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Alt 24.06.2004, 14:45     #1
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Der BMW Reihensechszylinder-Dieselmotor mit Variable Twin Turbo Technologie

Der sportlichste Dieselmotor aller Zeiten - BMW Innovation Variable Twin Turbo Technologie.

Weltpremiere: BMW präsentiert erstes Serien-Dieseltriebwerk mit Variable Twin Turbo Technologie.

Die sportlichsten Serien-Diesel aller Zeiten.

Datenblatt

Drehmoment- und Leistungsdiagramm.

BMW und Diesel: technische Herausforderung und sportlicher Antrieb.

Beitrag im Thema: Der BMW Reihensechszylinder-Dieselmotor mit Variable Twin Turbo Technologie

BMW Motorenproduktion - BMW Motorenzentrum Steyr - Motorenproduktion im Netzwerk.

  • BMW präsentiert den 3,0 Liter-Hochleistungs-Dieselmotor mit 200 kW/272 PS.
  • Weltpremiere: Variable Twin Turbo (Stufenaufladung) mit zwei Turboladern in Serie.
  • Sportlichster Diesel aller Zeiten ab Herbst im 535d und 535d Touring.
Mit der neuen Variable Twin Turbo Technologie (Stufenaufladung) definiert BMW eine neue Leistungsklasse für den Dieselmotor. Der neue BMW 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Diesel mit Variable Twin Turbo Technologie (R6D) ist der mit großem Abstand leistungsfähigste Dieselmotor seiner Klasse. 200 kW/272 PS bei 4 400 min–1 und 560 Nm bei 2 000 min–1 (530 Nm bereits bei 1500 min–1) sind die neue Benchmark für Selbstzünder. Laufruhe und Komfort bleiben BMW typisch auf höchstem Niveau, Verbrauch und Emissionen sind vorbildlich. Ein Partikelfilter gehört zum Serienumfang.

Der sportlichste Dieselmotor aller Zeiten: BMW Reihensechszylinder-Diesel mit Variable Twin Turbo Technologie.

Mit der Variable Twin Turbo Technologie erschließt BMW dem Dieselmotor die Klasse der Hochleistungstriebwerke. Zwei unterschiedlich große Turbolader, hintereinander in Ansaugluftführung bzw. Abgasstrang angeordnet, sind für eine wahre Leistungsexplosion und für ein nochmals gesteigertes und fülligeres Drehmoment verantwortlich.

Effiziente Dynamik at it’s best.

Der Reihensechszylinder mit Variable Twin Turbo vereint alle Vorzüge eines typischen BMW Triebwerks auf überzeugende Art und Weise: Laufruhe des Sechszylinders, spontane Leistungsentfaltung auf höchstem Niveau, perfekte Dynamik durch das für die Leistungsklasse niedrige Triebwerksgewicht – und die Effizienz der zum Maßstab gewordenen BMW Dieselmotoren.

Vom Sport in die Serie.

Technisch baut der neue Dieselmotor auf dem bekannten BMW 3,0 Liter-Dieseltriebwerk auf. Es wurde in allen relevanten Bereichen den gestiegenen Anforderungen entsprechend weiterentwickelt. Herausragende Ergebnisse bei der Rallye Dakar in einem BMW X5 zeigten auch unter härtesten Bedingungen die Überlegenheit der revolutionären Variable Twin Turbo Technologie. BMW bringt sie jetzt als weltweit erster Pkw-Hersteller auf den Markt.

535d/535d Touring ab Herbst.

Mit dem neuen Hochleistungs-Dieseltriebwerk werden die neuen Topmodelle 535d und 535d Touring (ab Herbst, ausschließlich mit Sechsgang-Automatikgetriebe) zu den mit großem Abstand sportlichsten Serien-Diesel-Fahrzeugen. Trotzdem verbrauchen sie nur 8,0 Liter (Touring 8,2 l) Dieselkraftstoff im EU-Zyklus. Beide Automobile erfüllen die EU4-Abgasnorm und sind serienmäßig mit einem Partikelfilter ausgestattet.
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Geändert von Hermann (24.06.2004 um 17:41 Uhr)
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Alt 24.06.2004, 16:35     #2
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Der BMW Reihensechszylinder-Dieselmotor mit Variable Twin Turbo Technologie.
  • BMW präsentiert den 3,0 Liter-Hochleistungs-Dieselmotor mit 200 kW/272 PS.
  • Weltpremiere: Variable Twin Turbo (Stufenaufladung) mit zwei Turboladern in Serie.
  • Sportlichster Diesel aller Zeiten ab Herbst im 535d und 535d Touring.
Mit der neuen Variable Twin Turbo Technologie (Stufenaufladung) definiert BMW eine neue Leistungsklasse für den Dieselmotor. Der neue BMW 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Diesel mit Variable Twin Turbo Technologie (R6D) ist der mit großem Abstand leistungsfähigste Dieselmotor seiner Klasse. 200 kW/272 PS bei 4 400 min–1 und 560 Nm bei 2 000 min–1 (530 Nm bereits bei 1500 min–1) sind die neue Benchmark für Selbstzünder. Laufruhe und Komfort bleiben BMW typisch auf höchstem Niveau, Verbrauch und Emissionen sind vorbildlich. Ein Partikelfilter gehört zum Serienumfang.

Der sportlichste Dieselmotor aller Zeiten:

Mit der Variable Twin Turbo Technologie erschließt BMW dem Dieselmotor die Klasse der Hochleistungstriebwerke. Zwei unterschiedlich große Turbolader, hintereinander in Ansaugluftführung bzw. Abgasstrang angeordnet, sind für eine wahre Leistungsexplosion und für ein nochmals gesteigertes und fülligeres Drehmoment verantwortlich.

Effiziente Dynamik at it’s best.

Der Reihensechszylinder mit Variable Twin Turbo vereint alle Vorzüge eines typischen BMW Triebwerks auf überzeugende Art und Weise: Laufruhe des Sechszylinders, spontane Leistungsentfaltung auf höchstem Niveau, perfekte Dynamik durch das für die Leistungsklasse niedrige Triebwerksgewicht – und die Effizienz der zum Maßstab gewordenen BMW Dieselmotoren.

Vom Sport in die Serie.

Technisch baut der neue Dieselmotor auf dem bekannten BMW 3,0 Liter-Dieseltriebwerk auf. Es wurde in allen relevanten Bereichen den gestiegenen Anforderungen entsprechend weiterentwickelt. Herausragende Ergebnisse bei der Rallye Dakar in einem BMW X5 zeigten auch unter härtesten Bedingungen die Überlegenheit der revolutionären Variable Twin Turbo Technologie. BMW bringt sie jetzt als weltweit erster Pkw-Hersteller auf den Markt.

535d/535d Touring ab Herbst.

Mit dem neuen Hochleistungs-Dieseltriebwerk werden die neuen Topmodelle 535d und 535d Touring (ab Herbst, ausschließlich mit Sechsgang-Automatikgetriebe) zu den mit großem Abstand sportlichsten Serien-Diesel-Fahrzeugen. Trotzdem verbrauchen sie nur 8,0 Liter (Touring 8,2 l) Dieselkraftstoff im EU-Zyklus. Beide Automobile erfüllen die EU4-Abgasnorm und sind serienmäßig mit einem Partikelfilter ausgestattet.

BMW Innovation Variable Twin Turbo Technologie: zwei Turbolader im komplexen Regelkreis.

Die BMW Innovation Variable Twin Turbo Technologie besteht im Kern aus zwei hintereinander geschalteten Turboladern unterschiedlicher Größe. Je nach anliegender Motordrehzahl wird die Ansaugluft durch einen der beiden Turbolader oder durch beide zusammen verdichtet. Geregelt wird diese Stufenaufladung von einer speziell dafür entwickelten Elektronik, die ein System aus Turbinenregelung, Verdichter-Bypass und Wastegate ansteuert.

Der Dieselantrieb dringt in neue Dimensionen vor.

Der Variable Twin Turbo von BMW eröffnet dem Dieselmotor vollkommen neue Dimensionen. In der dynamischen Weiterentwicklung des Dieselantriebs steht er in einer Reihe mit außergewöhnlichen Innovationsschritten wie der Direkteinspritzung oder der Common Rail.

Der durch die Variable Twin Turbo Technologie erzielbare Leistungszuwachs von rund 20 Prozent gegenüber State-of-the-art-Dieselmotoren übersteigt den früherer Einzelschritte deutlich. Gleichzeitig verbreitert die typische Charakteristik der Variable Twin Turbo Technologie das fahraktive Drehzahlband, in dem ein überdurchschnittliches Drehmoment zur Verfügung steht. Insgesamt bieten Dieselmotoren mit Variable Twin Turbo Technologie eine Performance, die zumindest eine Hubraumklasse über der des betreffenden Triebwerks liegt.
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Alt 24.06.2004, 16:37     #3
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Weltpremiere: BMW präsentiert erstes Serien-Dieseltriebwerk mit Variable Twin Turbo Technologie.

BMW Reihensechszylinder: Ikone auch beim Diesel.


Reihensechszylinder sind aufgrund ihrer perfekt ausgewogenen Massen und Momente physikalisch ideale Triebwerke. Seit 71 Jahren entwickelt und fertigt BMW Reihensechszylinder-Motoren, seit 21 Jahren auch als Selbstzünder. Unabhängig vom Verbrennungsprinzip sind BMW Reihensechszylinder heute Synonyme für souveräne, laufruhige und dynamische Triebwerke.

Vor allem das ausgewogene Package aus Leistung, Agilität und innovativen technischen Lösungen hat BMW Dieseltriebwerke befähigt, Sportcoupés wie den 330Cd ebenso adäquat zu motorisieren wie große Limousinen der 7er Baureihe. BMW war Schrittmacher der Dieselentwicklung, mit seiner gesamten Motorenkompetenz hat BMW den Diesel zu einem Premium-Triebwerk entwickelt, das Effizienz, Dynamik und Komfort auf höchstem Niveau bietet.

Revolution statt Evolution.

Hochdruckeinspritzung mit Common Rail, Abgasturboaufladung und Ladeluftkühlung sind heute beim leistungsstarken Dieselmotor Stand der Technik. Wie beim 3,0 Liter-Sechszylinder-Benzinmotor stellten die BMW Entwickler auch beim Diesel fest, dass mit der aktuellen Konzeption allenfalls noch graduelle Weiterentwicklungen möglich sind.

Das Lastenheft für den neuen BMW Dieselmotor sah keine kurzfristige Leistungssteigerung vor. Vielmehr sollten Dynamik und Effizienz, wie bei BMW Standard, langfristig und im Gleichschritt weiterentwickelt werden. Dynamik als Teil der Gesamtperformance des Fahrzeugs bedeutet aber auch Agilität, Leichtfüßigkeit und möglichst ideale Achslastverteilung von 50:50. Damit war die Überlegung „mehr Leistung durch größeren Hubraum und zusätzliche Zylinder“ vor allem im Hinblick auf den Einsatz in der BMW 5er Reihe bereits an dieser Stelle obsolet. Dies galt um so mehr unter dem Blickwinkel der Effizienz – denn größere Motoren verbrauchen nun einmal mehr Kraftstoff.

So entschieden sich die Spezialisten im BMW Diesel-Kompetenzzentrum in Steyr (Österreich) nach der Prüfung verschiedener Ansätze für die revolutionäre Variable Twin Turbo Technologie.

BMW setzt sich ab: Mit dem stärksten Sechszylinder-Dieseltriebwerk der Welt. Mit dem leichtesten Triebwerk seiner Leistungsklasse.

Mit 200 kW/272 PS bei 4 400 min–1 ist der neue BMW Reihensechszylinder-Diesel mit Variable Twin Turbo Technologie (R6D) das deutlich stärkste Sechszylinder-Pkw-Dieselaggregat der Welt. Wuchtiges Drehmoment steht vom Start weg zur Verfügung, bereits bei 1500 min–1 sind es 530 Nm, der Höchstwert von 560 Nm wird bei 2 000 min–1 erreicht.

Mit diesen eindrucksvollen Werten ist der neue BMW Dieselmotor in der 3 Liter-Hubraum-Klasse ein absolut einzigartiges Hochleistungs-Triebwerk. Es positioniert sich im Spitzenfeld etablierter Top-Performer, unabhängig vom Verbrennungsprinzip. BMW dringt mit der innovativen Variable Twin Turbo Technologie in eine Leistungsdichte vor, die bis vor wenigen Jahren für den Dieselantrieb absolut unvorstellbar war.

BMW präsentiert die Variable Twin Turbo Technologie und bringt sie als weltweit erster Hersteller im Herbst 2004 im 535d/535d Touring auf den Markt. Damit unterstreicht das Unternehmen ein weiteres Mal seine technologische Führungsposition bei der Entwicklung und Realisierung zukunftsweisender und hochattraktiver Dieseltriebwerke.

Der neue BMW 3 Liter-Diesel hat die höchste Literleistung bei Serien-Dieselmotoren. Aufgrund der Gesamtkonzeption verfügt BMW zudem in dieser Leistungsklasse über das leichteste Dieseltriebwerk (40–60 kg Gewichtsvorteil gegenüber einem leistungsgleichen V8-Diesel). So stehen der außerordentlichen Power des Triebwerks auch adäquate Agilität und höchstes Handling-Vergnügen bei den damit angetriebenen BMW Automobilen gegenüber.

Variable Twin Turbo Technologie: zwei Turbolader in Reihe geschaltet.

Die Variable Twin Turbo Technologie teilt die Verdichtung der Ansaugluft, die bisher ein einziger Turbolader übernommen hatte, zwei unterschiedlich großen Turboladern zu: Der kleinere Turbolader arbeitet bei niederen Drehzahlen, der größere bei höheren Drehzahlen.

Wie weit die BMW Entwickler die Spezialisierung getrieben haben, zeigt sich am großen Turbolader: Er ist leistungsorientiert so dimensioniert, dass ein Fahrbetrieb mit einem Motor, der allein mit diesem Lader bestückt ist, de facto nicht möglich wäre.

Im Wesentlichen unterscheidet das BMW Variable Twin Turbo System drei verschiedene Betriebszustände:
  • Bei niederen Drehzahlen strömt die Ansaugluft durch den großen Turbolader und wird im kleinen Turbolader verdichtet. Aufgrund seines für diesen Bereich optimalen Wirkungsgrads beatmet er das Triebwerk ab Leerlaufdrehzahl kräftig und nahezu verzögerungsfrei. Der 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Diesel entfaltet bereits bei 1500 min–1 ein Drehmoment von 530 Nm.
  • Mit steigender Drehzahl nimmt die Bedeutung des großen Turboladers zu, zunächst als Vorverdichter. Die Ansaugluft wird zusätzlich im kleinen Turbolader hochverdichtet, ab 2 000 min–1 erreicht der Motor das maximale Drehmoment von 560 Nm. Mit einer Turbinenregelklappe wird der Abgasstrom variabel auf beide Turbolader aufgeteilt und dadurch das Zusammenspiel geregelt.
  • Bei hohen Drehzahlen arbeitet primär der große Turbolader, bei 4 400 min–1 erreicht das Triebwerk die höchste Leistung von 200 kW/272 PS.
Vom Sport in die Serie: Feuerprobe bei der Rallye Dakar.

Vom Sport in die Serie – diese für BMW typische Verzahnung mit dem Motorsport bewährte sich auch beim neuen High-Performance-Diesel. Bereits bei der Rallye Dakar 2003 setzten Spezialisten des BMW Dieselkompetenzzentrums in Steyr (Österreich) die neue Technologie mit zwei variabel ansteuerbaren Turboladern in einem X5 des X-raid-Privatteams ein. Kräftiger Schub bei niedriger Drehzahl auf langsamen Dünen-Abschnitten, Höchstgeschwindigkeit auf befestigten Pisten – dort wo BMW in der 80er-Jahren mit den Boxer-Motorrädern Seriensiege feierte, testeten die BMW Dieselspezialisten jetzt eine für den Motorenbau revolutionäre Technik.

Gleich beim ersten Antreten schaffte der X5 mit dem revolutionären Aufladungssystem den Sprung aufs Podium der Dieselwertung. Mit dem erfolgreichen Abschluss in einem der härtesten Motorsport-Abenteuer der Welt hatte sich die Variable Twin Turbo Technologie im rennmäßigen Härtetest bewährt. Die Diesel-Spezialisten konnten also beruhigt an die Feinabstimmung und an die Vorbereitungen für den Großserien-Einsatz gehen.

Als Abschluss-Test der letzten Erprobungs-Phase stand wieder die Rallye Dakar auf dem Programm. Und nun endete sie mit einem sportlichen und einem technischen Sieg: Am 17. Januar 2004 überquerten zwei BMW X5, angetrieben von dem innovativen 3,0 Liter-Hochleistungsdiesel in absolut seriennaher Ausführung die Ziellinie in Dakar als Sieger,das Team X-raid gewann die Dieselwertung, konnte erstmalig mit einem Dieselfahrzeug Etappensiege verbuchen und belegte in der Gesamtwertung die Plätze 4 und 8. Eindrucksvoller hätte das neue BMW Sport-Dieseltriebwerk sein Potenzial nicht unter Beweis stellen können.

Diesel mit Literleistung über der des ehemaligen M5.

Mit einer Literleistung von 66,7 kW übertrifft der neue 3,0 Liter-Diesel sogar den Wert der bis Ende Juni 2003 gebauten Sportlimousine M5 (58,8 kW/l). Damit belegt der neue BMW Diesel auch in dieser Disziplin, dass er zur allerersten Garde der Motoren-Elite gehört.

Steiferes Kurbelgehäuse.

Der neue BMW High-Performance-Diesel greift in seiner Grundkonstruktion auf das 3,0 Liter-Dieseltriebwerk zurück, wie es in unterschiedlichen Leistungsstufen u. a. in den Sports Activity Vehicles X5 und X3 oder auch in der großen 7er Reihe Verwendung findet. Ausgehend von dieser Basis wurde das Triebwerk in allen relevanten Belangen weiterentwickelt und den gestiegenen Anforderungen angepasst.

Dabei blieb der Hubraum von 2 993 cm3 unverändert, jedoch wurde das Kurbelgehäuse vor allem im Bereich der Kurbelwellenlager konstruktiv verstärkt.

Als Einspritzsystem kommt eine Common Rail der zweiten Generation zur Anwendung, wobei die Durchfluss-Charakteristik der Einspritzdüsen dem neuen Leistungsniveau angepasst wurde. Aufgrund des hervorragenden Gesamtwirkungsgrads unterschreitet der 3,0 Liter-Diesel mit Variable Twin Turbo in einigen Fahrzuständen sogar die spezifischen Verbrauchswerte des Basistriebwerks. Einspritzzeiten und Verbrennungsgestaltung (Verdichtungsverhältnis 16,5:1) wurden an den neuen Parametern ausgerichtet.

Einzigartig. Drehfreudig und spontan bis 5 000 min–1.

Der neue BMW Dreiliter-Diesel mit Variable Twin Turbo bietet den breitesten nutzbaren Drehzahlbereich seiner Klasse. Mit dem fulminanten Leistungsanstieg wurde auch das fahraktive Drehzahlband um + 400 min–1 erweitert, die Nennleistung von 200 kW/272 PS fällt bei 4 400 min–1 an, die Höchstdrehzahl beträgt jetzt für einen Diesel ungewöhnlich hohe 5 000 min–1.

Vor allem sehr sportlich ambitionierte Kunden werden damit vom neuen BMW Diesel mit Variable Twin Turbo Technologie direkt angesprochen, das neue Triebwerk präsentiert sich als besonders drehfreudiges Aggregat mit herausragendem Ansprechverhalten.

Stabil und leichter: Trapezpleuel.

Bei einem Trapezpleuel ist das obere Pleuelauge in der Seitenansicht trapezförmig ausgebildet und verjüngt sich nach oben. Beim Dieselmotor wird diese neue Technik genutzt, um im unteren Bereich des Pleuelauges für den Kolbenbolzen eine zusätzliche Auflagefläche für den hohen Kolbendruck zu schaffen.

Gleichzeitig kann so im oberen (schmalen) Teil des Pleuelauges Gewicht gespart werden, einige Gramm nur bei jedem Pleuel, die aber bei der hohen Geschwindigkeit, mit der sich die Pleuel im Motor auf und ab bewegen, positiv ins Gewicht fallen.

Wie alle BMW Pleuel, so sind auch die des neuen Reihensechszylinder-Motors gecrackt. Dabei wird das untere Pleuelauge gebrochen, bei der Montage auf die Kurbelwelle werden die beiden Teile wieder miteinander verschraubt. Die unregelmäßigen Bruchflächen, die beim Cracken entstehen, geben der Verbindung der beiden Pleuel-Teile eine deutlich höhere Festigkeit als die glatten Kontaktflächen, die bei konventionell gesägten Pleueln entstehen.

Leichtbau-Nockenwellen mit Gewichtsvorteil von 1,2 kg.

Leichtbau-Nockenwellen bringen dem neuen R6D einen Gewichtsvorteil von 1,2 kg (–25%). Basisbauteil der neuen Nockenwellen ist ein Stahlrohr, das als Träger für die aus hochfestem Edelstahl vorgefertigten Nocken dient. In einem finalen Feinschliff werden die Nocken im zusammengefügten Zustand auf 1m (1∕1000 mm) genau bearbeitet.

Hochleistungsfähige DDE 6 für komplexe Rechenleistungen.

Im Bereich der Motorelektronik ist die Steuerung eines Triebwerks mit Stufenaufladung deutlich komplexer. Statt eines Turboladers mit variabler Turbinengeometrie muss ein System aus zwei Turboladern, Turbinenregelung, Bypass und Wastegate gesteuert werden, die Systemelemente müssen untereinander und auf den Betriebszustand des Motors abgestimmt werden. Eine hochkomplexe Aufgabe, die erst mit der Diesel-Elektronik der neuesten Generation zu lösen war (DDE 6.0). Sie bietet die entsprechende Rechenleistung und ausreichend Speichervolumen, um die Prozesse adäquat abarbeiten zu können.

Vorbildlich: Partikelfilter Serie, EU4 erfüllt.

Die Abgasanlage wurde dem hohen Luftdurchsatz des Triebwerks entsprechend ausgelegt. Rohrdurchmesser und Schalldämpfer wurden eigenständig entwickelt und auch der Sound wurde dezent auf den sportlichen Charakter des Hochleistungs-Diesels abgestimmt.

Gerade starke Triebwerke müssen im Emissionsverhalten vorbildlich sein. Der neue BMW Diesel erfüllt die strenge EU4-Abgasnorm und ist serienmäßig mit einem Partikelfilter ausgestattet.
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Alt 24.06.2004, 16:38     #4
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Premiere 535d Limousine und 535d Touring im Herbst.


Das neue BMW High-Performance-Dieseltriebwerk mit Variable Twin Turbo wird im Herbst im 535d Limousine und im 535d Touring Premiere feiern. Damit ist der 535d der einzige Sportwagen mit dieseltypischem Verbrauch: Die Limousine sprintet in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h; ihre Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt, gleichzeitig verbraucht sie im EU-Zyklus nur 8,0 Liter Dieselkraftstoff (alle Angaben mit dem serienmäßigen Automatikgetriebe). Effiziente Dynamik at it’s best.

Das vergleichsweise geringe Gewicht des Triebwerks setzt das Leichtbau-Konzept der 5er Baureihe konsequent fort. Der BMW 5er hatte ja erfolgreich die Gewichtsspirale durchbrochen und präsentierte sich vom Start weg leichter als sein Vorgänger. Vollaluminium-Fahrwerk, Aluminium-Bremssättel und die Vorderwagen-Konstruktion haben dazu wesentlich beigetragen. Damit ist es auch für den 535d ein Leichtes, sich BMW typisch betont sportlich, außergewöhnlich agil und handlich zu präsentieren.

Ein weiteres Mal wird deutlich, dass Spitzen-Motorisierung alleine nicht jene Form der umfassend verstandenen Dynamik erzielt, die BMW Automobile auszeichnet und die BMW Kunden suchen. Erst das ausgewogene Package aus überdurchschnittlicher Leistungsbereitschaft, spontanem Ansprechverhalten, höchstem Komfort und Stil, der unerreichten Laufruhe des Reihensechszylinders und richtungweisendem Verbrauch machen den BMW 535d komplett.

Ebenso beispielhaft wie die Leistung ist auch das Umweltverhalten des neuen BMW 535d. Denn neueste Technologie bietet BMW bei seinem neuen Top-Diesel nicht nur zur Leistungsentfaltung, sondern auch bei der Abgas-Nachbehandlung: Serienmäßig verfügt der 535d über einen wartungsfreien und ohne jegliche Zusätze arbeitenden Partikelfilter, die EU4 wird selbstverständlich erfüllt.

Bei seiner Premiere wird der sportlichste Serien-Diesel aller Zeiten den Maßanzug anlegen und für einen Auftritt mit Understatement sorgen.
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Alt 24.06.2004, 16:39     #5
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BMW Motorenkompetenz sorgt auch beim Diesel für Freude am Fahren.


Dieselmotoren stehen für besondere Langlebigkeit, hohes Drehmoment und niedrigen Treibstoffverbrauch. BMW hat diesen Stärken eine wesentliche Tugend hinzugefügt: Freude am Fahren.

Aufbauend auf dem über 50 Jahre erworbenen Know-how im Motorenbau präsentierte BMW 1983 sein erstes Dieseltriebwerk, mit dem 2,4 Liter-Motor stand bei BMW auch zum Start der Diesel-Erfolgsstory ein Reihensechszylinder. Der 524td war mit 185 km/h Höchstgeschwindigkeit der schnellste Diesel-Pkw seiner Zeit.

BMW als Schrittmacher des modernen Dieselmotors.

1987 setzte BMW einen ersten Meilenstein in der Entwicklung des Dieselmotors. Als erster Hersteller präsentierte BMW eine Elektronische Motorsteuerung für Dieseltriebwerke, die Digitale Diesel-Elektronik (DDE). Die DDE von BMW bedeutete einen Durchbruch in der Entwicklung des Dieselantriebs: Vor allem für Leistung und Komfort von Dieseltriebwerken brach ein neues Zeitalter an, BMW Dieselmotoren entwickelten sich zu Hightech-Aggregaten. Sportliche, laufruhige und wirtschaftliche Diesel-Fahrzeuge, wie sie heute bei BMW Standard sind, wären ohne elektronisches Motormanagement vollkommen undenkbar.

Vom Sport in die Serie.

Sehr rasch war auch beim BMW Diesel der Sporteinsatz Triebkraft der Weiterentwicklung von Technik und Technologien. 1998 gewann ein BMW 320d als erstes Dieselfahrzeug in seiner Klasse das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring. Mit effizienter Dynamik hatte er das gesamte Feld hinter sich gelassen: Weniger Tankstopps aufgrund des niedrigen Verbrauchs und die überlegene Leistungs-Charakteristik beim Herausbeschleunigen aus den Kurven – bei vergleichsweise niedrigen Drehzahlen und dieseltypisch hohem Drehmoment – machten einen Diesel erstmals zum Siegertypen. Auch beim neuen 3,0 Liter-Diesel hat BMW wieder den Motorsport genutzt, um neue Technologien unter außergewöhnlichen Bedingungen zu erproben.

Entkoppelung von Leistung und Verbrauch.

Die präzise Steuerung und Abstimmung aller Parameter und Abläufe im Motor durch die Elektronik verstärkte auch eine klassische Diesel-Tugend, die Wirtschaftlichkeit. So leistet der aktuelle 525d 130 kW/177 PS, das ist ein Leistungsplus von 54 Prozent gegenüber dem ersten im Hubraum vergleichbaren 2,4 Liter BMW Diesel von 1984. Der Verbrauch hingegen ist von 8,4 auf 6,7 Liter Diesel/100 km zurückgegangen, zusätzlich erfüllt der 525d heute deutlich strengere Abgasnormen und verfügt serienmäßig über einen Dieselpartikelfilter.

In wenigen Jahren an die Spitze: Diesel in BMW Sportcoupés, erster V8-Diesel von BMW.

Umfassende Kompetenz im Motorenbau, führender Einsatz der Elektronik und ein souveränes Package aus Leistung, Komfort und Verbrauch geben BMW Automobilen mit Diesel-Antrieb eine führende Stellung in allen Klassen des Wettbewerbsumfelds. Unter Beibehaltung klassischer Diesel-Tugenden ist es den BMW Diesel-Spezialisten gelungen, den Dieselantrieb in wenigen Jahren zum adäquaten Triebwerk für Sportcoupés zu entwickeln, wie etwa dem BMW 330Cd. Es war auch ein BMW, als im Jahr 1999 erstmals ein Dieselmotor in einem Automobil der Luxusklasse präsentiert wurde: Der 740d war weltweit der erste V8-Diesel eines deutschen Herstellers im obersten Marktsegment.
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Effiziente Dynamik: Die Technik der Freude am Fahren.

Mit drei außergewöhnlichen Triebwerken unterstreicht BMW 75 Jahre nach dem ersten Automobil unter weißblauer Flagge wieder einmal seinen technologischen Führungsanspruch. Mit den beiden Sechszylindern durchbricht BMW eindrucksvoll bisher scheinbar unveränderbare Grundsätze des Motorenbaus. Diese besagten: Mehr Leistung bedeutet Aufladung oder mehr Hubraum. Mehr Hubraum bedeutet mehr Gewicht. Mehr Hubraum und mehr Gewicht bedeuten zwangsläufig mehr Verbrauch.

Für BMW zusätzlich von besonderer Bedeutung: Schwere Triebwerke verändern den Fahrzeugschwerpunkt und damit die Agilität und die vom Kunden gewünschte und erlebbare Dynamik des Fahrzeugs. Gewichtige Triebwerke verbrauchen nicht nur mehr Treibstoff, sondern trüben auch die Freude am Fahren.

Dynamik umfasst für BMW deutlich mehr als bloße Beschleunigungs- und Vmax-Werte. Dynamik beinhaltet für BMW das Gesamtverhalten des Fahrzeugs, die Performance, die das Automobil für den Kunden als Teil des Fahrerlebnisses bietet. Ansprechverhalten des Motors, Drehfreudigkeit, Reaktion auf Lenkbewegungen und das Verhalten der Karosserie sind nur einige Parameter dieser Dynamik. Ihre Bedeutung zeigt sich etwa an den zwei jüngsten BMW Innovationen in diesem Bereich: Dynamic Drive (Wankausgleich) und Aktivlenkung (steuert Lenkeinschlag in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Fahrzeugs) werden von den Kunden als Quantensprung für die unmittelbar nachvollziehbare Dynamik des Fahrzeugs erlebt.

In gleicher Weise bedeutet Effizienz für BMW nicht nur niedere Verbrauchswerte. Ganz im Sinne ihrer klassischen Definition ist Effizienz auch hier die Maßzahl für ein möglichst ideales Verhältnis zwischen Input und Output. Parameter einer umfassenden Effizienz, im Unternehmen ebenso wie bei Fahrzeugen und Triebwerken, sind daher auch kurze Entwicklungszeiten, Fertigung on demand und just-in-time sowie Schonung der Ressourcen.

Ziel der BMW Entwickler ist es, dem Kunden ein Höchstmaß an Dynamik zu bieten. Effizient umgesetzt wird diese Dynamik für BMW unter Einsatz moderner Werkstoffe, innovativer Lösungen und zukunftsweisender Technologien.

Dynamik ist eine Grundeigenschaft der BMW Automobile, für den Antrieb bedeutet sie hohe Leistungsdichte und geringes Gewicht.

Weniger Gewicht für mehr Freude am Fahren.

Effiziente Dynamik ist daher bereits seit vielen Jahren das Leitmotiv der Fahrzeug- und Triebwerksentwicklung bei BMW. Steigende Erwartungen der Kunden an diese markenbestimmenden Werte, aber auch die Gewichtszunahme des Gesamtfahrzeugs – etwa durch umfangreiche Maßnahmen im Bereich der aktiven und passiven Sicherheit oder durch serienmäßige Komfort-Features wie Klimaautomatik – bedeuten für die BMW Entwicklungs-Abteilungen die Überwindung von Zielkonflikten: Dynamik, Sicherheit und Komfort müssen parallel gesteigert werden, dazu müssen Verbrauch und Emissionen abnehmen – bei gleichzeitiger, maximaler Ressourcen-Schonung in der Fertigung und im Betrieb des Fahrzeugs.

Ein Fokus all dieser Überlegungen ist das Thema Gewicht: Leichtere Fahrzeuge führen zu einer erheblichen Zunahme an Fahrdynamik und Agilität – Kerntugenden aller BMW Automobile. Weniger Gewicht bedeutet aber auch weniger Verbrauch und weniger Emission.

Bei Karosserie und Fahrwerk wurde dieser Zielkonflikt von den BMW Technikern bereits vor Jahren mit innovativen Konzepten erfolgreich angegangen. Beispielsweise verfügte die 1996 präsentierte 5er Baureihe als erstes Automobil weltweit über ein vollständig aus Aluminium gefertigtes Fahrwerk. Neben der Gewichtsreduzierung an sich verringern sich dabei auch die ungefederten Massen, wodurch ein besonders dynamischer Fahrbetrieb erzielt wird. Inzwischen haben auch die 7er Limousine, das 6er Coupé und Cabrio sowie die neue 5er Limousine und der neue 5er Touring dieses angenehm leichtfüßige Fahrwerk. Alle gelten in ihren Vergleichsklassen als besonders agile Automobile.

Die BMW Group treibt die Entwicklungs- und Verfahrenstechnologie zum Serieneinsatz von Karosseriestrukturen und -komponenten aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) voran. Ein Musterbeispiel für den Serieneinsatz des innovativen Leichtbau-Verbundwerkstoffes ist das CFK-Dach des BMW M3 CSL in Sichtoptik. Das CFK-Dach wird mit dem weltweit ersten hochautomatisierten Fertigungsprozess für CFK-Karosseriebauteile im BMW Werk Landshut gefertigt. CFK bietet hohe Gewichtsvorteile, gepaart mit guten Crash- und Korrosionseigenschaften.

Ein bedeutender Schritt bei der Gewichtsreduzierung war auch der im neuen BMW 5er weltweit erstmals realisierte Vorderwagen aus Aluminium (GRAV – Gewichtsreduzierter Aluminium Vorderwagen). Mit 35 kg Gewichtsreduzierung im Vergleich zu einer konventionellen Stahl-Konstruktion optimiert er das Fahrzeuggewicht in einem besonders wichtigen Bereich. Insbesondere die für überdurchschnittliche Dynamik erforderliche optimale Achslastverteilung von 50:50 wird dadurch perfektioniert – eine weitere Grundvoraussetzung für jene Agilität, die nur BMW Automobile auszeichnet.

Drei Beispiele für BMW Innovationen im Leichtbau. Mit diesen und vielen anderen Maßnahmen hat BMW bei der Begrenzung und Reduzierung des Fahrzeuggewichts durch den aufgabenspezifischen Einsatz neuer Materialen seine Technologieführerschaft immer wieder unter Beweis gestellt.

Leichtbau: Ökobilanz muss stimmen.

Die ganzheitliche Betrachtung von Fahrzeugen mit Hilfe von Ökobilanz-Fallstudien führt zu schlüssigen, ressourcenschonenden Leichtbau-Konzepten.

Experten des Recycling- und Demontagezentrums (RDZ) der BMW Group beschäftigen sich im Zuge intelligenter Leichtbauentwicklungen mit den Fahrzeugkonzepten von morgen. Ein Mittelpunkt ihres Interesses: Ökobilanz-Fallstudien. So wird in detaillierten Ökobilanz-Fallstudien der gesamte Lebensdauer-Zyklus mit Blick auf ausgewählte Konzepte und Komponenten betrachtet. Die Prozessketten-Analyse ist umfassend: sie beginnt schon in den ersten Zügen der Fahrzeugentwicklung und geht über die Gewinnung von Rohstoffen und deren Verarbeitung zur Fahrzeugproduktion und weiter zur Fahrzeugnutzung durch den Kunden samt der Serviceleistungen. Doch damit ist der Kreis noch nicht geschlossen. Deshalb wird auch das Ende des Lebenszyklus, das Recycling des Altautos, in die Untersuchung mit eingeschlossen.

Ganzheitlicher Ansatz.

Durch diese ganzheitliche Betrachtung können Leichtbau-Konzepte, die zwar auf den ersten Blick durch eine erhebliche Gewichtseinsparung in der Betriebsphase des Fahrzeugs eine deutliche Senkung des Kraftstoffverbrauchs erzielen, als ökologisch weniger sinnvoll erkannt werden. Dies ist der Fall, wenn beispielsweise bei der Rohstoffgewinnung und Werkstoffherstellung deutlich mehr Energie eingesetzt oder Emissionen erzeugt werden, als sich über die gesamte Lebensdauer über den Minderverbrauch des Fahrzeugs einsparen lässt. Die umweltverträgliche Verwertung der eingesetzten Werkstoffe und Materialien ist hier ein weiteres wichtiges Bewertungskriterium.

Schlüssige Konzepte – intelligenter Werkstoffmix hat Zukunft.

Ökobilanz-Fallstudien sind das richtige Instrument, um Leichtbau-Konzepte ganzheitlich beurteilen zu können. So liegt dem jeweils gewählten Materialmix der Fahrzeugprojekte der BMW Group ein schlüssiges Konzept zu Grunde. Da es die universale Leichtbau-Patentlösung nicht gibt, setzt die BMW Group auch zukünftig verstärkt auf einen intelligenten Mix aus metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen.
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Alt 24.06.2004, 16:43     #7
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BMW Motorenproduktion. BMW Motorenzentrum Steyr.

Die BMW Motoren GmbH in Steyr, die 2004 ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, ist das größte Motorenwerk im weltweiten Produktionsnetzwerk der BMW Group. Es ist gleichzeitig das Kompetenzzentrum für die Entwicklung der BMW Dieselmotoren-Technologie.

Bereit für weiteres Wachstum.

Das BMW Werk in Oberösterreich hat seit 1982 über 7,5 Millionen Motoren produziert und sich gleichzeitig den steigenden Stückzahlen und Anforderungen durch die zunehmende Komplexität der Produkte und Prozesse angepasst. Seit der Gründung wurden rund 2,6 Milliarden Euro in den Aufbau und die Erweiterung des Werkes, in neue Produktionstechnologien sowie in Forschung und Entwicklung investiert.

Die jetzige Ausbaustufe VII wertet den Standort weiter auf. Im Fokus standen dabei die Erweiterung der mechanischen Fertigung, die Motorenmontage, aber auch die Dieselmotorentwicklung, der Umweltschutz und die Logistik. Mit dem Ausbau vergrößerte die BMW Motoren GmbH ihre Werksfläche um rund ein Drittel und steigerte damit zugleich die Produktions- und Kapazitätsflexibilität.

Kompetenzzentrum für Dieseltechnologien.

Die im Werk Steyr konzentrierte BMW Dieselmotorenentwicklung hat sich als Kompetenzzentrum für die gesamte BMW Group etabliert. So wurden von hier aus Innovationen wie die erste vollelektronische Regelung von Dieselmotoren, der erste V8-Diesel-Direkteinspritzer in einem Pkw oder der neue Variable Twin Turbo Diesel Sechszylinder-Motor mit 200 kW/272 PS auf den Weg gebracht. Außerdem entwickelten die Steyrer Spezialisten einen Rußpartikelfilter, der serienmäßig in die Dieselmodelle der BMW 5er Reihe eingebaut wird und ohne Additivzusatz die Partikel im Abgas eliminiert.

Mechanische Fertigung.

Mit Hilfe modernster Produktionstechnologien entstehen die wichtigsten Motorenkomponenten auch für die neue Generation von BMW Sechszylinder-Benzinmotoren.

Die gewichtsoptimierten Kurbelgehäuse sowie die Kurbelwellen, Zylinderköpfe und Pleuel werden als Rohlinge angeliefert. Die Bearbeitung erfolgt dann jeweils auf hochmodernen Fertigungsanlagen. Allein im vergangenen Jahr wurden in Steyr etwa acht Millionen Motorenteile mit höchster Präzision gedreht, gefräst, gebohrt, geschliffen und gehont.

Bei der neuen BMW Motorengeneration geschieht dies überwiegend in den 120 flexiblen Bearbeitungszentren. Das sind hochmoderne Fertigungsanlagen, die ohne Umrüsten abwechselnd verschiedene Teilevarianten bearbeiten und gleichzeitig mehrere Bearbeitungsvorgänge durchführen können. Auf den zusätzlichen Transferlinien erfolgt schließlich in aufeinander folgenden Prozessen die Oberflächenbearbeitung. Die anfallenden Späne werden nach Werkstoffen getrennt und zu 100 Prozent wieder dem Materialkreislauf zugeführt.

Prozesssicherheit und Qualität.

Die ausgereiften Prozesse in der mechanischen Fertigung mit einem Automatisierungsgrad von annähernd 100 Prozent werden von ausgebildeten Fachkräften programmiert, gesteuert und überwacht.

Das reibungslose Management von Millionen von Teilen funktioniert aber nur mit einem eng geknüpften logistischen Netzwerk. Es gewährleistet die Versorgung mit Rohteilen und die termingerechte Bereitstellung der fertigen Komponenten für die Motorenmontage.

Für maximale Transparenz sind die Kernkomponenten mit einem speziellen Matrix-Code versehen. Dieser ermöglicht es, sämtliche Fertigungsdaten auf einer Datenbank zu hinterlegen. Zur Qualitätssicherung können diese Daten abgerufen und der Werdegang jedes einzelnen Bauteils genau verfolgt werden.

Die Maßhaltigkeit und Güte der bearbeiteten Teile wird im laufenden Prozess ständig überwacht. Zusätzlich werden Stichproben entnommen und im Feinmesslabor untersucht. Dabei werden die Toleranzen mittlerweile in tausendstel Millimetern 1m (1∕1000 mm) gemessen.

Flexible Montage.

Maximale Kundenorientierung und kurze Vorlaufzeiten erfordern ein hohes Maß an Flexibilität. Nur so kann die BMW Group auf wechselnde Marktanforderungen reagieren und gleichzeitig den Kunden höchste Änderungsflexibilität zusichern.

Vom Auftragseingang aus den Fahrzeugwerken bis zum Einbau eines Motors ins Fahrzeug verstreichen innerhalb Europas lediglich vier Tage.

Bei BMW in Steyr laufen Dieselmotoren mit vier und sechs Zylindern sowie Sechszylinder-Benzinmotoren über die Montagebänder. Bei einem Automatisierungsgrad von rund 60 Prozent ergänzen sich moderne Produktionstechnik und das handwerkliche Geschick der Mitarbeiter. Im Jahr 2003 lag der Diesel-Anteil an der Gesamtproduktion in Steyr bei fast 60 Prozent.

Die Komplexität der Prozesssteuerung wird beispielsweise daran deutlich, dass der neue Sechszylinder-Dieselmotor im BMW 535d aus rund 400 Einzelteilen und Komponenten besteht. Darüber hinaus ergeben sich in der Montage je nach Fahrzeugtyp, Länderausführung, Getriebe und Sonderausstattung eine Vielzahl verschiedener Motorvarianten.

In der Montage werden die Kernteile wie Kurbelgehäuse, Kurbelwelle, Pleuel, Nockenwelle und Zylinderkopf zum so genannten Rumpfmotor aufgebaut. Der Zylinderkopf und Teile des Kurbeltriebs werden in einer separaten Montagelinie vormontiert.

Prüfsysteme, die in die Fertigungslinien integriert sind, sorgen für eine konstante Produktqualität auf höchstem Niveau. So ist zum Beispiel durch einen motorspezifischen Strichcode, der an jeder Montagestation eingelesen wird, gewährleistet, dass keine falschen Bauteile oder Werkzeuge verwendet werden. Die Motoren werden dann auftragsbezogen mit fahrzeugspezifischen Anbauteilen komplettiert.

Die Motoren werden erst dann einem Kundenauftrag zugeordnet, wenn sie mit den fahrzeugspezifischen Anbauteilen komplettiert werden. Der Aufbau erfolgt sequenziell, d. h. bereits in jener Reihenfolge, in der die Kundenfahrzeuge den Montageprozess im Fahrzeugwerk durchlaufen. Das weltweite Logistiknetzwerk der BMW Group sorgt dann dafür, dass jeder Motor am Montageband punktgenau auf das richtige Fahrzeug trifft.

Umweltschonender Kalttest.

Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist auch im BMW Werk Steyr oberstes Gebot. Deshalb wurde in der Montage mit dem so genannten Kalttest für alle fertigen Motoren ein computergesteuerter Funktionsprüflauf eingeführt. Dabei werden bei hoher Zuverlässigkeit die Mechanik, Akustik, Dichtheit sowie die einwandfreie Funktion der Einspritzanlage und elektronischen Bauteile überprüft, ohne den Motor mit Kraftstoff befeuern zu müssen. Dieses umweltverträgliche Verfahren entlastet die Umwelt durch die Einsparung von rund 559 000 Litern Kraftstoff pro Jahr.

Erfolgsfaktor Mensch.

Die hohe Qualifikation und das Engagement der Mitarbeiter sind wesentliche Faktoren für den Erfolg des Standortes. Die BMW Motoren GmbH ist nicht nur der größte Arbeitgeber, sondern auch der größte Ausbildungsbetrieb der Region. Rund 100 junge Menschen lernen derzeit in kaufmännischen und gewerblich-technischen Ausbildungsberufen.

Durch verschiedene innovative Arbeitszeitmodelle werden die Maschinenlaufzeiten von der persönlichen Arbeitszeit entkoppelt und gleichzeitig die Anlagenauslastung sowie die Flexibilität der Produktion erhöht.

Motorenproduktion im Netzwerk.

Die BMW Group ist mit ihren Automobilen und Motorrädern in rund 160 Ländern der Erde präsent und verfügt derzeit über 23 Produktionsstätten auf vier Kontinenten. Zu diesem Produktionsnetzwerk zählen acht Fahrzeugwerke für BMW und MINI, drei Motorenwerke und vier Fertigungsstandorte u. a. für Komponenten. Darüber hinaus fertigt das Tochterunternehmen Rolls-Royce Motor Cars Ltd. in England den Rolls-Royce Phantom.

Elementare Bausteine des Motorennetzwerks.

Die drei BMW Motorenwerke in Steyr, München und Hams Hall sind elementare Bestandteile des Produktionsnetzwerkes der BMW Group. Sie werden ergänzt durch Kapazitäten aus dem Jointventure Tritec Motors, Curitiba, Brasilen für die Marke MINI.

Zusammen stellten sie im vergangenen Jahr mehr als eine Million Motoren her, die weltweit an alle Fahrzeugwerke geliefert wurden.

Die im Motorenwerk in Hams Hall produzierten Vierzylindermotoren mit VALVETRONIC sind für die Fahrzeuge der BMW 3er und ab Herbst auch die BMW 1er Reihe bestimmt.

Der Motorenbau im BMW Werk München fertigt Sechszylinder- und Achtzylinder-Benzinmotoren sowie Sondermotoren in kleinen Stückzahlen wie zum Beispiel das Triebwerk für den neuen BMW M5. Motoren aus München sind in nahezu allen BMW Modellreihen zu finden.

Das größte BMW Motorenwerk in Steyr stellt alle Dieselmotoren mit vier und sechs Zylindern sowie die aktuelle und künftige Generation von Sechszylinder-Benzinmotoren her. Die Triebwerke aus Steyr sind in der neuen BMW 1er, der BMW 3er, BMW 5er, BMW 6er und BMW 7er Modellreihe wie auch im BMW X3, BMW X5 sowie im BMW Z4 zu finden.

Überblick: Wo wird was gebaut?

BMW Motorenwerk Steyr - konzernweites Entwicklungszentrum für BMW Dieselmotoren
  • 4-Zylinder (Diesel)
  • 6-Zylinder (Benziner und Diesel)

    BMW Motorenwerk München
  • 6-, V10-, V12-Zylinder (Benziner)
  • V8-Zylinder (Benziner und Diesel)
  • Sondermotoren für BMW M Fahrzeuge

    BMW Motorenwerk Hams Hall (GB)
  • 4-Zylinder (Benziner)
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