin der vergangenen Jahre, liegt es um acht Grad höher. Bei der absoluten Höchsttemperatur ist der Unterschied noch größer: 34 Grad im Mai und 49 Grad im August.

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  • Großer Preis der Türkei – Training, Freitag – 09.05.08


    Wetter: trocken und stark bewölkt, 14-16°C Luft, 19-28°C Asphalt


    Istanbul (TR). Im unerwartet kühlen Istanbul belegten die BMW Sauber F1 Team Fahrer in den ersten beiden freien Trainings zum Großen Preis der Türkei die Plätze zwölf und sechs (Robert Kubica) und sieben und zehn (Nick Heidfeld). Kubica fuhr am Vormittag nur sieben Runden, ein mechanisches Problem an der hinteren Radaufhängung konnte während des Trainings nicht behoben werden.



    Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    1. Training: 12., 1.29,330 min / 2. Training: 6., 1.28,431 min
    „Heute Vormittag kam ich wegen eines technischen Problems leider nicht allzu viel zum Fahren. Deshalb mussten wir das Programm für das zweite Training verdichten. Ich hatte nur vier Ausfahrten für den Reifenvergleich und die Abstimmungsarbeit. Wir haben noch ein paar Schwierigkeiten mit der Balance des Autos, haben aber verschiedene Abstimmungsvarianten ausprobiert, die wir nun auswerten. Wir werden die beste Option aussuchen, ich bin zuversichtlich für morgen.“



    Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
    1. Training: 7., 1.29,024 min / 2. Training: 10., 1.28,817 min
    „Mein Problem ist, dass ich die Reifen nicht schnell genug auf Temperatur bringe. Mein Longrun war nicht schlecht. Sobald die Reifen richtig arbeiten, ist es okay, aber das dauert einfach zu lange. Daran müssen wir jetzt arbeiten.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir konnten unser Programm diesmal nicht wie geplant absolvieren. Das lag zum einen an den Witterungsbedingungen, zum anderen hatte Robert in der ersten Trainingssitzung ein mechanisches Problem an der hinteren Radaufhängung. Am Nachmittag funktionierte dann alles reibungslos, und wir haben uns auf den Reifenvergleich für die Rennvorbereitung konzentriert und zudem einige Abstimmungsänderungen durchgeführt. Diese Daten werden wir nun analysieren, um die Abstimmung für diese anspruchsvolle Strecke weiter zu optimieren. Am Samstag und Sonntag soll es trocken bleiben.“

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  • Großer Preis der Türkei – Qualifikation, Samstag – 10.05.08


    Wetter: trocken, 16-17°C Luft, 24-36°C Asphalt


    Istanbul (TR). Auch vor dem Großen Preis der Türkei sind die beiden BMW Sauber F1 Team Piloten ins Top-Ten-Qualifying gefahren – Robert Kubica zum 23. Mal in Folge, Nick Heidfeld schon zum 28. Mal hintereinander. Kubica qualifizierte sich in Istanbul als Fünfter, Heidfeld als Neunter. Somit haben beide vor, im Rennen noch Boden gutzumachen.



    Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    Qualifying 5., 1.28,390 min (3. Training: 16., 1.27,971 min)
    „Ich bin recht zufrieden mit meinem Qualifyingergebnis und hoffe auf ein gutes Rennen. Nachdem ich Zweitschnellster im zweiten Qualifyingabschnitt war, hatte ich in Q3 etwas mehr erwartet. Aber nach dem Auftanken war die Balance des Autos in einigen Kurven nicht mehr gut, es war schwer zu fahren. Mit dem hohen Kraftstoffgewicht haben wir uns starkes Untersteuern eingehandelt. Jetzt werden wir die Daten analysieren und versuchen zu verstehen, warum das passiert ist.“



    Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
    Qualifying 9., 1.28,882 min (3. Training: 19., 1.28,655 min)
    „Ich bin natürlich nicht zufrieden mit Platz neun, aber ich sehe auch das Positive: Denn im Grunde lief es heute im Qualifying viel besser als zuvor im Training. Die Sonne ist herausgekommen, und das hilft mir dabei, die Reifen auf Temperatur zu bekommen. Meine letzte Runde war richtig gut, aber im letzten Sektor habe ich leider einen Fehler gemacht, der mich wohl drei Zehntelsekunden gekostet hat. Ich denke schon, dass ich im Rennen weiter nach vorn fahren kann.“



    Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Mit dem Resultat des Qualifyings sind wir nicht zufrieden. Während Robert im zweiten Durchgang mit wenig Sprit an Bord sehr schnell unterwegs war, hat es bei ihm im entscheidenden dritten Durchgang nicht perfekt gepasst. Nick war auf seiner letzten schnellen Runde in den ersten beiden Sektoren exakt so schnell wie Robert, hat dann aber im letzten Abschnitt entscheidend an Boden verloren. Nach meinem Eindruck haben heute die Reifen eine entscheidende Rolle gespielt. Sowohl über die eine Stunde, die das Qualifying gedauert hat, als auch in Abhängigkeit vom Fahrzeuggewicht haben wir eine sehr unterschiedliche Reifenperformance gesehen.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das Positive vorneweg: Uns ist es auch auf dieser anspruchsvollen Strecke wieder gelungen, beide Autos in die Top Ten des Qualifyings zu bekommen. Allerdings haben wir nach den guten Vorstellungen im zweiten Teil des Qualifyings letztlich mehr erwartet. Robert ist jedoch keine perfekte Runde gelungen, und Nick hat im letzten Sektor wohl eine knappe halbe Sekunde eingebüßt. Wir erwarten morgen kein einfaches Rennen.“

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  • Großer Preis der Türkei – Rennen, Sonntag – 11.05.08



    Wetter: trocken, 17°C Luft, 27-30°C Asphalt



    Istanbul (TR). Das BMW Sauber F1 Team hat beim Großen Preis der Türkei neun Punkte geholt und damit erfolgreich Platz zwei in der Konstrukteurswertung der FIA Formel-1- Weltmeisterschaft verteidigt. Robert Kubica wurde in Istanbul Vierter, Nick Heidfeld folgte ihm im Ziel als Fünfter.



    Robert Kubica: 4. BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
    Schnellste Runde: 1.26,780 min in Rd. 17 (viertschnellste insgesamt)
    „Das Auto war deutlich schneller als in der gestrigen dritten Qualifying-Session, und ich war zufrieden mit der Balance. Ich hatte einen guten Start und war in der Lage, zwei Positionen gut zu machen. Dann kämpfte ich mit Kimi, der jedoch später zum Boxenstopp kam und mich so überholen konnte. Ich war etwas langsamer als die ersten Drei, aber schneller als der Rest des Feldes. Das war heute das Maximum für mich.“



    Nick Heidfeld: 5. BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
    Schnellste Runde: 1.27,219 min in Rd. 20 (fünftschnellste insgesamt)
    „Das ist das Ergebnis, das ich mir von Startplatz neun aus erhofft hatte. Rang fünf war das Maximale, was ich heute erreichen konnte. Beim Start wollte ich an Jarno Trulli vorbei, das hat geklappt, und dann konnten wir anlässlich der Boxenstopps noch zwei Positionen gutmachen. Außer zu Anfang war ich ziemlich allein in diesem Rennen und habe später sogar Motordrehzahl zurückgenommen.“



    Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Wenn man von den Positionen fünf und neun ins Rennen geht, kann man mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein. Beide Fahrer haben am Start Positionen gut gemacht. Kimi Räikkönen konnte beim ersten Stopp an Robert vorbeiziehen, das kam nicht unerwartet. Im Gegensatz dazu hat Nick bei seinem ersten Stopp gleich zwei Positionen gewonnen. Die Plätze vier und fünf und damit neun WM-Punkte bestätigen die bisherigen Leistungen unseres Teams.“



    Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir haben neun wichtige WM-Punkte geholt. Das war nicht unbedingt zu erwarten, wenn man von den Startpositionen fünf und neun ins Rennen geht. Entsprechend sind wir mit dem Resultat zufrieden. Beide Fahrer sind ein fehlerfreies Rennen ohne Probleme gefahren. Nun fahren wir zuversichtlich zum nächsten Grand Prix nach Monaco.“

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee: