Geschmack div. alkoholischer Getränke

  • Ich probiere, bewerte für meinen eigenen Geschmack!

    ;)

    Z. B. ist bei mir Becks grün/gold ein absolutes NoGo! Habe aber brav die gekauften Kästen leer getrunken.

    :D


    Wenn man nur eine "handvoll Sorten" kennt und nicht so viel experimentiert wie ich, mag das gehen.

    :D

    Wenn ich unterwegs auf unbekannte Biere stoße, werden die direkt eingesackt zum Probieren. Bei dieser Fülle wäre es aber dann sinnlos, sie einfach so zu probieren, da sie ohnehin nicht oder noch nicht in üblicher Kaufreichweite positioniert sind - ich sie also nicht (wenn ich online mal ausklammere) nach Lust und Laune nachkaufen kann. Aufgrund der Fülle vergisst man dann recht schnell und kann sich dann auch davor bewahren, ein bereits getestetes und für nur mittelmäßig befundenes Bier erneut zu kaufen und konzentriert sich stattdessen auf andere Sorten.


    Bei Beck's reicht einmal Probieren in der Tat aus, um zu wissen, dass das nichts ist.

    :D

    Doch auch diesen Bieren räume ich die Chance ein für einen neutralen, strengeren Test, so dass sie sich gerechter positionieren können. Zur Not geht so ein Beck's schon zu trinken, aber ich wüsste tausende Biere, die ich lieber hätte. Über das Gold hüllen wir lieber gleich den Mantel des Schweigens, das ist ein Verbrechen an Malz und Hopfen.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Das "normale" BECK'S finde ich derzeit zumindest besser als BITBURGER. BITBURGER kann ich irgendwie nicht mehr sehen bzw. schmecken. BECK'S ist freilich Mainstream, nichts Besonderes, kann aber gerade deswegen auch jedem Gast angeboten werden, im Gegensatz beispielsweise zu JEVER. Ich habe früher nie BECK'S getrunken, finde es heute jedoch wirklich nicht übel.

  • Springbank 10 und Knockando 15 haben mich mittlerweile verlassen, wobei ich beiden ein gutes Urteil für den Schluss mitgeben kann. Der Springbank ist mit der Zeit immer besser geworden, hatte jetzt zum Schluss (geöffnet am 18.11.2018) seinen Zenit aber auch schon wieder überschritten. Der Knockando 15 hat über die Monate etwas Gunst liegen lassen müssen, präsentierte sich am Ende aber immer noch als ein sehr stimmiger und ausgewogener Malt mit Empfehlungscharakter. Für rund 34 € die 0,7-Liter-Flasche war er definitiv nicht überbezahlt. Um die 36-38 € würde ich dafür auch noch bezahlen - und dafür ist er aktuell auch noch erhältlich.

    Aber meine Sammlung, die in den letzten Jahren eigentlich nur eine Richtung kennt (der Platz wird langsam eng), möchte langsam auch mal wieder kleiner werden. Endlich sollte es mal wieder ein richtig Rauchiger sein und da fiel mein Augenmerk sofort auf den Laphroaig An Cuan Mor. Trinkfertige 48 % vol. Alkohol und ohne Altersangabe.

    Aber hey... das ist ein echter Laphroaig mit der typischen Nase nach Meer, Seetang, Jod und Salz. Und aufgrund des recht jungen Alters, das ich auf etwa 7-9 Jahre einschätzen würde, kommt noch richtig viel Rauch mit auf dem Weg. Nach seiner Reifung in recht jungen Ex-Bourbon-Cask ging die Reise weiter in Virgin European Oaks, die ihm die entsprechende Würze und Tannine verleihen. Das Ding ist schon ein Brett. Vielleicht probiere ich dann mal einen kleinen Dram...

    Allerdings hat er zwei Nachteile: Der Preis ist doch recht optimistisch. Aktuell werden Preise von 63 bis 90 € für die 0,7-Liter-Flasche aufgerufen. Ich habe ihn vor zwei Jahren mit 59,99 € kaum günstiger erworben. Für das Gebotene ein sportlicher Preis, denn der deutlich günstigere Triple Wood (aktuell ~37 € beim günstigsten Anbieter) zeigt fast noch größere Talente in der Gesamtbewertung, den ich ergo wohl auch vorziehen würde. Mir gefällt am An Cuan Mor (eigentlich ein Travel Value Exclusive) jedoch, dass er so kräftig und authentisch erscheint, wie man einen guten Laphroaig schätzt, er trotzdem seine eigenen Wege geht. Die Stinkigkeit des 10-Jährigen oder den eingepflegten Sherry-Charakter anderer Abfüllungen hat er nicht. Ich bin mal auf den Vergleich mit dem Lore gespannt. Manche Stimmen meinen, der ursprünglich deutlich günstigere An Cuan Mor wäre da eher noch die bessere Wahl.

    Da ich mit Talisker aber auch sehr viel anfangen kann und davon lange keine Flasche mehr offen hatte, musste die Tage auch endlich mal der 2002/2013 Distillers Edition angerissen werden, der schon geschlagene 6 (!) Jahre in meinem Portfolio darauf wartet. Was soll ich sagen? - Immer noch so toll wie in meiner seligen Erinnerung! :top: Definitiv ein Top-Malt!


    Ich liebe diese Pfeffrigkeit des Talisker, die beim DE durch süße Amoroso-Sherry-Noten abgerundet wird. Im Vergleich zum Laphi bleibt allerdings nicht viel Rauch hängen. Im Vergleich zum Rest, den ich noch offen habe (unter anderem ein HP12 Viking Pride, von dem ich in dieser Abfüllung aber stark enttäuscht bin, da er zu eintönig nach Heidehonig erscheint) ist der Talisker trotzdem noch einer von den Rauchigen. Zum zwischenzeitlich ebenfalls geöffneten Glenfiddich Age of Discovery Madeira Cask 19J berichte ich vielleicht ein anderes Mal. Meine bisherigen Eindrücke haben sich jedenfalls im Lob stark zurückhalten können. Schlecht ist er gewiss nicht, aber zu diesem Preis kenne ich schon spannendere und bessere Geschichten.

    Just because you're paranoid, don't mean they're not after you.

  • Springbank 10 und Knockando 15 haben mich mittlerweile verlassen, wobei ich beiden ein gutes Urteil für den Schluss mitgeben kann. Der Springbank ist mit der Zeit immer besser geworden, hatte jetzt zum Schluss (geöffnet am 18.11.2018) seinen Zenit aber auch schon wieder überschritten.

    Dann muss ich meine ja schnellst möglich eliminieren :m:
    ob ich dies überleg ^^

    ehemals Driver 7
    Früher war alles besser