Auswandern: schon mal dran gedacht?

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  • - klassisch versteuern und taktisch Dividendentitel vermeiden und auf Wachstumswerte setzen (das kann der Vermögensverwalter steuern)

    Das klappt aus meiner Sicht nicht, wenn du kein übriges Einkommen erzielst in der Schweiz (siehe mein Link oben). In dem Falle werden deine Gewinne auf Wachstumswerte ebenfalls als Einkommen versteuert, was auch in der Schweiz bei hohen Einkommen zu hohen Steuern führt (natürlich abhängig von Kanton/Gemeinde - Steuersatz korreliert leider in der Regel aber stark negativ mit den Wohnkosten).

    Grüsse Paolo

  • Das was du beschreibst gilt für gewerbsmäßig eingestufte Wertpapieranleger (die durchaus auch Privatleute sein können). Da muss man seine Anlagestrategie schon genau drauf abstimmen, sonst macht das Modell keinen Sinn. Für Daytrader funktioniert das nicht - das stimmt.

    Aber ich denke, die Schweiz bietet genügend Varianten um etwas Vernünftiges gestalten zu können. Es ist und bleibt so ziemlich das einzige "normale" Land, wo man mit fairen Steuern in einer normalen Struktur leben kann und nicht in exotischen Umfeldern wie Dubai, Uruguay etc.

    Es würde am Ende sicherlich nicht das steuerlich optimale Ziel sein aber womöglich das beste Gesamtpaket.

    Ich hatte gesehen, Liechtenstein ist auch nicht schlecht. Aber scheinbar eine sehr "komische" Gesellschaft. Sicher nichts zum wohlfühlen......

    In der Schweiz muss man glaube ich wirklich gut schauen, wo man hin zieht, wenn man dorthin möchte. Habe gelesen, ein Kanton wie Appenzell geht eigentlich gar nicht - da würde man schon zum Dorfgetuschel, wenn man nicht am Sonntag mit den anderen in die Kirche geht...... :)

    Viele Grüße
    Oliver

  • Wenn man die Pauschalbesteuerung wählt, kann man auch nach zehn Jahren nicht den Schweizer Pass bekommen. Was mir aber auch egal wäre.

    Da frage ich mich, wieso mit Deiner speziellen Intention dorthin auswandern? Damit sie Dich je nach politischer oder gesellschaftlicher Lage aus irgendeinem Grund rauswerfen können? Wenn ich mir woanders was aufbaue, dann so, dass das dort safe ist und nicht im Rahmen einer "Duldung" wenn man das so nennen mag. :idee:

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Ich sehe daszu 100 % wie Stefan. Und im Krisenfall werfen die dich als Ausländer als erstes raus? Mein vordergründiges Ziel wäre es, so schnell es irgendwie möglich, die schweizer Staatsbürgerschaft zu bekommen. Was willst Du mit der deutschen? Die Staatsbürgerschaft eines Staates, der dir dermaßen auf den Keks geht behalten, warum? Das macht doch absolut keinen Sinn.

    Allrad - Vorwärts geht es immer! :top:

    Aber vielleicht ist die Welt auch nicht verückt geworden - vielleicht hat sie nur aufgehört, normal zu sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Detlef59 (8. August 2025 um 13:50)



  • Man hat denke ich drei bis vier Optionen:

    - attraktives Pauschalversteuerungsmodell finden

    - statt als Privatperson in einem Körperschaftsmandel Kapitalanlage betreiben und Entnahmen über ein Gehalt abbilden und auf dem klassischen Wege versteuern

    - klassisch versteuern und taktisch Dividendentitel vermeiden und auf Wachstumswerte setzen (das kann der Vermögensverwalter steuern)

    Voraussetzungen zur Pauschalbesteuerung
    Das Privileg der Pauschalbesteuerung ist denkbar ab zirka CHF 150’000 reiner Steuerbelastung
    www.vontobel.com
    Zitat

    Für wen lohnt sich die Pauschalbesteuerung?

    Die «Eintrittskarte» für dieses Privileg beginnt bei einer reinen Steuer­belastung von zirka 150’000 Franken. Damit die Pauschal­besteuerung für Sie attraktiv ist, sollten Sie ein steuerbares Vermögen von mindesten 20 Millionen Franken besitzen.

    Lieber V8, wie 800V

  • 20 Millionen Franken, wir arbeiten daran :hehe:

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Für wen lohnt sich die Pauschalbesteuerung?

    Die «Eintrittskarte» für dieses Privileg beginnt bei einer reinen Steuer­belastung von zirka 150’000 Franken. Damit die Pauschal­besteuerung für Sie attraktiv ist, sollten Sie ein steuerbares Vermögen von mindesten 20 Millionen Franken besitzen.

    20 Millionen Franken, wir arbeiten daran :hehe:

    Hey geil, dann fehlen mir nur noch 20.025.000 Franken! :D

  • 20 Millionen Franken, wir arbeiten daran :hehe:

    In Kölner Supermärkten herrscht rege Betriebsamkeit, es hängen seit wenigen Minuten Schilder mit der Aufschrift "25% auf alles" aus. Dass das on top kommt, merkt man erst an der Kasse :hehe:

    An alle Mitmenschen, die es mit mir aushalten, ohne mich gleich im Wald aussetzen zu wollen: Danke :hi:

  • Ich hatte zwar schon viel und intensiv zu dem Thema gelesen aber das mit den 20 Mio. CHF habe ich auch jetzt erst gelesen.

    Dann ist das Thema definitiv beerdigt. Und dass das klassische Thema schwierig wird, haben wir ja auch gestern gelesen, dass man sehr sehr vorsichtig seine Kapitalanlage betreiben muss um hier nicht als gewerblich eingestuft zu werden. Schwierig wenn man seine gesamte "Einkommenssituation" nur aus Kapitalerträgen bestreitet und entprechend sicherlich auch bei aktivem Management durch Profis eine gewisse Bewegung im Portfolio sein wird.

    Ich sehe daszu 100 % wie Stefan. Und im Krisenfall werfen die dich als Ausländer als erstes raus? Mein vordergründiges Ziel wäre es, so schnell es irgendwie möglich, die schweizer Staatsbürgerschaft zu bekommen. Was willst Du mit der deutschen? Die Staatsbürgerschaft eiens Staates, der dir dermaßen auf den Keks geht behalten, warum? Das macht doch absolut keinen Sinn.

    Ich sehe das rein rational. Eine Staatsbürgerschaft ist für mich keine Identität (mehr) sondern ein Stück Papier. Würde das immer ganz opportunistisch betrachten. Aber das Thema mit dem Rauswerfen ist natürlich nicht ganz von der Hand zu weisen. Wenn man allerdings so wie in Deutschland als Ausländer eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis erhalten kann, wäre mir der Pass egal. Aber spielt jetzt auch keine Rolle mehr aufgrund des 20. Mio Themas bei der Pauschalversteuerung - nur in diesem Modell ist ja der Erwerb eines Passes ausgeschlossen.

    Wenn man relativ jung mit Kapital als einziger Einkommensquelle auswandern möchte, dann ist die steuerliche Komponente am Ende mit Abstand das wichtigste Thema. Denn man muss 40 Jahre ggf. davon leben. Eigenverantwortung halt - kein deutsches Wohngeld und Abzocken des Staates.

    Viele Grüße
    Oliver

  • 20 Millionen Franken, wir arbeiten daran :hehe:

    Bei dem Shit-Kurs vom CHF zum EUR nicht ganz einfach ;)

    Das Problem liegt wahrscheinlich darin, dass es momentan noch umheimlich schwierig ist, deutlich über 200 Jahre alt zu werden. :D

  • Bei dem Shit-Kurs vom CHF zum EUR nicht ganz einfach ;)

    Das Problem liegt wahrscheinlich darin, dass es momentan noch umheimlich schwierig ist, deutlich über 200 Jahre alt zu werden. :D

    ... wenn Du schon 20 Mio € hast, sollten die fehlenden 1,25 Mio € auf 20 Mio Franken auch noch aufzutreiben sein :D

  • 20 Millionen Franken, wir arbeiten daran :hehe:

    Du kannst expandieren

    Steigt in Mainzer Metzgereien die Wild-Nachfrage?
    Der Fleischkonsum geht grundsätzlich zurück – aber Wild bleibt eine beständige Nische. Das sagen Mainzer Metzger zu dem Thema.
    www.allgemeine-zeitung.de
  • Leider nur hinter einer Schranke zu lesen Detlef.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Auszüge

    "Doch während Schweine- und Rindfleisch an Beliebtheit verlieren, bleibt Wildfleisch eine beständige Nische.

    „Die Nachfrage steigt, besonders zur Weihnachtszeit“, berichtet Martin Frankenberger, Fleischermeister in fünfter Generation. Während seiner Ausbildung kam er selbst zur Jagd – heute versorgt er den Familienbetrieb nicht nur mit herkömmlichem Fleisch, sondern auch mit Wild, das er gelegentlich in seiner Freizeit erlegt. „Die Beschaffung hat oft auch etwas mit Glück zu tun“, sagt Frankenberger. Was er nicht selbst schießt, wird von Jägern aus der Region zugekauft."

    "Tatsächlich bringt Wildfleisch viele Eigenschaften mit, die Verbraucher von Bio-Produkten erwarten – und geht in mancher Hinsicht sogar darüber hinaus. Die Tiere wachsen ohne menschliche Einflussnahme auf, bewegen sich frei in der Natur und ernähren sich instinktiv. „Die Tiere leben frei und entscheiden selbst, wie sie leben“, bringt es Stefan Dorschel auf den Punkt."