Umweltschützer fordern Verbot der Spritfresser


  • Quelle


    Wie lange wird es noch dauern bis die Forderungen der Umweltfaschisten umgesetzt werden?


    Gruß,
    Pandur

  • Mal wieder will einem die EU, jedweden Spaß rauben... :mad:

    Cheryl:"Vergiss nicht das Jim ein Höhlenmensch ist, weniger Logik, mehr Gegrunze!" :D
    Mein Traum in Weiß # Usertreffen 2008, er war dabei ;)

  • Sorgen mache ich mir um Porsche, denn das wäre das Ende für das Unternehmen, wie wir es kennen. Das gibt der Vorstand offen zu. Denn selbst wenn Porsche auf Hybrid setzt - modellübergreifend wäre das ein grausiger Gedanke - sind 120g/km schwer einhaltbar. Die Vorgabe erfüllen heute allenfalls Kleinwagen und Minis. Die kleinen Hybridfahrzeuge schaffen es auch. Sollten wir in Zukunft nicht alle Elektroautos mit einer Reichweite von 200km fahren, denn die stoßen kein C02 aus?! ;) Der Strom kommt ja aus der Steckdose und wird nicht zufällig durch Erdgas- und Kohlekraftwerke erzeugt... :rolleyes:


    "Eine Chance für die deutsche Industrie" :rolleyes:
    Ja, eine Chance für ein unwürdiges Ende...

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Zitat

    Original geschrieben von freakE46
    Sorgen mache ich mir um Porsche, denn das wäre das Ende für das Unternehmen, wie wir es kennen...


    Also ich bin wirklich ein Fan von Herrn Wiedeking aber bezüglich des zukünftigen Tankinhaltes scheinen alle großen deutschen Hersteller erblindet zu sein.
    Einerseits pochen grade diese Hersteller wie Porsche auf die Freiheit, werden aber durch die Verschwendung des Rohstoffs anderen die Freiheit nehmen, weiterhin am Individualverkehr teilzunehmen. Das für jemanden der der nen Porsche fährt, auch ein Spritpreis von 5 Euro/Liter noch bezahlbar sein wird ist klar. Der "normale" wird da seine Kiste schon stehen lassen müssen weil einfach nicht mehr bezahlbar.

  • Zitat

    Original geschrieben von zinn2003
    Also ich bin wirklich ein Fan von Herrn Wiedeking aber bezüglich des zukünftigen Tankinhaltes scheinen alle großen deutschen Hersteller erblindet zu sein.
    Einerseits pochen grade diese Hersteller wie Porsche auf die Freiheit, werden aber durch die Verschwendung des Rohstoffs anderen die Freiheit nehmen, weiterhin am Individualverkehr teilzunehmen. Das für jemanden der der nen Porsche fährt, auch ein Spritpreis von 5 Euro/Liter noch bezahlbar sein wird ist klar. Der "normale" wird da seine Kiste schon stehen lassen müssen weil einfach nicht mehr bezahlbar.


    Niemand hat ein Grundrecht Autozufahren oder BMW oder Porsche/whatever zu fahren....


    Wenn ich es mir nicht leisten kann...

    Members of Catholic Church: 1 billion , founded in 1st century
    Users of Facebook 0.6 billion: founded 2004

  • Das ist eine politisch getriebene EU-Initiative, gerichtet gegen die deutsche Autoindustrie. Fiat, Renault etc. würden dadurch gewinnen, die deutschen Hersteller verlieren. Hinter dem ganzen Umweltgedöns sehen meistens handfeste wirtschaftliche und politische Interessen.


    Natürlich findet sich dann auch der eine oder andere Müsli, der auf den Zug aufspringt, um Profil zu gewinnen und weil er seinen Namen so gern in der Zeitung liest.


    Die Deppen sind dann wir Deutschen (Arbeitslose etc.), aber das ist ja meistens so, wenn es um die EU geht (man vergleiche z. B. die Zahlungen an die EU der einzelnen Länder, und welche Vorteile andere Länder erhalten, und was wir eigentlich von der ganzen EU-Geschichte haben).

  • Zitat

    Original geschrieben von Gargamel
    Das ist eine politisch getriebene EU-Initiative, gerichtet gegen die deutsche Autoindustrie. Fiat, Renault etc. würden dadurch gewinnen, die deutschen Hersteller verlieren. Hinter dem ganzen Umweltgedöns sehen meistens handfeste wirtschaftliche und politische Interessen.


    Wenn die deutsche Autoindustrie so weiter macht, wird sie spätestens dann am Boden sein wenn das Rohöl bei über 500 Dollar/Fass sein wird bzw alle ist.
    Nur mal zur Erinnerung der Rohlpreis hat sich in den letzten 10 Jahren verfünffacht!!
    Wenn die Entwicklung so weiter geht sind wir 2015 bei 500 Dollar und bei über 5 Euro pro Liter!
    Da brauchs dann keine EU mehr um den Verkehr lahmzulegen.

  • Umweltschützer sind für mich erst mal Umweltverschmutzer und für mich damit nicht diskussionswürdig :flop: .

    Gruß micha1955

  • Zitat

    Original geschrieben von zinn2003
    Wenn die deutsche Autoindustrie so weiter macht, wird sie spätestens dann am Boden sein wenn das Rohöl bei über 500 Dollar/Fass sein wird bzw alle ist.
    Nur mal zur Erinnerung der Rohlpreis hat sich in den letzten 10 Jahren verfünffacht!!
    Wenn die Entwicklung so weiter geht sind wir 2015 bei 500 Dollar und bei über 5 Euro pro Liter!
    Da brauchs dann keine EU mehr um den Verkehr lahmzulegen.


    Es ist ja nicht so, dass in Deutschland nur Spritfresser produziert werden.


    Auf welchem technischen Niveau sind z. B. vergleichbare Fahrzeuge aus den USA?

  • Zitat

    Original geschrieben von Gargamel
    Auf welchem technischen Niveau sind z. B. vergleichbare Fahrzeuge aus den USA?


    Naja auch dort geht es hin und her. Siehe Kalifornien
    http://www.heise.de/tr/artikel/94890
    Zum Schluss setzt sich wieder die Automobilindustrie durch. Den fehlt im Gegensatz zu großen Mineralölkonzernen der Durchblick. :rolleyes:
    Hier sind u.a. BP und Shell fleißig dabei Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien zu übernehmen um nach dem "Ende" des Öls weiter mit Energie im Geschäft zu sein. Dagegen scheint Porsche, BMW, Mercedes, Audi und VW ihren Geschäftsbetrieb dann einstellen zu wollen. :eek:

  • Zitat

    Original geschrieben von Gargamel
    Es ist ja nicht so, dass in Deutschland nur Spritfresser produziert werden.


    Auf welchem technischen Niveau sind z. B. vergleichbare Fahrzeuge aus den USA?


    Mit dem Unterschied, dass die USA nicht in der EU ist und es ihnen - wie man es bei fast allen Klimadiskussionen sehen kann - sch***egal ist, was der Rest der Welt darüber denkt.

    "Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug." (Jean-Paul Sartre)

  • Zitat

    Original geschrieben von zinn2003
    Dagegen scheint Porsche, BMW, Mercedes, Audi und VW ihren Geschäftsbetrieb dann einstellen zu wollen. :eek:


    Da deren Geschäftsbetrieb die Produktion von Fahrzeugen ist, egal mit welchem Brennstoff sie bewwegt werden, brauchen sie sich theoretisch keine Sorgen zu machen, Mercedes am allerwenigsten. Vielleicht sollte BMW mal dran denken ins Busgeschäft einzusteigen :p

    Wenn Gott gewollt hätte das der Mensch zu Fuss geht hätte er ihn nicht das Auto erfinden lassen

  • man müsste auch mal näher definieren, was ein "spritfresser" ist.


    im verhältnis hat der leistungsstarke motor einen geringeren verbrauch als ein 1,0 drei-zylinder im corsa.


    also abschaffung der kleinmotoren ?

    Todo es infierno !

  • Zitat

    Original geschrieben von zinn2003 Dagegen scheint Porsche, BMW, Mercedes, Audi und VW ihren Geschäftsbetrieb dann einstellen zu wollen. :eek:


    Warum sollte man denn versuchen mit den heutigen Mitteln die Probleme die erst in Jahrzehnten auftreten zu lösen :confused:


    Gruß,
    Pandur

  • Zitat

    Original geschrieben von zaphod_b
    Da deren Geschäftsbetrieb die Produktion von Fahrzeugen ist, egal mit welchem Brennstoff sie bewwegt werden, brauchen sie sich theoretisch keine Sorgen zu machen, Mercedes am allerwenigsten. Vielleicht sollte BMW mal dran denken ins Busgeschäft einzusteigen :p


    Der Preis für Sprit wird weiter steigen wird und die Vorräte sind "endlich". Immerhin reichts nach Brechnungen der Erdölvereinigung bei einem weltweiten Jahresverbrauch von 3889Mill Tonnen bei einem weltweiten Vorrat von 164,5 Millarden Tonnen ungefähr noch 43 Jahre.
    Wann meinst du wäre es Zeit über Alternativen nachzudenken und bezahlbare zu entwickeln? Denk mal an Windkraft und Solarenergie. Trotz ewiger Entwicklung und Zuschüsse ist die immer noch nicht im bezahlbaren Bereich. Wenn aber die anderen Energieträger weiter steigen wird sich das dann bald ändern.

    Zitat

    Original geschrieben von Pandur
    Warum sollte man denn versuchen mit den heutigen Mitteln die Probleme die erst in Jahrzehnten auftreten zu lösen :confused: Pandur


    Wenn die Bevölkerung Asiens und Afrikas mal auf die Idee kommt nur den halben Pro-Kopf-Verbrauch an Erdöl eines Amerikaners zu erreichen dann sind wir noch schneller am Ende.
    Da gehen dann nochmal locker 2,4 Millarden Tonnen vom Vorrat im Jahr weg :eek:

  • Zitat

    Original geschrieben von zinn2003
    Wann meinst du wäre es Zeit über Alternativen nachzudenken und bezahlbare zu entwickeln? Denk mal an Windkraft und Solarenergie. Trotz ewiger Entwicklung und Zuschüsse ist die immer noch nicht im bezahlbaren Bereich. Wenn aber die anderen Energieträger weiter steigen wird sich das dann bald ändern.


    Das ist das (einzig?) gute am immer weiter steigenden Ölpreis: Die Menschen müssen aus ihrer Lethargie erwachen und andere Energieträger erschließen. Das wird noch ein hartes Stück Arbeit. Aber tatsächlich wird Öl irgendwann teurer sein als andere Energieträger.


    Beispiel Photovoltaik: Es ist mittlerweile offenbar möglich, für ca. 50 Cent/kWh zu produzieren, da die privaten Hausbesitzer nach derzeitiger staatlicher Förderung schon einen winzigen Gewinn erzielen können. Nimmt man die Gewinnspanne der Energiekonzerne und Steuern hinzu, könnte der Strompreis so gesehen bei ca. 1 EUR/kWh landen. Aber die Zellen werden sicher noch effektiver und billiger werden.


    Elektroautos werden sicher in Zukunft eine größere Rolle spielen. Auf dem Fahrzeugsektor hat BMW immerhin halbherzig den H2-Antrieb entwickelt. Und H2 ist letztlich auch nichts anderes, als eine Möglichkeit, Strom zu speichern.

  • Zitat

    Original geschrieben von zinn2003
    Wenn die Bevölkerung Asiens und Afrikas mal auf die Idee kommt nur den halben Pro-Kopf-Verbrauch an Erdöl eines Amerikaners zu erreichen dann sind wir noch schneller am Ende.
    Da gehen dann nochmal locker 2,4 Millarden Tonnen vom Vorrat im Jahr weg :eek:


    Warum warten wir nicht erstmal ab bis/ob es dazu kommt? Auf die Prognosen kann man sich eh nicht verlassen, denn danach hätten wir schon seit 8 Jahren kein Öl mehr :eek:.
    AFAIK werden z.B. heutige Ölfelder nur etwa zu 50% ausgebeutet weil man den Rest mit der heutigen Technik nicht so einfach fördern kann... das muss aber natürlich nicht so bleiben.


    Laut der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) liegt die statistische Reichweit der konventionellen und nicht konventionellen Erdölvorkommen Reserven bei 63 Jahren. Nimmt man alle Erdöl-Ressourcen sind es sogar 157 Jahre.
    http://www.vgb.org/daten_stromerzeugung-dfid-14486.html
    (Ressourcen: Anteil, der zum heutigen Zeitpunkt dokumentiert ist, aber
    unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch nicht genutzt werden kann.
    Reserven: Teil der Ressourcen, die dokumentiert sind und auf der Basis
    heute verfügbarer Techniken wirtschaftlich genutzt werden können.)


    Gruß,
    Pandur

  • Zitat

    Original geschrieben von Pandur
    Warum warten wir nicht erstmal ab bis/ob es dazu kommt? Auf die Prognosen kann man sich eh nicht verlassen, denn danach hätten wir schon seit 8 Jahren kein Öl mehr :eek:.


    Natürlich, warten auf was? Grundlage der Berechnung waren auch damals die "förderbaren" Vorräte. Das man ein Fass für 100 Dollar verkaufen kann, konnte man sich damals nicht so richtig vorstellen. Der Preis hat sich aber seid den Prognosen verzehnfacht!

    Zitat

    Original geschrieben von Pandur
    AFAIK werden z.B. heutige Ölfelder nur etwa zu 50% ausgebeutet weil man den Rest mit der heutigen Technik nicht so einfach fördern kann... das muss aber natürlich nicht so bleiben......liegt die statistische Reichweit der konventionellen und nicht konventionellen Erdölvorkommen Reserven bei 63 Jahren. Nimmt man alle Erdöl-Ressourcen sind es sogar 157 Jahre. ...
    Gruß Pandur


    Streit ich ja gar nicht ab, aber alles das wird ein Haufen Geld kosten, der wiederum auf den Rohölpreis umgelegt werden wird. Ein Kostenfaktor ist noch gar nicht genannt. Die Entwicklungskosten für die Technik um derzeit nicht förderbaren Vorräte an Tageslicht zu holen, werden in immer kürzeren Zeiträumen abgeschrieben werden müssen und demzufolge auf dem Preis aufgeschlagen. Weil wenn das Öl alle ist, brauchen Shell u.a. auch keine Förderanlage mehr.

  • Zitat

    Original geschrieben von mueckenburg
    Beispiel Photovoltaik: Es ist mittlerweile offenbar möglich, für ca. 50 Cent/kWh zu produzieren, da die privaten Hausbesitzer nach derzeitiger staatlicher Förderung schon einen winzigen Gewinn erzielen können. Nimmt man die Gewinnspanne der Energiekonzerne und Steuern hinzu, könnte der Strompreis so gesehen bei ca. 1 EUR/kWh landen. Aber die Zellen werden sicher noch effektiver und billiger werden.

    Es ist offenbar seit langem möglich billiger zu produzieren, aber will man das überhaupt solange der Hersteller die stattlichen staatlichen Subventionen indirekt sowieso abbekommt? Glaubst Du wirklich das man auf seinen Waren sitzen bleiben würde wenn dieser Subventionsunsinn - den wir alle über den Strompreis zahlen- wegfallen würde? Ich sähe zu diesem Zeitpunkt einen deutlichen Ansporn die Entwicklungen in diesem Bereich effektiv zu nutzen und ich befürchte ;) auch einen massiven Preisrutsch.


    Gruß
    Martin

  • Gibt es eigentlich mehr Cayenne Turbo oder mehr Golf II auf deutschen Strassen?


    Ich finde die Diskussion anhand von Nischenherstellern und Topmotorisierungen immer so lustig.


    "Ein Porsche Cayenne Turbo verbraucht bei Vollgas 46 Liter Super Plus auf 100 km."


    Mir kommen die Tränen.


    *Ironie an*
    Natürlich fahren Porschefahrer IMMER Vollgas. Nur Porsche (Tausche gegen jeden anderen Hersteller über 190g CO2) ist am Klimakollaps Schuld.
    *Ironie aus*


    Gibt es eine Statistik, wieviele Tonnen Co2 von Sportwagen verursacht werden und wieviele Tonnen von Autos ohne Kat bzw mit Abgasnorm 1 und 2?


    Fly