Ich hab's getan: Meinen ersten Diesel-Bimmer gekauft!

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  • Ich wollte keinen Youngtimer im täglichen Alltagsverkehr bewegen, auch wenn man sich an alles gewöhnt.

    Sorry, aber ich denke, die Begriffe gehören schon seit längerem irgendwie überarbeitet bzw. gestaffelt.

    In den 70ern war ein 20 Jahre altes Auto das man heute als YT bezeichnet Kernschrott und was 30 Jahre überlebt hat war nicht mehr alltagstauglich und mit Recht ein Oldtimer.

    Aber die Entwicklung der Fahrzeuge ist nicht mehr linear fortgeschritten.

    Natürlich gibt es heutzutage diverse Komfortausstattungen die das fahren noch komfortabler und sicherer machen.

    Aber bereits in den 80ern kam das ABS in Serie und in den 90ern ein funktionierendes DSC, PDC usw.

    Bereits ein E30 kann mit abstrichen immer noch sicher gefahren und gebremst werden. Einige der damals getesteten Faktoren, wie der Bremsweg kann man auch nicht mehr so im Raum stehen lassen weil ein Fahrzeug von damals mit intakter Bremse und modernen Reifen heute sicher einen kürzeren Bremsweg hat, wie damals

    Und auch ein E46 ist zwar mittlerweile über 20 Jahre alt - aber wenn man nicht täglich auf der BAB unterwegs ist und daher gewisse Features gar nicht nutzt, dann hat der auch alles was man braucht und ob mein PDC piepst oder mir die kahle Wand hinter mir auf nem Bildschirm zeigt - wo ist da der Vorteil?

    Andererseits ist in den modernen Autos so viel Vernetzung dass ein defektes Teil reicht um nahezu alles ausser Funktion zu setzen und ob ein Auto aus 2020 noch mit solchen "Reserven" gebaut wurde wie vor 20 Jahren?

    Wenn alles nur noch möglichst billig sein soll, dann leidet die Qualität und ob der Kabelbaum aus Hinterweitfortistan auch 30 Jahre ohne Defekte hält müssen wir noch rausfinden.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Klar, was nicht dran ist kann nicht kaputt gehen und bei meinem aktuellen Wagen kostet ein neuer Scheinwerfer soviel wie ein älterer Gebrauchtwagen.

    Ist aber immer die Frage, wo man die Grenze zieht.

    ABS, Airbag, ESP?

    PDC? Die neueren Autos sind dermaßen unübersichtlich, dass ich über die Kamera sehr froh bin - beim Kadett B habe ich sie nicht vermisst.

    Bislang erweisen sich moderne Autos als erstaunlich robust, man liest verhältnismäßig wenig von ernsten Defekten.

    Klar ist aber auch, dass es teuer werden kann, wenn Komfort- oder Sicherheitselektronik die Flügel streckt, es sind letztlich immer mehr rollende Computer.

    Optisch gefällt mir ein E 46 immer noch sehr gut, außen wie innen.

    Grüße Peter

  • Ist aber immer die Frage, wo man die Grenze zieht.

    ABS, Airbag, ESP?

    Das wäre für mich entscheidend und dazu noch Xenon.

    X Airbags gab es ab den 90ern, genau wie ABS und DSC oder Xenon und die funktionieren entweder total unauffällig und ausfallsicher oder eine Reparatur liegt noch im Rahmen weil man mittlerweile Xenon Brenner problemlos überall kaufen kann.

    PDC? Die neueren Autos sind dermaßen unübersichtlich, dass ich über die Kamera sehr froh bin - beim Kadett B habe ich sie nicht vermisst.

    PDC gibts seit den 90ern - aber ist die Kamera etwas das man zusätzlich zum Piepser brauchst oder doch nur Komfort an den DU dich gewöhnt hast.

    Ich geb Dir recht mit der Übersichtlichkeit aber warum es hinter mir piepst is mir doch wurst. Das muss ich nicht in der Kamera sehen, zumal man in den meisten Fällen eh aus größerer Entfernung eh mal nen Blick drauf geworfen hat bevor man dort rückwärts hin fährt.

    Bislang erweisen sich moderne Autos als erstaunlich robust, man liest verhältnismäßig wenig von ernsten Defekten.

    Die Fahrzeuge mit diesen Neuerungen sind noch nicht alt genug dass die Badewannenkurve nach oben geht.

    Mir reicht in Sachen Zuverlässigkeit das was ich von manchen Freunden höre, die im Fahrzeugbau (Auto wie Motorrad) als Ingenieure tätig sind, um schwarz zu sehen.

    Auch ich gehe mit der Zeit und fahre E-Autos: E30, E31 und E46! :daumen:

    Das BMW Cabrio ist eines jener sachlichen Transportmittel, das grundsätzlich offen, vollgetankt und mit dem Schlüssel im Zündschloß in der Garage stehen muß - für alle dringenden Fälle.

  • Der Sicherheitsaspekt ist mitnichten zu verachten wenn man ein aktuelles Fahrzeug und ein Fahrzeug von vor 15-20 Jahren gegenüberstellen mag. Dennoch denke ich auch, dass dieser Faktor nicht allzu groß ist. Viel mehr mögen dann Komfort-Features wie Kameras, bessere Navigationssysteme, Unterhaltungselektronik, etc. (und meinetwegen auch den Emissionsausstoß moderner Motoren) einen Mehrpreis rechtfertigen. Die ganz klassische Teuerungsrate kommt ja auch noch dazu.

    Dennoch finde ich es bemerkenswert, dass man vor 17 Jahren einen überaus vernünftigen Premium-Kombi als junger Gebrauchter für nicht mal 20.000 Euro bekam. Wobei ich, nachdem ich eben mal kurzerhand die Suche angeworfen habe, meinen Eindruck ein wenig relativieren kann. Einen 2-3 Jahre alten 320d Touring mit ähnlichen Kilometern kann man ja durchaus schon bei 23-24.000 EUR schießen.

    und edit: ich wollte den Thread für eine solche Diskussion nicht missbrauchen - fand es nur eine nette Anekdote bei Blick auf Seite 1. ^^

  • Mir ist der Faktor Sicherheit auch nicht unwichtig, aber ich denke nicht das es einen großen Unterschied macht, ob ich einen Unfall in meinem E61 oder einem F11 / G31 habe. Die ganzen Assistenzsysteme interessieren mich eh nicht so sehr, der größte Unterschied ist die bessere Integration vom Smartphone bei aktuellen Modell. :)

  • Dennoch finde ich es bemerkenswert, dass man vor 17 Jahren einen überaus vernünftigen Premium-Kombi als junger Gebrauchter für nicht mal 20.000 Euro bekam. Wobei ich, nachdem ich eben mal kurzerhand die Suche angeworfen habe, meinen Eindruck ein wenig relativieren kann. Einen 2-3 Jahre alten 320d Touring mit ähnlichen Kilometern kann man ja durchaus schon bei 23-24.000 EUR schießen.

    Was so ziemlich genau aber auch der Inflationsrate in der Zeit entspricht. Damalige (sehr günstige, man denke an ursprünglich aufgerufenen Preis) 16.990€ wären heute 22.968€. Wobei es dafür heute "mehr" Auto gibt. IMHO.

    Ausserdem müsste man wohl auch nicht nach einem 320d sondern aktuell eher noch den 318d heranziehen. Egal ob F31 oder G21.

    Man muss aber auch sehen, dass man damals bereits einen 320d touring locker auf 55k€ bringen konnte. Als ich 2004 den 530i kaufte stand so einer im AH rum, da dachte ich noch "110.000 Mark für nen 3er Diesel...." 8|

    Wenn Du das nächste Mal lachst, weil Deine Eltern Dich fragen wie sie einen Screenshot machen können, dann denke daran, dass sie Dir gezeigt haben wie man einen Löffel und das Klo benutzt... :zf:

  • Interessanter Rückblick?!

    Was ich mir am meisten in Hinsicht "moderneres Auto" wünschen würde, wäre ein besseres Abblendlicht. Vielleicht lässt sich dieses Manko über 3rd Tier (OSRAM Nightbreaker) zumindest etwas relativieren.

    Die für mich wichtigste Ausstattung besitzt mein E46: ABS, DSC+T, Klimaautomatik, Navi, 6 Gang- Handschaltung, Lederausstattung und kein Schiebedach.

    Bei meiner derzeitigen Jahresfahrleistung von 6 TKm funktioniert der Youngtimer ganz gut. Müsste ich wie früher 30-35 TKm fahren, ginge das vermutlich schlechter.

    Die Hauptvorteile von einem aktuellen Auto sehe ich in:

    - Abblendlicht (bereits genannt)

    - PDC

    - Verkehrsschilderkennung

    - Leiser im Innenraum

    - höhere Zuverlässigkeit

    - Sicherheit vor Enteignung (grün ideologische Fahrverbote)

    - makelloser Lack / Karosserie

    Der letzte Punkt ist umgekehrt jedoch auch ein Vorteil des Youngtimers, denn die heute übliche Fahrerflucht bei sogenannten Bagatellschäden ärgert einen weniger. Man selbst stellt auch mal ein Paket aufs Autodach ohne Angst vor Kratzerchen zu haben oder parkt nach dem Gehör ein (Spässle ?!).

    Viele Assistenzsysteme und Multimediagedöns heutiger Autos benötige ich nicht. Diese verteuern Autos imo unnötig und machen sie freilich auch anfälliger. Wenn ich mir den 320d G21 LCI hier ansehe, sehe ich keinen Verbrauchsvorteil. Und das entfallene Fach links vom Lenkrad oder die fehlenden Netze hinter den Vordersitzen würde ich irgendwie vermissen. EUR 80k sind freilich eine Ansage, daher kauft sowas auch kaum noch einer privat:

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    Die Gebrauchtwagenpreise sind schon explodiert. Wenn man relativ günstige Preise sieht, dann sind das nackte Hunde ohne Navi, Leder und/oder verrückte Lackfarben.

    Leasingpreise haben ebenso wieder angezogen. Hier ein Angebot aus 09/2019. Ein VW GTI 2.0 Performance für EUR 155/Monat:

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Bei den Assistenten kommt es drauf an, wo man fährt - auf der Landstraße oder im Stadtverkehr bringen die weniger als auf der Autobahn.

    Meine Ausfahrt rückwärts aus dem Hof ist schwierig, weil unübersichtlich und in der Straße schneller gefahren wird als die offiziell erlaubten 30.

    Hier hat die Kiste ab und an schon mal gewarnt, weil ich jemanden auf der Querstraße nicht gleich gesehen hatte, das ist durchaus praktisch.

    Die Verkehrszeichenerkennung ist nützlich, aber funzt nicht 100%ig.

    Dass das Fach links vom Lenkrad entfallen ist habe ich auch kürzlich gelesen - da muss ich mich umstellen, das war bisher immer mein Schlüsselfach für Wohnung und Laden.

    Wenn du kein Xenon hast (für mich genauso gut wie LED), dann bringen bessere Glühlampen deutlich mehr Licht - die Lebensdauer sinkt im Gegenzug erheblich.

    Grüße Peter

  • Mir ist der Faktor Sicherheit auch nicht unwichtig, aber ich denke nicht das es einen großen Unterschied macht, ob ich einen Unfall in meinem E61 oder einem F11 / G31 habe. Die ganzen Assistenzsysteme interessieren mich eh nicht so sehr, der größte Unterschied ist die bessere Integration vom Smartphone bei aktuellen Modell. :)

    Es ist schon ein bisschen mehr, aber die Unterschiede finden sich in der Tat vor allem im Detail.

    Bei entsprechender Fahrweise sind zudem die aktuellen Fahrzeuge deutlich sparsamer zu bewegen. Meinen G31 540i kann ich bei entsprechendem Profil auch mit unter 8l/100km fahren.

    Wer kämpft, kann verlieren - Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
    Mitleid kriegt man von alleine - Neid muss man sich hart erkämpfen.

  • [...]

    dann bringen bessere Glühlampen deutlich mehr Licht - die Lebensdauer sinkt im Gegenzug erheblich.

    Das ist interessant. Ich habe gelesen, dass man bei diesen OSRAM Nightbreaker einen Lüfter ins Scheinwerfergehäuse einbauen muss. Diese Aufgabe würde ich der Werkstatt überlassen. Aber wenn die Lebensdauer der Lampe erheblich kürzer ist, wäre das nicht so schick. Die Scheinwerfer sind zumindest auf einer Seite gut verbaut, da kommt man schlecht an die Lampe ran.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Vielleicht reden wir aneinander vorbei: ich meinte normale Halogenlampen, H7 oder was auch immer verbaut ist.

    Da braucht es bei den legalen keinen Lüfter, da die Leistungsaufnahme gleich ist.

    Bei den Xenonbrennern hatte ich immer nur die originalen drin, einmal gewechselt bei der C Klasse.

    Grüße Peter

  • Ich hab in unseren eUp LEDs nachgerüstet - das Licht ist trotzdem objektiv schlecht im Vergleich zum Licht des GLA ILS-Systems vorher..,

    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Bei Halogen bringen die legalen Premium-H7 wirklich was, wobei die Lebensdauer schon sinkt.

    Ob Philips oder Osram - keine Riesen-Differenzen.

    Legale LED nachgerüstet bringen auch was, allerdings ist es immer noch der alte Reflektor und wenn die Basis schlecht ist darf man bei Aufrüstung keine Wunder erwarten, es wird dann zumindestens brauchbar.

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Ich meinte diese OSRAM Nightbreaker LED: https://www.osram.de/am/night-breaker-led/

    Aber hat sich schon erledigt, da sie erst ab 3er E9x eine Freigabe besitzen.

    Momentan schalte ich öfters die Nebelscheinwerfer dazu, um etwas mehr Licht zu haben. Wobei es eklatant wichtig ist, die Streugläser vom Abblendlicht sauber zu halten. Wenn die verdreckt sind, wird es noch dusterer.

    formerly known as Fastisfast2fast

  • Ich habe bei meinem damaligen E46 320i das doch schlechte Licht durch den (legalen) Einsatz von General Electric +130% Leuchtmitteln (Fernlicht) bzw. +90% (Abblendlicht - wegen der Haltbarkeit hier keine 130%) erheblich(!) verbessert.

    Ich meine auch, dass ich dir das schonmal geschrieben hatte irgendwo in den Untiefen des Forums. :idee:


    Egal, hier Erfahrungen mit Altblech?(ML W163, Hyundai Terracan, Jeep Grand Cherokee, SsangYong Rexton,Kia Sorento I) nochmal.

    Die +130% haben dann den Umzug in den ML und den Umzug in den GL überlebt (also grob geschätzt 5 oder 6 Jahre) - im GL ist dann eine +130% gestorben und wurde durch eine ganz normale ersetzt (der hat eh Bixenon, ob da nun H7 mitleuchtet oder nicht ist tatsächlich egal - habe den Ausfall optisch nur an der geänderten Lichtfarbe beim Fernlicht bemerkt und natürlich durch die Meldung im BC).

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.

  • Die Preise wurden vor zwei Wochen noch unterboten…deutlich. Golf für 30€/netto bestellt…

  • "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Sind das die Dinger?

    Jupp.
    Das +130% Fernlicht ist auch eine echte Empfehlung - wenn dir die Haltbarkeit nicht ganz so wichtig ist, dann gehen die natürlich auch im Abblendlicht.

    Der Unterschied zwischen no-name und den +130% war tatsächlich SEHR groß. 8|

    Am gefährlichsten im Straßenverkehr sind die Leute,
    die immer so dicht vor einem herfahren.