Heizung optimieren

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  • Wenn die Straße schon für die Gasleitung aufgerissen wird, würde ich auch gleich mal das schnellste verfügbare Internet (Glasfaser?) mit machen lassen, das erhöht die Mieteinnahmen ordentlich.

    Ganz wichtig:

    Falls ein PKW-Stellplatz oder eine Garage vorhanden ist, würde ich auch gleich eine Wallbox montieren lassen. Wird zum einen gefördert, zum anderen müssten die Kabelquerschnitte schon alleine wegen der Speicheröfen dafür ausreichen und auch ein extra Zähler dafür vorhanden sein.


    Falls du keine zusätzlichen Rohre für Warmwasser legen willst, wären moderne elektronische Durchlauferhitzer ein akzeptabler Kompromiss.

    Wenn aber eh schon Rohre für die Heizung gelegt werden, ist der Mehraufwand aber vielleicht tatsächlich minimal.

  • Wenn die Straße schon für die Gasleitung aufgerissen wird, würde ich auch gleich mal das schnellste verfügbare Internet (Glasfaser?) mit machen lassen, das erhöht die Mieteinnahmen ordentlich.

    Ganz wichtig:

    Falls ein PKW-Stellplatz oder eine Garage vorhanden ist, würde ich auch gleich eine Wallbox montieren lassen.

    Ja bist du wahnsinnig? ^^

    Du kannst doch nicht mehrere Baustellen (inkl. Aufreißen und Teeren) zusammenfassen. Noch sind wir in Deutschland. :D

    Thomas
    Doppelspitzen verhindern nicht die galoppierende Dummheit sondern verdoppeln die Inkompetenz.

  • Also Nachtspeicher wäre für mich als Mieter völliges No-Go.

    Niemals würde ich so eine Wohnung/Haus mieten. :thumbdown:

    Sehe ich nicht so tragisch. Wie gesagt, das war beim Verkauf kein Thema und im Grunde ist da schon viel richtig gemacht mit den Elektro-FBH, Infrarot, usw.

    Der Punkt ist halt: Wenn ich das mit den Nachtspeichern so lasse, dann nehme ich ab Sommer Miete ein. Wenn ich jetzt 40kEuro investiere, dann hole ich die Investition in 10 Jahren rein.

    Mit den Nachtspeichern ist die Wahrscheinlichkeit von Grattlern größer....allerdings tut es mir nicht weh weil nix investiert...wenn ich jetzt gesamt 50kEuro investiere um einen gehobenen Standard anzubieten und dann Grattler rein kommen und 15kEuro Schaden plus nen Jahr Mietausfall produzieren....dann tut das weh.

    Das ist gerade meine Überlegung die schwierig ist...


    Im Elternhaus meiner Mutter in Saarburg sind auch noch Nachtspeicherheizungen im Einsatz - wir haben aber schon vor Jahrzehnten einen Gasanschluß legen lassen. Jetzt zieht eine Mietpartei aus, und die Frage kommt neu auf den Tisch: Umrüsten auf Gas? Wir haben mal einen Kostenvoranschlag angefordert, bei Mieterwechsel nach über 25 Jahren ist sowieso einiges zu machen....

    Das Problem ist die Rohre...geht wirklich nur wenn niemand drin ist. An den Fußböden entlang kann man Aufputz gehen, in den Ecken braucht es schon Trockenbau. Und das kann man dann nimmer nebenzu machen, da muss leer sein.


    ???

    Rohre und Heizkörper muss du doch sowieso für JEDE Heizungsart legen lassen (außer du lässt die Nachtspeicheröfen, was aber keine Optiion ist).

    Wenn ich eine Förderung bekomme von 30% für das Nachrüsten einer Hybrid Heizung, dann zahlt die Förderung auch 30% der Rohre, Trockenbau, Fliesen, Gasanschluss und Heizkörper. Je nachdem wie das Verhältnis der eigentlichen Therme zum Drumherum ist, kann es sein, dass die Förderung den Rest bezahlt.

    Eine ganz andere Variante wäre noch wenn Solar hier 25% decken könnte....dann wäre das doch wieder interessant weil man damit 20% Förderung bekommen kann.


    Meine Wärmepumpe läuft jetzt im 12. Jahr ohne jegilche Wartungskosten. Der Kaminkehrer verdient ebenfalls nichts an mir.

    Das fand ich sehr lustig bei meinen Recherchen: Als Bonus wurde genannt, dass man ja nur noch die Wartung braucht. Da wurde geschrieben, dass JÄHRLICH jemand kommen muss um zu prüfen ob das Kältemittel austritt...WTF :D

    Wartung macht mir keine Sorge...zahlt es der Mieter und bei uns kommt halt alle 3 Jahre der Kaminkehrer.

    Für ein vermietetes Haus, vor allem wenn man die ganze Verrohrung (ich gehe mal davon aus, dass Heizkörper geplant sind) noch nachrüsten muss, würde ich auf jeden Fall auf ne Gastherme setzen.

    Ja, wie oben geschrieben ist halt die Förderung plötzlich interessant weil die Gesamtkosten so hoch sind.


    Beim vorhandenen Kachelofen muss man schauen, ob der überhaupt noch betrieben werden darf oder ein neuer Einsatz fällig ist, da gab es gottseidank einige Verschärfungen für die Holzstinker.

    Das prüfe ich noch. Ist aber ein recht neuer Einsatz drin, ich denke der wurde schon erneuert....ich habe noch einen Ordner Rechnungen vor mir, wurde sogar viel gemacht.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Also Nachtspeicher wäre für mich als Mieter völliges No-Go.

    Niemals würde ich so eine Wohnung/Haus mieten. :thumbdown:

    Das kommt jetzt etwas auf die Lage an. Hier hast Du auf ein Haus ggf. mehrere hundert Anfragen. Lass die Nogos weg, dann stehen se immer noch Schlange. ;)


    Ja bist du wahnsinnig? ^^

    Du kannst doch nicht mehrere Baustellen (inkl. Aufreißen und Teeren) zusammenfassen. Noch sind wir in Deutschland. :D

    Klar. Hier muss ordnungsgemäß die Straße für jedes Einzelgewerk aufgerissen werden. In 3 Wochen Abstand versteht sich. :hehe:


    Im Ernst, mittlerweile haben sie hier ein Management für sowas, da werden dann gern bestimmte Sachen gleichzeitig gemacht. Macht ja auch Sinn.


    Der Punkt ist halt: Wenn ich das mit den Nachtspeichern so lasse, dann nehme ich ab Sommer Miete ein. Wenn ich jetzt 40kEuro investiere, dann hole ich die Investition in 10 Jahren rein.

    Verkauf die Bude, kauf davon zwei Wohnungen in einer neuen Anlage und vermiete die. ;)

    Lieber ein bißchen verrückt als total doof... :p

  • Mit den Nachtspeichern ist die Wahrscheinlichkeit von Grattlern größer....allerdings tut es mir nicht weh weil nix investiert...wenn ich jetzt gesamt 50kEuro investiere um einen gehobenen Standard anzubieten und dann Grattler rein kommen und 15kEuro Schaden plus nen Jahr Mietausfall produzieren....dann tut das weh.

    Das ist gerade meine Überlegung die schwierig ist...

    Die Wahrscheinlichkeit mit entsprechender Miethöhe einen "Grattler" zu bekommen ist geringer (aber nicht völlig ausgeschlossen).


    Hast du die Investitionen auch schon mal steuerlich durchgerechnet?


    Wo liegt denn das Haus?

    Großstadt / Kleinstadt / Ländlich / Speckgürtel / Pampa?


    PS:

    Ist zwar für Frankfurt, aber trotzdem ganz interessant:

    64_s1_frankfurter-mietspiegel-2020.ashx

  • Zitat

    Das kommt jetzt etwas auf die Lage an. Hier hast Du auf ein Haus ggf. mehrere hundert Anfragen. Lass die Nogos weg, dann stehen se immer noch Schlange. ;)


    Die Frage ist ob man die Mieter, die dann übrig belieben, wirklich haben will...


    Zitat

    Wenn ich jetzt 40kEuro investiere, dann hole ich die Investition in 10 Jahren rein.


    NutztDir nichts, aber es bestätigt sich halt mal wieder das Vermieten in Deutschland keine Lizenz zum Gelddrucken ist. Wobei Einfamilienhäuser da auch das ungünstigste Verhältnis von Aufwand zum Nutzen haben...

  • Mal eine Frage in die Runde, wie ihr vorgehen würdet:


    An sich bin ich mit meiner Ölheizung aus 1995 zufrieden.
    Wir benötigen im Jahr nur ca. 1000-1300L Heizöl, was bei 260m² beheizter Wohnfläche (effektiv genutzt aber letztlich nur 180m²) mit Baujahr 1968 (gemauerte Ziegelwände und Stahlbetondecken) für mein Empfinden ein guter Wert ist.

    Unterstützt wird die Heizung seit 8 Jahren durch eine Solathermieanlage und von Anfang an mit Holzöfen - wir mögen die Wärme und den Blick auf Feuer einfach.

    Kurz nach Einzug/Übernahme haben wir auch die Türen/Fenster erneuert und das Dach gedämmt.


    Das Problem: die Steuerung der Heizung fängt an, Mucken und Fehler zu machen.

    Nun wäre der kostengünstigste Weg -> eine identische Heizung zu finden (eher weniger das Problem, werden ja aktuell zu Hauf ersetzt) und die Steuerung übernehmen.


    Allerdings stellt sich durchaus der Gedanke, ob man dann nicht einen Schritt weitergeht und die Ölheizung komplett ersetzt - in meinem Falle wären ja bis zu 45% Förderung möglich.

    Allerdings haben wir weder eigenen Wald, noch einen Gasanschluss verfügbar.


    Allerdings sehe ich bei einer "erneuerbare-Energien-Hybridlösung" (wegen der 45% Förderung) das Problem, dass eine Wärmepumpe bei uns nicht sonderlich sinnvoll ist wegen der Umgebungsbedingungen (älteres Haus mit Heizkörpern und entsprechend relativ hoher Vorlauftemperatur).

    Die Fassade soll keinesfalls gedämmt werden und steht auch nicht zur Diskussion.


    Eine Lösung mit Solathermie fällt auch aus, weil wir bereits eine Solarthermie verwenden, unsere Kollektoren haben allerdings nicht das geforderte Kennzeichen und fallen somit nicht in die Förderfähigkeit.

    Runterwerfen/ersetzen ist aber auch quatsch.


    Ich tendiere aktuell zu einer Hybridlösung von Pellets und Wärmepumpe mit der Möglichkeit, die bestehende Solarthermieanlage mit anzuschließen (damit ich wegkomme von den bisher separaten Steuerungen).

    Eine Gas-Brennwerttherme in Verbindung mit Wärmepumpe ergäbe das Problem, dass ich einen Gastank extern aufstellen oder vergraben müsste... das machts finanziell dann schon wieder uninteressant gegenüber der Pelletlösung.


    Alles nicht so einfach. :idee::sz:


    Über kurz oder lang soll dann noch eine PV Anlage mit rund 10KWp Einzug halten, was jetzt aber mit der Heizung ja nichts weiter zu tun hat.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Verkauf die Bude, kauf davon zwei Wohnungen in einer neuen Anlage und vermiete die. ;)

    Klar....schwierig in der Familie darzustellen. Wir sind es schon auf großes Naserümpfen gestoßen weil wir das andere Reihenhaus verkauft haben...damals hatten wir aber auch ein super Angebot für die Wohnung und die Not der Schwiegermutter da einzuziehen. Jetzt...Markt ist down, keine Wohnung absehbar...schwierig vom wirtschaftlichen her. Dazu das Problem das der Rest der Familie dort in zwei weiteren Häusern wohnt. Die ursprüngliche Meinung war die Reihe so für die Familie zu erhalten, daher hat das Haus meine Frau bekommen. Das jetzt zu verkaufen wird sicher unschön ;)

    Die Wahrscheinlichkeit mit entsprechender Miethöhe einen "Grattler" zu bekommen ist geringer (aber nicht völlig ausgeschlossen).

    Ja klar. Allerdings können die oft nicht rechnen ;)

    Das ist der andere Punkt: Wirtschaftlich gedacht investiert man in Mietbuden nur was unbedingt nötig ist. Allerdings auch obiges....Nachbarhaus von engem Familienkreis bewohnt....die werden sich freuen.


    Hast du die Investitionen auch schon mal steuerlich durchgerechnet?

    Was meinst du da? Ich sehe das sehr einfach....Abschreibung auf 5 Jahre, womit rund 35% Steuer entfallen.


    In den Gesamtkosten rechne ich das jetzt nicht, weil das deckt sich fast mit dem Risiko des Mietausfalls plus das Risiko das die Maßnahme eh am Ende 10k mehr kostet....


    Wo liegt denn das Haus?

    Großstadt / Kleinstadt / Ländlich / Speckgürtel / Pampa?

    Zwischen drin ;)

    Zwischen München und Augsburg, 10min mit dem Fahrrad zum nächsten Bahnhof. Also nicht schlecht, aber auch nicht überragend.


    Danke für den Link, der passt gut. Der sagt -30Cent pro qm für die Nachtspeicher...wenn das stimmt rechnet sich ne Investition in die Heizung niemals. Ich glaube der Effekt ist Faktor 4 und selbst dann wird es schwierig mit der Heizung...alter Schwede, da gibt es keine klare Linie und keine klare Grundlage zur Entscheidung selbst wenn ich die familiären Themen weg lasse.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Nun wäre der kostengünstigste Weg -> eine identische Heizung zu finden (eher weniger das Problem, werden ja aktuell zu Hauf ersetzt) und die Steuerung übernehmen.


    Allerdings stellt sich durchaus der Gedanke, ob man dann nicht einen Schritt weitergeht und die Ölheizung komplett ersetzt - in meinem Falle wären ja bis zu 45% Förderung möglich.

    Allerdings haben wir weder eigenen Wald, noch einen Gasanschluss verfügbar.

    Angeblich darf man noch bis 2025 eine Ölheizung durch eine neue Brennwert Ölheizung erneuern.


    Pellets sind IMHO viel zu störanfällig für einen zuverlässigen Betrieb und brauchen VIEL Lagerfläche.


    Danke für den Link, der passt gut. Der sagt -30Cent pro qm für die Nachtspeicher...wenn das stimmt rechnet sich ne Investition in die Heizung niemals. Ich glaube der Effekt ist Faktor 4 und selbst dann wird es schwierig mit der Heizung...alter Schwede, da gibt es keine klare Linie und keine klare Grundlage zur Entscheidung selbst wenn ich die familiären Themen weg lasse.

    Wenn nur die entfernteste Möglichkeit besteht, dass du selber oder ein Familienmitglied irgendwann in das Haus einzieht, würde ich SOFORT eine ordentliche Heizung einbauen.

  • Ja, darf man tatsächlich - erachte ich aber als nicht zielführend.

    Dann noch eher die Steuerung der vorhandenen Anlage tauschen und "mal weitersehen" - die relativ günstige Umstiegsmöglichkeit (Förderung sei Dank) macht die Gedankenspiele halt interessant.


    Ein sehr guter Bekannter hat von Öl auf Pellet umgerüstet, das war 2018.

    Seine Anlage läuft bis jetzt störungsfrei.

    Nach seiner Aussage fällt und steht es mit der Qualität der Pellets.


    Das Lagerproblem wäre in meinem Falle glücklicherweise keines, wir besitzen einen Resthof mit ausreichend Platz zum Lagern.



    Von der Wärmepumpe rätst du in meiner Anwendung ab?

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Ich tendiere aktuell zu einer Hybridlösung von Pellets und Wärmepumpe mit der Möglichkeit, die bestehende Solarthermieanlage mit anzuschließen (damit ich wegkomme von den bisher separaten Steuerungen).

    Biomasse wird von sich aus gefördert, das Thema Solarthermie spielt bei dir von der Förderung keine Rolle.

    Wenns mein Haus wäre: Ich würde sofort den Weg gehen und die Pellets einbauen. Besser gefördert bekommst du das nie mehr. Ggf. sogar die Solarthermie erweitern mit mehr Speicher, wird ja alles mit 45% gefördert.

    Privat würde ich auch nen Ofen mit Wassertasche nicht scheuen.


    Alles nicht so einfach. :idee::sz:

    Ich halte das bei dir für sehr sehr einfach....dich drückt nicht der Zeitschuh, da du eh schon mit Holz heizt scheint mir das Thema Pellets nicht fern...

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  • Von der Wärmepumpe rätst du in meiner Anwendung ab?

    Von Luft-Wärmepumpen halte ich persönlich nichts, da kannst Du gleich mit Nachtspeicheröfen elektrisch heizen.


    Mit einer (möglichen?) Erdbohrung könnte sich das ganze schon anders darstellen.

  • Pellets sind IMHO viel zu störanfällig für einen zuverlässigen Betrieb und brauchen VIEL Lagerfläche.

    Moderne Systeme sind IMO ok. Mein Problem wäre die Lagerung, bei nem Mietshaus habe ich keine Kontrolle und nur Ärger wenn es am Pelletlager an der Wand schimmelt oder so. Ein OSB Platten Lager wird ja gerne bis zur Wand mit dem Fenster gebaut, das sich da etwas Schimmel bildet ist fast schon normal.


    Von der Wärmepumpe rätst du in meiner Anwendung ab?

    Ich sehe da keinen Grund dagegen. Mir selber würde es aber mehr Spaß machen das Pellet Lager selber zu zimmern.

    Für die Wärmepumpe spricht das du nicht drum kümmern musst.


    Wenn nur die entfernteste Möglichkeit besteht, dass du selber oder ein Familienmitglied irgendwann in das Haus einzieht, würde ich SOFORT eine ordentliche Heizung einbauen.

    :party::party::party: Scherzkeks. Klar wollen die rein, aber halt zu 500Euro Miete. Wenn jemand aus der Familie rein will, dann so wie es ist. Dann helfe ich gerne beim Streichen.

    Investieren kann man dann nichts, kann man ja nicht abschreiben. Ggf. noch nen neuen Speicher wobei der 50:50 geteilt werden muss.


    Das Lagerproblem wäre in meinem Falle glücklicherweise keines, wir besitzen einen Resthof mit ausreichend Platz zum Lagern.

    Die müssen trocken sein.

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  • Von der Wärmepumpe rätst du in meiner Anwendung ab?

    In Deinem Fall würde ich niemals eine Wärmepumpe empfehlen. Eine Wärmepumpe (egal ob Luft/Wasser oder Sole/Wasser) lebt von niedrigen Vorlauftemperaturen und die hast Du im Altbau mit Heizkörpern einfach nicht, da braucht man eine Flächenheizung. Meine Sole/Wasser-WP mit Erdkollektor läuft nur deshalb so effizient, weil ich selbst im tiefsten Winter noch nie die 30 °C als Vorlauftemperatur überschritten habe.


    Nimm Öl, Gas oder Pellets - in Deinem Fall also wohl am ehesten Pellets. Lagerraum dafür sollte ja vorhanden sein, pass aber auf dass da niemals Wasser reinlaufen kann (Hochwasser...). Sonst hast Du da ein massives Problem, die Pellets quellen auf und können sogar Betonwände eindrücken.


    Solarthermie lohnt sich fast nie, wenn man die gleiche Dachfläche mit Photovoltaik belegt hat man mehr Rendite.

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Eine Wärmepumpe (egal ob Luft/Wasser oder Sole/Wasser) lebt von niedrigen Vorlauftemperaturen und die hast Du im Altbau mit Heizkörpern einfach nicht, da braucht man eine Flächenheizung.

    Kommt auf die Größe der Heizkörper an. Auch diese kann man austauschen und Heizflächefläche / Effizienz gewinnen.

    Altbau ist nicht zwingend verbunden mit irren Wärmeverlusten.

    Dicke Ziegelwände, dichte Haustüren, vernünftige Fenster und gedämmtes DG und KG machen da schon sehr viel aus.

    Mit einem neuen Heizkörper, die bei nur wenig mehr Baugröße, deutlich mehr abgeben können, kann man auch viel gewinnen.

    Da sollte man mal den Fachmann rechnen lassen.


    Beispiel kermi

    Warum therm-x2 Energiesparheizkörper? - Kermi

  • In Deinem Fall würde ich niemals eine Wärmepumpe empfehlen. Eine Wärmepumpe (egal ob Luft/Wasser oder Sole/Wasser) lebt von niedrigen Vorlauftemperaturen und die hast Du im Altbau mit Heizkörpern einfach nicht, da braucht man eine Flächenheizung. Meine Sole/Wasser-WP mit Erdkollektor läuft nur deshalb so effizient, weil ich selbst im tiefsten Winter noch nie die 30 °C als Vorlauftemperatur überschritten habe.

    Ich glaube man muss sich von "soooo effizient" trennen. Wenn ich die obigen Ölmengen nehme dann reden wir von 1000Euro Öl das da verheizt wird. Eine Zahl bei der man ohne die Förderung gar nichts machen sollte. Bei nem Wechsel auf Gas hat man bis der Tank steht schon mehr ausgegeben als man in den nächsten 10 Jahren verheizt hätte.


    Da machen die Lieferungen oder die Gebühr für den Gasanschluss dann schon 10-15% aus, ein ähnlicher Wert wie wenn die Vorlauftemperatur 35°C oder 45°C hat. Ich würde die Wärmepumpe einfach als Sorglos Variante sehen, nicht unbedingt als wirtschaftlich optimalste Lösung.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Ich glaube man muss sich von "soooo effizient" trennen. Wenn ich die obigen Ölmengen nehme dann reden wir von 1000Euro Öl das da verheizt wird. Eine Zahl bei der man ohne die Förderung gar nichts machen sollte. Bei nem Wechsel auf Gas hat man bis der Tank steht schon mehr ausgegeben als man in den nächsten 10 Jahren verheizt hätte.


    Da machen die Lieferungen oder die Gebühr für den Gasanschluss dann schon 10-15% aus, ein ähnlicher Wert wie wenn die Vorlauftemperatur 35°C oder 45°C hat. Ich würde die Wärmepumpe einfach als Sorglos Variante sehen, nicht unbedingt als wirtschaftlich optimalste Lösung.

    Das hab ich mir auch grade gedacht.


    Und vermutlich wird das auch nur für die wirklich kalten Tage benötigt, deshalb würde ich die Steuerung ersetzen mit was aktuellem, muß ja nicht Viessmann draufstehen, gibt auch andere nette Sachen. Das kostet wenns teuer wird vielleicht 1000 €.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Ich tausche heuer Öl gegen Öl (die alte Buderus hat tatsächlich 50 Jahre (!) gehalten).

    Grund:

    Kosten Gasanschluss (liegt schon in der Straße): 5.000€

    Kosten 11.000 l-Öltank entsorgen: 3.000 €

    Kosten neue Ölheizung ca. 15.000 € (ungefähr wie Gasheizung)

    Bis die 8.000€ der ersten 2 Positionen durch Gas wieder eingespart sind, läuft viel Wasser die Pegnitz hinab.


    Aufgrund Schattenlage ist Sonnennutzung leider nur eingeschränkt möglich (Investitionen in der Richtung rechnen sich also nicht besonders).

    Thomas
    Doppelspitzen verhindern nicht die galoppierende Dummheit sondern verdoppeln die Inkompetenz.

  • Was soll die neue Ölheizung kosten???


    Ist da eine Tanksanierung dabei oder warum ist das so teuer?

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski