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Alt 20.06.2003, 09:25     #1
Antiprofi   Antiprofi ist offline
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Metallerstreiks: BMW droht mit Rückzug aus Osten

München/Ingolstadt (rpo). Gar nicht erfreut über die Metallerstreiks im Osten ist der Automobilhersteller BMW aus München. Er wird voraussichtlich am Montag seine Produktion stoppen müssen. Außerdem will man bei BMW noch einmal über das Engagement im Osten nachdenken.

Betroffen von dem Produktionsstopp sind die BMW-Werke München und Regensburg. Zugleich drohte das Unternehmen, sein Engagement in den neuen Bundesländern wegen der Arbeitsniederlegungen für die 35-Stunden-Woche zu überdenken. "Ziel war es, in den neuen Bundesländern durch unser Engagement so viele Arbeitsplätze wie möglich zu schaffen. Diese Absicht werden wir unter den gegebenen Voraussetzungen nochmals überprüfen müssen", sagte Personalvorstand Ernst Baumann.

Die Streiks in kommen BMW nach Einschätzung des Auto-Experten Ferdinand Dudenhöffer teuer zu stehen. Ein Produktionsausfall der 3er-Reihe koste den Konzern etwa 38 Millionen Euro Umsatz pro Tag, schätzte der Professor für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Der Gewinnausfall betrage nach seinen Berechnungen vier Millionen Euro täglich.

Wegen der Streiks im Osten wird die Zulieferer-Kette der Autohersteller unterbrochen. Daher müsse ab Montag (23. Juni) in München und Regensburg die Fertigung der 3er-Reihe auf unbestimmte Zeit unterbrochen werden, erklärte BMW. Betroffen seien mehrere tausend Beschäftigte. Das Werk Dingolfing werde eingeschränkt betroffen sein.

BMW ist ein wichtiger Arbeitgeber in den neuen Bundesländern. Für sein neues Werk in Leipzig hat der Konzern bisher 1000 Menschen eingestellt. Insgesamt sollen an dem neuen Standort einmal 5000 Beschäftigte arbeiten. Die Anfangsinvestitionen für die neue Fertigungsstätte betragen 1,3 Milliarden Euro. BMW hat in Ostdeutschland außerdem noch einen Standort in Eisenach, wo Großwerkzeuge und Pressteile gefertigt werden. Durch den Arbeitskampf der IG Metall sei nun ein Unternehmen betroffen, das "kontinuierlich zusätzliche Arbeitsplätze schafft und geschaffen hat", sagte Baumann. BMW war im vergangenen Jahr das Unternehmen, das die meisten neuen Arbeitsplätze in Deutschland schuf.

Bei der VW-Tochter Audi kann dagegen nach dem Abschluss eines Haustarifvertrags bei einem wichtigen Zulieferer kommende Woche entgegen ersten Ankündigungen normal produziert werden. Audi hatte sich ursprünglich wegen des Streiks bei einem Getriebe- Zulieferer auch auf Produktionseinstellungen in der kommenden Woche eingerichtet. Laut ersten Plänen sollte die Herstellung des A4 in Ingolstadt und des A8 in Neckarsulm gestoppt werden. Nach der Tarifeinigung am Mittwochabend bei dem ostdeutschen Getriebe- Zulieferer sagte eine Audi-Sprecherin aber der dpa: "Bei Audi wird am Montag normal gearbeitet."

Quelle: www.rp-online.de
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Alt 21.06.2003, 18:57     #2
325kilo   325kilo ist offline
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Gerechtigkeit hin oder her. Über die Schafe auf Demonstrationen der Herdentreiber (Gewerkschaften) kann ich mich angesichts der gegenwärtigen Arbeitsplatzsituation in der Zone bloß wundern. Wenn sich der Trend zur ewigen Kürzung der Arbeitszeit durchsetzt, kämpfen wir in naher Zukunft für die 20-Stunden-Woche, oder wie im Kongo, Somalia oder einem x-beliebiges 3.-Welt-Land, um einem Leib Brot auf dem Markt.
Mal ehrlich. Was kann man denn von sowas halten? Und das durch Abeitszeitverkürzung Jobs geschaffen werden können, hat sich in jüngster Zeit auch nicht bestätigt.
Ich möchte mit meinen Worten ja nicht sagen, daß die Ossis immer kuschen sollen, aber wenn sie schon Einsatz zeigen, dann doch bitte an der richtigen Stelle. Solange im Osten noch Wirtschaftsmangel besteht, um das steht wohl außer Zweifel, muss dort alles getan werden um soviel wie möglich Firmen dort zu etablieren, eben auch BMW. Um für einen Unternehmer eine Entscheidung für einen Standort zu schmackhaft zu machen, gehören neben Zusicherung von Infrastruktur und Bewilligung von Fördergeldern in der heutigen Zeit auch konstante Lohnmodelle sowie auch langfristig geregelte Arbeitszeiten. Im Großen und Ganzen: Planbarkeit. Mir scheint es aber manchmal so vorzukommen, als wenn die Gewerkschaften (das Geschwür am ***** der Nation) gezielz die zart aufkeimende Industrie im Osten niederstrecken will.
Wie werden seh´n, wie´s sich entwickelt.
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Gruß 325kilo
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Alt 21.06.2003, 19:45     #3
Breitmaulfrosch   Breitmaulfrosch ist offline
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Hi,

Also ich kann die Meinung der Gewerkschaften mittlererweile nicht mehr für Gut heisen. Ganz im Gegenteil. Wenn der Aufbau Ost von der Regierung nicht mehr unterstützt wird und auch im Westen die Arbeitslosen immer mehr werden weil unsere Regierung trotz Warnungen immernoch den falschen Kurs fährt kann doch eine Gewerkschaft nicht auch noch durch Ihre aggressiven "Machtkämpfe" zusätzlich die Wirtschaft durch Ihr unüberlegtes rücksichtsloses Handeln ins Rudern bringen!!!!!! Am Montag werde ich zum Betriebsrat gehen und meine Mitgliedschaft kündigen.

mfg:ich

PS: Man muss ja mittlererweile Angst um sein Arbeitsplatz haben weil es Gewerkschaften gibt.
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Alt 22.06.2003, 10:10     #4
Feuerwehr520i   Feuerwehr520i ist gerade online
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Nänänänä!

Mehr kann man nicht sagen, wer wegen 100 Mio. € Förderung mehr in den Osten geht und dann pro Tag 38 Mio. Umsatzverlust (4 Mio. € Gewinnverlust) hat, weil dort gestreikt wird, der hat den Schaden....


Hätte BMW mal lieber statt in Leipzig im schönen Augsburg gebaut. Ehrlich gesagt, mich erfreut der Streik sogar. Wer nur wegen höherer EU-Förderungen woanders baut, der hat es IMHO nicht anders verdient.
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Alt 22.06.2003, 10:47     #5
norbert   norbert ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von Feuerwehr520i
Nänänänä!

Mehr kann man nicht sagen, wer wegen 100 Mio. € Förderung mehr in den Osten geht und dann pro Tag 38 Mio. Umsatzverlust (4 Mio. € Gewinnverlust) hat, weil dort gestreikt wird, der hat den Schaden....


Hätte BMW mal lieber statt in Leipzig im schönen Augsburg gebaut. Ehrlich gesagt, mich erfreut der Streik sogar. Wer nur wegen höherer EU-Förderungen woanders baut, der hat es IMHO nicht anders verdient.
Beamtenlogik :gpaul: (gell Stefan ?)

Wenn man sich mal von der ewigen Neiddebatte (er bekommt nen Euro mehr oder arbeitet ne Stund weniger) lösen könnte !!!
Arbeit wird in einer globalisierten Welt dort nachgefragt, wo die Summe aller geldwerten Faktoren die in die Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital einfliessen, eine vorteilhafte Konstellation einnehmen.
Auch EU-Subventionen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern sind Ausgleich für Defizite in anderen Bereichen.
Wenn eine Region Standortvorteile hat (z.B. gute Infrastruktur, qualifizierte Arbeiter, niedrige Löhne) und diese Vorteile aktiv "spielt", wird in dieser Rmehr Arbeit nachgefragt , wie in einer Region , die ihre spezifischen Vorteile nicht einbringt. Und wenn einer der wichtigsten Vorteile des Ostens eben die 38 Std. Woche ist, muß man schon ziemlich dämlich sein, wenn man auf dem Ast auf dem man sitzt, an- oder absägt.
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Alt 22.06.2003, 10:51     #6
Feuerwehr520i   Feuerwehr520i ist gerade online
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Bei den letzten 5 verbliebenen Auswahl Standorten war Leipzig vorallem deshalb der Favorit, weil die Subventionen dort höher sind als in den alten Bundesländern.

Nochmal nen Streik und ihre Einsparungen durch die höheren Subventionen sind alle....
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Alt 22.06.2003, 13:26     #7
Breitmaulfrosch   Breitmaulfrosch ist offline
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Original geschrieben von Feuerwehr520i
Bei den letzten 5 verbliebenen Auswahl Standorten war Leipzig vorallem deshalb der Favorit, weil die Subventionen dort höher sind als in den alten Bundesländern.

Nochmal nen Streik und ihre Einsparungen durch die höheren Subventionen sind alle....
Dann wird halt der nächste BMW in Polen gebaut. Dann sehen wir schon was wir an den Gewerkschaften haben. Ist bestimmt auch billig.

mfg:ich
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Alt 22.06.2003, 15:34     #8
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Zitat:
Original geschrieben von Breitmaulfrosch
Am Montag werde ich zum Betriebsrat gehen und meine Mitgliedschaft kündigen.


Berichte aber mal, ob man veruscht Dich zu nötigen, drin zu bleiben. Ist wohl im Moment eine beliebte Praxis, also stell Dich drauf ein.

Gruß
Powerboat3000
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Alt 22.06.2003, 16:13     #9
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Hi,

Aus deiner Antwort könnte man schließen das auch du im "Boot " sitzt.

Aber ich denke mal das ich Gut argumentieren kann.

Ich geb dir dann bescheid.

mfg:ich
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Breitmaulfrosch

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Alt 22.06.2003, 17:11     #10
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Zitat:
Original geschrieben von Breitmaulfrosch
Hi,

Aus deiner Antwort könnte man schließen das auch du im "Boot " sitzt.

Aber ich denke mal das ich Gut argumentieren kann.

Ich geb dir dann bescheid.

mfg:ich
Nein, sitze nicht mit im Boot. Aber ich unterhalte mich öfter mit Leuten, die entsprechende Erfahrungen gemacht haben.

Mit dem argumentieren, das würde ich vergessen. Da haben die oft irgendwelche Argumente parat und wickeln Dich um den Finger, wenn Du Pech hast. Betrachte es doch mal aus der Warte, dass Du gar keine Rechenschaft ablegen musst, warum Du austreten möchtest. Tritt aus; die Gründe haben ja niemanden zu interessieren. So machst Du es Dir am einfachsten... dann kann man Dir hinterher auch nicht irgendwelche Worte nachträglich in den Mund legen und Deinen Ruf im Unternehmne verunglimpfen.

Gruß
Powerboat3000
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