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Alt 24.06.2004, 21:12     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Der BMW 1er.

Der BMW 1er: Freude am Fahren in einem neuen Format.

Konzept.

Fahrwerk.

Antrieb.

Sicherheit.

Ausstattung (in Auszügen).

Unterhaltskosten.

Vertrieb.

Produktion.

Recycling.

Technische Daten 116i und 120i.

Technische Daten 118d und120d.

Innen- und Außenabmessungen.

Drehmoment- und Leistungsdiagramme.

Preisliste ab Mai 2004


Der Text beschreibt den Ausstattungsumfang für den deutschen Markt.
Optionale Ausstattungsumfänge sind mit * gekennzeichnet.
Für andere Märkte sind Abweichungen möglich.

Steckbrief.

Produktbeschreibung auf einen Blick. Akzente in der Kompaktklasse. Die wesentlichen serienmäßigen Ausstattungsumfänge.

Bauform.


Fünftürige Schräghecklimousine in sportlicher Ausprägung, aufwändiges Fahrwerk mit Hinterradantrieb, längster Radstand im Segment, Außenabmessungen klassentypisch.

Antrieb.

Einziges Fahrzeug seiner Klasse mit längs eingebautem Frontmotor und Hinterradantrieb; zur Markteinführung zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren; Benzinmotoren mit vollvariablem Ventiltrieb; Dieselmotoren mit Common-Rail-Einspritzung der zweiten Generation (1600 bar).Alle Motoren mit EU-4-Technik und Komfortstart-Einrichtung.

Motorvarianten:
  • BMW 116i mit 85 kW (115 PS), Doppel-VANOS.BMW
  • 120i mit 110 kW (150 PS), Doppel-VANOS und VALVETRONIC.
  • BMW 118d mit 90 kW (122 PS), VNT-Turboaufladung mit Ladeluftkühler
  • BMW 120d mit 120 kW (163 PS), VNT-Turboaufladung mit Ladeluftkühler.
Sechsgang-Schaltgetriebe (Fünfgang-Getriebe für 116i) oder Sechsgang-Automatik mit Steptronic (für 120i und 120d).

Fahrwerk und aktive Sicherheit.

Fahrdynamik, Komfort und Fahrsicherheit auf für Kompaktklasse ungewöhnlich hohem Niveau. Aluminium-Doppelgelenk-Zugstrebenachse vorn, Fünflenker-Hinterachse in Stahlleichtbauweise; Fahrstabilitätssystem (DSC) mit Fahrdynamikmodus (DTC), Traktionsregelung (ASC), elektronische Differentialsperre, Bremssystem mit Antiblockiersystem (ABS), Vollbremshilfe (DBC), Kurvenbremsregelung (CBC), elektronische Bremskraftverteilung (EBV); beste Verzögerungswerte in der Kompaktklasse.

Karosserie.

Fünftürige Schrägheck-Karosserie in Stahlbauweise. Einsatz hochfester Stähle für niedriges Gewicht; längster Radstand in der Kompaktklasse, breite Spur, extrem kurzer Karosserieüberhang vorn; fünf Sitzplätze mit Dreipunkt-Automatikgurten und drei Kopfstützen hinten; 330–1150 Liter großer, flexibler Gepäckraum mit hoch aufschwingender Heckklappe, asymmetrisch geteilt umklappbare Rückbank, doppelter Laderaumboden.

Passive Sicherheit.

Erstes Fahrzeug der Kompaktklasse auf dem deutschen Markt mit zweistufigem Bremslicht, erstes Fahrzeug mit kontinuierlicher Bremsbelag-Verschleißanzeige im Segment; Reifenpannenanzeige (RPA), Reifen mit Notlaufeigenschaften; steife Rohkarosse für Fahrpräzision und optimale Crashsicherheit, hochfester Seitenaufprallträger mit Sicherheitsverhakung in allen Türen, umfassender Insassenschutz mit zweistufig auslösenden Frontairbags, Seitenairbags vorn, Curtain-Kopfairbags für die vorderen und hinteren Passagiere, Gurtstrammer und Gurtkraftbegrenzer vorn, Sitzbelegungserkennung für Beifahrersitz. Sicherheitsschaltung unterbricht Stromfluss nach Unfall, schaltet Kraftstoffpumpe ab, öffnet Türverriegelung, schaltet Warnblinker und Innenraumbeleuchtung ein; Fahrstabilitätssysteme DSC, DTC, ASC, ABS, DBC, CBC, EBV (siehe auch unter „Fahrwerk“). Beste Voraussetzungen für 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest.

Serienausstattung.

Motor-Startknopf mit Komfort-Starteinrichtung, bartloser und batterieloser Zündschlüssel mit Funkfernbedienfunktion; Fahrzeug erkennt, mit welchem Schlüssel es geöffnet wird und stellt u. a. Radio*, Klima*, Sitze mit elektrischer Verstellung* und Spiegel auf den Schlüsselbesitzer ein; Batterie-Ladesensor sichert Startfähigkeit; Bordcomputer; Anzeige der Restlaufzeiten für alle Verschleißteile; getrennte Temperaturregelung für Fahrer- und Beifahrerseite.
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Viele Grüße Hermann

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Geändert von Hermann (24.06.2004 um 22:40 Uhr)
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Alt 24.06.2004, 21:14     #2
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Der BMW 1er: Freude am Fahren in einem neuen Format.

In der Kompaktklasse beginnt eine neue Ära. Mehr Fahrdynamik, mehr Sicherheit, mehr Komfort, mehr Qualität, mehr Innovation – all das bietet der BMW 1er. Erstmals wird die Funktionalität eines kompakten Fünftürers mit jener Freude am Fahren kombiniert, die man gemeinhin nur einem BMW zuschreibt. Drehfreudige Benzinmotoren mit Doppel-VANOS- und VALVETRONIC-Technologie, kraftvolle Common-Rail-Dieselantriebe und eine außergewöhnlich anspruchsvolle Fahrwerkstechnik prägen seinen sportlichen Charakter. Das Geheimnis hinter seinem außergewöhnlichen Fahrerlebnis aus Lenkpräzision, Spurstabilität und Agilität ist der Hinterradantrieb. Hinzu kommt eine Sicherheits- und Komfortausstattung, die neue Maßstäbe setzt. Der BMW 1er verfügt über zahlreiche technische Neuerungen, die in seiner Klasse bisher unüblich waren. Dazu gehören beispielsweise die serienmäßigen RunFlat-Reifen inklusive Reifenpannenanzeige, das zweistufige Bremslicht, die kontinuierliche Anzeige der Restlaufzeiten der Verschleißteile, das wegweisende iDrive Bedienkonzept*, Sportsitze mit pneumatischer Lehnenbreitenverstellung*, der schlüssellose Komfortzugang*, die Bluetooth Handyschnittstelle* mit Freisprecheinrichtung und Bedienung über das Multifunktionslenkrad*, die in die Türgriffe integrierte Vorfeldbeleuchtung*, Speicherung der persönlichen Einstellungen für Audio* und Klimatisierung* sowie Sitz- und Spiegel-Positionen für jeden Benutzer in seinem Fahrzeugschlüssel. Fahrdynamik, Premium-Qualität und technischer Fortschritt – diese typischen Werte eines BMW sind nun auch in der Kompaktklasse erfahrbar.

Das Antriebs- und Fahrwerkskonzept: typisch für BMW, aber einzigartig in der Kompaktklasse.

Mit vier Türen, der großen Heckklappe und einem vielseitig nutzbaren Innenraum wird der BMW 1er allen Ansprüchen an die Funktionalität eines Fahrzeugs seiner Klasse gerecht. Diese praktischen Vorzüge machen jedoch nur einen Teil seines Charakters aus. Die Fahreigenschaften des BMW 1er lassen keinen Zweifel daran: Er ist in allererster Linie ein BMW.

Am deutlichsten wird dies an seinem in der Kompaktklasse einzigartigen Antriebskonzept. Die Kraft des vorn längs eingebauten Motors wird auf die Hinterräder übertragen. Für BMW ist der Hinterradantrieb traditionell der Schlüssel zu faszinierender Fahrdynamik, hervorragender Traktion und sicherem Handling. Beim BMW 1er kommt dieses Prinzip nun in einem besonders leichten und kompakten Fahrzeug zum Einsatz, das zudem vorn über einen extrem kurzen Karosserieüberhang, eine breite Spur und den längsten Radstand seiner Klasse (2,66 Meter) verfügt. Auch die Aerodynamik des BMW 1er erreicht mit einem cw-Wert von 0,29 einen Bestwert in der Kompaktklasse.

Ein Novum stellt die neu entwickelte Fünflenker-Hinterachse dar, die höchste Anforderungen an die Fahrdynamik, aber auch an den Abrollkomfort erfüllt. Mit ihren geraden, stabförmigen Lenkern, kurzen Hebelarmen und steifen Strukturen ermöglicht die Stahlleichtbaukonstruktion eine besonders präzise Radführung. Damit bietet die Fünflenker-Hinterachse optimale Voraussetzungen für eine agile Gesamtabstimmung des Fahrzeugs.

Ebenso einmalig ist die Konstruktion der Vorderachse als Doppelgelenk-Federbein-Zugstrebenachse mit Stabilisator. Weitgehend aus Aluminium gefertigt, weist sie trotz ihres geringen Gewichtes eine ungewöhnlich hohe Steifigkeit auf. Beide Eigenschaften fördern die Fahrpräzision.

Diese einzigartige Kombination aus Antriebsprinzip und Fahrwerktechnik führt zu einem Fahrerlebnis, das von vorbildlicher Lenkpräzision, spontanen Reaktionen auf Lenk- und Gaspedalbewegungen sowie einer beeindruckenden Spurstabilität in allen Geschwindigkeitsbereichen bei gleichzeitig geringen Aufbaubewegungen geprägt ist. Antriebseinflüsse auf die Lenkung, wie sie bei frontgetriebenen Fahrzeugen unvermeidbar sind, spielen beim BMW 1er keine Rolle. Statt dessen erhält der Fahrer über die Lenkung jederzeit eine exakte Rückmeldung über den Straßenzustand.

Auch die ideale Gewichtsverteilung von 50:50 auf jeder Achse unterstützt die fahrdynamischen Qualitäten des BMW 1er. Diese gleichmäßig ausbalancierte Achslast verhilft dem BMW 1er zu optimalem Handling bei spontanen Richtungswechseln. In schnell durchfahrenen Kurven wirken die Fliehkräfte gleichmäßig auf Vorder- und Hinterräder, was zu einer überragenden Richtungsstabilität und Wendigkeit führt.

Motorentechnik auf dem neuesten Stand.

Der BMW 1er tritt zum Verkaufsstart mit vier Motorvarianten an. Das Leistungsspektrum der drehfreudigen Vierzylinder-Benzinmotoren reicht von 85 kW (115 PS) im BMW 116i bis zu 110 kW (150 PS) im BMW 120i. Die Antriebseinheit des BMW 120i ist mit der vollvariablen Ventilsteuerung VALVETRONIC ausgestattet. Sie ist darüber hinaus, wie auch das Triebwerk des 116i, mit der stufenlosen Nockenwellenverstellung Doppel-VANOS ausgerüstet. Damit werden die Vierzylinder-Motoren zum Inbegriff für effiziente Dynamik: Sie sind sowohl auf eine möglichst große Leistungsausbeute bei hohen Drehzahlen, als auch auf optimierte Verbrauchswerte im Teillastbereich ausgerichtet.

Die beiden Dieselmotoren überzeugen sowohl mit Durchzugskraft, als auch mit ungewöhnlicher Laufkultur. Der Einsatz von Ausgleichswellen ermöglicht es bei diesen Antriebseinheiten, die Geräuschemissionen und die Motorvibrationen auf ein ungewöhnlich niedriges Niveau zu reduzieren. Die Dieselaggregate sind mit Common-Rail-Einspritztechnik der neuesten Generation, einem Turbolader mit variabler Turbinengeometrie sowie Ladeluftkühlung ausgerüstet und leisten 90 kW (122 PS) im BMW 118d bzw. 120 kW (163 PS) im BMW 120d.

Die Motorleistung wird über ein manuell geschaltetes Sechsgang-Getriebe (Fünfgang-Getriebe beim BMW 116i) oder wahlweise im 120i und 120d über eine Sechsgang-Automatik mit Steptronic-Funktion* übertragen.

In jeder Motorisierungsstufe markiert der BMW 1er bei den Fahrleistungen die Spitze seines Segmentes.

Intelligente Systeme für mehr Sicherheit.

Neuartige, besonders belastbare Stahlsorten verleihen der Karosseriestruktur des BMW 1er eine außergewöhnliche Grundsteifigkeit. Die bei einer Kollision einwirkenden Kräfte bewirken eine programmierte Deformation über ein aufwändig konzipiertes System von Längs- und Querträgern. Die Fahrgastzelle bleibt somit weitestgehend von Verformungen verschont und die Belastungen auf die Passagiere werden minimiert. Dreipunkt-Automatikgurte und Kopfstützen auf allen Sitzplätzen, zweistufig auslösende Frontairbags, Seitenairbags vorne sowie Curtain-Kopfairbags, die sowohl die Frontpassagiere, als auch die Insassen auf den hinteren Plätzen vor Verletzungen schützen, bilden den Kern der passiven Sicherheitselemente im BMW 1er.

Zur Aktivierung und Steuerung der Airbagsysteme sowie der Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn kommt neueste Steuerungstechnologie zum Einsatz. Abhängig von der Intensität und Art des Aufpralls gibt sie das Signal zur Auslösung einzelner Schutzelemente. Die individuelle Steuerung garantiert, dass jeweils nur jene Sicherheitselemente zum Einsatz kommen, die tatsächlich benötigt werden. So registriert zum Beispiel die Sitzbelegungserkennung, ob jemand auf dem Beifahrersitz Platz genommen hat. Ist das nicht der Fall, werden der rechte Front- und Seitenairbag nicht aktiviert. Das kann im Reparaturfall viel Geld sparen.

Im Fall einer Kollision unterbricht die Sicherheitsbatterieklemme den Stromfluss. Ebenfalls automatisch werden die Kraftstoffpumpe deaktiviert, die Türschlösser entriegelt und die Warnblinkanlage sowie die Innenraumbeleuchtung eingeschaltet. Und auch dies ist neu in der Kompaktklasse: bis zu drei Kindersitze können im BMW 1er zum sicheren Transport von Kindern mit ISOFIX-Vorrichtungen* verankert werden. Der Beifahrerairbag ist ggf. mit einem Schlüsselschalter deaktivierbar.

Der Umfang der Sicherheitselemente und die intelligente Steuerung heben den Insassenschutz im BMW 1er auf ein beispielhaftes Niveau. Mit seiner umfassenden Sicherheitsausstattung erfüllt der BMW 1er die besten Voraussetzungen für 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest.

Aktive Sicherheit: damit Unfälle erst gar nicht passieren.

Neben den Bestrebungen, Unfallfolgen für die Insassen gering zu halten, werden heute Maßnahmen, die Unfälle vermeiden helfen, immer wichtiger.

Der BMW 1er zeigt, was heute auf diesem Gebiet schon in der Kompaktklasse möglich ist: Die Fahrstabilitätsregelung (DSC) trägt dazu bei, das Fahrzeug in schwierigen Situationen – zum Beispiel beim Ausweichen vor unvorhergesehenen Hindernissen – auf dem gewünschten Kurs zu halten. Mit einem gezielten Bremseingriff auf einzelne Räder wird ein Ausbrechen des Fahrzeugs unterbunden, sollte es die bereits sehr hoch liegenden Grenzen der Fahrdynamik doch einmal überschreiten. Für den sportlich ambitionierten Fahrer steht innerhalb des DSC ein Betriebsmodus mit höheren Schlupfschwellen zur Verfügung (DTC). Die Schlupfregelung (ASC) sorgt für sichere Traktion beim Anfahren auch auf schwierigem Untergrund. Sie entspricht in ihrer Wirkung einer konventionellen Differentialsperre. Die Vollbremshilfe (DBC) sowie eine Regelung gegen das Eindrehen in die Kurve beim leichten Bremsen (CBC) und eine elektronische, beladungsabhängige Bremskraftverteilung (EBV) sind weitere Unterfunktionen der Fahrstabilitätssysteme DSC und ABS. In Summe stellen sie ein in der

Kompaktklasse einmaliges Paket für aktive Sicherheit dar, ohne dabei den Fahrspaß zu beeinträchtigen. Reifen mit serienmäßigen Notlaufeigenschaften sowie eine Reifenpannenanzeige (RPA), die frühzeitig vor gefährlichem Luftverlust warnt, liefern weitere Sicherheitsreserven für unbesorgtes Fahren im BMW 1er.

Das beste Bremssystem: auch für den nachfolgenden Verkehr ein Gewinn.

Der BMW 1er ist das erste Fahrzeug der Kompaktklasse auf dem deutschen Automobilmarkt, das vom Verkaufsstart an mit einem zweistufigen Bremslicht ausgerüstet wird. Ziel dieser Innovation, die von BMW bereits in anderen Modellen und auf anderen Märkten erfolgreich eingeführt wurde, ist die Vermeidung von Auffahrunfällen. Durch besonders helles Aufleuchten des Bremslichtes wird dem nachfolgenden Verkehr eine besondere Gefahrensituation signalisiert. In normalen Verzögerungssituationen leuchtet das Bremslicht in gewohnter Form auf. Bei einer Vollbremsung oder beim Ansprechen des Antiblockiersystems wird automatisch eine größere Leuchtfläche aktiviert. Das verstärkte Lichtsignal animiert die Fahrer nachfolgender Fahrzeuge dazu, ebenfalls möglichst kräftig auf die Bremse zu treten.

Die Bremsanlage des BMW 1er zeichnet sich durch Leistungskraft und außergewöhnliche Effektivität aus. Große Bremsscheiben an den Vorder- und Hinterrädern bescheren dem BMW 1er die besten Verzögerungswerte seiner Klasse. Für höchste Zuverlässigkeit sorgt darüber hinaus die kontinuierliche Bremsbelag-Verschleißanzeige – ein Novum in der Kompaktklasse. Sensoren erfassen den Zustand der Bremsbeläge, anschließend errechnet die Steuereinheit unter Berücksichtigung des Fahrstils ständig, welche Laufleistung bis zum nächsten Bremsbelagwechsel verbleibt und zeigt sie dem Fahrer an. Auch die Restlaufzeiten anderer Verschleißteile werden laufend ermittelt und können auf dem 6,5 Zoll großen Farbmonitor*, der oben auf der Armaturentafel im direkten Blickfeld liegt, angezeigt werden. Bei Ausstattung ohne Monitor erfolgt die Information über die Anzeige des Bordcomputers zwischen Tachometer und Drehzahlmesser.

Vorbildlicher Bedienkomfort: auf Wunsch mit iDrive und Spracheingabe.

Einzigartig in der Kompaktklasse und vorbildlich auch für andere Fahrzeugsegmente ist der Bedienkomfort, den das Bedienkonzept iDrive* ermöglicht. Es ist im Ausstattungsumfang enthalten, sobald eines der Navigationssysteme geordert wird. Alle Sekundär- und Komfortfunktionen sowie Fahrzeugeinstellungen lassen sich damit durch einfaches Drücken, Drehen und Schieben des Controllers in der Mittelkonsole steuern bzw. initialisieren. Die optimierte Menüführung wird auf einem großflächigen Control Display im oberen Bereich

der Mittelkonsole dargestellt. Besonders häufig genutzte Funktionen, beispielsweise der Heizung und der Klimaanlage*, werden über gesonderte Schalter auf der Mittelkonsole aktiviert. Weitere während der Fahrt besonders relevante Einstellungen können mit den Tasten des Multifunktionslenkrads* vorgenommen werden. Die klare Gliederung des Cockpits in eine Fahr- und eine Komfortzone und die perfekte Verarbeitung bis ins Detail verleihen dem BMW 1er eine Qualitätsanmutung, die allen Ansprüchen an ein Fahrzeug der Premiumklasse gerecht wird. Auf Wunsch können viele Fahrzeugfunktionen auch über die Spracheingabe* gesteuert werden.

Der Innenraum: sportlich-funktionell und passend wie ein Maßanzug.

Der BMW 1er bietet hohen Komfort auf bis zu fünf Sitzplätzen. Mit seiner geteilt umklappbaren Rückbank und einem Gepäckraumvolumen, das je nach Rückbank-Position zwischen 330 und 1150 Litern variiert, ist der Fünftürer auch für nicht ganz alltägliche Transportaufgaben gerüstet. Die mit 1,80 Meter weit nach oben schwingende Heckklappe erleichtert die Beladung. Sie wird entweder per Fernbedienung oder durch Betätigung des Heckklappengriffs mit integriertem BMW Emblem entriegelt. Die Zuladung von maximal 500 Kilogramm und die hohe Variabilität des Gepäckraumes steigern den praktischen Nutzen ebenso wie die zahlreichen Ablagen, der doppelte Laderaumboden und die Steckdose* im Heckabteil. Als erstes Fahrzeug seiner Klasse verfügt der BMW 1er über ein Trennnetz*, das die im Heck verstauten Güter bei einer Vollbremsung davon abhält, aus dem Laderaum nach vorn zu rutschen und die Insassen zu gefährden.

Dauerhaften Komfort und sicheren Halt bieten die Sitze des BMW 1er. Vielfältige Verstellmöglichkeiten, die auch besonders groß- oder kleingewachsene Passagiere berücksichtigen und eine Verstellung der Lenksäule in horizontaler und vertikaler Richtung mit einschließen, erleichtern das Einnehmen der idealen Position. Einzigartig für den BMW 1er innerhalb der Kompaktklasse ist die Anordnung von Gas-, Brems- und Kupplungspedal. Da der Motor im BMW längs angeordnet ist, können die Pedale mittig zum Fahrersitz platziert werden und müssen nicht – wie bei Fahrzeugen mit Quermotor üblich – von der Idealposition aus leicht nach rechts verschoben werden. So fällt es leicht, hinter dem Lenkrad des BMW 1er eine für aktives Fahren optimale Sitzhaltung einzunehmen, die auch auf langen Strecken nicht zu Verspannungen führt. Optional ist eine Vier-Wege-Lordosenstütze* verfügbar. Eine Besonderheit, die bisher nur für besonders sportliche Fahrzeuge höherer Klassen verfügbar war, stellt die pneumatische Lehnenbreitenverstellung der Sportsitze* dar, die auf Knopfdruck den individuell erwünschten Seitenhalt realisiert.



Hightech-Lösungen für Komfort und Sicherheit.

Der Komfortzugang* erlaubt es dem Fahrer, seinen BMW 1er zu starten, ohne den Fahrzeugschlüssel aus der Tasche zu nehmen. Schon bei der Annäherung an das Fahrzeug sendet der Schlüssel ein Erkennungssignal aus. Die Türen werden beim Betätigen des Türgriffs automatisch entriegelt. Ein Druck auf den Startknopf genügt, und der Motor springt an. Einzigartig in der Kompaktklasse ist die Vorfeldbeleuchtung*, die beim BMW 1er an die Funktion des Innenlichts gekoppelt ist. Im Moment der Türentriegelung beleuchten unten in die Türgriffe integrierte LED-Einheiten den Einstiegsbereich.

Die für den BMW 1er verfügbaren Audiosysteme* gehören zu den klangstärksten Geräten ihrer Art. Highlights sind die serienmäßigen, großvolumigen Zentralbässe unter den Vordersitzen, die auch das Türschwellervolumen nutzen, und die Studiotechnik LOGIC 7.

Einen Beitrag zur Zuverlässigkeit des BMW 1er leistet die permanente Überwachung des Batteriezustands. Sobald der Ladesensor der Kontrolleinheit eine Beeinträchtigung der Kapazität erkennt, wird die Leistungsintensität von Verbrauchern, die ausschließlich dem Komfort dienen, reduziert. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die für einen Startvorgang nötige Batteriekapazität nicht unterschritten wird.

Jede Fahrt im BMW 1er wird auf Anhieb zu einem angenehmen Erlebnis. Neben der individuell gewählten Ausstattung trägt dazu auch eine an den persönlichen Bedürfnissen orientierte Speicherung von Fahrzeugeinstellungen im Schlüssel bei. So kann der BMW 1er bis zu vier Nutzer anhand ihres persönlichen Schlüssels „erkennen“ und wichtige Funktionen automatisch aufrufen. Der Fahrer findet so beim Einstieg den BMW 1er bereits ganz auf seine individuellen Präferenzen eingestellt vor. Im Schlüssel werden automatisch die letzten Einstellungen des Audiosystems* (Klang, Lautstärke, Stationstasten), der Klimaanlage* (Temperatur und Luftverteilung) sowie der Sitze mit elektrischer Verstellung* und der Spiegel abgespeichert.

Den BMW 1er individuell konfigurieren: selbst acht Tage vor Montagestart noch möglich.

Eine Vielzahl von Karosserielacken, Polsterungen und Innenausstattungslinien sowie die in der Kompaktklasse ungewöhnliche Bandbreite an Ausstattungsoptionen schaffen Raum für Wünsche. Der Individualisierung eines BMW sind kaum Grenzen gesetzt. Das gilt auch für den BMW 1er, der nicht etwa „von der Stange“ produziert oder mit festgelegten Ausstattungspaketen bestückt wird, sondern stets erst auf Bestellung und damit exakt nach den Wünschen des Kunden vom Band rollt. Dass innerhalb eines Jahres zwei identische BMW 1er das Werk verlassen, wird so gut wie nie vorkommen.

Eine derartige Vielfalt erfordert eine ausgefeilte Logistik. In der BMW Group wurde ein Produktionssystem entwickelt, das sowohl der Zuverlässigkeit, als auch der Flexibilität vor und während der Herstellung dient. Der „Kundenorientierte Vertriebs- und Produktionsprozess“ (KOVP) sorgt für eine enge Abstimmung aller Arbeitsschritte. Vorteil für den Kunden: Änderungen an der Ausstattung eines bereits bestellten Fahrzeugs können noch acht Tage vor dem Montagestart berücksichtigt werden.
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Alt 24.06.2004, 21:16     #3
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Konzept.

Ein neues Modell für BMW, eine Revolution für die Kompaktklasse.


Hohe Erwartungen, wachsende Ansprüche und neue Herausforderungen kennzeichnen den Start des BMW 1er. Mit diesem neuen Modell gelingt es BMW, die typischen Eigenschaften der Marke in ein neues Fahrzeugsegment zu übertragen: Fahrdynamik und Premium-Qualität. Der BMW 1er wurde für Autofahrer konzipiert, die sich bewusst für ein handliches und funktionales Fahrzeug entscheiden, dabei jedoch auf sportliche Fahreigenschaften und Perfektion bis ins Detail nicht verzichten wollen. Für sie bedeutet der BMW 1er die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches. Denn er ist ein typischer BMW – und kommt obendrein mit allen Vorzügen, die in seinem Segment erwartet werden. Mit der Erweiterung des Modellangebots reagiert BMW auf die Bedürfnisse einer jungen, aktiven und anspruchsvollen Generation. Die Belegung dieses Segments ist eine Herausforderung und zugleich die Chance, eine neue Käuferschicht für die typischen Merkmale von Fahrzeugen der Marke BMW zu begeistern.

Das attraktivste Angebot in einem wachsenden Markt.

Marktbeobachter registrieren im Segment der hochwertigen Kompaktfahrzeuge ein bemerkenswertes Wachstumspotenzial. Im Mittelpunkt des Kundeninteresses stehen dabei Modelle, die mit einer Schrägheck-Karosserie und einem variablen Innenraum aufwarten können. Moderne Kompaktfahrzeuge kombinieren höchste Funktionalität mit einem gestiegenen Maß an Komfort und Sicherheit und erfüllen damit Ansprüche, die zu früheren Zeiten lediglich in höheren Klassen befriedigt werden konnten. Die Entscheidung für ein Fahrzeug der Kompaktklasse war dennoch bislang mit Zugeständnissen verbunden. Gerade die typischen Eigenschaften eines BMW – herausragende Fahrdynamik und ein ausgeprägter Charakter in qualitativ hochwertiger Ausführung – haben viele Kunden in diesem Segment bisher vermisst. Der BMW 1er bietet ihnen nun die Möglichkeit, die typischen Qualitäten der Marke kennen zu lernen. Er ist ein Angebot für jene Autofahrer, deren Erwartungen über das bisher erfüllbare Maß hinaus gehen.

Eine einzigartige Antwort auf besondere Ansprüche.

In allen Fahrzeugklassen heben sich BMW Modelle durch fortschrittliches Design, technische Innovationen sowie herausragende Antriebs- und Fahreigenschaften vom Wettbewerb ab. Besitzer eines BMW haben sich daher bewusst für Freude am Fahren entschieden. Sie wissen das herausragende Qualitätsniveau eines Premiumfahrzeugs ebenso zu schätzen wie den fahrdynamischen Charakter ihres BMW. Auch bei der Konzeption des BMW 1er standen die Eigenständigkeit des neuen Modells und die Verwirklichung der typischen Tugenden eines BMW im Vordergrund. Die Karosserie, zahlreiche Fahrwerk- und Motorkomponenten sowie Ausstattungsdetails wurden speziell für das neue Modell entwickelt. Dabei kommen die gleichen Entwicklungs- und Produktionsprinzipien zum Tragen, die den Fahrzeugen der Marke BMW auch in anderen Klassen zu Spitzenpositionen verhelfen. Nur so konnte auch für die Kompaktklasse ein typischer BMW entstehen. Außergewöhnlich hohe Flexibilität im Produktionsprozess ermöglicht dennoch ein Höchstmaß an Effektivität und Rationalisierung. Die Entwicklung des BMW 1er führt zu einer erheblichen Erweiterung der Produktionskapazitäten, was zugleich die Schaffung neuer Arbeitsplätze mit sich bringt.
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Alt 24.06.2004, 21:18     #4
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Fahrwerk.

Das BMW typische Fahrwerks- und Antriebskonzept – die perfekte Formel für Dynamik, Komfort und Sicherheit.


Handlich wie ein Fahrzeug der Kompaktklasse, dynamisch wie ein BMW – das ist die neue Formel für Freude am Fahren in diesem Segment. Als einziges Modell seiner Klasse bringt der BMW 1er die Kraft seiner Motoren über die Hinterräder auf die Straße. Dieses Prinzip – Motor vorn, Antrieb hinten – ermöglicht eine besonders ausgewogene Gewichtsverteilung und eine optimale Traktion. Darüber hinaus sind jegliche Antriebseinflüsse auf die Lenkung ausgeschlossen. Nicht umsonst ist der Hinterradantrieb das Erfolgsrezept in höheren Fahrzeugsegmenten, im Motorsport – und jetzt auch in der Kompaktklasse. Dort markiert der BMW 1er mit seinem Antriebsprinzip das Höchstmaß an Dynamik, Komfort und nicht zuletzt auch Sicherheit.

Idealmaße für mehr Fahrspaß: dank Hinterradantrieb konsequent genutzt.

Fahrzeuge der Kompaktklasse sind auf Grund ihres geringen Gewichts und ihrer vergleichsweise kurzen Außenabmessungen für Fahrfreude und dynamisches Handling geradezu prädestiniert. Beim BMW 1er kommen der extrem kurze vordere Karosserieüberhang und ein besonders langer Radstand (2,66 Meter) bei breiter Spur als Voraussetzungen für agiles und dennoch spurstabiles Fahrverhalten hinzu. Diese Vorteile kann der BMW 1er konsequent ausspielen, weil er darüber hinaus über einen weiteren, entscheidenden Trumpf verfügt. Als einziges Fahrzeug seiner Klasse vereint der BMW 1er die Pluspunkte der kompakten Abmessungen mit den positiven Eigenschaften der Kraftübertragung auf die Hinterräder. Optimale Traktion und eine ausgewogene Gewichtsverteilung sind typische Qualitäten eines Hecktrieblers, die nun auch Einzug in die Kompaktklasse halten. Trotz des aufwändigen Konzepts gehört der BMW 1er keineswegs zu den Schwergewichten in seiner Klasse. Im Gegenteil: konsequenter Leichtbau durch Einsatz hochfester Stähle und – wo sinnvoll – Aluminium verhilft ihm zu einem Leergewicht, das unter dem Durchschnittswert seiner Klasse liegt. So bringt der BMW 116i lediglich 1205 Kilogramm (DIN; ohne Fahrer) auf die Waage.

Mit all diesen Eigenschaften sorgt der BMW 1er für Fahrvergnügen in einer neuen Dimension. Sein Antriebskonzept sichert ihm die Spitzenstellung auf dem Gebiet der Fahrdynamik.

Die optimale Fahrerposition für mehr Freude am Fahren.

Dass der BMW 1er von Beginn an auf die Bedürfnisse des aktiven Fahrers zugeschnitten wurde, ist bereits am Platz hinter dem Lenkrad erkennbar. Die Lenkradposition ist über einen großen Verstellbereich sowohl horizontal als auch vertikal verstellbar. Eine optimal positionierte und stabile Fußstütze entlastet den linken Fuß. Außerdem sind Gas-, Brems- und Kupplungspedal mittig zum Fahrersitz angeordnet – keineswegs selbstverständlich in der Kompaktklasse. Denn in frontgetriebenen Fahrzeugen sind die Pedale aus konstruktionsbedingten Gründen zumeist von der Idealposition aus leicht nach rechts verschoben. Im BMW 1er dagegen leistet bereits die ergonomisch optimale Sitzposition einen wichtigen Beitrag zur Freude am Fahren.

Eine neue Erfahrung in der kleinen Klasse: Dynamik entsteht an der Hinterachse.

Nie zuvor war die Fortbewegung in einem Fahrzeug des Kompaktsegments mit so viel Fahrvergnügen verbunden wie beim BMW 1er. Und die Erklärung dafür ist verblüffend einfach: Motorleistung lässt sich auf vielfältige Weise in Vortrieb umsetzen, Dynamik entsteht jedoch nur bei der Kraftübertragung an die Hinterachse. Die Überlegenheit des Hinterradantriebs resultiert zu einem wesentlichen Teil aus physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Ihre Auswirkungen sind bei jedem Tritt aufs Gaspedal spürbar. Die beim Beschleunigen auftretenden Trägheitsmomente belasten vor allem die Hinterachse. Frontgetriebene Fahrzeuge verzeichnen beim Anfahren aus dem Stand größere Schwierigkeiten in der Kraftübertragung, weil der Vorderwagen entlastet wird, so dass sich der Fahrbahnkontakt der angetriebenen Vorderräder verringert. Auf heckgetriebene Fahrzeuge wirkt sich die durch die dynamische Achslastverlagerung verursachte Belastung der Hinterräder dagegen positiv aus.

Optimale Traktion dank ausgewogener Gewichtsverteilung.

Der BMW 1er spielt die Vorzüge seines Antriebskonzeptes auf jedem Kilometer aus – ganz gleich, ob beim sportlichen Ausflug über die Landstraße, im Stadtverkehr oder auch auf der Autobahn. Der bis zur Hinterachse führende Antriebsstrang und das auf der Vorderachse ruhende Motor- und Getriebeaggregat verhindern eine „Kopflastigkeit“ des Fahrzeugs. Statt dessen entsteht eine ausgewogene Gewichtsverteilung mit jeweils 50 Prozent des Gesamtgewichtes auf Vorder- und Hinterachse. In schnell durchfahrenen Kurven wirken die Seitenkräfte gleichmäßig auf alle vier Räder. Dies verhilft dem BMW 1er zu einer überzeugenden Fahrstabilität, die wesentlich zu seinem sportlichen Charakter beiträgt. Die Tendenz zum Untersteuern, wie sie bei Frontantriebskonzepten vorherrscht, besteht im BMW 1er auch in engen Kurven und bei höheren Geschwindigkeiten nicht, der Fahrbahnkontakt bleibt selbst auf schwierigem Untergrund erhalten.

Bei voller Beladung des Fahrzeugs verstärken sich die positiven Auswirkungen des Hinterradantriebs noch. Dagegen führt hohe Beladung bei Fronttrieblern dazu, dass sich zu Ungunsten der Traktion die Tendenz zur Entlastung der Vorderachse verstärkt – ein Effekt, der beim BMW 1er keine Rolle spielt.

Mehr Präzision auch im Grenzbereich.

Auch bei sportlicher Fahrweise ist sichergestellt, dass der BMW 1er selbst dort noch mit höchster Präzision seinen Kurs hält, wo herkömmliche Fahrzeuge der Kompaktklasse bereits den Grenzbereich der Fahrstabilität erreichen. Darüber hinaus sorgt die neutrale Auslegung des Fahrwerks dafür, dass auch kritische Situationen souverän gemeistert werden können. In extremen Fällen – beispielsweise beim Ausweichen vor einem plötzlich auftauchenden Hindernis – hilft das Fahrstabilitätssystem DSC (Dynamische Stabilitäts Control), das Fahrzeug sicher zu beherrschen. Die beim BMW 1er serienmäßige Fahrdynamikregelung trägt dazu bei, auch bei abrupten Lenkmanövern und ungewöhnlich schnellen Richtungswechseln den Fahrbahnkontakt zu halten. Ein Ausbrechen des Fahrzeugs wird mit gezieltem Abbremsen einzelner Räder und Reduzierung der Motorleistung unterbunden. Der Eingriff des DSC erfolgt behutsam und erst dann, wenn eine Überschreitung der fahrphysikalischen Grenzen droht. Der fahrdynamische Charakter des BMW 1er wird dabei nicht beeinträchtigt.

Fünflenker-Hinterachse: aufwändige Neuentwicklung für mehr Agilität.

Die vollkommen neu konzipierte Fünflenker-Hinterachse ist im Wesentlichen von einer Doppelquerlenker-Hinterachse abgeleitet, deren oberer und unterer Dreieckslenker durch je zwei Einzellenker substituiert wurden. Hieraus ergibt sich der Vorteil, unabhängig von den Bauraumverhältnissen, den wirksamen virtuellen Kinematikpunkt frei festlegen zu können. Ergebnis ist eine Elastokinematik, die über einen großen Federwegbereich exakt die Radführung sicherstellt, die für die gewünschten Fahreigenschaften notwendig ist. Zudem reagiert sie aufgrund kleiner wirksamer Hebelarme kaum auf Störungen. Sowohl die radträgerseitige große Abstützbasis für Spur- und Sturzkräfte, als auch die äußerst steifen Lenker, der steife Hinterachsträger und die Anbindung zur Karosserie über Schubstreben sorgen für eine äußerst präzise Radführung, was wiederum eine Voraussetzung dafür ist, dass bei der Gesamtabstimmung des Fahrzeugs eine hohe Agilität erreicht wird. Die große Hinterachsabstützbasis ist sowohl für die Fahreigenschaften, als auch für die akustische Isolation von großer Bedeutung. Somit werden sowohl der Einsatz leistungs- und drehmomentstarker Motoren als auch der Einsatz von Reifenkonzepten mit Notlaufeigenschaften konzeptionell berücksichtigt.

Vorderachse: geringes Gewicht, höchster Komfort.

Auch bei der Konstruktion der Vorderachse wurde ein in der Kompaktklasse einzigartiges Niveau erreicht. Die Doppelgelenk-Federbein-Zugstrebenachse mit Stabilisator ist weitgehend aus Aluminium gefertigt. Damit wurde eine optimale Kombination aus hoher Steifigkeit und geringem Gewicht erzielt. Weil auch die Lenker und die Schwenklager aus Aluminium bestehen, wurden die ungefederten Massen erheblich reduziert. Insgesamt wirkt sich das Leichtbauprinzip positiv auf die Gewichtsverteilung aus – neben der hohen Stabilität von Lenkern und Streben sowie der exakten Radführung ist dies ein weiterer Beitrag zur Fahrdynamik des BMW 1er. Für einen außergewöhnlich hohen Schwingungs- und Akustik-Komfort sorgen die hydraulisch gedämpften Motorlager.

Der Motorsport liefert das Vorbild.

Den eindrucksvollsten Beleg für die prinzipielle Überlegenheit des Hinterradantriebs liefert der Motorsport. Traditionell dominieren heckgetriebene Fahrzeuge nahezu jede Disziplin im Automobilsport. Im Gegensatz zum Rallye-Sport, in dem sich der Allradantrieb weitgehend durchgesetzt hat, bleibt vor allem bei Rundstreckenrennen auf festem Belag die Kraftübertragung auf die Hinterräder die erste Wahl. Je höher die Anforderungen an Traktion und Motorleistung sind, desto deutlicher wird der Vorteil dieses Antriebsprinzips – bis hin zur Formel 1. Doch auch beim sportlichen Kräftemessen zwischen seriennahen Fahrzeugen werden die Vorteile des Hinterradantriebs augenfällig. In Einzelfällen gehen Hersteller von frontgetriebenen Fahrzeugen sogar dazu über, die Rennversionen ihrer Serienmodelle auf Hinterradantrieb umzurüsten.

Keine Antriebseinflüsse, perfekte Lenkpräzision.

Durch moderne Fahrwerktechnik konnten im Laufe von Jahrzehnten die konstruktionsbedingten Nachteile des Vorderradantriebs im Alltagsverkehr erheblich reduziert werden. Gleichwohl sind die negativen Auswirkungen von Antriebseinflüssen auf die Lenkung im Alltagsbetrieb spürbar. Vor allem auf nassem oder glattem Untergrund kann der Frontantrieb die Lenkpräzision beeinträchtigen. Auch mit aufwändigen Regelsystemen lassen sich derartige Einschränkungen im Fahrkomfort nur bedingt ausgleichen. Aus diesem Grund steht das Prinzip des Hinterradantriebs beim BMW 1er für eine konsequente Optimierung von Fahrdynamik, Komfort und aktiver Sicherheit. Die klare Trennung der Funktionsbereiche Antrieb und Lenkung ermöglicht ein Fahrerlebnis, das von keinerlei Kompromissen getrübt wird und den dynamischen Charakter des BMW 1er unterstreicht.
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Antrieb.

Die treibende Kraft hinter der Fahrdynamik.


Der BMW 1er übernimmt in seinem Segment die Führungsrolle auf dem Gebiet der Fahrdynamik. Dies verdankt er nicht allein dem in der Kompaktklasse einzigartigen Prinzip der Kraftübertragung auf die Hinterräder, sondern auch seinen Motoren. Alle Vierzylinder-Triebwerke, die für den BMW 1er angeboten werden, unterstützen ideal seinen Charakter mit ausgefeilten, eigenständigen Lösungen, wie man sie bisher eher aus höheren Marktsegmenten kennt. Mit jeder Motorisierung erhält der Kunde ein Fahrzeug mit den besten Fahrleistungen im Wettbewerbsumfeld bei gleichzeitig überdurchschnittlich niedrigem Verbrauch und EU4- Emissionseinstufung.

Die Anordnung der längs eingebauten Motoren mit dem Schwerpunkt hinter der Vorderachse liefert außerdem einen wichtigen Beitrag für eine ideale Gewichtsverteilung. Diese Anordnung erlaubt darüber hinaus den angenehm kleinen Wendekreis von 10,7 Metern. Die unter dem Gepäckraumboden eingebaute Starterbatterie trägt zu einem niedrigen Fahrzeugschwerpunkt und nochmals verbesserter Hinterachsbelastung bei. Somit kommt der Anordnung der Antriebskomponenten neben dem aufwändigen Fahrwerk die Hauptrolle für die beispiellose Agilität und Richtungsstabilität des BMW 1er zu.

Zur Wahl stehen jeweils zwei Benzin- und Dieselmotoren. Alle verfügen über Vierventiltechnik und sind bekannt aus der BMW 3er Reihe. Mit ihren vielen internationalen Auszeichnungen sowie einer maximalen Literleistung von 55 kW bei den Otto- und 60 kW bei den Dieselmotoren repräsentieren sie den bestmöglichen Stand der Technik im modernen Motorenbau. Für den Einsatz im BMW 1er wurden sie einer moderaten Überarbeitung zur nochmaligen Steigerung der kundenrelevanten Eigenschaften unterzogen.

Benzinmotoren: Leistung, die stets präsent ist. - Der Motor des BMW 120i: souveräne Spitzentechnik.

Die Rolle der Spitzenmotorisierung bei den Benzinmotoren übernimmt der BMW 120i mit einem Hubraum von 1995 Kubikzentimetern. Mit seinem variablen Ventiltrieb, der die stufenlose Nockenwellenverstellung VANOS für Ein- und Auslassseite sowie die Ventilhubsteuerung VALVETRONIC umfasst, mobilisiert er souveräne 110 kW/150 PS bei 6 200 min–1.

Das maximale Drehmoment von 200 Nm liegt bereits bei 3 600 min–1 an. So gerüstet ist der BMW 120i schon nach 8,7 Sekunden 100 km/h schnell. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt souveräne 217 km/h, und für die Beschleunigung von 80 auf 120 km/h vergehen bei der Elastizitätsprüfung im vierten Gang gerade einmal 8,4 Sekunden. Nicht nur in Anbetracht solch sportlicher Fahrleistungen, sondern auch absolut darf der Kraftstoffverbrauch mit durchschnittlich 7,4 Litern je 100 Kilometer als ausgesprochen günstig gelten.

Die nochmalige Steigerung der Zahlenwerte gegenüber dem schon als sehr dynamisch anerkannten 2 Liter-Vierzylinder-Motor im BMW 3er liegt in einer Detailoptimierung von Ansaug- und Abgasführung begründet. So weist die Volllastkurve für den Motor des BMW 120i im unteren Drehzahlbereich einen Drehmomentzuwachs von bis zu 23 Nm auf. Die maximale Leistung wurde um 5 kW gesteigert. Zugelegt hat der Motor auch beim Ansprechverhalten. Eine modifizierte Steuergeräteelektronik sorgt beim Gasgeben für eine Spontaneität, die bisher nur von Motoren mit Einzeldrosselklappen bekannt war. Unterstützt wird das überlegene Leistungsverhalten von einem sportlich-sonoren Auspuffklang, der auch auf der Autobahn und bei hohen Drehzahlen nie aufdringlich erscheint. Jede Gaspedalbewegung bewirkt beim BMW 120i auch eine Änderung des Ansaug- und Endrohrgeräusches. Die sprichwörtliche Drehfreude kann man nicht nur im Drehzahlmesser ablesen, man hört sie auch. Ausgleichswellen sorgen darüber hinaus für eine ausgezeichnete Laufruhe.

Für den Motorstart ist dank Komfort-Starteinrichtung nur ein einmaliges kurzes Drücken des Startknopfes notwendig; die weitere Steuerung des Startereingriffs bis zum Anlauf des Motors erfolgt automatisch. Eine besondere Form des Komfort-Zuwachses ergibt sich daraus, dass zur Kontrolle des Motorölstandes nicht einmal mehr das Öffnen der Haube erforderlich ist. Der Ölpeilstab entfällt, denn jetzt wird der Ölstand elektronisch erfasst und dem Fahrer im Instrumentenkombi angezeigt. Die Messung erfolgt auch kontinuierlich während der Fahrt.

VALVETRONIC: die erfolgreiche Formel für geringen Verbrauch.

Um einen besonders günstigen Kraftstoffverbrauch zu erzielen, wird beim BMW 120i die vollvariable Ventilsteuerung VALVETRONIC eingesetzt. Erstmals vorgestellt in der neuen Generation von BMW Vierzylinder-Motoren, die mit dem BMW 3er Compact im Sommer 2001 auf den Markt kam, fand diese Technik zwischenzeitlich auch Einzug in die neue Generation von Acht- und Zwölfzylinder-Motoren. Inzwischen hat BMW weltweit mehrere hunderttausend Fahrzeuge mit VALVETRONIC verkauft und liefert damit schon heute einen wertvollen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen.

Zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter der Öko-Preis der europäischen Umweltmagazine, zeugen von der Innovationskraft und Wirksamkeit dieser BMW Technologie für niedrigen Kraftstoffverbrauch. Im Gegensatz dazu konnten sich Motoren mit Mager-Direkteinspritzung am Markt bislang nicht auf breiter Front durchsetzen. Der Einsatz dieser von anderen Herstellern angebotenen Motoren beschränkt sich bislang auf wenige zehntausend Einheiten in wenigen Modellen, die zudem nur in Märkten mit schwefelfreiem Kraftstoff angeboten werden. Im Gegensatz zu Motoren mit Mager-Direkteinspritzung ist die VALVETRONIC nicht auf schwefelfreien Kraftstoff und eine besondere Katalysatortechnik angewiesen. Sie wird deshalb schon heute weltweit eingesetzt und auch in künftigen Motorbaureihen eine wichtige Rolle spielen.

Der Motor des 116i: Basisantrieb in Bestform.

Abgeleitet aus dem Hightech-Triebwerk des BMW 120i wurde der Motor für den BMW 116i. Bei einem Hubraum von 1596 Kubikzentimetern entwickelt dieser Vierzylinder-Motor eine Leistung von 85 kW/115 PS bei 6 000 min–1 und ein maximales Drehmoment von 150 Nm bei 4 300 min–1. Der Basisantrieb für den BMW 1er kommt ohne die Ventilhubsteuerung VALVETRONIC und ohne Ausgleichswellen aus, besitzt aber sonst alle technischen Merkmale des stärkeren Bruders, einschließlich der stufenlosen VANOS. Dank dieser Voraussetzungen kann auch der BMW 116i mit beeindruckenden Fahrleistungen aufwarten. Souverän erreicht auch er die 200 km/h-Marke. Für die Beschleunigung von null auf 100 km/h benötigt er lediglich 10,8 Sekunden. Dabei bleibt der Verbrauch mit 7,5 Litern je 100 Kilometer auf günstigem Niveau.

Dieselmotoren: Dynamik in ihrer wirtschaftlichsten Form.

Die Vorteile der Dieseltechnologie beschränken sich bereits seit geraumer Zeit nicht mehr nur auf den besonders wirtschaftlichen Umgang mit Kraftstoff. Mit ihrer enormen Durchzugskraft aus niedrigen Drehzahlen und ihrer harmonischen Leistungsentfaltung tragen moderne Dieselantriebe wesentlich zu Fahrdynamik und Komfort bei. BMW hat das Potenzial dieser Motorentechnologie konsequent genutzt und für den Einsatz im BMW 1er optimiert.

Der Motor des 120d: Maximale Durchzugskraft.

Das Dieseltriebwerk für den BMW 120d repräsentiert den neuesten Stand heutigen Motorenbaus. Bekannt aus der BMW 3er Reihe, wurde es für den Einsatz im BMW 1er nochmals überarbeitet. Aus einem Hubraum von 1995 Kubikzentimetern entwickelt dieser Motor eindrucksvolle 120 kW/163 PS bei 4 000 min–1, sein fülliges Drehmoment von 340 Nm gibt er bei 2 000 min–1 ab. Die hohe Leistungsausbeute von mehr als 60 kW/82 PS

pro Liter Hubraum zeugt vom herausragenden Entwicklungsstand dieses Motors. Die Fahrleistungen, die dieses Hightech-Aggregat ganz mühelos auf die Straße bringt, stünden auch einem Sportwagen gut zu Gesicht: Nur 7,9 Sekunden vergehen beim Spurt bis zur 100 km/h-Marke, und in beispiellosen 6,6 Sekunden ist die Elastizitätsprüfung abgelegt, bei der im vierten Gang von 80 auf 120 km/h beschleunigt wird. Das sind Spitzenwerte im Wettbewerb. Nach oben endet der Vorwärtsdrang erst bei 220 km/h, und am anderen Ende setzt der große Schub bereits knapp über der Leerlaufdrehzahl ein.

Common-Rail-Einspritzung: neueste Technik für mehr Ökonomie.

Wesentlich verantwortlich für die enorme Kraftentfaltung, exzellente Dynamik, herausragende Wirtschaftlichkeit und Erfüllung der EU4-Emissionsgesetzgebung ist das modifizierte Common-Rail-System der zweiten Generation mit 1600 bar Systemdruck. Damit wird der Kraftstoff noch schneller eingespritzt und noch besser zerstäubt, was unmittelbar zu mehr Leistung und weniger Verbrauch führt. Durch die Möglichkeit, bis zu vier Mal je Arbeitstakt Kraftstoff einzuspritzen (Doppelpilot-, Haupt- und Nacheinspritzung), wird der Zielkonflikt zwischen Leistung und Akustik gelöst. Während die zweifache Piloteinspritzung den Brennverlauf noch weicher und harmonischer gestaltet, verbessert die Nacheinspritzung die Partikeloxidation und verringert so die Schadstoffemissionen. Die neue Turboladergeneration mit variabler Turbinengeometrie, einer elektrischen Verstellung, einer optimierten Schaufelgeometrie und Ladeluftkühlung sowie ein hochfester, leichter Werkstoff verbessern den Wirkungsgrad von Turbine und Verdichter des Turboladers nochmals. Mit diesen Maßnahmen und Anpassungen an Kurbelwelle, Kolben und Pleuel wird neben der EU4-Emissionserfüllung eine Mehrleistung von 10 kW/13 PS gegenüber dem bekannten Motor des BMW 320d erzielt. Eine optimierte Abgasrückführung, die Lage der Lambdasonde vor dem motornah angeordneten Katalysator und Drallklappen in der Sauganlage runden die Maßnahmen ab und sorgen dafür, dass der BMW Vierzylinder zu einem der saubersten und sparsamsten Diesel im Wettbewerbsumfeld zählt.

Er ist ein besonders gutes Beispiel dafür, dass sich bei BMW Sportlichkeit und Ökonomie sowie Ökologie keineswegs ausschließen müssen.

So gerüstet erzeugt der BMW 120d nicht nur Freude am Fahren durch überlegene Leistung und satten Durchzug aus niedrigen Drehzahlen, sondern weiß auch an der Tankstelle durch geringe Kraftstoffkosten zu überzeugen. Ein Tankstopp wird durch den günstigen Verbrauch von lediglich 5,7 Litern je 100 Kilometer zu einem seltenen Ereignis.

Verglichen mit anderen Dieselfahrzeugen besticht der BMW 120d auch mit einer ausgezeichneten Laufkultur. Eine elektronische Laufruheregelung und Ausgleichswellen reduzieren die Motorschwingungen auf ein Minimum. Das Diesel-Verbrennungsgeräusch tritt gar so weit in den Hintergrund, dass oft der akustische Eindruck eines Benzinantriebs entsteht. Das gilt bereits für den Kaltstart, der auch bei Temperaturen von minus 20 °C ohne eine für den Fahrer merkliche Verzögerung erfolgt. Die Schnellglühkerzen, die bei niedrigen Temperaturen den Start unterstützen, beginnen bereits mit ihrer Arbeit, sobald der Fahrer die Tür öffnet und nicht erst, wenn der Startknopf betätigt wird. Das System arbeitet mit Sechs-Volt-Glühkerzen, bei denen nur noch die Spitze auf Höchsttemperatur erhitzt wird. Für den Motorstart selbst ist dank Komfort-Starteinrichtung nur ein einmaliges kurzes Drücken des Startknopfes notwendig; die weitere Steuerung des Startereingriffs bis zum Anlauf des Motors erfolgt automatisch.

Der Motor des 118d: kraftvoll und effektiv.

Für weniger leistungshungrige Kunden steht neben dem BMW 120d als zweite Variante mit Dieselantrieb der BMW 118d zur Auswahl. Bei gleicher Technik entwickelt er aus einem Hubraum von 1995 Kubikzentimetern eine Leistung von 90 kW/122 PS und ein maximales Drehmoment von 280 Nm. Auch der BMW 118d ist in der Lage, eine beeindruckende Durchzugskraft in sportliche Fahrleistungen umzusetzen. Die kleinere der beiden Diesel-Varianten im BMW 1er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 200 km/h und bewältigt den Spurt auf 100 km/h innerhalb von 10,0 Sekunden. Dennoch kann auch der BMW 118d als Musterbeispiel für Zurückhaltung beim Kraftstoffkonsum gelten. Sein Durchschnittsverbrauch beläuft sich auf 5,6 Liter je 100 Kilometer.

Vorwärtsdrang in sechs Stufen: per Hand oder automatisch.

Der BMW 1er ist serienmäßig mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet (Fünfgang für 116i). Kurze Schaltwege und eine präzise Führung des Wählhebels machen den Wechsel der Fahrstufe zu einem mühelosen Vergnügen. Auch die Abstufung des Getriebes unterstreicht den fahrdynamischen Charakter des kompakten BMW. Die Anschlussdrehzahlen beim sportlichen Wechsel in die nächste Gangstufe sind optimal. Aber auch in den hohen Gangstufen stehen genügend Leistungsreserven zur Verfügung, wenn ohne Gangwechsel beschleunigt werden soll.

Ein in der Kompaktklasse bisher unerreichtes Maß an Komfort in allen Geschwindigkeitsbereichen ermöglicht die optional angebotene und aus der 5er Baureihe bekannte Sechsgang-Automatik für die Modelle BMW 120i und BMW 120d. Wie beim Schaltgetriebe wurde auch hier auf optimale Übersetzungsanpassung für alle Fahrsituationen geachtet. Darüber hinaus

zeichnet sich die Sechsgang-Automatik durch sehr harmonische Übergänge zwischen den einzelnen Fahrstufen aus. Der sechste Gang ist als Fahrgang ausgelegt, in dem auch die Höchstgeschwindigkeit erreicht wird.

Wie bei allen BMW Automatikgetrieben kann auch im BMW 1er der Fahrer das Automatikgetriebe über die Steptronic-Funktion manuell schalten. Bei dieser sportlichen Betriebsart bewirkt schon ein kurzes Antippen des Wählhebels einen Schaltvorgang. Zur Aktivierung des Modus muss lediglich der Wählhebel in die mit „+/–“ gekennzeichnete Schaltgasse bewegt werden. Die aktuelle Gangstufe wird dem Fahrer im Instrumentenkombi angezeigt.

Serviceumfänge an Motor und Antrieb auf ein Minimum reduziert.

Egal, für welche Motorisierung sich der Kunde entscheidet: Mit dem BMW 1er erhält er immer auch einen Antriebsstrang mit besonders geringen Service-Erfordernissen, weil er bis auf Filter- und Motoröl-Wechsel wartungsfrei ist. So entfällt etwa das Einstellen der Ventile, da hydraulische Ausgleichselemente diese Arbeit übernehmen. Die Nockenwellen werden von einer Kette angetrieben, die auf Motorlebensdauer ausgelegt ist. Damit wird das teure und zeitintensive Auswechseln eines Zahnriemens, wie es bei anderen Fahrzeugen häufig noch nötig ist, überflüssig. Darüber hinaus sind alle Getriebe mit Lebensdauer-Ölfüllungen versehen.

Auf die Fälligkeiten von Motoröl und Filterwechseln wird der Fahrer abhängig von der individuellen Beanspruchung des Fahrzeugs erst nach bis zu 30 000 Kilometern per Service-Intervall-Anzeige aufmerksam gemacht. Er kann sich bei Bedarf, zum Beispiel vor einer langen Urlaubsfahrt, aber auch sonst jederzeit anzeigen lassen, wie hoch die noch verbleibende Laufleistung jedes Verschleißteils ist und dann entscheiden, ob und was er vor Reisebeginn noch austauschen lassen will.
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Alt 24.06.2004, 21:24     #6
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Sicherheit.

Rundumvorsorge: Das einzigartige Sicherheitskonzept des BMW 1er.


Man muss sie nicht sehen, doch es ist gut, von ihnen zu wissen: Die Sicherheitselemente des BMW 1er setzen in der Kompaktklasse neue Maßstäbe. Die serienmäßige Ausstattung umfasst alle Elemente der aktiven und passiven Sicherheit, die heute sinnvoll dazu beitragen können, einen Unfall zu vermeiden und potenzielle Unfallfolgen zu minimieren. Dazu gehören Airbagsysteme, die dank intelligenter Steuerung mit „dezentralen Intelligenzen“ bei jeder Art von Kollision das optimale Maß an Schutz bieten, und eine Fahrwerkstechnik, die in allen denkbaren Situationen bestmögliche Kontrolle gewährleistet. Darüber hinaus bietet der BMW 1er eine Vielzahl von Sicherheitskomponenten, die nicht nur in der Kompaktklasse einzigartig sind.

Optimaler Schutz, perfekt dosiert.

Sechs Airbags dienen als Polster für jene Situationen, die auch ein geübter Fahrer nicht verhindern kann. Serienmäßig verfügt der BMW 1er über zweistufig auslösende Airbags für Fahrer und Beifahrer, über Seitenairbags, die in den Seitenwangen der Vordersitze platziert sind, sowie über zusätzliche seitliche Kopfairbags, die oberhalb der Seitenscheiben im Dachhimmel untergebracht sind. Diese so genannten Curtain-Kopfairbags entfalten sich bei einem Seitenaufprall wie aufblasbare Vorhänge und schützen auch die Insassen auf den hinteren Plätzen vor Verletzungen.

Bei der Auslösung von Fahrer- und Beifahrerairbag gilt das Prinzip, dass weniger oft mehr ist. Deshalb wird die Aktivierung der Airbags – je nach Schwere des Unfalls – in zwei Stufen dosiert. Ist der Beifahrersitz nicht besetzt, werden außerdem zur Reduzierung der Reparaturkosten die rechten vorderen Airbags nicht aktiviert.

Sicherheitselektronik wirkt auch gegen eventuellen Kurzschluss nach Unfall.

Im Falle einer Kollision aktiviert die Sicherheitselektronik weitere Funktionen. Dazu gehören das Öffnen der Zentralverriegelung und das Einschalten der Innenraum-Beleuchtung. Auch die Warnblinkanlage wird automatisch in Betrieb gesetzt. Außerdem werden Kraftstoffpumpe und Generator umgehend abgeschaltet, und die Sicherheits-Batterieklemme trennt die anderen elektrischen Verbraucher vom Stromkreislauf. Damit wird die Starter- und Generatorleitung sowohl elektrisch, als auch mechanisch vom Pluspol der Batterie getrennt, um einen eventuellen Kurzschluss mit potenzieller Brandgefahr zu vermeiden. Der Betrieb aller wichtigen Funktionen wie Licht, Warnblinkanlage und Telefon wird über einen separaten Bordnetzanschluss gewährleistet.

Wenn das Rücklicht ausfällt: Ersatz springt automatisch ein.

Eine hilfreiche Funktion für mehr Verkehrssicherheit ist das BMW Licht Control Modul (LCM), das bei einem Ausfall beispielsweise des Bremslichtes dafür sorgt, dass ersatzweise das Rücklicht höher bestromt wird und so dieselbe Signalwirkung wie bei korrekt funktionierendem Bremslicht erreicht wird. Der Fahrer bekommt den Ausfall angezeigt, kann in Ruhe für Ersatz sorgen und verfügt dennoch über ein voll betriebssicheres Fahrzeug. Bei Ausfall des Rücklichtes, des Blinkers oder der Nebelschlussleuchte übernehmen andere Leuchten sinngemäß deren Aufgabe.

Bitte anschnallen: bequem und sicher.

Für den BMW 1er wurde ein Gurtsystem entwickelt, das es leicht macht, der Aufforderung zum Anschnallen zu folgen. Serienmäßig sind Dreipunktgurte und Kopfstützen auf allen fünf Sitzplätzen installiert. Die mit Gurtstrammern und Gurtkraftbegrenzern ausgerüsteten Rückhaltesysteme der Vordersitze überzeugen mit Tragekomfort und hoher Funktionalität. Die Gurtbefestigungen sind am Sitzrahmen montiert. Damit wird sichergestellt, dass die Gurtführung im Beckenbereich auch bei einer Verstellung der Sitzhöhe konstant bleibt. Die ebenfalls serienmäßigen Gurtschlossstrammer sowie die optimierte Gurtführung sorgen dafür, dass die Rückhaltesysteme auch bei einem Unfall ihre Aufgabe uneingeschränkt erfüllen können: Sie halten den Körper in der richtigen Position, um Verletzungen zu vermeiden.

Verletzungsrisiken gezielt reduziert.

Wer den Schutz von Kopf und Oberkörper immer weiter optimiert, darf die unteren Gliedmaßen der Insassen nicht außer Acht lassen. Bei der Konstruktion der Fahrgastzelle für den BMW 1er wurde auch daran gedacht. Im Falle einer Frontalkollision wird der Fahrer im BMW 1er mit Hilfe von automatisch wegklappenden Pedalen vor Fuß- und Beinverletzungen geschützt. Eine ähnliche Funktion erfüllt die Energie absorbierende Fußstütze auf der Türseite. So wird die Übertragung von Aufprallenergie auf den Fuß deutlich reduziert. Auch die Lenksäule ist so konzipiert, dass sie sich im Moment eines Aufpralls nach fest definierten Kriterien verformt, um das Verletzungsrisiko zu verringern.

Auch Kinder sind bestens aufgehoben.

Platz für Kinder – im BMW 1er herrscht daran kein Mangel. Besonders sicher werden kleine Passagiere dabei in Kindersitzen transportiert, die über eine so genannte ISOFIX-Verankerung verfügen. Im BMW 1er lassen sich sowohl auf den beiden äußeren Fondsitzen als auch auf dem Beifahrersitz ISOFIX-Kindersitze installieren. Die fest mit dem Fahrzeug verbundenen Verankerungspunkte* ermöglichen die schnelle und sichere Fixierung der dafür vorgesehenen Sitze. Des Weiteren lässt sich der Beifahrerairbag mit Hilfe eines Schlüsselschalters deaktivieren. Damit wird auch die Benutzung eines rückwärts gerichteten Kindersitzes vorne möglich.

Ein Bremssystem, das „mitdenkt“.

Der BMW 1er verfügt über ein besonders leistungsstarkes und zugleich exakt dosierbares Bremssystem. Mit Hilfe von großen Scheibenbremsen an den Vorder- und Hinterrädern erzielt der BMW 1er die besten Verzögerungswerte seiner Klasse.

Neben der effektiven Wirkung ist beim Einsatz der Bremsen vor allem eine Qualität gefragt: unbedingte Zuverlässigkeit. Beim BMW 1er wird sie mit einer weiteren innovativen Funktion gewährleistet: der kontinuierlichen Bremsbelag-Verschleißanzeige. Sie ermöglicht jederzeit Auskunft über den Zustand der Bremsbeläge. Überflüssige Kontrollen in der Werkstatt lassen sich auf diese Weise vermeiden. Diese Aufgabe übernehmen Sensoren im Zusammenspiel mit einem Steuergerät, das automatisch die verbleibende Laufstrecke bis zum nächsten Bremsbelagwechsel errechnet. Das Steuergerät berücksichtigt dabei nicht nur den bisherigen Verschleiß, sondern auch das Fahrverhalten, um eine Prognose zu erstellen. Mit der kontinuierlichen Bremsbelag-Verschleißanzeige verfügt der BMW 1er über ein weiteres Sicherheitselement, das in der Kompaktklasse einzigartig ist.

Mehr Fahrspaß, mehr Kontrolle, mehr Sicherheit: die BMW Fahrstabilitätssysteme.

Das Fahrwerk mit hohen Reserven, die präzise Lenkung und die gut dosierbare Bremsanlage bilden die Basis für die einzigartige Kombination aus Fahrfreude und Sicherheit des BMW 1er. Ergänzt wird sie um das Fahrstabilitätsprogramm DSC (Dynamische Stabilitäts Control). Es gehört in jedem BMW 1er zur Grundausstattung und kommt sowohl dem dynamischen Handling als auch der Sicherheit zugute. Ausflüge jenseits des hoch angesiedelten Grenzbereichs des Fahrwerks verlieren mit Hilfe dieses Systems erheblich an Risiko. Es verhindert mit einem gezielten Bremseingriff auf einzelne Räder und gegebenenfalls Reduzierung der Motorleistung das Ausbrechen des Fahrzeugs. Vor allem bei plötzlichen Ausweichmanövern oder auf rutschigem Untergrund trägt DSC dazu bei, kritische Fahrsituationen zu meistern und notwendige Kurskorrekturen rechtzeitig einzuleiten.

Vorrang für Vortrieb dank DTC.

Beim BMW 1er kann die Funktion des DSC, die bei jedem Motorstart aktiviert wird, auf Knopfdruck in einen Betriebsmodus für den sportlich engagierten Fahrer umgeschaltet werden. Im so genannten DTC-Modus (Dynamic Traction Control) ermöglicht das DSC eine besonders vortriebsorientierte Fahrweise auf Schnee, auf losem, aber auch auf trockenem Untergrund. Die Funktionalität des DSC bleibt bestehen, die Schlupfschwellen liegen jedoch höher und Regeleingriffe erfolgen erst, wenn definierte Grenzwerte der Fahrdynamik überschritten werden.

Darüber hinaus ist auch eine völlige Abschaltung des DSC möglich, denn BMW versteht die elektronischen Fahrwerksregelsysteme immer nur als eine Hilfe für den Fahrer, nicht für das Fahrwerk. Oder anders ausgedrückt: Ein Fahrwerk darf nicht erst durch den Einsatz der Elektronik gut werden.

Perfekte Stabilität in Kurven und beim Bremsen.

Das Anfahren in tiefem Schnee, auf unbefestigtem Untergrund oder an rutschigen Steigungen erleichtert die in das DSC integrierte Antriebsschlupfregelung ASC, deren Wirkungsweise einer mechanischen Differentialsperre entspricht. Für einen zusätzlichen Gewinn an Sicherheit, aber auch an Fahrdynamik, sorgt schließlich die Cornering Brake Control (CBC), die durch leichte Verringerung des Bremsdrucks am kurveninneren Vorderrad und den beiden Hinterrädern für eine höhere Stabilität beim leichten Bremsen in der Kurve sorgt, lange bevor ABS eingreifen muss. Der Neigung jedes Fahrzeugs, beim Bremsen in die Kurve einzudrehen, wird so entgegengewirkt. Außerdem steuert die elektronische Bremskraftverteilung (EBV) die optimale Verteilung der Bremskräfte für verschiedenste Beladungszustände. Die Vollbremshilfe DBC vervollständigt die Unterfunktionen der Fahrstabilitätssysteme DSC und ABS.

Reifenpanne? – Kein Grund zur Sorge.

Zwei weitere Sicherheitselemente verhindern die gefährlichen Folgen eines schleichenden oder plötzlichen Luftverlustes im Reifen. Die Reifenpannenanzeige (RPA) im Cockpit des BMW 1er informiert den Fahrer über Druckverluste, die über längere Laufzeit zu einer Gefährdung führen könnten. Die BMW Unfallforschung zeigt, dass 80 Prozent aller Reifenpannen vermeidbar wären, weil ihnen ein schleichender Druckverlust vorangeht, der ohne Reifenwechsel behebbar wäre. Das BMW System erkennt diese Fälle ausnahmslos schon im Anfangsstadium. Der Füllzustand der Reifen wird ständig anhand intelligenter Auswertung der Raddrehzahlen aller vier Räder bewertet. Die dafür erforderlichen Daten werden von den ABS-Sensoren zur Verfügung gestellt. Bei einer bestimmten Abweichung vom Sollwert wird ein Warnsignal ausgelöst.

Auch mit „plattem“ Reifen sicher ans Ziel.

Im Falle eines Reifendefektes, der zu höherem oder sogar völligem Druckverlust führt, kann der Fahrer eines BMW 1er mit entsprechend angepasster Geschwindigkeit problemlos die nächste Werkstatt aufsuchen. Die Reifen seines Fahrzeugs besitzen nämlich Notlaufeigenschaften, die dafür sorgen, dass der BMW 1er auch mit einem „Plattfuß“ sicher und stabil ans Ziel gelangt. Die Technik erlaubt es, auch nach völligem Druckverlust noch bis zu 150 Kilometer zurückzulegen. Einen besonderen Sicherheitsgewinn bedeutet die Technologie im Fall eines Reifendefekts bei höherer Geschwindigkeit. Diese oftmals unfallträchtige Situation hat für den Fahrer eines BMW 1er dank der besonderen Reifenkonstruktion weitgehend ihren Schrecken verloren. Selbst bei einem plötzlichen und völligen Luftverlust kann der Reifen nicht von der Felge springen, das Fahrzeug bleibt daher auch im Moment eines „Reifenplatzers“ noch kontrollierbar.

Ein zusätzlicher Sicherheitsgewinn ergibt sich dadurch, dass ein Radwechsel an unübersichtlichen, gefährlichen Straßenabschnitten hinfällig ist.

BMW ist der weltweit größte Anbieter von RunFlat-Bereifung ab Werk.

Die Karosserie: mehr Raum für Sicherheit.

Wie sicher sich die Insassen eines Fahrzeugs fühlen, hängt nicht allein vom Fahrer ab. Der BMW 1er vermittelt Geborgenheit in einem Maß, das in der Kompaktklasse seinesgleichen sucht. Die Qualitätsanmutung der Karosserie entspricht dem hohen Standard, der für Fahrzeuge der Marke BMW typisch ist. Stabilität, Passgenauigkeit und hochwertige Materialien prägen jedes einzelne Element der Karosserie. Die sich daraus ergebende Ausstrahlung ist ein Versprechen, das BMW nun auch in der Kompaktklasse einlöst. Der Einsatz von hochfesten Stahlblechen im Zusammenspiel mit großvolumigen Trägerstrukturen und gezielt konzipierten Verstärkungen verleiht der Karosserie eine außergewöhnliche Festigkeit. Die solide Struktur trägt dazu bei, auch in kritischen Situationen die Fahrstabilität zu erhalten. Die hohe Verwindungssteifigkeit der Karosserie kommt sowohl dem agilen Handling als auch dem präzisen Lenkverhalten und der erhöhten Sicherheit zugute. Der BMW 1er lässt sich auch in anspruchsvollen Situationen sicher beherrschen, seine Fahrdynamik ist zugleich auch ein Beitrag zu aktiver Fahrsicherheit.

Darüber hinaus schafft die außergewöhnlich stabile Karosseriestruktur des BMW 1er die wertvollsten Sicherheitsreserven im Fall einer Kollision. In umfangreichen Computersimulationen und Crashtests mit realen Fahrzeugen wurden die Auswirkungen aller denkbaren Unfallsituationen bis ins kleinste Detail analysiert. Das Ergebnis: Mit seiner extrem steifen Fahrgastzelle und den sorgsam aufeinander abgestimmten Trägerstrukturen und Deformationsbereichen kann der BMW 1er seinen Insassen bei allen Kollisionsformen einen Schutz bieten, der in der Kompaktklasse vorbildlich ist.

Größtmöglicher Schutz für alle Unfallsituationen.

Bei einem Frontalaufprall wird die auf das Fahrzeug einwirkende Energie auf exakt vorher berechneten Bahnen an die dafür vorgesehenen Deformationsbereiche weitergeleitet. Die von der Trägerstruktur des Vorbaus abgeleitete Energie kann auf diese Weise absorbiert werden, bevor sie den Fahrgastraum erreicht. Ziel ist es, den Insassen in der Fahrgastzelle im Crashfall aus dem Einflussbereich von Deformationen zu halten und ihn vollständig über die Rückhaltesysteme Airbag und Gurt abzufangen.

Vorbildliche Stabilität im Falle eines Seitenaufpralls gewähren beim BMW 1er die außergewöhnlich soliden Türen mit hochfesten Seitenaufprallträgern und Sicherheitsverhakung, die verstärkten B-Säulen und der Instrumententräger zwischen den A-Säulen. Auch der Dachrahmen und die Bodenanlage wurden so ausgerichtet, dass sie zum Erhalt der Fahrgastzelle beitragen. Ähnliches gilt für den hinteren Deformationsbereich. Dort sorgen längs verlaufende Trägerprofile, die Seitenwände und der Gepäckraumboden gemeinsam mit diversen Verstärkungen dafür, dass die Aufprallenergie gezielt abgeleitet und absorbiert werden kann, ohne dass der Fahrgastraum davon beeinträchtigt wird. Die extrem verstärkten Säulen und Querträger sichern der Fahrgastzelle auch bei einem Überschlag ihre Funktion als Überlebensraum.

Mit seiner umfangreichen Sicherheitsausstattung erfüllt der BMW 1er die besten Voraussetzungen für 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest.
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Ausstattung (in Auszügen).

Vom automobilen Oberhaus in die Kompaktklasse: die Ausstattung des BMW 1er.


Der BMW 1er bietet die Gelegenheit, Fahrdynamik, Sicherheit und Funktionalität in der Kompaktklasse neu zu definieren. Der kompakte BMW verfügt über eine Serienausstattung, deren Umfang über das in diesem Segment übliche Maß hinausreicht. Premium-Qualität und technische Innovationen kennzeichnen die Ausstattung des BMW 1er. Zahlreiche Merkmale, die sowohl die Funktionalität erhöhen als auch den Komfort beim Autofahren merklich steigern, waren bisher Fahrzeugen höherer Klassen vorbehalten. Darüber hinaus verfügt der BMW 1er über technische Neuentwicklungen, die über alle Segmente hinweg einzigartig sind.

Das Sitzkonzept: Qualität und Hightech für mehr Komfort.

Die Sitze des BMW 1er werden sowohl den hohen Ansprüchen des sportlich orientierten Fahrers als auch den Bedürfnissen einer Langstreckenfahrt gerecht. Die Verstellbereiche sind sowohl für besonders groß als auch klein gewachsene Passagiere großzügig bemessen; das gilt auch für die Lenksäule, die horizontal und vertikal justierbar ist. Eine Vier-Wege-Lordosenstütze* entlastet die Wirbelsäule zusätzlich. Die Möglichkeit, das Volumen der Seitenwangen pneumatisch zu erhöhen oder zu verringern*, um für Insassen jeder Statur einen optimalen Seitenhalt zu erzeugen, ist bislang eher aus besonders sportlichen Fahrzeugen wie etwa dem BMW M3 bekannt.

Maximalen Komfort an kalten Tagen garantiert eine Sitzheizung für den Fahrer- und den Beifahrerplatz. Die besondere Qualität im BMW 1er besteht darin, dass sie über die gesamte Sitzfläche und Rückenlehne wirkt und damit schnell und umfassend für Wohlbefinden sorgt.

Klimatisierung: auf Knopfdruck Wohlbefinden.

Dass eine Fahrt im BMW 1er zur Steigerung der Pulsfrequenz führt, ist absolut vorhersehbar. Denn der neue BMW weckt zweifellos Emotionen und besonders sportlich gesinnte Fahrer dürften dem nächsten kurvenreichen Streckenabschnitt buchstäblich entgegenfiebern. Dass es dennoch nicht schwer fällt, im BMW 1er einen kühlen Kopf zu bewahren, ist auch seinen anspruchsvollen Klimatisierungssystemen zu verdanken. Bei der Konzeption der Lüftungs- und Heizungssysteme sowie der Klimaanlagen* für den BMW 1er wurde Wert darauf gelegt, die in der Kompaktklasse bislang üblichen Eigenschaften zu übertreffen und so den Premium-Charakter der Ausstattung zu betonen.

Die Luft führenden Bauteile, die Filtersysteme sowie die Heiz- und Kühlaggregate wurden so dimensioniert, dass die schnellsten Aufheiz- und Abkühlraten ihrer Klasse bei gleichzeitig hoher Effizienz erreicht werden. Mit Hilfe einer optimierten Luftführung und einer besonders aufwändigen Steuerungstechnik wird für eine schnell wirksame, exakt einstellbare, homogene und außerdem zugfreie und akustisch kaum wahrnehmbare Temperaturregelung gesorgt. Die durch einen Mikrofilter angesaugte Frischluft wird temperiert, getrocknet und je nach gewünschter Einstellung an die Ausströmer verteilt. Entsprechend der gewünschten Temperatur wird die einströmende Luft entweder teilweise oder vollständig den Heiz- beziehungsweise Kühlaggregaten zugeführt. Damit ist eine schnelle, flexible und zugleich zugluftfreie Temperaturänderung möglich. Zu allen Jahreszeiten ist damit im BMW 1er für angenehmes Klima gesorgt.

Die in die Klimaautomatik* integrierte Automatische Umluft Control (AUC) sorgt dafür, dass Schadstoffe aus der Luft nicht ins Fahrzeuginnere gelangen. Das System erkennt z. B. Kohlenmonoxid, Stickoxide und Äthanole und schaltet bei erhöhter Schadstoffkonzentration die Klimaautomatik für begrenzte Zeit auf Umluftbetrieb.

Besonders effektiv und unabhängig von der jeweiligen Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit wirkt die Steuerung des Lüftungssystems auch dem Beschlagen der Scheiben entgegen. Dazu wurde ein so genannter „Taupunktsensor“ in die Klimasteuerung integriert; ebenfalls ein Merkmal, das bislang höheren Fahrzeugklassen vorbehalten war. Fahrzeuge mit Dieselantrieb verfügen über eine Zusatzheizung, die auch bei tiefen Außentemperaturen bereits kurz nach dem Motorstart für eine wirksame Erwärmung des Innenraums sorgt. Die Klimaautomatik des BMW ist an eine serienmäßig getrennte Temperaturregelung für die Fahrer- und die Beifahrerseite gekoppelt. Die Steuerung berücksichtigt auch den aktuellen Grad der Sonneneinstrahlung. Hinsichtlich Wirksamkeit, Vermeidung von Zuglufteffekten und Akustik setzt das Heizungs- und Klimatisierungssystem des BMW 1er neue Maßstäbe für das Wohlbefinden in einem Fahrzeug der Kompaktklasse.

Das Bedienkonzept: klare Trennung von Fahr- und Sekundärfunktionen.

Die Strukturierung des Cockpits im BMW 1er ermöglicht eine klare Unterteilung in Fahrzone und Komfortzone. Die ergonomische Anordnung der Funktionseinheiten und die Verwendung einer möglichst geringen Zahl von Schaltern und Reglern verleiht dem Cockpit ein ruhiges, übersichtliches und zugleich auf das Wesentliche konzentrierte Design. Die Gestaltung der Anzeige- und Bedienungselemente erleichtert dem Fahrer eine einfache und intuitive Nutzung aller Funktionen, ohne ihn vom Verkehrsgeschehen abzulenken. Der Blick auf die Rundinstrumente signalisiert, worauf es beim BMW 1er hauptsächlich ankommt: auf die Freude am Fahren.

Außer Geschwindigkeit und Drehzahl werden im BMW 1er auch alle übrigen für das Fahren relevanten Informationen im Kombiinstrument angezeigt. Das zwischen den Rundinstrumenten angeordnete Display liefert die Angaben aus dem Bordcomputer sowie Anzeigen über den Ölstand oder Serviceintervalle, die vom Fahrer mit Hilfe von Tasten und Wippen im Lenkstockhebel abgerufen werden können. Das Multifunktionslenkrad* ermöglicht dem Fahrer die Steuerung einzelner Komfortmerkmale bei voller Konzentration auf das Fahrgeschehen. Über Tasten am Lenkrad können beispielsweise Audio-* und Telefonanlage* bedient oder die Umluftfunktion der Klimaautomatik* aktiviert werden.

Ebenso ergonomisch sind die Bedieneinheiten der Komfortzone in der Mittelkonsole angeordnet. Die klare Gestaltung zeigt sich darin, dass die Funktionselemente für Entertainment und für Klimatisierung auf jeweils eigenen, deutlich voneinander abgesetzten Ebenen der Komfortzone zu finden sind. Die Bedienelemente für die Klimatisierungs-, Entertainment- und Navigationsfunktionen sind auch für den Beifahrer leicht zugänglich. Er kann somit seine Rolle als Copilot erfüllen, während sich der Fahrer vollständig dem Geschehen auf der Straße widmet.

Alles im Griff: das optionale Bedienkonzept iDrive*.

Wenn der BMW 1er mit Navigationssystem geordert wird, ist das wegweisende Bedienkonzept iDrive Bestandteil der Ausstattung. Es ermöglicht die Steuerung zahlreicher sekundärer Fahrzeugfunktionen, die nicht ständig benötigt werden und für die sonst eine Fülle von Anzeigen, Schaltern und Tasten nötig wäre. Die übersichtliche Menüführung über ein großformatiges Farbdisplay und die intuitive Bedienung erleichtern den Umgang mit dem System. Zentrales Element ist der Controller in der Mittelkonsole. Durch Drehen, Drücken und Schieben in alle vier Richtungen kann sich der Fahrer – aber ebenso auch der Beifahrer – durch die Menüs bewegen und Einstellungen vornehmen. Zum Blick auf das Control Display muss der Fahrer den Kopf nicht neigen, sondern nur den Blick leicht nach rechts wenden. Gegenüber konventionellen Lösungen, bei denen der Fahrer einen Schalter in der Mittelkonsole suchen, finden, dann drücken muss und schließlich am Aufleuchten einer Kontrollleuchte irgendwo im Armaturenbrett die Bestätigung bekommt, dass sein Befehl ausgeführt wird, ist iDrive ein großer Schritt hin zu intuitiver Bedienung, weniger Ablenkung und damit mehr Sicherheit. Eine Taste vor dem Controller ermöglicht jederzeit die direkte Rückkehr ins Hauptmenü.

Über iDrive können sämtliche Funktionen der Kommunikation, der Navigation, des Entertainments und der Klimatisierung sowie individuelle Fahrzeugeinstellungen aktiviert werden. Die ausgewählten Menüs, Funktionen und Einstellungen werden auf dem Control Display oberhalb der Mittelkonsole dargestellt. Dabei entspricht die grafische Anordnung der Menüpunkte im Display der jeweiligen Bewegungsrichtung des Bedienknopfes. Damit ist eine intuitive Auswahl der Funktionen und Einstellungen in jeder Situation gewährleistet. Häufig genutzte Audio-Funktionen sind auch bei Ausstattung mit iDrive über separate Schalter in der Mittelkonsole und – bei entsprechender Ausstattung – im Multifunktionslenkrad* bedienbar. Die Klimaanlage* ist in ihren Grundfunktionen Temperatur- und Lüftungswahl ebenfalls mit separaten Bedienelementen steuerbar, zusätzlich zu den Feineinstellungen über iDrive.

Die BMW Spracheingabe.

Die BMW Spracheingabe* ergänzt das Bedienkonzept iDrive. Auf viele Funktionen von Radio, CD, Navigation und insbesondere Telefon kann der Fahrer alternativ auch per Spracheingabe zugreifen. Es zeichnet sich durch ein ebenfalls intuitives Dialogverhalten aus und braucht nicht auf den jeweiligen Sprecher „trainiert“ zu werden. Das Vokabular umfasst etwa 400 Worte. Typische Spracheingaben sind zum Beispiel: „Wahlwiederholung“, „Wähle Nummer 0893820“, „Zielführung ein“ oder „CD Nummer 1“. Darüber hinaus können Radiosender-Namen und Telefonbucheinträge direkt aufgerufen werden.

Das Sprachsteuerungssystem ist so aufgebaut, dass es per Software-Update künftig problemlos um neue Funktionen erweitert werden kann.

Der Startknopf: auf Knopfdruck Freude am Fahren.

Der BMW 1er ist in allen Motor- und Ausstattungsvarianten mit einem Motor-Startknopf ausgerüstet. Er ist auf dem Armaturenbrett direkt neben dem Lenkrad angebracht. Um die Startfunktion zu aktivieren, genügt es, den bartlosen Funkschlüssel in den Aufnahmeschacht einzuführen. Ein Drehen des Schlüssels im Zündschloss entfällt, statt dessen folgt der Druck auf den Startknopf. Dieses Prozedere erinnert an den Startvorgang, der bislang vor allem hochkarätigen Sportwagen, zum Beispiel dem BMW Z8 Roadster, vorbehalten war. Doch auch beim BMW 1er signalisiert der Tastendruck besonders eindrucksvoll den Beginn der Freude am Fahren und macht die Bedeutung deutlich, die BMW dem Antrieb auch in der Kompaktklasse beimisst. Bei Fahrzeugen mit Handschaltung muss gleichzeitig das Kupplungs-, bei Automatikfahrzeugen das Bremspedal betätigt werden. Bei Automatikfahrzeugen ist sowohl die Start- als auch die Stoppfunktion nur dann aktivierbar, wenn der Wählhebel in der Position „P“ steht.

Fahren ohne Schlüssel.

Besonders benutzerfreundlich wird der neuartige Startvorgang in Kombination mit dem schlüssellosen Fahrzeugzugang Comfort Access. Ein Signalgeber im Schlüssel sorgt für ein automatisches Entriegeln der Türen, sobald sich der Fahrer samt Schlüssel dem Wagen nähert und den Türgriff betätigt. Der BMW 1er kann in diesem Fall sogar schlüssellos gestartet werden. Das bedeutet, dass der Fahrer nach dem Entriegeln der Türen seinen Fahrzeugschlüssel getrost in der Tasche lassen kann. Das Fahrerberechtigungssystem „erkennt“ eigenständig, dass der Schlüssel gemeinsam mit dem Fahrer „an Bord“ ist. Zur Aktivierung der Zündung genügt der Druck auf den Startknopf.

Der Signalaustausch zwischen Schlüssel und Fahrzeug geht sogar noch weiter: Sobald ein Fahrer das Fahrzeug mit seinem Schüssel öffnet, passen sich beispielsweise die Sitze mit elektrischer Verstellung*, die Außenspiegel, die Klimaanlage* und die Audio-Ausrüstung* an die jeweiligen Vorlieben an. Im Schlüssel sind außerdem die Einstellungen von Beleuchtung (Abblendlicht immer ein, Aktivierung der Beleuchtung für begrenzte Zeit beim Verlassen des Fahrzeugs, ...) und Zentralverriegelung (selbsttätige Verriegelung beim Anfahren, Blinken bei Abschließen, ...) gespeichert – so wie sie der Fahrer beim letzten Mal gewählt hatte.

Auf diese Weise ist der BMW 1er in der Lage, jeden Fahrer anhand seines Schlüssels zu identifizieren und individuell zu „begrüßen“ – ein echter Komfortgewinn, vor allem für Fahrzeuge, die von mehreren Fahrern benutzt werden.

Hatte zum Beispiel der Junior anlässlich seiner letzten Ausfahrt die Lautstärke der Audioanlage wieder einmal auf ohrenbetäubende Werte gedreht, wird der nachfolgende Fahrer nicht erschreckt – das Radio spielt sofort mit der ihm angenehmen Lautstärke. Auch kommt es nicht mehr vor, dass der Fahrer sich kaum hinter das Lenkrad zwängen kann, weil ein kleinerer Vorgänger den Sitz ganz weit vorgefahren hatte.

Immer startbereit dank intelligentem Batteriesensor.

Dauerhafte Zuverlässigkeit wird beim BMW 1er nicht nur mit hochwertigen Materialien und sorgfältiger Verarbeitung gewährleistet, sondern auch mit guten Ideen. Ein Beispiel dafür ist das neuartige Powermanagement, das bereits in höherklassigen Fahrzeugen von BMW und nun auch in der Kompaktklasse zur Anwendung kommt. Der Intelligente Batteriesensor (IBS) überwacht permanent den Ladezustand der Batterie. Bei kritischen Ladezuständen bestehen zwei Möglichkeiten des Eingriffs: Zum einen kann automatisch die Leerlaufdrehzahl erhöht werden, um eine schnellere Aufladung der Batterie zu erreichen. Sollte dies nicht ausreichen, können nicht notwendige Verbraucher in ihrer Leistungsaufnahme eingeschränkt werden. Damit wird zwar kurzzeitig der Komfort reduziert, andererseits aber garantiert, dass der Motor auch beim nächsten Start noch genügend Starterenergie bekommt. Mit dem Powermanagement wird eine der häufigsten Pannenursachen – das „Liegenbleiben“ auf Grund fehlender Batteriespannung – bereits im Ansatz vermieden.

Ideenreich, praktisch, innovativ: der Innenraum.

Neben den technischen Innovationen sind es oftmals ganz praktische Vorzüge, die das Fahren im Alltagsverkehr angenehmer machen. Der BMW 1er verfügt nicht nur über besonders agile Fahreigenschaften, sondern auch über einen großzügigen und vielseitig nutzbaren Innenraum sowie über zahlreiche praktische Ausstattungsdetails. Vier Türen und eine weit nach oben schwingende Heckklappe (1,80 Meter Öffnungshöhe) erleichtern den Zugang zu den Sitzplätzen und die Beladung des Gepäckraums. Die asymmetrisch teilbare und umklappbare Rückbank verhilft dem BMW 1er zu hoher Flexibilität. Zum Transportkonzept gehört auch ein Skisack-Modul* im Bereich der mittleren Sitzlehne. Der Skisack kann demontiert und zum Beispiel gegen ein Staufach mit Cupholdern* ausgetauscht werden. Ein Gepäckraum-Trennnetz* verhindert, dass bei einer Vollbremsung Gepäckstücke aus dem Heck in den Passagierraum geschleudert werden.

Viel Stauraum für die praktischen Dinge des Alltags.

Ergonomisch optimal zwischen den vorderen Sitzen ist die Mittelarmlehne* angeordnet, unter der sich ein praktisches Staufach befindet. Das Handschuhfach fällt mit einem Volumen von 7,4 Litern großzügig aus. Zahlreiche weitere Ablagen im vorderen Bereich und im Fond erhöhen die Funktionalität ebenso wie Staunetze* an den Rückseiten der Vordersitze, Haken* zum Aufhängen von Einkaufstaschen und eine Steckdose* im Gepäckraum sowie ein Zusatzfach unter dem Laderaumboden. Letzteres findet sich an Stelle einer Reserveradmulde, die wegen der Notlaufbereifung ja nicht mehr benötigt wird.

Wichtiges auf einen Blick: die Bordcomputer-Anzeige.

Neben den klassischen Angaben über Uhrzeit, Datum, Außentemperatur, Durchschnittstempo und Kraftstoffverbrauch liefert die Anzeige des serienmäßigen Bordcomputers auch wichtige Hinweise auf Serviceintervalle und eventuelle Funktionsstörungen. Alle Benzinervarianten des BMW 1er verfügen über den thermischen Ölniveausensor. Ein Peilstab im Motorraum ist damit nicht mehr nötig, die Kontrolle des Ölstands erfolgt per Knopfdruck. Die Abfrage ist auch während der Fahrt möglich. Schmutzige und kalte Finger bei der Ölkontrolle gehören damit der Vergangenheit an. Das Ergebnis der Messung wird dem Fahrer im Instrumentenkombi angezeigt.

Einparken leicht gemacht.

Mehr Komfort, aber natürlich auch Sicherheit beim Einparken bietet die Park Distance Control (PDC)*. Sensoren an Front und Heck des Fahrzeugs erfassen Hindernisse, die beim Parkmanöver im Wege stehen, vom Fahrerplatz aus aber nicht ohne weiteres erkennbar sind. In diesem Fall ertönt ein Warnton, dessen Frequenz mit abnehmender Nähe zum Hindernis ansteigt. Das Signal ist eindeutig: Sobald ein Dauerton zu hören ist, „wird’s eng“. Zusätzlich kann die Position des Fahrzeugs zum Hindernis auf dem Control Display des Bedienkonzeptes iDrive* angezeigt werden.

Audiosysteme* der Spitzenklasse: HiFi für unterwegs.

Aktuelle Hits aus dem Radioprogramm oder der Lieblingssong von der CD – im BMW 1er sind nicht nur Fahr-, sondern auch Klangerlebnisse der besonderen Art an der Tagesordnung. Eine Anlage mit sechs hochwertigen Lautsprechern bildet die Basis. Zwei davon sind als großvolumige „Zentralbässe“ direkt unter den Vordersitzen angeordnet. Sie nutzen den sonst ungenutzten Hohlraum der Türschweller als zusätzliches Gehäusevolumen. Schon in Zusammenarbeit mit dem Einstiegs-Radio ist so für eine vorzügliche Klangfülle gesorgt. Weitere Audio-Optionen erfüllen noch höhere Anforderungen. Optional ist neben Neun-Kanal-Digitalverstärker und CD-Wechsler sogar die Studiotechnik LOGIC 7 verfügbar. Alle Radios* beinhalten auch einen Aux-Eingang. In Summe verfügt der BMW 1er sicherlich über das klangvollste Audiosystem der Kompaktklasse.

MOST: Datenübertragung per Lichtwellenleiter.

Um eine schnelle und zuverlässige Datenübertragung für die HiFi-Anlage sowie für alle anderen Kommunikations- und Multimediakomponenten zu gewährleisten, kommt auch beim BMW 1er der speziell für Audio-Anwendungen entwickelte optische Datenbus MOST zum Einsatz. Ein weiterer Vorteil dieser Technologie ist die einfachere Nachrüstung zusätzlicher Kommunikationseinrichtungen einschließlich einer möglichen Vernetzung der Systeme untereinander. Weil der Datenaustausch über ein bereits bestehendes Lichtwellenleiter-Ringsystem gesichert wird, entfällt die sonst übliche Einzelverkabelung der Komponenten. So wird beispielsweise bei der Aktivierung der Freisprecheinrichtung der Signalaustausch zwischen Telefon mit Bluetooth-Handy-Schnittstelle, Control Display und Radio über das Ringsystem des MOST geregelt. Auf technisch einfache Weise lassen sich zusätzliche Komponenten wie Head-up-Display oder CD-Wechsler in das MOST-System integrieren. Bei der Entwicklung dieser Datenübertragungssysteme leistete BMW von Beginn an Pionierarbeit. Mittlerweile beteiligt sich eine Vielzahl von Automobilherstellern an der Weiterentwicklung dieser Technologie. Mit dem Einsatz der MOST-Technologie in einem Fahrzeug der Kompaktklasse untermauert BMW einmal mehr seine Vorreiterrolle auf diesem Gebiet.
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Alt 24.06.2004, 21:28     #8
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Unterhaltskosten.

Viel weniger Zeit für Wartung – mehr Zeit für Fahrfreude.


Damit der BMW 1er seinem Besitzer möglichst lange ununterbrochen zur Verfügung steht, war die Minimierung der Zeiten und Aufwendungen, die für Wartungsarbeiten erforderlich sind, ein hohes Entwicklungsziel. Kein anderes Fahrzeug der Kompaktklasse erfordert weniger Servicearbeiten.

Die wichtigsten Beispiele für die reduzierten Serviceanforderungen umfassen die Motor- und Antriebstechnik des BMW 1er. Anspruchsvolle technische Lösungen sorgen in vielen Bereichen für eine Wartungsfreiheit, mit der BMW in der Kompaktklasse neue Maßstäbe setzt.

Weil der Nockenwellenantrieb bei BMW immer mit einer Kette erfolgt, die auf Fahrzeuglebensdauer ausgelegt ist, entfällt das kostenaufwändige Wechseln eines Zahnriemens, wie es heute in der Kompaktklasse oft noch alle 60 000 bis 120 000 Kilometer erforderlich ist. Darüber hinaus kann auch auf das zeitraubende Einstellen des Ventilspiels dank hydraulischem Ventilspielausgleich komplett verzichtet werden. Für den Antrieb von Lichtmaschine, Hydraulik- und Wasserpumpe kommen beim BMW 1er Keilrippenriemen zum Einsatz, die nicht mehr getauscht werden müssen.

Auch das Getriebe des BMW 1er erfordert keinerlei Wartungsaufwand. Das gilt sowohl für die manuellen Schaltgetriebe als auch für die Sechsgang-Automatik. Alle Getriebe sind mit einer Lebensdauer-Ölfüllung ausgestattet. Auch die Abgasanlage gehört zu jenen Komponenten, die bei vielen Fahrzeugen regelmäßig zu Wartungs- oder Reparaturarbeiten Anlass geben. Nicht so beim BMW 1er: Seine Abgasanlage besteht komplett aus rostfreiem Edelstahl.

Fahrzeugwartung entsprechend der wirklichen Beanspruchung.

Für den Austausch von Verschleißteilen sind bei Fahrzeugen von BMW schon seit dem Modelljahrgang 1982 keine starren Serviceintervalle mehr nötig. Stattdessen berechnet jeder BMW ständig in Abhängigkeit von der individuellen Fahrweise des Kunden – und damit entsprechend der wirklichen Beanspruchung – die verbleibende Wegstrecke bis zum nächsten Servicestopp und zeigt sie dem Fahrer an.

Im BMW 1er kommt zudem das erstmals 2001 in der 7er Reihe eingesetzte, Servicekonzept Condition Based Service (CBS) zum Einsatz. Kernpunkt ist die permanente Kontrolle ausgesuchter Verschleißteile durch den kombinierten Einsatz von Sensoren und ausgeklügelten Softwarealgorithmen. Der Kunde kann damit über den Bordcomputer oder über iDrive die verbleibende Laufstrecke bis zum Austausch getrennt für Motoröl, Mikrofilter, Bremsbeläge vorn, Bremsbeläge hinten, Kühlflüssigkeit, Bremsflüssigkeit und Zündkerzen abrufen.

Die so verbesserte Ausnutzung der Verschleißgrenzen bei gleichzeitiger Optimierung der Werkstattaufenthalte stellt den Beginn einer neuen Epoche bei der Fahrzeugwartung dar. CBS weist den Fahrer auch auf die Zeitpunkte der nächsten technischen Untersuchung (z. B. TÜV-Prüfung) oder Abgasuntersuchung (AU) hin.

Servicetermine besser planen.

Für den Kunden wird der Service seines Fahrzeugs auf diese Weise transparenter. Er kann zum Beispiel vor einer langen Reise bequem entscheiden, ob er noch vor Antritt der Fahrt einen Servicetermin vereinbart oder bis zu seiner Rückkehr damit warten kann. So lässt es sich ohne große Mühe vermeiden, dass zum Beispiel die Bremsbeläge mitten im Verlauf einer Reise plötzlich zum Austausch anstehen. Für die Werkstatt bietet CBS den Vorteil, dass schon bei der Fahrzeugannahme schnell ein umfassendes Bild von den auszuführenden Wartungsarbeiten entsteht.

Ein Fahrzeugschlüssel, der weiß, wann die Bremsbeläge gewechselt werden müssen.

Wirksames Werkzeug bei der Serviceannahme in der Werkstatt ist das neuartige Schlüsselsystem, das erstmals in der BMW 7er Reihe eingesetzt wurde. Über seine eigentliche Schließfunktion hinaus speichert der Fahrzeugschlüssel alle servicerelevanten Daten des Wagens ab. Was früher der Serviceberater in einem minutenlangen und für den Kunden oft lästigen Frage- und Antwortspiel zusammentragen musste, dauert jetzt nur noch Sekundenbruchteile. Mit einem so genannten Key-Reader liest der Serviceberater den Schlüssel aus und hat sofort den Kilometerstand, die Fahrgestellnummer, das Datum der Erstzulassung, die Farb-, Polster- und Ausstattungscodes und natürlich die Restlaufzeiten der wichtigsten Verschleißteile in seinem Computer verfügbar.

Kleiner Unfall – kleine Kosten.

Ärgerliche Kosten entstehen heute oft schon beim leichten Auffahren auf den Vordermann. Beim BMW 1er verhindern Stoßfänger, die bei einem Aufprall mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4 km/h reversibel sind, unnötige Kosten. Sollte die Kollision etwas heftiger ausfallen, begrenzen leicht austauschbare Verformungselemente hinter den Stoßfängern die Reparaturkosten. Diese Elemente fangen sämtliche Strukturbeschädigungen auf, die bei einem Aufprall mit einem Tempo von maximal 15 km/h entstehen. Überhaupt wurde bei der Entwicklung darauf geachtet, dass Karosserieschäden kostengünstig behoben werden können. In Deutschland bestätigt die günstige Einstufung des BMW 1er in allen Versicherungsklassen die Wirksamkeit dieser Konstruktion.

Lästige Fremdstarthilfe? – Nicht beim BMW 1er.

Selbst gegen die Gefahr, dass irgendwann einmal nicht mehr genügend Energie zum Starten des Motors verfügbar ist, hat BMW vorgesorgt. Sollten elektrische Verbraucher die Batterie stark entleeren, schaltet ein intelligenter Batteriesensor (IBS) sie sukzessive ab und stellt so sicher, dass für den nächsten Motorstart immer noch genug Strom bereitsteht. Auch das ist ein Punkt für niedrige Betriebskosten, spart der 1er Fahrer so doch die Kosten für eine Fremdstarthilfe.

Auch für Fernbedienung stets genug Energie.

Die Perfektion bis ins Detail wird selbst im Fernbedienungsschlüssel deutlich: Anders als die meisten Systeme im Markt arbeitet er ohne Batterie. Stattdessen wird sein Akku ständig über das Zündschloss geladen. So entfällt das lästige Auswechseln einer teuren Batterie nach ein paar Jahren.

Typisch BMW: Gewährleistung wie bei den Großen.

Abgerundet wird das Streben nach geringen Unterhaltskosten von einer zwölfjährigen Händlergewährleistung gegen Durchrostung. Für die Lackierung beträgt sie drei Jahre. Dazu kommt eine lebenslange Mobilitätsgarantie.
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Alt 24.06.2004, 21:29     #9
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Vertrieb.

Änderung der Ausstattung noch bis acht Tage vor Montagestart.


Einzigartig ist der BMW 1er allemal. Dabei ist jedes einzelne Fahrzeug etwas ganz Besonderes. Eine außergewöhnliche Vielfalt an Ausstattungsoptionen und Farben, Polsterungen sowie Innenraum-Ausstattungslinien ermöglicht es dem Kunden, seinen BMW 1er ganz nach seinen persönlichen Vorstellungen zusammenzustellen. Dass innerhalb eines Jahres zwei identische BMW 1er das Werk verlassen, wird praktisch nicht vorkommen.

Trotz der großen Vielfalt sind kurze und zuverlässige Lieferfristen gewährleistet. Für die schnelle und exakte Berücksichtigung jeder Bestellung sorgt BMW mit dem „Kundenorientierten Vertriebs- und Produktionsprozess“ (KOVP). Dank dieses Verfahrens, das auch die Zulieferbetriebe in die logistische Gesamtplanung einbezieht, können Änderungswünsche noch acht Tage vor Montagebeginn berücksichtigt werden.

BMW erfüllt die Wünsche der Kunden flexibler denn je.

Motoren, Lackierung, Innenraumgestaltung, Polsterung, Rädergrößen und viele andere Optionen: Nie zuvor bot ein Fahrzeug der Kompaktklasse so attraktive Ausstattungsdetails, scheinbar unerschöpflich sind die Möglichkeiten zur Individualisierung des BMW 1er. Da fällt die Wahl nicht leicht. BMW bietet seinen Kunden deshalb jetzt mehr Raum für spontane Entscheidungen. Soll es vielleicht doch ein Glasschiebe-/hubdach sein? Oder das Navigationssystem mit dynamischer Zielführung? Ist die wahre Wunschlackierung plötzlich nicht mehr Schwarz, sondern Silber? Die endgültige Konfiguration eines bestellten Fahrzeugs erfolgt zu einem erheblich späteren Zeitpunkt, als dies bislang der Fall war. Die so genannte Änderungsflexibilität lag früher bei fast sechs Wochen. Bei der Produktion des BMW 1er schrumpft sie dank des „Kundenorientierten Vertriebs- und Produktionsprozesses“ (KOVP) auf acht Tage vor Montagestart zusammen.

Die Produktion des BMW 1er: eine logistische Meisterleistung.

Um derartig kundenfreundliche Abläufe zu gewährleisten, ist ein Höchstmaß an Koordination notwendig. Ein besonders prägnantes Beispiel dafür ist die Produktion der Sitze nach dem Prinzip des so genannten „Just-in-Sequence“ (JIS) beim Zulieferunternehmen Lear am Standort Wackersdorf. Die vom Kunden gewünschten Sitze werden erst kurz vor Beginn der Fahrzeugproduktion bestellt. Dennoch bleibt noch genügend Zeit, die Produktion entsprechend zu steuern. Wirklich eng kalkuliert sind erst die darauf folgenden Abläufe: Die Zeitspanne zwischen der Fertigung der Sitze in Wackersdorf und ihrem Einbau ins Fahrzeug im Werk Regensburg beträgt nur etwa fünf bis sechs Stunden. Beim BMW 1er werden insgesamt 21 so genannte Teilefamilien im JIS-Verfahren produziert und angeliefert. Dieses Prinzip erfordert kontinuierliche logistische Präzision. Es ermöglicht den Zulieferern ihre Produktion punktgenau anzupassen und Transportkapazitäten effektiver zu nutzen.

Online abrufbar: Wann beginnt der Montagestart?

Ein weiterer Vorteil für Händler und Kunden: Der KVOP unterstützt die service-orientierten Vorteile der Online-Bestellung. Künftig sind nicht mehr nur eine Fahrzeug-Konfiguration am PC und eine Online-Übertragung der Orderdaten ins Produktionswerk möglich. Dank KOVP können Händler und Kunde jederzeit Online-Auskünfte über den Auftragsstatus einholen – und so die Vorfreude auf den BMW 1er weiter steigern. Dabei werden sie auch darüber informiert, wie viele Tage noch bis zur endgültigen Festlegung aller Fahrzeugdetails verbleiben.
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Alt 24.06.2004, 21:30     #10
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Produktion.

BMW 1er Produktion im Werk Regensburg – Bekenntnis zum Standort Deutschland.


Im Sommer 2004 startet die Produktion des neuen BMW 1er im Werk Regensburg. Die Entscheidung für den ostbayerischen Standort war auch ein Bekenntnis zu Deutschland. Durch die Ausweitung der Produktion werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Zugleich wurde das Werk Regensburg weiter ausgebaut. Bislang wurden in Regensburg die verschiedenen Varianten der BMW 3er Reihe gefertigt – für viele von ihnen wird das auch weiterhin so sein.

Innovationen für den BMW 1er im Werk Regensburg.

Bei der Fertigung des neuen BMW 1er werden verschiedene innovative Produktionsverfahren angewendet. Das Spektrum reicht vom Karosserie-Rohbau über die Lackierung bis zur Montage einzelner Komponenten. Auch die Ergonomie an den Montagebändern des BMW Werks in Regensburg wurde im Vorfeld des Produktionsstarts für den BMW 1er nochmals verbessert. Die Neuerungen kommen der Effektivität in der Produktion, dem Umweltschutz und auch der Gesundheit der Mitarbeiter – in allen Fällen jedoch nicht zuletzt auch der Qualität der Fahrzeuge – zugute.

Pulver statt Lack.

Schon seit langem setzt BMW auf Wasser statt Kohlenwasserstoffe als Lösungsmittel bei der Fahrzeuglackierung. Neu bei der Produktion des BMW 1er ist im Werk Regensburg das Verfahren, mit dem die oberste Lackschicht aufgetragen wird. Der so genannte Klarlack stellt die letzte Funktionsschicht einer Fahrzeuglackierung dar. Als Pulverklarlack appliziert, ist er sowohl unter Umweltgesichtspunkten als auch in Bezug auf Farbbrillanz und Tiefenwirkung unschlagbar. So werden bei der Applikation weder Wasser noch Lösemittel benötigt. Dementsprechend entstehen keine Abwasser. Auch chemische Reinigungsmittel zur Säuberung der Lackieranlagen gehören der Vergangenheit an. Der Nutzungsgrad des Pulvers beträgt über 97 Prozent, Abfall gibt es somit faktisch kaum.

„Wir setzen unser Know-how nicht nur für Innovationen in unseren Fahrzeugen, sondern auch zur Entwicklung außergewöhnlich leistungsfähiger Technologien bei der Automobilproduktion ein. Am Beispiel Pulverklarlack zeigt sich die Technologieführerschaft der BMW Group im Hinblick auf eine nachhaltige, Ressourcen schonende Fertigung“, so Dr. Norbert Reithofer, Produktionsvorstand der BMW AG.

Exakter geht es nicht: Motor und Getriebe automatisch verschraubt.

Weltweit einmalig ist die automatische Befestigung des Getriebes am Motorblock per Roboter. Um die Technik für die Produktion des BMW 1er nutzen zu können, wurde in nur sechs Monaten eine entsprechende Anlage entwickelt und in die laufende Fertigung integriert. Dieser automatisierte Montageschritt sorgt für eine echte Qualitätsverbesserung, denn die Verbindung zwischen Motor und Getriebe ist äußerst anspruchsvoll. Wichtiges Element bei der automatischen Verschraubung ist die Bildverarbeitung. Insgesamt sechs Kameras, davon drei am Roboterarm, erfassen die Stellung der einzelnen Bauteile. Per Roboter werden Motor und Getriebe passgenau miteinander verbunden. Mit einer Toleranz von nur 0,15 Millimeter ist das neue Verfahren außergewöhnlich exakt.

Das Cockpit: von Hand zusammengebaut, per Roboter eingesetzt.

Neu bei der Fertigung des BMW 1er ist auch der Einbau eines separat vormontierten Cockpit-Moduls per Roboter, ein Verfahren, das erstmals in der BMW Group in die Praxis umgesetzt wird. Dabei wird das Cockpit zunächst in der Vormontage mit spezifischen Komponenten wie Instrumententafel, Bedienelementen oder Klimaanlage von Hand zusammengebaut. Anschließend erfolgt die Prüfung und Vermessung des kompletten Moduls, bevor es vom Roboter in einem Arbeitsschritt im Fahrzeug eingebaut und verschraubt wird. Wichtigste Vorteile dieser Automatisierung sind ein effizienter Prozess mit weniger Materialvorrat am Band und die Reduzierung der einzelnen Arbeitsschritte.

Fertigungszellen für mehr Flexibilität im Karosserie-Rohbau.

Bemerkenswert ist außerdem das Karosserie-Rohbau-Konzept „Mobi-Cell“. Es steht für „Mobile Standard Fertigungszelle“ und beschreibt eine Eigenentwicklung der BMW Group. Sie ermöglicht es, Fertigungszellen im Bereich Rohbau schnell und kostengünstig zu verlagern. So können die einzelnen Zellen kombiniert und zu größeren und komplexeren Fertigungsstationen verbunden werden. Dies verbessert die Flexibilität bei Nachfrageschwankungen oder Kapazitätserweiterungen.

Perfekte Ergonomie als Voraussetzung für höchste Qualität.

Zugleich wurde die Ergonomie an den Montagebändern für die Fahrzeuge der BMW 1er- wie auch der 3er Reihe optimiert, um den Mitarbeitern bestmögliche Arbeitsbedingungen zu bieten. So sind die Montagebereiche mit Mitfahrbändern ausgerüstet, die zudem höhenverstellbar und auf das Montagepersonal individuell anpassbar sind. Die Mitarbeiter fahren hier im gleichen Tempo mit dem Fahrzeug mit, können ihre Arbeitsschritte aufrecht stehend durchführen und das Fahrzeug in eine für sie angenehme Arbeitsposition bringen.

Die Geschichte des Werks Regensburg.

Seit November 1986 werden im BMW Werk Regensburg Fahrzeuge gefertigt. 1995 waren dort bereits eine Million Fahrzeuge vom Band gelaufen. 1997 wurde das Presswerk fertig gestellt, 1998 feierte man das Richtfest des Innovationsparks Wackersdorf. Im selben Jahr nahm der 8 000ste Mitarbeiter seine Arbeit in Regensburg auf. 2001 lief der zweimillionste BMW in Regensburg vom Band. Auf dem 140 Hektar großen Werksgelände sind derzeit rund 10 000 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 300 Auszubildende. Regensburg ist einer von drei BMW Produktionsstandorten für Automobile in Deutschland und stellt mit einem Volumen von über 237 000 Pkw im Jahre 2003 das zweitgrößte Werk im weltweiten Fertigungsverbund der BMW Group dar.
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