Heizung optimieren

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  • Was ich hier so an Stromverbräuchen für WP lese, entspricht dies so in etwa des Kosten an Gas für einen Brennwertkessel.

    Wo ist denn dann der Vorteil (abgesehen vom evtl. nicht vorhandenen Gasanschluss & Schornstein) der WP jetzt genau?

    Ich könnte dann ja auch gleich elektrische Fußbodenheizmatten verlegen, oder?

  • Cephalopod


    Du tust was für die Umwelt.


    Wie auch immer. :) :duw:

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Was ich hier so an Stromverbräuchen für WP lese, entspricht dies so in etwa des Kosten an Gas für einen Brennwertkessel.

    Wo ist denn dann der Vorteil (abgesehen vom evtl. nicht vorhandenen Gasanschluss & Schornstein) der WP jetzt genau?

    Ich könnte dann ja auch gleich elektrische Fußbodenheizmatten verlegen, oder?

    Meine Wärmepumpe macht aus 1 kWh Strom 4 kWh Wärme. Deine Bodenheizmatten machen aus 1 kWh Strom 1 kWh Wärme. Das wird teuer :)


    Ich hätte also selbst bei 100% Braunkohlestrom dennoch 75% meiner Heizenergie aus regenerativer Quelle bezogen. Die Kosten für das kWh Wärme sind in etwa gleich, egal ob man Gas, Öl, Wärmepumpe oder Holzpellets hat. Der Vorteil der WP bei mir war die Einsparung des Gasanschlusses (hätte erheblich Geld gekostet, da in der Straße keine Gasleitung liegt). Dass ich mir dadurch den Kamin samt laufender Kosten für den Kaminkehrer gespart habe, war nur ein Zuckerl oben drauf.


    Naja, und strategisch ist man natürlich vom Gas unabhängig. Strom kann ich im Zweifelsfall per PV selber erzeugen und so die Kosten senken, bei Gas ist das eher schwierig.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Durch den stillgelegten Kamin kann man wunderbar die Leitungen für die Photovoltaik-Anlage ziehen.

    Früher war alles besser. Vor allem die Zukunft!

  • Wir haben auch so eine Kacke WP, dazu 6m2 der verpönten Solarthermie installiert. Wohn/Nutzfläche 260 m2. In ziemlich exakt 2 Jahren, hat meine Anlage 6850 KWh verbraucht. Das sind so etwa 750 - 800€ in zwei Jahren.

    Jetzt muss ich mich mal selbst zitieren und korrigieren, habe naemlich nochmal nachgeschaut, weil es mir keine Ruhe liess. Die WP hat keine 6850KW gebraucht sondern in Waerme erzeugt. Das macht dann bei einem COP von ungefaehr 4 etwa 200 Euro por Jahr. Sieht schon besser aus. ICh muss aber dazu sagen, dass wir in einem sehr gemaessigten Winterklima ein sehr gut gedaemmtes Haus haben, das mehr um es im SOmmer ertraeglich zu halten, und dass durch die milden IWintertemperaturen auch die WP fast immer einen sehr guten COP hat. Im letzten Winter hatte ich einmal gefrorene Scheiben am Auto und ansonsten ist es selten kalter als +3 Grad. Das sind natuerlich sehr gute Bedingungen fuer eine Luft WP. Dazu noh die 6 qm Solarthermie, da laeuft das Ding im Sommer gar nicht. Dazu kommt, dass wir sehr viel nicht zuhause sind, die Heizung lasse ich allerdings durchlaufen.

    Einmal editiert, zuletzt von llullaillaco ()

  • Ich kriege jetzt Nahwärme aus super Öko Greta Herstellung. quasi 0Gramm Co2 weil aus Biokraft, Abwasserwärmerückgewinnung und WP Kaskade erzeugt... Primärenergiefaktor 0,1!!! Haben dafür sogar einen EU Energy Award gewonnen für das Konzept als Gemeinde.

    Ja ist wirklich cool muss ich sagen zumal die Energie eben selber hergestellt wird und selber vermarktet. Bleibt quasi lokal. Leider sind die Preise gesalzen. Zahle 500€ im Jahr Grundgebühr und 9Cent/kwh. Das ist schon heftig. Ich hoffe ja mal wenn der Ausbau weiter voran geht dass die Kosten weiter runter gehen. Vor einem Jahr waren es noch 10cent/Kwh.

  • Hab ich nicht. Der Erfahrung von jemand nach der in solchen Fällen ganz gerne mal als erster in den Keller geschickt wurde, gibt es genau zwei Arten von Gaslecks: Absichtliche und solche wo es klar war, dass das nicht gut gehen kann, zumeist Leute die äh Gas sparen wollten und rumgebastelt haben an der Leitung. ;)


    Aus über 20 Jahren Camping mit Gasheizung, Herd und Grill sowie mittlerweile 42 Jahren in gasbeheizten Buden kann ich Dir berichten: Ich lebe noch ;) Und: Wir haben sogar einen Gasherd :eek:

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

    2020 so: Halt mal mein Bier... ;-)

  • Maximale Lebensdauer des Sensors: 5 Jahre!


    Ich würde, wenn schon, einen preiswerteren gasmelder suchen, der ausschließlich auf die bei mir verwendete Gassorte ausgelegt ist.


    Bei der Neuinstallation der Gaszentralheizung vor 2 Jahren haben der Installateur und danach der Schornsteinfeger die Gasdichtigkeit der Anlage geprüft. Sie meinten, das genügt. Unser 53 Jahre alter Gasherd/-backofen wurde gleich mit getestet: Keinerlei Leckage.


    Bei jedem Gasuhrentausch durch die Stadtwerke lasse ich auch alle Gasanlagen im Haus für ein Trinkgeld mit prüfen. Ich riskiere es also, gasteschnisch nichts zu überwachen. Dafür aber Rauchmelder. Da bin ich ängstlicher.

    Wäre dieses Jahr ein Fisch, ich würde ihn wieder ins Meer werfen.

  • Dafür aber Rauchmelder. Da bin ich ängstlicher.

    Dito. Da ist halt auch die Gefahr, das etwas passiert um mehrere Größenordnungen größer. Brände gibt es in jeder Stadt jeden Tag. Dass ein Haus wegen eines Gaslecks explodiert, kommt vor, ist aber doch so selten, dass dann 30 sek. in der Tagesschau eingeräumt werden...

    “The problem with the world is that the intelligent people are full of doubts, while the stupid ones are full of confidence.” - Charles Bukowski

  • Genau. Die haben ganz andere Geräte dabei. * Der Sensor müsste schon ganz nah am Boden sein, direkt unter der Heizung bzw. eigentlich entlang der ganzen Leitung unter jeder Rohrbindung. Und dann bringt es auch wenig, wenn das Ding losgeht, Muddi rennt in Keller und drückt erstmal den Lichtschalter *britzel**


    *Unser nicht ganz billiger Küchenstudio-Siemens-Gasherd hatte eine miniminiminimini Undichtigkeit. Normal riechst Gas ja sofort, riecht wie faule Eier, wird ja ein Stoff zugesetzt deswegen. Das "Leck" war so klein, das hätte man nie bemerkt. Dem sein Gerät das er aus Eigenschutz schon an der Haustür immer anmacht, das hat im Flur schon zu piepen angefangen. Und wie gesagt, das Leck war minininininininini, da hat er eine ganze Weile rumgesucht am Herd. Hat dann einen Zettel dagelassen mit entsprechendem Nachweis, dass das Ding getauscht wurde, was wir natürlich gemacht haben. Diesmal ein günstiges vom IKEA, ich denke, das wird länger halten. ;)


    Da achte ich eher auf so Sachen wie, dass ich das Gas und das Wasser abstelle wenn wir länger als nur über WE wegfahren.


    EDIT: @muecke: Jepp. Und dann war es in den allermeisten Fällen eigentlich erwartbar dass das passiert oder ohnehin geplant.

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  • Hat einer von Euch vielleicht Erfahrungen mit Pellet Heizungen? Konkret würde mich die Anlieferung der Pellets interessieren.


    Zum Hintergrund: Ich überlege die vorhandene Ölheizung in einem bestehenden Haus zu erneuern und sondiere die Optionen. Gas ist vor Ort leider nicht verfügbar so dass wohl nur die Alternativen Öl und Pellets bleiben. Wärmepumpe und Erdwärme wird die Isolierung des Hauses nicht hergeben, außerdem kommt unter der Oberfläche recht schnell gewachsener Fels, Bohrungen scheiden also sowieso aus.


    Das Problem ist die Lage des Hauses auf dem Grundstück, die Pellets müssten über gut 50m Luftlinie, im Verlauf des Weges noch mehr, vom Fahrzeug zum Haus transportiert werden. Beim Öl klappt das eigentlich ganz gut, indem der Schlauch vom Tanklaster mit einem zweiten Stück verlängert wird, Heizöl fließt aber ja auch gut. Bei Pellets habe ich jetzt etwas von maximal 30m gelesen, da die wohl durch einen Schlauch geblasen werden kann ich mir gut vorstellen, dass es bei größeren Entfernungen eher zu Problemen kommen wird.

  • Ah, danke Euch beiden für den Hinweis und den Link! :top:


    An Flüssiggas habe ich bislang für das Haus noch überhaupt nicht gedacht. Hab ich gedanklich immer ausgeblendet, auch weil ich es immer mit häßlichen Tanks auf dem Grundstück verbunden habe. In Ottis Link steht aber, dass es auch unterirdische Tanks gibt. Sonst könnte man den aber wohl auch verdeckt aufstellen.


    Damit muss ich mich wirklich beschäftigen!!

  • Ich hatte in meinem Haus In Deutschland eine Pelletsheizung. Die werden in den Tankraum eingeblasen, und auf kure Strecken mit einer solchen Wucht, dass bei mir an der Rueckwand eine Prallplatte war. Allerdings war die Entfernung zu Strasse etwa 4 Meter. Was die maximale Schlauchlaenge ist, weiss ich nicht, aber 50 Meter kommt mir schon recht lang vor. Da kann man aber bestimmt einfach mal einen Pelletslieferanten anrufen, der wird das schon sagen koennen.


    Ich habe damals die Entscheidung nicht aufgrund der besseren Wirtschaftlichkeit getroffen, sondern weil ich es gut fand mit Holz zu heizen (es werden ja wahrscheinlich auch eine ganze Menge Abfaelle verarbeitet) und ausserdem hatte damals gerade Russland bezueglich Gaslieferungen den starken Mann gespielt, und wenn ich mich richtig erinnere sogar mal kurz die Lieferung eingestellt. Gas waere auf jeden Fall billiger gewesen, und auch bei mir waere es ein Erdtank geworden.


    Die Heizung als solches war gut, empfohlen wurden zu der Zeit die oesterreichischen Marken Froeling oder Sommerauer, letztere hatte ich.

  • 50m ist weniger als man denkt. Man muss ja Schlauchbiegungen etc. auch beachten. Der Nachbarbetrieb wird von Pellets, Holzpellets mit 10 mal weniger Staub: Antistaub-Holzpellets beliefert. Aber das sind vielleicht 10m was die brauchen. Da würde ich mal anrufen, die scheinen mir echte Profis zu sein und nicht nur damit zu handeln.


    Pellets überlege ich schon lange rum am Holzkamin einzusetzen wenn der mal hinüber ist, irgendwann.

    Flüssiggas hätte ich keinerlei Bedenken wenn man den Tank halbwegs verstecken kann, z.B. in einer Hütte die man aussenrum baut. Einbuddeln ist generell nicht so mein Ding.

    Ich so: 2020 wird ein super Jahr!

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  • Ah, danke Euch beiden für den Hinweis und den Link! :top:


    An Flüssiggas habe ich bislang für das Haus noch überhaupt nicht gedacht. Hab ich gedanklich immer ausgeblendet, auch weil ich es immer mit häßlichen Tanks auf dem Grundstück verbunden habe. In Ottis Link steht aber, dass es auch unterirdische Tanks gibt. Sonst könnte man den aber wohl auch verdeckt aufstellen.


    Damit muss ich mich wirklich beschäftigen!!

    Bei unserem Ferienhaus ist der Flüssiggastank auch eingebuddelt, da sieht man nur den Deckel rausgucken, das fällt auf dem Grundstück kaum auf. Andere Besitzer haben ihn oberirdisch stehen, das wäre jetzt nicht so mein Fall da er ziemlich dreckig aussieht, bildet sich halt auch schnell Grünspan wenn es immer draufregnet.

    Eines Tages wird dein Leben vor deinen Augen vorüberziehen.
    Sorge dafür, dass es sehenswert ist.