Umstieg...auf´s Fahrrad

Registrierte und angemeldete Benutzer sehen den BMW-Treff ohne Werbung
  • Mir gruselt es schon vor den S-Pedelecs (45km/h), die immer wieder, obwohl sie das nicht dürfen, auf Radwegen und in Parks durch die Gegend schießen

    Ich halte das für eine absolute Fehlentwicklung.

    Ja - den Benutzern glaube ich gern daß sie die Möglichkeiten gerne ausreizen würden. Sie unterschätzen aber, wie "unsichtbar" so ein Zweirad im Verkehrsgewühl sein kann.

    Ich habe das Motorradfahren aufgegeben, weil selbst meine 240 kg schwere Suzuki öfters mal "übersehen" wurde.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Ja, Ulf. Der Verkehrsraum wächst ja leider nicht mit. Es fahren immer mehr Fahrzeuge herum, die immer größer werden.


    Auch das Radfahren wird pervertiert. Schmale Radwege waren bisher ausreichend für normale Räder. Was jetzt da fährt sind SUVs und Mega-SUVs. Selbst zierliche Frauen fahren Pedelecs mit enorm großen Rahmen und 80cm breiten Lenkern, dazu Lasten- und Transportfahrräder, die mit den riesen viereckigen oder runden Kübeln vorne dran. Das sind alles keine Fahrräder mehr, vorallem die Lastenräder haben die Grundfläche einer Isetta von früher, die gehören auf die Straße.


    Motorradfahren würde ich mir auch nicht mehr trauen. Wir waren letztens im Vinschgau und das ist Krieg. Und zwar auch unter den Motorradfahrern. Da kommen auf einmal 30 - 40 BMW GS donnernd angerauscht. Die fahren selber teils wie die Bestussten zwischen den Autos und Traktoren durch. Mit den Koffern sind sie breit und unhandlich. Eine seltsame Entwicklung.

  • Ergänzend dazu sinkt der Wille zum Thema "gegenseitige Rücksichtnahme". Das kann und wird nicht gut gehen. :heul:

    Hier kann ich auch mitunter das Gegenteil bestätigen.


    Ich halte oft an mit dem Rad und bitte den Autofahrer durch den Engpass. Das führt dann oft auch dazu, dass der Autofahrer mich durch lassen möchte und anhält.


    Das gibt oft sehr lustige Situationen, man einigt sich dann wer zuerst fahren darf, beide bedanken sich und weiter gehts. Hinterher haben denn beide einen guten Tag, denke ich. ^^


    Es gibt also auf beiden Seiten Bedarf etwas Stress aus der Fahrerei raus zu nehmen. Autofahrer mögen keine Radler die sich immer überall durchpressen müssen und umgekehrt genau so wenig. Letzten Endes kostet es immer nur ein paar Sekunden Zeit sich gut zu verhalten - egal ob man nun gerade Vorfahrt hat oder nicht.

  • Auf Radwegen gehen S Problemlos, fahre ja auch eines und bei uns ist es sogar ein muss, sofern vorhanden. Im Gegenteil auf der Strasse nerven sie und ich finde sie gefährlich :rolleyes:
    zu langsam mit dem Verkehr und zu schnell um sauber zu überholen.

    Ja, das kommt extrem auf den Weg an. Ich sehe das ganz analog zu den 50er Rollern oder ner alten Dax. Die hast du zwischen den Dörfern ohne Probleme auf dem Radweg gefahren, weil Straße viel zu gefährlich. Da muss der Fahrer halt mitdenken.

    Gleiches gilt hier für ein ganz normales E-Bike. Letzten Sommer hat mancher neu E-Biker das nicht so drauf gehabt...wenn da auf dem Schotterweg am Bach entlang manche Dame mit leicht gutem Gewicht und nicht höchst sportlicher Beweglichkeit mit 25km/h entlang fährt...das war schon übel, eine Ausweichbewegung wegen dem entgegen kommenden 1m breiten Kinderanhänger mit der Gummikuh aus dem Baumarkt hätte im Bach geendet. Da ging es ja zu wie auf dem Stachus.



    Hier kann ich auch mitunter das Gegenteil bestätigen.

    Sehe ich auch so. Sowohl hier im Dorf, auf den Lechtrails oder auch im Urlaub in Südtirol. Es gibt kaum ein Gegeneinander. Egal ob ich mit den Kindern zu Fuß unterwegs war oder jetzt wieder mit den Rädern, ich sehe weder rücksichtslose Radfahrer noch Fußgänger die den Weg zumachen.

    Die üblichen 4 Fußgänger nebeneinander Gruppen gibt es auch in den Bergen kaum mehr. Radfahrer und entgegenkommende Fußgänger gehören inzwischen dazu. Hier hat ein Lerneffekt statt gefunden. Wenn man aus 100m Entfernung klingelt rennen nicht die die rechts laufen nach links und die die links laufen nach rechts wie in der Vergangenheit und beschweren sich dann über die Radfahrer....hier hat sich weitgehend rechts laufen durchgesetzt, was für alle entspannter ist.


    n einem Park hat es definitiv nix verloren, da ist je nachdem sogar schon ein normales Ebike mit 25kmh schon sehr ein Fragezeichen.

    Man kann ja auch mit nem Pedelec langsam fahren.

    Ganz lustig Park: Ich war letztens in Arnheim auf den Freeride Trails. Ich war der einzige, der hochgestrampelt hat. Rest waren fette Freerider mit Nummernschild. Ging auch ohne Stress, denn was die hoch schneller waren war ich bergab schneller ;)


    Kommt jetzt auf den Radweg an. ;) Zwischen zwei Dörfern sicher, aber die wenigsten städtischen Radwege dürften für Radler mit 45 ausgelegt sein, zumal man durch die hervorragenden Straßenverhältnisse da schon mit 25 seinem Rad nix gutes tut.

    Ich glaube da fehlt es nach wie vor an Auslegung. Die neuen Radwege in der Stadtmitte finde ich super. Um die Stadtmitte....die alten Radwege haben obiges Problem...entweder du fährst langsam oder du liegst irgendwann im Lech/Flussbett. Analog enge Straßen in der Altstadt.

    Aber wenn man sich mit nem Stromer auch stellenweise die Straßen mit Autos teilt, so ist man so schnell von der Ampel weg, dass man kaum bis zur nächsten eingeholt wird. Das passt schon weitgehend.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Der Reifen reißt da auf und irgendwann kommt dann das Gewebe zum Vorschein. Mit zu viel oder zu wenig Druck gefahren, zu lange in der Sonne stehen lassen… Material ist halt irgendwann am Ende. :cool:

  • Tja, der ist da schon sieben oder acht Jahre drauf und müsste mindestens 25.000 km gehalten haben. Eigentlich immer schön im Bereich von 6 bis 6,5 bar gefahren...

    Ich war heute bei mehreren Fahrradhändlern: Kein Speedbike zu bekommen...

    Jetzt grübele ich schon darüber nach, ob ich im Internet bestellen sollte. Aber ich bin kein Schrauber, und ich sehe mich schon mit unlösbaren Zusammenbauaufgaben konfrontiert :-(...

  • ein Reifen sollte doch zu kriegen sein und kostet nicht die ganze Welt, oder sind jetzt nicht mal Reifen lieferbar ?

    Aus Fehlern lernt man. Heute habe ich viel gelernt!

  • Hat zufällig jemand von Euch Erfahrung mit diesen Spuren an Schwalbe Marathon Plus-Reifen? Ist das gefährlich oder hält das noch eine Weile?



    Das Rad ist nach 15 Jahren eh am Ende und eine Reparatur lohnt nicht mehr. Aber ein Neukauf ist momentan keine gute Idee, weil es im Laden kaum noch Räder gibt...

    Keine Erfahrung! Vielleicht bin ich blind aber ich sehe kein Problem. Ich verstehe Deine Frage nicht. Ein Reifen steht in keinem Verhältnis zu einem Fahrrad.

    2 Mal editiert, zuletzt von CP-1015 ()

  • 14,00 km. Soviel kann ich nach genau einem Jahr E-Bike sagen, fährt das Ding im Schnitt bei mir am Tag. Macht in 365 Tagen 5112km, etwas weniger als es gewesen sein könnten durch einige HO-Tage. In etwa 80% der Kilometer dürften Statt-Auto-Fahrten sein, der Rest Ausflüge oder das was man auch vorher mit dem Rad gefahren ist. Macht sich natürlich am Auto bemerkbar. 12,17km/d sagt die Leasing-Excel. Zur Freude des Autos praktisch nur Langstrecken, dafür steht es sich halt die Räder in den Bauch. :sz:


    Wohl eine der sinnvollsten 3200€ die ich in meinem Leben ausgegeben habe. Stromverbrauch in etwa 15 Cent auf 100km. Wartungskosten eine Inspektion und Bremsbeläge. Wobei demnächst wieder eine Inspektion fällig ist, denke im Augsburg wenn ich wegen der Kinder wegen der Ferienbetreuung ohnehin mit dem Auto in die Arbeit muss. Reifen, Kette und Co. sind noch die ersten drauf. Bremsbeläge hab ich mal einen Wechsel gemacht wegen Quietschen auf Koolstop, aber die singen auch ihr Konzert, von Shimano gibt es jetzt aber einen Nachfolger zu den vorherigen Belägen. Mal sehen.


    Würde ich jederzeit wieder kaufen so ein Fahrrad. Nächstes Mal aber evtl. eher noch eine Klasse höher. KTM ist einfach preislich gehobener Massenmarkt, da wäre wünschenswert, sie verlangten nochmal 300€ mehr und würde die 300€ aber 1:1 in höherwertige Komponenten stecken. Das nächste Bike trägt vermutlich eher ein R&M auf dem Rahmen obwohl ich ansich nicht wirklich unzufrieden bin. Aber halt die übliche Krux der Marge die man produktunabhängig mittlerweile fast überall antrifft.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Keine Erfahrung! Vielleicht bin ich blind aber ich sehe kein Problem. Ich verstehe Deine Frage nicht. Ein Reifen steht in keinem Verhältnis zu einem Fahrrad.

    Das Problem ist nicht die Beschaffung des Reifens. Es macht aber sicherlich keinen Sinn, einen neuen Reifen montieren zu lassen, wenn man sicher sein kann, dass auch Kette, Ritzel, Bremsen und Schaltung innerhalb der nächsten Wochen erneuert werden müssen. Eigentlich wollte ich letztes Jahr schon ein neues Rad kaufen, aber da kam die Pandemie dazwischen.

  • Das Problem ist nicht die Beschaffung des Reifens. Es macht aber sicherlich keinen Sinn, einen neuen Reifen montieren zu lassen, wenn man sicher sein kann, dass auch Kette, Ritzel, Bremsen und Schaltung innerhalb der nächsten Wochen erneuert werden müssen. Eigentlich wollte ich letztes Jahr schon ein neues Rad kaufen, aber da kam die Pandemie dazwischen.

    Fahren und beobachten, wenn nicht gerade Highspeed Fahrten damit machst

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser

  • Das Problem ist nicht die Beschaffung des Reifens. Es macht aber sicherlich keinen Sinn, einen neuen Reifen montieren zu lassen, wenn man sicher sein kann, dass auch Kette, Ritzel, Bremsen und Schaltung innerhalb der nächsten Wochen erneuert werden müssen. Eigentlich wollte ich letztes Jahr schon ein neues Rad kaufen, aber da kam die Pandemie dazwischen.

    Gibt aktuell wieder viele Teile. Ich würde das wie bei einem alten/billigen Auto machen...einfach nur reparieren was wirklich defekt ist.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Mal eine kleine Stadtbewohnerarbeitswegimpression von heute morgen. Wie immer auf dem Foto nicht annähernd so wie in Wirklichkeit. :rolleyes: Trotz der Bewölkung eine tolle Stimmung gewesen.



    Macht eigentlich jemand beim STADTRADELN - Home mit? Bin jetzt das zweite Jahr dabei, ist ganz lustig. Auch in der Arbeit sind einige dabei, auch paar ordentliche km-Reisser. Hauptteam und 4 Unterteams.


    --------------


    So gen August werd ich wohl mal einen Kundendienst machen lassen. Dürften um die 6tkm dann drauf sein. Ob da die Kette schon fällig ist? Bremsen vermutlich auch komplett, die Scheiben scheinen gen Ende zu gehen vom Gefühl her. Vermutlich wäre auch nicht ganz doof bei der Laufleistung evtl. auch gleich die Reifen zu erneuern? Mich wundert dass ich bis heute noch keinen Platten hatte. Meine Frau ja schon zwei. Da hab ich bissl Bammel, je nachdem wo man ist und dauernd das Carepaket mitschleifen hab ich auch nicht so rechte Lust. Hätte gern alles in einem Aufwasch gemacht und nicht in nem Monat dann das nächste machen müssen. Was denkt Ihr zu den Fälligkeiten? Teils war hier ja zu lesen mit 8 Platten im Jahr und Bremsbeläge alle 1000km und Reifen die keine 2tkm halten. :eek:

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Beim stadtradeln bin ich auch seit ein paar Jahren dabei. Die Kinder machen das auch beide seitens der Grundschule mit. :)


    Kette kann man mit einer Verschleißlehre gut messen, sollte bei 6.000km wahrscheinlich neu sein. Kenne mich mit ebikes diesbezüglich aber null aus. Vor allem da du ja auch bei jedem Wetter fährst, oder?


    Bremsscheiben halten eigentlich sehr lange, die sind bestimmt noch okay. Reifen einfach mal vom Profil und auch hinsichtlich Schnitten, etc. checken.

  • Ich glaube ich fahre recht kettenschonend, kein Schalten unter Last z.B. . So eine Lehre hab ich mir gerade bestellt, bin mal gespannt.

    Bei den Scheiben weiß ich nicht, hab schon ein paar Mal die Dinger ordentlich benutzt mit dem Anhänger hinten dran im Allgäu. Wobei die ja nicht viel kosten und wenn die Räder eh ausgebaut werden, dann wär halt wieder mal eine Weile Ruhe.


    Muss erstmal einen Kundendienstler finden. Der Radlbauer wo das Rad her ist, die haben lustige Vorstellungen von Terminen. So quasi "Ja stellen se mal hin, kann 2 Wochen dauern". Ich will das abends abgeben und am nächsten Tag holen, ich fahr ja damit. Drum auch im August mal, da hab ich die Kinder dabei und werd wohl eher mit dem Auto fahren.


    Find das Stadtradeln ne gute Idee. Recht spassig. Bisschen Wettbewerb mit drin auch wenn es um nix natürlicht geht. Sicher ein Ansporn für so manchen.

    Niemand kann Dir VORHER sagen wie man es richtig macht. Aber NACHHER wissen alle wie man es besser hätte machen können. :idee:

  • Oh bundesweit aber ohne Sachsen. :D

    Wir stecken noch der Automobilindustrie im Hintern und kämpfen noch aktiv gegen #mdRzA damit sich jeder mind. ein Auto kaufen muss.
    Radwege maximal für Tourismus aber nicht für sicheren Radverkehr für den Arbeitsweg.


    Stadtradeln mach ich schon seit Jahren mit.


    Stefan Bevor die Bremsscheibe breit ist sind die Beläge weg. Wie oft hast du die schon gewechselt?

    Bei der Kette hat das Putzen und der Unterstützungsgrad den wesentlichen Einfluss auf den Verschleiß. Das Schalten unter Last ist eher nicht das Problem.