Auswandern: schon mal dran gedacht?

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  • Für Männer im Alter von 55 - 64 Jahre liegt das Normalgewicht bei einem BMI zwischen 23 und 28. Ich bin aktuell bei 25,1.

    Ich mußte das tatsächlich googeln. Hatte zwar schon von der Abnehmspritze gehört, kannte aber weder den Namen des Medikaments, noch des Wirtkstoffs.

    So trägt der BMW-Treff zur Allgemeinbildung bei ;)

  • Interessanter Vergleich, Deutschland und die Schweiz:

    Zitat

    Das große Vorbild Schweiz? Der Sozialforscher Andreas Herteux wagt den Vergleich Deutschlands mit dem mutmaßlich „besseren Deutschland“.

    https://www.focus.de/politik/ausland/schweiz-das-bessere-deutschland-bei-naeherer-betrachtung-kommt-man-zum-klaren-urteil_1e81f33d-164c-414f-91ff-f721a16b39b9.html

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Eigentlich schon das bessere Deutschland wenn man ehrlich ist.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Eigentlich schon das bessere Deutschland wenn man ehrlich ist.

    Das bessere Land ja; das bessere Deutschland nein.

    Der Bericht zeigt, dass die Schweiz eben diese ganze Sozialromantik nicht kennt und grundlegend auch vom inneren Mindset völlig anders aufgestellt ist. Es ist eine leistungsorientierte auf Eigenverantwortung basierende Nation während Deutschland ein Paradies für Nichts- und Wenigleister ist und nicht wirklich brauchbar für Menschen mit Leistungsansatz und Eigenverantwortung......

    Viele Grüße
    Oliver

  • Ich bin mir sicher, Otti meint das in Bezug auf die Werte und Normen und den Sprachstamm. ;)

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    Das zum Thema Sprache. ^^


    Werte und Normen sind aber genau das, was eben nicht übereinstimmt in meinen Augen. Das war das, was ich sagen wollte.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Bis zum Fazit ganz unten ist keiner gekommen? :D

    Zitat

    Fazit: Die Schweiz ist nicht "das bessere Deutschland"

    Die Schweiz ist in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswert stabiles, erfolgreiches und demokratisches Land und sich vor allem selbst genug. Ihre direkte Demokratie, die konsequente Integrationspolitik und weitere identitätsstiftende Maßnahmen bieten durchaus Elemente, die auch Deutschland gut tun könnten – etwa mehr Bürgerbeteiligung, weniger Bürokratie, klarere Zuwanderungsregeln und der Versuch, Gemeinsamkeiten über alle Unterschiede zu schaffen. Warum denn nicht?

    Doch am Ende ist sie nicht das „bessere Deutschland“, sondern schlicht ein anderes Land mit anderen Voraussetzungen. Ihr Erfolgsmodell basiert auf kleinen Strukturen, ausgeprägter Konsenskultur und einer spezifischen historischen Entwicklung. Viele Mechanismen lassen sich nicht einfach übertragen. Manches kann auch gar nicht gewollt sein. Die Schweiz profitiert von ihrer Neutralität, ihrer Nischenrolle in Europa und ihrer überschaubaren Größe, während Deutschland eine globale Führungsnation mit vielschichtiger Verantwortung sein sollte.

    Ein genauer Blick auf die Schweiz lohnt sich. Aber wer sie verklärt, übersieht die Schattenseiten: soziale Härten, hohe Lebenshaltungskosten, eingeschränkter Sozialstaat und ein migrationspolitisch harter Kurs, der auch Abschottungstendenzen haben kann. Deutschland, das Land des Defizits, steht vor anderen Herausforderungen und braucht eigene, realistische Antworten statt Idealbilder.

    Und auch wenn da sicher der eine oder andere zustimmend sagt "Ja, genau meins", dann sollte er das evtl. auch genau so sehen, nämlich "Ja, genau meins". Ob das jemand deutlich kleinerem Einkommen genauso sieht, das sei mal dahingestellt.

    Die Schweiz macht sicher einiges anders, manches je nach Sichtweise besser oder schlechter, anderes wiederum je nach Sichtweise schlechter oder besser. Auch würde wohl so manchen wundern, wie unfrei die Schweizer in manchen Dingen sind. Dafür wieder sehr frei in anderen Belangen. Die Schweiz profitiert in sehr vielen Dingen natürlich auch von ihren besonderen Begebenheiten. In manchen Belangen kann man vielleicht sogar von der Made im Speck sprechen. Das macht die Schweiz wohl tatsächlich auch nur schwerlich vergleichbar mit anderen Ländern. Wer dort mit 10M als Rentner hingeht, der sieht das eben anders als der, der dort von seiner Hände Arbeit davon leben muss. Nicht alle Auswanderer sind Ärzte, Apotheker, Supermarktpensionäre und Eigenvermögensverwalter.

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan (6. August 2025 um 11:15)

  • Ob das jemand deutlich kleinerem Einkommen genauso sieht, das sei mal dahingestellt.

    Es wird fast nie Modelle geben, die für alle Menschen passen. Das ist aber auch das Schöne, dass "noch" jeder etwas finden kann, das zu ihm persönlich passt.


    Das ist die Kernaussage:

    Wer dort mit 10M als Rentner hingeht, der sieht das eben anders als der, der dort von seiner Hände Arbeit davon leben muss.

    Ich habe vor 15 Jahren ca. mal einen Austausch mitgemacht und das Arbeiten in der Schweiz zwei Wochen lang kennengelernt. Die waren damals schon viel fleißiger als die Deutschen als es hier noch besser lief. 6 Uhr anfangen, 18 Uhr aufhören zu arbeiten war normal (so war es aber hier auch mal als ich vor 25 Jahren angefangen habe und man als Führungskraft Erfolg haben wollte).

    Wenn man das heute als Arbeitnehmer ganz nüchtern vergleicht, ist sicherlich für diese klassische Konstellation die Schweiz etwas, wo man sehr genau hinschauen muss.


    Es ist schon krass, wie sich das in Deutschland alles geändert hat.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Ich habe vor 15 Jahren ca. mal einen Austausch mitgemacht und das Arbeiten in der Schweiz zwei Wochen lang kennengelernt. Die waren damals schon viel fleißiger als die Deutschen als es hier noch besser lief. 6 Uhr anfangen, 18 Uhr aufhören zu arbeiten war normal (so war es aber hier auch mal als ich vor 25 Jahren angefangen habe und man als Führungskraft Erfolg haben wollte).

    Hat sich aber in der Hinsicht auch nicht zum positiven gedreht. Generation Z, noch nicht berücksichtigt.
    Wenn ich höre, was meine Frau im Betrieb erlebt :kotz:

    Lieber V8, wie 800V

  • Ich habe den kompletten Artikel gelesen Stefan und ja, es ist auch nicht dort alles Gold was glänzt, aber diejenigen die hier das harte Arbeiten gewöhnt sind werden in der Schweiz garantiert nicht scheitern.

    Mein Vater hat 1954 rum in der Schweiz in Interlaken gearbeitet, trotz der harten Arbeit damals war es seine schönste Zeit auf der Wanderschaft bei der er in über 10 Betrieben in Deutschland und eben auch in der Schweiz gearbeitet hatte.

    Wenn ich nochmal jung wäre wäre ich auch in die Schweiz zum Arbeiten gegangen.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • es ist auch nicht dort alles Gold was glänzt, aber diejenigen die hier das harte Arbeiten gewöhnt sind werden in der Schweiz garantiert nicht scheitern.

    Ich dachte bisher, es geht hier dem überwiegenden Teil darum, die Jahre nach der Erwerbstätigkeit woanders zu verbringen? Von daher kann es prinzipiell egal sein, ob die Arbeitsmoral bei 9 oder 10h am Tag liegt. Hauptsache ein Tisch am Café ist überhaupt frei :saint:

    An alle Mitmenschen, die es mit mir aushalten, ohne mich gleich im Wald aussetzen zu wollen: Danke :hi:

  • In dem Artikel geht es eher weniger um die Vermögenden die in die Schweiz gehen wollen sondern eher um die Unterschiede bei der Politik, Wirtschaft und Soziales und der Migration.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Ich dachte bisher, es geht hier dem überwiegenden Teil darum, die Jahre nach der Erwerbstätigkeit woanders zu verbringen? Von daher kann es prinzipiell egal sein, ob die Arbeitsmoral bei 9 oder 10h am Tag liegt. Hauptsache ein Tisch am Café ist überhaupt frei :saint:

    Der überwiegende Teil hier schreibt eh im Konjunktiv…

    Oliver mal aussen vor gelassen, dem traue ich zu, dass er das auch durchzieht.

  • Mein Vater hat 1954 rum in der Schweiz in Interlaken gearbeitet, trotz der harten Arbeit damals war es seine schönste Zeit auf der Wanderschaft bei der er in über 10 Betrieben in Deutschland und eben auch in der Schweiz gearbeitet hatte.

    ich sag immer, wenn ende Monat 10% auf die Seite legen kannst, hast bei uns mehr wie bei euch. Ob sonst alles besser ist?
    1. Anders
    2. jeder neue Besen kehrt gut

    Lieber V8, wie 800V

  • Oliver mal aussen vor gelassen, dem traue ich zu, dass er das auch durchzieht.

    So entschlossen ich da auch bin, schreibe ich ja auch im Konjunktiv. Einfach weil Stand heute der Tag noch nicht gekommen ist und ich einfach selbst keine Glaskugel habe (weder für Deutschland noch für die potenziellen Zielländer noch für persönliche Themen wie Krankheit, Versicherbarkeit, etc.).

    Aber die Wahrscheinlichkeit ist schon recht hoch und der Wunsch auf jeden Fall sehr groß bei gleichzeitig (leider) wenig Hoffnung, dass es hier nochmal so wird wie ich es mir wünsche. Wird vor allem schwierig sein, die private Wohnsituation mit großem Gartengrundstück, modernem Haus etc. adäquat zu ersetzen. Da bist du in der Schweiz schnell bei 3 Mio. CHF aufwärts mit entsprechenden Auswirkungen auf die Pauschalversteuerung......

    Viele Grüße
    Oliver

  • Bezüglich Steuern: Kapitalertrag (Kursgewinne) sind in der Schweiz als Privatanleger nur unter bestimmten Bedingungen steuerfrei (Zinsen und Dividenden werden sowieo mit dem Einkommenssteuersatz versteuert). Ich weiss nicht wie das für Ausländer gehandhabt wird (nehme an identisch), für Schweizer gibt es eine Reihe von Kriterien, wenn du eines davon erfüllst, kannst du als institutioneller Investor eingeschätzt werden und damit sind Kapitalerträge ebenfalls Einkommenssteuerpflichtig.

    Habe auf die schnelle nichts offizielles gefunden, aber hier eine Zusammenstellung: https://www.vermoegenszentrum.ch/wissen/wann-pr…steuern-muessen

    Falls du in der Schweiz kein anderweitiges Einkommen erzielst, bist du hier schnell entsprechend eingestuft und bezahlst Steuern auf deinen Kursgewinnen.

    Falls Schweiz für dich ein Thema wird, lohnt es sich sicher, sich entsprechend beraten zu lassen (bezüglich Pauschalversteuerung natürlich auch, liegen die Limiten hoch bis sehr hoch).

    Grüsse
    Paolo

  • Ja, für Ausländer wird es identisch gehandhabt. Von der Versteuerung von Zinsen und Dividenden kommt man nur im Rahmen der Pauschalbesteuerung weg. Wenn man die Pauschalbesteuerung wählt, kann man auch nach zehn Jahren nicht den Schweizer Pass bekommen. Was mir aber auch egal wäre.

    Man hat denke ich drei bis vier Optionen:

    - attraktives Pauschalversteuerungsmodell finden

    - statt als Privatperson in einem Körperschaftsmandel Kapitalanlage betreiben und Entnahmen über ein Gehalt abbilden und auf dem klassischen Wege versteuern

    - klassisch versteuern und taktisch Dividendentitel vermeiden und auf Wachstumswerte setzen (das kann der Vermögensverwalter steuern)


    das letzte eher theoretischer Natur da etwas aufwendig - kann sich aber denke ich mal ab einem gewissen Vermögen lohnen:

    - Zweitsitz in Dubai mit einer LLC einrichten, dort einen Großteil anlegen und dann von Dubai aus Reisen bezahlen etc. pp. (das ist aber nicht ganz trivial und du musst dann auch ein Office dort haben etc. damit niemand sagt, man steuert das doch alles von Nidwalden aus).


    Selbstverständlich müsste man das im Ernstfall dann mit einem Profi sauber durchgehen und erarbeiten.

    Viele Grüße
    Oliver