Der schlechteste Paketdienst deutschlandweit ist...

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  • Der Vertrag entsteht ja nur zwischen Händler und Paketdienst, daher kann der Empfänger z.B. auch verlorene Pakete nicht selbst reklamieren und muss das über den Verkäufer machen.


    Zitat

    Vor allem ohne die Möglichkeit als Empfänger auf den durch den Versender gewählten Dienstleister Einfluss zu nehmen?


    Das ist sowieso eine der Sachen die mich echt nervt, warum bitte wird mir als Kunde nicht die Wahl gelassen, über welchen Anbieter es läuft, meinetwegen auch gegen Aufpreis wenn es nicht der Haus & Hof Paketdienst des Verkäufers ist.


    Ich bin inzwischen soweit, dass ich mir meistens einen anderen Anbieter suche, wenn ich nicht per DHL beliefert werde oder wenn zwar DHL angeboten wird, aber nicht Lieferung an Packstation oder Filiale (was ich auch nicht verstehe). Genau so übrigens, wie die Möglichkeit zu wählen, ob ich die Sachen möglichst schnell oder alles zusammen bei Verfügbarkeit haben will.

  • Inwieweit kann ich da als Paketempfänger an AGB beteiligt sein?

    Garnicht. Du hast ja keinen Einfluss auf den ausgewählten Dienst. Theoretisch könnte auch Y-Mail Dein Paket per Transall abwerfen. :D Der Absender trägt das Risiko, darauf läuft es hinaus.

    Vor allem ohne die Möglichkeit als Empfänger auf den durch den Versender gewählten Dienstleister Einfluss zu nehmen?

    Meine Theorie ist: Da hat irgendein Highperformer frisch vom BWL-Master die Rechnung aufgemacht, dass ein DHL-Mann am Tag 150 Pakete schafft. Ohne Geklingel würde er 250 schaffen. Also wird überlegt, wieviele Päckchen pro Tag abhanden kommen können und immer noch Gewinn überbleibt. Sprich, statt 750 pro Woche schafft er 1250, da kann schon mal im Schnitt alle Woche ein bis drei wegkommen. Und dann muss der Kunde ja erstmal überhaupt Ansprüche stellen. Vermutlich ist es sogar sogar, dass die Bescheissensquote garnicht so hoch sein wird, weil die DHL wird sicher sagen "Wenn Ihnen das Paket vor der Tür geklaut wurde, dann bitte Strafanzeige stellen" und da wird die Düse plötzlich eng wenn man die Belehrung zur wahrheitsgemäßen Angabe bei der Anzeige zum Unterschreiben vorgelegt kriegt. ;) Klar, "richtige Diebstähle" wird es natürlich trotzdem geben.


    SIcher ist das auch nicht für alle Liefergebiete sinnvoll oder gar möglich. Ich mein, der kann ja nicht vor einem 300 Parteien-Hochhaus die halbe Karre abkippen und dann soll mal jeder selber suchen. :rolleyes:


    Wenn man sich das selbst aussucht mit Ablageort, kein Ding. Aber aufgezwungen, ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist.

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

  • Ich werde mir wahrscheinlich demnächst einen ausgedienten Altkleidercontainer hinstellen. Natürlich umlackiert. Das ist das einfachste. Paketbote steckt Paket oben rein, dreht bis das Paket fällt (unten im Schacht ist eine moderate Polsterung) und fertig. Kommt außer mir - oder mit meinem Schlüssel - keiner ran.

  • Meine Theorie ist: Da hat irgendein Highperformer frisch vom BWL-Master die Rechnung aufgemacht, dass ein DHL-Mann am Tag 150 Pakete schafft. Ohne Geklingel würde er 250 schaffen. Also wird überlegt, wieviele Päckchen pro Tag abhanden kommen können und immer noch Gewinn überbleibt. Sprich, statt 750 pro Woche schafft er 1250, da kann schon mal im Schnitt alle Woche ein bis drei wegkommen. Und dann muss der Kunde ja erstmal überhaupt Ansprüche stellen. Vermutlich ist es sogar sogar, dass die Bescheissensquote garnicht so hoch sein wird, weil die DHL wird sicher sagen "Wenn Ihnen das Paket vor der Tür geklaut wurde, dann bitte Strafanzeige stellen" und da wird die Düse plötzlich eng wenn man die Belehrung zur wahrheitsgemäßen Angabe bei der Anzeige zum Unterschreiben vorgelegt kriegt. ;) Klar, "richtige Diebstähle" wird es natürlich trotzdem geben.

    Der Markt wird es bereinigen: DHL - Pakete weg... Nehmen wir doch besser DPD, Hermes, UPS und Co.

  • Vermutlich ist es sogar sogar, dass die Bescheissensquote garnicht so hoch sein wird, weil die DHL wird sicher sagen "Wenn Ihnen das Paket vor der Tür geklaut wurde, dann bitte Strafanzeige stellen"

    DHL ist nur nicht mein Ansprechpartner als Empfänger.

    Mich zu mögen ist ein Talent, das nicht jeder hat! :sz::zf:

  • Gibt es mitlerweile eine Pakebox, die alle Zusteller mit Ware beliefern?

    Sowas gabs 2018 bei uns mal als Pilotprojekt von MediaMarkt und Smartmile. Wurde auch in der Zeitung vorgestellt, dass man da alles hinliefern lassen kann.

    Allerdings hörte man da nie wieder was von, wahrscheinlich hatten die Lieferunternehmen keine Lust darauf, haben ja alle ihre eigenen Ablagepartner etc.

  • DHL ist nur nicht mein Ansprechpartner als Empfänger.

    Wenn Du ein Paket nicht vorfindest bzw. vermissst, dann wirst Du Dich vermutlich zuerst an den Versender wenden. Der wird sagen, "ich hab hier Paketnummer XY und laut dem ist das zugestellt" und einen Nachforschungsantrag stellen bzw. hat er ja im Verlauf eigentlich die Zustellung drin. Das wird er vermutlich so mitteilen, dass laut seiner Info das Paket zugestellt wurde. Als Käufer hat man letztlich nur die Scherereien und das Gerenne. Wie das im Einzelnen ausgestaltet wird und ob ohne eine Anzeigenerstattung DHL irgendwas reguliert, das weiß noch keiner.


    Ich halte das Ganze für eine relativ bescheuerte Idee. Wer will kann jetzt schon bei so ziemlich jedem Versender einzelfallmässig oder auch generell eine Ablagegenehmigung erteilen. Ich mein, was will der DHL-Mann machen vor einem Hochhaus? Da einen Turm Pakete aufbauen? Oder wie oben geschrieben wurde, dass man nicht wirklich was ablegen kann weil total zugänglich. Ich halte das wie oben geschrieben für eine Schnapsidee von einem frisch vom Studium der wohl besser erstmal als Trainee bei einem echten Paketmann mitlaufen sollte. :rolleyes:

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  • Also bevor jetzt die Suppe hier noch weiter brodelt, vielleicht mal direkt zum Nachlesen:


    Welche Kunden sind betroffen?

    Dabei geht es nur um Kunden mit einer sogenannten Ablagevereinbarung, die auch als Garagenvertrag bekannt ist - oder unter dem Begriff "Wunschort". "Sobald Empfängerkunden uns einen Ablageort mitgeteilt haben, werden wir bei Zustellung die Sendungen direkt an diesem hinterlegen", so DHL. Mögliche Orte könnten die Terrasse, das Treppenhaus oder eben die Garage sein. Dies geben Kunden in ihrem persönlichen Konto auf der Internetseite des Unternehmens ein.

    Nach Angaben des Konzerns nutzt etwa jeder zehnte Empfänger in Deutschland einen solchen Vertrag. Bisher war der erste Zustellversuch stets an der Haustür. DHL spricht nun von einem "ungestörten und zügigen Empfang" der Sendung. Wenn das Paket abgelegt sei, erhielten die Kunden weiterhin eine Benachrichtigung in der App, per Mail oder als Karte im Briefkasten.

    In den Sozialen Netzwerken hatten sich in den vergangenen Monaten häufig Kunden über das fehlende Klingeln beschwert. Die Zustellung an der Tür nicht mehr zu versuchen, war den Zustellern bislang aber nicht offiziell erlaubt.

    Können Kunden daran etwas ändern?

    Wenn Kunden ihre Sendungen weiter nur dann am Ablageort empfangen wollen, wenn sie nicht zu Hause sind, können sie es dem Paketdienst mitteilen. Dafür müssen sie im Kundenkonto einen Haken bei "Der Zusteller soll vor der Zustellung klingeln" setzen.

    "Registrierte DHL-Kunden können die Option des Klingelwunsches jederzeit in ihren Einstellungen im DHL-Kundenkonto aktivieren und auch jederzeit wieder rückgängig machen", heißt es vom Zustelldienst.

    Viele sind also garnicht betroffen und das einzige was sich ändert, dass der DHL-Mann BEI VORHANDENER ABLAGEGENEHMIGUNG gleich ablegt und nicht erst klingelt.

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  • DHL ist bei uns alles gut. Aber Hermes und Co haben es wiederholt geschafft hier an unsere Zweitadresse Päckchen an der Straße vor dem Hauseingang mit 14 Wohnungen abzulegen. Dabei ist der Zugang zu den Wohnungstüren, die von außen nicht einsehbar sind frei. Aber man müßte ja eine Treppe hoch.

    Leider sind die Versender hier viel zu blauäugig. Unser DPD Mann z.B. klingelt nie, UPS genauso. Der fährt nicht mal in die Straße. DPD selbst interessiert das aber nicht. Der dumme Kunde soll doch in die Abholstation kommen. Standart Antwort: Das haben Sie wohl überhört. Meines erachtens hat UPS keinerlei Interesse das Privatkundengeschäft vernünftig abzuwickeln.

    Gruß Rainer

  • Viele sind also garnicht betroffen und das einzige was sich ändert, dass der DHL-Mann BEI VORHANDENER ABLAGEGENEHMIGUNG gleich ablegt und nicht erst klingelt.

    Das macht unserer schon lange (ich hätte das auch als einen der Gründe für die Ablagegenehmigung gesehen)... :sz:

    Grüße
    shneapfla
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    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Keine direkte Kritik an der Leistung, aber an der Transparenz der Preise bei GLS...


    Weiß jemand, wie hoch der "Sperrgutzuschlag" für nicht sortierfähige Güter (hier: zwei gebündelte Reifen) bei GLS ist?

    Es wird zwar darauf hingewiesen, dass es den gibt, aber ich finde ums Verrecken keinen konkreten Betrag.

    Hotline ist natürlich nicht (mehr) erreichbar, bzw. eine Nr. nur über Google auffindbar.

    Zwei gebündelte Reifen wären ein XL-Pack für 18,90 € (plus dem Zuschlag?) und GLS ist der einzige Versender, der Reifen ohne Umverpackung / Karton annimmt.

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    "Eigentlich bin ich ganz anders - ich komm nur so selten dazu..."
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  • Der Vogel wird vom Amazon eigenen abgeschossen, es sind wirklich Verhältnisse wie in den USA...


    Paket einfach vor die Tür gelegt und abgehts....


    Selbst im Industriegebiet, wo es nachts liegen bleiben soll.....

  • Hermes hat auch mal wieder geglänzt. Freitag morgens wurde das Paket laut Sendungsverfolgung in den Paketwagen geladen sollte an diesem Tag zugestellt werden. Gegen 19:30Uhr hieß es dann, dass es doch erst am Samstag zugestellt werden kann (ist ja soweit i.O. dass der arme Paketmann auch innerhalb der gesetzlichen Arbeitszeit bleibt).


    Da ich wusste, dass ich am Samstag nicht daheim bin, habe ich also die Möglichkeit genutzt und das Paket an die örtliche Tankstelle als Hermes-Shop umgeleitet und wurde auch so bestätigt. Um 19Uhr wurde es dann laut Sendungsverfolgung abgegeben.

    Als ich dann um 21:30Uhr in die Tankstelle bin lag dort natürlich kein Paket ... dafür dann der Einwurfzettel im heimischen Briefkasten, dass das Paket beim Nachbarn liegt.


    Bei DHL funktioniert das mit dem Umleiten deutlich besser ... mal abgesehen davon, dass die Routen der Paketfahrer realistischer geplant werden und sie ihre Tagestour auch vollständig erledigen können.

    Einmal editiert, zuletzt von MSurfor ()

  • Da ich wusste, dass ich am Samstag nicht daheim bin, habe ich also die Möglichkeit genutzt und das Paket an die örtliche Tankstelle als Hermes-Shop umgeleitet und wurde auch so bestätigt. Um 19Uhr wurde es dann laut Sendungsverfolgung abgegeben.

    Kenne ich genau so. Saftladen, wozu kann man das dann umleiten?

    Mich zu mögen ist ein Talent, das nicht jeder hat! :sz::zf:

  • Bislang habe ich mit DHL ja nie größerer Probleme gehabt, heute lief es aber sehr merkwürdig...


    Bei Amazon 2 CDs bestellt (ja, die gibt es noch), beide in einer Bestellung und Versand in einer Sendung ausgewählt (klappt aber eh nie), als Ziel eine Postfiliale angegeben. Versand natürlich in zwei Sendungen, beide gestern.


    Heute bekomme ich dann die Lieferbestätigung, 1x in der Postfiliale und angeblich 1x in einer Packstation an die ich noch nie habe etwas senden lassen... Hab erst gedacht es wäre ein Phishingversuch, scheint aber echt zu sein.


    Die Postfiliale erreiche ich in ein paar Minuten zu Fuß, für die Packstation bräuchte ich das Auto, irgendwie habe ich eine starke Tendenz die Sendung nicht abzuholen und zurück gehen zu lassen... Kann mich dann bei Amazon ja immer noch beschweren, dass sie nicht angekommen ist ;)


    Habt Ihr so etwas schon mal erlebt?

  • Bei uns hat DHL eine "prima" Neuerung an den Start gebracht. Bisher wurden die Pakete, im Falle einer Nicht-Annahme bzw. Niemand-zu-Hause, an die Hauptpost geliefert und konnten dort abgeholt werden.


    Seit ein paar Wochen ist das nicht mehr so. An die Hauptpost gehen keine Pakete mehr. Diese gehen nun an Paketshops. Als erstes durfte ich ins Gewerbegebiet. Im Sommer kein Problem -> Fahrrad. Im Winter dann mit dem Auto. Zweites Erlebnis war ein Paketshop in der Innenstadt (immerhin!). Allerdings verkauft der wohl vorallem so Shisha-Gedöns. Wenn Mütterchen Erna da eintritt, glaubt sie erst mal das wäre Olympia mit all den "Trophäen".

  • Na, das sind ja prima Aussichten.


    Ich lasse per DHL grundsätzlich direkt an die Filiale und nicht an die Hausanschrift schicken. Deswegen bin ich ja so erstaunt.