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Alt 20.10.2003, 20:51     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Alle Infos zum neuen BMW Sechser Coupé

Das neue BMW 6er Coupé.

1. Weltpremiere für den neuen 6er von BMW. (Kurzfassung)

2. Die wichtigsten Innovationen und Ausstattungen.

3. Der neue 645Ci. (Langfassung)

4. Das Design: Emotionen begeisternd in Form gebracht.

5. Der Antrieb: Üppige Kraft agil auf die Straße gebracht.

6. Das Fahrwerk: Mit Aktivlenkung noch agiler.

7. Die Karosserie: Intelligenter Leichtbau für eine neue Dimension der Dynamik.

8. Die Ausstattung: Assistenzsysteme für Dynamik, Komfort und Sicherheit.

9. Die passive Sicherheit: Spitze in Sachen Sicherheit.

10. Die Telekommunikation:Innovationen für Information, Kommunikation und Unterhaltung.

11. Die BMW Coupé-Tradition: Der 6er und seine prominenten Vorfahren.

12. Die Positionierung der neuen BMW 6er Serie.

13. Die Produktion des neuen 6ers.

14. Technische Daten.

15. Leistungs- und Drehmoment-Diagramm.

16. Außen- und Innenabmessungen.

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1. Weltpremiere für den neuen 6er von BMW.Vorhang auf für das große Coupé 645Ci.(Kurzfassung)

Leidenschaftlich, elegant, kraftvoll – die Synthese aus diesen Attributen heißt 645Ci. Der neue BMW markiert die Spitze in der Klasse der großen Coupés.

Mit seinen edlen, langgestreckten Proportionen bekennt sich der neue 6er zur Automobilgattung des klassischen – also: sportlich-eleganten – Coupés. Die dynamische Erscheinung lässt schon auf den ersten Blick seine außergewöhnliche Fahragilität erahnen. Und tatsächlich: Der Achtzylinder_motor ermöglicht im Zusammenwirken mit dem überragenden Fahrwerk, der innovativen Aktivlenkung und den modernsten Fahrassistenzsystemen wie der Wankstabilisierung Dynamic Drive oder dem Fahrstabilitätsprogramm DSC ein beeindruckendes, zugleich kraftvolles wie kultiviertes Fahrerlebnis. Denn trotz aller Sportlichkeit kommt bei diesem automobilen Vollblüter der Fahrkomfort nicht zu kurz: Als vollwertiges 2+2-Coupé bietet der 645Ci allen vier Passagieren ein für Coupé-Verhältnisse größtmögliches Maß an Sitzkomfort, luxuriöser Ausstattung und elegantem Ambiente. Gepaart mit einer außergewöhnlichen Praxisorientiertheit, wozu auch die sprichwörtliche Sicherheit des neuen 6ers gehört.

Aus richtungsweisender Technologie, faszinierendem Styling und perfekter Kundenorientierung offeriert der neue 6er somit seinen Passagieren einen dynamischen Fahrspaß, der die Maßstäbe setzt im Marktsegment der luxuriösen Sportcoupés.

Das Außendesign: kraftvoll – spannend – emotional.

Der 645Ci zeigt sich auffallend präsent. Seine Charakterlinien fließen ohne Anfang und Ende und verbinden Front, Seite und Heck zu einem harmonisch skulpturhaften Ganzen. Die gewölbten Flächen signalisieren Kraft und schüren pure Emotion. Daraus baut sich ein optisches Spannungsfeld auf, das keine Langeweile zulässt. Denn die Form ist nicht nur die eines mustergültigen Coupés. Sie verleiht dem neuen 6er zugleich einen sehr eigenständigen, ästhetischen Charakter.

Der Formensprache eines klassischen Coupés folgend, erstreckt sich die Fronthaube sehr lang, um dann in die kürzere, flache Dachlinie der leicht nach hinten versetzten Fahrgastzelle überzugehen. Sportlich, und darin einem typischen Gran Turismo Sportwagen ähnelnd, präsentiert sich schließlich das markante Heck mit dem integrierten Spoiler.

Im Interieur dynamische Harmonie.

„Dynamische Harmonie“ ist der dem Interieur zugrunde liegende Leitgedanke. Dynamik bezieht sich dabei auf die Spannungen und Bewegungen der Flächen und Linien. Harmonie steht für die Art und Weise, wie Flächen und Linien sich wechselseitig unterstützen und zueinander in Beziehung stehen.

Die Innenraumgestaltung unterstützt maßgeblich das Gefühl BMW typischer „Freude am Fahren“. Der unter der Frontscheibe beginnende Windlauf zieht sich optisch in dynamischem Schwung auf beiden Seiten bis in die Tür hinein und umspannt dort die Armauflagen. Fahrer und Beifahrer sitzen im Zentrum dieser spannungsvollen Bewegung und spüren deren Solidität und Gediegenheit ausstrahlende Wirkung. Eine nicht minder prägende Vorwärtsdynamik erzeugt eine ähnlich spannungsvolle Linie in der Mittel_konsole. Sie hat ihren Ursprung in der Instrumententafel, verläuft diagonal über die Mittelkonsole, um die Auflage herum und bis zu den Rücksitzen.

Das Interieurdesign korrespondiert so perfekt mit dem attraktiven Außendesign des neuen 6ers. Außen wie innen und aus jedem Blickwinkel ist er ein Gesamtkunstwerk, das die exklusive und sportliche Aussage der traditions_reichen 6er-Modellreihe der Marke BMW in außergewöhnlich geschlossener Weise unterstreicht.

Edle Materialien und harmonische Farben schaffen ein luxuriöses Ambiente.

Edle und perfekt verarbeitete Materialien aus Leder, Holz und Metall sowie eine sensitive Auswahl aufeinander abgestimmter dezenter Farben schaffen im Fahrgastraum ein luxuriöses Ambiente, ohne dabei die Funktionalität zu vernachlässigen. BMW typisch ist das Cockpit fahrerorientiert: Alle für den Fahrer unmittelbar wichtigen Funktionen sind ergonomisch richtig am oder um das Lenkrad herum platziert. Fast alle sowohl für den Fahrer als auch für den Beifahrer relevanten Funktionen befinden sich, ebenfalls schlüssig zusammengefasst, im Bereich der Mittelkonsole. Dennoch wirkt der Innenraum mit den wenigen sichtbaren Schaltern und Bedienelementen sehr beruhigt. Dies ist ein Verdienst vor allem des Controllers, mit dem als zentralem Bedienelement via Control Display nahezu sämtliche Komfortfunktionen des 6ers aktiviert und gesteuert werden können. Er befindet sich in Verlängerung der höhenverstellbaren Armlehne, so dass der Arm stets ruhig aufliegt, was den Komfort und die Zielsicherheit der Bedienung deutlich erhöht.

Fahrer- und Beifahrersitz mit Memory-Funktion serienmäßig.

Der Ergonomie entgegen kommen die serienmäßigen elektrischen Fahrer- und Beifahrersitze mit dreifacher Memory-Funktion. Sie sind mit hochwertigem Dakota-Leder bezogen. Der als Sonderausstattung erhältliche und ebenfalls elektrisch verstellbare Sportsitz ist straffer gepolstert und bietet vor allem im fahrdynamischen Bereich eine noch bessere Körperabstützung sowie eine verstellbare Oberschenkelauflage.

Ein vollwertiges 2+2-Coupé.

Für Coupé-Verhältnisse sitzen sogar die Mitfahrer im Fond in der „ersten Reihe“. Denn obwohl Coupés typischerweise eine flachere Dachlinie aufweisen als Limousinen, finden auch Erwachsene im Fond des 6ers ausreichende Platzverhältnisse vor, um die Mitfahrt im neuen BMW Coupé zu genießen. In den beiden tief ausgeformten Ledersitzen, die durch ein erhöhtes Kissen voneinander getrennt sind und den ebenfalls ausgeformten Lehnen finden auch sie einen guten Seitenhalt.

Beide Fondsitzplätze sind dank der komfortablen Einstieghilfe an Fahrer- und Beifahrersitz leicht und ohne Verrenkungen zu erreichen. Auch dadurch beweist sich der neue 6er als ein vollwertiges 2+2-Coupe für alle Gelegenheiten. Eine weitere praktische Seite des 645Ci ist das beachtliche Gepäckraumvolumen von 450 Litern: Ein Set aus je einem großen, mittleren und kleinen Hartschalenkoffer oder ein großer Koffer und zwei 46-Zoll-Golfbags passen in den üppig dimensionierten Kofferraum.

Großes Panoramadach aus Glas.

Ein Lichtblick der besonderen Art ist das außergewöhnlich große Panorama- Hubdach aus Glas, vermittelt es dem Innenraum doch ein großzügiges, helles Ambiente. Neben seiner beachtlichen Durchsichtsfläche von 806 mal 578 Millimetern zeichnet sich dieses Glasdach durch einen elektrisch verschiebbaren Innenhimmel aus, der wegen seiner Aluminium-Sandwich-Bauweise einen hohen Klima- und Geräuschkomfort gewährleistet, die Kopffreiheit der Insassen wird dabei kaum beeinträchtigt.

V8 für dynamisches Fahrvergnügen jenseits allen Zweifels.

Der neue 6er löst nicht nur durch sein Design pure Emotionen aus. Ebenso erzeugt der sensationelle 4,4 Liter-Achtzylindermotor bei Freunden kultivierter Motoren wahrhafte Leidenschaft. Seine 245 kW/333 PS Leistung und 450 Newton_meter maximales Drehmoment entheben den 645Ci jeder Diskussion um Fahrleistungen und Laufkultur. Dies belegt auch die an BMW für den V8 verliehene Auszeichnung „International engine of the year 2002“ Award.

Durch die stufenlose Verstellung praktisch aller relevanten Parameter wie Ventilsteuerzeiten (Bi-VANOS), Ventilhub (VALVETRONIC) und sogar der Saugrohrlänge passt sich der Achtzylinder perfekt jeder Situation an. Der Kunde profitiert vom technischen Meisterwerk aus München in Form höchster Leistung und dem für einen Achtzylindermotor günstigen Kraftstoffverbrauch von 11,7 Litern Superbenzin Plus je 100 Kilometer für das Handschaltgetriebe. Fast überflüssig zu erwähnen, dass das neue BMW Coupé die derzeit strengste Emissionsstufe EU4 erfüllt, die der Gesetzgeber erst ab dem Jahr 2005 für Neuwagen vorschreibt. In Deutschland und Schweden bedeutet dies die Zulassung des BMW 645Ci zu einem reduzierten Steuersatz. In den USA erreicht er das Abgaslimit LEV.

Mit dem serienmäßigen Sechsgang-Handschaltgetriebe oder dem optionalen Sechsgang-SMG-Getriebe, bei dem – wie in der Formel 1 – mittels Schaltwippen am Lenkrad oder per Schalthebel und ohne Kupplungspedal geschaltet wird, brilliert der BMW 645Ci mit Fahrleistungen, wie sie nur wenige reinrassige Sportwagen vorweisen. 250 km/h Höchstgeschwindigkeit (elektronisch abgeregelt) und der Spurt von 0 auf 100 km/h in 5,6 Sekunden belegen es.

Dynamik pur – dies gilt selbstverständlich ohne Einschränkung auch für das optionale Sechsgang-Automatikgetriebe. Es verbindet sportliches Fahren und komfortablen Gangwechsel auf in dieser Fahrzeugklasse noch nicht da gewesenem Niveau: In nur 5,8 Sekunden beschleunigt der 645Ci von 0 auf 100 km/h; der Verbrauch beträgt 10,9 l/100 km im europäischen Fahrzyklus.

Auf Tastendruck noch mehr Sportlichkeit.

Bei allen Getrieben ändert das Drücken der FDC-Taste (Fahr Dynamic Control) die Gesamtfahrzeug-Charakteristik noch weiter zu einer betonten Sportlichkeit. Gleichzeitig werden Komforteigenschaften zurückgenommen. Konkret reagiert der Motor mit stärkerer Beschleunigung bei gleicher Gaspedalstellung. Wird das Gaspedal gedrückt, reagiert der Motor noch progressiver. Beim Automatikgetriebe schaltet FDC erst bei höheren Schaltdrehzahlen in den nächsthöheren Gang. In Verbindung mit dem SMG-Getriebe verkürzen sich die Schaltzeiten noch weiter. Gleichzeitig werden die Lenkkräfte von FDC beeinflusst (nicht bei Aktivlenkung), so dass FDC dem sportlich ambitionierten Fahrer eine noch bessere Lenkungsrückmeldung gewährt.

Sportlich, sicher, komfortabel.

Über jeden Zweifel erhabene Fahrleistungen sind das eine, die Art und Weise, die geballte Kraft auf die Straße zu bringen, das andere. Hier verfügt der neue 6er über ein perfekt auf den sportlichen Charakter des Coupés abgestimmtes Vollaluminium-Fahrwerk. Für die nötige hohe Zielgenauigkeit und präzise Rückmeldung der Lenkung steht die serienmäßige hydraulische Zahnstangenlenkung mit Servotronic. Diese regelt die Lenkunterstützung über eine Kennlinie in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit.

Aktivlenkung für ein noch besseres Handling.

Der sichere und komfortable Fahrspaß, den der 6er schon serienmäßig bietet, ist nur noch mit aktiven Systemen zu steigern. So lässt sich der 645Ci durch die auf Wunsch erhältliche Aktivlenkung bei niedrigem Tempo noch direkter und dadurch deutlich agiler und präziser dirigieren, bei zunehmender Geschwindigkeit hingegen indirekter, was dort zu einem noch besseren und ruhigeren Geradeauslauf führt. Der Fahrer profitiert von dieser Technologie, indem sich der 645Ci wesentlich handlicher fährt, als dies seine Größe zunächst vermuten lässt. Von einem regelrechten „Kart-Gefühl“ darf man sprechen, so sehr steigert die Aktivlenkung die Agilität des Fahrzeugs.

In der Stadt erleichtert die Aktivlenkung vor allem das Ein- und Ausparken: Mit weniger als zwei Lenkradumdrehungen sind die Räder von ganz links nach ganz rechts eingeschlagen. Im Hochgeschwindigkeitsbereich gewährleistet die indirektere Übersetzung hingegen ein souveränes und entspanntes Fahren.

Die Aktivlenkung verfügt auch über eine Gierratenregelung und ist mit dem DSC-System vernetzt. So kann sie frühzeitig für leichte Korrekturen über den Lenkwinkel der Vorderräder stabilisierend eingreifen. Dadurch reduziert sie die spürbaren Eingriffe durch DSC im unteren Ansprechbereich. Aktivlenkung und DSC ergänzen sich also ideal.

Modernste Regelsysteme assistieren dem sehr guten Fahrwerk.

Ausgestattet mit den modernsten BMW Fahrwerksregelsystemen kommt der Fahrer des neuen BMW Coupés in den Genuss aller wichtigen Fahrwerks_assistenzsysteme von BMW, die das ohnehin sehr gute Fahrwerk des 645Ci nochmals verbessern. Zum einen ist dies die Dynamische Stabilitäts Control (DSC), die zusammen mit dem Antiblockiersystem ABS sowie Cornering Brake Control (CBC) speziell auf rutschigem Untergrund einzelne Räder gezielt abbremst, um ein Ausbrechen des Fahrzeugs zu verhindern. Zum anderen ist es das „mitdenkende“ Fahrwerkssystem Dynamic Drive, das die Wankneigung der Karosserie bei Kurvenfahrten fast völlig ausgleicht.

Mehr Fahrdynamik durch konsequenten Leichtbau.

Einen wesentlichen Beitrag zum herausragend guten Fahrkomfort bei gleichzeitig begeisternder Dynamik leistet der im großen Coupé konsequent angewandte Leichtbau, der sich vor allem in einer neuartigen Aluminium-Stahl-Mischbauweise der Karosserie niederschlägt. Mit dem gegenüber Stahl erheblich leichteren GewichtsReduziertenAluminiumVorderwagen (GRAV), der Heckklappe aus dem Glasfaser-Verbundstoff SMC (Sheet Moulding Compound), den Seitenwänden aus Thermoplast vorne sowie Fronthaube und Türen aus Aluminium und vielen weiteren gewichtssparenden Detailver_besserungen konnte das Eigengewicht des 645Ci auf 1615 Kilogramm gebracht und auch die BMW typische Achslastverteilung von nahezu 50:50 realisiert werden. Das Vollaluminium-Fahrwerk des großen Coupés verfügt so über hervorragende Ausgangsbedingungen für seine weit über dem Klassenniveau angesiedelten Fahreigenschaften, insbesondere was sein extrem präzises Ansprechverhalten angeht.

Adaptives Kurvenlicht für noch mehr Sicherheit.

Das ohnehin sehr gute Bi-Xenon-Licht, über das der 645Ci serienmäßig verfügt, wird durch die Sonderausstattung Adaptives Kurvenlicht noch einmal wesentlich verbessert: Seine beweglichen Scheinwerfer können den Straßenverlauf und die Umgebung um bis zu 90 Prozent besser ausleuchten. Hierzu erhält das Steuergerät von Fern- und Fahrlicht über das Bordnetz

des neuen Coupés stets aktuelle Informationen zu Lenkwinkel, Gierrate und Geschwindigkeit und schwenkt in Fahrt mittels Elektromotor die Bi-Xenon-Scheinwerfermodule in beide Richtungen. Das Adaptive Kurvenlicht erhöht somit die Sicherheit bei nächtlichen Kurvenfahrten.

Mit dem Head-Up Display hat der Fahrer das Wichtigste immer im Blick.

Die Innovation Head-Up Display projiziert wichtige fahrerrelevante Informationen während der Fahrt ins direkte Sichtfeld des Fahrers. Hierzu zählen unter anderem die aktuelle Geschwindigkeit, Navigations_hinweise, Temporegelungen und Check-Control-Meldungen. Das virtuelle Bild baut sich scheinbar vor dem Fahrer auf der Fahrbahn auf und ermöglicht ein noch ermüdungsfreieres und damit noch sichereres Fahren, nicht zuletzt auch deshalb, weil der Fahrer den Blick nicht mehr vom Verkehrsgeschehen abwenden muss.

Innovatives Spracheingabesystem – und der 6er gehorcht aufs Wort.

Wie das Head-Up Display erweitert das innovative Spracheingabesystem des 645Ci die von BMW iDrive genannte Bedienphilosophie für noch mehr Fahrkomfort und Sicherheit. Es ist in Kombination mit der Sonderausstattung Navigationssystem Professional und dem Car Communication Computer (CCC) erhältlich. Kern des Spracheingabesystems ist die Möglichkeit, alle wesentlichen iDrive-Komfortfunktionen während der Fahrt per Spracheingabe anwählen zu können, also den Blick nicht vom Verkehrsgeschehen abwenden zu müssen. Fast alle Displayanzeigen können so via Sprache aktiviert werden. Dabei arbeitet das System sprecherunabhängig, wodurch ein zeitaufwändiges Training auf die eigene Stimme entfällt. Ebenso liest eine intelligente Sprachausgabe („Text-to-Speech“) auf Wunsch empfangene E-Mails, SMS-Mitteilungen, Radiosendernamen oder Auswahllisten vor. Mittels definierter Kurzbefehle ist auch ein tieferer Einstieg in die umfassenden iDrive-Funktionen möglich. Last but not least ermöglicht das Control Center dem Fahrer, auch auf die Dienste des BMW online Portals zuzugreifen, das ausgewählte internetbasierte Leistungen bereitstellt.

Audio-System in HiFi-Qualität.

Zum Hörgenuss verhilft den Insassen des neuen BMW Coupés die serienmäßige HiFi-Anlage mit insgesamt acht Lautsprechern, wovon die beiden Zentralbässe an die Seitenschweller gekoppelt sind, um das nötige Gehäusevolumen zu erzielen. Dieses von BMW patentierte Verfahren verwendet den Schweller also als Klangkörper, wodurch die Tiefton_wiedergabe im gesamten Fahrzeug verbessert wird.

Mit dem optionalen TOP HiFi-System und seinen insgesamt 13 Lautsprechern wird der neue 6er schließlich zum Konzertsaal auf Rädern. Hier sorgen der zusätzlich in der Instrumententafel positionierte Centerlautsprecher sowie das so genannte LOGIC7 Equalizer Konzept für ein besonders authentisches räumliches Klangbild in Studioqualität auf allen Sitzplätzen, und dies unabhängig vom verwendeten Audioformat.

Oberklasse-Coupés haben bei BMW eine lange Tradition.

Luxuriöse Ausstattung auf der einen Seite, bestechendes Design auf der anderen und, über allem, herausragend in Fahrdynamik und Fahrkomfort – fertig ist das perfekte Oberklasse-Coupé, made by BMW. Ein Anspruch aus langer BMW Coupé-Tradition. Man denke nur an solche automobilen Leckerbissen wie das Vorkriegs-Coupé BMW 327 oder den BMW 503 aus den 50er-Jahren. Doch der unmittelbarere Ahn des neuen 645Ci ist natürlich die BMW CS-Reihe, von deren Modellen 2800 CS, 3.0 CS, 3.0 CSi/CSL und 2.5 CS zwischen 1968 und 1975 mehr als 40 000 Fahrzeuge verkauft wurden. Eine wunderbare Erfolgsstory, die von der nachfolgenden 6er-Reihe mit rund 86 000 produzierten Coupés noch getoppt wurde.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein

Geändert von Hermann (20.10.2003 um 21:30 Uhr)
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Alt 20.10.2003, 20:56     #2
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3. Der neue 645Ci.(Langfassung)

Es gibt Automobile mit Leidenschaft! Solche, die direkt ins Herz zielen, weil sie souverän und elegant wirken, attraktiv und temperamentvoll. Das neue Coupé von BMW ist so ein Automobil. Mehr Weltanschauung als Transportmittel, paart der neue 645Ci technische Perfektion mit Exklusivität, sportlichem Charakter und faszinierendem Fahrspaß.

Als mustergültiger Vertreter dieser besonders reizvollen Autogattung Coupé ist der 6er ein typischer BMW. Dynamisch – seine Proportionen aus gestreckter Fronthaube und zurückgesetzter Fahrgastzelle, langem Radstand und kurzen Überhängen signalisieren es. Kraftvoll, wie die muskulösen Wölbungen der Karosserie betonen. Attraktiv setzt ihn das Wechselspiel aus Licht und Schatten immer wieder aufs Neue in ein interessantes Licht. Elegant lassen die harmonisch geschwungenen Linien und die prägende Schulterlinie den 6er fast schwebend leicht erscheinen. Das markante Heck mit der integrierten Abrisskante und den beiden Auspuff-Endrohren links und rechts offenbart schließlich den Leistungssportler im Auto und verkündet reinen Fahrspaß. Ein auf den Punkt trainierter Vollblüter, der auf sein Startzeichen wartet: konzentriert – entschlossen – konsequent.

Dazu passt die Fülle an richtungsweisenden Innovationen, die den neuen 6er auch technologisch ins automobile Oberhaus fahren lassen und zum Maßstab in seiner Klasse machen: Aktivlenkung, Dynamic Drive, SMG-Getriebe, Adaptives Scheinwerferlicht, intelligenter Leichtbau, Head-Up Display, iDrive mit erweiterter Sprachverarbeitung, um nur einige der wichtigsten Innovationen zu nennen.

Das Exterieur: kraftvoll – spannend – emotional.

Der 645Ci präsentiert sich aus allen Blickwinkeln auffallend präsent. Seine starken Charakterlinien fließen weich, ohne Anfang und Ende und verbinden Front, Seite und Heck zu einem harmonisch skulpturhaften, lebendigen und präzisen Ganzen. Die gewölbten Flächen signalisieren Kraft und schüren pure Emotion. Daraus baut sich ein optisches Spannungsfeld auf, das keine Langeweile zulässt. Denn die Form ist nicht nur die eines mustergültigen Coupés. Sie verleiht dem neuen 6er zugleich einen sehr eigenständigen, ästhetischen Charakter.

Gleichwohl passt die Erscheinung des neuen 6ers nahtlos in die aktuelle BMW Designstrategie. Die Grundsätze des so genannten Sculptural Designs werden auch vom Coupé aufgenommen und in einer eigenständigen Art und Weise neu interpretiert. Die Formensprache des 6ers kommt so einer zeitlosen, dreidimensionalen Skulptur gleich, die in der Lage ist, Aufmerksamkeit und Emotionen des Betrachters auf sich zu ziehen, unabhängig von Licht, Ort und Blickwinkel.

Dem Vorbild eines klassischen Coupés folgend, erstreckt sich die Fronthaube sehr lang, um dann in die kürzere, flache Dachlinie der leicht nach hinten versetzten Fahrgastzelle überzugehen. Den flachen, gestreckten Eindruck unterstützen der lange Radstand und die kurzen Überhänge vorn und hinten sowie die prägende Schulterlinie, die den 6er fast schwebend leicht erscheinen lässt. Sportlich, und darin ein typischer Gran Turismo Sportwagen, schließlich das markante Heck mit dem integrierten Spoiler. Hier setzen die Heckleuchten mit den LEDs und Lichtleitstäben, sowie mit ihren integrierten Strömungsabrisskanten aerodynamische und optische Akzente. Nicht zuletzt kehren die beiden ovalen Auspuff-Endrohre der zweiflutigen Auspuffanlage den Leistungssportler im Auto heraus und verkünden reinen Fahrspaß.

Das Interieur: dynamische Harmonie.

„Dynamische Harmonie“ ist der dem Interieur zugrunde liegende Leitgedanke. Dynamik bezieht sich dabei auf die Spannungen und Bewegungen der Flächen und Linien. Harmonie steht für die Art und Weise, wie Flächen und Linien sich wechselseitig unterstützen und zueinander in Beziehung stehen.

Die Innenraumgestaltung unterstützt maßgeblich das Gefühl BMW typischer „Freude am Fahren“. Der unter der Frontscheibe beginnende Windlauf zieht sich optisch in dynamischem Schwung auf beiden Seiten bis in die Tür hinein und umspannt dort die Armauflagen. Fahrer und Beifahrer sitzen im Zentrum dieser spannungsvollen Bewegung und spüren deren Solidität und Gediegenheit ausstrahlende Wirkung. Eine nicht minder prägende Vorwärts_dynamik erzeugt eine ähnlich spannungsvolle Linie in der Mittelkonsole. Sie hat ihren Ursprung in der Instrumententafel, verläuft diagonal über die Mittelkonsole, um die Auflage herum und bis zu den Rücksitzen.

Das Interieurdesign korrespondiert so perfekt mit dem attraktiven Außendesign des neuen 6ers. Außen wie innen und aus jedem Blickwinkel ist er ein Gesamtkunstwerk, das die exklusive und sportliche Aussage der traditionsreichen 6er-Baureihe der Marke BMW in außergewöhnlich geschlossener Weise unterstreicht.

Edle Materialien und harmonische Farben schaffen ein luxuriöses Ambiente.

Edle und perfekt verarbeitete Materialien aus Leder, Holz und Metall sowie eine sensitive Auswahl aufeinander abgestimmter dezenter Farben schaffen im Fahrgastraum ein luxuriöses Ambiente, ohne dabei die Funktionalität zu vernachlässigen. Aufwändig gearbeitete Dekorleisten in Galvanik-Technik oder Holz verleihen dem Coupé eine sehr hohe Wertigkeit. Gleichwohl lässt die Variationsvielfalt der Farben eine sehr individuelle und extravagante Gestaltung durch den Kunden zu. Armauflagen, Zuziehgriffe und der Deckel der Mittelkonsole sind zudem serienmäßig mit Leder bezogen.

BMW typisch ist das Cockpit fahrerorientiert: Alle für den Fahrer unmittelbar wichtigen Funktionen sind ergonomisch richtig am oder um das Lenkrad herum platziert. Fast alle sowohl für den Fahrer als auch für den Beifahrer relevanten Funktionen befinden sich, ebenfalls schlüssig zusammengefasst, im Bereich der Mittelkonsole. Dennoch wirkt der Innenraum mit den wenigen sichtbaren Schaltern und Bedienelementen beruhigt. Ein Verdienst vor allem des Controllers, mit dem als zentralem Bedienelement via Control Display nahezu sämtliche Komfortfunktionen des 6ers aktiviert und gesteuert werden können. Er befindet sich in Verlängerung der höhenverstellbaren Mittelarmlehne, so dass der Arm stets ruhig aufliegt, was den Komfort und die Zielsicherheit der Bedienung deutlich erhöht.

Die Mittelkonsole bietet zwei großzügige Ablagemöglichkeiten in Form von zwei Fächern: Das vordere ist an die Zentralverriegelung angebunden, das hintere bietet die Möglichkeit, den vorderen Cupholder (Sonderausstattung) „unsichtbar“ zu verstauen.

Vordersitze mit Memory-Funktion serienmäßig.

Der Ergonomie entgegen kommt die serienmäßige Ausstattung der Vordersitze mit Memory-Funktion für drei Speichermöglichkeiten. Elektrisch lassen sich Fahrer- und Beifahrersitz in der Länge, Höhe, Sitzneigung und Lehnenneigung verstellen. Zusätzlich manuell eingestellt werden können Höhe und Neigung der Kopfstützen. Schon die Basissitze sind mit hochwertigem Dakota-Leder bezogen, ein Leder, das mit seiner natürlichen Narbung hervorragend dem seriösen Anspruch des 6ers gerecht wird. Es ist in den Farben Schwarz, Cremebeige und Chateau erhältlich.

Der als Sonderausstattung erhältliche und ebenfalls elektrisch verstellbare Sportsitz ist sportlich-straffer gepolstert und bietet vor allem im fahrdynamischen Bereich eine noch bessere Körperabstützung. Die für den Basissitz als Sonderausstattung erhältliche elektrische Lordosenstütze ist im Umfang des Sportsitzes bereits enthalten. Ihr stufenlos regulierbares Luftkammernsystem unterstützt den Passagier, eine orthopädisch einwandfreie Sitzhaltung einzunehmen, so dass dessen Rückenmuskulatur unterstützt und die Wirbelsäule entlastet werden. Eine manuelle Oberschenkel_auflage gehört serienmäßig mit dazu.

Sowohl für Basis- wie Sportsitze ist eine dreistufige Sitzheizung lieferbar. Sie erwärmt innerhalb kürzester Zeit die komplette Körperauflagefläche von Sitz und Lehne inklusive der Wulstbereiche.

Ein vollwertiges 2+2-Coupé.

Für Coupé-Verhältnisse sitzen auch die im 6er hinten Mitfahrenden in der „ersten Reihe“. Denn obwohl Coupés typischerweise eine flachere Dachlinie aufweisen als Limousinen, finden auch Erwachsene im Fond ausreichende Platzverhältnisse für kürzere Strecken vor. In den beiden tief ausgeformten Ledersitzen – die durch ein erhöhtes Kissen voneinander getrennt sind – und den ebenfalls ausgeformten Lehnen finden sie einen guten Seitenhalt. Beide Fondsitzplätze sind dank der komfortablen Einstiegshilfe an Fahrer- und Beifahrersitz leicht und ohne Verrenkungen zu erreichen. Auch dadurch beweist sich der neue 6er als ein vollwertiges 2+2-Coupé für alle Gelegenheiten.

Eine weitere praktische Seite des 645Ci ist das beachtliche Gepäckraum_volumen von 450 Litern: Ein Set aus je einem großen, mittleren und kleinen Hartschalenkoffer oder ein großer Koffer und zwei 46-Zoll-Golfbags passen in seinen Kofferraum. Für Wintersportler ermöglicht der Skisack im Mittelteil der Fondrücksitzlehne die Mitnahme von zwei Paar Ski oder einem Snowboard. Mit 4,8 Liter großem Handschuhfach, Fächern in den Türen, Netzen an den Sitzen und weiteren Ablagen und Fächern bietet der 6er allen Insassen ein vielfältiges und praktisch nutzbares Stauraumangebot. Dies gilt erst recht für das zweigeteilte und abschließbare Ablagefach unter der Mittelarmlehne, in dem auch das Telefon griffgünstig und bei Bedarf sicher verwahrt werden kann.

Großes Panoramadach aus Glas.

Ein Lichtblick der besonderen Art ist das außergewöhnlich große Panorama- Hubdach aus Glas, vermittelt es dem Innenraum doch ein großzügiges, helles Ambiente. Neben seiner beachtlichen Durchsichtsfläche von 806 mal 578 Millimetern zeichnet sich dieses Glasdach durch einen elektrisch verschiebbaren Innenhimmel aus, der wegen seiner Aluminium-Sandwich-Bauweise einen hohen Klima- und Geräuschkomfort gewährleistet, ohne dabei jedoch die Kopffreiheit der Insassen zu beeinträchtigen.

Passive Sicherheit auf höchstem Niveau.

In punkto passiver Sicherheit bietet der neue 6er allen Insassen eine hervorragende Crashsicherheit. Er zählt hier selbstverständlich zur absoluten Spitzengruppe.

Um den kompromisslosen Anspruch nach mustergültiger passiver Sicherheit umzusetzen, verfügt der neue 6er über hochbelastbare Trägerstrukturen. Die Deformationslängen im Front- und Heckbereich werden optimal genutzt. Die Frontend-Struktur ist kompatibel ausgelegt, um bei Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern bestmöglichen Schutz zu bieten. Eine extrem steife Fahrgastzelle erhält selbst unter schweren Unfallbedingungen den zum Schutz der Passagiere erforderlichen Innenraum. Dazu gehört auch ein Package, das die maximal mögliche Vorverlagerung der Insassen im Innenraum erlaubt. Das Crashelement der Lenksäule, das sich nach einer definierten Kennlinie verformt, teleskopiert über einen Weg von etwa 80 Millimetern. Beide Maßnahmen senken zusätzlich die Insassenbelastung.

Bestmöglicher Unfallschutz.

Kombiniert mit hocheffizienten Rückhaltesystemen garantiert der neue 6er seinen Passagieren dadurch bestmöglichen Unfallschutz. So sind die Sicherheitsgurte mit Gurtkraftbegrenzern und an den Vordersitzen mit Gurtstrammern ausgerüstet. Für Fahrer und Beifahrer stehen je ein zweistufiger Frontairbag parat. Diese „intelligenten“ Airbags passen ihr Aufblasverhalten der jeweiligen Unfallschwere an, wodurch ein eventuelles Verletzungsrisiko minimiert wird. Der Beifahrer-Airbag ist zudem hinter einer für die Insassen unsichtbaren Aufrisslinie in der Instrumententafel untergebracht, so dass die dynamische Harmonie der Innenraumgestaltung nicht durch die sichtbare Aufrissnaht gestört wird. Je ein Airbag in der Tür und der AHPS-Kopfairbag im Bereich der Seitenfenster komplettieren den Schutz der Frontpassagiere. Dabei reicht der AHPS-Airbag (AHPS=Advanced Head Protection System) in seiner Wirkung weit über herkömmliche ITS-Bags hinaus, verbindet er doch dessen Struktureigen_schaften mit den Vorteilen des flächigen Schutzes eines Segels, das über das gesamte Seitenfenster reicht. Im Fall des Falles schützt dieses Segel den Insassen besser vor Glassplittern und ähnlichem.

Steuerungssystem ASE: optimaler Schutz zur richtigen Zeit.

Unterstützt wird diese Vielzahl aufeinander abgestimmter Sicherheits_komponenten von dem innovativen Sicherheits- und Informationssystem Advanced Safety Electronics (ASE). ASE ist ein zukunftsweisendes vernetztes Airbag-Steuerungssystem mit Lichtwellenleitern, das durch seine dezentralen Satelliten eine genaue Crasherkennung ermöglicht und die Rückhaltesysteme äußerst schnell und zielgerichtet aktiviert. Gleichzeitig bietet es eine große Sicherheit gegen Fehlauslösungen.

Mit dem Head-Up Display hat der Fahrer alles Wichtige im Blick.

Eine wesentliche Neuerung stellt das Head-Up Display dar, eine Bahn brechende Erweiterung der BMW Bedienphilosophie iDrive: Wichtige Informationen, etwa zu Tempo und Navigation, projiziert das Head-Up Display dem Fahrer direkt ins Blickfeld. BMW bietet als einziger europäischer Hersteller diese Technologie für Serienautomobile an. Das Head-Up Display erhöht den Komfort des Fahrers, vor allem aber die Fahrsicherheit, da er den Blick nicht mehr vom Verkehrsgeschehen abwenden muss. Auch eine nasse Straße, Dunkelheit oder Sonneneinstrahlung verschlechtern die Displaydarstellung nicht, da sich die Helligkeit der Anzeige automatisch den jeweiligen Umgebungsbedingungen anpasst.

Der neue 6er gehorcht aufs Wort.

Der neue 6er gehorcht dem Fahrer – und zwar auf´s Wort. Denn integrativer Bestandteil der iDrive-Bedienphilosophie ist das neue optionale Sprach_eingabesystem. In Kombination mit der Sonderausstattung Navigationssystem Professional und dem Car Communication Computer (CCC) können alle wesentlichen iDrive-Komfortfunktionen während der Fahrt per Spracheingabe angewählt werden, indem der Fahrer via Sprachbefehl aus den im Display vorgeschlagenen Alternativen auswählt. Weil der Fahrer dazu den Blick nicht vom Verkehrsgeschehen abwenden muss, erhöht die erweiterte Spracheingabe nicht nur den Komfort, sondern auch die Verkehrssicherheit.

Dabei arbeitet das System sprecherunabhängig, wodurch ein zeitaufwändiges Training auf die eigene Stimme entfällt. Ebenso liest eine intelligente Sprachausgabe („Text-to-Speech“) auf Wunsch empfangene E-Mails, SMS-Mitteilungen, Radiosendernamen oder Auswahllisten vor. Mittels definierter Kurzbefehle ist auch ein tieferer Einstieg in die umfassenden iDrive-Funktionen möglich. Last but not least ermöglicht das Control Center dem Fahrer, auch auf die Dienste des BMW online Portals zuzugreifen, das ausgewählte internetbasierte Leistungen bereitstellt. Wieder wird der Fahrer möglichst wenig vom Verkehrsgeschehen abgelenkt.

Präzise Lenkung mit serienmäßiger Servotronic.

Das hohe Niveau von BMW Automobilen hinsichtlich Fahrfreude, Fahrkomfort und Fahrsicherheit ist zu einem wichtigen Teil der ausgeprägten Zielgenauigkeit des Lenksystems und seiner präzisen Rückmeldung an den Fahrer zu verdanken. Hier steht dem Fahrer des 645Ci mit der serienmäßigen hydraulischen Zahnstangenlenkung mit Servotronic eine überaus aufwändige und moderne Technologie zur Verfügung, bei der die Lenkunterstützung über eine Kennlinie in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit geregelt wird. Dies macht sich für den Kunden – etwa beim Ein- und Ausparken – durch ein sehr komfortables und leichtgängiges Lenken bemerkbar und vermindert bei hohen Geschwindigkeiten die Gefahr des Verreißens der Lenkung, zum Beispiel bei plötzlichen Ausweichmanövern, weil die Servotronic hier die Lenkunterstützung in sinnvoller Weise reduziert. Dennoch löst auch die Servotronic nur bedingt den fundamentalen Zielkonflikt jeder konventionellen und damit passiven Lenkung – die grundsätzliche Entscheidung zwischen Agilität, Stabilität und Komfort. Denn Lenkrad und gelenkte Vorderräder bleiben in einem gleichbleibenden Übersetzungs_verhältnis verbunden (auch wenn dieses mit zunehmendem Radeinschlag progressiver wird).

Die Aktivlenkung steigert den dynamischen Charakter des neuen 6ers.

Diesen Zielkonflikt wirklich lösen kann nur ein aktives Lenksystem wie die BMW Aktivlenkung, die für den neuen 6er als Sonderausstattung angeboten wird. Bei ihr handelt es sich um ein elektronisch gesteuertes Lenksystem mit variabler Lenkübersetzung und variabler Lenkkraftunterstützung. Bei sportlicher Fahrweise bis etwa 120 km/h reagiert das Auto mit einer direkteren Lenkübersetzung deutlich agiler und präziser. Dies wirkt sich vor allem auf schnellen, kurvenreichen Landstraßen oder Passstrecken aus, wo die Aktivlenkung ein Übergreifen am Lenkrad weitgehend überflüssig macht. Der spürbare Gewinn an Handlichkeit und Lenkpräzision durch die Aktivlenkung lässt sich hier zutreffend als „Kart-Feeling“ bezeichnen und steigert gravierend den dynamischen Charakter des neuen 6ers.

In der Stadt erleichtert die Lenkrevolution vor allem das Ein- und Ausparken: Mit weniger als zwei Lenkradumdrehungen sind die Räder von ganz links nach ganz rechts eingeschlagen. Hingegen wird bei zunehmender Geschwindigkeit die Lenkwinkel- und Lenkkraftunterstützung sukzessive reduziert, was dort zu einem noch besseren und ruhigeren Geradeauslauf führt und damit der Fahrstabilität zu Gute kommt. Der Fahrer empfindet dies als spürbare Komfortverbesserung.

Die Aktivlenkung verfügt auch über eine Gierratenregelung und ist mit dem Fahrdynamiksystem DSC vernetzt. So kann sie für leichte Korrekturen des Gierwinkels über den Lenkwinkel der Vorderräder stabilisierend eingreifen. Der Eingriff in die Lenkung erfolgt schneller und ist im unteren Ansprech_bereich von DSC für den Fahrer weniger spürbar als die DSC-Bremseingriffe an den Rädern. Aktivlenkung und DSC ergänzen sich also ideal.

Weil die Aktivlenkung die Möglichkeiten der elektronischen By-Wire-Funktionen mit der einer mechanischen Verbindung vom Lenkrad zum Lenkgetriebe kombiniert, bleibt das Lenksystem im Übrigen in jeder Situation und jederzeit einsatzfähig. Dank der mechanischen Kraftübertragung ist die präzise Lenkungsrückmeldung an den Fahrer in vollem Umfang gewährleistet.

Revolutionäres Adaptives Kurvenlicht.

Das von BMW exklusiv entwickelte Adaptive Kurvenlicht ist eine Revolution in der Lichttechnik von Automobilen: Wie von Zauberhand geführt, strahlen die serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfer in der Sonderausstattung Adaptives Kurvenlicht um die Kurve und leuchten so die Fahrbahn um bis zu 90 Prozent besser aus. Im Unterschied zu anderen Systemen arbeitet das Adaptive Kurvenlicht von BMW in allen Geschwindigkeitsbereichen und sowohl in der Fahr-, als auch in der Fernlichtfunktion. Dabei erhält das Steuergerät über das Bordnetz permanent Informationen zu Lenkwinkel, Gierrate und Geschwindigkeit. Es verarbeitet diese Daten und gibt die entsprechenden Steuerbefehle in Echtzeit an die beiden Stellmotore weiter, die schließlich die Bi-Xenon-Scheinwerfermodule drehen.

Der BMW Achtzylinder ist der beste Motor seiner Klasse.

Das „Herz“ des 645Ci ist der an die sportliche Charakteristik des Coupés angepasste 4,4-Liter-Achtzylindermotor. Er stellt einen Meilenstein des modernen Motorenbaus dar und ist mit dem „International engine of the year 2002“ Award ausgezeichnet, dem „Motoren-Oscar“ der Branche. Zu Recht bescheinigt diese Auszeichnung den BMW Ingenieuren, den besten Motor seiner Klasse entwickelt zu haben.

Seine 245 kW/333 PS Leistung bei 6 100 min–1 und ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern bei bereits 3 600 min–1 entheben ihn jeglicher Diskussion um Fahrleistungen und Laufkultur. Als Beleg dafür mögen die elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h genügen sowie die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer in sportwagengemäßen 5,6 Sekunden für den 645Ci mit Handschaltgetriebe. Hauptsächlich zu verdanken sind solche Spitzenleistungen der stufenlosen Verstellung praktisch aller relevanten Parameter des Achtzylinders wie etwa der Ventilsteuerzeiten (Bi-VANOS), des Ventilhubs (VALVETRONIC) und sogar der Saugrohrlänge, wodurch sich praktisch alle Anforderungen und Fahrsituationen optimal bewältigen lassen. Von dieser kompromisslosen Art der Motorsteuerung profitiert der Kunde auch durch den für einen Achtzylinder-Ottomotor sehr günstigen Kraftstoffverbrauch von11,7 Litern Superbenzin Plus je 100 Kilometer (Automatik 10,9 L/100km), gemessen nach dem neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Auch erfüllt der Achtzylinder bereits die derzeit strengste europäische Emissionsstufe EU4, die der Gesetz_geber erst ab dem Jahr 2005 für Neuwagen vorschreibt. In Deutschland und Schweden bedeutet dies die Zulassung des BMW 645 Ci zu einem reduzierten Steuersatz. In den USA erfüllt das Coupé den Abgasgrenzwert LEV (Low Emission Vehicle). Die mit motornahen Katalysatoren ausgestattete Abgasanlage ist zudem aus langlebigem und komplett verschweißtem Edelstahl gefertigt.

Ein satter, tiefer Sound zeugt von der Potenz des Achtzylinders.

In ihrer zweiten Funktion sorgt die durchgängig zweiflutige Abgasanlage mit den beiden markanten Endrohren für den speziellen V8-Sound des 645Ci. Im Leerlauf kaum hörbar, moduliert der Motor beim Abrufen der Leistungs_reserven die für großvolumige Sportwagenmotoren typische füllige Tonart des Achtzylinders, ohne dabei jemals aufdringlich zu wirken. Vielmehr vernehmen die Insassen den Motor als satten, tiefen Sound, der überzeugend von der Potenz des Triebwerks zeugt und damit das sportliche, dynamische Fahrerlebnis im 645Ci perfekt akustisch unterlegt.

Mit sechs Gängen stets die richtige Übersetzung zur Wahl.

Serienmäßig ist der 645Ci mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet, das konstruktiv für ein Drehmoment von bis zu 600 Nm ausgelegt ist. Die elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h wird mit diesem Getriebe sowohl in der fünften wie in der sechsten Gangstufe erreicht. Der sechste Gang ermöglicht aufgrund der niedrigeren Motordrehzahl eine dynamische Fahrweise selbst bei hoher Geschwindigkeit und bei noch geringerem Innengeräusch. Die Laufverzahnung als Hochverzahnung mit großem Schrägungswinkel und deren optimierte Überdeckung senken zusätzlich die Getriebegeräusche.

Sorgt die sechste Fahrstufe also für ein laufruhiges und kraftstoffeffizientes Fahren bei hohen Geschwindigkeiten, so verantwortet die Getriebespreizung in den niedrigeren Gängen den enorm spurtstarken Antritt des großen BMW Coupés. Der Kunde profitiert von dieser gegenüber einem Fünfgang_getriebe deutlich erhöhten Getriebespreizung durch die Möglichkeit, die Motorleistung jederzeit bestmöglich auszunützen. Die Gänge lassen sich – wie von BMW gewohnt – leicht, exakt und knackig schalten.

SMG-Getriebe: schalten wie in der Formel 1.

Mit dem optionalen Sechsgang-SMG-Getriebe bietet sich dem sportlich ambitionierten Fahrer eine ausgesprochen beneidenswerte Wahl: Gangwechsel mittels Schaltwippen, den so genannten „Paddles“ am Lenkrad – wie in der Formel 1 – oder durch Antippen des Mittelschalthebels. Auf jeden Fall geschieht der Gangwechsel aber ohne Kupplungspedal, weil das SMG-Getriebe als elektrisches „Shift by wire“-System den blitzschnellen Schaltvorgang selbständig ausführt. Die Gangreihenfolge verläuft beim Sequenziellen Manuellen Getriebe grundsätzlich hintereinander. Der Vorteil: Beim Gangwechsel ist ein Verschalten ausgeschlossen. Vor allem aber ist das sequenzielle Schalten schneller als jede andere Handschaltung: In Sekundenbruchteilen ermöglicht es den Gangwechsel und unterstreicht so die dynamischen und sportlichen Qualitäten des neuen 6ers. Zur Individualisierung an die Anforderung des Fahrers können die Schaltzeiten durch Drücken der Taste Fahrdynamik Control (FDC) auf bis zu 0,15 Sekunden verkürzt werden.

SMG erlaubt sogar zu schalten, ohne dabei mit dem Fuß vom Gas zu gehen. Hinzu kommt, dass der Fahrer die Hände auch beim Schaltvorgang stets am Lenkrad lassen kann, denn die Paddles werden nur mit den Fingern bedient – ein großes Plus an Sicherheit, zum Beispiel auf kurvigen Bergstraßen. Wer nicht selber manuell schalten möchte, kann das Schalten im Drive Mode der Getriebesteuerung überlassen. Kennliniengesteuert der Fahrsituation angepasst werden dann die Gänge vollkommen automatisch gewechselt.

Insgesamt verbessert SMG deutlich die Dynamik und Sportlichkeit des Coupés – auch deshalb, weil jeder Fahrer damit Beschleunigungswerte erreichen kann, die sonst nur sehr geübte Fahrer mit einem manuellen Schaltgetriebe erzielen. Auch beim SMG ist der sechste Gang drehzahl- und damit geräusch- und verbrauchsoptimiert ausgelegt.

Das Sechsgang-Automatikgetriebe verbindet Dynamik und Komfort.

Natürlich ist auch das für den neuen 6er optional erhältliche Sechsgang-Automatikgetriebe erste Wahl, und zwar gleichermaßen für sport- wie für komfortorientierte Fahrer. Konstruktiv für das enorme Drehmoment von 600 Newtonmeter ausgelegt, verbindet das Sechsgang-Automatikgetriebe ideal sportliches Fahren und komfortablen Gangwechsel. Die große Getriebespreizung wirkt sich auch bei der Automatik positiv beim Anfahren aus – der erste Gang ist auf hohe Zugkraft ausgelegt. Bei hohem Tempo reduziert die sechste Fahrstufe die Motordrehzahl, was Fahrgeräusche und Kraftstoffverbrauch senkt.

Ausgestattet mit der elektronischen Adaptiven Getriebesteuerung (AGS) passt sich die Automatik Fahrertyp und Fahrbedingungen an. Dies wirkt sich beispielsweise so aus, dass unnötiges Schalten in Kurven oder im Stop-and-go-Verkehr vermieden oder bergab ein niedrigerer Gang eingelegt werden, um mit dem Motor zu bremsen. Die im Automatikgetriebe integrierte Steptronic-Funktion ermöglicht sogar das Schalten von Hand: Wird der Schalthebel aus der Automatikposition „D“ nach links in die Schaltgasse M/S bewegt, werden die sportbetonten Schaltprogramme aktiviert. Mit Antippen des Wählhebels nach vorn oder hinten wechselt die Steptronic den Gang.

Auf Tastendruck wird der 6er noch sportlicher.

Bei allen Getrieben ändert das Drücken der serienmäßigen FDC-Taste (Fahr Dynamic Control) die Antriebs-Charakteristik zu einer betonten Sportlichkeit. Gleichzeitig wird das Lenkverhalten sportlicher eingestellt über die so genannte Servotronic. Konkret reagiert der Motor mit stärkerer Beschleunigung bei gleicher Gaspedalstellung. Wird das Gaspedal gedrückt, reagiert der Motor noch progressiver. Beim Automatikgetriebe schaltet FDC abhängig von der Gaspedalstellung erst bei höheren Schaltdrehzahlen in den nächst_höheren Gang. In Verbindung mit dem SMG-Getriebe verkürzen sich die Schaltzeiten. Außerdem werden die Lenkkräfte von FDC beeinflusst (nicht bei der Sonderausstattung Aktivlenkung), so dass FDC dem sportlich ambitionierten Fahrer eine noch bessere Lenkungsrückmeldung gewährt.

Mit FDC steht dem Kunden somit neben der komfortablen Abstimmung des Antriebs eine zweite, sportlichere Abstimmung zur Wahl. Sie ermöglicht speziell sportlich orientierten Fahrern einen noch größeren Fahrspaß, da sie die Leistung des Antriebs noch spontaner und sportlicher nutzt.

Intelligenter Leichtbau für noch bessere Dynamik.

Einen wesentlichen Beitrag zum herausragend guten Fahrkomfort bei gleichzeitig begeisternder Dynamik leistet der im neuen 6er konsequent angewandte Leichtbau, der sich vor allem in einer neuartigen Aluminium-Stahl-Mischbauweise der Karosserie niederschlägt. Mit dem gegenüber Stahl erheblich leichteren GewichtsReduziertenAluminiumVorderwagen (GRAV), der Heckklappe aus dem Glasfaser-Verbundstoff SMC (Sheet Moulding Compound), den Seitenwänden vorne aus Thermoplast-Kunststoff sowie Fronthaube und Türen aus Aluminium und vielen weiteren gewichtsparenden Detailverbesserungen konnte das Eigengewicht des 645Ci auf 1615 Kilogramm gebracht werden. Auch gelang es, die BMW typisch optimale Achslastverteilung von nahezu 50:50 zu realisieren. In Verbindung mit dem Hinterachsantrieb verfügt so das Vollaluminium-Fahrwerk des Coupés über hervorragende Ausgangsbedingungen für seine weit über dem Klassenniveau angesiedelten Fahreigenschaften, insbesondere was sein extrem präzises Ansprechverhalten angeht.

Vollaluminium-Fahrwerk plus Regelsysteme: eine perfekte Verbindung.

Ist schon die gute Verbindung aus intelligentem Leichtbau und ausgereiftem Vollaluminium-Fahrwerk nahezu allen Situationen gewachsen, so stehen im 645Ci zusätzlich eine Reihe wichtiger Fahrwerks-Regelsysteme parat, um für noch mehr Sicherheit und noch höheren Komfort zu sorgen – auch wenn dies wegen des hervorragenden Basisfahrwerks nur selten benötigt werden sollte.

Die in der Dynamischen Stabilitäts Control (DSC) zusammengefassten Fahrwerksregelsysteme überwachen permanent den Fahrzustand und gewährleisten dadurch eine sehr hohe Fahrstabilität. Gegebenenfalls greift DSC ein, indem es beispielsweise das Antriebsmoment reduziert oder das Bremssystem aktiviert. DSC erkennt schon im Ansatz eine Schleuder_neigung und kann das Fahrzeug binnen Millisekunden stabilisieren.

Wesentliche Bestandteile von DSC sind das Antiblockiersystem (ABS), Cornering Brake Control (CBC), das bei mittlerer bis hoher Kurvengeschwin_digkeit das kurveninnere Hinterrad leicht einbremst, um so die Fahrzeugstabilität zu erhöhen, sowie die Automatische Stabilitäts Control (ASC), die durch einen Bremseingriff und einen elektronischen Eingriff in das Drehmoment das Anfahren an glatten Steigungen ohne Durchdrehen der Antriebsräder gewährleistet.

Der ASC-Traktionsmodus Dynamic Traction Control (DTC) erhöht die Traktion an den Antriebsrädern speziell auf winterlichen Straßen. Weil in diesem vom Fahrer manuell zuschaltbaren DTC-Modus die Ansprechschwellen der stabilisierenden DSC-Bremseneingriffe zugunsten von Traktion und Vortrieb etwas angehoben sind, kommt die DTC-Funktion auch einer sportlichen Fahrweise entgegen, wobei hiervon die grundsätzliche Sicherheitsfunktion von DSC jedoch nicht beeinträchtigt ist.

Kein Wanken mehr dank Dynamic Drive.

Als Option ist ferner das Fahrwerksregelsystem Dynamic Drive erhältlich. Das System verbindet sportliche Fahrdynamik mit souveränem Fahrkomfort: Während Fahrer und Passagiere von Unebenheiten auf gerader Strecke weitgehend unbelästigt bleiben, unterdrückt Dynamic Drive in Kurven die

Wankneigung und sorgt so für hohe Agilität und Stabilität in allen Fahrzuständen. Der fühlbare Gewinn an Fahrsicherheit, die Leichtfüßigkeit und Präzision bei Lenkmanövern setzen Maßstäbe in der Fahrwerkstechnik.

Konkret gleicht Dynamic Drive beispielsweise im Stadtverkehr alle Wankbewegungen praktisch vollständig aus. Langgezogene Kurven durcheilt das Coupé ohne lästige Seitenneigung oder Aufschaukeln. Selbst auf sportlich gefahrenen, kurvenreichen Landstraßen reduziert das System die Seitenneigung der Karosserie um 80 Prozent und mehr. In solchen dynamischen Fahrsituationen, zu denen beispielsweise auch Spurwechsel oder Ausweichmanöver zählen, beeinflusst Dynamic Drive gezielt auch das Eigenlenkverhalten. Dadurch verbessern sich Zielgenauigkeit und Lastwechselverhalten, was gleichbedeutend ist mit mehr aktiver Sicherheit.

Hochleistungsbremsen in modernster Bauweise.

Den Fahrleistungen des 645Ci ist selbstverständlich die Bremsanlage jederzeit gewachsen. An den Vorderrädern sorgen großdimensionierte Aluminium-Faustsattelbremsen mit innenbelüfteten Leichtbau-Bremsscheiben für hohe Verzögerungswerte und extreme Standfestigkeit, bei gleichzeitig längerer Lebensdauer. Im Unterschied zu konventionellen Bremsscheiben besteht bei den Leichtbauscheiben nur der Reibring aus hochgekohltem Grauguß, der Topf hingegen ist aus Aluminium. Wegen der durch den Leichtbau deutlich reduzierten ungefederten Massen trägt auch die Bremsanlage zur Maximierung von Fahragilität, Fahrkomfort und Fahrsicherheit bei.

Das ebenfalls serienmäßige Fahrwerksregelsystem Dynamic Brake Control sorgt dafür, dass in einer entsprechenden Gefahrensituation selbst dann die optimale Bremsverzögerung aufgebaut wird, wenn der Fahrer nicht mit ganzer Kraft das Bremspedal drücken sollte.

Runflat-Reifen für pannenfreies Autofahren.

Last but not least sind die serienmäßigen Runflat-Reifen ein wichtiger Schritt zu noch mehr Sicherheit. Durch verstärkte Reifenseitenwände mit zusätzlichen Einlegestreifen und einer besonders temperaturfesten Gummimischung ermöglicht der „selbsttragende Reifen“ sogar im völlig drucklosen Zustand eine problemlose Weiterfahrt mit maximal 80 km/h über eine Distanz von mindestens 150 km bei voller Zuladung. Bei geringerer Beladung oder nicht vollständig drucklosem Reifen steigt die mögliche Laufstrecke deutlich an. ABS, ASC und DSC bleiben auch bei komplettem Luftdruckverlust voll funktionsfähig. Auf Grund der speziell geformten doppelten Felgenhörner (Extended Hump 2/EH2) kann der Runflat-Reifen auch bei plötzlichem Luftverlust nicht von der Felge springen. Das bedeutet erheblich mehr Sicherheit gerade bei schnellerer Fahrt und auf kurvenreichen Strecken. Dieses Felgensystem hat den großen Vorteil, dass im Notfall auch herkömmliche Reifen montiert werden können.

Die Reifen Pannen Anzeige warnt vor einem Plattfuß.

Serienmäßig verfügt der neue 6er über die Reifen Pannen Anzeige (RPA). Sie überprüft ab einer Geschwindigkeit von 15 km/h den Luftdruck der Reifen durch ständigen Vergleich der Raddrehzahlen. Ein Druckabfall von mehr als 30 Prozent wird dem Fahrer sofort optisch und akustisch gemeldet.

Telefonintegration mit Bluetooth-Technologie.

BMW bietet als Alternative zum Dualband-Festeinbautelefon für den 6er eine komfortable, zukunftssichere Lösung für die Handyintegration im Fahrzeug an. Dank der Universal-Handy-Vorbereitung mit Bluetooth-Schnittstelle kann theoretisch jedes von BMW empfohlene bluetooth-fähige Mobiltelefon kabellos mit der Fahrzeug-Elektronik vernetzt werden. Kommt das Mobiltelefon in den Empfangsbereich des Fahrzeugs (etwa 10 Meter Reichweite), erfolgt automatisch eine Anmeldung im System.

Sobald das Mobiltelefon mit dem Fahrzeug über Bluetooth verbunden ist, lässt sich das Handy sicher und komfortabel über das Multifunktionslenkrad und über die Fahrzeugdisplays bedienen – inklusive komplettem Freisprechen. Um einen einwandfreien Empfang zu gewährleisten, wird das Mobiltelefon über einen mühelos zu bedienenden, handyspezifischen Snap-In-Adapter in der Mittelkonsole mit der Außenantenne gekoppelt. Gleichzeitig wird damit auch der Akku des Gerätes geladen. Bei einem eventuellen Handywechsel braucht lediglich dieser Adapter gewechselt zu werden.

Das alternative Dualband-Festeinbautelefon verfügt über ein schnurloses Bedienteil, das ebenfalls per Bluetooth-Technik mit der Basis kommuniziert. Der Aktionsradius beträgt dabei bis zu zehn Meter im Umkreis des Fahrzeugs.

BMW Assist bringt Serviceleistungen direkt ins Auto.

Die Telematikfunktionen der Sonderausstattung BMW Assist stellen dem Coupé-Fahrer Serviceleistungen zur Verfügung, die sowohl den Komfort, als auch die Sicherheit der Insassen erhöhen. Die hierfür benötigte Software befindet sich im Telefon. Voraussetzung ist daher der Telefonfesteinbau, das Navigationssystem Professional sowie als „Systemmaster“ der Car Communication Computer. Die Bedienung erfolgt über den Controller beziehungsweise das Control Display.

Wichtige Dienste von BMW Assist sind der Notruf, der manuell oder automatisch erfolgen kann, sowie die BMW Pannenhilfe. Bei beiden Dienstleistungen werden gegebenenfalls Fahrzeugdaten und aktuelle Fahrzeugposition an die zuständigen Rettungsdienste beziehungsweise den Pannenhelfer übertragen, um schnellstmögliche Hilfe zu ermöglichen. Weitere Funktionen von BMW Assist sind die Verkehrsinformation V-Info plus und der individuelle Service „Auskunft plus“ sowie der SMS-Dienst BMW Info, mit dem Navigationsziele und Telefonnummern direkt aus der Internetseite von BMW Assist geocodiert ins Auto gesendet werden können.

BMW Online für maßgeschneiderte Internet-Dienste.

Mit BMW Online (Voraussetzungen wie BMW Assist) kann der Kunde unterwegs auf eine Vielzahl von internetbasierten Diensten zugreifen, darunter den Parkinfo-Service, der über die jeweils aktuellen Kapazitäten von etwa 2 500 Parkhäusern mit fast 600 000 Stellplätzen in 84 deutschen Städten und an 20 Flughäfen informiert. Andere Auskünfte betreffen das BMW Händlernetz, Telefon- und Branchentelefonbücher, standortbezogene Apotheken-Notdienste, Hotels, Restaurants und vieles mehr. Mittels der Funktion „Mein BMW Online“ kann sich der Kunde auch ein individuelles Benutzermenü erstellen, das die besonders oft benötigten Dienste beinhaltet.

Navigationssystem mit DVD.

Als Sonderausstattung ist für den neuen 6er ein DVD gestütztes Navigations_system lieferbar. Die Top-Navigation besitzt Software-Applikationen für den „Systemmaster“ CCC (Car Communication Computer), in dem auch das Positioning-Modul integriert ist. Wesentliche zusätzliche Fähigkeiten gegenüber der Basis-Navigation sind bei der Top-Navigation die Zieleingabe via Sprache oder über das Kartendisplay, weitere Kriterien zur Routenplanung sowie eine Verlinkung der Points of Interest mit Telefondirektwahl und weiteren Informationen. Auch werden Verkehrsinformationen zusätzlich in der Karte angezeigt und es können genaue Positionsinformationen abgefragt werden.

HIFI und TOP HIFI für ein perfektes Klangerlebnis.

Serienmäßig verwöhnt der BMW 645Ci seine Passagiere akustisch mit einer hochwertigen 2 x 40 Watt HiFi-Anlage. Um eine besonders gute Tieftonwiedergabe im ganzen Fahrzeug zu erreichen, sind zwei Zentralbässe unter den Vordersitzen platziert. Durch die Ankoppelung der Zentralbässe an die Seitenschweller erhalten sie das nötige Gehäusevolumen. Sechs Mittel- und Hochtonlautsprecher ergänzen das aufwändige System.

Mit der Sonderausstattung TOP HIFI wird der 6er endgültig zum Konzertsaal auf Rädern. Das System ist gegenüber der HIFI-Ausstattung klanglich weiter optimiert. Sein Verstärker mit 7 x 25 Watt und 2 x 70 Watt sowie insgesamt 13 Lautsprechern mit Aluminiummembranen für ein differenzierteres Klangbild erzeugen in Verbindung mit dem LOGIC7 Equalizing Konzept einen harmonisch wirkenden räumlichen Klang. Selbst zweikanalige Stereosignale klingen durch die digitale Verarbeitung im System voller, ihre Räumlichkeit wird hörbar verbessert. Störungen durch Fahrgeräusche kompensiert das geschwindigkeitsabhängige Equalizing feinstufig. Besonders beeindruckt jedoch die authentische Klangwiedergabe unabhängig vom Quellformat.

Neueste Technologien für Information und Unterhaltung.

Zur Grundausstattung des neuen 6ers gehört das Radio Business mit CD-Laufwerk. Die Sonderausstattung „Radio Professional“ erlaubt es, neben CDs auch Datenfiles wie MP3-CDs abzuspielen. Dieses Radio ist auch Bestandteil der beiden Navigationssysteme, die für den 6er angeboten werden.

Optional: CD-Wechsler im Handschuhfach.

Die Audioanlagen können auf Wunsch durch einen besonders leise arbeitenden 6-fach-CD-Wechsler ergänzt werden. Er ist hinter dem Hand_schuhfach untergebracht und von Fahrer und Beifahrer gleichermaßen komfortabel erreichbar. Gesteuert wird er über Controller und Control Display.

M-ASK und CCC – die „Chefs“ im Ring.

Die vielfältigen Informations-, Unterhaltungs- und Kommunikationsfeatures, die für den neuen 6er – teilweise als Sonderausstattungen – zur Verfügung stehen, bedingen eine Plattform, auf der die einzelnen Funktionen beziehungsweise Geräte in einem Gehäuse kombiniert und integriert werden. Diese „Head Unit“ oder „Systemmaster“ genannte und für den Kunden „unsichtbare“ Plattform ist – abhängig vom Aufgabenspektrum – M-ASK (MMI Audio System Kontroller) oder das mit erweiterten Umfängen ausgestattete CCC (Car Communication Computer). So regelt und kontrolliert M-ASK die Audiosysteme inklusive CD-Wechsler oder MP3-Player, das Telefon, die Basis-Navigation und das Head-Up-Display, aber auch viele weitere technische Features des 6ers wie zum Beispiel die Klimaautomatik. Ein praktisches Beispiel für die Wirkungsweise von M-ASK ist die Freisprech_funktion des Telefons, wenn Control Display, Radio, Verstärker und eben Telefon zu koordinieren sind. Weil M-ASK bisher verschiedene Steuergeräte in einem einzigen Gehäuse zusammenfasst, steht dem Kunden mehr Platz zur Verfügung, beispielsweise in Form zusätzlicher Ablagen. Die BMW Innovation M-ASK ist momentan einzigartig im Markt.

Der mit einem stark erweiterten Funktionsumfang ausgestattete Car Communication Computer (CCC) kommt anstelle von M-ASK im Wesentlichen dann zum Einsatz, wenn die Sonderausstattungen Navigation Professional, die erweiterte Sprachverarbeitung, TV- und Video-Funktion, sowie BMW Online oder BMW Assist gewählt wurden. Wichtigster Vorteil der mit sechs Mikroprozessoren ausgestatteten Plattform ist die Möglichkeit, auch nachträglich auf sehr einfache Weise Software-Updates oder Komponenten hinzuzufügen. Wie bei M-ASK profitiert der Kunde vom Platzgewinn durch das einheitliche Gehäuse von CCC.
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Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein
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Alt 20.10.2003, 20:58     #3
Hermann   Hermann ist offline
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4. Das Design:Emotionen begeisternd in Form gebracht.

Ein Anblick, der direkt ins Herz zielt und Emotion pur weckt. Das Design des BMW 645Ci bewegt den Betrachter: Mit seinen gestreckten Proportionen bekennt sich die 4 820 Millimeter lange und nur 1373 Millimeter niedrige Silhouette zur Gattung des klassischen – und das heißt doch: sportlichen – Coupés.

Der Begriff Coupé beschreibt im Allgemeinen die zweitürige, etwas verkürzte Version einer Limousine. Die Wortherkunft aus dem Französischen – „couper“ = „schneiden“, liefert den Hinweis auf diese ursprüngliche Bedeutung. Doch hat sich die Autogattung der Coupés natürlich längst verselbständigt und tritt heute als in der Regel eigenständige und besonders sportliche Karosserie_form auf. Ein modernes Coupé zeichnet sich entsprechend durch ein flacheres und gestreckteres Erscheinungsbild aus als die entsprechende Limousine. Gleichzeitig ist das Coupé oftmals die exklusivere Variante einer Modellreihe.

Als mustergültiger Vertreter dieser besonders reizvollen klassischen Interpretation der Autogattung Coupé ist der neue 6er ein typischer BMW. Dynamisch – seine Proportionen aus gestreckter Fronthaube und zurückgesetztem Greenhouse (Fahrgastzelle), langem Radstand und kurzen Überhängen signalisieren es. Kraftvoll, wie die muskulösen Wölbungen die Karosserie betonen. Attraktiv setzt das Wechselspiel aus Licht und Schatten immer wieder aufs Neue den 6er in ein interessantes Licht. Elegant lassen die harmonisch geschwungenen Linien und die prägende Schulterlinie dieses elegante Automobil fast schwebend leicht erscheinen. Das markante Heck mit der integrierten Abrisskante und den beiden Auspuff-Endrohren links und rechts offenbaren schließlich den Leistungssportler im Auto und verkünden reinen Fahrspaß.

Präsent aus allen Blickwinkeln.

Der 645Ci präsentiert sich aus allen Blickwinkeln auffallend präsent. Seine starken Charakterlinien fließen weich, ohne Anfang und Ende und verbinden Front, Seite und Heck zu einem harmonisch skulpturhaften, lebendigen und präzisen Ganzen. Die gewölbten Flächen signalisieren Kraft und schüren pure Emotion. Daraus baut sich ein optisches Spannungsfeld auf, das keine Langeweile zulässt. Denn die Form ist nicht nur die eines mustergültigen Coupés. Sie verleiht dem neuen 6er zugleich einen sehr eigenständigen, ästhetischen Charakter.

Gleichwohl passt die Erscheinung des neuen 6ers nahtlos in die aktuelle BMW Designstrategie. Die Grundsätze des so genannten Sculptural Designs werden auch vom Coupé aufgenommen und in einer eigenständigen Art und Weise neu interpretiert. Das dabei sehr maßvoll eingesetzte Gestaltungsmittel der Rhythmenwechsel verleihen dem neuen Coupé eine ganz besondere Eleganz. Die Formensprache des 6ers kommt so einer zeitlosen, dreidimen_sionalen Skulptur gleich, die in der Lage ist, Aufmerksamkeit und Emotionen des Betrachters auf sich zu ziehen, unabhängig von Licht, Ort und Blickwinkel.

Klassisch heißt beim Coupé vor allem sportlich.

Dem Vorbild eines klassischen Coupés folgend, erstreckt sich die Fronthaube sehr lang, um dann in die kürzere, flach auslaufende Dachlinie der leicht nach hinten versetzten Fahrgastzelle überzugehen. Den flachen, gestreckten Eindruck unterstützen der lange Radstand und die kurzen Überhänge vorn und hinten sowie die prägende Schulterlinie, die den 6er fast schwebend leicht erscheinen lässt. Eine Reminiszenz an das klassische BMW 3.0CSi Coupé aus den frühen 70er-Jahren stellen die seitlichen Zierleisten des neuen 6ers dar. Sportlich, und darin ein typischer Gran Turismo Sportwagen, der markante Heckabschluß mit dem integrierten Spoiler. Hier setzen die Heckleuchten mit ihren integrierten Strömungsabrisskanten aerodynamische und optische Akzente. Nicht zuletzt zeigen die beiden ovalen Auspuff-Endrohre links und rechts den Leistungssportler und verkünden reinen Fahrspaß.

Von vorn: Scharfe Adleraugen fixieren den Betrachter.

Die stark geschwungenen Doppelscheinwerfer geben dem 1855 Millimeter breiten Coupé von vorn ein eigenständiges, individuelles Design. Assoziationen zu den Augen eines Adlers sind möglich, was auch im doppelten Sinn erlaubt ist, sind die serienmäßige Bi-Xenon-Scheinwerfer des Coupés dank des optional erhältlichen Adaptiven Kurvenlichts doch tatsächlich „schärfer“ als die jedes konventionellen Autos. Die Standlichtringe um Fahr- und Fernlicht_scheinwerfer signalisieren die Zugehörigkeit zu den BMW Oberklasse_automobilen, die Scheinwerfer selbst wirken wie Pupillen. Nicht zu vergessen der über die gesamte Scheinwerfereinheit fortlaufende Blinker, der wie ein „Lidstrich“ den Eindruck eines Auges verstärkt und das Automobil dadurch regelrecht personifiziert. Weitergeführt bis in die Seitenwand lenkt er den Blick auf die Seitenlinie und bestätigt den dynamischen Eindruck des 645Ci.

Gestreckt wird die Karosserie durch fließende Linien, die ihren Ursprung im Bereich des Frontspoilers beziehungsweise der Scheinwerfer haben. Sie ziehen sich in einer dynamischen Geste als breites „V“ über die lange Fronthaube, das Dach und die Seiten bis ins Heck hinein, um dort die V-Form wieder aufzunehmen und im Bereich der Diffusorlippe zu enden. Die obere der beiden zu den Seiten stark abfallenden Linien auf der Fronthaube verläuft deutlich konturiert von der breit dimensionierten Doppelniere zur A-Säule. Dabei integriert sie den Powerdome auf der Motorhaube zu einem besonders muskulösen Eindruck der Frontpartie.

Die untere Charakterlinie zieht die Fronthaube bis in die Seitenwand hinein, so dass das Coupé von vorn kräftig und entschlossen wirkt. Schließlich signalisiert der Frontspoiler mit der breit ausgeschnittenen Lufteintrittsöffnung die sportlichen Ambitionen des 645Ci.

Von der Seite: ein klassisches Coupé.

Die Silhouette zeigt eine organische Linienführung, die zunächst steil, dann lang und sanft die Motorhaube entlang ansteigt. Dem folgt der leicht zurückgesetzte Fahrgastraum mit seiner niedrigen, flach auslaufenden Dachlinie. Das in Europa als Sonderausstattung, in den USA serienmäßig erhältliche Panorama-Hubdach passt sich vollkommen der Kontur des Daches an. Die Seitenfenster folgen dieser Linie ebenfalls in einem geschwungenen Bogen, der mit einem besonders kurzen und tief platzierten „Hofmeisterknick“ abschließt, dem charakteristischen BMW Designelement am hinteren Seitenfenster.

Eine weitere Charakterlinie zieht sich vom vorderen bis vor den hinteren Radlauf. Sie teilt die Seite in zwei horizontale Flächen, was den Eindruck einer sehr niedrigen Seitenwand erzeugt und die leichtgewichtige Anmutung des neuen 6ers hervorhebt. Lichteinfall ober- und unterhalb dieser Linie führt zu dem Spiel von Licht und Schatten, das für das BMW Design so charakteristisch ist. Begrenzt wird diese Linie von deutlich ausgebildeten Radläufen, was den kraftvollen Charakter des Coupés betont. Unter der breiten Tür wölbt sich ein markanter Seitenschweller, der seine Fortsetzung an den kurzen Überhängen vorn und hinten findet. Eine Reminiszenz an das klassische BMW 3.0 CSi Coupé stellen die seitlichen Zierelemente mit integriertem Blinker dar.

Zeichen von Stärke: serienmäßig 18-Zoll-Räder und 245er-Reifen.

Die Charakterlinie und der Schweller strecken das Coupé nicht nur optisch, sondern lenken auch geschickt das Augenmerk auf die serienmäßigen 18-Zoll-Aluminiumgußfelgen, die mit Runflat-Reifen der Dimension 245/45 R 18 bezogen sind. Optional sind 18- und 19-Zoll-Räder in weiteren Felgendesigns erhältlich, darunter ein 19-Zoll-Schmiederad. Ebenso kann Mischbereifung mit 245er-Reifen vorne und 275er-Reifen hinten montiert werden.

Von hinten: ein unverwechselbarer, sportiver Charakter.

Das Heck weist einen in die Heckklappe integrierten Spoiler auf, der – obwohl optisch zunächst kaum wahrnehmbar – Heckauftrieb und Luftwiderstand deutlich reduziert. Für den Kunden wirkt sich das in einer erhöhten Fahrstabilität und einem geringeren Kraftstoffverbrauch aus.

Ein leuchtendes Beispiel für attraktives Design und funktionelle Technik sind die zweiteiligen Heckleuchten. Ihr oberer Teil ist in die Seitenwand integriert, so dass das Fahrzeug auch von der Seite her gut erkennbar ist. Dadurch entfällt bei den US-Varianten das sonst vorgeschriebene weitere Seitenmarkierungslicht. Sechs LED-gespeiste Lichtleitstäbe bilden das Schlusslicht. Das untere Leuchtenteil befindet sich als filigranes Lichtfenster im Stoßfänger und beinhaltet Nebelschlussleuchte, Rückfahrlicht und Reflex-Rückstrahler. Zusammen mit den oberen Leuchtenelementen setzt dieses zweite Lichtfenster ein insgesamt hochwertiges und markantes Designmerkmal mit hohem Wiedererkennungswert.

In die Heckleuchten integrierte Strömungsabrisskanten verbessern zusätzlich den aerodynamischen Beiwert für Hinterachsauftrieb und das Giermoment, was den Kraftstoffverbrauch und die Fahrstabilität positiv beeinflusst. Vor allem aber sorgen die Leuchten für noch mehr Sicherheit vor Auffahrunfällen. Denn die besonders hellen, reaktionsschnellen, wartungs- und verschleißfreien Leuchtdioden (LEDs) für das Bremslicht übertreffen bei weitem den Klassenstandard. Zudem ist das Adaptive Bremslicht (Brake Force Display) integriert. Bei schärferem Abbremsen vergrößert es die leuchtende Fläche des Bremslichts. Der nachfolgende Verkehrsteilnehmer sieht also, wie stark sein Vordermann bremst. Dies verringert die Gefahr von Auffahrunfällen.

Sehr markant wirken schließlich die flach-ovalen Endrohre der zweiflutigen Abgasanlage, die links und rechts auf Höhe der Diffusorlippe vom V8 künden. Die Endrohre und die gesamte Abgasanlage sind aus rostfreiem Edelstahl.

Von unten: „alles glatt gegangen“.

Selbst den Unterboden des großen Coupés haben die Designer bei ihrer Gestaltung nicht ausgelassen: Für eine verbesserte Aerodynamik ist der Unterboden großflächig mit dem gegenüber herkömmlichen Abdeckmaterial um rund 35 Prozent leichteren Material „superlite“ verkleidet. Durch die Abdeckung und deren Formgebung treten weniger Störungen der Unterbodenströmung auf, der Luftwiderstand sowie der Auftrieb werden reduziert. Die Staulippen vor den Vorder- und Hinterrädern sowie die Frontspoilerlippe schließlich verbessern die direkte Anströmung der Räder. Der Kunde profitiert von den aerodynamischen Maßnahmen im „Untergrund“ durch einen niedrigeren Luftwiderstandsbeiwert, der wiederum weniger Kraftstoffverbrauch, eine bessere Akustik und eine geringere Verschmutzung bewirkt.

Das Interieur: dynamische Harmonie.

„Dynamische Harmonie“ ist der dem Interieur zugrunde liegende Leitgedanke. Dynamik bezieht sich dabei auf die Spannungen und Bewegungen der Flächen und Linien. Harmonie steht für die Art und Weise, wie Flächen und Linien sich wechselseitig unterstützen und zueinander in Beziehung stehen.

Die Innenraumgestaltung unterstützt maßgeblich das Gefühl BMW typischer „Freude am Fahren“. Der unter der Frontscheibe beginnende Windlauf zieht sich optisch in dynamischem Schwung auf beiden Seiten bis in die Tür hinein und umspannt dort die Armauflagen. Fahrer und Beifahrer sitzen im Zentrum dieser spannungsvollen Bewegung und spüren deren Solidität und Gediegenheit ausstrahlende Wirkung. Eine nicht minder prägende Vorwärts_dynamik erzeugt eine ähnlich spannungsvolle Linie in der Mittelkonsole. Sie hat ihren Ursprung in der Instrumententafel, verläuft diagonal über die Mittelkonsole, um die Auflage herum und bis zu den Rücksitzen. Das Interieurdesign korrespondiert so perfekt mit dem attraktiven Außendesign des neuen 6ers. Außen wie innen und aus jedem Blickwinkel ist er ein Gesamtkunstwerk, das die exklusive und sportliche Aussage der traditionsreichen 6er-Modellreihe der Marke BMW in außergewöhnlich geschlossener Weise unterstreicht.

Edle Materialien und harmonische Farben schaffen ein luxuriöses Ambiente.

Edle und perfekt verarbeitete Materialien aus Leder, Holz und Metall sowie eine sensitive Auswahl aufeinander abgestimmter dezenter Farben schaffen im Fahrgastraum ein luxuriöses Ambiente, ohne dabei die Funktionalität zu vernachlässigen. So sind beispielsweise außer den Sitzen auch die seitlichen Armauflagen, Zuziehgriffe, Einsätze in den Türen und Seitenverkleidungen und der Deckel der Mittelkonsole mit Leder bezogen. Aufwändig gearbeitete Dekorleisten in Galvanik-Technik „Perlglanz Ruthenium“ oder Holz „Birke hell oder dunkel“ verleihen dem Coupé eine sehr hohe Wertigkeit. Gleichwohl lässt die Variationsvielfalt der Farben eine sehr individuelle und extravagante Gestaltung durch den Kunden zu.

Ledersitze serienmäßig.

Schon die Basissitze sind im neuen 6er mit hochwertigem Dakota-Leder bezogen, ein Leder, das mit seiner natürlichen Narbung hervorragend dem seriösen Anspruch des 6ers gerecht wird. Es ist in den Farben Schwarz, Cremebeige und Chateau erhältlich. Präzise gesetzte Nähte auf den Sitzen setzen raffinierte Akzente. In der Sonderausstattung High Performance wird Pearl Leder ebenfalls mit interessanten Applikationen verbunden. Hier sind die Mittelkonsole, die Sonnenblenden und die Sitzlehnen-Rück_wände der Vordersitze zusätzlich mit Leder bezogen. Die Farben dabei sind Schwarz, Cremebeige und Schilf.

Interieur im BMW Design mit Doppelhutze.

Entsprechend der BMW Interieur-Designphilosophie weist auch der neue 6er im Cockpit eine Doppelhutze auf. Die eine beinhaltet das mit in klassischem Zwei-Augen-Design gehaltene Kombiinstrument aus Tachometer und Drehzahlmesser. Sie sind im feinskalierten Chronometer-Design ausgeführt und von matt verchromten Zierringen gefasst. Tank-, Öltemperatur- und weitere Anzeigen sind hier ebenfalls untergebracht, Hutzen verhindern Spiegelungen in der stark geneigten Frontscheibe. Unter der zweiten Hutze, zentral über der Mittelkonsole platziert, befindet sich das Control Display, das, um sechs Grad zum Fahrer hin geneigt, von Fahrer und Beifahrer gleich gut einzusehen ist.

Fahrerorientiertes Cockpit.

BMW typisch ist das Cockpit fahrerorientiert: Alle für den Fahrer unmittelbar wichtigen Funktionen sind ergonomisch richtig am oder um das Lenkrad herum platziert. Fast alle sowohl für den Fahrer, als auch für den Beifahrer relevanten Funktionen befinden sich, ebenfalls schlüssig zusammengefasst, im Bereich der Mittelkonsole. Dennoch wirkt der Innenraum mit den wenigen sichtbaren Schaltern und Bedienelementen beruhigt. Ein Verdienst vor allem des Controllers, mit dem als zentralem Bedienelement via Control Display nahezu sämtliche Komfortfunktionen des 6ers aktiviert und gesteuert werden können. Er befindet sich in Verlängerung der in zwei Stufen höhenverstellbaren Armlehne, so dass der Arm stets ruhig aufliegt, was den Komfort und die Zielsicherheit der Bedienung deutlich erhöht.

Den sportlichen Charakter des Coupés unterstreicht die Anordnung des Mittelschalthebels und der Handbremse in der Mittelkonsole, wie es dem klassischen Cockpit von sportlichen Fahrzeugen entspricht.

Ein Panorama-Hubdach für genussvolles Reisen.

„Unbeschwert genießen“ war das Leitmotiv bei der Gestaltung eines weiteren Highlights – des Panorama-Hubdachs aus Glas. Die 1100 x 757 Millimeter große Glasfläche nimmt rund zwei Drittel der gesamten Dachfläche ein und ermöglicht eine maximale Durchsichtsfläche von 806 x 578 Millimeter. Das elektrisch in die Lüfterstellung zu hebende Glasdach ist – ohne die Kopf_freiheit der Insassen wesentlich zu beeinträchtigen – mit einem elektrisch verschiebbaren zweiteiligen Innenhimmel ausgestattet. Wegen dessen isolierender Aluminium-Sandwichkonstruktion heizt sich die Fahrgastzelle bei geschlossenem Innenhimmel selbst bei Sonneneinstrahlung nicht höher auf, als bei einem Modell ohne Hubdach. Auch die Geräuschisolierung des Glasdachs ist so gut, dass sogar bei offenem Himmel das Innengeräusch kaum lauter ist als bei einem 6er ohne Glasdach. In der Lüfterstellung dämpfen zwei Faltenbälge die Windgeräusche auf ein komfortables Maß. Glasdach und Himmel sind mit Einklemmschutz versehen.
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Alt 20.10.2003, 20:59     #4
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5. Der Antrieb:Üppige Kraft agil auf die Straße gebracht.

Beim neuen 6er von BMW trägt der so genannte „Powerdome“ – die kräftige Wölbung der Motorhaube – seinen Namen zurecht: Darunter arbeitet der auf die sportliche Charakteristik des Coupés abgestimmte 4,4-Liter-V8-Motor aus der neuen 7er-Reihe. Er stellt einen Meilenstein im Motorenbau dar und ist mit dem „International engine of the year 2002 Award“ – dem „Motoren-Oscar“ ausgezeichnet. Diese Ehrung bescheinigt den BMW Ingenieuren, den besten Motor seiner Klasse entwickelt zu haben.

245 kW/333 PS Leistung bei 6 100 min–1 und ein maximales Drehmoment von 450 Nm bei 3 600 min–1 leistet der V8. Entsprechend dynamisch sind die Fahrleistungen: 250 km/h Höchstgeschwindigkeit – elektronisch abgeregelt, 0–100 km/h in 5,6 Sekunden (Handschaltgetriebe) beziehungsweise 5,8 Sekunden (Automatik). Der Durchzug im vierten Gang von 80 auf 120 km/h geschieht in 5,1 Sekunden – ein Sicherheitsplus beim Überholen. Der Fahreindruck: Es ist ein Genuss, zu erleben, wie schon ein leichter Druck aufs Gaspedal spontan in pure Agilität umgesetzt wird.

Technologieführerschaft im Motorenbau: mehr Kraft, weniger Abgase.

Hauptsächlich zu verdanken sind diese Leistungen der stufenlosen Verstellung praktisch aller relevanten Parameter des Achtzylinders wie der Ventilsteuer_zeiten (Bi-VANOS), des Ventilhubs (VALVETRONIC) und sogar der Saugrohr_länge. Diese optimale Art der Motorsteuerung sorgt auch für den günstigen Kraftstoffverbrauch von11,7 Litern (Handschalter) beziehungsweise 10,9 Litern (Automatik) Superbenzin Plus je 100 Kilometer, gemessen nach dem neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Das Motoröl ist im Durchschnitt nur alle 30 000 Kilometer zu wechseln.

Vorbildlich benimmt sich der Motor auch in punkto Abgasentwicklung: Mit der derzeit strengsten europäischen Emissionsstufe EU4 erfüllt der 645Ci bereits heute die Norm, die in der Europäischen Union erst ab 2005 vorgeschrieben ist. In Deutschland und in Schweden bedeutet dies die Zulassung zu einem reduzierten Steuersatz. In den USA erfüllt das Coupé den Abgasgrenzwert LEV (Low Emission Vehicle). Möglich macht dies die mit motornahen Katalysatoren ausgestattete zweiflutige Abgasanlage, die zudem aus langlebigem und komplett verschweißtem Edelstahl gefertigt ist.

Ein satter, tiefer Sound zeugt von der Potenz des Achtzylinders.

In ihrer zweiten Funktion sorgt die durchgängig zweiflutige Abgasanlage mit den beiden markanten flach-ovalen Auspuffendrohren für den speziellen V8-Sound des 645Ci. Im Leerlauf kaum hörbar, moduliert der Motor beim Abrufen der Leistungsreserven die für großvolumige Sportwagenmotoren typische füllige Tonart des Achtzylinders, ohne dabei jemals aufdringlich zu wirken. Vielmehr vernehmen die Insassen den Motor als satten, tiefen Sound, der überzeugend von der Potenz des Triebwerks zeugt und damit das sportlich-dynamische Fahrerlebnis im 645Ci perfekt akustisch unterlegt.

Die derzeit innovativste Motorsteuerung regelt den Antrieb perfekt.

Zentral verantwortlich für die hervorragenden Leistungs-, Drehmoment- und Abgasdaten des V8 ist die derzeit innovativste Motorsteuerung ME 9.2.1, die beim 645Ci trotz ihrer komplexen Funktionalität in nur einem einzigen Steuergerät untergebracht werden konnte. Neben den reinen Motor_funktionen regelt sie unter anderem auch die Fahrdynamic Control (FDC), die via Tastendruck eine noch sportlichere Antriebscharakteristik einstellt. Ebenso steuert sie den optionalen Stufentempomaten. Als Steuergerät für das Bordnetz-Powermanagement sorgt die Motorsteuerung außerdem dafür, dass stets genug Energie für die jeweiligen Verbraucher vorhanden ist, indem es momentan nicht benötigte Verbraucher abschaltet. Schließlich regelt sie die so genannte Luftklappensteuerung für den Kühler.

Luftklappensteuerung verbessert Wärme- und Aerodynamikmanagement.

Diese neuartige Luftklappensteuerung sitzt direkt hinter der BMW Niere und steuert die Luftversorgung für die Motor- und Aggregatekühlung, indem sie die Luftklappen nur bei Bedarf öffnet. Sonst sind sie geschlossen, was die Aerodynamik verbessert und den Motor schneller seine Betriebstemperatur erreichen lässt. Somit werden Kraftstoffverbrauch und Außengeräusche reduziert sowie die Langlebigkeit des Motors und der Fahrkomfort verbessert.

Mit sechs Gängen stets die richtige Übersetzung zur Wahl.

Serienmäßig ist der 645Ci mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe ausgestattet, das konstruktiv für ein Drehmoment von bis zu 600 Nm ausgelegt ist. Die elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h wird im fünften und im sechsten Gang erreicht. Der sechste Gang ermöglicht aufgrund der niedrigeren Motordrehzahl eine dynamische Fahrweise bei hoher Geschwindigkeit und bei geringen Innengeräuschen. Die Laufverzahnung als Hochverzahnung mit großem Schrägungswinkel und deren optimierte Überdeckung senken zusätzlich die Getriebegeräusche. Im niedrigen Gang tritt der 645Ci wiederum enorm spurtstark an.

Das BMW typisch leicht, exakt und knackig zu schaltende Handschaltgetriebe ist noch komfortabler und präziser geworden. Erstmals ist die Schaltung über die Zentralschaltwelle mit einer inneren Schaltkulisse verbunden. Um die Schaltkräfte an der Zentralschaltwelle zu senken, ist die Schaltweg-Übersetzung über Schwingen konstruiert.

SMG-Getriebe: schalten wie in der Formel 1.

Mit dem optionalen Sechsgang-SMG-Getriebe bietet sich dem sportlich ambitionierten Fahrer eine beneidenswerte Wahl: Gangwechsel wie in der Formel 1 mittels Schaltwippen, den so genannten „Paddles“ im Lenkrad oder durch Antippen des Mittelschalthebels. Auf jeden Fall geschieht der Gangwechsel ohne Kupplungspedal, weil das SMG-Getriebe als elektrisches „Shift by wire“-System den blitzschnellen Schaltvorgang selbständig ausführt. Dies besorgt eine Hydraulikeinheit mit Aktuatoren für die Kupplungs_betätigung und den Gangwechsel. Kupplung und Getriebeübersetzung entsprechen dem Sechsgang-Handschaltgetriebe.

Wird via Schalthebel oder „Paddles“geschaltet, überträgt eine elektrische Leitung – shift by wire – die Informationen der Gangwahl an das Getriebesteuergerät. Dieses steuert automatisch den Motoreingriff zur Momentenreduzierung, die Kupplungsöffnung, den Gangwechsel, das Kupplungsschließen und den Momentenaufbau. Prinzipiell erfolgt die Gangreihenfolge beim Sequenziellen Manuellen Getriebe hintereinander. Durch mehrmaliges Antippen des Schalthebels oder der Paddles können Gänge aber „übersprungen“ werden. SMG erledigt die Gangwechsel in bis zu 150 Millisekunden so schnell, dass der Fahrer diese kaum wahrnimmt. Er braucht dabei nicht einmal den Fuß vom Gas zu nehmen. In der betont fahraktiven Auslegung unterstreicht SMG so die dynamischen und sportlichen Qualitäten des 6ers. Beim 645Ci mit SMG ist der sechste Gang drehzahl- und damit geräusch- und verbrauchsoptimiert ausgelegt. Die Höchstgeschwin_digkeit wird im fünften und im sechsten Gang erreicht.

Schalten und Schalten lassen: SMG im Drive-Modus.

Wer nicht selber schalten mag, kann dies im Drive Mode der Getriebesteuerung überlassen. Ist dieser über den Mittelschalthebel angewählt, schaltet der BMW 645Ci automatisch, kennliniengesteuert und der Fahrsituation angepasst. Der Fahrer bekommt den jeweils eingelegten Gang in der Instrumententafel angezeigt.

SMG für mehr Sicherheit und Fahrdynamik.

Beim sequenziellen Getriebe können die Hände des Fahrer beim Schalten stets am Lenkrad bleiben, denn die Paddles werden nur mit den Fingern bedient – ein großes Plus an Sicherheit, etwa auf kurvigen Strecken. Gleichzeitig verbessert SMG deutlich die Dynamik und Sportlichkeit des großen Coupés. So kann mit SMG jeder Fahrer die Beschleunigungswerte erreichen, die sonst nur sehr geübte Fahrer mit einem manuellen Schaltgetriebe erzielen können.

Das Sechsgang-Automatikgetriebe verbindet Dynamik und Komfort.

Auch das optional erhältliche Sechsgang-Automatikgetriebe ist für den neuen BMW erste Wahl, und zwar gleichermaßen für sport- wie für komfortorientierte Fahrer. Konstruktiv für das enorme Drehmoment von 600 Newtonmeter ausgelegt, verbindet das Sechsgang-Automatikgetriebe ideal sportliches Fahren und komfortablen Gangwechsel. Die große Getriebespreizung wirkt sich auch bei der Automatik positiv beim Anfahren aus – der erste Gang ist auf hohe Zugkraft ausgelegt. Bei hohem Tempo reduziert der sechste Gang die Motordrehzahl, was Fahrgeräusche und Kraftstoffverbrauch senkt. Dabei ist das Automatikgetriebe trotz seiner sechs Gänge um fast ein Fünftel leichter als ein vergleichbares Fünfganggetriebe.

Ausgestattet mit der elektronischen Adaptiven Getriebesteuerung (AGS) passt sich die Automatik dem Fahrertyp und den Fahrbedingungen an. Dies wirkt sich beispielsweise so aus, dass unnötiges Schalten in Kurven oder im Stop-and-go-Verkehr vermieden oder bergab ein niedrigerer Gang eingelegt werden, um mit dem Motor zu bremsen. Als nützlich erweist sich AGS speziell im Winter, wenn es auf glatter Fahrbahn automatisch im zweiten Gang anfährt und sanfter schaltet, sodass die Antriebsräder nicht ausbrechen.

Lust auf Handarbeit: Die Automatik erlaubt auch manuelles Schalten.

Die im Automatikgetriebe integrierte Steptronic-Funktion ermöglicht sogar das Schalten von Hand: Wird der Schalthebel aus der Automatikposition „D“ nach links in die Schaltgasse M/S bewegt, werden die sportbetonten Schaltprogramme aktiviert. Mit Antippen des Wählhebels nach vorn oder hinten wechselt die Steptronic den Gang.

Auf Tastendruck wird der 6er noch sportlicher.

Bei allen Getrieben ändert das Drücken der serienmäßigen FDC-Taste (Fahr Dynamic Control) die Antriebs-Charakteristik zu einer betonten Sportlichkeit. Gleichzeitig wird das Lenkverhalten sportlicher eingestellt über die so genannte Servotronic. Konkret reagiert der Motor mit stärkerer Beschleunigung bei gleicher Gaspedalstellung. Wird das Gaspedal gedrückt, reagiert der Motor noch progressiver. Beim Automatikgetriebe schaltet FDC abhängig von der Gaspedalstellung erst bei höheren Schaltdrehzahlen

in den nächsthöheren Gang. In Verbindung mit dem SMG-Getriebe verkürzen sich die Schaltzeiten. Außerdem werden die Lenkkräfte von FDC beeinflusst (nicht bei Aktivlenkung), so dass FDC dem sportlich ambitionierten Fahrer eine noch bessere Lenkungsrückmeldung gewährt.

Mit FDC steht dem Kunden somit neben der komfortablen Abstimmung des Antriebs eine zweite, sportlichere Abstimmung zur Wahl. Sie ermöglicht speziell sportlich orientierten Fahrern einen noch größeren Fahrspaß, da sie die Leistung des Antriebs noch spontaner und sportlicher nutzt.
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Alt 20.10.2003, 21:00     #5
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6. Das Fahrwerk:Mit Aktivlenkung noch agiler.

BMW Automobile sind bekannt für ihre überlegenen Fahreigenschaften. Die Basis hierfür bildet das Vollaluminium-Fahrwerk, wie es auch der neue 645Ci aufweist. Die BMW Charakteristika – Achslastverteilung nahezu 50:50 und Hinterachsantrieb – treffen auch auf ihn voll zu. Hinzu kommen der niedrige Schwerpunkt, die breite Spur und ein Radstand von 2 780 Millimetern. Agilität, Dynamik und der damit verbundene Fahrspaß sind dem neuen 6er damit geradezu in die Wiege gelegt.

Präzise Lenkung mit serienmäßiger Servotronic.

Das angesprochene hohe Niveau von BMW Automobilen in Sachen Fahrfreude, Fahrkomfort und Fahrsicherheit ist zu einem wichtigen Teil der ausgeprägten Zielgenauigkeit des Lenksystems und seiner präzisen Rückmeldung an den Fahrer zu verdanken. Hier steht dem Fahrer des 645Ci mit der serienmäßigen hydraulischen Zahnstangenlenkung mit Servotronic eine überaus aufwändige und moderne Technologie zur Verfügung, bei der die Lenkunterstützung über eine Kennlinie in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit geregelt wird. Dies macht sich für den Kunden – etwa beim Ein- und Ausparken – durch ein sehr komfortables und leichtgängiges Lenken bemerkbar und vermindert bei hohen Geschwindigkeiten die Gefahr des Verreißens der Lenkung, weil die Servotronic hier die Lenkunterstützung reduziert.

Konventionelle Lenkungen sind immer ein Kompromiss.

Bei einer konventionellen Lenkung werden die Lenkbefehle des Fahrers unabhängig von der jeweiligen Fahrsituation immer entsprechend der fest definierten Übersetzungsverhältnisse zwischen Lenkrad und gelenkten Vorderrädern übertragen (auch wenn das Übersetzungsverhältnis mit zunehmendem Radeinschlag progressiver wird). Eine direkte Lenkung – ideal bis zu mittleren Geschwindigkeiten – bleibt also direkt, selbst wenn bei hohem Tempo längst eine viel indirektere Lenkübersetzung angebracht wäre, um den physikalisch bedingten Anstieg der Lenkempfindlichkeit mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit zu kompensieren. Umgekehrt gilt das natürlich für eine indirekte Lenkübersetzung, die beim Rangieren das Lenken zur Arbeit werden lässt. Konventionelle Lenkungen stellen also stets einen Kompromiss zwischen den beiden Extremen dar.

Die Aktivlenkung steigert den dynamischen Charakter des neuen 6ers.

Diesen Zielkonflikt – die grundsätzliche Entscheidung zwischen Agilität, Stabilität und Komfort – wirklich lösen kann nur ein aktives Lenksystem wie die einzigartige BMW Aktivlenkung, die für den 6er als Sonderausstattung angeboten wird. Bei ihr handelt es sich um ein elektronisch gesteuertes Lenk_system mit variabler Lenkübersetzung und variabler Lenkkraftunter_stützung.

Bei sportlicher Fahrweise bis in den mittleren Geschwindigkeitsbereich von etwa 120 km/h reagiert das Auto mit einer direkteren Lenkübersetzung deutlich agiler und präziser. Dies wirkt sich vor allem auf schnellen, kurvenreichen Landstraßen aus, wo ein Übergreifen am Lenkrad weitgehend entfällt. Der spürbare Gewinn an Handlichkeit und Lenkpräzision steigert hier gravierend den dynamischen Charakter des neuen 6ers.

In der Stadt erleichtert die Aktivlenkung vor allem das Ein- und Ausparken: Mit weniger als zwei Lenkradumdrehungen sind die Räder von ganz links nach ganz rechts eingeschlagen. Der Lenkaufwand für den Fahrer reduziert sich in diesen Situationen also auf ein komfortables Minimum.

Bei zunehmender Geschwindigkeit nimmt das System sukzessive die Lenkwinkel- und Lenkkraftunterstützung zurück, was zu einem noch besseren und ruhigeren Geradeauslauf führt und so der Fahrstabilität zugute kommt. Der Fahrer empfindet dies als spürbare Komfortverbesserung. Er führt den 6er auch im Hochgeschwindigkeitsbereich souverän und entspannt.

Funktionsprinzip Lenkwinkelüberlagerung.

Die Aktivlenkung basiert auf dem Prinzip der Lenkwinkelüberlagerung: Ein elektromechanischer Steller zwischen Lenkrad und Lenkgetriebe addiert einen positiven oder negativen Zusatzlenkwinkel zu dem vom Fahrer vorgegebenen Lenkradwinkel. Kernelement ist die so genannte Überlagerungslenkung, ein in die geteilte Lenksäule integriertes Planetengetriebe mit zwei Eingangs- und einer Ausgangswelle. Eine Eingangswelle ist mit dem Lenkrad verbunden, die zweite wird über ein selbsthemmendes Schraubradgetriebe als Untersetzungsstufe von einem Elektromotor angetrieben. Der an der Ausgangswelle entstehende Gesamtlenkwinkel setzt sich aus Lenkradwinkel und Motorwinkel zusammen.

Bei langsamer Fahrt arbeitet der Stellmotor gleichsinnig zum Lenkeinschlag des Fahrers. Dadurch werden die Vorderräder weiter eingeschlagen und der Lenkaufwand sinkt. Bis zu mittleren Geschwindigkeiten wird so eine wesentlich direktere Lenkübersetzung als bei herkömmlichen Fahrzeugen realisiert. Bei hoher Fahrgeschwindigkeit arbeitet der Stellmotor gegensinnig zum Lenkradwinkel. Hierdurch wird der Lenkeinschlag an den Vorderrädern reduziert, die Lenkübersetzung wird indirekter. Gleichzeitig wird über die Servotronic das erforderliche Lenkmomentniveau angehoben.

Die Aktivlenkung kombiniert somit die Möglichkeiten rein elektronischer Steer-by-Wire-Lenkungen mit einer authentischen Rückmeldung durch ihre mechanische Kraftübertragung. Die Aktivlenkung setzt so einen neuen Maßstab in Agilität, Komfort und Sicherheit. Weil Lenkrad und Lenkgetriebe mechanisch verbunden sind, bleibt das Auto auch dann lenkfähig, wenn das elektronische Assistenzsystem einmal ausfallen sollte.

Aktivlenkung und DSC ergänzen sich ideal.

Zusätzliche Komponenten der Aktivlenkung sind ein eigenes Steuergerät und verschiedene Sensoren zur Erfassung des Fahrzustands und des Fahrer_wunsches. Darüber hinaus kommuniziert die Aktivlenkung intensiv mit dem DSC-Steuergerät. So kann sie für leichte Korrekturen des Gierwinkels über den Lenkwinkel der Vorderräder stabilisierend eingreifen. Der Eingriff in die Lenkung erfolgt schneller und ist im unteren Ansprechbereich von DSC für den Fahrer weniger spürbar als die DSC-Bremseneingriffe an den Rädern.

Gutes Basisfahrwerk plus DSC: eine perfekte Verbindung.

Die Dynamik und Sicherheit, die das Serienfahrwerk in hervorragender Weise gewährleistet, kann für spezielle Situationen durch Fahrwerks-Regelsysteme optimiert werden. Ihre Aufgabe ist es, den Fahrzustand permanent zu überwachen und gegebenenfalls stabilisierend einzugreifen. Sie sind unter dem Begriff Dynamische Stabilitäts Control (DSC) zusammengefasst und serienmäßig im 6er enthalten. So reduziert DSC bei Bedarf zum Beispiel das Antriebsmoment oder aktiviert das Bremssystem.

Wesentliche Bestandteile von DSC sind das Antiblockiersystem (ABS) mit dem System Cornering Brake Control (CBC), das bei mittlerer bis hoher Kurvengeschwindigkeit das kurveninnere Hinterrad leicht einbremst, um so die Fahrzeugstabilität zu erhöhen sowie die Automatische Stabilitäts Control (ASC), die durch Bremseingriff und einen elektronischen Eingriff in das Drehmoment das Anfahren an glatten Steigungen ohne Durchdrehen der Antriebsräder gewährleistet und damit der Wirkung eines Sperrdifferenzials ähnelt.

Ein weiteres Feature ist der ASC-Traktionsmodus Dynamic Traction Control (DTC), der die Traktion an den Antriebsrädern speziell auf winterlichen Straßen erhöht. Weil in diesem vom Fahrer manuell zuschaltbaren DTC-Modus die Ansprechschwellen der stabilisierenden DSC-Bremseneingriffe zugunsten von Traktion und Vortrieb etwas angehoben sind, kommt die DTC-Funktion auch einer sportlichen Fahrweise entgegen, wobei hiervon die grundsätzliche Sicherheitsfunktion von DSC nicht beeinträchtigt ist.

Kein Wanken mehr dank Dynamic Drive.

Als Sonderausstattung ist das Fahrwerksregelsystem Dynamic Drive erhältlich. Das System verbindet sportliche Fahrdynamik mit souveränem Fahrkomfort: Während Fahrer und Passagiere von Unebenheiten auf gerader Strecke weitgehend unbehelligt bleiben, unterdrückt Dynamic Drive in Kurven die Wankneigung und sorgt so für hohe Agilität und Stabilität in allen Fahrzuständen. Der fühlbare Gewinn an Fahrsicherheit, die Leichtfüßigkeit und Präzision bei Lenkmanövern setzen Maßstäbe in der Fahrwerkstechnik.

Dynamic Drive gleicht beispielsweise im Stadtverkehr Wankbewegungen praktisch vollständig aus. Langgezogene Kurven durcheilt das Coupé ohne Seitenneigung oder Aufschaukeln. Selbst auf sportlich gefahrenen, kurvenreichen Landstraßen reduziert das System die Seitenneigung der Karosserie um 80 Prozent und mehr. In solchen dynamischen Fahrsituationen, zu denen beispielsweise auch Spurwechsel oder Ausweichmanöver zählen, beeinflusst Dynamic Drive gezielt das Eigenlenkverhalten. Dadurch verbessern sich Zielgenauigkeit und Lastwechselverhalten, was gleichbedeutend ist mit mehr aktiver Sicherheit.

Dynamic Drive hebt den Zielkonflikt zwischen Handling und Schwingkomfort weitgehend auf, da Federn und Dämpfer primär auf hohen Schwingkomfort abgestimmt werden können. Kernelemente von Dynamic Drive sind zwei aktive Stabilisatoren, die anstelle der konventionellen mechanischen Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse integriert sind. Ein solcher aktiver Stabilisator besteht aus einem hydraulisch betriebenen Schwenkmotor, bei dem Schwenkmotorwelle und Schwenkmotorgehäuse mit jeweils einer Stabilisatorhälfte verbunden sind. Ihre Aufgabe ist es, hydraulischen Druck in ein Torsions-, beziehungsweise über die Karosserieanbindung in ein Stabilisierungsmoment umzuwandeln. Bei Geradeausfahrt werden die beiden Stabilisatorhälften freigeschaltet, um bei asymetrischen Straßenunebenheiten unangenehme Wankschwingungen zu vermeiden.

Aluminium als Basis für unvergleichliche Fahrdynamik.

Die Federbein-Zugstreben-Vorderachse des neuen BMW 6ers besteht bis auf wenige hochbelastete Elemente wie Spurstangen, Radlager oder Gelenkzapfen komplett aus Aluminium. Der Vorderachsträger nimmt Lenkgetriebe, Stabilisator, Querlenker und Zugstreben auf. Der U-förmige Vorderachsträger ist durch ein Schubfeld versteift, was sich in erhöhter Quersteifigkeit und damit präziserem Ansprechen auszahlt.

Die Integral IV-Hinterachse erfüllt die primären Aufgaben des Fahrwerks, wie Spurhaltung und Komfort, in herausragender Weise. Die vier Lenker, die die Räder der Integral-Hinterachse führen, sind nicht direkt an der Karosserie befestigt, sondern elastisch in einem Achsträger gelagert. Er trägt auch das gleichfalls in Gummi gelagerte Differenzial. Dieser Rahmen ist wiederum über

vier großvolumige Gummielemente elastisch mit der Karosserie verbunden. Feine Störungen, die von der Straße auf die Reifen übertragen werden, müssten demnach nacheinander diese elastischen Lagerstellen überwinden, bevor sie den Innenraum des neuen 6ers überhaupt erreichen.

Der exzellente Abrollkomfort hat noch einen weiteren Grund: Das vordere Schwingenlager am Hinterachsträger übernimmt die dafür wichtige Längsfederung der Radführung. Die Lager des Hinterachsträgers lassen eine zusätzliche Längsfederung des gesamten Hinterachsaggregats zu und tragen erheblich zum Abroll- und Geräuschkomfort des Fahrzeugs bei.

Leichtbaubremsen mit Aluminium-Faustsätteln vorn.

An allen vier Rädern des BMW 645Ci sorgen große Faustsattelbremsen mit innenbelüfteten Bremsscheiben für hohe Verzögerungswerte und extreme Standfestigkeit. Die Ausführung der Scheiben mit einem Reibring aus hochgekohltem Grauguß und dem Scheiben-Topf sowie den Faustsätteln aus Aluminium reduziert die ungefederten Massen und vermindert auch die bei starkem Bremsen auftretende Schirmung um rund 20 Prozent, was der Lebensdauer zu Gute kommt. Schirmung ist die Verformung der Bremsscheibe durch die hitzebedingte Materialausdehnung. Die Bremsenanlage maximiert damit Agilität, Fahrkomfort und Fahrsicherheit des 6ers. Das innovative Konstruktionsprinzip der Leichtbaubremse ist im Übrigen weltweit von BMW patentiert.

Aluminium-Räder in 18- und 19-Zoll.

Serienmäßig läuft der 645Ci auf 18 Zoll-Aluminiumgußfelgen, die mit Reifen der Dimension 245/45 R 18 ausgerüstet sind. Als Sonderausstattung sind 18- und 19-Zoll-Räder in verschiedenen Designs lieferbar, darunter auch ein 19-Zoll-Schmiederad sowie Mischbereifung mit 245-Reifen vorne und 275er-Reifen hinten.

Runflat-Reifen für pannenfreies Autofahren.

Grundsätzlich werden ausschließlich Runflat-Reifen geliefert, ein Ersatz- oder Notrad ist nicht vorgesehen. Durch verstärkte Reifenseitenwände mit zusätzlichen Einlegestreifen und eine besonders temperaturfeste Gummimischung ermöglicht der „selbsttragende Reifen“ sogar im völlig drucklosen Zustand eine Weiterfahrt mit maximal 80 km/h über eine Distanz von mindestens 150 Kilometern bei voller Zuladung. Bei geringerer Beladung oder nicht völlig drucklosem Reifen steigt die mögliche Laufstrecke deutlich an. ABS, ASC und DSC bleiben in jedem Fall voll funktionsfähig. Auf Grund speziell geformter doppelter Felgenhörner kann der Runflat-Reifen auch bei plötzlichem Luftverlust nicht von der Felge springen. Das bedeutet erheblich mehr Sicherheit gerade bei schnellerer Fahrt und auf kurvenreichen Strecken. Notfalls lassen sich auch herkömmliche Reifen auf diese Felgen montieren.

Die Reifen Pannen Anzeige warnt vor einem Plattfuß.

Serienmäßig ist der neue 6er mit der Reifen Pannen Anzeige (RPA) aus_gestattet. Sie überprüft den Luftdruck der Reifen durch ständigen Vergleich der Raddrehzahlen. Dazu nutzt das System die ABS-Signale. Ein größerer Druckabfall wird über den sich damit ändernden Abrollumfang und die resultierenden Drehzahldifferenzen erkannt und dem Fahrer per Warnleuchte und durch einen Signalton gemeldet. Das System warnt ab einer Geschwindigkeit von 15 km/h und bei mehr als 30 Prozent Druckabfall.
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7. Die Karosserie:Intelligenter Leichtbau für eine neue Dimension der Dynamik.

Dynamik im Automobil setzt nicht nur einen kraftvollen Motor und ein exzellentes Fahrwerk voraus, sondern auch ein möglichst geringes Fahrzeuggewicht. Intelligenter Leichtbau heißt das Zauberwort – auch bei der Karosserie. Intelligent heißt, dass mit Leichtbauteilen nicht nur stur das Gewicht reduziert wird – sie wirken wesentlich funktioneller.

Materialmix spart Gewicht und erhöht Crashsicherheit.

Im Bereich der Karosserie heißt das Schlüsselwort „Materialmix“: Das heißt, die Rohkarosserie ist in Mischbauweise aus Stahl-, Aluminium- und Kunststoffteilen zusammengesetzt, was enorme Gewichtsvorteile mit sich bringt. Ihre Struktur ist trotzdem noch steifer und fester geworden, was sich in einer höheren Crashsicherheit und in präziseren fahrdynamischen Reaktionen niederschlägt.

Ein Musterbeispiel für intelligenten Leichtbau stellt der GewichtsReduzierte AluminiumVorderbau (GRAV) dar. Er wiegt mit seinen etwa 45 Kilogramm rund ein Fünftel weniger als ein herkömmlicher Stahl-Vorderbau.

Darüber hinaus wurde beim Einsatz von Aluminium Neuland betreten: So besteht die Federstütze, in der Vorderachsfeder und Stoßdämpfer gelagert sind, aus einer Aluminium-Druckguss-Legierung, die sich hauptsächlich aus Aluminium und geringen Anteilen von Magnesium, Silizium und Mangan zusammensetzt. Dieser Werkstoff verbindet hohe Festigkeiten mit hohem Formänderungsvermögen. Aus Aluminium sind außerdem die beiden Türen, was allein rund zehn Kilogramm Gewichtsersparnis je Fahrzeug bringt. Trotzdem übertreffen sie alle BMW internen Steifigkeits- und Sicherheitsanforderungen.

Frontklappe in neuer Klebetechnik.

Die Frontklappe wird ebenfalls aus Aluminium gefertigt, doch kommt hier auch eine Weltneuheit zum Tragen, die derzeit nur von BMW eingesetzt wird: Innenblech und Außenhaut der Klappe sind nicht mit einem Einkomponenten_klebstoff verbunden, sondern stattdessen mit einer Zweikomponenten-Klebung. Hierdurch kann die Dicke beider Alubleche reduziert werden, so dass die Frontklappe neun Prozent weniger wiegt. Durch die Zweikomponenten-Klebung ist sie außerdem extrem steif, was wiederum Windgeräusche minimiert.

Rund vier Kilogramm Gewichtseinsparung steuern die beiden vorderen Seitenwände aus Thermoplast zur herausragenden Fahrdynamik des neuen 6ers bei. Nicht weniger entscheidend ist aber, dass der Kunststoff es den Designern ermöglicht, die Linie des großen Coupés konsequent im Seiten_wandbereich fortzuführen. So wäre es in konventioneller Stahlbauweise nicht möglich gewesen, die seitlichen Zierelemente in dieser Weise in die Seitenwand zu integrieren. Andere Vorteile liegen darin, dass Thermoplast als reversibler Kunststoff unempfindlicher als Stahl gegenüber Bagatellschäden ist. Auch bietet es die Möglichkeit, zukünftige Anforderungen des Fußgängerschutzes zu realisieren. Außerdem kann die Thermoplast-Seitenwand nicht korrodieren, was die Langlebigkeit erhöht.

SMC-Kunststoff spart Gewicht und ermöglicht neue Gestaltung.

Eine ganze Reihe von Vorteilen spricht auch für die Heckklappe des Coupés aus dem Kunststoff SMC. Dieser Sheet Moulding Compound genannte Duroplast ist gegenüber einer Heckklappe aus Stahl um etwa ein Viertel leichter. Die größeren Gestaltungsmöglichkeiten von SMC zeigen sich daran, dass die Heckklappe mit einer einteiligen Außenhaut hergestellt werden kann. Heckspoiler und Antennen sind außerdem gleich integriert.

Tailored Rolled Blanks – damit das Blech nur so dick ist, wie es sein muss.

Schließlich wird im 6er durch ein neues Verfahren bei den gewalzten Teilen kräftig Gewicht eingespart. Tailored Rolled Blanks, dynamisch gewalzte Platinen, heißt dieses Verfahren. Es bedeutet, dass das Blech an besonders beanspruchten Stellen nicht mit zusätzlichen Teilen verstärkt wird, sondern es von vornherein so gewalzt wird, dass es nur dort dicker ist, wo dies die Belastung erfordert. Dieses Verfahren wird erstmals in einer BMW Baureihe eingesetzt, und zwar bei den Sitzquer- und -längsträgern sowie den Fersenträgern. Mit der Gewichtseinsparung einher geht eine erhöhte Sicherheit vor allem beim Fersenträger.

Innovative Produktionsverfahren ermöglichen Metallmix.

Um die Materialien im Karosseriebau zu mischen, bedarf es innovativer Produktionsverfahren. So musste für die Verklebung von Stahl und Aluminium ein isolierender Klebstoff entwickelt werden. Insgesamt wird dieser Klebstoff auf einer Länge von rund 60 Metern im 6er aufgebracht. Hinzu kommen rund 4 000 Schweißpunkte und knapp 70 Verschraubungen. Zusätzlich wird – jeweils abhängig von Belastung und Material – MAG-geschweisst (MAG = reaktionsfähiges Schutzgas), MIG-gelötet (MIG = reaktionsträges Schutzgas), lasergelötet und lasergeschweißt, gebördelt, genietet, unterfüttert, versiegelt, geclincht und geclipst. Die Gesamtkarosserie besteht aus knapp 500 Stahl- und Aluminiumteilen und wiegt mit Anbauteilen weniger als 350 Kilogramm.
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Alt 20.10.2003, 21:03     #7
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8. Die Ausstattung:Assistenzsysteme für Dynamik, Komfort und Sicherheit.

„Das Beste ist gerade gut genug“, gilt besonders für die Ausstattung des BMW 645Ci. Das trifft auf die Features unter dem Blech zu, etwa auf die Fahrwerks-Assistenzsysteme, aber auch auf die sichtbaren und unsichtbaren „Helfer“ im Innenraum.

Das Adaptive Kurvenlicht macht die Nacht zum Tag.

Zum Wohlbefinden und zur Sicherheit der Insassen trägt entscheidend gutes Licht bei – innen wie außen. Das von BMW entwickelte Adaptive Kurvenlicht wird auch im 6er als Sonderausstattung offeriert. Die feststehenden Bi-Xenon-Scheinwerfer sind hingegen bereits Serie.

Die schwenkbaren Scheinwerfer verbessern die Fahrbahnausleuchtung um bis zu 90 Prozent. Damit tragen sie entscheidend zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei. Gedreht werden die Scheinwerfereinheiten über Lenkradwinkel, Gierrate und Geschwindigkeit. Sobald sich das Fahrzeug in Bewegung setzt, ist das Kurvenlicht aktiv. Im Stand, bei nach links eingeschlagenen Rädern, müssen aus gesetzlichen Gründen die Scheinwerfer gerade stehen, um den Gegenverkehr nicht zu blenden (spiegelsymmetrisch bei Linksverkehr). Generell ist das Adaptive Kurvenlicht mit einer dynamischen Leuchtweitenregelung ausgestattet, um verschiedene Beladungszustände auszugleichen. Zur Ausstattung gehört zudem eine Scheinwerferreinigungs_anlage.

Dynamische Bremslichtanzeige gegen Auffahrunfälle.

Die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern ebenfalls die Schluss- und die Bremsleuchten in LED-Technologie. Leuchtdioden (LEDs) sind nicht nur heller als konventionelle Glühlampen, sie reagieren auch schneller und sie sind um ein Vielfaches langlebiger. Darüber hinaus ist das Fahrzeug mit dem innovativen Adaptiven Bremslicht (Brake Force Display) ausgerüstet: Abhängig von der Stärke der Bremsung vergrößert sich die Leuchtfläche des Bremslichts. Der nachfolgende Verkehrsteilnehmer sieht also, wie stark sein Vordermann bremst. Dadurch verringert sich die Gefahr von Auffahrunfällen.

Innenraumbeleuchtung: Lichtkonzept für ein gutes Raumgefühl.

Mit einem speziellen Beleuchtungskonzept für den Innenraum verschafft der neue 6er seinen Insassen eine angenehme harmonische Beleuchtung und erhöht so zugleich das Sicherheits- und Raumgefühl bei Nachtfahrten.

Im Vordergrund stand bei diesem Konzept, eine möglichst homogene Innenraumbeleuchtung auf hohem Lichtniveau zu schaffen. Nicht zuletzt sollten dabei alle Lichtelemente ergonomisch bedienbar und der Innenraum blendfrei sein. Freiflächenreflektoren wie beim neuen 7er erzeugen dabei eine sehr homogene Ausleuchtung der Arbeitsbereiche.

Die Basisausstattung des neuen 6ers umfasst diverse Leuchten, darunter eine Innenleseleuchte mit zwei LEDs über dem Bereich der Mittelkonsole. Ihre blendfrei gestalteten Lichtaustritte der Freiflächenreflektoren erzeugen eine homogene, „ambiente“ Raumbeleuchtung. Ergänzt wird sie durch zwei Fußraumleuchten, die die Wertigkeit des Innenlichts erhöhen.

Die zusätzliche Sonderausstattung Lichtpaket umfasst unter anderem LEDs im Zuziehgriff der Türen sowie der Türflächen. Im Zusammenwirken mit der Innenleseleuchte und der Fußraumbeleuchtung erhöhen diese spürbar das Raumgefühl und damit das Wohlbefinden. Optional sind auch beleuchtete Einstiegsleisten erhältlich, die mit ihrem harmonischen Licht die Exklusivität des neuen 6ers perfekt ins Licht rücken.

Ein weiterer Bestandteil dieser Sonderausstattung ist die Vorfeldbeleuchtung, zu der sechs Leuchtdioden im unteren Rand der Außenspiegel gehören. Sobald über die Fernbedienung das Fahrzeug entriegelt wird, beleuchten die LEDs den Einstiegsbereich vor den Türen für etwa 20 Sekunden. Entsprechend kann via Fernbedienung die Vorfeldbeleuchtung auch beim Aussteigen genutzt werden.

iDrive: ein Hoch der Ergonomie.

Mit iDrive hat BMW eine Bedienphilosophie begründet, die einen Quantensprung im Bereich der Ergonomie im Auto darstellt. Im Kern erlaubt sie die intuitive Bedienung vieler Sekundärfunktionen mit nur geringer Blickabwendung vom Verkehrsgeschehen.

Die meisten für das Fahren wesentlichen Funktionen sind im unmittelbaren Bereich des Lenkrades bedienbar, fast alle Komfort-Grundfunktionen in der Mittelkonsole. Alle übrigen Einstellungen und Dienste nutzen Fahrer und Beifahrer über den ohne Blickzuwendung intuitiv bedienbaren Controller sowie das Control-Display, bei dem es sich serienmäßig um ein 6,5 Zoll-Farbdisplay mit 8 Bit Farbauflösung handelt. Das Control Center als ganzes integriert also eine Vielzahl von Funktionen und vermeidet dadurch eine große Anzahl einzelner Schalter und Bedienelemente.

Control Display: immer brillantes Bild durch Transflektiv-Technik.

Diese neue Displaygeneration ist mit der Transflektiv-Technik ausgestattet. Dabei wird das einstrahlende Tageslicht, das bei anderen Displays die Oberfläche unleserlich macht, an der Rückseite des Displays reflektiert. Durch diese passive Reflexion (das Tageslicht wird miteinbezogen) gewinnt die Darstellung an Brillanz. Bei schlechten Lichtbedingungen oder bei Dunkelheit wird die Ablesbarkeit durch eine transmissive Hintergrund_beleuchtung gewährleistet, deren Helligkeit über einen Sensor den Lichtverhältnissen angepasst wird. Darüber hinaus können Fahrer oder Beifahrer die Helligkeit selbst einstellen. Zusätzlich ist das Display mit einer Heizung versehen, um auch bei extremen Außentemperaturen möglichst schnell die optimale Betriebstemperatur zu erreichen.

Das auf dem Display dargestellte Hauptmenü ist in die vier Bereiche Kommunikation, Navigation oder Bordinfo, Entertainment und Klima unterteilt. In einen fünften Bereich, den Menüpunkt-Information, kommt man durch Drücken im Hauptmenü. Hier sind Klang- und Anzeigeeinstellungen, Fahrzeugeinstellungen und Wartungsanzeigen konzentriert.

Controller: viele Funktionen in einer Hand.

Innerhalb der Bereiche können die zugeordneten Funktionen in verschiedenen Ebenen bedient werden. Dazu dient der Controller. Weil er in Verlängerung der Armlehne positioniert ist, kann der Arm ruhig aufliegen, während die Finger den Multifunktionsknopf bedienen. Durch Schieben in die vier Himmels_richtungen (Low Controller mit 24 Raststufen) wird zwischen den Bereichen gewechselt beziehungsweise der Fokus innerhalb eines Menüs verändert. Durch Drehen wird innerhalb eines Menüs navigiert, durch Drücken des Controllers wird derjenige Menüpunkt, an dem der Cursor steht, ausgewählt und bestätigt. Mit einer Taste hinter dem Controller läßt sich das Hauptmenü direkt anwählen.

Als Sonderausstattung wird ein Controller mit variabler Haptik und acht Schieberichtungen angeboten. Die variable Haptik nutzt noch stärker den Tastsinn des Bedieners. Er verfügt hierzu über einen Elektromotor, mit dem das Drehmoment erzeugt wird. Die Drehbewegung des Controllers wird über einen optischen Sensor detektiert. Dabei berechnet die Software bei kleinsten Winkeländerungen des Controllers dynamisch das neu einzustellende Drehmoment für den Motor. Die zusätzlichen diagonalen Schieberichtungen dienen hier der Navigation in der Karte des Navigations_systems Professional. Über eine Taste am Controller kann zudem die integrierte Spracheingabe aktiviert werden. Kombiniert ist der High Controller mit einem 8,8 Zoll großen Farbdisplay mit 256 Farben, 16 Bit Farbauflösung und einer Auflösung von 640 mal 240 Pixel.

Klare Ansage: Neue Spracheingabe erleichtert Bedienung.

Die als Sonderausstattung für den 6er erhältliche Spracheingabe eröffnet dem iDrive-Bedienkonzept eine völlig neue Dimension – die der Sprache. Diese Technologie ist deshalb kaum noch vergleichbar mit früheren Spracheingabesystemen.

Die Spracheingabe zeichnet sich durch eine deutlich sprecherorientierte Benutzer-Schnittstelle (User Interface, UI) aus, bietet einen erheblich verbesserten Sprachdialog und stark erweiterte Funktionalitäten. So kann die neue Funktion „text to speech engine“ dem Fahrer Texte – zum Beispiel E-Mails, SMS-Nachrichten oder Radiosendernamen – vorlesen. Neu ist auch das Zusammenwirken von Grafik und Sprache: Bisher funktionierte das nur unabhängig voneinander; jetzt zeigt das Display gleichzeitig die via Spracheingabe gewählte Funktion an.

Auch das Navigationssystem folgt den Sprachbefehlen.

Umgekehrt kann alles, was am Display angeboten wird, über die Spracheingabe aktiviert werden. „You can speak what you see“ nennt sich diese Funktion, die dem Nutzer zusätzlich mittels „short cut“-Begriffen erlaubt, noch tiefer in das ausgewählte oder in andere Menüs „einzusteigen“. Bisher musste dies von Hand mit dem Controller gemacht werden. Auch die Telefonbedienung ist wesentlich vereinfacht: Ist das Telefonmenü aktiviert, genügt es, den Namen des gewünschten Gesprächspartners zu nennen und schon wird dessen Nummer automatisch angewählt.

Mit der neuen Sprachein- und -ausgabe können nahezu alle Bedienelemente der Bedienoberfläche des Control Display gesteuert werden: die Funktionen Telefon, Telefonbuch, Adressdatenbank, SMS, BMW Assist, BMW Online, Navigation, Notizbuch, Radio, CD/DVD/MP3 sowie Klimaautomatik. Die umfangreiche und zugleich einfach zu bedienende Technologie unterstützt den Fahrer, ohne diesen vom Verkehrsgeschehen abzulenken.

Head-Up Display erweitert iDrive-Konzept.

Das innovative Head-Up-Display, eine andere wichtige Erweiterung des iDrive-Konzepts, leistet einen ebenfalls bedeutenden Beitrag zur aktiven Sicherheit und zum Komfort, indem es wichtige Informationen im direkten Sichtfeld des Fahrers anzeigt. Der Fahrer kann diese Informationen aufnehmen, ohne den Blick von der Straße zu wenden. Die einzublendenden Informationen werden über das Control Display via Controller aus einer Liste ausgewählt und können den individuellen Bedürfnissen entsprechend dargestellt werden. Persönliche Einstellungen, beispielsweise die Helligkeit, werden via Key Memory gespeichert. Anzeigbar sind etwa Hinweise zur Navigation und zur aktiven Geschwindigkeitsregelung, Warnmeldungen der CheckControl sowie die aktuelle Geschwindigkeit. Sie wird im aktivierten Head-Up Display als einzige Information permanent angezeigt.

Wichtige Informationen immer im Blick.

Erzeugt wird das virtuelle Bild in einer Projektionseinheit, die in die Instrumententafel integriert ist und das Bild in eine spezielle Frontscheibe überträgt. Für den Fahrer scheint das virtuelle Bild in etwa am Ende der Motorhaube zu entstehen. Durch diese ergonomisch sehr günstige Platzierung kann der Fahrer auf den Straßenverkehr konzentriert bleiben, sein Blick schweift weniger oft ab zum Cockpit und es gibt auch keine Anpassungsprobleme des Auges wie beim Blickwechsel von der Fahrbahn auf die Instrumente. Um auch bei wechselnden Lichtverhältnissen immer ein gut lesbares Bild zu erzeugen, regelt der Regen-Licht-Sensor die Helligkeit. Eine nasse Fahrbahn oder Dunkelheit führen ebenfalls nicht zu einer schlechteren Darstellung, weil sich die Anzeige der Umgebung anpasst. Eingeschaltet wird das Head-Up Display im Lichtschaltzentrum.

Sport-Lederlenkrad mit Multifunktionstasten.

Passend zur sportlichen Ausrichtung des großen Coupés gehört das Sport-Lederlenkrad bereits zur Basisausstattung. Es gewährleistet dem Fahrer nicht nur ein allzeit gutes Handling, sondern bietet mit seinen integrierten Funktionstasten auch ein Höchstmaß an Sicherheit, da viele Funktionen vom Fahrer bedient werden können, ohne dass dieser die Hände vom Steuer nehmen muss. Weil auch die Schaltwippen für das optionale sequenzielle Getriebe (bei der Sonderausstattung SMG) bereits integriert sind, kann er sogar den schnellen Gangwechsel per Fingerdruck erledigen.

Sehr schnell gewöhnt sich jeder BMW Fahrer daran, vom Lenkrad aus unter anderem Radio oder CD einzustellen, den Telefonanruf anzunehmen oder die Spracheingabe für die iDrive Funktionen zu regeln. Zwei weitere Tasten können vom Fahrer individuell mit einer weiteren Funktion belegt werden, etwa mit der permanenten Aktivierung der Umluftschaltung.

Die Aktive Geschwindigkeitsregelung ACC.

Die als Sonderausstattung erhältliche Aktive Geschwindigkeitsregelung ACC unterstützt den Fahrer dabei, situationsgerecht Abstände und Geschwindig_keiten einzuhalten. Das System hält dabei nicht nur eine vorgegebene Wunschgeschwindigkeit, sondern passt auch den Abstand zum Vordermann der aktuellen Situation an.

Fährt beispielsweise ein Fahrzeug mit niedrigerer Geschwindigkeit voraus, so erkennt ACC mit seinem Radar-Abstandssensor witterungsunabhängig auf 120 Meter Abstand das vorausfahrende Fahrzeug und passt die eigene Geschwindigkeit diesem an. ACC bremst hierzu komfortorientiert leicht ab, dann hält es konstant einen von vier individuell einstellbaren Folgeabständen ein. Der Fahrer kann jederzeit durch Gasgeben oder Bremsen in die Regelung eingreifen, bleibt er doch weiterhin allein für die Fahrt verantwortlich. Deshalb warnt ACC den Fahrer auch sofort optisch und akustisch, wenn in bestimmten Situationen stärker gebremst werden muss.

ACC funktioniert zwischen 30 km/h und 180 km/h und kann vom Fahrer in komfortablen 10 km/h-Schritten individuell eingestellt werden. Die Wunschgeschwindigkeit wird im Tachometer durch eine Markierung angezeigt und konstant eingeregelt, solange kein vorausfahrendes Fahrzeug zur Reduzierung der Geschwindigkeit veranlasst. Für den Fahrer bedeutet dies eine Entlastung von der permanenten monotonen Feinregulierung von Abstand und Geschwindigkeit. Praktisch ist dies vor allem bei dichtem Verkehr auf Autobahnen und Schnellstraßen mit sich ständig verändernden Geschwindigkeiten, wo ein konventioneller Tempomat häufig überfordert ist. Mit ACC kann sich der Fahrer nun auch in solchen Situationen souverän und entspannt im Verkehrsfluss mitbewegen.

Parken mit Ultraschall.

Die Sonderausstattung Park Distance Control (PDC) erleichtert dem 6er-Fahrer das Ein- und Ausparken durch Ultraschall-Abstandsmessungen. Es warnt den Fahrer – zunächst grafisch, dann zusätzlich akustisch – vor Hindernissen, und zwar beginnend, wenn das Hindernis noch 1,5 Meter im Front- und bis zwei Meter im Heckbereich entfernt ist. Die grafische Anzeige zeigt das Fahrzeug in Draufsicht, erkannte Hindernisse werden durch farbliches Ausfüllen von Flächen innerhalb des überwachten Bereichs angezeigt. Dadurch kann der Fahrer das Hindernis genau und bequem orten.

Serienmäßige Klimaautomatik setzt Maßstäbe.

Das Wohlbefinden im Auto hängt stark vom Raumklima ab. Beim 6er finden die Klimabelange der Insassen deshalb ganz besondere Aufmerksamkeit. Die für den 6er entwickelte Klimaautomatik setzt in punkto Leistungsfähigkeit und individueller Regelung den neuen Maßstab in der Coupé-Klasse. Konkret zeichnet sich die Klimaautomatik gegenüber konventionellen Klimaanlagen durch eine schnellere Aufheiz- und Abkühlleistung aus, durch ein individuelles Einstellen der Luftverteilung, eine adaptive Verdampfungstemperatur, die ein Unterkühlen ebenso verhindert wie ein Austrocknen der Schleimhäute sowie durch eine Reduzierung auf wesentliche Bedienelemente.

Entsprechend der iDrive-Bedienphilosophie sind die Grundfunktionen der Klimaautomatik – Belüftung, Heizung und Kühlung, Temperatur links/rechts – direkt über Taster und Schalter in der Instrumententafel zu bedienen. Detaileinstellungen erfolgen dann über das Control Display. Die Klimaautomatik regelt selbsttätig Temperatur, Luftmenge und -verteilung jeweils getrennt nach links und rechts. Die Temperaturschichtung, wichtig für die individuelle Einstellung der Oberkörpertemperatur, sowie Temperatur und Luftmenge des Mittenausströmers in der Instrumententafel können über Controller und Control Display stufenlos verändert werden. Ein bidirektionaler Solarsensor misst dabei die Einstrahlung der Sonne von jeder Seite und regelt die Zufuhr der Kühlluft entsprechend.

Damit die Scheiben nicht beschlagen, überwacht ein Beschlagsensor Scheiben- und Lufttemperatur. Er wird gegebenenfalls in mehreren Stufen aktiv, ohne dabei in den ersten Stufen das Innenraumklima zu verschlechtern: So schaltet er beispielsweise von Umluft auf Außenluft, erhöht die Luftmenge und kühlt erst dann die Luft stärker ab, um sie zu entfeuchten.

Geregelte Luftfeuchtigkeit schafft besseres Klima.

Besonders angenehm für die Insassen ist die Regelung der Verdampfer_temperatur. Dadurch können Auskühlen und Austrocknen der Schleimhäute vermieden werden: Bisher wurde die zu kühlende Luft immer auf rund 1° bis 3 °C gekühlt und ihr somit sehr viel Feuchtigkeit entzogen. Erst dann wurde diese extrem trockene Luft auf die gewünschte Temperatur aufgewärmt. Im BMW Coupé überwacht nun ein Sensor die Lufttemperatur und kühlt nur soweit als nötig ab. Die Erweiterung des Kühlbereiches auf 1° bis 10 °C bedeutet, dass die Luftfeuchtigkeit höher bleibt, was für die Schleimhäute angenehmer ist. Einher geht diese Komfortverbesserung mit einer nicht unerheblichen Kraftstoffeinsparung.

Eine Restwärmefunktion, mit der auch bei stehendem Motor Kühlwasser durch den Wärmetauscher gepumpt wird, versorgt den Innenraum mit warmer Luft. Die Standlüftung schließlich versorgt das Coupé ebenfalls ohne laufenden Motor über die Klimaautomatik mit Außenluft. Die Luft wird dabei von einem Aktivkohlefilter gereinigt, der Staub und Schadstoffe weitestgehend bindet. Registrieren die Gassensoren eine hohe Schadstoff_konzentration in der Außenluft, schaltet die Automatische Umluft Control (AUC) auf Umluft.

Klimakomfort-Verglasung „kühlt“ ohne Energieaufwand.

Als sinnvolle Ergänzung der Klimaautomatik erweist sich die als Sonderaus_stattung erhältliche Klimakomfort-Verglasung. Diese Infrarot-Reflektierende Verglasung (IR) hält bei einem geparkten Auto im Vergleich zu einem Fahrzeug mit konventionellen Scheiben die Innenraumluft um rund 5 °C, die Oberflächen sogar um rund 10 °C niedriger. Die von der Haut empfundene Strahlenwärme ist ebenfalls niedriger. In der Folge kann die Klimaautomatik schon zu Fahrtbeginn mit weniger Leistung kühlen, das Gebläse läuft auf einer niedrigeren Stufe, was weniger Luftströmung und Geräusche sowie einen geringeren Kraftstoffverbrauch verursacht. Weil die Infrarot-Reflektierende Verglasung als Verbundsicherheitsglas aufgebaut ist, wirkt sie zudem (eingeschränkt) einbruchhemmend und ist auch im Falle eines Unfalls bruchsicherer.

Vordersitze mit Memory-Funktion serienmäßig.

Fahrer- und Beifahrersitz sind mit Memory-Funktion für drei Speicher_möglichkeiten ausgestattet. Elektrisch lassen sich Fahrer- und Beifahrersitz in der Länge, Höhe, Sitzneigung und Lehnenneigung verstellen. Zusätzlich manuell eingestellt werden können Höhe und Neigung der Kopfstützen. Schon die Basissitze sind mit hochwertigem Dakota-Leder bezogen, ein Leder, das mit seiner natürlichen Narbung hervorragend dem seriösen Anspruch des 6ers gerecht wird. Es ist in den Farben Schwarz, Cremebeige und Chateau erhältlich.

Der als Sonderausstattung erhältliche und ebenfalls elektrisch verstellbare Sportsitz ist sportlich-straffer gepolstert und bietet vor allem im fahrdynamischen Bereich eine noch bessere Körperabstützung. Die für den Basissitz als Sonderausstattung erhältliche elektrische Lordosenstütze ist im Umfang des Sportsitzes bereits enthalten. Ihr stufenlos regulierbares Luftkammernsystem hilft dem jeweiligen Passagier, eine orthopädisch einwandfreie Sitzhaltung einzunehmen, so dass dessen Rückenmuskulatur unterstützt und die Wirbelsäule entlastet werden. Über die Ausstattung des Basissitzes hinaus ist beim Sportsitz die Oberschenkelauflage mechanisch verstellbar.

Eine dreistufige Sitzheizung ist im Basis- wie im Sportsitz enthalten. Sie erwärmt innerhalb kürzester Zeit die komplette Körperauflagefläche von Sitz und Lehne inklusive der Wulstbereiche.

Ein vollwertiges 2+2 Coupé.

Für Coupé-Verhältnisse sitzen auch die hinten Mitfahrenden in der „ersten Reihe“. Denn obwohl Coupés typischerweise eine flachere Dachlinie aufweisen als Limousinen, finden auch Erwachsene im Fond des neuen 6ers ausreichende Platzverhältnisse für kürzere Strecken vor. In den beiden tief ausgeformten Ledersitzen, die durch ein Sitzkissen voneinander getrennt sind und den ebenfalls ausgeformten Lehnen finden sie einen guten Seitenhalt. Beide Fondsitzplätze sind dank der komfortablen Einstieghilfe an Fahrer- und Beifahrersitz leicht und ohne Verrenkungen zu erreichen. Auch dadurch beweist sich der neue 6er als ein vollwertiges 2+2-Coupe für alle Gelegen_heiten.

Eine weitere praktische Seite des 645Ci ist das beachtliche Gepäckraum_volumen von 450 Litern: Ein Set aus je einem großen, mittleren und kleinen Hartschalenkoffer oder ein großer Koffer und zwei 46-Zoll-Golfbags passen in den Kofferraum. Für Wintersportler ermöglicht der Skisack im Mittelteil der Fondrücksitzlehne die Mitnahme von zwei Paar Ski oder einem Snowboard. Das Handschuhfach hat ein Volumen von 4,8 Litern. Mit Fächern in den Türen, Netzen an den Sitzen und weiteren Ablagen und Staumöglichkeiten bietet der 6er ein vielfältiges und praktisch nutzbares Stauraumangebot. Dies gilt erst recht für das zweigeteilte und abschließbare Ablagefach unter der Mittelarmlehne, in das auch das Telefon griffgünstig und bei Bedarf sicher verwahrt werden kann.

Car & Key Memory: Diener mehrerer Herren und Damen.

Wie stark Details den praktischen Alltag mit dem neuen großen Coupé erleichtern, zeigt die Funktion Car&Key Memory (CKM). Dieses serienmäßige Feature ermöglicht dem einzelnen Fahrzeugnutzer, elektronisch gesteuerte Fahrzeug-Funktionsabläufe an seine individuellen Wünsche, Bedürfnisse und Gewohnheiten anzupassen. Dabei erkennt das System selbstständig einen Nutzerwechsel und stellt die programmierten Funktionen entsprechend ein. Verändert werden können Sitze und Spiegel, Alarmanlage und Zentralverriegelung, die Spracheingabe sowie Teile des Beleuchtungssystems.

Geteilt ist das CKM-Konzept in fahrzeugspezifische (Car Memory) und fahrerindividuelle Einstellungen (Key Memory). Fahrzeugspezifische Veränderungen betreffen fahrzeugbezogene Grundeinstellungen. Beim Car Memory spielt es also keine Rolle, wer das Fahrzeug fahren möchte, da die gewählten Einstellungen für alle Nutzer gleich sind.

Personenbezogene Einstellungen: Das große Coupé denkt mit.

Key Memory hingegen umfasst personenbezogene Umfänge. Bis zu vier verschiedene Nutzer können die entsprechenden Funktionen ganz individuell auf sich konfigurieren. Erkennt das System den jeweiligen Nutzer anhand dessen mit einem Fernübertragungssystem ausgestatteten Fahrzeugschlüssel, so werden automatisch die individuellen Vorgaben abgerufen und gegebenenfalls eingestellt. Für den Nutzer wirkt der 6er damit so, als würde er „mitdenken“, den Fahrer erkennen und sich an dessen persönliche Vorlieben „erinnern“. Von großem Vorteil ist, dass viele der persönlichen Einstellungen von den Nutzern selbst konfiguriert werden können.
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Alt 20.10.2003, 21:04     #8
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9. Die passive Sicherheit: Spitze in Sachen Sicherheit.

Das 6er Coupé gehört bezüglich aktiver und passiver Sicherheit zur Premium_klasse. Für das hohe Niveau der aktiven Sicherheit stehen das sichere Aluminiumfahrwerk mit seinen diversen Fahrwerkassistenzsystemen wie DSC und Dynamic Drive. Dafür stehen die Aktivlenkung und das Adaptive Kurvenlicht (als Sonderausstattungen), die Runflat-Bereifung und die innovativen Leichtbaubremsen sowie viele weitere Details, die in der Summe dafür sorgen, dass die herausragenden Fahrleistungen des BMW 645Ci dynamisch, aber auch sicher auf die Straße gebracht werden.

Der neue 6er erfüllt aber auch besondere Ansprüche in punkto passive Sicherheit. So bietet er allen Insassen eine hervorragende Crashsicherheit. Er zählt hier selbstverständlich zur absoluten Spitzengruppe in seinem Marktsegment.

Größtmöglicher Überlebensraum – geringstmögliche Insassenbelastung.

Bei der passiven Sicherheit geht es im Kern darum, im Falle eines Crashs den Insassen einen größtmöglichen Überlebensraum zu erhalten und die Passagiere so gering wie möglich zu belasten. Um den kompromisslosen BMW Anspruch nach mustergültiger passiver Sicherheit umzusetzen, verfügt der neue 6er über hochbelastbare Trägerstrukturen. Die Deformationslängen im Front- und Heckbereich werden optimal genutzt. Die Frontend-Struktur ist kompatibel ausgelegt, um bei Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern bestmöglichen Schutz zu bieten. Eine extrem steife Fahrgastzelle erhält selbst unter schweren Unfallbedingungen den zum Schutz der Passagiere erforderlichen Innenraum. Dazu gehört auch ein Package, das die maximal mögliche Vorverlagerung der Insassen im Innenraum erlaubt. Das Crashelement der Lenksäule, das sich nach einer definierten Kennlinie verformt, teleskopiert über einen Weg von etwa 80 Millimetern. Beide Maßnahmen senken zusätzlich die Insassenbelastung.

Gurtsysteme, damit im Fall der Fälle jeder an seinem Platz bleibt.

Kombiniert mit hocheffizienten Rückhaltesystemen garantiert der neue 6er seinen Passagieren dadurch bestmöglichen Unfallschutz. So sind die Sicherheitsgurte mit Gurtkraftbegrenzern und an den Vordersitzen mit Gurtstrammern ausgerüstet. Für Fahrer und Beifahrer stehen je ein zweistufiger Frontairbag parat. Diese „intelligenten“ Airbags passen ihr Aufblasverhalten der jeweiligen Unfallschwere an, wodurch ein eventuelles
Verletzungsrisiko minimiert wird. Der Beifahrer-Airbag ist zudem hinter einer für die Insassen unsichtbaren Aufrisslinie in der Instrumententafel untergebracht, so dass die dynamische Harmonie der Innenraumgestaltung nicht durch die sichtbare Aufrissnaht gestört wird.

Kopfairbags wirken wie Segel.

Je ein Airbag in der Tür und der AHPS-Kopfairbag im Bereich der Seitenfenster komplettieren den Schutz der Frontpassagiere. Dabei reicht der AHPS-Airbag (AHPS=Advanced Head Protection System) in seiner Wirkung weit über herkömmliche ITS-Bags hinaus, verbindet er doch dessen Struktureigenschaften mit den Vorteilen des flächigen Schutzes eines Segels, das über das ganze Seitenfenster reicht. Im Fall des Falles schützt dieses Segel den Insassen besser vor Glassplittern und ähnlichem. Zusätzlich wird der Passagier effektiver zurückgehalten.

Steuerungssystem ASE: Optimaler Schutz zur richtigen Zeit.

Unterstützt wird diese Vielzahl aufeinander abgestimmter Sicherheits_komponenten von dem innovativen Sicherheits- und Informationssystem Advanced Safety Electronics (ASE). ASE ist ein zukunftsweisendes vernetztes Airbag-Steuerungssystem mit Lichtwellenleitern, das durch seine dezentralen Satelliten eine genaue Crasherkennung ermöglicht und die Rückhaltesysteme äußerst schnell und zielgerichtet aktiviert. Gleichzeitig bietet es eine große Sicherheit gegen Fehlauslösungen.
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Alt 20.10.2003, 21:08     #9
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10. Die Telekommunikation: Innovationen für Information, Kommunikation und Unterhaltung.

Unterwegs, und doch zuhause oder im Büro. Diesen Anspruch unserer Zeit erfüllt das neue BMW 6er Coupé mit Bravour. Dank moderner Telekommunikationsfeatures sind Fahrer und Passagiere so gut wie immer erreichbar beziehungsweise selbst in der Lage, auf Servicedienstleistungen online zuzugreifen. Und selbstverständlich ermöglicht auch das professionelle Audiosystem einen Hörgenuss auf dem Niveau hochwertiger Heimanlagen.

Der kundenspezifische Kabelbaum als zentrales Nervensystem des Autos.

Grundlage der vielfältigen Kommunikationseinrichtungen ist der kunden_spezifische Kabelbaum als „zentrales Nervensystem“ des Autos. Kundenspezifisch heißt, dass der Kabelbaum exakt auf das einzelne Fahrzeug und die bestellten Komponenten abgestimmt ist, ein System, das derzeit nur BMW anbietet. Der Kabelbaum selbst besteht aus konventionellen Kupferleitungen und störungsunempfindlichen Lichtwellenleitern, die die gesamte Sensorik und Aktuatorik sowie die dazugehörige Steuer- und Regelelektronik miteinander verknüpfen. Kernelement des Gesamtsystems ist das Multimedia-Netzwerk „Media Oriented Systems Transport“ (MOST), ein Ringsystem aus Kunststofflichtwellenleitern, das neben anderen Steuerbefehlen Audio-, Video- und Grafik-Signale zwischen den Steuergeräten digital überträgt. Das Ringsystem erübrigt die aufwändige Einzelverkabelung aller Komponenten. Trotzdem kann es um einzelne Komponenten erweitert werden.

MOST ist der zukünftige Multimedia-Standard im Auto.

Neben der Netzwerkebene stellt MOST auch ein Regelwerk für die Anwendungsebene zur Verfügung: Mit ähnlichen Regeln wie im Straßenverkehr wird die Zusammenarbeit von Steuergeräten und Funktionen kontrolliert. Um beispielsweise das Freisprechen des Telefons zu ermöglichen, müssen Control Display, Radio, Verstärker und Telefon koordiniert werden. MOST regelt hier die einheitliche und klar strukturierte Steuerung eines aus mehreren Geräten bestehenden Infotainment-Verbunds.

Zu den Einzelkomponenten dieses MOST-Verbundes gehören die „Befehlsebene“, der „Systemmaster“ – MASK (MMI Audio System Kontroller) beziehungsweise seine Erweiterung CCC (Car Communication Computer) –, die untergeordnete Kontrollebene und schließlich die ausführenden „Slaves“.

Ein großer Vorteil des MOST-Systems ist, dass die führenden Hersteller des Automobil- und Kommunikationsbereiches MOST zu einem gemeinsamen Standard für die Multimedia-Vernetzung im Auto ausbauen. BMW nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein.

M-ASK und CCC – die „Chefs“ im Ring.

Die vielfältigen Informations-, Unterhaltungs- und Kommunikationsfeatures, die für den neuen 6er – teilweise als Sonderausstattungen – zur Verfügung stehen, bedingen eine Plattform, auf der die einzelnen Funktionen beziehungsweise Geräte in einem Gehäuse kombiniert und integriert werden. Diese „Head Unit“ oder „Systemmaster“ genannte und für den Kunden „unsichtbare“ Plattform ist – abhängig vom Aufgabenspektrum – M-ASK (MMI Audio System Kontroller) oder das mit erweiterten Umfängen ausgestattete CCC (Car Communication Computer). So regelt und kontrolliert M-ASK die Audiosysteme inklusive CD-Wechsler oder MP3-Player, das Telefon, die Basis-Navigation und das Head-Up Display, aber auch viele weitere technische Features des 6ers wie die Klimaautomatik oder das Powermanagement. Ein praktisches Beispiel für die Wirkungsweise von M-ASK ist die Freisprechfunktion des Telefons, wenn Control Display, Radio, Verstärker und eben Telefon zu koordinieren sind. Weil M-ASK bisher verschiedene Steuergeräte in einem einzigen Gehäuse zusammenfasst, steht dem Kunden mehr Platz zur Verfügung, beispielsweise in Form zusätzlicher Ablagen. Die BMW Innovation M-ASK ist momentan einzigartig im Markt.

Der mit einem stark erweiterten Funktionsumfang ausgestattete Car Communication Computer (CCC) kommt anstelle von M-ASK im Wesentlichen dann zum Einsatz, wenn zusätzlich oder alternativ die Sonderausstattungen Navigation Professional, die erweiterte Sprachverarbeitung, BMW Online oder BMW Assist gewählt wurden. Wichtigster Vorteil der mit sechs Mikroprozessoren ausgestatteten Plattform ist die Möglichkeit, auch nachträglich auf sehr einfache Weise Software-Updates oder Komponenten hinzuzufügen. Wie bei M-ASK profitiert der Kunde vom Platzgewinn durch das einheitliche Gehäuse von CCC.

HIFI und TOP HIFI für ein perfektes Klangerlebnis.

Serienmäßig verwöhnt der BMW 645Ci seine Passagiere akustisch mit einer hochwertigen 2 x 40 Watt + 4 x 25 Watt-HiFi-Anlage. Um eine besonders gute Tieftonwiedergabe im ganzen Fahrzeug zu erreichen, sind zwei Zentralbässe unter den Vordersitzen platziert. Durch die Ankoppelung der Zentralbässe an die Seitenschweller erhalten sie das nötige Gehäusevolumen, sechs Mittel- und Hochtonlautsprecher ergänzen das System.

Mit der Sonderausstattung TOP HIFI wird der 6er endgültig zum Konzertsaal auf Rädern. Das System ist gegenüber der HIFI-Ausstattung klanglich weiter optimiert. Sein Verstärker mit 7 x 25 Watt und 2 x 70 Watt sowie insgesamt 13 Lautsprechern teilweise mit Aluminiummembranen für ein differenzierteres Klangbild erzeugen in Verbindung mit dem LOGIC7 Equalizing Konzept einen harmonisch wirkenden räumlichen Klang. Das Lautsprechersystem umfasst neben zwei 210 Millimeter Zentralbässen unter den Vordersitzen vier Hochtöner in den Spiegeldreiecken und Seitenverkleidungen, je zwei 100 Millimeter Mitteltöner in den Tür- und in den Seitenverkleidungen sowie in der Hutablage, dazu einen 100 Millimeter Centerspeaker in der Mitte der Instrumententafel.

Beste Klangqualität durch Digitalisierung.

Das beim TOP HIFI System verwirklichte LOGIC7 Konzept, das sonst eigentlich stationären professionellen Anlagen vorbehalten ist, erzeugt ein Klangfeld, das dem Original zum Verwechseln nahe kommt. Dazu zerlegt eine Matrix-Schaltung jedes Signal einer analogen oder digitalen Stereoaufnahme in sieben Einzelsignale, die dann fahrzeugspezifisch aufgearbeitet werden. Um einen möglichst originalgetreuen Raumklang zu erzeugen, nutzt LOGIC7 die in jedem Stereo-Signal enthaltenen Rauminformationen und schlüsselt sie in die beiden Klangdimensionen auf: Der Ort, wo der Klang erzeugt wurde, und die akustische Umgebung oder der Raum, in dem er sich ausbreitet. Für den Hörer entstehen dadurch mehr Räumlichkeit und eine präzisere Auflösung, die Ortung der einzelnen Tonquellen ist eindeutiger möglich. Insbesondere sich bewegende Klangquellen – ein vorbeifahrendes Auto beispielsweise – sind sehr viel plastischer und eindrucksvoller wahrnehmbar. Zudem werden Störungen durch Fahrgeräusche vom geschwindigkeits_abhängigen Equalizing feinstufig kompensiert.

Neueste Technologien für Information und Unterhaltung.

Zur Grundausstattung des neuen 6ers gehört das Radio Business mit CD-Laufwerk. Die Sonderausstattung „Radio Professional“ verfügt über ein Laufwerk, das zusätzlich zu den Standard-CD-Funktionen CD-ROM-fähig ist und somit auch Datenfiles wie beispielsweise MP3-CDs abspielen kann. Dieses Radiosystem ist Bestandteil der beiden für den 6er angebotenen Navigationssysteme.

Optional: CD-Wechsler im Handschuhfach.

Die Audioanlagen können auf Wunsch durch einen besonders leise arbeitenden 6-fach-CD-Wechsler ergänzt werden. Er ist hinter dem Hand_schuhfach untergebracht und von Fahrer und Beifahrer gleichermaßen komfortabel erreichbar. Gesteuert wird er über Controller und Control Display.

Navigationssystem mit DVD.

Als Sonderausstattung ist für den neuen 6er ein DVD-gestütztes Navigations_system lieferbar, das mit dem Radiosystem Professional kombiniert ist und auf dem „Systemmaster“ M-ASK (MMI Audio System Kontroller) basiert. Die Zielführung erfolgt per Sprache und Pfeilsymbolik. Falls vorhanden, werden die Zielführungspfeile parallel auch im Head-Up Display angezeigt. Das System berücksichtigt bei der Routenplanung aktuelle Verkehrsinformationen, die per digitalem Datenstrom über das Radio empfangen werden (RDS-TMC). Auf die geplante Route und dessen Verkehrsgeschehen bezogene Meldungen werden angegeben und auf Fahrerwunsch in die Route eingeplant. Der Fahrer kann aber auch die dynamische Routenplanung wählen, bei der das System automatisch die beste Route errechnet. Falls dabei ein Streckenabschnitt mit Stau vorkommt, wird dieser bewertet. Stellt sich heraus, dass die Strecke trotz Stau die schnellere ist, plant das System diesen Abschnitt mit ein. Das System ermöglicht es, die Route mit der Navigations-DVD zu planen und lokal zu speichern. Die DVD kann danach entnommen und beispielsweise durch eine Audio-CD ersetzt werden.

TOP Navigation mit Zieleingabe via Sprache und Karte.

Die Top-Navigation besitzt Software-Applikationen für den „Systemmaster“ CCC (Car Communication Computer), in dem auch das Positioning-Modul integriert ist. Wesentliche zusätzliche Fähigkeiten gegenüber der Basis-Navigation sind bei der Top-Navigation die Zieleingabe via Sprache oder über das Kartendisplay, weitere Kriterien zur Routenplanung sowie eine Verlinkung der Points of Interest mit Telefondirektwahl und weiteren Informationen. Auch werden Verkehrsinformationen zusätzlich in der Karte angezeigt, und es können genaue Positionsinformationen abgefragt werden.

Telefonintegration mit Bluetooth-Technologie.

Neben einer konventionellen Telefonvorbereitung inklusive Antenne und Freisprecheinrichtung als erster Ausbaustufe bietet BMW als zweite Ausbaustufe und Alternative zum Dualband-Festeinbautelefon für den 6er eine komfortable, zukunftssichere Lösung für die Handyintegration im Fahrzeug an. Dank der Universal-Handy-Vorbereitung mit Bluetooth- Schnittstelle kann theoretisch jedes von BMW empfohlene bluetooth-fähige Mobiltelefon kabellos mit der Fahrzeug-Elektronik vernetzt werden. Kommt das Mobiltelefon in den Empfangsbereich des Fahrzeugs (etwa zehn Meter Reichweite), erfolgt automatisch eine Anmeldung im System.

Sobald das Mobiltelefon mit dem Fahrzeug über Bluetooth verbunden ist, lässt sich das Handy sicher und komfortabel über das Multifunktionslenkrad oder via Controller über das Control Display bedienen – inklusive komplettem Freisprechen. Um einen einwandfreien Empfang zu gewährleisten, wird das Mobiltelefon über einen mühelos zu bedienenden, handyspezifischen Snap-In-Adapter in der Mittelkonsole mit der Außenantenne gekoppelt. Wichtige Daten, wie der Inhalt des Telefonbuchs, die Top-8-Liste sowie die zuletzt gewählten Rufnummern werden mit dem Bordsystem synchronisiert. Bis zu vier Telefone lassen sich an das System koppeln. Gleichzeitig wird damit auch der Akku des Gerätes geladen. Bei einem eventuellen Handywechsel braucht lediglich dieser Adapter gewechselt zu werden.

Das alternative Dualband-Festeinbautelefon als dritte Variante verfügt über ein schnurloses Bedienteil, das ebenfalls per Bluetooth-Technik mit der Basis kommuniziert. Der Aktionsradius beträgt dabei ebenfalls bis zu zehn Meter im Umkreis des Fahrzeugs, und auch der Komfortumfang entspricht dem der zweiten Ausbauvariante (Bluetooth-Handy).

BMW Assist bringt Serviceleistungen direkt ins Auto.

Die Telematikfunktionen der Sonderausstattung BMW Assist stellen dem Coupé-Fahrer Serviceleistungen zur Verfügung, die sowohl den Komfort, als auch die Sicherheit der Insassen erhöhen. Die hierfür benötigte Software befindet sich im Telefon. Voraussetzungen sind daher der Telefoneinbau, das Navigationssystem Professional sowie als „Systemmaster“ der Car Communication Computer. Die Bedienung erfolgt über den Controller beziehungsweise das Control Display.

Notruf – für viele das wichtigste Feature.

Für viele Kunden der entscheidende Service von BMW Assist ist der Notruf. Er erfolgt entweder manuell über die Notruftaste im Dachhimmel, worauf sich eine Sprechverbindung zur Servicezentrale aufbaut, oder diese erfolgt automatisch aktiviert durch einen Airbagsensor. In diesem Fall leitet die Servicezentrale direkt Rettungsmaßnahmen ein. Gegebenenfalls werden Fahrzeugdaten und aktuelle Fahrzeugposition an die zuständigen Rettungsdienste übermittelt, die das Fahrzeug exakt orten und ohne weiteren Zeitverlust aktiv werden können.

BMW Pannenhilfe – damit kompetente Hilfe schnell ankommt.

Auch bei der BMW Pannenhilfe werden Daten und die aktuelle Position des Fahrzeugs in die Servicezentrale übertragen und von dort an ein BMW Servicemobil weitergeleitet. Parallel dazu können über eine direkte Sprachverbindung mit den Pannenhelfern Details abgeklärt werden.

V-Info plus – und Staus werden einfach umfahren.

Eine weitere Funktion von BMW Assist ist die Verkehrsinformation V-Info plus. Mittels Controller und Control Display können unter dem Menüpunkt Verkehrsinfo Hinweise über Verkehrsstaus abgerufen werden. Aktuell gemeldet werden Länge und Grund des Staus sowie die letzte Ausfahrt vor Staubeginn. Als Quellen hierfür dienen dem System offizielle Meldungen, die alle zehn Minuten aktualisiert werden. Dem Fahrer übermittelt werden die Hinweise je nach Wunsch als Textnachricht, grafisch im Kartenformat oder als Sprachinformation. Ändert der Fahrer seine Route, berechnet das Navigationssystem eine neue Strecke und zeigt diese an.

Auskunft plus – denn nichts geht über einen persönlichen Rat.

Durch Anklicken des Menüpunkts „Auskunft plus“ im Control Display baut der Fahrer eine Sprechverbindung zu einem Mitarbeiter der Servicezentrale auf. Dieser mobilitätsbezogene Auskunftsdienst umfasst mehr als 35 Millionen Einträge unterschiedlichster Kategorien, vom Hotel-, Restaurant- oder Tankstellenverzeichnis bis zum aktuellen Kino- oder Theaterprogramm in einer bestimmten Stadt oder Region. Gegebenenfalls können die Zielkoordinaten per SMS ins Automobil übertragen und vom bordeigenen Navigationssystem zur Zielführung übernommen werden.

BMW Info – und die Telefonnummer kommt per SMS.

Ebenfalls auf SMS-Technologie basiert die Internet-Applikation BMW Info. Mit ihr können erstmals Navigationsziele und Telefonnummern direkt aus der Internetseite von BMW Assist geocodiert ins Auto gesendet werden.

BMW Online für maßgeschneiderte Internet-Dienste.

Mit dem Service BMW Online kann der Kunde unterwegs auf eine Vielzahl von internetbasierten Diensten zugreifen und gleichzeitig andere Funktionen des bordeigenen Infotainment nutzen. So ist es beispielsweise möglich, Musik zu hören und dabei die aktuellen Börsennachrichten über BMW online abzurufen. Voraussetzung dafür ist, wie schon für BMW Assist, der Einbau von Navigationssystem und Telefon.

Bedient wird BMW online – wie fast alle Komfortfeatures an Bord des 6ers – intuitiv über den Controller beziehungsweise das Control Display. Generell umfasst BMW Online Mobilitäts-Dienste wie den Parkinfo-Service, der zur Zeit über die jeweils aktuellen Kapazitäten von etwa 2 500 Parkhäusern mit fast 600 000 Stellplätzen in 84 deutschen Städten und an 20 Flughäfen informiert. Andere Auskünfte betreffen das BMW Händlernetz, Telefon- und Branchentelefonbücher, standortbezogene Apotheken-Notdienste, Hotels, Restaurants und vieles mehr.

Antennenkonzept für einen stets guten Kontakt.

Um die diversen multimedialen Dienste zuverlässig und stetig zu empfangen, ist der neue 6er mit einem aufwändigen Antennenkonzept ausgestattet. Es besteht aus einem in die Heckscheibenheizung integrierten Antennen_system aus neun einzelnen Antennen für den Rundfunkempfang, so dass die Leistung der Heizung auch für die Antenne genutzt wird. Der dazugehörige Antennenverstärker befindet sich unter der Innenverkleidung in der linken C-Säule. Diese räumliche Nähe zur Antenne optimiert den Empfang speziell im Mittelwellenbereich. Das zweite Antennensystem ist in der SMC-Kunststoff-Heckklappe untergebracht. Das aus drei Antennen bestehende System dient dem Telefon- und GPS-Navigationsempfang sowie dem digitalen Radioempfang.
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Alt 20.10.2003, 21:09     #10
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11. Die BMW Coupé-Tradition:Der 6er und seine prominenten Vorfahren.

Traditionell werden bei BMW sportliche, kraftvolle und elegante Automobile gebaut. Attribute, die vor allem auf die Autogattung der Coupés zutreffen. Keine Überraschung also, dass die Historie der weiß-blauen Marke eine lange Reihe prominenter Vorbilder des neuen 6er Coupés aufweist.

Tatsächlich ist die Karosserievariante Coupé fast so alt wie das Automobil selbst. Doch während heute Coupés als besonders kultiviert, elegant, dynamisch – und teuer – gelten, so waren sie ursprünglich die preisgünstige Alternative zur Limousine. Wenn man so will, deren auf zwei Sitze und wenig Gepäckraum „abgespeckte“ Version.

Das Coupé wird zum Liebling der feinen Gesellschaft.

Das änderte sich aber bereits zum Ende der Zwanziger Jahren, als immer mehr Wohlhabende feststellten, dass die kompakteren und damit auch leichteren Coupés den Limousinen in punkto Geschwindigkeit die Rücklichter zeigten. Und rasch passten sich die schnellen, wendigen Sportcoupés auch in ihrer Ausstattung den hohen Erwartungen der feineren Gesellschaft an. Immer mehr deutsche Autohersteller boten nun Coupévarianten an, um den Kundenwünschen Rechnung zu tragen.

Das erste „echte“ BMW Coupé war und blieb exklusiv.

So brachte auch BMW 1931 mit einer Variante des Typs BMW 3/15 PS DA 4 sein erstes „echtes“ Coupé auf die Straße. Der immer noch auf einer Lizenz des englischen Austin Seven basierende DA 4 war als Coupé immerhin 100 Reichsmark teurer als die Limousine und verströmte zumindest schon dadurch einen Hauch von Exklusivität. Lediglich 210 Kunden entschieden sich während des Produktionszeitraums 1931–1932 für den Kauf dieses mit dünnen Speichenrädern ausgestattete, eher unspektakulären Automobils.

1938 endlich erschien mit dem BMW 327 Coupé das erste große BMW Coupé in der Geschichte des Münchner Fahrzeugherstellers. Der bis heute zu den schönsten Automobilen aller Zeiten gehörende Sechszylinder ist der älteste „direkte“ Vorfahre des neuen 6ers. Eleganz, Kraft, Dynamik – die Attribute von damals ziehen sich bis zum jüngsten Coupé-Spross durch die Firmengeschichte.

Der BMW 327/28 war ein absoluter Siegertyp.

Baron Huschke von Hanstein, der „Gentleman-Rennfahrer“ der dreißiger Jahre, war einer von 86 Käufern, die das 327/28 Coupé ihr eigen nennen konnten. Kein Wunder, war die 80 PS starke und 140 Stundenkilometer schnelle Sportversion mit über 8 000 Reichsmark doch mehr als doppelt so teuer wie ein exklusiver Reisewagen. Noch exklusiver wurde allerdings ein anderes BMW Coupé aus dieser Zeit – das BMW 328 Coupé Touring blieb ein Einzelstück. Und was für eins: Mit 135 PS trug es seine rund 800 Kilo Gewicht in Le Mans zum Klassensieg und bei der Mille Miglia 1940 sogar zum triumphalen ersten Platz der Gesamtwertung.

Die frühen fünfziger Jahre: Barockengel und BMW 503.

Nach dem zweiten Weltkrieg dauerte es bis 1954, als mit einer Variante des Typs 501 wieder ein BMW Coupé die ausgebombten Werkhallen verließ. Chassis und Motor lehnten sich an Vorkriegskonstruktionen an; der Volksmund nannte die üppig geformte Erscheinung „Barockengel“. Der Typ 501 und sein Schwestermodell mit V8-Motor, der BMW 502 wurden in der Coupévariante lediglich 30mal verkauft, was bei einem Preis von rund 20 000 DM niemanden überraschen konnte. Immerhin kostete damals ein Eigenheim kaum mehr. Das ab 1956 verkaufte 503 Coupé sorgte mit V8-Motor und allem erdenklichen Luxus jener Zeit wie Lederpolstern und elektrischen Fensterhebern dafür, dass bei BMW die traditionellen Coupé-Tugenden nicht vergessen wurden. Für die Karosserielinien zeichnete Designer Albrecht Graf Goertz verantwortlich. Der Schüler der Industriedesign-Ikone Raymond Loewy schuf mit dem 507 Roadster und eben dem 503 Coupé traumhafte, unvergessene Automobile – doch leisten konnten nur wenige sich einen der 30 000 Mark teuren Wagen. Es blieb deshalb bei 273 Exemplaren.

Ein kleines Coupé ganz groß.

Ab 1959 trat erneut ein kleines Coupé an, um für die weiß-blaue Marke zu werben – der BMW 700. Dieser nach seinem italienischen Designer Giovanni Michelotti südländischen Charme versprühende 2+2-Sitzer traf exakt den Zeitgeist und füllte die Auftragsbücher. Dazu gesellte sich 1962 das Luxuscoupé 3200 CS, das der berühmte italienische Karossier Nuccio Bertone für BMW entworfen hatte. Nach gut 600 Exemplaren wurde der Italo-Klassiker 3200 CS 1965 vom BMW 2000 CS abgelöst, dem der 2800 CS und der 3.0 CSi folgten. BMW war wieder in der Oberklasse vertreten.

Auch auf den Rennstrecken der 70er-Jahre zeigten die BMW Boliden in farbenfroher „Kriegsbemalung“ den Wettbewerbern den gewaltigen Heckspoiler. Hans-Joachim Stuck, Brian Redman oder Ronnie Peterson hießen die Rennstars, die im BMW Coupé viele Pferde vom Zügel ließen.

Der 6er wird zum erfolgreichsten Coupé der BMW Geschichte.

Mitte der 70er waren die wilden Jahre vorbei und BMW präsentierte mit seiner 6er-Reihe ein elegantes, zurückhaltend gestaltetes Oberklasse-Coupé, dem ein außergewöhnlicher Verkaufserfolg beschieden sein sollte: Bis zum Produktionsende 1989 konnten mehr als 86 000 Exemplare verkauft werden. Nie zuvor war ein BMW Coupé erfolgreicher gewesen. Der folgende 8er war in den 90er-Jahren mit mehr als 31 000 verkauften Einheiten ein weiterer technologischer Meilenstein in der BMW Coupégeschichte: Seine 8- und12-Zylinder Motoren katapultierten den 8er locker auf bis zu 250 Stundenkilometer und ermöglichten dem exklusiven Kreis seiner Liebhaber ein bis dahin unerreicht genussvolles Dahingleiten.
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