Auswandern: schon mal dran gedacht?

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  • Jepp.... Du sagst es!


    Gibt auch noch so Kleinigkeiten, wie: Die lassen einen gar nicht rein (Australien, USA) oder nur mit beträchtlichen Kapitaleinsatz (Kanada, Neuseeland)

  • Frage am Rande: Muss man sich immer gleich persönlich angehen?


    Jeder hat seine eigene Umwelt und kann gerne daraus berichten, aber oft kann die eigene Welt nicht auf eine andere so einfach übertragen werden. Die eigene Welt ist nicht das Maß aller Dinge. Es gibt viele unterschiedliche Parameter.


    Wenn man jedes geschriebene Wort erst 3 Mal umdrehen muß, vergeht einem eine weitere Mitwirkung. Dann passiert es sehr schnell, dass nur noch die 3 User mit identischen Meinungen sich gegenseitig unterhalten.


    Beim Wuhan-Thema kann ich es noch nachvollziehen, aber HIER geht es nicht um Politik oder Verschärfung/Aufhebung von Beschränkungen mit unabsehbaren Folgen für eine ganze Nation, sondern ganz einfach nur um Gedanken einer Auswanderung ohne Folgen für andere.

  • Tscherro: Falls sich Dein letzter Beitrag auf meine Antwort auf das Geschriebene von cephalopod bezieht, dann möchte ich dazu nur anmerken, dass ich aus eigener Erfahrung schreibe und schon einige Expats habe scheitern sehen, weil sie eben die Fakten „nicht überbewertet“ haben.


    Mit meinen Beiträgen versuche ich Leuten, die sich mit dem Gedanken tragen, Hinweise zu geben, dass ein solches Unterfangen nicht scheitert. Wenn dann jemand, der offensichtlich die Tragweite eines solches Schrittes nicht bewerten kann, mit solch flapsigen Bemerkungen daher kommt, ist die Reaktion bisweilen halt mal ein bisschen zynisch.


    Nebenher versuche ich bei solchen Themen Fakten beizutragen und nicht zu diskutieren. Wenn es darum geht ob Andalusien oder Anatolien respektiere ich jede Meinung und werde auch nicht sarkastisch. In dem Bereich ist es dann wirklich Diskussion.


    Nix für ungut

  • Du solltest an der Art und Weise deiner Postings arbeiten......Reaktion...Gegenreaktionen. ;)


    Und es wurde ja schon angesprochen...dich mal als Person vorstellen und nicht als Newbie hier gleich allwissend auftreten.


    Mein Rat.... nicht böse gemeint.

    zu 1 - Ich bin dich nicht angegangen, andersrum schon.

    zu 2 - Ich habe nachgefragt, wo man das machen kann - innerhalb eines Threads ist es OT. Antwort: Fehlanzeige

    zu 3 - Kenne dich eigentlich nicht anders


    Habe jetzt 30 Minuten versucht, eine Konversation mit dir zu starten, geht anscheinend nicht. Möglicherweise sind Newbies ausgesperrt - keine Ahnung.

  • Möglicherweise sind Newbies ausgesperrt

    Nö. Gibts ne Fehlermeldung?

    Und bitte an alle die Form zu bewahren. ich kann jetzt hier nichts feststellen was irgendeiner Reaktion bedarf... Danke :-)

    Die Definition von Wahnsinn ist: Immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. A. Einstein

  • Nö, Fehlermeldung gibt es keine.


    Aber nach Klick auf die 2 Sprechblasen habe ich nur:


    - Keine aktuellen Konversationen

    - Alle anzeigen


    Nach Klick auf "Alle anzeigen" offnet sich ein Menü mit:


    Order


    - Konversationen

    - Entwürfe

    - Gestartet

    - Ausgeblendet


    - Filter nach Teilnehmern


    Aber nirgendwo ist ein "+" (oder "neue Konversation starten" etc.)


    Vielleicht verstehe ich auch nur die Logik nicht.

  • Am besten über den Avatar. Mit der Maus drauf, dann kommt



    Und leider ist zu sagen, dass die meisten Newbies die Vollgas losgelegt haben regelmässig dann mit Vollgas Werbung weitergemacht haben. Da mag beim einen oder anderen durchaus ein Warn-Lämpchen angehen.


    Klar, im normalen Alltag ist einiges nicht so einfach oder gar nicht darzustellen. Trotzdem kann ich Dir nur den guten Rat geben, nicht alles bis „irgendwann im Ruhestand“ zu verschieben. Wenn man Pech hat bedeutet das nämlich „nie“.

    Ja ne. Das ist ja keine Bucketlist und auch nicht sooooo lebenswichtig dass ich deswegen mit Gram auf dem Sterbebett (mit 115 :p ) liegen würde. Momentan fehlt einfach die Zeit bzw. gehen andere Ziele/Sachen vor. Für mich sind das paar so Sachen, die gehen nur, wenn man mehr oder weniger unlimitiert Zeit hat und nicht schon wieder den Wecker in 10 Tagen im Kopf hat.


    Tscherro: Falls sich Dein letzter Beitrag auf meine Antwort auf das Geschriebene von cephalopod bezieht, dann möchte ich dazu nur anmerken, dass ich aus eigener Erfahrung schreibe und schon einige Expats habe scheitern sehen, weil sie eben die Fakten „nicht überbewertet“ haben.


    Mit meinen Beiträgen versuche ich Leuten, die sich mit dem Gedanken tragen, Hinweise zu geben, dass ein solches Unterfangen nicht scheitert. Wenn dann jemand, der offensichtlich die Tragweite eines solches Schrittes nicht bewerten kann, mit solch flapsigen Bemerkungen daher kommt, ist die Reaktion bisweilen halt mal ein bisschen zynisch.

    Meine Tätigkeit bringt es mit sich, dass heutige Entscheidungen sich erst in 10 bis 20 Jahren auswirken. Es ist sehr schwer anderen Menschen so einen Zeitraum zu vermitteln. Ich beiß ja schon auf Granit wenn ich jemand versuche zu erklären, dass er sich mit heute 5 Minuten Mehreinsatz in 5 Jahren einiges mehr sparen wird.


    Man wird ja gerne als Bedenkenträger hingestellt, aber ich sehe das wie Du, man kann eigentlich kaum "überbewerten" bei so einem massiven Schritt. Ok, zu einem Schluß sollte man zwar auch kommen, aber der Umzug von ich sag mal Hamburg nach Villach mag in der Tat noch ganz nett sein, einfach reversibel, kostet einen auch in der Regel nicht die Welt, man ist "im Fall des Falles" in wenigen Stunden problemlos "zurück", sollte man aber auch nicht nicht mit einem Umzug über Kontinente und Kulturkreise gleichsetzen. Da hast Du absolut recht.

    Lieber ein bißchen verrückt als total doof... :p

  • Aber nirgendwo ist ein "+" (oder "neue Konversation starten" etc.)

    Ja, habe grade gesehen dass du noch nicht lang genug dabei bist, das passiert automatisch nach einiger Zeit und ist wegen

    Und leider ist zu sagen, dass die meisten Newbies die Vollgas losgelegt haben regelmässig dann mit Vollgas Werbung weitergemacht haben. Da mag beim einen oder anderen durchaus ein Warn-Lämpchen angehen.

    so eingerichtet, da wir damit extrem schlechte Erfahrungen gemacht haben, da würden dann massenhaft User bombardiert. Kannst Du nix dafür, sorry.... aber es schützt grundsätzlich auch Dich.


    Und falls das ein Zweitaccount sein sollte, was ich nicht hoffe, bitte ich mal die Nutzungsbedingungen und Regeln durchzulesen.


    Ansonsten viel Spaß hier :-)

    Die Definition von Wahnsinn ist: Immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. A. Einstein

  • ... dann möchte ich dazu nur anmerken, dass ich aus eigener Erfahrung schreibe und schon einige Expats habe scheitern sehen, weil sie eben die Fakten „nicht überbewertet“ haben.

    Und meiner Erfahrung nach bei diversen Freunden, Verwandten und mir selber, ist KEINER "gescheitert", der sich an die von mir in Beitrag #175 erwähnten drei Fakten gehalten hat. :p


    Wer ohne

    - Sprachkenntnisse

    - einem guten, unbefristeten Job (oder genug Rente) dort

    - genügend Geld für den Umzug

    sowas angeht, kann nur Scheitern!

  • Für das kleine Appartement auf Teneriffa bezahlen sie 600,- Warmmiete, also mit 400 Euro im Monat kann man schon auskommen, muss sich dann aber schon einschränken

    Es ging ja um 1k€/Monat pro Person und bei zwei Personen sind das dann 1400€, damit kann man schon vernünftig über die Testrunde kommen.

    Das wird derzeit gerne in diversen RTL2-Fernsehformaten ausgeschlachtet.

    Gab's doch vor 15 Jahren auch schon! ;)

    Grüße
    shneapfla
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    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Ah, 1000 Euro pro Person, das ist natürlich was anderes, da kann man ja locker über die Runden kommen. Das habe ich wohl falsch verstanden.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Am besten über den Avatar. Mit der Maus drauf, dann kommt


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    Und leider ist zu sagen, dass die meisten Newbies die Vollgas losgelegt haben regelmässig dann mit Vollgas Werbung weitergemacht haben. Da mag beim einen oder anderen durchaus ein Warn-Lämpchen angehen.

    Danke für deinen Hilfeversuch, das funktioniert nur von euch zu mir, jedoch nicht umgekehrt. Ich muß eben noch ein Zeitfenster abwarten, bevor ich euch mit Werbespams überschütten kann :hot:.


    Nein, mal ganz im Ernst, da kann ich euch beruhigen, von mir droht keine Gefahr.


    shneapfla

    Danke für deine Richtigstellung hinsichtlich des Kostenbudgets. Für Ottos genannte 600 Monatsmiete braucht man wohl gute bestehende Kontakte - auf die Schnelle über Internet findet man nur Angebote zwischen 25 und 150 € pro Nacht. Hab ja noch einige Monate Zeit für intensive Recherche.


    Bist du nicht Schweizer? 2 Wochen Interlaken würde ich mir auch noch gerne antun ;) Ist da allgemein im Sommer mit einer Mückenplage zu rechnen?

  • Bist du nicht Schweizer? 2 Wochen Interlaken würde ich mir auch noch gerne antun ;) Ist da allgemein im Sommer mit einer Mückenplage zu rechnen?

    Nein, ich bin Bayer (Regensburg)! ;)


    In Interlaken war ich mal für den Jungfrau-Marathon, da war zumindest keine Mückenplage! ;)

    Grüße
    shneapfla
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    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • In Interlaken war ich mal für den Jungfrau-Marathon, da war zumindest keine Mückenplage! ;)

    Wahrscheinlich eher Menschenplage ^^

    Notizanmich: Jungfrau-Region auf Urlaubsliste setzen

    Thomas
    Wenn es irgendjemand friert soll er sich in die Ecke stellen - die hat meistens 90 °

  • Also ich bin vor über 30 Jahren in die Schweiz "ausgewandert" (gleiche Firma, nur eben die selbständige Tochter in CH, von daher ziemlich sichere Sache, mit Rückfahrschein nach D). Die Sprache und Usancen waren damals und sind es heute noch signifikant anders. Mein erstes grosses Meeting mit unserem wichtigsten Kunden war dramatisch. Alles wurde für mich übersetzt. Es war die Hölle. Ich bin in meine WG-Wohnung gefahren und hatte beschlossen wieder nach D zu gehen, Danach habe ich ein paar Bier gekippt und mir gesagt: Jetzt erst recht! Das war 1988 im Sommer. Ich bin immer noch hier, aber es war nicht einfach, absolut nicht. Ich rate jedem, sich das genau zu überlegen und mal prüfend die eigene Flexibilität zu betrachten. Es gibt viele Dinge, die es in D gibt und hier einfach nicht ohne Probleme zu haben sind, besonders Lebensmittel. Natürlich kann man hier gut leben, wenn man es sich leisten kann, sonst wird es sehr schnell sehr eng.

    Es gibt natürlich auch flotte Sachen, die man sich D wohl kaum vorstellen kann. Wir haben gerade einen Mini Cooper Cabrio gekauft. Mit der Versicherung per Telefon und Mail alles geklärt und jetzt müsste ich die "Versicherungsbestätigung" (Deckungszusage oder so in D) bekommen. Nein, bekomme ich nicht. Die bekommt die Zulassungsstelle elektrisch zugestellt und das ganze ist natürlich schon längst passiert. Das finde ich eine flotte Sache. Andererseits bekomme ich kein zusätzliches Nummernschild für den Fahrradträger. Nein, ich muss das Schild vom Auto abmachen und an dem Fahrradträger befestigen und natürlich auch wieder am Auto befestigen. Auf diese Art bin ich schon über eine Woche ohne Nummernschild gefahren, weil es noch am Träger war. Was sagt die Rennleitung dazu (ich habe vor der Polizei geparkt)? "Haben Sie die Papiere dabei? OK, dann fahren Sie mal bald nach Hause und montieren das Schild, denn ohne Schild dürfen Sie ja nicht fahren, oderrr!?"
    Das Leben ist schon anders. Bestimmte Grundrechte gibt es hier auch nicht. Die Unverletzlichkeit der Wohnung ist nicht garantiert. Glaubt man nicht, ist aber so.

    Früher war alles besser. Vor allem die Zukunft!

  • Ich glaube, dass manche oder auch viele Leute nicht unterscheiden zwischen "echtem" Auswandern (sprich auf Dauer) mit dem eigentlichen Anspruch "never return", also incl Aufgabe allen Besitzes in D und einem temporären "Auswandern" (heute meist Expat genannt), bei dem man eben für eine bestimmte Zeit (und sei sie noch so lang) mal eben weg geht aus dem Heimatland.

    Für mich sind das zwei grundverschiedene Ansätze.

    Wenn das mit dem "expat" schief geht, ist nicht viel verloren. Wenn echtes Auswandern schiefgeht, sitzt man ziemlich tief in der K***e.

  • Dieses Risiko hatte ich die ersten fünf Jahre nicht. Mittlerweile bin ich Schweizer mit eigener Firma, Haus, Wohnung na halt alles was man so braucht. Aber es war hart.

    Früher war alles besser. Vor allem die Zukunft!

  • Wenn das mit dem "expat" schief geht, ist nicht viel verloren. Wenn echtes Auswandern schiefgeht, sitzt man ziemlich tief in der K***e.

    Kommt sehr darauf an.

    (Ja ok, meine Branche ist wieder extrem speziell.)

    Viele Expats haben sich gedacht, sie gehen ein paar Jahre in den Sandkasten (Emirate) oder nach Asien, verdienen einen Haufen Kohle und kommen dann zurück. Am Ende mussten sie feststellen, dass der Heimweg dann doch nicht so einfach war. Frag mal Deinen Neffen, der kennt bestimmt auch zahlreiche solcher Stories.


    Für mich wäre es nie wirklich in Frage gekommen auszuwandern. Dazu bin ich zu sehr verwurzelt. In den letzten zwei, drei Jahren hat sich das ein bisschen verändert, aber mit kleinen Kindern und einer aufgebauten Existenz ist dieser Schritt nicht mehr so leicht zu gehen.


    Zudem hätte ich keine Lust, neben dem Job eine exotische Sprache zu lernen. Bei mir ist ja selbst von viereinhalb Jahren Schul-Französisch quasi nix mehr übrig.


    Vielleicht lern ich noch Luxemburgisch. Aber die Immo-Preise dort laden ja auch nicht gerade zum Einwandern ein. :D

  • Vielleicht lern ich noch Luxemburgisch. Aber die Immo-Preise dort laden ja auch nicht gerade zum Einwandern ein. :D

    Ich kenne genügend, die in Luxembourg (in "besseren" Positionen) arbeiten (=inkl. der dortigen Gehälter natürlich) und die trotzdem pendeln, weil das Wohnen so asslig teuer ist...:sz:

    Grüße
    shneapfla
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