Eigentumswohnung

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  • Zitat

    Original geschrieben von akuma
    zitat feuerwehr
    Sobald meine Wohnugn bezahlt ist, dann habe ich nur noch die Nebenkosten...


    und die renovierungskosten. nach 22 jahren kommt da bestimmt einiges zusammen. man möchte ja nicht den alten stand haben. du steckst in ein eigenheim wesentlich mehr als in eine gemietete wohnung.


    Und du glaubst, daß diese Kosten ein Vermieter nicht von Dir über die Miete reinholt?

    :rolleyes:

    Die Frage die man sich immer wieder stellen sollte, ist "Hä?"...

  • Ich kram den Thread gerade mal wieder raus, da ich momentan (mit Frau) gerade darüber nachdenke eine Wohung zu kaufen - die wir auch die nächsten 1-2 Jahre selbst beziehen würden.


    Mal kurz die Daten.


    * 8 Famileinhaus, die meisten Wohnungen sind schon verkauft.
    * Baujahr 1962, aber ohne Reparturrückstau, Rücklagen sind vorhanden
    * Größe: 122 m^2 mit Balkon
    * Lage Frankfurt/Main - nähe neue Börse
    * Zustand Wohnung: Komplettrenovierung notwendig
    * Preisangebot momentan 125.000 Teuronen


    Wie ist das die Meinung hier im Forum zu den Daten?


    Gruss
    Buckyball

  • Zitat

    Original geschrieben von Buckyball
    Ich schätze so 25K Euro


    Naja ne Wohnung in der Grösse für 150k find ich eigentlich günstig. Soviel bezahlt man ja im Rhein-Main-Umland auch mindestens. Kommt halt drauf an wie die Gegend usw. dort ist, ich persönlich wollte net in Frankfurt wohnen...

  • Zitat

    Original geschrieben von Feuerwehr520i
    Von daher sehe ich eine Wohnung sehr wohl als Altervorsorge. Und wenn es nur ist, daß man sie verkaufen kann um mein Alterheim zu bezahlen.


    Die Gesellschaft altert, und in einigen Jahren werden immer mehr Leute ihre Immobilien verkaufen wollen, was dann wieder die Preise drückt.

  • Kann Caballero nur zustimmen.


    1. Du bist abhängig von Entscheidungen der Eigentümerversammlung
    2. Je nach Grö0e des Hauses und Menge der Wohnungen können Reperaturen oder Instandsetzungen oder Anstriche etc. teuer werden.
    3. Du mußt unbedingt nachschauen, wieviel in der Kasse für Instandhaltungsrücklagen liegen und die Höhe des Guthabens in Relation zum Alter des Hauses setzten. Neues Haus = kleines Guthaben o.k. Altes Haus = kleines Guthaben nicht gut.
    4. Du darfst keine Veränderungen z.B. an Wänden vornehmen. Gemeinschaftseigentum. Dunstabzugshaube, Markisen etc. auf eigene Faust ist nicht.
    5. Späterer Verkaufserlös fraglich
    6. Unsoziale Eigentümer können faktisch kaum herausgeworfen werden. Solche Typen hat man dann immer am Hals.
    7. Viele mir bekannte Neubau ETW haben so dünne Wände, daß ich den Nachbar über mir in die Schüssel pieseln hörte. Wenn mein Nachbar zuir Rechten ein

    :cool:

    es Bäuerchen gemacht hat, wusste ich, daß jetzt Mittagszeit ist...
    8. Oftmals wohnen da Leute, deren einzige Aufgabe es ist, Ihren Besitz zu umhegen. So wird jede Aktivität beobachtet und die Eigentümerversammlung erinnert eher an einen Profilierungs-Wettbewerb. Was da für ein Unsinn geredet und dann beschlossen wird...davon ist man dann abhängig.


    Ich kaufe nie wieder eine ETW. Als Mieter ist man besser dran. Wenn was im Eimer ist, rufst Du an aber zahlst nicht die Summen wie als Eigentümer. Wenn Dein Nachbar ein A**** ist, kannst Du innerhalb 3 Monaten ausziehen.
    Du bist eh nicht eigener Herr Deiner Wohnung, da zuviele Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung bestehen.


    Für 3 Zi. ETW bekommt man ansatzweise ein Haus. Neubau ETW 3 Zi bei uns hier um 168.000 Euro. Neuwertiges Reihenhaus in besserer Lage um 200 mit Spielraum.


    Wäre es mir definitiv Wert.


    Viel Erfolg!


    Edit: kenne nicht die F. Verhältnisse, finde es aber auf den ersten Blick zu teuer.

  • oelheizer
    Zitat:
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    Original geschrieben von Feuerwehr520i
    Von daher sehe ich eine Wohnung sehr wohl als Altervorsorge. Und wenn es nur ist, daß man sie verkaufen kann um mein Alterheim zu bezahlen.
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    Die Gesellschaft altert, und in einigen Jahren werden immer mehr Leute ihre Immobilien verkaufen wollen, was dann wieder die Preise drückt.




    Nicht erst in ein paar Jahren.

    :(


    Wir haben unsere Eigentumswohnung 1994 neu gekauft. Heute 10 Jahre später ist der zu erzielende Kaufpreis bei ca 60 % des Neuwertes angekommen => Tendenz fallend, Randgebiet Rhein-Main.


    Eckdaten: 6-Parteien-Haus, gehobene Ausstattung sowohl des Gemeinschaftseigentums als auch der Wohnung, von Holzdecke über Echtholztüren, Glasduschkabine, eigene Heizung, etc. etc. etc.). Sehr ruhige Wohnlage mit Rheingaublick, sehr großer Balkon, Garage, 83,4 m² Wohnfläche, 3 1/2 Zimmer.


    Der Markt für gebrauchte Eigentumswohnungen ist annähernd zusammengebrochen. Ehrliche Markler gehen von Verkaufspreisen von 1.000 - 1.100 €/m² aus. Und auch die sind nur sehr, sehr schwer zu erzielen.


    Fazit: Unsere Mieter freuen sich (Miete: 7,05 €/m² kalt) und wir werden die Wohnung wohl behalten und eines Tages weitervererben. So renditemäßig war das nichts.

    :mad:
  • Zitat

    Wir haben unsere Eigentumswohnung 1994 neu gekauft. Heute 10 Jahre später ist der zu erzielende Kaufpreis bei ca 60 % des Neuwertes angekommen => Tendenz fallend, Randgebiet Rhein-Main.


    War das 1994 ein Neubau?

  • Zitat

    Original geschrieben von Buckyball
    War das 1994 ein Neubau?


    Ja! Und die Bauerstellung erfolgte in sehr guten Qualität!!


    Wie gesagt, Top Wohnung nur leider in Ingelheim und nicht in München.

    :(


    Da hätte die Wohnung zwar 1994 zwar "etwas" mehr gekostet hätte aber ihren Wert nicht so verloren und die Kaltmiete würde eher bei 11 €/m² liegen.

    :(


    Wir würden uns heute keine ETW mehr kaufen. Wir sind ausgezogen, da der Lärmpegel (Bassmusik) von zwei Bewohnern nicht mehr zu ertragen war. Wie Harry geschrieben hat => Ein Mieter zieht einfach aus, wir sind zwar ausgezogen, aber......... Gut das wir gerade noch den Absprung in die Vermietung und in die degressive Abschreibung geschafft haben. Verlust bleibt trotzdem.....

  • Wie heißt es so schön: Eine Eigentumswohnung vereint in idealer Weise die Nachteile der Mietwohnung mit den Nachteilen des Eigenheims.


    Klar, wenn man in der Stadt wohnen will, hat man oft keine andere Möglichkeit, um sich Wohneigentum zu schaffen. Aber man sollte sich das WEG-Gesetz schon mal genauer anschauen, ob man sich das antun will. Als Mieter hat man inzwischen mehr Rechte als als Eigentümer...


    Marcus

    Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.
    - Paul Sethe

  • Ich kann nur froh sein, daß wir mittlerweile schon mit jedem anderen Eigentümer im Haus per DU sind und schon mal mindestens ein Bierchen zusammen geschlürft haben. Da wir uns mit allen verstehen, haben wir Narrenfreiheit und dürfen uns sogar eigene Parkplätze auf dem Gemeinschaftsgrundstück anlegen.


    Nochmal würde ich das aber nicht auf die Probe stellen, habe schon genug Negatives von benachbarten Häusern mit Eigentumswohnungen gehört.


    Das nächste Wohnobjekt wird definitiv ein freistehendes Einfamilienhaus mit eigenem Wald drumrum.

    :)
  • Glaube das bleibt jedem selbst überlassen. Da ich perönlich auf dem Land im Eigenen Haus aufgewachsen bin, kann ich mir nicht vorstellen das ich mir in der Stadt eine Eigentumswohung kaufen werde.
    Ich stehe Momentan vor einer ähnlichen situation: Will in die nähe meiner Arbeitstätte ziehen. d.h. ich hab für mich mal Folgenden Plan aufgestellt:


    Besorg mir jetzt erstmal für 1-2 Jahre eine Mietwohnung um mich mal an den eigenen Hausstand zu gewöhnen :D. d.h. es muss nicht die Traumwohung schlecht hin sein sonder halt ein guter Kompromiss.


    Nach dem ich dann meine Weiterbildung abgeschlossen hab und auch beruflich einen sicheren Stand habe, werd ich mich mit meiner Freundin zusammen tun und wir werden uns gemeinsam nach einer brauchbaren Imobilie umsehen/ den Hausbau mal näher ins Auge fassen.

  • Zitat

    Original geschrieben von McLane
    Wie heißt es so schön: Eine Eigentumswohnung vereint in idealer Weise die Nachteile der Mietwohnung mit den Nachteilen des Eigenheims.

    Sehe ich auch so. Geht nix über ein eigenes Haus. Mittlerweile gibts schon Fertighäuser ab 120.000 EUR.
    Ich bleib für meinen Teil lieber auf dem Land, mit eigenem Haus. Da kann man im Haus/Garten machen was man will.


    Je älter man wird, desto weniger braucht man das 'Nachtleben' einer Großstadt

    ;)
  • Trotz aller Nachteile die bislang gegen eine ETW genannt wurde sieht es aber doch unter'm Strich so aus:


    In X Jahren habt ihr die ETW abbezahlt und die ETW gehört euch, ihr könnt sie verkaufen, vermieten oder drin wohnen bleiben und habt somit Kapital.


    Für die Mietwohnung hättet ihr dann X Jahre Miete bezahlt, das Geld ist weg und ihr habt GAR NICHTS!

    :rolleyes:


    Eine ETW lohnt sich aber IMHO nur dann, wenn Miete und Raten für die ETW auf gleichem Niveau liegen.

    Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.


    Albert Einstein

  • aber auch bei eine ETW hat man laufende Kosten, die in jedem Fall höher sind als die Nebenkosten bei einer Mietwohnung.


    Wenn man nicht gerade in Boomtown wohnt halte ich ETW für keine gute Wertanlage. Man muß sich nur mal deie Bevölkerungsentwicklung ansehen, dann weiß man daß die Immo-Preise langfristig sinken werden.


    Wennschon, dann ein ganzes Haus. Dann hat man wenigstens alle Kosten unter eigener Kontrolle.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Mag ja sein, daß hier und da vereinzelte Kosten höher oder zumindest auf gleichem Nivea liegen und als Wertanlage mit Kapitalzuwachs ist eine ETW derzeit wohl auch nicht geeignet, aber wie gesagt:


    Nach X Jahren hat man wenigstens noch die ETW, bei Miete hat man GAR NICHTS! Kein gezahltes Geld, das ist einfach weg und keine Wohnung. :flop:


    Dabei muß man natürlich so kalkulieren, daß man durch den ETW-Kauf nicht soviel Geld verliert, daß man während der gleichen Zeit bei Mietzahlung aus der Differenz den ETW-Wert ansparen kann.

    :rolleyes:

    Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.


    Albert Einstein

  • dabei darf man aber nicht vergessen, dass Miete gegenüber Zins/Tilgung bei einer ETW NIE auch nur annähernd auf dem gleichen Niveau liegen. Dies erreicht man nur die Beisteuerung von Eigenkapital, was wiederum bei einer Mietwohnung nicht nötig ist...

  • Für mich ist das Thema mit besagter Wohung eh vom Tisch. Anvisierte Wände zum wegnehmen haben sich als tragend rausgestellt und somit ist der Umbau nicht zu realisieren.


    Ob eine ETW nun letztlich Kapital ist weiss ich nicht. Das kommt stark darauf an wie schnell ich die bezahle. Ansonsten kann ich von den Zinsen die anfallen einige Jahre wohnen.

  • Tipp: Kauf eine stark renovierungsbedürftige Wohhnung in 1 A Lage in einem Jugendstilhaus. Renoviere dann wenn moeglich selber und du wirst staunen was die dann an Wertezuwachs bekommt ! Hintergrund ist, dass unrenovierte Wohnungen wesentlich guenstiger sind als renovierte, weil die meisten gleich einziehen wollen... Ich habs jedenfalls so gemacht und hab dabei einen richtig fetten reibach beim wiederverkauf gemacht .
    Im übrigen gibt es ein ungeschriebenes Gesetz beim Makler: Entscheidend ist die Lage, Lage und die Lage... Und wenns dann auch noch Jugendstil mit Stuck und 3,50 hohen Decken ist, rennen die Leute Dir die Bude beim Wiederverkauf ein !