Müssen Fahrtkosten für ein Bewerbungsgespräch auch übernommen werden, wenn man selber

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  • absagt, weil man eine andere Stelle gefunden hat ?


    Es waren 800 km. Deshalb ist es nicht unerheblich. Wieviel kann man eigentlich verlangen ? 30 cent / km ?

  • keine Ahnung, wie die rechtliche Situation ist, aber ich fände es ziemlich schäbig, mich vorzustellen, dann eine andere Stelle anzunehmen und dann die Kosten für das Vorstellungsgespräch von der Firma zu verlangen, der man abgesagt hat... :rolleyes:

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Hauptsache ist, dass man zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurde und in der Einladung die Übernahme der Fahrtkosten nicht abgelehnt wurde.


    Ob man hinterher absagt oder nicht ist uninteressant.


    Rechtlich ist das, wenn ich mich richtig erinnere, unter "Auftrag" im BGB nachzulesen, da ist eine Aufwandsentschädigung vorgesehen.


    30 cent/km ist aber anzusetzen.


    Grüße
    Taka

  • Zitat

    Original geschrieben von shneapfla
    keine Ahnung, wie die rechtliche Situation ist, aber ich fände es ziemlich schäbig, mich vorzustellen, dann eine andere Stelle anzunehmen und dann die Kosten für das Vorstellungsgespräch von der Firma zu verlangen, der man abgesagt hat... :rolleyes:


    wenn ich einen B12 5.0 Coupé hätte, fände ich es auch schäbig. leider bin ich aber finanziell komplett ruiniert :rolleyes:

  • und ansonsten kannst du die fahrtkosten beim einkommesnsteuererklärung geltend machen :top:

    greez skipper773


    ----------------------------
    submarine sailing separates men from boys

  • Zitat

    Original geschrieben von skipper773
    und ansonsten kannst du die fahrtkosten beim einkommesnsteuererklärung geltend machen :top:


    Der Effekt hält sich natürlich in Grenzen, wenn das Einkommen nicht gerade üppig sprudelt.

  • Zitat

    Original geschrieben von shneapfla
    keine Ahnung, wie die rechtliche Situation ist, aber ich fände es ziemlich schäbig, mich vorzustellen, dann eine andere Stelle anzunehmen und dann die Kosten für das Vorstellungsgespräch von der Firma zu verlangen, der man abgesagt hat... :rolleyes:


    :top: ...So manchmal frage ich mich..... :confused::rolleyes:

  • Ich meine, dass ich ma gelernt habe, dass man keinen Anspruch auf Fahrkosten hat. Das ist eine freiwillige Leistung des Unternehmens.


    Wenn im Einladeschreiben nichts von der Übernahme steht, musst du das wohl als Werbungskosten geltend machen.


    Meine Freundin ist letztens zum Vorstellungsgespräch nach Borkum, Zugfahrt hat 190,-€ ausgemacht und sie musste wg. Fährverbindungen das ganze Wochenende da bleiben.


    Da gab es keinen Cent und wenn sie nicht um ein Einladungsschreiben gebeten hätte, wäre es sogar mit der steuerlichen Seite schwierig geworden.


    Habe mich auch gewundert, dass es da nichts gab. Bei uns in der Branche ist das Usus, das man 0,30€ bekommt oder Kosten bis zur Höhe der Bahnfahrt 2. Klasse.


    Grüssle


    Barney

    F11 530dA Touring, E87 116i, E36 328iA Cabrio und SKR 125

  • Zitat

    Original geschrieben von shneapfla
    keine Ahnung, wie die rechtliche Situation ist, aber ich fände es ziemlich schäbig, mich vorzustellen, dann eine andere Stelle anzunehmen und dann die Kosten für das Vorstellungsgespräch von der Firma zu verlangen, der man abgesagt hat... :rolleyes:


    Wenn ich als Unternehmer jemanden zum Gespräch einlade, muss ich wissen das ich die Fahrtkosten zu tragen habe. Wenn ich das nicht will, lade ich nicht ein!
    Und genauso wie ich die freie Entscheidung nach dem Gespräch habe, denjenigen nicht zu nehmen, hat der Gegenüber die Entscheidung an mir keinen Gefallen zu finden. :)
    Fahrtkosten sind in beiden Fällen zu erstatten.

  • Warum hast Du Dir Knete eigentlich nicht direkt nach dem Gespräch geben lassen? Habe ich damals immer so gemacht. War allerdings im letzten Jahrtausend. Vielleicht haben sich die Regeln seitdem ja geändert.


    Gruß Volker

  • Hallo,


    üblicherweise werden die Fahrkosten enstprechend der gegebenen Bahnverbindung 2.Klasse erstattet.
    Barauszahlungen sind selten...


    MfG
    Der Schleicher

    Straße naß, Fuß vom Gas. Straße trocken, rauf den Socken...

  • Zitat

    Original geschrieben von zinn2003
    Wenn ich als Unternehmer jemanden zum Gespräch einlade, muss ich wissen das ich die Fahrtkosten zu tragen habe. Wenn ich das nicht will, lade ich nicht ein!
    Und genauso wie ich die freie Entscheidung nach dem Gespräch habe, denjenigen nicht zu nehmen, hat der Gegenüber die Entscheidung an mir keinen Gefallen zu finden. :)
    Fahrtkosten sind in beiden Fällen zu erstatten.


    Hä?


    Du hast ja lustige Ansichten...


    Ich stell mir gerade vor, wenn ich 50 Bewerber einlade und dann nur 2 nehme und dann die anderen "auszahlen" muss. :rolleyes:


    Ich sehe sowas ja noch ein, wenn man eine bestimmte Person unbedingt haben will, z.B. für Forschung einen bestimmten Professor. Aber jemanden die Kosten bezahlen der sich bei mir um Arbeit beworben hat? :eek:

    Trigger-Warnung: Posting kann Spuren von Sarkasmus enthalten!

  • Zitat

    Original geschrieben von zinn2003
    Wenn ich als Unternehmer jemanden zum Gespräch einlade, muss ich wissen das ich die Fahrtkosten zu tragen habe. Wenn ich das nicht will, lade ich nicht ein!
    Und genauso wie ich die freie Entscheidung nach dem Gespräch habe, denjenigen nicht zu nehmen, hat der Gegenüber die Entscheidung an mir keinen Gefallen zu finden. :)
    Fahrtkosten sind in beiden Fällen zu erstatten.


    endlich mal jemand, der einen gesunden menschenverstand hat. :top::top::top:

  • Zitat

    Original geschrieben von mpo
    wenn ich einen B12 5.0 Coupé hätte, fände ich es auch schäbig. leider bin ich aber finanziell komplett ruiniert :rolleyes:


    na ja, wie man an den anderen Fahrzeugen im Fuhrpark sehen kann, bin ich ja sowieso ein reicher Mann und nicht auf Geld angewiesen... :rolleyes:


    Aber nachdem du ja (anscheinend) einen Job hast, kann das mit den 800 km ja nicht das Mega-Problem sein, oder?? :confused:

    Grüße
    shneapfla
    B12 - Caddy 59 - Caddy 58 -B6 statt V12
    [X] <- Nail here for a new monitor
    Ich lebe zwar über meine Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß!!

  • Zitat

    Original geschrieben von shneapfla
    Aber nachdem du ja (anscheinend) einen Job hast, kann das mit den 800 km ja nicht das Mega-Problem sein, oder?? :confused:


    Er hat doch schon gesagt, dass er finanziell ruiniert ist. Was willst du denn noch hören?

  • Zitat

    Original geschrieben von bstenmans
    Er hat doch schon gesagt, dass er finanziell ruiniert ist. Was willst du denn noch hören?


    Und das soll ein Grund sein, warum ein Unternehmen effektiv nicht angefallene Fahrtkosten einem Bewerber auszahlen soll, der den Vorstellungstermin aus freiem Willen = andere Stelle gefunden = selbst abgesagt hat ??? :confused:


    In welch einer verkehrten Welt leben wir den so langsam??

  • Zitat

    Original geschrieben von Bartman
    Wo steht, dass er das Gespräch abgesagt hat? Ich ging davon aus, dass er den Job abgesagt hat ...


    Nichtsdestotrotz stimme ich Schnepfla zu.


    Vollständiges Zitat des Beitrages von mpo "incl. Überschrift":


    "Müssen Fahrtkosten für ein Bewerbungsgespräch auch übernommen werden, wenn man selber absagt, weil man eine andere Stelle gefunden hat ?


    Es waren 800 km. Deshalb ist es nicht unerheblich. Wieviel kann man eigentlich verlangen ? 30 cent / km ?"


    Gruß.....


  • oh mann. selbstverständlich war ich beim gespräch, habe aber dann den job abgesagt.


    meinst du wirklich ich verlange fahrtkosten für eine fahrt die ich nie gemacht habe ? :kpatsch::kpatsch::kpatsch: