Gebrauchtwagen verkaufen

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  • Sagt mal darf man privat zu privat eigentlich noch Autos über 10k einfach bar bezahlen bzw. verkaufen?


    Händler dürfen es ja nicht mehr ohne weiteres...

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:

  • Warum sollte man das nicht mehr dürfen?

    Wenn du das Geld nach dem Verkauf des Autos in dieser Höhe komplett auf der Bank einzahlst könnten schon Nachfragen kommen, aber wenn man das Geld nicht in einer Summe einzahlt sondern in Etappen dürfte eigentlich nichts dabei sein.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Händler dürfen es ja nicht mehr ohne weiteres...

    Wieso nicht? Ich hab' 2018 unser Wohnmobil auch bar bezahlt... :sz:

    Wenn du das Geld nach dem Verkauf des Autos in dieser Höhe komplett auf der Bank einzahlst könnten schon Nachfragen kommen

    Ja - wenn man das aber mit Autoverkauf begründet, fragt keiner weiter nach.

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Soweit ich weiß, muß im Gegensatz zu Italien, nur dokumentiert werden (z.B.: Ausweis kopieren und aufbewahren). Unbekannt ab welcher Höhe. Auslandsüberweisungen ab 12500€ müssen bei der Bundesbank angemeldet werden.

  • Warum sollte man das nicht mehr dürfen?

    Wenn du das Geld nach dem Verkauf des Autos in dieser Höhe komplett auf der Bank einzahlst könnten schon Nachfragen kommen, aber wenn man das Geld nicht in einer Summe einzahlt sondern in Etappen dürfte eigentlich nichts dabei sein.

    Selbst ohne Etappen spielt das keine wirkliche Rolle wenn die Herkunft klar nachweisbar ist. Ich denke die wenigsten Autos über 10k€ gehen ohne Kaufvertrag weg den man ggf. vorlegen kann. Zumal es irgendwann absurd wird, wenn man Bargeld nimmt und dann zur Sicherheit und Prüfung einzahlen will und dann jedes mal nen Tag warten muss. Weil 5x10k€ einzahlen ist nicht weniger auffällig als einmal 100k€ mit nem Kaufvertrag in der Hand bei Nachfrage. Bei einer direkten Einzahlung auf der Bank hab ich da wenig Bedenken. Wenn man die üblichen Threads verfolgt machen das ja ohnehin wohl einige, dass sie direkt dort hin fahren.

    Das Faszinierende an Pumuckl war im Nachhinein betrachtet ein selbständiger, quasi alleinerziehender Schreiner der in München gut davon leben kann pro Woche einen Stuhl zu reparieren...

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan ()

  • Wieso nicht? Ich hab' 2018 unser Wohnmobil auch bar bezahlt... :sz:

    Sie dürfen schon, aber ab 10k mit diversen Verpflichtungen:


    Neues Geldwäschegesetz: Vorsicht bei Bargeschäften | autoservicepraxis.de


    Zitat

    Zunächst ist zu beachten, dass der Schwellenwert bei Bargeschäften von 15.000 Euro auf 10.000 Euro pro Jahr und Kunde herabgesetzt wurde. Nimmt man als Gebrauchtwagenhändler trotzdem mehr Bargeld als 10.000 Euro pro Kunde entgegen, dann müssen Händler gesonderte Sorgfalts- und Identifikationspflichten erfüllen. Und eines sei vorneweg gesagt: Diese gesonderte Sorgfalts- und Identifikationspflichten sind kaum zu erfüllen. Sogar große herstellereigene Händlergruppen haben intern geklärt, dass kein Bargeld über 10.000 Euro mehr angenommen werden darf.


    Nur finde ich halt nirgends etwas zu ähnlichen Themen im privaten Umfeld

    > welcher ist mein nächster...? >

    Alle sagen man solle ein E-Auto kaufen! OK, ich finde sicherlich noch ein paar nette E46, E39, E60... :cool:

  • Weil 5x10k€ einzahlen ist nicht weniger auffällig als einmal 100k€

    Ich kann mit schon vorstellen dass Banken automatische Meldungen bei gewissen Summen machen müssen. Prinzipiell hast du natürlich recht, denn aufs Konto können die ja immer kucken :rolleyes:

    Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Grüne in seinem Wahn.

  • Ich kann mit schon vorstellen dass Banken automatische Meldungen bei gewissen Summen machen müssen. Prinzipiell hast du natürlich recht, denn aufs Konto können die ja immer kucken :rolleyes:

    Jepp, machen sie auch. Auch bei auffälligen Bewegungen/Buchungen. Das muss nicht mal von der Höhe abhängen. Wenn Du so ein H4-Konto hast auf dem nie mehr wie paar Kröten lagern, und plötzlich gehen 5k ein die sofort weitergehen sollen... ding ding ding...


    Ich mein, die allermeisten Geschäfte sind ja soweit seriös, dass man die Kohle genauso gut überweisen könnte. Nie ging das einfacher als heutzutage. Warum man mit 20, 30k oder noch mehr durch die Gegend fährt... aber das Thema hatten wir ja auch schon mal.

    Das Faszinierende an Pumuckl war im Nachhinein betrachtet ein selbständiger, quasi alleinerziehender Schreiner der in München gut davon leben kann pro Woche einen Stuhl zu reparieren...

  • Ich habe mal meinen Youngtimer für eine höhere Summe verkauft und das Geld gleich zusammen mit dem Käufer auf das Girokonto bei der Bank eingezahlt.


    Gefragt hat da direkt keiner etwas weiter, aber später kam ein Brief diesbezüglich von der Bank und ich musste mit dem Kaufvertrag nachweisen. Damit war es erledigt.


    Aber es war die comdirect mit Einzahlung bei der Commerzbank, daher wahrscheinlich die nachgelagerte Nachfrage. Sonst ist das vielleicht gleich der Fall.


    Übrigens, ich kann mir nicht vorstellen wie es bei „einfacheren“ Händlern gehen soll ohne Barzahlung. Große Vertragshändler o.ä. OK, aber so Kiesplatzhändler…? Die verlaufen ja auch Autos über 10k :) und auch an allerlei Auslandskäufer. Mit Überweisung und so geht da eher nichts. Ich würde so einem zumindest mit Sicherheit nichts überweisen.

  • Übrigens, ich kann mir nicht vorstellen wie es bei „einfacheren“ Händlern gehen soll ohne Barzahlung. Große Vertragshändler o.ä. OK, aber so Kiesplatzhändler…? Die verlaufen ja auch Autos über 10k :) und auch an allerlei Auslandskäufer. Mit Überweisung und so geht da eher nichts. Ich würde so einem zumindest mit Sicherheit nichts überweisen.

    In Italien schon seit vielen Jahren üblich. Funktioniert auch von privat. Wie Cephalopod geschrieben hat, mit weit niedrigerer Bargeldgrenze.

  • Eigentlich ist zwischen einem Kiesplatzhändler und der vergoldeten Marmorbude eines Markenhändlers nicht wirklich ein Unterschied: Brief gibt´s wenn die Kohlen da sind.

    Das Faszinierende an Pumuckl war im Nachhinein betrachtet ein selbständiger, quasi alleinerziehender Schreiner der in München gut davon leben kann pro Woche einen Stuhl zu reparieren...

  • Dank Echtzeitüberweisung innerhalb paar Sekunden auf dem Konto des Verkäufers.

    Der muss dann nur noch Netzt haben und ne Banking-App bedienen können.

    Eben. Mir erschliesst sich nicht ganz der Sinn mit den Kohlen rumzulaufen. In anderen Threads wird getönt wie rückständig es sei 74 Cent für ne Breze noch bar zu zahlen, aber dann mit 60k€ im Säckel durch die Republik reisen? :hehe:

    Das Faszinierende an Pumuckl war im Nachhinein betrachtet ein selbständiger, quasi alleinerziehender Schreiner der in München gut davon leben kann pro Woche einen Stuhl zu reparieren...

  • Eben. Mir erschliesst sich nicht ganz der Sinn mit den Kohlen rumzulaufen. In anderen Threads wird getönt wie rückständig es sei 74 Cent für ne Breze noch bar zu zahlen, aber dann mit 60k€ im Säckel durch die Republik reisen? :hehe:

    Ja, das macht Spaß....

    Bisher habe ich fast nur per Überweisung gekauft. Nur ein BMW Angestellter wollte den Zinnober mit Bargeld Einzahlung bei seiner Bank :kotz:

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Man kann erheblich besser verhandeln, wenn man dem Verkäufer direkt mit Bargeld winken kann.
    Mit ner online-Überweisung kann man nunmal nicht so viel Eindruck schinden oder die Augen ködern.


    Ich bin allerdings auch zu 99,9% privat im Kaufbereich unterwegs und nicht bei Händlern.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Ich glaube hier sind viele im Autokaufbereich mit gehobenem Niveau unterwegs. Und damit meine ich nicht unbedingt die Beträge.


    Kiesplatzhändler, bestimmte Aufkäufer, Auslandskäufer, usw. da war&ist Bargeld das einzig Wahre.

  • Sie dürfen schon, aber ab 10k mit diversen Verpflichtungen:

    Das WoMo lag kurz vor 100k, war aber für den Händler (keine Kette) kein Problem.

    Brief gibt´s wenn die Kohlen da sind.

    Auto gibt's, wenn Kohle da ist - Brief wird oft auch schon vorher zugeschickt.

    Mir erschliesst sich nicht ganz der Sinn mit den Kohlen rumzulaufen. In anderen Threads wird getönt wie rückständig es sei 74 Cent für ne Breze noch bar zu zahlen, aber dann mit 60k€ im Säckel durch die Republik reisen?


    Wenn Du heute Geld überweist (um das Auto übermorgen abzuholen) und der Händler geht morgen insolvent, sind Geld und Auto in der Konkursmasse (solange das Auto nicht in Deinen Besitz übergegangen ist, gehört's Dir auch nicht - Zuschicken des Briefs gilt nicht als Besitzübergang).

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
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    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Auto gibt's, wenn Kohle da ist - Brief wird oft auch schon vorher zugeschickt.

    Würde ich nie tun. Es ist schwieriger an ein Blatt Papier zu kommen als an ein Auto.

    Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Grüne in seinem Wahn.