München (und der Rest Deutschlands) meldet....Extremwetter!

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  • Würde mich in Deutschland nun nicht mehr wundern.

    Deswegen wiederhole ich gebetsmühlenartig "nehmt dem Staat das Geld weg, er kann doch nicht damit umgehen...."..... Lebenslange Lohn- und Einkommenssteuerbefreiung für alle abgesoffenen Einwohner der Überschwemmungsgebiete. Das wäre mal eine Ansage...


    Munter bleiben: Jan Henning

    "Was ist das entwertendste was Sie dem Recht, welches wir respektieren sollen, antun können? - Erlassen und vollstrecken Sie ein Gesetz das des Schutzes unwürdig ist." Akane Tsunemori

  • Wie hieß es noch vor 2 Jahren:

    Bayern: Kein Geld mehr nach Naturkatastrophen - Bayern - SZ.de (sueddeutsche.de)


    Geldhahn zudrehen (zumindest an der Stelle :crazy: ) ohne Alternativen umzusetzen (wobei meiner Meinung nach nicht jede Katastrophe vermeidbar sein wird).

    PS: Laschet hat sich dem Beschluss damals ebenfalls angeschlossen (die "Idee" entstand wohl in einer Ministerpräsidentenrunde 2017; wenn man böse wäre könnte man sagen, dass bei solchen Treffen nix g'scheits herauskommt ^^ ).

    Thomas
    Doppelspitzen verhindern nicht die galoppierende Dummheit sondern verdoppeln die Inkompetenz.

    Einmal editiert, zuletzt von goise ()

  • Briten berichten: Deutsche Behörden wurden vor Hochwasser gewarnt


    Ich hoffe, das stimmt nicht ansatzweise. Aber wahrscheinlich stimmt es.


    Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

    Der YouTube Kanal von Kai Zorn Wetter hat schon eine Woche vorher vor der sich anbahnenden Vb-Wetterlage gewarnt. Und die Warnungen waren richtig drastisch.

    Würde mich wundern, wenn der Deutsche Wetterdienst, dem die gleichen Modelle zur Verfügung stehen wie dem Kai Zorn, nicht ebenfalls gewarnt hätte das da was im Anzug ist.

  • ....wenn es nicht in der "Tagesschau" oder "Heute" kommt, findet es für viele nicht statt......


    Das ist der Stellenwert des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.


    Munter bleiben: Jan Henning

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  • Der YouTube Kanal von Kai Zorn Wetter hat schon eine Woche vorher vor der sich anbahnenden Vb-Wetterlage gewarnt. Und die Warnungen waren richtig drastisch.

    Würde mich wundern, wenn der Deutsche Wetterdienst, dem die gleichen Modelle zur Verfügung stehen wie dem Kai Zorn, nicht ebenfalls gewarnt hätte das da was im Anzug ist.

    Der DWD hat ja gewarnt.


    DWD vom Unwetter nicht überrascht: Tornadobeauftragter Andreas Friedrich im RND-Interview


    Katwarn und NINA haben auch vorgewarnt.


    Erreicht halt nicht jeden. Sirenen würden alle hören, aber die Einordnung so eines Warntons ist schwierig. Bei uns wurden einige Sirenen abgebaut weil sich die Anwohner wegen des Lärms beschwert haben.


    "Und stehst du nackt im Odenwald, dann werden dir die Hoden kalt"
    Unbekannter Philosoph

  • Erreicht halt nicht jeden. Sirenen würden alle hören, aber die Einordnung so eines Warntons ist schwierig. Bei uns wurden einige Sirenen abgebaut weil sich die Anwohner wegen des Lärms beschwert haben.

    Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Kannst du hier weiter erklären wo die Verbindung ist?

    Es gab eine Unwetterwarnung. Diese bedeutet in der Regel "bleibt zuhause". Soweit ich weiß gab es ja keine Modelle die irgendwie die Höhe der Flut, die weggerissenen Landmassen oder die Flutwelle vorhergesagt hätten. Wo siehst du die Verbindung von der Regenmenge zur Evakuierung?


    Insgesamt bin ich sehr verwundert auch über die nun immer stärkeren Rufe nach Flächenversiegelung als Schuldigen. Gerade diese doch sehr spärlich bewohnte Gegend ist ja gerade ein Beispiel für wenig Flächenversiegelung.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Die Apps erreichen nicht jeden. Soweit klar. Und viele Menschen können die Sirenen nicht einordnen. Ob es Brand- oder Katastrophenalarm können mittlerweile sehr viele Menschen nicht unterscheiden, bzw. kennen die Bedeutung nicht.

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    Unbekannter Philosoph

  • Ich habe mich mehr auf das Resultat bezogen. Selbst wenn ich die Sirene, Katastrophenalarm, höre und kenne....was mache ich anders?

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  • Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Kannst du hier weiter erklären wo die Verbindung ist?

    Es gab eine Unwetterwarnung. Diese bedeutet in der Regel "bleibt zuhause". Soweit ich weiß gab es ja keine Modelle die irgendwie die Höhe der Flut, die weggerissenen Landmassen oder die Flutwelle vorhergesagt hätten. Wo siehst du die Verbindung von der Regenmenge zur Evakuierung?


    Insgesamt bin ich sehr verwundert auch über die nun immer stärkeren Rufe nach Flächenversiegelung als Schuldigen. Gerade diese doch sehr spärlich bewohnte Gegend ist ja gerade ein Beispiel für wenig Flächenversiegelung.

    Manche haben vor massiven Überflutungen im Einzugsgebiet von fliessenden Gewässern gleich welcher Größe in den betroffenen Regionen gewarnt. Sinngemäßes Zitat von Kai Zorn Wetter: "Da kommt was massives auf die Region zu. Bringen Sie alles in Sicherheit was im Keller oder im Erdgeschoss ist. Bringen Sie ihre Autos in höher gelegene Gebiete. Wenn es los geht, gehen Sie nicht mehr in den Keller, das ist Lebensgefährlich! Es wird massive Überflutungen geben! in der Eifel, im Rheinland und in Rheinland-Pfalz. Wenn Sie in der Nähe eines fliessenden Gewässers in den betroffenen Regionen wohnen, bringen Sie sich selber in Sicherheit, verlassen Sie ihre Häuser! Die Modelle sagen bis zu 250 Liter/qm voraus..." etc. etc.

    Lässt sich in seinem Youtube Kanal alles noch finden.


    Und klar, YouTube erreicht nicht jeden, das ist mir auch klar, aber die Warnungen müssen (und sind ja auch) ja auch an Behörden etc. gegangen sein, und da gibt es dann irgendwo den Punkt, wo die Warnung dann versickert ist.

  • Die Apps erreichen nicht jeden. Soweit klar. Und viele Menschen können die Sirenen nicht einordnen. Ob es Brand- oder Katastrophenalarm können mittlerweile sehr viele Menschen nicht unterscheiden, bzw. kennen die Bedeutung nicht.

    Das gäbe es ja noch Cell Broadcast - SMS an jedes Gerät in der Funkzelle.

    Wird in D aber nicht benutzt.

    Kofferraum statt Hubraum !

  • Ein Freund von mir hilft gerade einem seiner Freunde an der Ahr aufräumen. Er hat ein paar Bilder geschickt, dass ist absolut unglaublich wie es da aussieht. Wie im Krieg nach einem Artillerie Angriff, nur das der in der Summe wahrscheinlich weniger Schäden macht, zumindest hat man dann nicht auch noch den Schlamm und den umliegenden Wald im Haus...


    Kleiner Schmankerl am Rande hier bei uns, dass Ordnungsamt bestätigt mal wieder eindrucksvoll einen schlechten Ruf, wie ein selbst betroffener Kollege erzählt hat. Am letzten Donnerstag haben Anwohner der betroffenen Straßenzüge ihre Autos an höher gelegenen Stellen geparkt. Das Ordnungsamt hatte dann nichts besseres zu tun, als Knöllchen fürs Falschparken zu schreiben. Wohlgemerkt nicht nur für Stellen an denen z.B. Rettungswege zugeparkt waren, da hätte ich durchaus Verständnis. Immerhin sind da die Prioritäten klar...


    Das gesamte Katastrophenschutz-System wurde im Rahmen der "Friedensdividente" abgebaut.


    Hier bei uns hat es immer ein funktionierendes Sirensystem gegeben und es wird auch regelmäßig zur Alarmierung, z.B. bei Bränden genutzt. Kürzlich wurde es sogar noch ausgebaut, dass es dabei zu mir unverständlichen Diskussionen mit dem Denkmalschutz kam ist eine andere Sache... Warum die Sirenen letzte Woche nicht genutzt wurden verstehe ich allerdings auch nicht. Wahrscheinlich versteht die Signale heutzutage aber auch kaum noch einer.


    Deswegen wiederhole ich gebetsmühlenartig "nehmt dem Staat das Geld weg, er kann doch nicht damit umgehen....".....


    Ja, dass bestätigt er immer wieder eindrucksvoll.


    Würde mich wundern, wenn der Deutsche Wetterdienst, dem die gleichen Modelle zur Verfügung stehen wie dem Kai Zorn, nicht ebenfalls gewarnt hätte das da was im Anzug ist.


    Zumindest war hier bei uns der Wetterbericht bezüglich der zu erwartenden Regenmengen schon 2 oder 3 Tage vorher sehr treffend. Die zweite Frage ist dann, wie sich die Regenmengen lokal auswirken und da sieht es z.B. an der Ahr aufgrund der engen Tallagen oder auch an manchen Orten an der Inde aufgrund der Verbauungen sicher anders aus als im Nordeutschen Tiefland. Ob sich solche lokalen Effekte immer zuverlässig vorhersagen lassen wage ich zu bezweifeln.


    In Gegenden wo das regelmäßig vorkommt, z.B. im Gebirge, hat man dann entsprechende Erfahrungswerte, die hier oft fehlen. Von einem Ort habe ich z.B. gelesen, dass das höchste bislang gemessene Hochwasser bei 3,60m lag und in der letzten Woche über 8m aufgetreten sind. Unser lokales Flüsschen hat normalerweise 15-20 m³/s, in der letzten Woche war der Pegel bei über 200m³/s am Anschlag, maximaler prognostizierter Wert beim Überlaufen der Talsperre waren 800m³/s, dass wäre dann 1/3 vom Rhein... Ich glaube nicht, dass man solche außergewöhnlichen Ereignisse zuverlässig vorhersagen kann.


    Insgesamt wäre ich aber auch dafür, zunächst den betroffenen zu helfen, dann zu analysieren was hätte besser laufen können und dann Maßnahmen daraus abzuleiten und das jetzt nicht für die eigene Agenda zu nutzen.


    Zitat

    Manche haben vor massiven Überflutungen im Einzugsgebiet von fliessenden Gewässern gleich welcher Größe in den betroffenen Regionen gewarnt. Sinngemäßes Zitat von Kai Zorn Wetter: "Da kommt was massives auf die Region zu. Bringen Sie alles in Sicherheit was im Keller oder im Erdgeschoss ist. Bringen Sie ihre Autos in höher gelegene Gebiete. Wenn es los geht, gehen Sie nicht mehr in den Keller, das ist Lebensgefährlich!


    Genau diese Warnung gab es bei uns in der Stadt, nur die Art der Benachrichtigung könnte man wohl diskutieren.

  • Hier bei uns hat es immer ein funktionierendes Sirensystem gegeben und es wird auch regelmäßig zur Alarmierung, z.B. bei Bränden genutzt. Kürzlich wurde es sogar noch ausgebaut, dass es dabei zu mir unverständlichen Diskussionen mit dem Denkmalschutz kam ist eine andere Sache... Warum die Sirenen letzte Woche nicht genutzt wurden verstehe ich allerdings auch nicht. Wahrscheinlich versteht die Signale heutzutage aber auch kaum noch einer.

    Das gibt es hier auch, mehr oder weniger.


    Darum ging es aber nicht in meiner Aussage. Im Prinzip wiederholt sich, was schon bei "Ausbruch" der "Corona-Pandemie" stattfand, nämlich erstmal nichts. Wenn ich feststelle, dass nichts funktioniert und die Katastrophe bereits im Anmarsch ist, dann schicke ich als Landrat Streifenwagen mit Durchsagen los. Wenn man denn gewollt hätte. Oder informiert worden wäre. Übrigens hätte man das auch in Eurer Stadt machen können. Es reicht eben manchmal nicht, etwas auf der HP der Kommune bekannt zu geben.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • Zitat

    Es reicht eben manchmal nicht, etwas auf der HP der Kommune bekannt zu geben.


    Natürlich nicht, deswegen habe ich ja geschrieben "die Art der Benachrichtigung könnte man wohl diskutieren."


    Es war aber eben auch für alle Beteiligten eine erhebliche Ausnahmesituation.

  • Unfassbare Ignoranz ermöglichte erst die Katastrophe


    Zitat

    Politiker, Behörden und Medien verweisen auf den Klimawandel als Ursache für die Flutkatastrophe. Dabei wurden Unwetterwarnungen nicht ernst genommen. Und der Katastrophenschutz bei uns ist auf dem Stand eines Entwicklungslandes.

    Das Risiko war bekannt: Regenmengen wie diese Woche hat es in Deutschland immer wieder gegeben, historische Chroniken lesen sich wie Blaupausen für die aktuelle Hochwasserkatastrophe, und Gefahrenkarten zeigen das Flutrisiko. Doch Politiker, Behörden und Medien verweisen auf den Klimawandel als Ursache – dabei ist der Katastrophenschutz in Deutschland auf dem Stand eines Entwicklungslandes. Ein unglaublicher Skandal.

    WELT+, also Bezahlartikel, trifft den Nagel auf den Kopf.


    Zitat

    Heutzutage sind Menschen Unwettern nicht mehr ausgeliefert: Meteorologen erkennen gefährliches Wetter Tage im Voraus, moderner Katastrophenschutz sollte Menschen in Risikozonen rechtzeitig helfen können. Entwicklungsländern wie Bangladesch und Mosambik ist es gelungen, auf solche Weise die Opfer durch Extremwetter binnen weniger Jahrzehnte drastisch zu reduzieren, teilweise mit deutscher Entwicklungshilfe.

    Deutschland selbst aber scheitert daran, seine Bürger vor den im globalen Vergleich eher harmlosen Naturereignissen im eigenen Land zu schützen. Statt Nächstenliebe gegenüber vom Wetter bedrohten Landsleuten wird hierzulande Fernstenliebe zur Schau gestellt: Klimaschutz soll die Deutschen in der Zukunft vor Unwetter bewahren.

    Ohne weiteren Kommentar.

    Das Schweigen wäre ein Eingeständnis, die Rechtfertigung eine Antwort auf den Verdacht. So verfahren alle Diktaturen mit ihren Gegnern.


    Jörg Baberowski

  • "Da kommt was massives auf die Region zu. Bringen Sie alles in Sicherheit was im Keller oder im Erdgeschoss ist. Bringen Sie ihre Autos in höher gelegene Gebiete. Wenn es los geht, gehen Sie nicht mehr in den Keller, das ist Lebensgefährlich! Es wird massive Überflutungen geben! in der Eifel, im Rheinland und in Rheinland-Pfalz. Wenn Sie in der Nähe eines fliessenden Gewässers in den betroffenen Regionen wohnen, bringen Sie sich selber in Sicherheit, verlassen Sie ihre Häuser! Die Modelle sagen bis zu 250 Liter/qm voraus..." etc. etc.

    Lässt sich in seinem Youtube Kanal alles noch finden.

    Interessant. Solche Warnungen gab es ja in keiner Form in normalen Medien.

    Wobei ich mich auch hier frage, ob das viel geändert hätte. Ich bezweifle doch arg, dass z.B. das Heim für Behinderte überhaupt die Möglichkeit gehabt hätte alle Menschen aus dem EG zu entfernen. Hier finde ich das fingerpointing mit "Systemversagen" unangebracht.

    Umgekehrt muss man beim Aufräumen schon eher fragen was los ist. Bisher habe ich zu 95% nur private Helfer und Politiker in Gummistiefeln in den Medien gesehen. Die Straßen in Ahrweiler müssten schon am nächsten Tag gesäumt sein von kommunalen Arbeitern und kommunalen Fahrzeugen umliegender Kreise, Bundeswehr und Bundespolizei. Da dürfte man meiner Meinung nach Privatpersonen nur nebenzu sehen wenn das konsequent läuft.

    M&M Kreditkarte + Online Zahlung bei der Zentralen Bußgeldstelle = Vielfliegermeilen für Tiefflug auf der Autobahn :D:top:

  • Zitat

    Bisher habe ich zu 95% nur private Helfer und Politiker in Gummistiefeln in den Medien gesehen.


    In den Medien vielleicht, das entspricht aber nicht der Realität vor Ort, zumindest hier und auch an der Ahr, wo ein Freund gerade hilf. Bei uns ist z.B. die Feuerwehr im Dauereinsatz, kann aber auch an vielen Stellen noch nichts machen da das Grundwasser sofort nachdrückt. Aus meiner alten Heimat sind umfangreiche Verbände von Pionieren, Rettungsdienst und THW in die betroffenen Gebiete gefahren.


    Was hier natürlich auch sehr veil stattfindet ist die private Hilfe z.B. beim Ausräumen der Keller, da kann man aber meiner Meinung nach auch nicht erwarten, dass das zur Zeit massiv von Hilfskräften unterstützt wird, die arbeiten logischer Weise anhand einer Prioritätenliste.


    Zitat

    Heutzutage sind Menschen Unwettern nicht mehr ausgeliefert: Meteorologen erkennen gefährliches Wetter Tage im Voraus, moderner Katastrophenschutz sollte Menschen in Risikozonen rechtzeitig helfen können. Entwicklungsländern wie Bangladesch und Mosambik ist es gelungen, auf solche Weise die Opfer durch Extremwetter binnen weniger Jahrzehnte drastisch zu reduzieren


    Das ist auch wieder einer derjenigen, die es hinterher immer schon gewusst haben wollen. Tatsache ist nun mal, dass das Ereignis hier so extrem war, dass ich ernsthaft bezweifle, dass man davor hätte vernünftig warnen können oder das irgendeiner die Warnung ernst genommen hätte. Auch hier im Ort sind Menschen, die evakuiert werden sollten, in den Häusern geblieben oder in Erftstadt teilweise auch wieder zurück gekehrt.


    Zum jetzigen Zeitpunkt wird da keiner seriös etwas zu sagen können. Ich denke, dass muss man in Ruhe analysieren und dann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Solche Äußerungen wie in dem Kommentar sind ähnlich hilfreich wie "der Klimawandel ist schuld, kauft mehr Elektroautos". Und ganz sicher ist damit keinem der Betroffenen geholfen.

  • Aus meiner alten Heimat sind umfangreiche Verbände von Pionieren, Rettungsdienst und THW in die betroffenen Gebiete gefahren.

    Das ist schön zu hören. Stellt sich aus der Ferne ganz anders dar.


    Was hier natürlich auch sehr veil stattfindet ist die private Hilfe z.B. beim Ausräumen der Keller, da kann man aber meiner Meinung nach auch nicht erwarten, dass das zur Zeit massiv von Hilfskräften unterstützt wird, die arbeiten logischer Weise anhand einer Prioritätenliste.

    Als ehemaliger Betroffener kann ich da sagen, dass im ersten Moment die Welt zusammen bricht wenn das Wasser in den Keller schwappt...aber im Nachhinein muss ich auch klar sagen, dass das meistens halt einfach nur ein Keller ist. Insofern ist das schon ok so. Viel dramatischer ist alles mit strukturellen Schäden, Schlamm in Wohnräumen und auf den Straßen.


    Zum jetzigen Zeitpunkt wird da keiner seriös etwas zu sagen können. Ich denke, dass muss man in Ruhe analysieren und dann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Solche Äußerungen wie in dem Kommentar sind ähnlich hilfreich wie "der Klimawandel ist schuld, kauft mehr Elektroautos". Und ganz sicher ist damit keinem der Betroffenen geholfen.

    Sehe ich auch so. Man verwechselt oft auch Umweltschutz und Klimaschutz. Das sind zwei komplett unterschiedliche Themen, die zu großen Teilen sogar konträr laufen.

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  • Zitat

    Das ist schön zu hören. Stellt sich aus der Ferne ganz anders dar.


    Anders herum muss man ja auch sagen, es ist doch super, wenn es so viele spontane private Hilfe gibt. Das zeigt, das Solidarität hier doch noch kein komplettes Fremdwort ist. Aber wie geschrieben, hier ist auch sehr viel "offizielle" Hilfe unterwegs.


    Zitat

    Als ehemaliger Betroffener kann ich da sagen, dass im ersten Moment die Welt zusammen bricht wenn das Wasser in den Keller schwappt...aber im Nachhinein muss ich auch klar sagen, dass das meistens halt einfach nur ein Keller ist. Insofern ist das schon ok so. Viel dramatischer ist alles mit strukturellen Schäden, Schlamm in Wohnräumen und auf den Straßen.


    Natürlich, für den unmittelbar betroffenen ist das eine Katastrophe, keine Frage. Aber bei uns hat die Feuerwehr z.B. in den Stadtteilen angefangen in denen es überhaupt einen Nutzen hatte (uns das auch so kommuniziert). An vielen Stellen kann nichts gemacht werden, solange die Wasserstände nicht weiter sinken weil die Keller einfach in kurzer Zeit wieder voll sind. Ich verstehe natürlich auch, dass die Betroffenen es trotzdem versuchen. And dann geht natürlich auch die Infrastruktur vor.

  • Anders herum muss man ja auch sagen, es ist doch super, wenn es so viele spontane private Hilfe gibt.

    Es sind halt Dörfer, keine Städte. Ich glaube da bekommt man einfach auch einen falschen Blick auf die Gesellschaft, da in Städten sooo viel falsch läuft. Auf dem Land hast du diese Probleme einfach nicht, wir haben Nachbarn da hieß es "wir haben nur 10cm Wasser im Keller, helfen wir bei den Nachbarn, die 1m im Keller haben".

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