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Alt 22.07.2004, 12:11     #1
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CE-
BMW Welt München. Pressemappe zur Grundsteinlegung am 16. Juli 2004

Inhaltsverzeichnis:

1. Kurztext
2. Die BMW Welt – das Portal der Marke BMW
3. BMW Welt – das Bauwerk
4. Daten, Fakten und konstruktive Details

Geändert von Albert (22.07.2004 um 12:18 Uhr)
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Alt 22.07.2004, 12:12     #2
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CE-
1. Kurztext

In einem feierlichen Akt wird am 16. Juli 2004 in Anwesenheit des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber, des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude, des Architekten Professor Wolf D. Prix und des Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, Dr. Helmut Panke, der Grundstein zur BMW Welt gelegt. Mit der BMW Welt entsteht an der Ecke Petuelring/ Lerchenauer Straße ein Gebäudekomplex, in dem von Juni 2006 an das Faszinosum der Marke BMW auf den Punkt gebracht wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Fahrzeugübergabe für Kunden der Marke BMW, die Wert darauf legen, ihr neues Automobil beim Hersteller direkt abzuholen. Darüber hinaus ist die BMW Welt die Bühne für das Lebensgefühl, das im bekannten BMW Motto „Freude am Fahren“ seit Jahrzehnten zum Ausdruck kommt.

Die BMW Welt hat sich weiterhin das Ziel gesteckt, Philosophie und Leistung der Marke BMW auf den Feldern Service, Entwicklung und Motorsport zu präsentieren.

Damit ist die BMW Welt Marken-Portal und gleichzeitig die unmittelbare körperliche wie geistige Verbindung zum Unternehmen BMW Group. Werksführung und Museumsbesuch ergänzen als Programmpunkte die vorgesehenen Event- und Kongressflächen. Ein Erlebnisbereich für Kinder und Jugendliche sowie Shops und Gastronomie lassen die Marke BMW für die etwa 850 000 jährlich erwarteten Besucher zu einem gesamthaften Eindruck, ja Erlebnis werden.

Die BMW Group investiert in das Bauvorhaben über 100 Millionen Euro, insgesamt entstehen in der neuen Anlage rund 200 Arbeitsplätze.

Verantwortlich für die Architektur der BMW Welt ist das weltberühmte Büro COOP HIMMELB(L)AU aus Wien, das 2001 einen der beiden ersten Preise in dem weltweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb für das BMW Projekt gewonnen hat. Die BMW Welt zählt zu den ersten Werken einer neuen Generation von Kommunikationsbauten des 21. Jahrhunderts. Die faszinierende Entwurfsidee äußert sich in einer dynamisch geformten Dachlandschaft, unter der jede weitere gestalterische Möglichkeit eröffnet wird. Das ist die „offene Architektur“, wie sie COOP HIMMELB(L)AU seit Jahrzehnten propagiert.


Vor knapp einem Jahr begann die konkrete Umsetzung des Projekts. Am 1. August 2003 schloss das Olympiaparkhaus, unmittelbar danach wurde es abgerissen. Dafür entstand ein neues Park&Ride Parkhaus direkt vor der Studentenstadt. Im Januar 2004 waren die Abbruch- und Entsorgungsarbeiten auf dem Gelände des Olympiaparkhauses und der P&R-Fläche beendet. Sodann begann der Spezialtiefbau. In den nächsten Monaten wurde Bohrloch an Bohrloch mit Beton gefüllt. 775 „Bohrpfähle“, jeder 17 Meter tief, wurden gesetzt.

Nach dem „Underground“ folgt jetzt der „Overground“, der eigentliche Hochbau. In den nächsten Monaten soll die Betonkonstruktion aus der Grube bis auf Straßenniveau wachsen. Als nächster Bauabschnitt folgt dann der Stahlbau. Das Richtfest ist für den Frühsommer 2005 vorgesehen, die Eröffnung rechtzeitig zur Fußballweltmeisterschaft im Juni 2006.
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Alt 22.07.2004, 12:15     #3
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2. Die BMW Welt – das Portal der Marke BMW

Im Mittelpunkt: Die ganz persönliche Auslieferung an den Kunden.

Der stark zunehmende Wunsch anspruchsvoller Kunden, ihr Fahrzeug direkt beim Hersteller abzuholen, lässt ein neues zentrales Projekt der BMW Group Gestalt annehmen – die BMW Welt: Als Auslieferungszentrum für BMW Automobile an nationale und internationale Selbstabholer wird es von Juni 2006 an zu einem Ort der Kommunikation und Begegnung werden. Bis zu 250 Kunden werden dann täglich von hier aus mit ihrem neuen BMW in alle Welt fahren.

Bei sehr persönlicher und individueller Betreuung wird die Fahrzeugübernahme so zu einem einmaligen Erlebnis, denn der Besucher taucht intensiv in die Welt von BMW ein.

Welcher Name wäre da passender als „BMW Welt“?

Die BMW Welt vermittelt das Faszinosum der Marke BMW mit ihren Produkten BMW Automobile, BMW Motorräder, BMW Teile und Zubehör sowie Accessoires. Die BMW Welt präsentiert live und hautnah stets ein breites Spektrum der aktuellen Produktpalette – hier werden Design, Technologie und Innovation in souveränem Zusammenspiel inszeniert. Die Philosophie des BMW Service und der Leistungen von BMW auf den Gebieten Motor- und Fahrzeugentwicklung sowie Motorsport sind ebenfalls präsent.

In der BMW Welt werden auch die Zukunft des Automobils und die Zukunft der Mobilität Themen sein – beispielsweise anhand umweltschonender alternativer Antriebe wie Wasserstoff, der Elektronik in BMW Automobilen und der intelligenten Vernetzung von Automobil und Umwelt. Dabei gehören Information und Entertainment in der BMW Welt zusammen: Exponate und multimediale Präsentationen vermitteln auf kompetente und zugleich unterhaltsame Weise intensive Einblicke in Forschung, Entwicklung und Produktion.


Ort des Dialogs

Die BMW Welt bildet mit dem BMW Museum, das auf etwa der vierfachen bisherigen Ausstellungsfläche bis zum Jahr 2007 neu entstehen wird, sowie mit dem Werk Milbertshofen eine bedeutende „Schnittstelle“ zwischen dem Unternehmen und seiner Umwelt. Das Erlebnisangebot der BMW Welt wird somit durch Museumsbesuch und Werksführung ergänzt.

Ein multifunktioneller Veranstaltungssaal – das „BMW Welt Forum“ –, bietet Raum für Kunst, Wirtschaft, Kultur und Technik. Hier ist Platz für bis zu 600 Personen und öffentliche Bühnen für Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art. Konzerte, Ausstellungen, Konferenzen und Live-Übertragungen werden genauso stattfinden wie Empfänge, Bankette und andere Veranstaltungen. Auf diese Weise wird die BMW Welt der Münchner Kulturszene eine neue Facette hinzufügen.

Im Tagungsbereich befinden sich Räume in variablen Größen für Konferenzen, Vorträge, Präsentationen und Seminare, die auch externen Veranstaltern zur Verfügung stehen.

Zahlreiche Shops, Cafés und Restaurants sowie ein Erlebnisbereich für Kinder und Jugendliche vervollständigen das Angebot.

Kurzum: Die BMW Welt ist das Portal zur Marke BMW. Alle sind willkommen, die sich – aus diesem oder jenem Grunde – für die Marke interessieren, sich mit ihr verbunden fühlen und Freude am Fahren verspüren.

Die BMW Welt verbindet also Besucher und Marke, Abholer und Fahrzeuge, Vergangenheit und Zukunft. Sie tritt in den Dialog mit Gästen aus aller Welt, Kunden und Nachbarn. Sie schafft öffentliche Räume, die, was die Agora früher für die Demokratie war, ein Ort des gedanklichen Austauschs sind. Mit den Worten des Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, Dr. Helmut Panke: „Wir freuen uns auf unsere hier entstehende BMW Welt. Und wir freuen uns gerade über diesen Standort. Was böte sich besser für ein solches Projekt an, als die Position zwischen unserer Konzernzentrale, dem Werk, der einmaligen Architektur des Olympiageländes, der Weltstadt mit Herz vor den Toren und dem beeindruckenden Alpenpanorama als Hintergrund. Dieses Projekt macht zugleich deutlich, dass BMW hier in München nicht nur seine Wurzeln hat, sondern von hier aus auch die Zukunft gestaltet.“
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Alt 22.07.2004, 12:16     #4
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3. BMW Welt – das Bauwerk

BMW Bauten setzen seit über 30 Jahren Maßstäbe

Der Entwurf von COOP HIMMELB(L)AU, einer von zwei ersten Preisen im internationalen Architekturwettbewerb von 2001 zur BMW Welt, zeigt eine besonders ausgeprägte Identifikation mit den architektonischen Ideen, wie sie die BMW Group schon in der jüngeren Vergangenheit mit vielen eigenen Bauvorhaben kultiviert hat. Die BMW Welt steht im Verbund mit dem Olympia- und dem BMW Hochhausensemble. Der damalige Architekt war der Wiener Architekt Prof. Karl Schwanzer, seinerzeit Lehrer von Prof. Wolf D. Prix, einem der beiden Protagonisten von COOP HIMMELB(L)AU.

Mit der Architektur des BMW Hochhauses markierte das Unternehmen weltweit Maßstäbe: Es entstand 1972 – zeitgleich mit dem Olympiastadion. Die vom Volksmund schnell „Vierzylinder“ getaufte Konzernzentrale war von Anfang an Symbol für Dynamik, Zukunftsorientierung und technischen Fortschritt. Das Hochhaus gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt München. Es wird derzeit entkernt und unter Wahrung wesentlicher denkmalpflegerischer Belange bis 2006 auf den modernsten Stand heutiger Bürohaustechnik gebracht.

Das zweite große architektonische BMW Projekt in München folgte Mitte der 80er Jahre mit dem BMW Group Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ). Als erstes Automobilunternehmen realisierte die BMW Group damit konsequent die Integration der Bereiche „Erfinden“, „Entwickeln“ und „Produktionsvorbereitung“ – entsprechend dem Konzept einer „gebauten Kommunikation“ mit kurzen Wegen. Diese „Architektur vernetzter Strukturen“ wurde weltweit zum Vorbild für „Denkfabriken“ anderer Automobilunternehmen. Ein weiterer Abschnitt des FIZ wird unter anderem mit dem sogenannten „Projekthaus“ in diesem Sommer fertiggestellt (Architekt: Henn Architekten, München).


Architektenteam von Weltruf: COOP HIMMELB(L)AU

COOP HIMMELB(L)AU wurde 1968 in Wien, Österreich, von Wolf D. Prix und Helmut Swiczinsky gegründet. Das Büro arbeitet seither in den Bereichen Architektur, Kunst und Design. COOP HIMMELB(L)AU zählt zu den Säulen einer Bewegung, die heute auch als „Austrian Phenomenon“ bekannt ist, also zu einer Generation von inzwischen weltberühmten Wiener Architekten, die in den 60er und 70er Jahren das Laufen und Denken gelernt und sehr


provokant Architektur und Gesellschaftsprobleme in Beziehung gesetzt hat. Von COOP HIMMELB(L)AU stammt die launig – sinnliche Aufforderung „Architektur muss brennen“, d.h. sich einbrennen und merkfähig sein. Sie propagierten früh eine „offene Architektur, die nicht nur offene Räume, sondern auch offenes Denken zulässt“. (Prof. Wolf D. Prix)


Die architektonische Konzeption

Die BMW Welt zählt zu den ersten Werken einer neuen Generation von Kommunikationsbauten für das 21. Jahrhundert. Das sind „Multiuses“ ganz neuer Prägung. „Unsere Architektur ist ja kein Pullover, kein modischer Anzug. Sondern wie Haut, wie eine osmotische Schicht, die Dinge filtert oder durchlässt. Wir sagen dazu: Das Gefühl des Innen spannt die Haut außen. Also, Architektur ist unsere vierte Haut. Sie muss mit den Problemen wachsen, wenn sie gut ist. Deswegen bin ich ja auch gegen Kisten!“ (Prof. Wolf D. Prix)

Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, seit den frühesten Tagen Jury-Mitglied beim Architekten-Wettbewerb, kommentiert die Architektur der BMW Welt so: „Sie ist ein architektonisches Highlight, das weit über die Bedeutung für das Unternehmen hinaus auf die gesamte Stadt ausstrahlt und den Münchner Norden aufwertet. Mich persönlich begeistert an dem Entwurf außerdem die Himmelslandschaft und mich fasziniert der kommunikative Megaraum, der nicht auf eine bestimmte Ästhetik oder eine bestimmte Nutzung festgelegt ist!“

Die Entwurfsidee von COOP HIMMELB(L)AU äußert sich in einem Dach, genauer gesagt mit einer dynamisch geformten skulpturalen Dachlandschaft, unter der alle gestalterischen Möglichkeiten eröffnet werden. Das ist offene Architektur, in der in den nächsten Jahrzehnten alles möglich ist – flexibel, an den Erfordernissen der Zukunft ausgerichtet.

Im Süden geht das Dach in den Doppelkegel über und setzt damit ein stadträumlich wirksames Zeichen, welches mit den bestehenden Landmarks des Vierzylinders und des BMW Museums eine identitätsprägende Einheit ergeben wird. Er ist durch eine weitere Verformung aus der unteren Trägerrostlage des Daches entwickelt und bildet auch ein Hauptauflager des Daches.

Das Dach erhält seine formale Logik auch aus den innerhalb der Dachkonstruktion befindlichen Aufenthaltsbereichen für die Abholer, welche über einen Einschnitt in die Dachkonstruktion wichtige Sichtbeziehungen erhalten.


Chronologie:August 2003 „Offizieller Baubeginn der BMW Welt“ und Ausblick

Im Juli 2001 wurde der Architekturwettbewerb abgeschlossen und die Sieger bekanntgegeben. Nach sorgfältiger Bewertung und detaillierter Beratung hatte sich der Vorstand der BMW AG im Dezember 2001 für den Entwurf von COOP HIMMELB(L)AU entschieden. Januar 2002: die Planung des Projekts begann.

Am 1. August 2003 wurde das Olympiaparkhaus geschlossen, der Bauzaun errichtet, direkt vor der Studentenstadt das neue Park&Ride Parkhaus fertiggestellt. Im Januar 2004 waren die Abbruch- und Entsorgungsarbeiten auf dem Gelände des Olympiaparkhauses und der P&R-Fläche beendet und der Spezialtiefbau begann. In den nächsten Monaten wurde Bohrloch an Bohrloch mit Beton gefüllt. So entstanden 775 „Bohrpfähle“, jeder 17 Meter tief. 88 Zentimeter Durchmesser hat so eine einzelne Betonsäule. Nahtlos ineinander verzahnt bilden sie eine senkrechte Betonwand als Teil der späteren Kellerwand. Sie schützt die nachfolgenden Aushubarbeiten in der Baugrube gegen nachrutschendes Erdreich und eindringendes Grundwasser. Insgesamt wurden 775 Bohrpfähle eingesetzt. Zug um Zug, Schicht für Schicht, folgte der Aushub. 12 000 mal hatten vollbeladene Lastwagen die 210 Meter lange und bis zu 120 Meter breite Baugrube verlassen, bis die Gruben-Sohle in vierzehn Meter Tiefe erreicht wurde. Die Sohle lag dann etwa sechs Meter unter dem Grundwasserspiegel. Fünfzehn Brunnen legten die Grube trocken. Wasserpumpen fördern seitdem das Grundwasser zurück in den angrenzenden Olympiapark und erhalten dort den natürlichen Grundwasserstand.
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Alt 22.07.2004, 12:17     #5
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4. Daten, Fakten und konstruktive Details
(Planungsstand: Juni 2004)
  • August 2003: Baubeginn
  • 12. Mai 2004: Erreichen der Grubensohle
  • 16. Juli 2004: Grundsteinlegung
  • Juni 2004: Beginn des Rohbaus
  • November 2004: Beginn der Fassaden- und Dacharbeiten
  • Juni 2006: Eröffnung zur Fußball WM
  • Grundstücksfläche rund 25 000 m2
  • Baukosten über 100 Mio. Euro
  • neue Arbeitsplätze ca. 200
  • durchschn. 170 Fahrzeugauslieferungen (maximal 250) pro Tag
  • Besucher 850 000 jährlich
  • max. Gebäudelänge: ca. 180 m
  • max. Gebäudebreite: ca. 130 m
  • min. Gebäudebreite: ca. 50 m
  • max. Gebäudehöhe: ca. 24 m
  • BGF Gesamt-Gebäude: ca. 73 000 m2 = 100%
  • davon BGF oberirdisch: ca. 28 500 m2 = 40%, davon BGF unterirdisch: ca. 44 500 m² = 60%
  • Anzahl der Geschosse:
    unterirdisch:
    Ebene – 3: ca. – 13,00 m
    Ebene – 2: ca. – 10,00 m
    Ebene – 1: ca. – 7,00 m
    oberirdisch:
    Ebene 0 0,00 m
    Ebene 1 ca. +5,00/+6,50/+7,50 m
    Ebene 2 ca. +15 m
    Ebene 3 ca. +19 m
  • Gebäudehöhe (bestehendes) BMW Museum: 25,0 m
  • Gebäudehöhe (bestehendes) BMW Hochhaus: 104,5 m

Weitere Baudaten:
ca. 2 000 Tonnen Stahlkonstruktion Dach
ca. 10 000 m² Glas
ca. 16 000 m² Dachfläche

Daten zur Baugrube:
Allgemein:210 Meter lang 120 bis 40 Meter breit
14 Meter tief
ca. 15 579 m² Grundfläche innerhalb der Baugrube
Bohrpfähle:
ca. 578 m Baugrubenumschließung durch überschnittene Bohrpfähle (insgesamt 775 Stk.) mit einer
Gesamtlänge von ca. 11 800 m
Sichtfläche Pfahlwand: ca. 5 147 m²
Sichtfläche Streckträgerverbau: ca. 1210 m²
Anker:
Ankerlänge insgesamt ca. 11458 m in 2 Ankerlagen
Aushub:
Insg. 158 400 m³, das entspricht einer Fahrtenzahl von 12 000 LKW-Bewegungen
Auftriebspfähle:
775 GEWI-Sohlauftriebsanker in einem Raster von ca. 4x4 m

Rohbau:
Ausführung Rohbau:
Beton Bodenplatte Weisse Wanne: ca. 19 500 m³
Beton Außenwand Weisse Wanne: ca. 3 200 m³
Bewehrung Insgesamt: 8 500 to
Beton Insgesamt: ca. 55 000 m³
entspricht einer Fahrtenzahl von 6100 Betonmischfahrzeugen.

Tragwerksbeschreibung

Dach:
Die Dachkonstruktion besteht in ihrem Grundsystem aus einer oberen und einer unteren Trägerrostlage mit einem Grundraster von 5,0 m x 5,0 m. Die obere Lage ist kissenförmig nach oben verformt. Die untere Lage erhält ihre Verformung durch simulierte Reaktionen auf die darunterliegenden Bereiche. Durch dazwischen eingefügte Raumstäbe werden die zwei Raster-lagen zu einem räumlichen Tragwerk gekoppelt.

Fassade:
Die Fassade ist ein modifiziertes Pfosten-Riegel-System. Durch einen Knick in dem Pfosten auf +7,50 m und bei größerer Höhe einer weiteren Absprießung auf +15,00 m werden die freien Spannweiten so reduziert, dass im Verhältnis zur Fassadenhöhe geringe Pfostenquerschnitte ausreichend sind. Ein weiterer Vorteil des Knicks besteht darin, dass Vertikalverformungen des Daches durch elastische Biegeverformungen der Pfosten aufgenommen werden können. Bewegungsfugen am Dach können so entfallen. Die Verglasung ist direkt auf die Riegel geklemmt und in den Stoßfugen geklebt.

Technische Anlagen:

Durchgängig bei dem Gebäude ist, dass die natürlichen Ressourcen eingesetzt werden sollen, um das Gebäude zu betreiben. Hieraus resultiert, dass das Gebäude mit geringstmöglichen Energieverbräuchen betreibbar ist und die natürlichen Ressourcen direkt und indirekt einsetzt, um allen Ansprüchen gerecht zu werden. Die gläsernen Hüllflächen mit durchgängig geringen Wärmedurchgangskoeffizienten führen dazu, dass einerseits die Ansprüche der Wärmeschutzverordnung eingehalten werden und andererseits thermisch behagliche Oberflächentemperaturen entstehen. Boden- und teilweise Wandstrukturen erhöhen die Speicherfähigkeit, wobei das Gebäude sehr große Innenzonen besitzt, die nur eine äußere Belastung (tiefe Temperaturen, Sonneneinstrahlung) erfahren. Thermische Aufwärtsströmungen wie auch Warmluftpolster werden größtenteils im Schichtenbereich des Daches direkt nach außen abgeführt und belasten somit nicht die darunter liegenden Nutzflächen. Das Gebäude ist so konzipiert, dass es über seine großen Wandflächen und z.T. Dachrandflächen direkt belüftet wird. Die nach Westen orientierten, großen Wandelemente lassen sich bei Außentemperaturen oberhalb +5 °C bis in den Sommer hinein (Außentemperaturen ca. +25 °C) sinnvoll öffnen, wobei bei tieferen Temperaturen eine gezielte Teillüftung erfolgt, bei Außentemperaturen über +20 °C Glasflächen großflächig geöffnet werden, um den Innenraum zum Außenraum zu machen. In dieser Zeit entstehen im Gebäude bei natürlicher Lüftung quellluftähnliche Strömungen, die durch die inneren Wärmequellen erwärmt werden. Hierdurch entsteht ein thermischer Durchlüftungseffekt von unten nach oben. Lediglich im tiefen Winter (Außentemperaturen unter +5 °C) sowie zu sehr heißen Jahreszeiten sollte das Gebäude weitestgehend geschlossen bleiben, um thermische

Unverträglichkeiten oder zu hohe Wärmeeinträge bzw. -verluste zu vermeiden. Die Solarenergie wird passiv genutzt, d.h. durch das Dach und die Fassade kann gezielt Solarenergie eingetragen werden, um an der Beheizung des Gebäudes mitzuwirken.

Die äußeren Begrünungen zum Olympiapark – insbesondere im Bereich der natürlichen Lüftungselemente – führen zu Staubbindungen und z.T. zu adiabaten Kühleffekten. Hierdurch tritt eine Entlastung für das Gebäude auf, zudem erhöht die Einbeziehung des äußeren Grüns in das Betreiben des Gebäudes die Akzeptanz der späteren Nutzer.
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