Ich wollte keinen Youngtimer im täglichen Alltagsverkehr bewegen, auch wenn man sich an alles gewöhnt.
Sorry, aber ich denke, die Begriffe gehören schon seit längerem irgendwie überarbeitet bzw. gestaffelt.
In den 70ern war ein 20 Jahre altes Auto das man heute als YT bezeichnet Kernschrott und was 30 Jahre überlebt hat war nicht mehr alltagstauglich und mit Recht ein Oldtimer.
Aber die Entwicklung der Fahrzeuge ist nicht mehr linear fortgeschritten.
Natürlich gibt es heutzutage diverse Komfortausstattungen die das fahren noch komfortabler und sicherer machen.
Aber bereits in den 80ern kam das ABS in Serie und in den 90ern ein funktionierendes DSC, PDC usw.
Bereits ein E30 kann mit abstrichen immer noch sicher gefahren und gebremst werden. Einige der damals getesteten Faktoren, wie der Bremsweg kann man auch nicht mehr so im Raum stehen lassen weil ein Fahrzeug von damals mit intakter Bremse und modernen Reifen heute sicher einen kürzeren Bremsweg hat, wie damals
Und auch ein E46 ist zwar mittlerweile über 20 Jahre alt - aber wenn man nicht täglich auf der BAB unterwegs ist und daher gewisse Features gar nicht nutzt, dann hat der auch alles was man braucht und ob mein PDC piepst oder mir die kahle Wand hinter mir auf nem Bildschirm zeigt - wo ist da der Vorteil?
Andererseits ist in den modernen Autos so viel Vernetzung dass ein defektes Teil reicht um nahezu alles ausser Funktion zu setzen und ob ein Auto aus 2020 noch mit solchen "Reserven" gebaut wurde wie vor 20 Jahren?
Wenn alles nur noch möglichst billig sein soll, dann leidet die Qualität und ob der Kabelbaum aus Hinterweitfortistan auch 30 Jahre ohne Defekte hält müssen wir noch rausfinden.
