BMW-Treff   der Treffpunkt fuer alle BMW-Fans- und -Fahrer
 
BMW-Treff Forum   Bei Amazon bestellen und den BMW-Treff unterstützen Alle Werbepartner anzeigen - hier klicken




Home Hilfe Features Regeln Impressum Registrieren
Zurück   BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > Motorsport > BMW Motorsport News
Kalender Alle Foren als gelesen markieren

 
Gehe zu  

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 10.05.2004, 18:45     #21
Albert   Albert ist offline
Power User
  Benutzerbild von Albert
 
Registriert seit: 06/2001
Ort: D-29227 Celle
Beiträge: 17.738

CE-
GP Spanien - Rennen (09.05.2004)

Wetter: trocken, sonnig; 20-21°C Luft, 31-38°C Asphalt, 43-53% Luftfeuchtigkeit

Barcelona (ESP). Ralf Schumacher belegte Platz sechs beim Großen Preis von Spanien. Sein BMW WilliamsF1 Team Kollege Juan Pablo Montoya verbuchte wegen eines Bremsproblems seinen ersten Ausfall in dieser Saison.

Ralf Schumacher:
6.
Chassis: FW26 07
Schnellste Runde: 1.18,548 in Rd. 27 (achtschnellste insg.)
Das Ergebnis entspricht ungefähr unserem derzeitigen Leistungsstand, viel mehr wäre auch durch einen besseren Start nicht möglich gewesen. Außerdem hatte ich sehr früh mit Bremsproblemen zu kämpfen, wodurch ich bis zum Schluss sehr schonend fahren musste. Ich wusste, dass Barcelona nicht zu unseren Lieblingsstrecken zählen würde, doch insgeheim hatte ich mir schon etwas mehr erwartet. Wir müssen nun hart an unserer Leistung arbeiten, um endlich an die Spitze zurückzukommen.

Juan Pablo Montoya:
Ausfall an 6. Position nach 46 Runden
Chassis: FW26 06
Schnellste Runde: 1.18,262 in Rd. 28 (siebtstschnellste insg.)
Ich wusste, dass ich in Barcelona ein schwieriges Rennen haben würde. Das war bisher in jedem Jahr so. Uns war auch klar, dass die Strecke hart zum Material ist. Im Qualifying waren wir gut, ich habe es in die erste Reihe geschafft. Aber beim Start habe ich gleich zwei Plätze verloren, und dann bekam ich früh Probleme mit den Bremsen. Das Bremspedal wurde lang. Nach dem ersten Boxenstopp besserte sich die Situation. Ich dachte, alles wäre wieder okay. Aber als ich Boden gutmachen wollte, während Fisichella an der Box war, hat die Bremse erneut nicht funktioniert. Ich musste aufgeben. So etwas frustriert mich aber nicht. Das ist mir früher auch schon passiert. Es ist nicht wert, sich darüber aufzuregen. Man muss das Problem analysieren und ausschalten.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Verglichen mit der Spitze war unser Tempo heute enttäuschend. Außerdem haben wir eine schlechte Entscheidung bezüglich der Bremsenkühlung getroffen. Deshalb musste Juan Pablo aufgeben, und Ralf war das gesamte Rennen über am Limit, er musste die Bremsen schonen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Wenn man von den Plätzen zwei und sechs startet, sind drei Punkte ein mageres Ergebnis. Beide Fahrer haben am Start Plätze verloren. Wenn drei Teams, wie in diesem Fall Renault, BAR und wir, in der Lage sind, die gleichen Rundenzeiten zu fahren, ist ein schlechter Start später kaum noch wettzumachen. Ralf hat bis zum Ende des Rennens seine ursprüngliche Position zurückerobern können, während Juan leider ausfiel. Ferrari hat erneut eindrucksvoll dominiert und sich damit im Kampf um die Meisterschaft weit abgesetzt.
Mit Zitat antworten

Zu viel Werbung? Registriere Dich / Melde Dich an. Kostenfrei!




Alt 15.05.2004, 12:35     #22
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.178

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Großer Preis von Monaco, 21.-23. Mai 2004 - VORSCHAU

Nach Monaco schaut die Welt. Kein Grand Prix steht derart im Rampenlicht wie dieser. Zwischen glamourösen Rahmenveranstaltungen und unter den Augen zahlloser prominenter Gäste findet am 23. Mai der sechste von 18 Läufen zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft statt. Nach einem schwierigen Start in die Saison 2004 kehrt das BMW WilliamsF1 Team nun an den Ort eines seiner größten Erfolge zurück. Im Vorjahr hatte Ralf Schumacher im Fürstentum am Mittelmeer die Poleposition erobert, Teamkollege Juan Pablo Montoya gewann das Rennen auf dem engen Stadtkurs, der keine Fahrfehler verzeiht.

Juan Pablo Montoya:

Keine Frage: Der Große Preis von Monaco ist ein ganz besonderes Ereignis und gleichzeitig ein sehr schwieriges Rennen. Auf diesem Kurs darf man einfach keinen Fehler machen. Sobald man für einen Moment die Kontrolle über das Fahrzeug verliert, landet man in der Streckenbegrenzung. Man muss richtig lernen, dort das Limit zu finden. Es ist der einzige echte Stadtkurs der Formel 1, das hebt die Strecke von allen anderen ab und macht auch ihren besonderen Charme aus. Vor zwei Jahren bin ich dort von der Poleposition gestartet, im vergangenen Jahr habe ich den GP gewonnen. Ich war sehr stolz. Gerade dieses Formel-1-Rennen wollte ich immer gewinnen. In diesem Jahr wird es von unserem Auto abhängen, ob wir mit der Konkurrenz mithalten können. Ich werde jedenfalls hundert Prozent geben, um den Vorjahreserfolg zu wiederholen.

Ralf Schumacher:

Ich freue mich auf das Wochenende in Monaco, schließlich habe ich dort jahrelang gelebt. Trotzdem warne ich immer wieder, dass dieses Rennen nicht mehr zeitgemäß ist. An das Rennen 2003 hat das Team jedenfalls die besten Erinnerungen: Am Samstag konnte ich die Poleposition holen, am Sonntag gewann Juan Pablo das Rennen. Und der Grand Prix in Monte Carlo war 2003 nach einem enttäuschenden Saisonstart gleichzeitig der Wendepunkt in einem Jahr, in dem es am Ende fast noch zum WM-Titel gereicht hätte. Von solchen Zielen sind wir momentan allerdings leider sehr weit entfernt. Gerne würde ich an ein kleines Wunder im Fürstentum glauben. Aber realistisch betrachtet, sind wir in Monaco aus eigener Kraft nicht siegfähig. Das Team legt zwar 24-Stunden-Schichten ein, doch es wird noch dauern, bis wir wieder an der Spitze dran sind.

Sam Michael (Chief Operations Engineer WilliamsF1):

Zur Vorbereitung auf das Rennen in Monaco haben wir im französischen Paul Ricard Reifentests und Abstimmungsarbeiten durchgeführt. Der extrem enge Straßenkurs stellt höchste Ansprüche an das Chassis und die Fahrer. Entsprechend viel hat uns der Sieg im vergangenen Jahr bedeutet. Das Grip-Niveau des Asphalts steigt im Verlauf des Wochenendes durch den Gummiabrieb der relativ weichen Reifen stark an. Auch strategisch wird der Grand Prix interessant: Der Trend geht grundsätzlich dahin, den ersten Boxenstopp immer früher einzulegen. Weil aber Überholvorgänge in Monacos Straßen praktisch unmöglich sind, könnte dies diesmal anders aussehen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

In der Weiterentwicklung des BMW P84 Motors beginnt nun eine neue Phase. Das erste Ziel hatten wir zu Saisonbeginn erreicht. Es lautete, einen Motor zu entwickeln, der für die per Reglement nahezu verdoppelte Laufzeit standfest ist, ohne gegenüber dem P83 nennenswert an Gewicht zuzulegen oder an Leistung einzubüßen. Das zweite Ziel lautete, die maximale Drehzahl und damit Topleistung bis hinauf in den siebten Gang für die gesamte Renndistanz freizugeben. Auch das haben wir nun umgesetzt. Damit sollten unsere Fahrer im Rennen bestens gerüstet sein. Das dritte Ziel soll dafür sorgen, dass das so bleibt: kontinuierliche Weiterentwicklung durch die Saison, um die Leistung weiter zu steigern. In Monaco lässt sich mit schierer Power allein freilich nichts gewinnen, aber eine gute Fahrbarkeit des Motors zahlt sich in den engen Kurven aus. Die Rascasse-Kehre am Hafen ist die einzige Kurve in der ganzen F1-Saison, in der die Drehzahl selbst im ersten Gang in den Bereich von 5000 U/min fällt.

Zahlen und Fakten
  • Logistisch sind die beiden unmittelbar aufeinander folgenden Grands Prix in Monaco und auf dem Nürburgring harte Arbeit. Unmittelbar nach Rennende in Monte Carlo werden die Fahrzeuge vor Ort zerlegt. Lediglich die FW26 Chassis selbst reisen im Truck weiter zum Nürburgring. Die Mehrheit der Fahrzeugteile, darunter die Lenkung, Fahrwerks- und Aufhängungsteile sowie die Getriebe, werden in die WilliamsF1-Fabrik in Grove geflogen. Dort werden sie den üblichen gründlichen Diagnosechecks unterzogen bzw. turnusmäßig ausgetauscht. Auch Verkleidungsteile und Flügel reisen per Luftfracht nach Grove, um eine frische Lackierung für den GP Europa zu erhalten. Die BMW P84 Motoren werden am Sonntagabend in Monte Carlo ausgebaut und mit einem Lkw nach München gebracht. Frische Rennmotoren für den Nürburgring werden von dort aus ebenfalls auf dem Landweg in die Eifel transportiert.
  • Die großen Trucks von WilliamsF1 und BMW sowie die Motorhomes fahren direkt zum Nürburgring. Der erste Truck wird Monaco bereits am späten Sonntagabend verlassen. Bis Montagabend um Mitternacht soll das gesamte Material von WilliamsF1 aus Monaco in der Eifel sein. Die letzten Neuteile aus Grove und München wird das Team am Mittwoch auf dem Nürburgring in Empfang nehmen.
  • Hingegen bringen die aktuellen Umbauten der Boxenanlage in Monaco Arbeitserleichterung für die Teams. Sie werden zum ersten Mal Garagen zur Verfügung haben, in denen an den Autos gearbeitet werden kann. Bisher mussten die Fahrzeuge stets zwischen Arbeitszelten im Fahrerlager und der Boxengasse hin- und hergeschafft werden. Die alten Gebäude dienten im Wesentlichen als Unterstand für die Tankanlage, Ersatzteile und Computer.
  • Um die Erweiterung der Boxenanlage zu ermöglichen, wurde im Hafen von Monaco aufgeschüttet. Der Streckenabschnitt zwischen Schwimmbad und Rascasse-Kurve rückte ans Meer. So entstand zusätzlicher Platz für eine neue Boxengasse, die nun auch auf der Meerseite des Hügels verläuft. Die Boxengasseneinfahrt ist im Wesentlichen an derselben Stelle geblieben. Das neue Boxengebäude ist zweistöckig angelegt. Unten sind die Garagen, darüber Büros. Die im Bereich der früheren Boxengasse befindlichen Bäume wurden dem Umbau nicht geopfert. Daher wachsen nun teilweise Äste durch die neuen Gebäude. Die Kontrollstände der Teams sind an ihrem alten Platz an der Start- und Ziel-Geraden geblieben. Von dort aus gibt es nun keinen Sichtkontakt mehr zu den Boxenstopps.
  • Die Streckenlänge beträgt unverändert 3,340 Kilometer. Der Kurs in Monaco ist die kürzeste GP-Strecke. Nirgendwo werden im Rennen mehr Runden gefahren (78). Dennoch bedeuten 260,520 Kilometer die kürzeste Renndistanz der Saison.
  • Der Große Preis von Monaco wird am Sonntag, dem 23. Mai 2004, zur üblichen Europa-Startzeit um 14 Uhr freigegeben. Auch das Qualifying findet am Samstag zur gewohnten Zeit statt. Am Freitag herrscht für die Formel 1 allerdings Motorenruhe. Die ersten beiden freien Trainings werden bereits am Donnerstag gefahren.
  • Seit der offiziellen Zeitrechnung der Formel 1, seit 1950, wurden in Monaco 50 Grands Prix ausgetragen. Den ersten gewann Juan Manuel Fangio auf Alfa Romeo. Damals betrug die Renndistanz 100 Runden bzw. 318 Kilometer.
  • WilliamsF1 feierte bisher drei Siege im Fürstentum: 1980 siegte Carlos Reutemann, 1983 Keke Rosberg, 2003 siegte Juan Pablo Montoya für das BMW WilliamsF1 Team. Die Poleposition erzielte 2003 Teamkollege Ralf Schumacher in 1.15,259 Minuten. Die schnellste Rennrunde fuhr Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes in 1.14,545 Minuten.
  • Monaco ist mit einer Fläche von 1,95 Quadratkilometern nach dem Vatikan der zweitkleinste unabhängige Staat der Welt. Er besteht aus den Vierteln Fontvieille, La Condamine, Monaco Ville und Monte Carlo. Insgesamt leben rund 32.000 Einwohner in dem als Spieler- und Steuerparadies bekannten Land, von ihnen sind lediglich 16 Prozent echte Monegassen.
  • Nach der Verfassung von 1962 ist Monaco eine konstitutionelle Erbmonarchie. Staatsoberhaupt ist Fürst Rainier III. 1419 wurde Monaco mit Beginn der Herrschaft der Grimaldi-Familie ein unabhängiger Staat.
Mit 30 Punkten belegt das BMW WilliamsF1 Team nach fünf von 18 Grands Prix Platz vier in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2004, 17:15     #23
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.178

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Großer Preis von Monaco – 1. und 2. FREIES TRAINING 20. Mai 2004

Wetter: trocken, bedeckt; 21°C Luft, 31-34°C Asphalt, 67-73% Luftfeuchtigkeit

Monte Carlo (MCO). Kein leichter Auftakt für das BMW WilliamsF1 Team in Monaco: Ralf Schumacher erlebte das erste freie Training wegen eines Motordefekts als Zuschauer und versuchte im zweiten, möglichst viel Abstimmungsarbeit nachzuholen. Teamkollege Juan Pablo Montoya belegte in den freien Trainings die Plätze neun und zehn.

Juan Pablo Montoya:

Chassis: FW26 06 (T-Car FW26 05)

Erstes Training: 9. (1.17,937 min)

Zweites Training: 10. (1.16,097min)


Ich habe die Trainings heute bestmöglich genutzt, um Reifen und verschiedene Aerodynamik-Komponenten auszuprobieren. Wir haben noch einiges an Abstimmungsarbeit vor uns. Das Auto liegt noch nicht ideal. In erster Linie sehe ich aber, dass wir insgesamt noch zu langsam sind. Die neuen Boxen sind ein Fortschritt. Auch wenn ihre Gestaltung doch sehr ungewöhnlich ist, erleichtert der Bau den Teams die Arbeit und macht sie sicherer.

Ralf Schumacher:

Chassis: FW26 07 (T-Car FW26 03)

Erstes Training: keine Zeit

Zweites Training: 12. (1.16,556min)


Der Motorschaden gleich zu Beginn des ersten freien Trainings hat natürlich meine Pläne für das Wochenende durchkreuzt. Unabhängig davon, dass ich in der Startaufstellung nach hinten muss, habe ich auch sehr viel Zeit verloren, um das Auto ordentlich abzustimmen. Daher wartet in den Trainingseinheiten am Samstag noch sehr, sehr viel Arbeit auf uns. Das ist natürlich keine angenehme Situation, trotzdem muss und werde ich das Beste daraus machen.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Wir hatten einen schwierigen ersten Trainingstag in Monaco. Juan Pablo hat Abstimmungsvarianten für das Rennen getestet. Außerdem haben wir an beiden Autos verschiedene Optionen für die Bremsenkühlung ausprobiert und bereits eine fundierte Wahl getroffen. Ralf hat die erste Trainingssitzung verpasst. In der zweiten hat er sich dann darauf konzentriert, jeweils mehrere Runden mit verschiedenen Rennabstimmungen zu fahren.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

An Ralfs Auto gab es gleich zu Beginn des ersten freien Trainings einen Motordefekt. Darauf weisen sowohl die Telemetriedaten als auch die Ölprobe hin. Die genaue Ursache lässt sich erst mit der Zerlegung ermitteln. Der Motor geht jetzt sofort nach München in die BMW Fabrik, am Freitag erwarten wir das Ergebnis der Analyse. Zum zweiten freien Training haben wir einen neuen Motor eingebaut, wodurch Ralf nun automatisch um zehn Startplätze zurückversetzt wird. Er hat im zweiten Training dann versäumte Abstimmungsarbeit nachgeholt. Bei Juan Pablos Auto lief der Motor einwandfrei.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2004, 20:57     #24
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.178

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Großer Preis von Monaco – Qualifikation 22. Mai 2004

Wetter: trocken, sonnig; max 22°C Luft, 46°C Asphalt, 64% Luftfeuchtigkeit

Monte Carlo (MCO). Obwohl Ralf Schumacher im Abschlussqualifying zum Großen Preis von Monaco mit der zweitbesten Zeit glänzte, werden am Sonntag beide Fahrer des BMW WilliamsF1 Teams vom Mittelfeld aus starten. Ralf Schumacher verliert zehn Startplätze, weil am Donnerstag an seinem Auto der Motor gewechselt werden musste. Teamkollege Juan Pablo Montoya belegte im entscheidenden zweiten Qualifying Rang zehn. Im ersten Einzelzeitfahren war Ralf Schumacher Schnellster gewesen, Montoya Neunter.

Ralf Schumacher:

2. (Startplatz 12 / 1.14,345 min)

Chassis: FW26 07 (T-Car FW26 03)


Das Ergebnis schmeckt natürlich schon etwas süß-sauer. Aber alles in allem freue ich mich mehr über meine gute Leistung im Qualifying als dass ich mich über die Strafe ärgere. Wir haben das Beste aus unserem Auto herausgeholt. Ich bin sicher, wir können im Rennen konkurrenzfähig sein. Es wird natürlich schwierig von unseren Startplätzen aus, aber darüber denke ich nicht allzu viel nach. Entscheidend ist, niemals aufzugeben. Unser Auto macht hier einen besseren Eindruck als in Barcelona, unser Paket passt. Ich hoffe, wir können hier am Sonntag ein paar Punkte holen.

Juan Pablo Montoya:

10. (Startplatz 9 / 1.15,039 min)

Chassis: FW26 06 (T-Car FW26 05)


Nachdem wir etwas verändert hatten, lag mein Auto im entscheidenden Qualifying sehr viel besser als im Pre-Qualifying. Allerdings hatte ich in den letzten Kurven ein paar Schrecksekunden und habe Zeit verloren. Das Auto fühlt sich gut an, die Rennabstimmung passt, aber wir sind insgesamt nicht schnell genug. Dennoch hoffe ich, dass wir am Sonntag ein paar Punkte holen können. Es wird jedenfalls ein hartes Rennen.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Ralf hat einen guten Job gemacht, doch muss er laut Reglement am Sonntag zehn Plätze weiter hinten und damit von Position zwölf starten. Trotz der schlechten Ausgangsposition von Ralf und Juan werden wir alles versuchen, um beide Autos in die Punkte zu bekommen. Die Strategie für morgen ist eine interessante Aufgabe.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Das Qualifying hat gezeigt, dass Monaco eine völlig eigene Charakteristik hat. Die Startaufstellung ist ungewöhnlich. Ralf ist ein hervorragendes Qualifying gefahren und hat mit der zweitbesten Zeit gezeigt, was mit dem Auto möglich ist. Es ist schade, dass er wegen des Motorwechsels vom Donnerstag zehn Plätze weiter hinten starten muss. Juan Pablo hat in beiden Qualifyings keine optimale Runde erreicht, so dass beide Fahrer das Rennen im Mittelfeld aufnehmen. Motorenseitig gab es heute keinerlei Probleme.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2004, 18:45     #25
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.178

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Großer Preis von Monaco – Rennen 23. Mai 2004

Wetter: trocken, teilweise bedeckt; 22°C Luft, 39°C Asphalt, 58% Luftfeuchtigkeit

Monte Carlo (MCO). Vorjahressieger Juan Pablo Montoya kam im turbulenten Großen Preis von Monaco 2004 als Vierter ins Ziel und erntete so fünf WM-Punkte für das BMW WilliamsF1 Team. Sein Teamkollege Ralf Schumacher, der wegen des Motorwechsels am Donnerstag von Platz zwölf statt von Platz zwei aus ins Rennen starten musste, lag ebenfalls auf Kurs, das Punktekonto um einen Zähler aufzustocken. Er musste aber kurz vor Rennende mit Getriebeschaden aufgeben.

Juan Pablo Montoya: 4.

Chassis: FW26 06

Schnellste Runde: 1.15,395 in Rd. 41 (fünftschnellste insg.)


Mein Rennen war gut. Wenn man in Monaco von Platz neun startet, kann man nicht unbedingt damit rechnen, Vierter zu werden. Auf jeden Fall fühlte sich mein Auto gut an, wenngleich wir noch immer nicht wirklich schnell genug sind. Was die Sache mit Michael im Tunnel angeht: Er hat hinter dem Safety Car sehr hart gebremst, offenbar um seine Bremsen für den Neustart anzuwärmen. Ich musste nach rechts ausweichen, aber da war letztlich nicht genug Platz. So haben wir uns berührt.

Ralf Schumacher: Ausfall nach 69 Runden

Chassis: FW26 07

Schnellste Runde: 1.17,588 in Rd. 18 (zwölftschnellste insg.)


Natürlich bin ich von dem Rennen enttäuscht, aber so etwas passiert nun mal. Schon nach ein paar Runden habe ich den fünften Gang verloren, danach den sechsten und den siebten. Irgendwann hatte ich nur noch den vierten Gang, und ein paar Runden vor Schluss war es ganz vorbei mit dem Vortrieb. Wir werden weiterarbeiten und das Problem aussortieren.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):

Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend für Ralf. Er hat die meiste Zeit des Rennens mit einem defekten Getriebe gekämpft. Juan hat mit Platz vier mehr erreicht, als wir von seinem Startplatz aus erwarten konnten. Monaco ist und bleibt eine schwierige Rennstrecke. Immerhin nehmen wir ein paar Punkte mit. Wir hoffen, auf dem Nürburgring konkurrenzfähiger zu sein.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Es war ein turbulentes Rennen mit sehr vielen Zwischenfällen. Ralf hat leider bald nach dem Start den fünften Gang verloren und dann sukzessive weitere Gänge, bis das Getriebe drei Runden vor Schluss komplett den Dienst verweigerte. Der Punkt, den er sich mit dem achten Platz hart erkämpft hätte, ging ihm dadurch leider verloren. Juan Pablo hat aus seinem neunten Startplatz das Beste gemacht. In der Anfangsphase hat er in einem sehr schönen Manöver Rubens Barrichello überholt. Gratulation an Jarno Trulli und Jenson Button, die bis zum Schluss volles Tempo gingen und das Rennen bis zur letzten Runde spannend hielten.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2004, 17:16     #26
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.178

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Großer Preis von Europa, 28.-30. Mai 2004 - VORSCHAU

Die Karawane zieht weiter. Mit einem logistischen Kraftakt bewältigt das BMW WilliamsF1 Team den Abbau in Monaco, den Transport nach Deutschland und den Aufbau auf dem Nürburgring in nur drei Tagen. Bereits am kommenden Wochenende, 28.-30. Mai, findet in der Eifel der Große Preis von Europa statt.

Der Kalender der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2004 sieht drei Mal hintereinander je zwei Grands Prix innerhalb von acht Tagen vor. Damit startet in der Eifel das zweite von sechs Rennen innerhalb von acht Wochen.

Juan Pablo Montoya:

Der turbulente GP Monaco ist kaum vorbei, und wir sind praktisch schon auf dem Weg zum nächsten Rennen. Diese Rennen im Doppelpack sind sehr anstrengend für die Teams. Immerhin ist es für ein paar von uns, auch für uns Fahrer, nicht ganz so ungewöhnlich, praktisch direkt nach einem GP zur nächsten Rennstrecke zu reisen. Im Zuge von Testfahrten ist das ja häufig der Fall.

Ich fahre gern auf dem Nürburgring. Die Strecke ist fahrerisch anspruchsvoll, und das macht mir Spaß. Außerdem waren wir dort bisher immer ziemlich gut unterwegs, sowohl im Qualifying als auch im Rennen. Wir werden erneut ein paar Weiterentwicklungen mitbringen, und ich denke, wir können ein gutes Resultat anpeilen. Mit dem vierten Platz in Monaco habe ich sowohl mein Punktekonto als auch das unseres Teams ein wenig aufbessern können. Aber wir müssen weiter hart arbeiten, um so viele Zähler wie möglich zu sammeln.

Ralf Schumacher:

Ich war im vergangenen Jahr überglücklich über den Sieg bei meinem Heimrennen. So etwas kann einem keiner mehr nehmen, das bleibt ein unvergessliches Karrierehighlight. Ich hätte nichts gegen eine Wiederholung einzuwenden und werde natürlich alles dafür tun, was in meiner Macht liegt. Von der technischen Seite her sind die Voraussetzungen allerdings ein wenig anders als im Vorjahr. Aber ich kann versprechen, dass wir weiterhin rund um die Uhr daran arbeiten, wieder zur Spitze aufzuschließen.

Abgesehen davon ist der Nürburgring für mich schon etwas Besonderes. Von Kerpen, wo ich aufgewachsen bin, ist es eben nicht allzu weit. Entsprechend oft war ich als Zuschauer da und habe später meine Runden auf der Nordschleife gedreht. Mittlerweile bin ich 18 Mal auf dem Ring gestartet, 1993 habe ich da mit einem Formel BMW Junior mein erstes Autorennen gewonnen. Vielleicht ist ja auch das ein gutes Omen. Auf jeden Fall freue ich mich auf die tolle Atmosphäre am Ring und hoffe auf viele BMW WilliamsF1 Team Fans.

Sam Michael (Chief Operations Engineer WilliamsF1):

Die kurze Pause zwischen den Rennen in Monaco und auf dem Nürburgring stellt die Mannschaft vor die Herausforderung, alles in kürzester Zeit von A nach B zu transportieren, ab- und aufzubauen. Aber das kann unsere Crew, sie hat darin viel Erfahrung.

Um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern, werden wir für den Großen Preis von Europa erneut sowohl aerodynamische als auch mechanische Weiterentwicklungen zur Verfügung haben. Außerdem wird uns Michelin mit zwei neuen Reifenentwicklungen unterstützen.

Auf dem Nürburgring braucht man viel Anpressdruck. Er hat viele langsame und einige mittelschnelle Kurven, aber auch eine Hochgeschwindigkeitspassage. Es gibt Überholmöglichkeiten, die besten wohl im Bereich von der letzten Schikane bis zur Kurve eins. Bei der Rennstrategie wird man nach den besonderen Anforderungen von Monaco wieder mehr zur Tagesordnung zurückkehren. Ich gehe davon aus, dass wir 2004 auch auf dem Nürburgring mehr Boxenstopps sehen werden als in den vergangenen Jahren, als noch das niedrigere Tempolimit für die Boxengassen galt.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Die beiden Grands Prix in Deutschland haben für BMW natürlich einen besonderen Stellenwert, wir freuen uns sehr auf die heimische Fangemeinde. Der Veranstalter hat sich ja einiges einfallen lassen, um auf dem Nürburgring ein volles Haus zu bekommen. Wir hoffen, diese Aktionen fruchten. Es wäre schön, wenn die Anstrengungen belohnt würden, die mit dem Bau der neuen Gebäude und des stadionartigen Streckenabschnitts in den zurückliegenden Jahren unternommen wurden. Auf dem Nürburgring ergänzen sich moderne Rennstreckenarchitektur und Traditionspflege ganz hervorragend. 14 Tage nach dem Grand Prix von Europa treten wir übrigens mit zwei BMW M3 GTR zum 24-Stunden-Rennen auf der legendären Nordschleife an.

Für den BMW P84 Motor ist der Nürburgring natürlich eine ganz andere Herausforderung als die engen Straßen von Monaco. Mit einem Volllastanteil von 51 Prozent im Rennen und 64 Prozent im Qualifying liegt der Eifelkurs im Mittelfeld der GP-Rennstrecken.

Zahlen und Fakten
  • 2004 startet zum 34. Mal ein Formel-1-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Die erste Streckenvariante wurde am 18./19. Juni 1927 eröffnet. Am 29. Juli 1951 gastierte die Formel 1 erstmals zum Großen Preis von Deutschland in der Eifel. Ende der 50er Jahre und in den frühen 70er Jahren zog der GP Deutschland vorübergehend auf die Berliner Avus bzw. nach Hockenheim um. Der schwere Feuerunfall Niki Laudas am 1. August 1976 brachte das endgültige Aus für die legendäre Nordschleife als Formel-1-Kurs.
  • Auf der Nordschleife werden heute noch Tourenwagenrennen ausgetragen, darunter das 24-Stunden-Rennen. An den meisten Tagen des Jahres kann man dort allerdings gegen Gebühr im Privatwagen seine Runden drehen.
  • Am 12. Mai 1984 wurde der neue Nürburgring eröffnet. Seither startete die Formel 1 in der Eifel acht Mal zum Großen Preis von Europa, zwei Mal zum GP von Luxemburg (1997 und 1998) und ein Mal (1985) zum Großen Preis von Deutschland.
  • Von 1999 bis 2001 erfolgte die Modernisierung des Start- und Zielbereiches inklusive eines neuen Boxengebäudes und Pressezentrums.
  • 2002 wurde die Mercedes-Arena fertig gestellt. Der stadionartige Streckenteil verlängerte den Kurs um rund 600 Meter.
  • Die Streckenlänge beträgt nun 5,148 Kilometer, die Renndistanz 308,863 Kilometer (60 Runden).
  • Im Vorjahr feierte das BMW WilliamsF1 Team einen seiner größten Erfolge auf dem Nürburgring: den zweiten von bisher drei Doppelsiegen. Ralf Schumacher gewann 2003 sein Heimrennen vor Juan Pablo Montoya. Die Schlüsselfaktoren zum Doppelsieg: Erstens beschleunigte Ralf Schumacher beim Start von Platz drei seinen vor ihm von Platz zwei startenden Bruder Michael im Ferrari aus. Zweitens ging die Rennstrategie des Teams auf. Drittens kämpfte Montoya Michael Schumacher in einem beherzten Manöver in der 43. Runde nieder und bezog dadurch Platz zwei.
  • Die Poleposition hatte Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes) in 1.31,523 Minuten erobert. In 1.32,621 Minuten fuhr der Finne, der später ausfiel, auch die schnellste Rennrunde.
  • Anlässlich des GP Europa 2003 wurde auch die Vertragsverlängerung zwischen BMW und WilliamsF1 bis Ende 2009 bekannt gegeben.
  • Bereits vor dem Sieg im vergangenen Jahr hatte WilliamsF1 zwei GP-Erfolge auf dem Nürburgring erzielt: 1996 und 1997 gewann der Kanadier Jacques Villeneuve.
  • Der Große Preis von Europa auf dem Nürburgring wird am Sonntag, dem 30. Mai 2004, um 14 Uhr gestartet.
Mit 35 Punkten belegt das BMW WilliamsF1 Team nach sechs von 18 Grands Prix Platz vier in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2004, 17:36     #27
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.178

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Großer Preis von Europa – 1. und 2. FREIES TRAINING 28. Mai 2004

Wetter: trocken, Sonne, Wolken; 15-16°C Luft, 27-38°C Asphalt, 35-42% Luftfeuchtigkeit

Nürburg (DEU). Ralf Schumacher belegte mit dem FW26 des BMW WilliamsF1 Teams im schnelleren zweiten freien Training zum Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring Rang drei. Juan Pablo Montoya war weniger zufrieden mit seiner Fahrzeugabstimmung und kam in beiden Trainings nur auf Rang elf.

Ralf Schumacher:

Erstes Training: 8. (1.31,680 min)
Zweites Training: 3. (1.29,677 min)
Chassis: FW26 07 (T-Car FW26 05)


Nach den ersten beiden Trainings bin ich nicht unzufrieden. Doch es hat sich auch gezeigt, dass noch viel Arbeit auf uns wartet. Was das Set-up betrifft, sind wir zwar auf einem guten Weg, aber es gibt noch genügend Spielraum für Verbesserungen. Sehr schwierig wird die Wahl der Reifen. Wir müssen alle Daten sorgsam auswerten, bevor wir uns entscheiden.



Juan Pablo Montoya:

Erstes Training: 11. (1.31,782 min)
Zweites Training: 11. (1.30,337 min)
Chassis: FW26 06


Ich war mit meinem Auto heute irgendwie nicht auf derselben Wellenlänge. Mir war im Vorfeld klar, dass die Abstimmung nicht einfach werden würde, aber so schwer hatte ich mir das nun auch wieder nicht vorgestellt. Mein Auto war sehr schwierig zu fahren und erschien mir häufig unberechenbar. Wenn man sich Ralfs Rundenzeit anschaut, ist klar, dass mehr im Auto steckt. Also muss ich mich auf die Problemlösung konzentrieren.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):

Wir haben unser Programm zur Rennvorbereitung ohne Verzögerungen absolviert. Wir haben vor allem verschiedene Varianten der Bremskühlung und Reifensätze getestet. Ich denke, wir sollten hier konkurrenzfähig sein. Dazu müssen wir allerdings noch die Abstimmungen optimieren und vor allem die Daten für die Reifenwahl sehr sorgfältig analysieren.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Mit den ersten elf Fahrern innerhalb einer Sekunde lag das Feld im zweiten freien Training heute sehr dicht beisammen. Unsere Fahrer haben ihr geplantes Abstimmungsprogramm durchgeführt, beide Motoren liefen einwandfrei. Ralf hat eine ermutigend schnelle Runde hingelegt.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2004, 16:36     #28
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.178

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Großer Preis von Europa – QUALIFIKATION 29. Mai 2004

Wetter: trocken, Sonne, Wolken; 20°C Luft, 40-41°C Asphalt, 32-33% Luftfeuchtigkeit

Nürburg (DEU). Die freien Trainings am Samstag sowie beide Qualifyings verliefen problemlos für die Fahrer des BMW WilliamsF1 Teams. Die Rundenzeiten blieben trotzdem hinter den Erwartungen zurück: Juan Pablo Montoya qualifizierte sich für Startplatz acht, Ralf Schumacher für Platz neun.

Juan Pablo Montoya: 8. (1.29,354 min)

Chassis: FW26 06


Ich war ja im Pre-Qualifying sehr früh unterwegs. Das mag ein kleiner Nachteil gewesen sein, aber im Wesentlichen sind wir zu langsam. Ich hatte hier von Anfang an Schwierigkeiten mit der Balance meines Autos. Dieses Problem schien im Qualifying endlich gelöst zu sein, aber wir waren dennoch nicht schnell genug. Einige Teams haben offenbar große Fortschritte gemacht, unsere sind nicht groß genug. Wir werden sehen, wie das Rennen läuft. Hoffentlich können wir ein paar Punkte von hier mitnehmen.

Ralf Schumacher: 9. (1.29,459 min)

Chassis: FW26 07 (T-Car FW26 05)


Platz neun war natürlich nicht mein Ziel. Es war sehr schwierig, das Auto für das Qualifying auszubalancieren. Ich habe etwas ausprobiert, was letztlich nicht wirklich funktioniert hat. Wir versuchen das Beste daraus zu machen, aber es ist offensichtlich, dass wir Schwierigkeiten haben, unser Auto schnell genug weiterzuentwickeln. Dennoch bin ich mir sicher, dass wir bald wieder obenauf sein werden. Außerdem bin ich zuversichtlich, dass wir hier am Sonntag mit einer guten Strategie Punkte holen können.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):

Wir sind natürlich enttäuscht über diese Startplätze. Es gab keinerlei gravierenden mechanischen Probleme an den Autos, und wir hatten uns mehr erhofft. Jetzt werden wir uns zusammensetzen und unsere Rennstrategie sorgfältig entwickeln, um im Rennen Punkte zu sammeln.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Michael Schumacher hat im heutigen Qualifying erneut seine Klasse demonstriert und ist damit auch für das Rennen der eindeutige Favorit. Hinter der ersten Startreihe geht es sehr eng zu mit sieben Fahrern innerhalb von drei Zehntelsekunden. In diesem Feld sind Juan Pablo und Ralf etwas unglücklich auf den Plätzen acht und neun gelandet. Wir hatten gehofft, weiter vorn zu stehen, aber beide Fahrer waren mit ihrem Auto im zweiten Qualifying nicht voll zufrieden. Wir müssen jetzt versuchen, den Boden im Rennen wieder gut zu machen.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten
Alt 31.05.2004, 10:18     #29
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.178

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Großer Preis von Europa – RENNEN 30. Mai 2004

Wetter: trocken, Sonne, Wolken; 21-22°C Luft, 34-40°C Asphalt, 30-33% Luftfeuchtigkeit

Nürburg (DEU). Für beide Piloten des BMW WilliamsF1 Teams hatte eine Kollision in der ersten Kurve des GP Europa auf dem Nürburgring Konsequenzen: Für Ralf Schumacher war das Rennen beendet, Juan Pablo Montoya wurde durch den nötigen Reparaturstopp ans Ende des Feldes zurückgeworfen. Er holte schließlich vom 18. auf den achten Platz auf.

Juan Pablo Montoya: 8.

Chassis: FW26 06

Schnellste Runde: 1.31,424 min in Rd. 43 (achtschnellste insg.)


Mein Start war zunächst gut. In der ersten Kurve hat Rubens dann recht früh gebremst. Ralf und ich mussten ebenfalls heftig bremsen, bei uns beiden haben die Räder blockiert. Ralf wählte die Außenbahn, ich blieb hinter Rubens. Im weiteren Kurvenverlauf tauchte Panis auf der Innenbahn auf. Er traf mein Vorderrad und hat mich so in Ralfs Auto geschickt. Eine Haarnadel unmittelbar nach dem Start ist immer problematisch. Danach war es hart, noch den einen Punkt zu erkämpfen, da wäre mehr drin gewesen.

Ralf Schumacher: Unfall und Ausfall in Runde 1

Chassis: FW26 07


In der ersten Runde aus dem Rennen zu sein, das wünscht sich keiner. Der Unfall mit Juan Pablo war sehr unglücklich. Er hat am Ende der Geraden einfach ein bisschen zu spät gebremst, weil er versucht hat, Positionen zu gewinnen. Ich bin hundertprozentig sicher, dass er den Zusammenstoß nicht beabsichtigt hat, und deshalb mache ich ihm auch keinen Vorwurf. Es war ein normaler Startunfall. Es tut mir leid, dass ich dann auch noch Cristiano Da Matta getroffen und mit aus dem Rennen gerissen habe. Aber ich hatte keine Chance, das zu verhindern, nachdem Juan mein Auto erst am Heck und dann an der Front getroffen hatte. Heute ist der Unfall frustrierend. Aber ich garantiere, dass wir weiter kämpfen werden.

Sam Michael (Technical Director, WilliamsF1):

Nach der ersten Kurve hatten wir schon ein Auto verloren, Ralf war draußen. Für mich sah die Situation aus wie ein klassischer Startunfall. An Juans Auto war der Frontflügel beschädigt, er kam nach der ersten Runde an die Box. Wir haben eine neue Fahrzeugnase montiert und das Rennen mit 35 Sekunden Rückstand fortgesetzt. Ab dann haben wir darum gekämpft, doch noch in die Punkte zu fahren, was ja auch geklappt hat. Aber ich bin sicher, dass wir heute sehr viel konkurrenzfähiger gewesen wären, wenn beide Autos die erste Kurve unbeschadet überstanden hätten.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Die Startpositionen acht und neun waren nicht die beste Voraussetzung, das hat sich mit der Startkollision unserer Fahrer bestätigt. Eine solche Situation ist ärgerlich für das Team. Das passierte nach Indianapolis 2002 nun zum zweiten Mal, das ist zwei Mal zu viel. Andererseits muss man sehen, dass die erste Kurve hier geradezu dazu einlädt. Sie erlaubt vier bis fünf verschiedene Linien für die An- und Ausfahrt, nur an der engsten Stelle haben maximal zwei Autos nebeneinander Platz.

- Test in Silverstone: 1. Juni Marc Gené, 1.-3. Juni Antonio Pizzonia, 2. und 3. Juni Montoya

- Test in Monza: 1.-3. Juni Ralf Schumacher
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2004, 15:34     #30
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.178

Aktuelles Fahrzeug:
E63 645Ci, E36 318i Cabrio, E39 523i Touring
Großer Preis von Kanada, 11.-13. Juni 2004 - VORSCHAU

Die Reise über den Atlantik lohnt sich. Binnen acht Tagen werden in Nordamerika die Großen Preise von Kanada (13. Juni) und der USA (20. Juni) ausgetragen. Unter den erschwerten Bedingungen dieser unmittelbar aufeinander folgenden GP geht die erste Saisonhälfte der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2004 zu Ende, es sind die Rennen acht und neun von 18.

Auf dem 4,361 Kilometer langen und anspruchsvollen Circuit Gilles Villeneuve in Montréal hatte das BMW WilliamsF1 Team 2001 seinen zweiten von mittlerweile neun gemeinsamen Siegen gefeiert.

Nach Testfahrten in Monza und in Silverstone fährt das BMW WilliamsF1 Team nun mit einigen neuen Komponenten für den FW26 zu den beiden Rennen in Nordamerika.

Juan Pablo Montoya:

Vor uns liegen die nächsten beiden GP im Doppelpack, dass sie nicht in Europa stattfinden, macht die Aufgabe für alle noch einmal schwerer. Zur Vorbereitung haben wir hart gearbeitet bei Tests in Silverstone und Monza. Die Strecken in Kanada und in den USA erfordern viel Motorleistung und relativ wenig Abtrieb. Wir sollten dafür gut aufgestellt sein, denn wir haben immer noch einen sehr guten Motor, selbst wenn sich andere Teams im Vergleich zum Vorjahr gesteigert haben. Das BMW WilliamsF1 Team war immer recht stark auf dem Circuit Gilles Villeneuve. Die Strecke scheint unserem Paket zu liegen, und ich freue mich auf die Überholmöglichkeiten dort. Es ist ein sehr technischer Kurs, man muss seine Linie sehr präzise wählen und sehr bedacht mit seinem Auto umgehen. Das alles verspricht viel Fahrspaß. Jeder im Team arbeitet mit Vollgas, und wir hoffen, dass wir bei den beiden Überseerennen eine Trendwende bei unseren Leistungen erreichen können.

Ralf Schumacher:

Auch wenn es zuletzt nicht so gut für mich gelaufen ist, freue ich mich sehr auf den Trip nach Nordamerika. Speziell in Montréal fühle ich mich immer sehr wohl. Ich mag die Stadt, die Leute und vor allem die Rennstrecke. Auch unserem Auto müsste der Kurs liegen, zumindest haben wir dort in den vergangenen Jahren oft gut abgeschnitten. Ich bin überzeugt davon, dass wir durch die intensiven Tests in Silverstone und Monza nach dem GP Europa bestens gerüstet sind, um einen Schritt nach vorn zu machen. Wie groß der ausfallen wird, weiß ich allerdings nicht. Jedenfalls lasse ich mich durch den verkorksten Saisonstart nicht irritieren: Ich blicke nicht zurück, nur nach vorn. Ich denke ab jetzt nur noch von Rennen zu Rennen und werde jeweils das Beste aus der Situation machen.

Sam Michael (Technical Director WilliamsF1):

In der Woche nach dem Nürburgring-Rennen hat das Team parallel in Silverstone und in Monza getestet. Alle unsere Fahrer haben dabei mitgewirkt, um die Entwicklung des FW26 weiter voranzutreiben. Mit Ralf haben wir uns in Monza auf Bremsen, Reifen und Aerodynamik konzentriert, in Silverstone standen Arbeiten an der Traktionskontrolle, Reifentests und die Fahrzeugabstimmung im Vordergrund. Dort waren Juan Pablo, Marc Gené und Antonio Pizzonia im Einsatz.

Die Rennstrecke in Montréal erfordert geringe bis mittlere Abtriebswerte. Für relativ geringe Kurvengeschwindigkeiten ist es entscheidend, das richtige Maß an Abtrieb zu finden. Es werden insgesamt hohe Anforderungen an das Bremsverhalten, die Traktion, die Aerodynamik und die Motorleistung gestellt. Es gibt auf dem Cicuit Gilles Villeneuve mehr Überholmöglichkeiten als auf manch anderer Rennstrecke, von daher sollte es ein spannendes Rennen werden. Auch das Safety Car kam dort schon häufiger zum Einsatz, wir müssen eine gute Rennstrategie entwickeln.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):

Außer einer effizienten Aerodynamik und hervorragenden Bremsen ist auf den langen Geraden des Circuit Gilles Villeneuve auch der BMW P84 Motor extrem gefordert. Das gilt einerseits hinsichtlich der Standfestigkeit, zumal in Montréal durchaus mit sommerlichen Temperaturen zu rechnen ist. Andererseits ist auch maximale Leistung gefragt. Für beide Anforderungen sollten wir gut gerüstet sein. Nachdem wir seit Imola die Qualifying-Drehzahl und -Leistung auch im Rennen voll umsetzen, hat die Weiterentwicklung des Motors begonnen. Im Mittelpunkt steht dabei die Leistungssteigerung, daneben befassen wir uns gemeinsam mit WilliamsF1 mit Fahrbarkeit, Traktionskontrolle und Startverhalten. Diese Themen standen auch auf dem Testprogramm der vergangenen Woche in Monza und Silverstone.

Nordamerika ist der bedeutendste Überseemarkt für BMW. Der Andrang von Fans und Freunden der Marke auch aus den USA ist in Montréal groß, und das nicht nur an der malerisch gelegenen Rennstrecke. Am Samstagabend gibt es in der Innenstadt traditionell ein Straßenfest von BMW Kanada, die BMW M Night. Für die Teams und für die Fans ist Montréal immer wieder ein besonderes Erlebnis.

Zahlen und Fakten
  • Nach dem Doppelpack Monaco-Nürburgring erfordern nun zwei Grands Prix binnen acht Tagen in Nordamerika eine ausgeklügelte Logistik. WilliamsF1 verfrachtet, exklusive der Chassis, 23 Tonnen Material für die Reise über den Atlantik. Hinzu kommen pro Rennen sieben Tonnen Fracht von BMW, wozu auch zwei Mal sechs Motoren gehören.
  • Einiges an Material, darunter die Boxenausstattung, wird direkt von Montréal nach Indianapolis geflogen. Dort trifft Dienstag die erste Lieferung ein, Mittwoch kommen die Chassis an. Es bleiben dann gerade einmal anderthalb Tage zum Fahrzeugaufbau.
  • Als Neuteile werden etwa Lenkung, Fahrwerks- und Aufhängungsteile, Getriebe und Motoren von den Fabriken in Grove bzw. München separat zu den GP Kanada und USA geschickt.
  • Die Stadt Montréal wurde, benannt nach dem Berg Mont Royal, 1642 als Ville-Marie-de-Montréal von französischen Entdeckern gegründet. Montreal ist die Hauptstadt der französischsprachigen Provinz Quebec und liegt zwischen einem Mündungsarm des Ottawa River und dem Sankt-Lorenz-Strom. Die Stadt zählt 1,02 Millionen Einwohner. In der Stadt herrschen extrem kalte Winter, in den freundlichen Sommern sprühen die Bewohner geradezu vor Unternehmungslust.
  • Das Gelände auf der Insel Notre Dame, wo die nicht permanente Rennstrecke liegt, war 1967 Schauplatz einer Weltausstellung und 1976 Austragungsstätte für die Olympischen Spiele. Das Formel-1-Fahrerlager liegt am ehemaligen Ruderbecken.
  • 2004 wird der 36. Große Preis von Kanada ausgetragen und zwar zum 26. Mal in Montréal. 1967 fand der erste Kanada GP in Mosport statt, dort folgten noch sieben weitere. Mont-Tremblant war zwei Mal GP-Schauplatz.
  • Seit 1978 fährt die Formel 1 in Montréal, die Strecke wurde nach dem Sieger des Auftaktrennens benannt, nach dem Kanadier Gilles Villeneuve.
  • Die Streckenlänge beträgt 4,361 Kilometer, die Renndistanz 305,270 Kilometer (70 Runden).
  • Der Start erfolgt am Sonntag, dem 13. Juni 2004, um 12.30 Uhr Ortszeit, das entspricht 18.30 Uhr in Deutschland.
  • Im Vorjahr erlebte das BMW WilliamsF1 Team beim GP von Kanada ein erfolgreiches Wochenende: Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya belegten vor 112.000 Zuschauern die Plätze zwei und drei hinter Weltmeister Michael Schumacher (Ferrari). Im Qualifying hatten beide BMW WilliamsF1 Team Piloten den Sprung in die erste Startreihe geschafft. Ralf Schumacher eroberte die Poleposition in 1.15,529 Minuten, Montoya qualifizierte sich in 1.15,923 Minuten für den zweiten Startplatz. Fernando Alonso fuhr 2003 im Renault die schnellste Rennrunde in 1.16,040 Minuten. Den Rundenrekord hält seit 2002 Montoya mit 1.15,960 Minuten.
  • WilliamsF1 hat in Kanada sechs GP (1979, 80, 86, 89, 93 und 96) gewonnen, BMW zwei (1982 und 84). 2001 gelang der deutsch-englischen Partnerschaft in Montréal der erste gemeinsame Sieg.
Mit 36 Punkten belegt das BMW WilliamsF1 Team nach sieben von 18 Grands Prix Platz vier in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft"Heinrich von Kleist
Mit Zitat antworten
Antwort Zurück BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > Motorsport > BMW Motorsport News

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist an.

Gehe zu








Alle Partner anzeigen - hier klicken

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 12:37 Uhr.