Heizung optimieren

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  • Ich tendiere aktuell zu einer Hybridlösung von Pellets und Wärmepumpe mit der Möglichkeit, die bestehende Solarthermieanlage mit anzuschließen (damit ich wegkomme von den bisher separaten Steuerungen).

    Was ist der Vorteil mit Pellets und WP zwei komplette Heizungssysteme zu nutzen und was waere das Betriebskonzept? Je nach Typ ist die Waermepumpe ist bei einem nicht optimal gedaemmten Haus mit Radiatoren keine effiziente Loesung wegen der schon genannten hohen Vorlauftemperaturen. Wenn es eine Luft-Wasser WP waere, kommt in bayrischen Gefilden noch der bescheidene COP im Winter hinzu. Wenn es natuerlich eine Wasser-Wasser WP wuerde, ist das Problem des Winter Wirkungsgrades zumindest kein Thema.

    Pellets hatte ich in Deutschland, fand ich klasse. Eine solide Marke, bevorzugt die Oesterreicher Froeling oder Sommerauer , sollte auch nicht anfaelliger wie andere Heizungstypen sein. Das kombiniert mit einem ordentlichen Speicher fuer die Solarthermie, so dass die Pelletsheizung im Sommer so gut wie nicht starten muss (um die Versottung zu vermeiden) Das waere fuer mich ein solides System, welches ich in D auch jederzeit wieder bauen wuerde. Pelletsspeicher uebrigens nur als abgeschlossener Raum und kein Sacksilo, dann hat man auch mit dem Staub keine Probleme.

  • 8|

    Wieviel kW?

    Mit Schichtspeicher?

    Kommt mir teuer vor.

    Ähh... Daten weiß ich gar nicht im Detail; halt wie die alte Heizung (2-Familienhaus inkl. Warmwasser). Aber nachdem die Heizkörper auch von anno dunnemals sind (und bleiben), wollen wir uns heizungstechnisch gar nicht weiter verkünsteln (funktionieren ja).

    Vorteil: Heizungsbauer ist guter Bekannter und daher ständig verfügbar (logisch braucht man ihn dann nicht, weil keine Störungen/ Schäden auftreten :)).

    Ein hoher Kostenfaktor wird das Entfernen bestehender Systeme/ Rohre sein (kann/ will keiner mehr Nachvollziehen was da alles für Regler/ Ventile montiert sind, da Schwiegervater schon länger gestorben). Das Ganze sieht tlw. aus aus wie das Filmset von "Das Boot" :crazy:

    PS: Heizung ist von Buderus (ist dem Heizungsbauer sein Spezialgebiet).

    PSS: aktueller Verbrauch für 2 Familien pro Jahr: 3.500 - 4.000 Liter Öl.

    PSSS: Außendämmung kein Thema - geht nicht.

    Thomas
    Doppelspitzen verhindern nicht die galoppierende Dummheit sondern verdoppeln die Inkompetenz.

  • Ein hoher Kostenfaktor wird das Entfernen bestehender Systeme/ Rohre sein (kann/ will keiner mehr Nachvollziehen was da alles für Regler/ Ventile montiert sind, da Schwiegervater schon länger gestorben). Das Ganze sieht tlw. aus aus wie das Filmset von "Das Boot" :crazy:

    ^^:top:


    Das erklärt natürlich einiges. Hab ich bei einem Freund auch so gesehen.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Aber nachdem die Heizkörper auch von anno dunnemals sind (und bleiben), wollen wir uns heizungstechnisch gar nicht weiter verkünsteln (funktionieren ja).

    Das wiederum war ein Fehler bei uns: Ich habe zum Glück nur einen alten Heizkörper gelassen...war schon abmontiert, aber der Austausch war nicht rechtzeitig lieferbar und ich wollte das System fertig haben. Ich habe den dann gestrichen...sieht nicht gut aus und bringt zu wenig Leistung.


    Zinn hat ja einen Heizkörper genannt, kostet je nach Größe um die 150Euro. Ich würde wenn ich Zeit habe beim Heizungstausch alle wichtigen Heizkörper ersetzen, einziges Problem ist die Lieferzeit. Zum einen wegen der Effizienz mit dem Brennwert System und zum anderen wegen der Optik. Dabei dann das System spülen und mit behandeltem Wasser neu befüllen.

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  • Sehe ich nicht so tragisch. Wie gesagt, das war beim Verkauf kein Thema und im Grunde ist da schon viel richtig gemacht mit den Elektro-FBH, Infrarot, usw.

    Der Punkt ist halt: Wenn ich das mit den Nachtspeichern so lasse, dann nehme ich ab Sommer Miete ein. Wenn ich jetzt 40kEuro investiere, dann hole ich die Investition in 10 Jahren rein.

    Nochmal zurück zum Punkt Nachtspeicher:

    Inzwischen habe ich mehr Daten, alte Rechnungen usw.


    Status quo:

    - Boiler ist definitiv Schrott. Kostet 1000Euro ohne und 2000Euro mit WP plus 500Euro Einbau.

    - Beide Bäder sind mit Elektro FBH ausgestattet. Diese könnte per Nachtstrom geladen werden, hängt aber wohl aktuell am Tagstrom. Also gar nicht sooo schlecht.

    - Quelle für Nachtspeicheröfen habe ich...unter 1000Euro für alle die ich bräuchte.

    - Totale Stromkosten in den letzten zwei Jahren...1500Euro pa, davon 500Euro für die Heizung...:D


    Also eine Inbetriebnahme der Speicherheizung für unter 4000Euro möglich.


    Beim Thema Renovierung sieht es anders aus, da gehen mehr Baustellen auf...letztendlich muss man das ganze Treppenhaus erneuern, Tapeten und Fliesen raus, Holztreppe schleifen und streichen etc...um irgendwie auf einen zu ner 40kEuro passenden Standard zu kommen, sonst hat man ne super Heizung aber doch nur Grattler als Interessenten. Ohne die Haustüre schon über 10kEuro.

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  • Sorry, aber die Nachtspeicherdinger sind eine tickende Zeitbombe.

    Es wird schon über Verbote diskutiert, bzw. teilweise gelten sie schon:

    Nachtspeicherheizung Verbot - Regeln der EnEV zur Elektroheizung (heizungsfinder.de)


    Du reißt ansonsten jetzt das ganze Haus auf und willst die alten Dinger (vielleicht noch mit Asbest :boese: *) drin lassen?

    Und vielleicht in 5-10 Jahren nochmal??

    Niemals :thumbdown:


    * lass nur einen einzigen deiner Mieter zufällig Lungenkrebs bekommen, viel Spaß beim Nachweisen, dass Herr Marlboro schuld war ...


    Schau mal lieber hier nach:

    Asbest-Liste für Nachtspeicheröfen

  • Ja dann lass die Elektroheizung drin und knall für das Geld Photovoltaik aufs Dach.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Totale Stromkosten in den letzten zwei Jahren...1500Euro pa, davon 500Euro für die Heizung

    Ich nehme ja an es gibt bei dir keinen Nachtstromtarif mehr.

    Was jetzt aber geht ist ein Wärmepumpentarif. Der ist etwas günstiger mit dem Risiko das man mal Regelenergie ist.

    Oder man optimiert über aWATTar Deutschland - Energy in Sync with Nature.

  • Du reißt ansonsten jetzt das ganze Haus auf und willst die alten Dinger (vielleicht noch mit Asbest :boese: *) drin lassen?

    Wenn die Nachtspeicher drin bleiben mache ich gar nichts außer streichen und ggf. ein paar Böden (Laminat).

    Aktuell fehlen die Nachtspeicher, die sind schon tief im Garten vergraben :( .... in der Günstig Variante würde ich 5 gebrauchte Öfen ohne Asbest kaufen und hinstellen.


    Ja dann lass die Elektroheizung drin und knall für das Geld Photovoltaik aufs Dach.

    Die Rechnung habe ich gemacht....Deckung der Elektroheizung leider vernachlässigbar. Wenn dann ein Inselsystem für den Sommer...keine Ahnung ob sich das lohnt. Durch die Photovoltaik fällt der Nachtstrom weg, das geht im Winter nach hinten los...

    Ich denke eher drüber nach das Dach als eigene Investition mit Photovoltaik voll zu klatschen. Da muss ich mal schauen wie sich das bei nem Mietshaus machen lässt.


    Ich nehme ja an es gibt bei dir keinen Nachtstromtarif mehr.

    Doch, da ist ein echter Nachtstrom mit unter 20Cent pro kWh vorhanden. Zwei Zähler, Nachtstom 8h zwischen 20 Uhr und 7 Uhr.

    Das macht es nicht leichter...es geht keine Kombination aus Photovoltaik und dem bestehenden Nachtstrom wegen der depperten Regelung.

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  • Wäre mir neu, dass PV + 2-Tarif für Wärmestrom nicht gehen würde.

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    - Paul Sethe

  • Das macht es nicht leichter...es geht keine Kombination aus Photovoltaik und dem bestehenden Nachtstrom wegen der depperten Regelung.

    Was für eine "Regelung" meinst Du?

    Dass Du mit Solarstrom keine NACHT-Speicheröfen aufladen kannst :D

  • Dass Du mit Solarstrom keine NACHT-Speicheröfen aufladen kannst :D

    Unsinn. Die Speicher kann man auch tagsüber laden. Ist sogar sinnvoll, weil man auf Eigenverbrauch keine EEG-Umlage bezahlt, seit diesem Jahr bis 30 kWp installierter PV-Leistung. Mit PV könnte es sogar sein, dass der Wärmestromtarif samt Miete für zweiten Zähler und Tarifumschaltung sich nicht mehr lohnt.

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    - Paul Sethe

  • Wäre mir neu, dass PV + 2-Tarif für Wärmestrom nicht gehen würde.

    Geht schon, das Problem ist der Schütz oder besser gesagt das alles an einem Schütz hängt:

    Was für eine "Regelung" meinst Du?

    Dass Du mit Solarstrom keine NACHT-Speicheröfen aufladen kannst :D

    Die Nachtspeicher hängen gemeinsam (ich glaube raumweise abgesichert) an einem Schütz der sie mit Nachtstrom verbindet. Eigentlich ganz leicht, sobald Nachtstrom da ist zieht der Schütz an und die Ladesteuerung wird mit über eine Phase des Nachstroms bestromt. Die Laderegelung besteht im Grunde nur aus einem Relais mit T-Hysterese.


    Das Problem ist wie ich den Solarstrom da rein bekomme. Ich müsste ein Konstrukt aus Schützen bauen, die je nach Solarstrom die Nachtspeicher einzeln bestromen, am besten nur eine Phase, denn jede Phase für sich zieht schon 2kW.


    Unsinn. Die Speicher kann man auch tagsüber laden. Ist sogar sinnvoll, weil man auf Eigenverbrauch keine EEG-Umlage bezahlt, seit diesem Jahr bis 30 kWp installierter PV-Leistung. Mit PV könnte es sogar sein, dass der Wärmestromtarif samt Miete für zweiten Zähler und Tarifumschaltung sich nicht mehr lohnt.

    Ich bekomme 6kWp leicht aufs Dach. Viel mehr wird es nicht. Mit anderen Worten erreiche ich im Winter kaum die Leistung eines Nachtspeicherofens. Im Sommer könnte ich die Dinger leicht laden.


    Solar wäre nur dann interessant wenn ich das Warmwasser damit erwärme:

    Ein Speicher mit Wärmepumpe zieht 600W. Das ist leicht mit ein paar Modulen zu decken, muss aber mehrere Stunden anliegen. Ich bräuchte also obige 6kWp und eine Regelung, die den Elektro Heizstab volle pulle einschaltet sobald 2kW per Solar erreicht werden. Keine Ahnung, ob es derartige Steuerungen gibt...

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  • Also bevor ich so ein Zinnober anfange, da bau ich dem neue Gasheizung rein und fertig. Das dürfte auf längere Sicht die sinnvollere Variante sein wenn man die Hütte aufwerten will. Von nix kommt nix wenn der Vorbesitzer 30 Jahre nix gemacht hat.

    Lieber ein bißchen verrückt als total doof... :p

  • Könnte man auch aus dem Haus zwei getrennte Wohnungen machen?


    Ein Haus vermieten ist immer mit größeren Risiken behaftet als eine Wohnung, meistens wird ein Haus von den Mietern im Laufe der Jahre mehr runtergerockt als eine Wohnung.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.

  • Also wenn das mit den 500 Euro Stromkosten im Jahr für die Heizung tatsächlich stimmt, ist das sensationell niedrig und würde jegliche Investition in ein anderes Heizsystem komplett uninteressant machen. Das wären bei 20 Cent/kWh Nachtstrom grade mal 2500 kWh. Ist das ein Passivhaus oder was?

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Also wenn das mit den 500 Euro Stromkosten im Jahr für die Heizung tatsächlich stimmt, ist das sensationell niedrig

    Das klingt für mich eher nach Rentner.

    Schwiegermutter bekommt auch jedes Jahr Rückzahlung. Kein Wunder - in ihrer 3-Raum Wohnung heizt sie nur Wohnzimmer und Bad.

    Außer natürlich wir kommen zu Besuch - dann stellt sie jeden Heizkörper auf "Sauna". Damit die Kinder nicht frieren müssen.

    Kofferraum statt Hubraum !