Umstieg...auf´s Fahrrad

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Wenn Du ein relativ leichtes E-Hardtail suchst, schau Dir mal das Radon Jealous Hybrid 8.0 an.

    Habe ich mir mal angesehen. Ohne Schutzblech möchte ich aber nicht. Bleibe dann einfach beim Bulls. Oder hattest du da grobe Kontraindikatoren?

    Viele Grüße
    Oliver

  • Nein, wenn Du die Strassenausstattung für Dich höher bewertest als niedrigeres Gewicht, dann passt das.

    Ja, ich kann es noch nicht abschätzen wie viel ich da wirklich auf den Straßen fahre. Aber selbst wenn - ich will nicht, dass mir der ganze Dreck herum spritzt.....


    Das Gewicht ist mir jetzt erstmal egal bzw. ich kann das gar nicht bewerten. Fahre nachher aber nochmal in ein anderes Geschäft, wo es wieder andere Marken gibt. Denn den Einwand von Arno mit den hinteren Dämpfern wollte ich gerne mal checken.


    RA Zweirad-Vertriebs-GmbH / Fahrrad-Center Hürth - Marken


    Interessant, dass sich da offenbar nicht eine Marke mit der präsentablen List von Arno deckt.

    Viele Grüße
    Oliver

  • stimmt, hatte Scott, Stevens und Conway komplett vergessen, insbesonders ich mit dem letzten Scott (ohne Motor) sehr zufrieden war!

    Schau mal, ob in Köln oder Umgebung eine Niederlassung (Franchisenehmer) von ViT bikes gibt

    Gruß
    Arno (—> ehemals Individual)


    Beschleunigung ist, wenn die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (W. Röhrl)

  • Kannst du mir das näher erläutern, basti? Der Verkäufer hat da leider nicht wirklich einen Input gegeben.....


    Das wäre eigentlich schon Basiswissen auf das ein Verkäufer eingehen sollte...wenn das so spärlich ist nimm von dem Laden Abstand, denn dann verkaufen die nur was rumsteht. Es ist aber absolut essentiell das die Rahmengröße sauber ermittelt wird.


    Wegen den Rädern:

    Früher: MTB hatte 26 Zoll Räder, Touring hatte 28Zoll Räder. Ganz früher nannte man ein 28Zoll Rad ein Erwachsenenrad und ordnete Kinderräder nach Radumfängen von 12Zoll bis 24Zoll. Dieser Unsinn hält sich aktuell noch bei Kinderrädern, Vorsicht! Heute gibt es für jeden Erwachsenen und jedes Kind 2-5 Rahmengrößen bei gleicher Radgröße zur Auswahl.


    Heute: Alles im Erwachsenenbereich hat den gleichen Felgenumfang (Ausnahmen bestätigen die Regel). Da der MTB Reifen dicker ist nennt man das dann 29Zoll als Abgrenzung zu 28Zoll Touring.


    27.5Zoll war ein guter Zwischenschritt, ist aber aktuell schon wieder am Aussterben. Für deinen Einsatz ganz klar 28Zoll oder 29Zoll. Ich habe gerade günstig ein 27.5Zoll gebraucht gekauft, neu hätte ich diese Radgröße nie gekauft.


    Dann kann man auch ein Cube Kathmandu für 3 Tsd Euro nehmen.

    Ich bin kein Freund von dem Träger. Die dünneren Sattelstreben erhöhen den Komfort, der dünnere Träger reduziert das Gewicht. Darüberhinaus waren die Touring Alternativen zum Cross einfach nicht interessant von der Ausstattung her.



    Das Gewicht ist mir jetzt erstmal egal bzw. ich kann das gar nicht bewerten.

    Ein leichteres Rad macht mehr Spaß. Einfache Regel.


    Fahre nachher aber nochmal in ein anderes Geschäft, wo es wieder andere Marken gibt.

    Wenn man die Größen mit rein nimmt gibt es wesentlich mehr Fahrräder als Autos...


    Wie würdest du das bei nem Auto machen?

    Du interessierst dich für ein Auto, willst also ein gutes Auto das zu dir und deiner Anwendung passt. Du kennst dich Null aus.

    Richtest du dich nach Markenempfehlungen im Internet?


    Du musst einfach Probefahren, schauen was überhaupt verfügbar ist und mit Glück an einen fähigen Verkäufer (10%?) geraten, alles andere ist Humbug.


    Denn den Einwand von Arno mit den hinteren Dämpfern wollte ich gerne mal checken.

    Wenn du einen halbwegs dicken Reifen hast, dann brauchst du keine gefederte Sattelstütze und kein Fully. Bei den heute üblichen, großen Reifen reicht für deinen Einsatz völlig die Dicke der Reifen. Zudem heute oft dünne und vom Flex her eingestellte Sattelstreben, das findet man aber eher im Carbon Bereich, weniger bei den E Bikes.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Du musst einfach Probefahren, schauen was überhaupt verfügbar ist und mit Glück an einen fähigen Verkäufer (10%?) geraten, alles andere ist Humbug.

    Exakt da liegt das größte Problem.


    Kannst du mir sagen, wo in der Praxis - du hattest für meinen Einsatzzweck ja klar 28 oder 29 empfohlen - der Nachteil bei dem 27,5 liegt? ist es ein No Go?


    Das wäre eigentlich schon Basiswissen auf das ein Verkäufer eingehen sollte...wenn das so spärlich ist nimm von dem Laden Abstand, denn dann verkaufen die nur was rumsteht.


    Exakt. Er meinte, die Saison ist zuende und er verkauft jetzt nur noch das, was sie haben. Da standen allerdings auch geschätzt 400 Fahrräder. Dieses Geschäft scheint aber eine Institution hier zu sein. Das wird immer wieder empfohlen, nicht nur bei Google. Aber am Ende kommt es darauf an, an wen man da gerät. Klar.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Einiges was hier geschrieben wurde, kann so nicht ganz stehen bleiben. Die Dicke der Reifen hat nichts damit zu tun ob ich ein Fully will (brauche) oder nicht.

    Es gibt ja auch noch etliche Breiten, die man bei den Bereifungen wählen/kaufen kann.

    Natürlich gibt es auch gefederte Sättel. Bei vielen Fahrten im Gelände bringt ein Fully viele Vorteile, insbesonders für den Rücken, aber auch gewichtsbedingt einige Nachteile. Mir käme jetzt für meinen Bedarf keine Hardtails mehr in Frage, ausser jetzt Rennrad oder Gravelbike, aber das ist nicht mein Fall.

    Zu den 27,5 bleibt halt die Wendigkeit am Trail klar vorteilhaft gegenüber 29". Bei normalen Fahrten laufen die 29er halt etwas besser.

    Gewicht des Bikes kann natürlich auch durch Carbonrahmen reduziert werden, aber bei E-Bike ist das m.M. nicht unbedingt nötig. Man sollte schauen dass die ganze Kiste sich so um die 25Kg bewegt. Wichtig auch, welcher Federweg soll es sein? Vorne und hinten?

    Ganz was Feines gäbe es dann bei NOX, die verbauen den Fazua Motor, da wiegt das gesamte Teil grad mal um die 16Kg.

    Aber da sind wir beim Thema, welcher Motor ? Da kann man gleich mal ein Lager aufmachen, da gibt es etliche Meinungen zu den diversen Herstellern.

    Weil nach oben bis weit über 10K€ ist alles möglich.


    Nun aber zu dem Oliver,

    du musst für dich dein Profil wissen, was willst du gerne machen?

    Touren, Mountainbiken, Bikepark, schnell fahren, Gelände, Wald? Weil für Alles gibt es unterschiedliche Hersteller und Rahmengeometrien. Wie stark soll der Motor sein, welche Akkuleistung? Üblich sind momentan so um die 85nM und an die 600W vom Akku. Der kommende Sachs Motor soll um die 100nM haben.

    Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung? Das Alles ist beim MTB nicht ganz so angesagt, dafür dann Sattelstütze hoch und runterfahrbar mit Drücker am Lenker. Welche Schaltung, wieviel Gänge? Shimano oder SRAM? Welche Dämpfer, Fox oder RockShox?Halt eben nur diese kleinen angedeuteten Schmutzfänger. Die bringen aber nicht wirklich was.

    Wenn ich in den Bikepark will, nehme ich das Enduro meines Sohnes (parkt bei mir in der Garage) mit 180mm Federweg v+h und 27,5er mit den passenden Reifen.

    Wenn ich zur Arbeit fahre oder zurück, nehme ich mein 29er Haibike Fully mit 120mm v+h, weil nur wenig Teerstrasse da ist, meist Schotter und Wald.


    Und wenn ich mal für mich eine schöne Tour durchs Gelände machen will, nehme ich mein Canyon Carbon Fully (kein E-Bike, sondern neudeutsch "Biobike") mit knapp 11,5 KG, weil das ist ein Genuss, so ein leichtes Teil.

    Wie du siehst, einen neuen BMW kaufen ist einfacher... :-)



    und nicht zu vergessen, Klamotten und Helm und Zubehör, da kann man schon einen eigenen Thread aufmachen...

    Gruß
    Arno (—> ehemals Individual)


    Beschleunigung ist, wenn die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (W. Röhrl)

  • Ich verstehe echt nicht, wie man jemandem, der nach Jahren mal wieder Radlfahren will, gleich mit einem Fully kommen kann.


    Absolut übers Ziel hinaus geschossen aus meiner Sicht.


    Ebenso „Shimano oder SRAM? Welche Dämpfer, Fox oder RockShox?„ spielt für ihn überhaupt keine Rolle.


    Hier sucht einer einen Golf und bekommt einen M4 empfohlen…

  • un aber zu dem Oliver,

    du musst für dich dein Profil wissen, was willst du gerne machen?

    Touren, Mountainbiken, Bikepark, schnell fahren, Gelände, Wald? Weil für Alles gibt es unterschiedliche Hersteller und Rahmengeometrien. Wie stark soll der Motor sein, welche Akkuleistung? Üblich sind momentan so um die 85nM und an die 600W vom Akku. Der kommende Sachs Motor soll um die 100nM haben.

    Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung? Das Alles ist beim MTB nicht ganz so angesagt, dafür dann Sattelstütze hoch und runterfahrbar mit Drücker am Lenker. Welche Schaltung, wieviel Gänge? Shimano oder SRAM? Welche Dämpfer, Fox oder RockShox?Halt eben nur diese kleinen angedeuteten Schmutzfänger. Die bringen aber nicht wirklich was.


    Also dein Rat ist es, auf diese "Schutzbleche" des von mir verlinkten Produkts zu verzichten, da sie sowieso nicht viel bringen?


    Tja, was will ich gerne machen... ich fange gerade erst an. Also Hardcore Gelände-Offroad-Fahrten werde ich wohl keine machen. Mich ein bißchen heran tasten an Terrain abseits normaler Fahrwege aber vielleicht schon. Ich denke, ich brauche eine gute Allroundlösung, wo mir auch von Anfang an bewusst ist, dass es kein Rennrad für die Straße und kein High-End-Mountainbike ist. Vielleicht sind es am Ende 50% Asphalt, 30% Wald, 20% Schotter / Offroad..... so etwa würde ich es einschätzen. Jetzt ein Bike voll auf Offroad hin anzuschaffen und dann fährt man doch eher auf Radwegen etc. am Ende, das bringt es ja auch nicht. Wie vorhin schonmal jemand geschrieben hat, soll es aber optisch auch nicht wirklich ein Opa-Bike sein wie das Kettler ja nicht ganz zu unrecht bezeichnet wurde.

    Welche Schaltung, welche Dämpfer und wie viele Gänge, da habe ich z. B. gar keine Ahnung von. Denke nicht, dass mir an den zehn Gängen, die ich Probe gefahren bin, etwas fehlt. Sehe nicht, dass ich eine 21 Gangschaltung oder sowas brauche. Ich will ein bißchen Radfahren aber jetzt auch keine Wissenschaft draus machen und zu tief ins Detail gehen.


    Beleuchtung würde ich sagen ja. Sattelstütze fand ich beim Bulls cool. Schutzbleche weiß ich noch aus meiner Jugend wie übel es war, wenn die fehlten und man bei nasser Straße unterwegs war. Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, die nicht zu nehmen, wobei ich es auch ernst nehme wenn du sagst, jene die das Bulls hat, stiften keinen signifikanten Nutzen.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Naja, so wie ich Oliver hier kennen gelernt habe, möchte er viel Input. Besser gleich Alles ansprechen was geht. Seine Entscheidung kann er ja dann selbst treffen. Zumindestens ist er etwas informiert was geht. Meine Meinung halt

    Gruß
    Arno (—> ehemals Individual)


    Beschleunigung ist, wenn die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (W. Röhrl)

  • Exakt da liegt das größte Problem.


    Kannst du mir sagen, wo in der Praxis - du hattest für meinen Einsatzzweck ja klar 28 oder 29 empfohlen - der Nachteil bei dem 27,5 liegt? ist es ein No Go?

    Du brauchst eher Touring.

    27.5Zoll ist im Freeride bis hin Downhill Bereich präsent gewesen. Für deinen Einsatzzweck bekommst du eher schwierig Reifen und Ersatzteile im Touring Bereich wenn du ein 27.5 Rad kaufst.



    Exakt. Er meinte, die Saison ist zuende und er verkauft jetzt nur noch das, was sie haben.

    Dann geh zu nem anderen. Hier gibt es den Radl Bauer...nicht der Top Laden, aber ich kann viele Räder im Geschäft probefahren bis eines passt.


    27,5 ist wendiger, 29 läuft besser gerade aus. Meine Frau hat 27,5 - ich hab 29“.

    Ich bin gestern vom 27.5 gekonnt über den Lenker abgestiegen. Ein 29 Zoll wäre in dieser Situation viel wendiger gewesen, weil da das Vorderrad eben nicht in der Wurzel eingeschlagen und seine Luft teilweise abgelassen hätte.


    Ich kann die Wendigkeitsargumentation nicht nachvollziehen, die ist für mich pure Theorie. Gewicht und Länge machen viel mehr aus als der Wechsel von 27.5 auf 29 Zoll. Meine Frau hat ein Rad das 5-8cm kürzer ist als meines...das sind Welten, so etwas habe ich beim Wechsel 26->27.5->29 nie gespürt. Mein Kumpel hat die gleiche Größe wie ich, wir wechseln auf Touren und im Bikepark gerne die Räder, daher habe ich den 1:1 Vergleich.


    Die Dicke der Reifen hat nichts damit zu tun ob ich ein Fully will (brauche) oder nicht.

    Es gibt ja auch noch etliche Breiten, die man bei den Bereifungen wählen/kaufen kann.

    Ich mag deinen Post, verstehe aber nicht den Unterschied zwischen Dicke und Breite hier.

    Bei vielen Fahrten im Gelände bringt ein Fully viele Vorteile

    Oliver braucht einfach was für den Bikepark ;)

    Welche Schaltung, welche Dämpfer und wie viele Gänge, da habe ich z. B. gar keine Ahnung von. Denke nicht, dass mir an den zehn Gängen, die ich Probe gefahren bin, etwas fehlt. Sehe nicht, dass ich eine 21 Gangschaltung oder sowas brauche. Ich will ein bißchen Radfahren aber jetzt auch keine Wissenschaft draus machen und zu tief ins Detail gehen.

    Es gibt bei E-Bikes eigentlich nur noch 11 Fach. 10 Fach ist alt.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Ich mag deinen Post, verstehe aber nicht den Unterschied zwischen Dicke und Breite hier.

    Oliver braucht einfach was für den Bikepark ;)

    Es gibt bei E-Bikes eigentlich nur noch 11 Fach. 10 Fach ist alt.

    war eigentlich komplett Breite gemeint...


    (...11-fach ist teilweise auch schon alt :-) 12-fach ist eigentlich jetzt Standard) wenn das ausgesuchte 10 Gänge hat, auch ok


    ich würde schauen dass ich eine Schaltung aussuche die vorne keinen Umwerfer hat, also wie Oliver schon schrieb, keine 20-Gang


    Wie ist überhaupt die Liefersituation für kommendes 2022 ? Eventuell noch ein Schnäppchen machen für ein 2021er Modell ? Falls noch welche an Lager sind ?!?

    Gruß
    Arno (—> ehemals Individual)


    Beschleunigung ist, wenn die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (W. Röhrl)

  • (...11-fach ist teilweise auch schon alt :-) 12-fach ist eigentlich jetzt Standard) wenn das ausgesuchte 10 Gänge hat, auch ok

    Stimmt. Wobei bei E-Bikes viele mit 11Fach gut unterwegs sind, weil die Ketten sonst nicht unbedingt haltbar sind. Würde ich jetzt nicht als Limitierung ansehen.

    ich würde schauen dass ich eine Schaltung aussuche die vorne keinen Umwerfer hat, also wie Oliver schon schrieb, keine 20-Gang

    E Bike gibt es IMO nicht mit Umwerfer im guten Segment, also Bosch Performance Line zum Beispiel.


    Wie ist überhaupt die Liefersituation für kommendes 2022 ? Eventuell noch ein Schnäppchen machen für ein 2021er Modell ? Falls noch welche an Lager sind ?!?

    Vergiss es...hab lange versucht was neues zu kaufen. Wenn dann bekommst du gefragte, gute Räder nur als Pre Order. Interessant ist das mit z.B. Jobrad oder so. Privat habe ich jetzt gebraucht gekauft, weil ich das Rad schon lange kannte. Mein Kumpel hatte Glück, das neue Cube Stereo in der FR Ausstattung war beim Bike Discount damals kaum drei Tage verfügbar...

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Also dein Rat ist es, auf diese "Schutzbleche" des von mir verlinkten Produkts zu verzichten, da sie sowieso nicht viel bringen?


    Tja, was will ich gerne machen... ich fange gerade erst an. Also Hardcore Gelände-Offroad-Fahrten werde ich wohl keine machen. Mich ein bißchen heran tasten an Terrain abseits normaler Fahrwege aber vielleicht schon. Ich denke, ich brauche eine gute Allroundlösung, wo mir auch von Anfang an bewusst ist, dass es kein Rennrad für die Straße und kein High-End-Mountainbike ist. Vielleicht sind es am Ende 50% Asphalt, 30% Wald, 20% Schotter / Offroad..... so etwa würde ich es einschätzen. Jetzt ein Bike voll auf Offroad hin anzuschaffen und dann fährt man doch eher auf Radwegen etc. am Ende, das bringt es ja auch nicht. Wie vorhin schonmal jemand geschrieben hat, soll es aber optisch auch nicht wirklich ein Opa-Bike sein wie das Kettler ja nicht ganz zu unrecht bezeichnet wurde.

    Welche Schaltung, welche Dämpfer und wie viele Gänge, da habe ich z. B. gar keine Ahnung von. Denke nicht, dass mir an den zehn Gängen, die ich Probe gefahren bin, etwas fehlt. Sehe nicht, dass ich eine 21 Gangschaltung oder sowas brauche. Ich will ein bißchen Radfahren aber jetzt auch keine Wissenschaft draus machen und zu tief ins Detail gehen.


    Beleuchtung würde ich sagen ja. Sattelstütze fand ich beim Bulls cool. Schutzbleche weiß ich noch aus meiner Jugend wie übel es war, wenn die fehlten und man bei nasser Straße unterwegs war. Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, die nicht zu nehmen, wobei ich es auch ernst nehme wenn du sagst, jene die das Bulls hat, stiften keinen signifikanten Nutzen.

    Dann nimm doch das Bulls. Wenn es Dir nicht taugt kannst Du es immer wieder weiter verticken. Räder sind doch gefragt wie nochmal was.


    Das Bulls Copperhead ist (auch als Nicht Pedelec...) ein ausgereiftes Bike zum verträglichen Preis.


    Alles weitere siehst Du dann. Wenn man viel Freude entwickelt, dann fängt man dann das Basteln an. Mal neue Griffe oder ein anderer Sattel... Reifen. :cool:


    Fully würde ich als Einstieg nur kaufen bei massiven Rückenproblemen.

  • Ich war eben nochmal in dem verlinkten Fahrradgeschäft um eine zweite Meinung und weitere Räder anzuschauen. Mir wurde das hier empfohlen.


    https://www.skixbike.de/bikes/…FVm8H0PN-604aAi4hEALw_wcB


    Ich bin damit Probe gefahren aber es war nicht zu vergleichen mit den beiden Rädern von der letzten Woche. Merkt man an den Bremsen, an der Schaltung...... da waren die Qualitätsunterschiede spürbar. ABER es waren eben 29".


    Ansonsten hatten sie noch ein Trekkingbike mit Gepäckträger aber das hatte mich gar nicht interessiert, da noch Opa mäßiger als das Bulls.....


    Würde da Bulls jetzt eigentlich nehmen wollen aber habe noch Bedenken wegen der 27,5".


    Und ich denke nochmal drüber nach, ob es diese Schutzbleche wirklich braucht oder ob man es so "nackt" wie das Conway nehmen sollte.

    Viele Grüße
    Oliver

  • Schutzbleche sind für Leute, die sich dem Radeln wieder nähern wollen, essentiell. Du bist beim kleinsten Regen, auch wenn er schon vorbei ist, dreckig und nass - und zwar überall. Weil das Vorderrad Dich auch von vorne nass spritzt. Und hinten hast Du ruckzuck den Dreck bis zum Hals und einen nassen Pöppes. Das verdirbt die Laune und man muss ewig sauber machen.


    Am Alltagsrad habe ich (nachgerüstete) Mudhugger.


    Wenn schon mit ohne Straßenausrüstung kannste aber auch das Jealous bestellen. Das ist wenigstens mit etwas hochwertigeren Komponenten ausgestattet, kommt mit DHL Fracht nach Hause und ist zu 95% montiert, man muss nur den Lenker dran machen und Pedale (nicht dabei idR). Und es ist m.E. leichter. Und jedes halbe Kilo macht was aus, auch beim E-Bike.


    JEALOUS AL HYBRID 8.0 2021 – RADON Bikes

    2 Mal editiert, zuletzt von Heggi ()