Heizung optimieren

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  • Wegen des Wärmeausweises, den jeder Vermieter braucht?

    Den bekomme ich mit A++++++ wegen den nur 500Euro Heizkosten ;)


    Also bevor ich so ein Zinnober anfange, da bau ich dem neue Gasheizung rein und fertig. Das dürfte auf längere Sicht die sinnvollere Variante sein wenn man die Hütte aufwerten will. Von nix kommt nix wenn der Vorbesitzer 30 Jahre nix gemacht hat.

    Wie gesagt....Gasheizung einbauen wäre auch mein Favorit, jedoch finanziell nach aktuellem Stand Wahnsinn. Mal schauen was morgen raus kommt. Ich vermute aber die üblichen Probleme...keine Firma wird vor 2025 Zeit haben und wenn dann für 40kEuro oder 50kEuro...


    Dafür bekommt er die Nachtspeicheröfen bestimmt umsonst.

    Ein Traum von Vermieter.

    Mit Minimalem Aufwand das maximale Erlösen ;)

    Ist für mich eine einfache Rechnung. Wenn ich ne neue Heizung einbaue muss sich die halt irgendwann lohnen, im schlimmsten Fall auf 20 Jahre. Könnte auch Alternativen geben die am Ende für beide Parteien interessant sind. Ich rechne wenn ich die Nachtspeicher lasse mit deutlich niedrigerer Miete, mehr als der Unterschied beim Heizen ausmacht.

    Letztendlich hat der Mieter die Chance dann das zu steuern. Mit dem Kachelofen kann man den Strom sparen wie der Onkel bewiesen hat.

    Könnte man auch aus dem Haus zwei getrennte Wohnungen machen?


    Ein Haus vermieten ist immer mit größeren Risiken behaftet als eine Wohnung, meistens wird ein Haus von den Mietern im Laufe der Jahre mehr runtergerockt als eine Wohnung.

    Nein, geht nicht. Ist ein Reihenhaus mit ungewöhnlich großem Garten. Aber bleibt ein Reihenhaus....


    Die Risiken sehe ich auch. Das vermiest es mir etwas 50k+ in das Haus zu stecken.


    Das klingt für mich eher nach Rentner.

    Schwiegermutter bekommt auch jedes Jahr Rückzahlung. Kein Wunder - in ihrer 3-Raum Wohnung heizt sie nur Wohnzimmer und Bad.

    Außer natürlich wir kommen zu Besuch - dann stellt sie jeden Heizkörper auf "Sauna". Damit die Kinder nicht frieren müssen.

    Ja, war Rentner. Die 500Euro Heizungsstrom entfallen wohl zu 100% auf den Boiler. Ansonsten wurde angeblich nur mit dem Kachelofen geheizt, Erdgeschoss war immer Sauna.

    Ansonsten stehen noch 2500kWh auf dem Tagstrom, hier kann ich aber nur rund 1500kWh durch Kühlschrank, Fernseher und sonstiges nachvollziehen. Kann sein das doch noch irgend wo ein Heizer lief.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Die 500Euro Heizungsstrom entfallen wohl zu 100% auf den Boiler. Ansonsten wurde angeblich nur mit dem Kachelofen geheizt, Erdgeschoss war immer Sauna.

    OK, mal grob nachgerechnet: Wenn das Haus so halbwegs gedämmt ist, braucht es etwa 100 kWh pro Quadratmeter und Jahr, macht 15000 kWh Wärme. Das wären mindestens 10 Raummeter Fichtenholz, die da jedes Jahr durch den Kachelofen gewandert sind. Ist das irgendwo realistisch? Wenn ja: Heizkosten nur mit Strom wären dann 3k pro Jahr (20 Cent Nachtstrom vorausgesetzt), mit Gas 900 Euro (6 Cent/kWh). Plus Warmwasser jeweils.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Da wirst du mit deutlich höheren Heizkosten rechnen müssen wenn da ein anderer Mieter drin ist.

    Ich kenne das von meinen Eltern, mein Vater hat sich immer wie doll gefreut dass er so niedrige Heiz-, Wasser- und Stromkosten mit dem kleinen Häuschen hatte und das war ein Fertighaus in Holzständerbauweise aus den Anfang 70er Jahren. Es war da nie mehr wie 18 Grad drin, auch im tiefsten Winter.


    Zwei gute Bekannte von mir haben schon Erfahrungen sammeln können bei der Vermietung von Einfamilienhäusern, der eine hatte einen Mieter drin der nach einer Zeit nicht mehr bezahlt hat und der andere hatte das Haus an die amerikanischen Streitkräfte vermietet, das gab zwar regelmäßig gutes Geld, aber auch viele Wechsel weil die Soldaten wieder in die Heimat zurückgegangen sind.


    Das Haus hat nach jedem Auszug ausgesehen wie Sau, es musste immer mit großem Aufwand renoviert werden, da ist dann direkt ein Großteil der höheren Miete wieder eingeflossen.


    Beide sagen unisono dass man Wohnungen gut vermieten kann, aber von Häusern würden sie die Finger davon lassen.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • OK, mal grob nachgerechnet: Wenn das Haus so halbwegs gedämmt ist, braucht es etwa 100 kWh pro Quadratmeter und Jahr, macht 15000 kWh Wärme.


    Gute Rechnung, danke!

    Dach ist nur 5 Jahre alt, wir haben ne zusätzliche Pavatex Dämmung mit 12cm drauf und Zwischensparren ergänzt also richtig dick. Wände haben nen "Dämmputz" genaues weiß ich da nicht...ist aber auch gedämmt. Fenster sind ca 4 Jahre alt. Großer Wintergarten, also kaum Verlust an der Südwand. 50qm entfallen auf DG und Wintergarten, insofern würde ich mit nur 100qm rechnen wenn wir die Vergangenheit betrachten da z.B. im Dach gar keine Heizung ist.

    Die daraus resultierenden 10000kWh würden auch zum anderen Haus das wir verkauft haben passen. Ggf. sind dann 1000kWh per Strom über den normalen Zähler gegangen, das würde den Verbrauch auf diesem rechtfertigen. 6 "Ster" könnten auch passen. Vor dem Haus stehen aktuell noch mindestens 12-15 Ster eng gestapeltes Palettenholz.


    Wenn ja: Heizkosten nur mit Strom wären dann 3k pro Jahr (20 Cent Nachtstrom vorausgesetzt), mit Gas 900 Euro (6 Cent/kWh). Plus Warmwasser jeweils.

    Warmwasser habe ich ja genau mit 500Euro, wobei nicht jeden Tag Badetag war...denke ich an eine Familie mit 4 Personen ist das mind. Faktor 3 bis 4. Könnte man mit der Wärmepumpe auffangen und das wäre dann ähnlich zum Gas. Ich vermute aber man muss da trotzdem mit 1000Euro p.a. rechnen.


    Unterschied Gas zu Strom wären 175Euro. Ich habe da mit 200Euro weniger bei der Miete gerechnet. Also 1100 vs. 1300Euro kalt.


    Ich denke...bekomme ich Gas doch unter 20kEuro dargestellt, dann mache ich das sicher. Bei 20-30kEuro muss ich schwer überlegen was der Trockenbauer, Bodenleger, Innentüren, etc. noch kosten um den Standard auf ein Niveau zu heben bei dem 300Euro mehr im Monat realistisch sind.


    Beide sagen unisono dass man Wohnungen gut vermieten kann, aber von Häusern würden sie die Finger davon lassen.

    Wenn sich die Geschichte aktuell trägt ist es nicht sooo schlimm. Ich muss jetzt keinen großen Gewinn raus ziehen und ich habe vom Bauträger gelernt...Fußboden max 10Euro pro qm und Innentüren vom Baumarkt für 60Euro. Dann kannst du 95% der Schäden beim Mieterwechsel mit nem Kübel Farbe und wenig Geld beseitigen. Wir hatten schon Mieterwechsel da wurden sogar die Armaturen im Bad weg geschlagen...war auch nicht so teuer wie man meinen würde wenn man selber neue Armaturen und Waschbecken anbringt.

    Erhalt mit ein wenig Taschengeld ist schon ok. Verkaufen eher in 10 Jahren wenn überhaupt. Umgekehrt möchte ich auch kein großes Geld rein stecken, haben wir schon gut getan, mit den bisherigen Renovierungen sind wir mit der aktuellen Premium Variante bald bei 90kEuro.

    Umgekehrt ist es so, dass die Billig Variante die noch nötige Investition schon in nem halben Jahr ausgleicht. Wenn das komplett daneben geht sagt auch niemand mehr was gegen den Verkauf...auch nicht sooo dramatisch wenn ich mir das so überlege.


    Am schlimmsten sehe ich aktuell die Vermietung innerhalb der Familie. Das hat in alle Richtungen nichts als Risiko. Ich hoffe ich bekomme das mit dummen Sprüchen zur Nachhaltigkeit hin..."man muss nicht immer warm haben, man kann auch mal nen dicken Pullover anziehen", "diese Fliesen sind doch noch intakt, ihr jungen Leute wollt immer alles wegwerfen" :p

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