Winterreifen vs. Sommerreifen

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  • Gegenfrage: Bist du bei schlechten Straßenverhältnissen auf deinen Wagen angewiesen oder kannst du den Wagen stehen lassen und mit dem ÖPNV fahren? Wenn du auf deinen Wagen angewiesen bist =>


    Zitat Coup:


    ....was ist günstiger???????????


    einen Satz neuer Winterreifen (oder ggf.gebrauchte über ebay...) oder ein verschuldeter Blechschaden? .............

  • Ähnliche Situation, neue gekauft über reifendirekt, mit 3 % Rabatt weil ADAC Mitglied :D


    Ich hab für 4 Pneumant PN 150 wintec incl. ADAC Rabatt 263 € gelöhnt, dafür spare ich mir den gebrauchten ebay Schrott.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Zitat

    Original geschrieben von HAN Oli
    Aber Österreich, geile Regel, "wenn winterreifen abgefahren ists ein Sommerreifen" :kpatsch: da kauf man sich nen kühlschrank und haut den rund und dann ists ein reifen wäre genauso stuss. :kpatsch:


    Bei manchen Aussgagen wundere ich mich schon ... :confused:


    Noch blöder finde ich die Regel, dass ein Winterreifen bis 1,6mm als Winterreigfen gilt. Das stelle ich mir schön vor mit den Dingern auf Schneematsch oder Schnee. :confused:

  • Ok, die 4mm sind wieder mal ´ne Empfehlung.
    Na ja, man lernt halt nie aus.


    Hat aber auch den Vorteil, daß ich mit meinen noch lange fahren kann... :D


    Mal so nebenbei an die Öszies:
    Bei uns gibt es Winter und Winter.
    Da kann man je nach Gegend auch mit Sommerreifen locker mithalten.


    MfG
    Der Schleicher

    Straße naß, Fuß vom Gas. Straße trocken, rauf den Socken...

  • Zitat

    Original geschrieben von Motorenwerke
    Hi!


    Ich schließe mich ebenfalls den PRO Meinungen zu den Winterreifen an.
    Aufgrund der angesprochenen Unterschiede bei den Gummimischungen hast Du beim Winterreifen schon ab ca. +7°C bessere Brems- und Gripeigenschaften mit einem "richtigen" Winterreifen. Liegt die Temperatur im Minusbereich und ist es dazu trocken werden die Bremswerte mit den Sommerpneus beispielsweise massiv länger, auch wenn diese Witterung den problemlosen Einsatz von Sommerreifen zulassen würde, sind diese Bedingungen ein absolutes "NO GO" für einen Sommerschlappen.


    Gruß Marcel


    woher hast du denn diese weissheit? sommerreifen sind bei trockenheit und "deutschen" wintertemperaturen immer die bessere alternative. da es aber eher salz glitschig, nass und matschig ist sind alten winterreifen der vorzug zu gewähren, zumal bei matsch oder festgefahrener matscheisdecke, sommerreifen sich sehr schnell als echtes verkehrsrisiko entpuppen. da fährt man selbst mit abgefahrenen winterreifen noch klassen sicherer.

    Besser 1000 kg als 1000 PS

  • Zitat

    Original geschrieben von Blue Rabbit
    woher hast du denn diese weissheit? sommerreifen sind bei trockenheit und "deutschen" wintertemperaturen immer die bessere alternative.


    Weissheit ist vielleicht der falsche Ausdruck. Ich spreche eher von meinen Erfahrungen bezüglich Bereifungen im Winter, welche ich in meinem Teil von Deutschland gesammelt habe. ;)
    Die "deutschen" Wintertemp. lagen im übrigen in ganz D Anfang des Jahres wochenlang zwischen -10°C und -20°C, wenn ich mir recht errinnere. Da möchte ich persönlich nicht mit Sommerschlappen, auch auf trockener Straße, unterwegs sein.


    Gruß Marcel

  • Zitat

    Original geschrieben von Motorenwerke
    Weissheit ist vielleicht der falsche Ausdruck. Ich spreche eher von meinen Erfahrungen bezüglich Bereifungen im Winter, welche ich in meinem Teil von Deutschland gesammelt habe. ;)
    Die "deutschen" Wintertemp. lagen im übrigen in ganz D Anfang des Jahres wochenlang zwischen -10°C und -20°C, wenn ich mir recht errinnere. Da möchte ich persönlich nicht mit Sommerschlappen, auch auf trockener Straße, unterwegs sein.


    Gruß Marcel


    vielleicht liegt der unterschied in der bereifung (breitreifen vs. normal reifen).
    ich habe mit sommerreifen bei -10 grad deutlich kürzere bremswege (ca. 15%) als mit winterreifen - sehr guten winterreifen (pirelli snowsport 225/255 18").
    die reifentemperatur beträgt bei mir immer min. 25 grad nach kurzer fahrzeit - da entwickeln die sommerreifen (bridgestone potenza s-03, 19" 235er - 265er ) bereits sehr guten grip. für den grip ist ausschliesslich die reifentemperatur, nicht die asphalttemperatur, verantwortlich.

    Besser 1000 kg als 1000 PS

  • Zitat

    Original geschrieben von Motorenwerke
    Weissheit ist vielleicht der falsche Ausdruck. Ich spreche eher von meinen Erfahrungen bezüglich Bereifungen im Winter, welche ich in meinem Teil von Deutschland gesammelt habe. ;)
    Die "deutschen" Wintertemp. lagen im übrigen in ganz D Anfang des Jahres wochenlang zwischen -10°C und -20°C, wenn ich mir recht errinnere. Da möchte ich persönlich nicht mit Sommerschlappen, auch auf trockener Straße, unterwegs sein.


    Gruß Marcel


    Äh wohnst du auf der Zugspitze??
    http://www.klimadiagramme.de/Deutschland/zugspitze2.html
    Und nicht einmal dort werden die -20° erreicht.
    Hier in Leipzig werden kaum die 0 Grad unterschritten
    http://www.klimadiagramme.de/Deutschland/leipzig.html
    Oder ist für dich die Tagestiefsttemperatur irgendwann morgens 4 Uhr der Maßstab :)

  • Na ja,


    er meint vielleicht die paar grottigen Tage letzten Winter.
    Hier am Rhein gibts das Chaos wegen der paar ängstlichen Flocken nur Montags früh auf dem Weg zur Arbeit...


    MfG
    Der Schleicher

    Straße naß, Fuß vom Gas. Straße trocken, rauf den Socken...

  • Zitat

    Original geschrieben von Schleicher
    Na ja,
    er meint vielleicht die paar grottigen Tage letzten Winter.
    MfG der Schleicher


    Genau die meinte ich, und bei uns waren das nicht nur ein paar Tage.
    Blue Rabbit, Du hast natürlich recht das es auf die Reifentemp. ankommt und nicht auf die unmittelbare Lufttemp.
    zinn, NEIN ich wohne nicht auf der Zugspitze, aber was sagt mir bitte eine Duchschnittstemperatur über den Monat gemessen aus? Mir jedenfalls, Nichts! Wenn ich Morgens um 6,30 Uhr zur Arbeit fahre, ist es selten wärmer als die Tiefstemp. der Nacht.


    Gruß Marcel

  • Zitat

    Original geschrieben von Coup
    Tja, unser Blue Rabbit, er läßt halt gerne die Pellen kreisen :D


    spass beiseite:
    eigenartigerweise ist diese reifentemperatur bei reifen mit kleinen querschnitten ohne auf der letzten rille unterwegs zu sein, sehr schnell erreicht. 5 minuten tempo 100 und der reifen hat auch im winter 20 grad.

    Besser 1000 kg als 1000 PS

  • Naja war ja etwas mißverständlich ausgedrückt. Immerhin bezogst du dich auf Erfahrungen und ganz Deutschland. Inzwischen bezieht sichs auf den letzten Winter.
    Ich bin klar pro Winterreifen und hab meine schon drauf. Mir sträuben sich aber immer wieder die Nackenhaare wenn ich hier solche bescheuerten und überzogenen Argumente lese. Wir haben in D bis jetzt kein Wetter was eine allgemeine Winterreifenpflicht rechtfertigt. Deshalb ist das Gesetz auch so wischiwaschi. Und im Umkehrschluß müsste es ja auch bedeuten das es eine Owi ist, wenn ich bei warmen Temperaturen mit WR fahre und deshalb irgendwo eher abschmiere als mit Sommerreifen. Fangen wir dann an pausenlos die Räder zu wechseln :rolleyes: .
    Ist doch Käse.
    Und die Leute die bei Glätte nicht von Stelle kommen, weil die nicht in der Lage sind gefühlvoll Gas zu geben, retten die WR auch nicht. Die werden immer noch vor dir am Hang stehen., latschen wie blöd aufs Gas und wundern sich warum sie rückwärts den Berg runterrutschen :eek:

  • Zitat

    Original geschrieben von Blue Rabbit
    spass beiseite:
    eigenartigerweise ist diese reifentemperatur bei reifen mit kleinen querschnitten ohne auf der letzten rille unterwegs zu sein, sehr schnell erreicht. 5 minuten tempo 100 und der reifen hat auch im winter 20 grad.


    vielleicht liegt das an dem geringern Luftvolumen im Reifen, dann wirds schneller warm.
    Mal ne andere Frage, woher die genaue Temperatur, hast du ein Thermometer zwischen Reife und Felge einbauen lassen?



    Aber du hast recht, ich hatte letztens sozusagen einen Notafll und mußte sehr schnell in Hamm sein, dabei bin ich mit den Winterschlappen dauernd über 200km/h gefahren, abgesehen davon, dass es total schwammig war, habe ich mal hinterher die Reifen angühlt, die waren schon sehr sehr heiß.....außerdem haben die gestunken :D


    .... fast wie in der Werbung von früher, hätte ich mir ne Zigarette anzünden können :D , aber ich rauche ja schon seit Jahren nicht mehr ;)

    Gruß Coup!

  • blue rabbit kann dir nur zustimmen...


    Reifen erwärmen sich schnell und spätestens dann (aber meist auch vorher schon) bremsen SR halt deutlich besser als WR auf trockener und nasser Fahrbahn egal bei welcher in Deutschland erreichbaren Temperatur...


    da ich fast nur auf trockener und nasser Fahrbahn unterwegs bin, sind WR mehr als fragwürdig, ich zieh sie trotzdem drauf für wenige Wochen.


    Entscheidend: ich muss meine Fahrweise wegen WR deutlich mehr anpassen als wenn ich nur mit SR fahre im Winter. Mit SR nur wenn wirklich Schnee liegt und mit WR eigentlich fast immer, weil eben die Fahreigenschaften in 95% der Fälle schlechter sind...


    Auf trockener Fahrbahn gibt's im Winter deutlich mehr Auffahrunfälle wegen den exorbitant längeren Bremswegen der WR, jede Wette. Ist ein Scheissgefühl wenn man normale Reifen gewöhnt ist und dann mal hart aus 210 runterbremsen muss mit den weichen WR, echt übel

  • Hallo,


    pauschal fehlt mir zu der Fragestellung etwas das Verständnis.
    Sowohl schlechte abgefahrene Winterreifen als auch gute Sommerreifen sind für den Winter wohl grob fahrlässig, oder?
    Der Wohnort ist eigentlich egal, es braucht nur einmal richtig zu schneien (ob in Flensburg, Berlin oder Garmisch) und kurz vor dem Zebrastreifen, über den gerade ein Erstklässler geht, sind beide Reifen unerträglich fürs Gewissen.


    mombi

    Wenn es einfach wäre, würde es jeder machen!

  • Zitat

    Original geschrieben von mombi
    pauschal fehlt mir zu der Fragestellung etwas das Verständnis.
    Sowohl schlechte abgefahrene Winterreifen als auch gute Sommerreifen sind für den Winter wohl grob fahrlässig, oder?
    Der Wohnort ist eigentlich egal, es braucht nur einmal richtig zu schneien (ob in Flensburg, Berlin oder Garmisch) und kurz vor dem Zebrastreifen, über den gerade ein Erstklässler geht, sind beide Reifen unerträglich fürs Gewissen.
    mombi


    Und was ist eigendlich dann mit den Erstklässlern die er an den 40 Tagen dann bei +10° mit den WR umniete :confused::confused: Die haben dann nur Pech gehabt oder was?
    Für solche Argumentation fehlt mir auch das Verständniss. Wenn es so wäre wie du schreibst, würde derjenige gar nicht bis zum Zebrastreifen kommen oder?
    Oder ist das die einzige Stelle wo du auf der letzten Rille bremst?
    Der Anhalteweg kann bei 50kmh zwischen 206m und 28m bei einer Reaktionszeit von 1s betragen. Da gehts aber nur um den Untergrund. Über die echte Differenz bei der Haftreibung zwischen Sommer und Winterreifen lässt sich keiner so richtig aus. Wahrscheinlich weil sie nicht so toll ist. Aber mit angeoasster Geschwindigkeit kann man viel mehr raushohlen :) .
    Wenn ich bei obigen 206m nur 30kmh fahr hab ich bloß noch 77m Bremsweg. Also bei 40% weniger Geschwindigkeit über 60% weniger Bremsweg!
    Wesentlich effektiver ist also eine angepasste Geschwindigkeit.
    Anhalteweg kannst hier nachrechnen:
    http://www.kfz-handwerk.de/bremsweg.php

  • Zitat

    Original geschrieben von zinn2003
    Und was ist eigendlich dann mit den Erstklässlern die er an den 40 Tagen dann bei +10° mit den WR umniete :confused::confused: Die haben dann nur Pech gehabt oder was?


    Auch dieser Punkt ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Die Antwort gibts du dir selbst, indem du sagst man soll mit angepasster Geschwindigkeit fahren, was ich zu 100% unterstütze.
    Es nutzt mir aber keine angepasste Geschwindigkeit, wenn ich erst noch anfangen muss zu rechnen, wann ich mit den abgeschruppten Winterreifen oder den Sommerreifen auf schneebedeckter Fahrbahn bremsen muss.
    Insofern sind auch Winterreifen bei 10 oder 15 Grad Celsius in Kombination mit angepasster Geschwindigkeit noch besser als den Winter mit Sommerreifen zu verbringen.
    Vielmehr glaube ich das viele ein paar Euros sparen möchten und deshalb auf Winterreifen verzichten. Die schönen Wintertage mit über 7 Grad Celsius kann man dann als Vorwand nehmen und wenns mal schneit, dann stehen alle mit Sommerreifen oder "abgefahrenen Winterslicks" früher oder später quer, egal wie weit das fahrerische Können reicht.


    Um zum Thema zurückzukommen:
    Ich würde die 4 mm Winterreifen dennoch den Sommerreifen vorziehen (wobei ich persönlich noch nie dermaßen abgefahrene Reifen auf meinen Autos hatte, vorher gibts neue Reifen, was letztlich auch meine Empfehlung an den Ersteller dieses Threads wäre).


    mombi

    Wenn es einfach wäre, würde es jeder machen!

  • Muss ich jetzt daraus schlußfolgern das ich wegen des schwammigeren Fahrverhaltens mit WR deshalb vorsichtiger unterwegs bin und demzufolge den Bremsweg besser einschätzen kann als wenn ich mit SR unterwegs bin :D:D .
    Sehr interessante Hypothese! :)
    Ich persönlich geh davon aus das die neuen Sommerreifen außer bei Neuschnee wesentlich besser sind als die ollen Winterreifen. Leider sind die entsprechenden Vergleiche dünn gesät. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Gehts am Ende darum mit Angst Kohle zu machen??
    Wieso wird nicht ernsthaft verglichen. Wieso ist bei so einem Test auch nie ein gebrauchter Reifen als Vergleich dabei? Neu ist der Reifen eh nur einen Winter. Und Wenigfahrer mit 10tkm im Jahr müssen ja inzwischen schnellabfahrende Billigreifen kaufen. Sonst muss man die ja noch weit vor Abnutzungsende wegen des Alters entsorgen.