Rentner wegen einer Zigarette ins Koma geprügelt! Täter immer brutaler?

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Wenn der Gesetzgeber, in welchem Land auch immer. garantiert dafür sorgen würde, dass Täter diesen Kalibers nie mehr eine Straftat begehen könnten, dann wäre sehr, sehr viel gewonnen.
    Aber alleine das Wort "Todesstrafe um Wiederholungstat(en) zu verhindern", ist für die sozial eingestellte Fraktion ja schon ein Unding und rechts und und und.
    Es wird mittelfristig für die Gesellschaft aber der einzige Weg werden - und wir wären dadurch auch wieder ein Stückchen demokratischer.

    Gruß micha1955

  • Zitat

    Original geschrieben von Bemme
    Die werden doch alleine schon aus Politischen Gründen, garnicht hart bestraft :mad:

    Wieso aus politischen Gründen?


    Es handelt sich hierbei sicher nicht um einen Fall von kriminellen Ausländern. Osteuropäer bedeutet in aller Regel, dass das russische Spätaussiedler sind.


    Sei froh dass Du nicht wirklich weisst, was bei uns im Lande abgeht mit unseren "Neubürgern", da würdest Du einen Hass³ schieben. Ich hab täglich mit solchen Subjekten zu tun. Für das was die hier abziehen wären die 20 Jahre in Sibirien gelandet oder tot, wobei das eine ja eigentlich fast schon das andere bedeutet. ;)

    Signatur

  • Zitat

    Original geschrieben von Feuerwehr520i
    Sei froh dass Du nicht wirklich weisst, was bei uns im Lande abgeht mit unseren "Neubürgern", da würdest Du einen Hass³ schieben. Ich hab täglich mit solchen Subjekten zu tun. Für das was die hier abziehen wären die 20 Jahre in Sibirien gelandet oder tot, wobei das eine ja eigentlich fast schon das andere bedeutet. ;)


    Weiss ich leider schon, du kannst mich also nicht Beschützen :p Pappi!


    Alles schon vorhanden, miterlebt, eingegriffen usw.

    Cheryl:"Vergiss nicht das Jim ein Höhlenmensch ist, weniger Logik, mehr Gegrunze!" :D
    Mein Traum in Weiß # Usertreffen 2008, er war dabei ;)

  • Zur der Zivilcourage:


    Würdest ihr euch ernsthaft selbst in Gefahr bringen?
    Neulich haben drei Neonazis ein Kleinkind angepöbelt und zusammengeschlagen ( :eek: ) und eine (!) Fünfzehnjährige (!!) hat sich eingemischt (in meinen Augen schön doof). Das Ende vom Lied brauch ich wohl gar nicht zu schreiben. Ich persönlich hätte auch die Polizei gerufen, aber das dauert natürlich, bis die eintreffen, können die Täter schon über alle Berge sein. Selbst einmischen würde ich mich ausschließlich in zwei Fällen;
    ich habe alleine eine sehr reelle Chance, gegen den / die Täter im Falle eines Kampfes zu gewinnen oder das Opfer ist aus meinem Familen- oder Freundeskreis.

    Signatur.

  • Zitat

    Original geschrieben von Feuerwehr520i
    Wieso aus politischen Gründen?


    Es handelt sich hierbei sicher nicht um einen Fall von kriminellen Ausländern. Osteuropäer bedeutet in aller Regel, dass da der Uropa mal vor 120 Jahren einen deutschen Schäferhund hatte und man den Jungs deswegen heute einen deutschen Pass gibt... :rolleyes:


    Sei froh dass Du nicht wirklich weisst, was bei uns im Lande abgeht mit unseren "Neubürgern", da würdest Du einen Hass³ schieben. Ich hab täglich mit solchen Subjekten zu tun. Für das was die hier abziehen wären die 20 Jahre in Sibirien gelandet oder tot, wobei das eine ja eigentlich fast schon das andere bedeutet. ;)


    Geht die Diskussion nur einen Schritt weiter in diese Richtung, ist hier Feierabend!


    Gruß
    Markus

  • Zitat

    Original geschrieben von Bemme
    Weiss ich leider schon, du kannst mich also nicht Beschützen :p Pappi!


    Alles schon vorhanden, miterlebt, eingegriffen usw.

    Ich tu mein Bestes... ;)


    Es ist leider so, dass diese Bevölkerungsgruppe mittlerweile eine Subkultur gebildet hat, diese grenzt sich ab wo es nur geht. Gleichzeitig ist die Gewaltbereitschschaft - insbesondere in Verbindung mit Wo.. ähh Alkohol - enorm.


    Das mit dem Eingreifen ist immer so eine Sache. Leider hilft da ein beherztes Auftreten recht wenig, da diese Typen zumeist in der Gruppe unterwegs sind und die Hemmschwelle noch niedriger ist.


    Bzgl. Selbstverteidigung: Mein Mittel erster Wahl wäre ein 9mm-Meinungsverstärker unter der Jacke, leider nicht erlaubt bei uns. Also was bleibt? Pfefferspray (höllisch wenn richtig angewendet) oder eben Selbstverteidigung. Mein neuer :D Onkel lehrt z.B. Teak-Wan-Do und Allkampf. Der hat auch kein Problem mit mehreren fertig zu werden. Nur sollte man es da halt können. Faustregel No.1: Zuerst, hart und fies zuschlagen. Gegen den Kehlkopf, gegen die Eier oder sonstwas und dann verpissen. In so einer Situation gilt "Scheiss auf Ritterlichkeit". Tritt in die Cojones und ab dafür.

    Signatur

  • Zitat

    Original geschrieben von Feuerwehr520i
    Ich tu mein Bestes... ;)


    Mein neuer :D Onkel lehrt z.B. Teak-Wan-Do und Allkampf.


    Tae-Kwon-Do


    Soviel Zeit muss sein.....


    Denys



    Träger des 2.Dan, und bei 3 Typen von hinten hast du kaum ne Chance

    Denys


  • Ich erlaube mir mal, diesen Satz der Bedeutung nach größenmässig anzupassen. Es macht nämlich keinen Sinn, seine eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Helfen, Ja => Call 110!


    Mehr bringt nichts und zuviel Engagement kann bei unserer Judikative* leicht nach hinten los gehen. :rolleyes:


    *Leider bei vielen Richtern ausgeprägter Täterschutzinstinkt vorhanden.

  • Ich bin 7 Jahre mit der Bahn ins Büro. Trotz Rauchverbot haben immer soziale Randschichten in der Bahn oder im Bahnhof geraucht.


    Ich habe aber nie jemand angesprochen, weil es mir zu gefährlich war.


    Wenn es jemand gemacht hat, kamen sofort Drohungen zurück.


    Die Leute legen es darauf an, sich zu prügeln bzw wollen provozieren.


    Wenn die Täter gefasst werden, was passiert denn?


    Harte Kindheit ( an der feuchten Wand geschlafen), problematischen Umfeld und festen Wohnsitz.


    Das fast ein Mensch gestorben ist, zählt ja nur sekundär. Die Gesellschaft ist Schuld, der Täter also Opfer.....


    Fly


    (Dem am Samstag das Handy, die Geldbörse und die Brille geraubt wurden)

  • Die Gesellschaft ist schon krank. Hier in Köln hatten wir Anfang des Jahres mal den Fall, dass sich zwei geschlagen haben, die Polizei wollte helfen, als jemand am Boden lag und der ganze Pöbel ist auf die Polizei los, hat sie gegen den Kopf getreten und so weiter. Sowas ist doch krank! Und dann sollen sie immer ruhig und besonnen bleiben. Ich könnte sowas nicht.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Zitat

    Original geschrieben von Skoddens_Vokter
    Zur der Zivilcourage:


    Würdest ihr euch ernsthaft selbst in Gefahr bringen?
    Neulich haben drei Neonazis ein Kleinkind angepöbelt und zusammengeschlagen ( :eek: ) und eine (!) Fünfzehnjährige (!!) hat sich eingemischt (in meinen Augen schön doof ). Das Ende vom Lied brauch ich wohl gar nicht zu schreiben. Ich persönlich hätte auch die Polizei gerufen, aber das dauert natürlich, bis die eintreffen, können die Täter schon über alle Berge sein. Selbst einmischen würde ich mich ausschließlich in zwei Fällen;
    ich habe alleine eine sehr reelle Chance, gegen den / die Täter im Falle eines Kampfes zu gewinnen oder das Opfer ist aus meinem Familen- oder Freundeskreis.

    "Schön doof" würde ich es dieses beherzte Eingreifen nicht bezeichnen, eher bewunderswerte Zivilcourage oder mütterliche Beschützerinstinkt, welcher (wie auch der Fluchtinstinkt :rolleyes: ) direkt aus dem Stammhirn, auch Reptilienhirn genannt ) kommt. Glücklicherweise gibt es in unserer vernunftbetonten Welt noch derartig gesteuerte Menschen, die nicht erst einen Masterplan erstellen bevor sie etwas tun. Für das Kleinkind konnte dieses Eingreifen den Unterschied zwischen schwer verletzt und tot bedeutet haben ;) !


    Man muß wirklich abwägen. Bei bedrohten Kindern sollte man eigentlich immer "draufgehen". Denkt immer daran, es könnte Euer eigenes Kind sein ;) ! Bevor ihr eingreift, immer schnell einen Notruf per Handy absetzen - dann ist die Polizei zumindest schon mal unterwegs ;) ....

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Ich habe kürzlich auch mal aus einiger Entfernung eine eskalierende Situation gesehen und es war ein junges Mädchen (14 bis 16 Jahre), die sich eingemischt hat und den Aggressor besänftigen konnte. Gottseidank!


    Ich frage mich, wieso es meistens die Frauen sind, die eingreifen?


    Hat das was mit "Mutterinstinkt" zu tun oder sind sie nur so realitätsfremd und können die wahrscheinlichen Folgen nicht abschätzen?


    Zu den empfohlenen Kampfsportarten:
    Die helfen einem auch nichts, wenn man mal die 75 überschritten hat und erst recht nicht, wenn der Angriff von hinten kommt :flop:

  • Zitat

    Original geschrieben von Der_Filmfreund
    Hat das was mit "Mutterinstinkt" zu tun

    Ja, Stammhirn - siehe oben ;) . Da wird nicht gedacht, sondern gemacht ;) !


    Frauen sind übrigens auch die besseren Verhandler im zwischenmenschlichen Bereich - nicht im Business :D . Wenn ein Frau noch redet, hat ein Mann längst schon aufgegeben. Entsprechend werden die Damen bei der Polizei eingesetzt.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Zitat

    Original geschrieben von Skoddens_Vokter
    Zur der Zivilcourage:


    Würdest ihr euch ernsthaft selbst in Gefahr bringen?
    Neulich haben drei Neonazis ein Kleinkind angepöbelt und zusammengeschlagen ( :eek: ) und eine (!) Fünfzehnjährige (!!) hat sich eingemischt (in meinen Augen schön doof). Das Ende vom Lied brauch ich wohl gar nicht zu schreiben. Ich persönlich hätte auch die Polizei gerufen, aber das dauert natürlich, bis die eintreffen, können die Täter schon über alle Berge sein. Selbst einmischen würde ich mich ausschließlich in zwei Fällen;
    ich habe alleine eine sehr reelle Chance, gegen den / die Täter im Falle eines Kampfes zu gewinnen oder das Opfer ist aus meinem Familen- oder Freundeskreis.


    Man muss prinzipiell differenzieren: Wenn da 25 Menschen sind und keiner tut was ist das unentschuldbar. Denn würden alle ein wenig courage haben, würde kein einzelner seine Gesundheit riskieren. Was glaubst du wie schnell die beiden Schläger gaaaanz klein werden, wenn sie 10 "Gegner" um sich herum haben...


    In einer Situation wie von dir beschrieben, wo keiner da ist ist das riskant, keine Frage. Dennoch sollte mindestens ein Schreien um Hilfe bzw. ein Anschreien der Täter selbstverständlich sein, nachdem man die Polizei gerufen hat.


    Es gibt zwar immer wieder die Berichte (leider) wo Helfer selbst verletzt wurden, jedoch ist das die Ausnahme. In fast allen Fällen richtet sich der Hass gegen das Opfer und nicht gegen alle Menschen. Das heißt ein Eingreifen bringt sehr oft den gewünschten ERfolg. Ein Risiko gibt es immer, doch m.E. und meiner Erfahrung nach ist das gering.
    Ich hab länger im Security - Bereich gearbeitet und auch mit Personenschutz zu tun gehabt. Ich war oft in der Situation Nothilfe leisten zu müssen bzw. in Schlägereien einzugreifen. Ich kann mich an zweimal erinnern, wo ich danach oder dabei selbst angegriffen wurde . und glaubt mir, das ist vermutlich im einstelligen Prozentbereich.


    Ich hönnte niemals wegschauen, wenn jemanden anders, der sich nicht wehren kann Unrecht geschieht, zumindest nicht wenn es auf einem Niveau ist wo es um Gesundheitliche oder finanzielle Schäden geht. Und ich erwarte das verdammt noch mal auch von allen anderen. Egal ob das bei Unfällen (helfen, Fahrerflucht etc.) oder bei solchen wie diesem Fall ist. Leider bleibt das ein Weihnachtswunsch.

  • Zitat

    Original geschrieben von DeJay58
    Es gibt zwar immer wieder die Berichte (leider) wo Helfer selbst verletzt wurden, jedoch ist das die Ausnahme. In fast allen Fällen richtet sich der Hass gegen das Opfer und nicht gegen alle Menschen. Das heißt ein Eingreifen bringt sehr oft den gewünschten ERfolg. Ein Risiko gibt es immer, doch m.E. und meiner Erfahrung nach ist das gering.


    Meinen Erfahrungen nach ist das Risiko sogar ziemlich hoch. Der Täter denkt ja in diesem Moment, du als Helfer seist auf der Seite des Angegriffenen (was ja stimmt) und geht in diesem Moment auch auf dich los. Wenn du Glück hast, flieht der Täter und des Helfers Eingreifen hat was genützt.


    Chris

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
    Henry Ford

  • Solche Typen werden aus der Bahn geworfen - wenn genug mitmachen. Alleine lasse ich mir von solchen Spinnern auch nicht auf die Mütze hauen...


    Habe ich selber schon 2x erlebt, waren genug Bekannte an Board, eine auf´s Auge und an der nächsten auf die Strasse geworfen. Beifall bekommt man davon nicht sondern die angepöbelten, einfach da sitztenden Oberspinner werfen dann Sprüche "Hätte er mir noch eine gegeben hätte ich ihn umgehauen"... Angefangen zu heulen hätte er....
    Naja, ich kann auch ohne Danke leben, vor allem wenn man sieht was manche Halbstarke so leisten wenn sie sich groß fühlen... Hinterher dann aber den Dicken markieren ist ja wohl mehr als peinlich...

  • @ Fastist2fast


    Für mich ist eine solche Selbstlosigkeit nicht bewundernswert, sondern eben wie geschrieben, aber wie man das moralisch einstuft, ist jedem selbst überlassen.
    Du brauchst keinen Masterplan erstellen, um zu wissen, wann du kaum bis keine Chance hast, sowas kann man binnen Sekundenbruchteilen abschätzen.


    @ Dejay


    Richtig, wenn alle anpacken, gibt es für den einzelnen ein sehr geringes Restrisiko, doch wer fängt an und warum ist er sich sicher, dass sich 10 dazustellen? Das ist doch der wunde Punkt - woher weiß ich, dass ich die drigend benötigte Hilfe zum Helfen bekomme?


    Dass du lange Securitymann warst und nur zweimal angegriffen wurdest, kann Zufall gewesen sein und hängt mit Sicherheit auch damit zusammen, dass Täter vor einem bulligen Securitymann mehr Respekt haben, als vor einem 1,73m - Durchschnittsbürger.


    Zitat

    In fast allen Fällen richtet sich der Hass gegen das Opfer und nicht gegen alle Menschen.


    Das kommt ganz auf die Situation an. Wenn aggressive, besoffene Jugendliche (um mal das Oberklischee zu bedienen), wie hier in H schon häufiger vorgekommen, nachts einen Obdachlosen anpissen, ist das keine "Hass"-Tat, die sind einfach auf Zerstörung und Erniedrigung aus. Wer da kommt, ist wurscht.
    Daher schätze ich das Ganze wie Chris ein. Natürlich KANN eingreifen positiv wirksam sein, es kann aber für den Helfer ebenfalls negativ werden.
    Dieses Risiko gilt es meiner Meinung nach abzuschätzen und danach zu handeln, schließlich ist sich jeder selbst doch noch der nächste und das, so hart das klingen mag, ist Evolution.

    Signatur.

  • zitat
    Geht die Diskussion nur einen Schritt weiter in diese Richtung, ist hier Feierabend!


    bester satz im ganzen forum :top:
    ich bin auch für täterschutz und straffreiheit der täter :rolleyes:



    ----
    wenigstens taugt die bayerische polizei noch etwas und so bin ich mir ziemlich sicher, dass die 2 noch ihre strafe bekommen

  • Aus ihrer Sicht werden die Täter nicht brutaler als früher. Sie leben in einer brutaleren Welt und so fehlt das grundsätzliche Feingefühl.


    Längst müßte es eine "Schule" geben, die den Wert des Menschen und die Achtung vor anderen Menschen sinnvoll und praxisgerecht lehrt.
    Schüler von der ersten bis zur letzten Klasse mit wöchentlich 1 Stunde.


    Wer aus dem Rahmen fällt oder ansatzweise brutale Züge aufweist, muß Dienstag und Donerstag Abend zur Nachschulung. So können die betroffenen Jugendliche lernen, wie man sich benimt.


    Andere müssen ja auch zur Schule um Auto fahren zu lernen. Um Sprachen zu lernen usw. Und die Betroffenen müßte dann zur Schule, um Achtung vor Menschen zu lernen. Gerne mit Zertifikat ;) .

    Gruß micha1955