Austritt aus der Kirche..

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  • Ich investiere gerade in meine eigene Immobilie. Da weiß ich wenigstens das die Sache Hand und Fuss hat und nicht ein hässliches Faß ohne Boden ist wie in Limburg ;)





    Naja – ich bin seinerzeit im zarten Alter von 13 Jahren aus der Kirche ausgetreten,weil der damalige
    Pastor, der mich auch geraume Zeit vorher getauft hatte,gemeint hatte, er könnte im Religionsunterricht einen ungeduldigen Schüler (wegen Zwischenfragen zum Verständnis)mit dem Wurf seines Schlüsselbundes(incl. bis heute sichtbarer Narbe) dahingehend disziplinieren:flop:. Der Gang zum örtlichen Amtsgericht mit meinem Antragsformular zur Abmeldung von der RK Kirche war damals für mich schon eine Herausforderung.
    edit : bis heute durchgehalten ;)


    Uli

    PS. den finanziellen Vorteil, der über die Jahre sich dann ergeben hat, kann ich natürlich nicht mehr nachvollziehen

  • Nachdem sich nun auch Vertreter der katholischen Kirche (in der ich noch Mitglied bin) für einen muslimischen Feiertag aussprechen, werde ich nun wohl auch austreten. >500€ im Jahr kann ich auch anderweitig verwenden.

  • Heb dir die Bestätigung vom Amt über den Austritt gut auf!
    Gab schon etliche Fälle von Nachforderungen.


    Siehe: http://www.faz.net/aktuell/wir…teuer-werden-1597032.html



    Nachweispflichtig bist nämlich du als Ausgetretener.


    PS: habe den Austritt noch keine einzige Sekunde bereut, viel eher, dass ich nicht noch früher ausgetreten bin!

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Bin vor ca. 25 Jahren ausgetreten. Wüsste nicht, was es da zu bereuen gäbe.


    aAdW wo jeder schräg angeschaut wird, der nicht sonntags in die Kirche rennt, ist das (noch) was anderes.
    Mir war aber schon immer egal, was andere von mir denken und ich bin hier noch nie(!) in die Kirche gerannt.
    Nachteile gabs auch keine, auch wenn erst anders befürchtet.


    Gut, ich darf hier nicht aufn Friedhof - aber das ist *mir* dann auch schon egal wenns soweit ist :crazy:

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Nachdem sich nun auch Vertreter der katholischen Kirche (in der ich noch Mitglied bin) für einen muslimischen Feiertag aussprechen, werde ich nun wohl auch austreten.


    Exakt so ist es bei mir auch!

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)

  • aAdW wo jeder schräg angeschaut wird, der nicht sonntags in die Kirche rennt, ist das (noch) was anderes.
    Mir war aber schon immer egal, was andere von mir denken und ich bin hier noch nie(!) in die Kirche gerannt.
    Nachteile gabs auch keine, auch wenn erst anders befürchtet.


    Gut, ich darf hier nicht aufn Friedhof - aber das ist *mir* dann auch schon egal wenns soweit ist :crazy:


    Wohne auch in einer bayerischen 4.000 Seelen Gemeinde, von daher...
    Ansonsten kann ich das, was du geschrieben hast, zu 100% unterschreiben. :top:

  • Mich interessiert es nicht was andere vom mir denken....
    Wenn der Kirchengang für das Ansehen in den ländlichen Regionen Bayerns wichtig ist dan tut man es nicht aus Religiösen Gründen sondern um der Häuchlerei wegen.....


    Ich bin aus der Überzeugung ausgetreten das ich die Meinung der Kirche in vielen Punkten nicht teile und deshalb auch nicht für deren Finanzierung gerade stehen möchte.


    Wenn ich was gutes tun will brauche ich dazu die Kirche nicht.

    Breitmaulfrosch

    Mehr Käse = mehr Löcher..mehr Löcher = weniger Käse...Mehr Käse = weniger Käse?


  • Wenn der Kirchengang für das Ansehen in den ländlichen Regionen Bayerns wichtig ist dan tut man es nicht aus Religiösen Gründen sondern um der Häuchlerei wegen.....


    Genau so siehts aus, und gerade die fleißigsten Kirchengeher zerreißen sich am ehesten die Mäuler - aber seis drum, isso.



    Ich bin aus der Überzeugung ausgetreten das ich die Meinung der Kirche in vielen Punkten nicht teile und deshalb auch nicht für deren Finanzierung gerade stehen möchte.


    Dito hier :top:

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.


  • Ich bin aus der Überzeugung ausgetreten das ich die Meinung der Kirche in vielen Punkten nicht teile und deshalb auch nicht für deren Finanzierung gerade stehen möchte.

    Man zahlt als normaler Steuerzahler genug für Kirche.

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Man zahlt als normaler Steuerzahler genug für Kirche.


    Stimmt. Aber die Kirchensteuer geb ich lieber für, aus meiner Sicht, Sinnvollere Dinge aus.

    Breitmaulfrosch

    Mehr Käse = mehr Löcher..mehr Löcher = weniger Käse...Mehr Käse = weniger Käse?

  • Man zahlt als normaler Steuerzahler genug für Kirche.


    Ja,
    da kommt man ja leider nicht drumherum. :rolleyes: Sonst hätte ich DAS auch schon längst abgestellt.


    Witzig ist, dass die katholische Kirche der größte private Großgrundbesitzer in D. ist (u.a. werden diese Ländereien verpachtet aber nur in den allerseltensten Fällen verkauft, längstmöglich ist meines Wissens nach 99 Jahre Pacht möglich).
    Sie nehmen wirklich viel Kohle über die Kirchensteuer ein.
    Sie bekommen die Bischöfe, Erzbischöfe, Weihbischöfe und Vikare vom Steuerzahler bezahlt.


    Zitat von vom Link oben


    Ein Bischof wird meistens nach der Besoldungsstufe B6 bezahlt und damit erhält er etwa 8.000 Euro als Grundgehalt. Ein Erzbischof kann bis zur Besoldungsstufe B10 kommen und damit hätte er ein Grundgehalt von zirka 11.000 Euro. Die Bischöfe erhalten zusätzlich zum Grundgehalt noch Dienstwohnungen und Dienstwagen und diese Dienstwagen müssen sie nicht selbst lenken, sondern es gibt noch einen Fahrer obendrauf.



    Und TROTZDEM stehen hier regelmäßig die Bettler vor der Tür und bitten um Spenden für die Sanierung der Kirchenorgel, des Kirchendachs, der Sitzbänke etc.


    In jeder Messe wird der Klingelbeutel aufgehalten und weiter gesammelt, es gibt unendlich viele unentgeltliche Helfer, die aus Überzeugung die Arbeit übernehmen während die Kirche selber schööööööön die Hand aufhält bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
    Wasser predigen und Wein hektoliterweise saufen!


    Wenn ich nur darüber schreibe, bekomme ich schon wieder so einen Hals :motz::motz: Sauladen elender!

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Ich weiß ja nicht, wie bei Dir in der Region die Kirche organisiert ist, aber die evangelischen Kirchen im Norden schwimmen definitiv nicht im Geld, wie das hier immer fälschlicherweise angenommen wird.


    Je nach Anzahl der Gemeindeglieder in einer Kirchengemeinde verändert sich natürlich die Zuteilung der Einnahmen aus der Kirchensteuer. Wenn die Wirtschaft gut läuft, kommt natürlich auch etwas mehr Geld in der Gemeinde an. Ein Großteil ist aber wichtig, um die Kirchenkreise zu finanzieren. Glaubt jemand ernsthaft, die ganze Organisation einer Kirchengemeinde ist von den Pastoren allein zu bewältigen? Das braucht jede Menge Organisation des Kirchenkreises, der auch die Buchhaltung und ähnliches für die Gemeinden übernimmt.


    Das Geld aus der vereinnahmten Kirchensteuer reicht aber in vielen Gemeinden nicht aus, um so kostspielige Ausgaben wie Kirchensanierungen oder ggfs. Neubauten von Gemeindesälen zu bezahlen. Da hat eine Gemeinde Glück, wenn sie über weitere Immobilien verfügt, die Einnahmen aus Vermietung reinbringen.
    Was meinst Du, was der Unterhalt eines Kirchenbaus kostet? Glaubst Du, das wird aus dem Klingelbeutel finanziert, wo Oma Paschulke am Sonntag nach dem Gottesdienst zwei Euro reinwirft?
    Das wird auch dazu führen, daß in der Zukunft in vielen Gemeinden Kirchen geschlossen werden und Gemeinden zusammengelegt werden müssen.


    Und was die Kollekte anbetrifft: In der Regel sammelt die Kirche diese Kollekten für andere wohltätige Zwecke ein und gibt diese weiter. Das sind die sogenannten Pflichtkollekten. Diese Zwecke müssen also noch nicht einmal direkt etwas mit der Kirche zu tun haben. An ein paar Sonntagen im Jahr darf die Kirche dann auch mal für die eigenen Projekte sammeln. Ob das nun für die Seniorenarbeit oder Konfirmandenprojekte gedacht ist. Der Großteil wird jedoch weitergegeben.


    Ehrenamtliche Helfer, die ihre Arbeitszeit für die Kirche unentgeltlich anbieten, sind eine wichtige Stütze. Ohne die würde eine Kirchengemeinde gar nicht mehr funktionieren.


    Wenn man wenig oder keine Ahnung vom Hintergrund einer solchen Organisation hat, ist es manchmal besser, zu dem Thema nicht allzu viel von sich zu geben, was einfach nicht stimmt.


    Ich engagiere mich ebenfalls in meiner Kirchengemeinde und es ist ein gutes Gefühl, wenn man hier seine Hilfe in einem gewissen Rahmen zur Verfügung stellen kann, denn für viele Menschen ist die Kirche immer noch eine wichtige Stütze und ein Stück Heimat. Nicht nur für alte Menschen. Die Kirche macht viele Menschen sehr glücklich. Ob das nun Taufen, Konfirmationen oder Trauungen sind - für viele ist das immer noch sehr wichtig, sich Gott in einigen Eckpunkten des Lebens anzuvertrauen.


    Meine Kinder haben oder hatten einen tollen Kindergartenplatz in unserer Kirchengemeinde. Auch sowas finanziert sich nicht von alleine sondern erfordert Gelder des Kirchenkreises. Für mich ist es da eine Selbstverständlichkeit, daß ich selbst Mitglied in der Kirchengemeinde bin, so ich von dieser Einrichtung profitieren möchte. Daß das nicht für die Kirche selbst Gültigkeit hat, ist klar. Jeder darf in die Kirche - ob ausgetreten oder nicht.


    Das waren mal meine Gedanken dazu, weil es mich irgendwie traurig macht, wie schäbig hier über die Kirche im Allgemeinen geschrieben wird. Da bekommt man den Eindruck, jeder der sich auch nur Gedanken und die Zukunft der Kirchen macht, wird als Vollidiot hingestellt. Das will ich so nicht stehen lassen.


    Ich kann natürlich nur für die evangelische Nordkirche sprechen, mit den Katholiken habe ich selbst regionalbedingt wenig am Hut. :D

    Es ist nicht so, als hätte man es nötig, ein altes Auto zu fahren - man hat es nur nicht nötig, ein neues zu fahren!

  • DocBrown
    Vielen Dank für Deine ausgewogene und völlig unaufgeregte Berichterstattung!


    Auch ich schätze die Arbeit der hiesigen katholischen ;) Kirche sehr. Und mir geht es auch nicht primär darum, dass ich mir das Geld spare. Beim Klingelbeutel bin ich auch nicht knausrig.


    Aber mir wird aktuell wirklich übel, wenn ich die politischen Stellungnahmen der Kirche zu politischen Themen lese. Die sollen sich da raushalten.
    Und ich möchte definitiv nicht, dass mit meiner doch recht üppigen Kirchensteuer eine in meinen Augen verfehlte Politik finanziell unterstützt bzw. die Maßnahmen bezahlt werden.


    Ich gebe das Geld gerne - aber für die eigenen Leute, für die, die schon länger hier leben! Von daher trage ich mich mit dem Austritt erst seit 2 Jahren - und habe mich auch noch nicht dazu durchringen können!

    Und der Funke der Freiheit ist glühend erwacht!
    (Theodor Körner)


    Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben!

    (Otto von Bismarck)


  • Wenn man wenig oder keine Ahnung vom Hintergrund einer solchen Organisation hat, ist es manchmal besser, zu dem Thema nicht allzu viel von sich zu geben, was einfach nicht stimmt.



    Danke für diese ungerechtfertigte Ohrfeige - mein Vater ist im Kirchenvorstand (allerdings nicht der hiesigen Gemeinde).
    Darüber bekomme ich ausreichend Infos mit, um mir eine eigene Meinung erlauben zu dürfen.


    Die Pachtinfo ist auch aus erster Hand, handelt es sich doch um die Wiese, die ich selber für meine Pferde eine Zeit lang gepachtet hatte.


    Die Betteleien zuerst für das neue Dach, die neuen Sitzbänke, der neue Boden und letztlich die neue Orgel sind auch allesamt aus 1.Hd. direkt erlebt, nämlich an meiner Haustüre.


    Wenn du nun mal nach dem Bistum "Eichstätt" suchst, dann wirst du feststellen, dass eben dieses Bistum, u.a. Audi sei Dank, verdammt viel Geld an der Hand hätte.


    Weiterhin wurde sogar im hiesigen Gemeindeblatt, entgegen der Trennung von Staat und Religion, dazu aufgerufen, per unentgeltlicher freiwilliger Hilfe doch bei der Renovierung der Kirche zu helfen.



    Weißt du, irgendwann ist das Maß einfach voll.


    Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Bischöfe ihre, nicht gerade mickrigen, Gehälter samt Dienstwagen + Fahrer und Wohnung(en) vom Staat bezahlt bekommen, wenn dann obendrein noch so ein Vogel wie der Tebarz in die Öffentlichkeit geraten... ja, dann sei mir meine kritische Hinterfragung durchaus gestattet.


    Und diese "Feinheiten" der Kirchenführung zieht sich durch alle Gemeinden, in denen ich bisher wohnhaft war.


    Es gibt sicherlich etliche Leute, die dort aus voller Überzeugung aktiv sind - aber es gibt auch eine ganze Menge, bei denen das nicht so ist.

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.


  • Ich gebe das Geld gerne - aber für die eigenen Leute, für die, die schon länger hier leben!


    Na ja, Barmherzigkeit ist ja keine Frage der Staatsangehörigkeit des Empfängers, oder (so mit Josef/Maria und dem Stall angefangen)!?:confused:


    Ich habe auch schon ein paar Mal überlegt (wir gehen übrigens so gut wie nie in die Kirche und haben dadurch, obwohl wir im tiefsten Bayern wohnen, noch keinerlei Probleme gehabt), aber mit der Arbeit der Kirche auf kommunaler Ebene bin ich (im Großen und Ganzen) ja zufrieden, mit dem mittleren und oberen Management kann ich nicht viel anfangen...

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Olli, nimm mir die folgenden Antworten bitte nicht persönlich, wir haben da vermutlich eine vollkommen unterschiedliche Denkweise drüber.

    Je nach Anzahl der Gemeindeglieder in einer Kirchengemeinde verändert sich natürlich die Zuteilung der Einnahmen aus der Kirchensteuer. Wenn die Wirtschaft gut läuft, kommt natürlich auch etwas mehr Geld in der Gemeinde an. Ein Großteil ist aber wichtig, um die Kirchenkreise zu finanzieren. Glaubt jemand ernsthaft, die ganze Organisation einer Kirchengemeinde ist von den Pastoren allein zu bewältigen? Das braucht jede Menge Organisation des Kirchenkreises, der auch die Buchhaltung und ähnliches für die Gemeinden übernimmt.

    Ich weiss weder was ein Kirchenkreis ist, noch wozu man ihn braucht, obwohl ich getauft und konfirmiert bin ist da mit einer Kirchengemeinde wohl was an mir vorübergegangen. Ich respektiere jeden, der sich in einer Gemeinschaft einbringt. Ob das Kirche sein muß darf sich jeder selbst aussuchen.


    Das Geld aus der vereinnahmten Kirchensteuer reicht aber in vielen Gemeinden nicht aus, um so kostspielige Ausgaben wie Kirchensanierungen oder ggfs. Neubauten von Gemeindesälen zu bezahlen. Da hat eine Gemeinde Glück, wenn sie über weitere Immobilien verfügt, die Einnahmen aus Vermietung reinbringen.
    Was meinst Du, was der Unterhalt eines Kirchenbaus kostet? Glaubst Du, das wird aus dem Klingelbeutel finanziert, wo Oma Paschulke am Sonntag nach dem Gottesdienst zwei Euro reinwirft?
    Das wird auch dazu führen, daß in der Zukunft in vielen Gemeinden Kirchen geschlossen werden und Gemeinden zusammengelegt werden müssen.

    Wenn die örtliche Fußballgemeinschaft neue Tore braucht oder den Trainingsraum sanieren will ist das auch nicht mein Problem.


    Und was die Kollekte anbetrifft: In der Regel sammelt die Kirche diese Kollekten für andere wohltätige Zwecke ein und gibt diese weiter. Das sind die sogenannten Pflichtkollekten. Diese Zwecke müssen also noch nicht einmal direkt etwas mit der Kirche zu tun haben. An ein paar Sonntagen im Jahr darf die Kirche dann auch mal für die eigenen Projekte sammeln. Ob das nun für die Seniorenarbeit oder Konfirmandenprojekte gedacht ist. Der Großteil wird jedoch weitergegeben.

    Komischerweise finde ich weder auf Weihnachtsmärkten bei uns noch auf Oster- oder Pfingstmärkten einen Stand der örtlichen Kirchengemeinde, die mir ne Rote und ein Bier verkaufen wollen. Jeden anderen Briefmarkenzüchterverein aber schon. Dabei wären doch gerade die so benannten Märkte gelegenheit, hier was aufzubessern. Wenn ich mir so ansehe was so mancher Karnickelzüchterverein für ne Bude hat, respekt.


    Ehrenamtliche Helfer, die ihre Arbeitszeit für die Kirche unentgeltlich anbieten, sind eine wichtige Stütze. Ohne die würde eine Kirchengemeinde gar nicht mehr funktionieren.

    :top: Wie in jedem anderen Verein aber auch. Finde ich gut!


    Wenn man wenig oder keine Ahnung vom Hintergrund einer solchen Organisation hat, ist es manchmal besser, zu dem Thema nicht allzu viel von sich zu geben, was einfach nicht stimmt.

    Ich hab davon null Ahnung. Für mich ist dieser 2000 Jahre alte Fischerverein genau gleich interessant wie der Fußballclub von nebenan.


    Ich engagiere mich ebenfalls in meiner Kirchengemeinde und es ist ein gutes Gefühl, wenn man hier seine Hilfe in einem gewissen Rahmen zur Verfügung stellen kann, denn für viele Menschen ist die Kirche immer noch eine wichtige Stütze und ein Stück Heimat. ...

    Und ich engagiere mich anderswo, denn es ist ein gutes Gefühl, wenn man hier seine Hilfe in einem gewissen Rahmen zur Verfügung stellen kann, denn für viele Menschen gibt es auch ausserhalb der Kirche wichtige Stützen und ein Stück Heimat. ...


    Meine Kinder haben oder hatten einen tollen Kindergartenplatz in unserer Kirchengemeinde. Auch sowas finanziert sich nicht von alleine sondern erfordert Gelder des Kirchenkreises.

    Wenn ich mir so ansehe wie Kindergärten bei uns bebeitragt werden, frage ich mich was zusätzlich noch nötig ist.



    Das waren mal meine Gedanken dazu, weil es mich irgendwie traurig macht, wie schäbig hier über die Kirche im Allgemeinen geschrieben wird. Da bekommt man den Eindruck, jeder der sich auch nur Gedanken und die Zukunft der Kirchen macht, wird als Vollidiot hingestellt. Das will ich so nicht stehen lassen.

    Ist das nun ne Glaubensfrage oder ne Kritik an Nicht- oder Andersgläubigen?


    Gruß
    Martin

    Ich dachte echt erst die verarschen uns mit der CO2 Steuer. Aber kaum bezahlt, zack, 16 Grad im August :idee:

  • Amtrack:
    Es liegt mir fern, irgendwem Ohrfeigen zu verteilen.


    Deine Posts klingen mir allerdings zu aufgeregt, weil Du Dich permanent vorwiegend über Bischofsbesoldungen oder den extremen Fall des Tebartz van Elst aufregst. Das ist doch zu einseitig berichtet und stellt NICHT die Allgemeinheit korrekt dar.


    Ich wette mit Dir, daß im Großteil unseres Landes keine Betteleien an der Tür stattfinden, außer eine Kirchengemeinde ist großflächig derartig schlecht aufgestellt, daß sie keinen anderen Weg mehr sieht, als die Gemeinde in Hausierermanier um Geld zu bitten. Das ist eher die Ausnahme, als die Regel und kommt mir äußerst ungewöhnlich vor. Daß so etwas auf Deine Gemeinde scheinbar zutrifft, erklärt auch die Bitte um Hilfe bei der Sanierung. Vermutlich mangelt es durch die zahlreichen Kirchenaustritte derart am Geld, daß zu diesem ungewöhnlichen Mittel gegriffen wird. Daß das lästig ist, kann ich nachvollziehen. Aber das ist doch deshalb nicht die Regel.


    Auch, wenn Deine Beobachtungen hiervon scheinbar geprägt sind...


    Vielleicht ist das auf dem Land auch extremer als in der Stadt, wo in der Regel recht gut organisierte Kirchenkreise agieren. Da fehlt mir die Erfahrung.


    Dennoch empfinde ich den Stil als unpassend, die gesamte Kirche über einen Kamm zu scheren, weil man selber meint, schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Hat Deine Kirchengemeinde Dir persönlich denn irgendwie Schaden zugefügt?

    Es ist nicht so, als hätte man es nötig, ein altes Auto zu fahren - man hat es nur nicht nötig, ein neues zu fahren!

    Einmal editiert, zuletzt von Doc Brown ()