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Alt 09.06.2003, 20:36     #1
Hermann   Hermann ist offline
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Die BMW 5er Limousine.

1. Dynamischer Auftritt in der Business-Klasse: Die neue BMW 5er Limousine.(Kurzfassung)

2. Das Design: Elegant und sportlich.

3. Der Antrieb:Kraftvoll und effizient mit sechs Zylindernund sechs Gängen.

4. Das Fahrwerk:Agilität und Dynamik mit Optionen.

5. Die Karosserie:Richtungweisender Leichtbau mit Mischbauweise.

6. Die Assistenzsysteme:Innovation für mehr Sicherheit und Komfort.

7. Die Ausstattung:Individueller Business-Komfort.

8. Die Passive Sicherheit:Ein anspruchsvolles Gesamtkonzept.

9. Die Produktion: Nachhaltig, effizient und wegweisend.

10. Technische Daten.
520i - 530i
530d

11. Leistungs- und Drehmoment-Diagramm.
520i Limousine
530i Limousine
530d Limousine

12. Außen- und Innenabmessungen.

Preise ab Juli 2003


1. Dynamischer Auftritt in der Business-Klasse: Die neue BMW 5er Limousine.
  • Innovativer Leichtbau durch Aluminium/Stahl-Karosserie.
  • Vollaluminium Fahrwerk, AktivLenkung, Dynamic Drive und Runflat-Bereifung.
  • Reihen-Sechszylinder Benzinmotoren von 2.2 bis 3.0 Liter; 3.0 Liter-Reihen-Sechszylinder Dieselmotor mit Common Rail; manuelle und automatische Sechsganggetriebe.
  • iDrive-Bedienkonzept, Head-Up-Display.
  • Adaptives Kurvenlicht, Adaptives Bremslicht, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Aktive Geschwindig_keitsregelung.
  • Mehr Platz im Fond und deutlich größerer Kofferraum.

Der Auftritt ist überzeugend: Schon der erste Blick auf die sportlich elegante und kraftvoll geschnittene Karosserie verrät den neuen 5er als den dynamischen Repräsentanten der Business-Klasse von BMW. Erfahrbar wird diese Dynamik durch ein anspruchsvolles technisches Gesamtkonzept inklusive einer neuartigen, gewichtsparenden Aluminium/Stahl-Mischbauweise der Karosserie. Die neue Limousine verbindet mehr Platz und Komfort mit weniger Gewicht, geringem Verbrauch und höheren Fahrleistungen, sowie einer idealen Achslastverteilung.

Der sichere und komfortable Fahrspaß, den das perfekt abgestimmte Voll_aluminium-Fahrwerk bietet, lässt sich nur noch mit aktiven Systemen steigern. Hier bietet der neue 5er mit der Weltneuheit „AktivLenkung“ und der aktiven Wankstabilisierung „Dynamic Drive“ dem Fahrer auf Wunsch die Möglichkeit, eine ganz neue Synthese von Agilität, Handling und Fahrkomfort zu genießen. Darüber hinaus baut BMW mit einem breiten Angebot von Runflat-Bereifungen für den neuen 5er seine Vorreiterrolle bei der Einführung von Reifen mit Notlauf_eigen_schaften aus.

Premiere mit Sechszylindermotoren: 520i, 530i, 530d im Juli 2003 bei den Kunden.

Der neue 5er, der in den europäischen Märkten im Juli 2003 eingeführt wird, kommt zunächst in drei Varianten mit Reihen-Sechszylindermotoren auf den Markt: Als 520i mit 125 kW/170 PS und 210 Nm, als 530i mit 170kW/231 PS und 300 Nm, beide Varianten mit den einzigartigen, seidenweich laufenden Bi-VANOS-Ottomotoren, sowie als 530d mit 160 kW/218 PS und 500 Nm, der von dem neuen Dieselaggregat mit Common Rail der 2. Generation angetrieben wird. Alle drei Varianten sind serienmäßig mit neuen Sechsgang-Schalt_getrieben ausgerüstet. Ein Automatikgetriebe mit ebenfalls sechs Gängen ist für alle Modellvarianten auf Wunsch lieferbar.

Die Modelle BMW 520i/530d/530i beschleunigen in 9,0/7,1/6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 230/245/250 km/h und verbrauchen im EU-Zyklus 9,0/6,9/9,5 Liter/100 km.

Im Herbst 2003 folgen der 520iA, der 525i mit 2,5 Liter Hubraum, 141 kW/192 PS und 245 Nm sowie insbesondere der 545i mit 4,4 Liter V8, 245 kW/333 PS, 450 Nm und der innovativen VALVETRONIC.

Die neue Limousine ist größer und geräumiger als das Vorgängermodell, dabei aber nicht schwerer, sondern je nach Modell bis zu 75 kg leichter. Dafür ist unter anderem der gewichtsreduzierte Aluminium-Vorderbau verantwortlich, der in der Verbundkonstruktion mit der übrigen Rohkarosserie aus Stahl einen richtungweisenden Schritt im Karosseriebau darstellt.

In Summe bietet der 5er damit trotz des Größenwachstums und der Zunahme der Komfortumfänge einerseits Fahrleistungen, die in der „Business Class“ Maßstäbe setzen und andererseits einen vergleichsweise niedrigen Kraftstoff_verbrauch.

Das Design: Sportlich, kultiviert und unverwechselbar.

Der neue 5er vereint in seinem Auftritt die Dynamik und Sportlichkeit der 3er-Reihe mit der Souveränität und Präsenz des BMW 7er. Das Design der neuen Limousine bildet damit die starke Mitte des Spektrums der BMW Fahrzeugpalette. Die kraftvolle Front mit der unverwechselbar geschwungenen Leuchteneinheit mit Doppelscheinwerfern und das coupé_hafte Greenhouse signalisieren den sportlich-dynamischen Charakter.

Vernetzt: Aktive Lenkung, adaptives Kurvenlicht und ACC.

Ein neues Niveau von Fahrkomfort, Fahrfreude und Fahrsicherheit ermöglicht die als Sonderausstattung lieferbare Weltneuheit „AktivLenkung“. Das elektronisch gesteuerte System verändert im normalen Fahrbetrieb die Lenkübersetzung im unteren bis mittleren Geschwindigkeitsbereich, macht sie direkter, verringert so den Lenkaufwand und erhöht damit die Handlichkeit des Fahrzeugs im Stadtverkehr, beim Parkieren und bei Kurvenfahrt ganz wesentlich. Im höheren Geschwindigkeitsbereich wird die Lenkung dagegen indirekter und sorgt so für stabilen Geradeauslauf und sehr gutmütiges Anlenkverhalten. Die AktivLenkung ist mit dem Fahrstabilitäts_programm DSC (Dynamische Stabilitäts Control) vernetzt und kann über eine Gierratenregelung bei beginnender Instabilität über den Lenkwinkel korrigierend eingreifen. Sie reduziert so die DSC-Regeleingriffe im unteren Ansprechbereich und bietet damit hier einen optimalen Regelkomfort.

Mit dem adaptiven Kurvenlicht bietet BMW auf Wunsch ein weiteres vernetztes System im neuen 5er, das die aktive Sicherheit deutlich erhöht. Die beiden Bi-Xenon-Scheinwerfereinheiten werden dabei über Lenkradwinkel, Gierrate und Geschwindigkeit in Echtzeit gesteuert und leuchten so in Kurven den weiteren Straßenverlauf perfekt aus.

Das in USA für den 7er BMW schon zugelassene und nun auch im 5er verfügbare Adaptive Bremslicht (Brake Force Display) verringert die Gefahr von Auffahrunfällen bei schärferem Abbremsen durch eine Vergrößerung der leuchtenden Fläche des Bremslichtes. Das System wird nach Abschluss des behördlichen Zulassungs_verfahrens in weiteren Ländern eingeführt und kann dann softwareseitig aktiviert werden.

Der neue 5er ist erstmals auch mit dem automatischen Abstandsregelsystem ACC lieferbar. Der radargestützte Assistent ist für den Autobahnverkehr entwickelt und erleichtert vor allem das Fahren in Kolonnen durch das auto_matische Einregeln des vorgewählten Abstandes.

Zukunftsweisende Ergonomie: Controller und Head-Up Display.

Mit der Cockpit-Gestaltung nach der BMW iDrive Philosophie übernimmt der neue 5er in seiner Klasse die Pionierrolle in der fahrerorientierten Ergonomie: Die meisten für das Fahren wesentlichen Funktionen sind im unmittelbaren Bereich des Lenkrades bedienbar, die Komfort-Grundfunktionen in der Mittel_konsole. Alle übrigen Einstellungen und Dienste nutzen Fahrer oder Beifahrer über Controller und Control-Display in einer für den 5er modifizierten Form. So kommt dieses Bediensystem erstmals zusammen mit einer Mittelschaltung zum Einsatz.

Das erstmals in einem BMW angebotene Head-Up Display leistet einen bedeutenden Beitrag zur aktiven Sicherheit, indem es fahrerrelevante Informationen im direkten Sichtfeld des Fahrers anzeigt. Der Fahrer kann dabei jederzeit selbst bestimmen, was in die Frontscheibe eingespiegelt wird, möglich sind beispielsweise die Geschwindigkeitsanzeige und/oder Navigationshinweise.

Der Innenraum: Rhythmus und Harmonie, mehr Platz und hochwertige, individuelle Ausstattung.

Harmonie als Ergebnis klarer Linienführung und Rhythmus durch spannungs_volle Linien und Flächen charakterisieren zusammen mit einem anspruchsvollen, individuellen Farb- und Materialkonzept die Formensprache des Interieurs. Die Kunden können den neuen 5er in fünf Ausstattungs_varianten und vier Interieur-Farbwelten wählen. Die neue Limousine bietet vor allem im Fond mehr Platz und hat einen deutlich größeren Kofferraum als das Vorgängermodell. Zur Serienausstattung zählt unter anderem eine neue Klimaautomatik mit adaptiver Regelung der Verdampfungstemperatur, die ein Unterkühlen und Austrocknen der Schleimhäute verhindert und eine individuelle Temperaturschichtung ermöglicht.

2. Das Design: Elegant und sportlich.

3. Der Antrieb:Kraftvoll und effizient mit sechs Zylindernund sechs Gängen.

4. Das Fahrwerk:Agilität und Dynamik mit Optionen.

5. Die Karosserie:Richtungweisender Leichtbau mit Mischbauweise.

6. Die Assistenzsysteme:Innovation für mehr Sicherheit und Komfort.

7. Die Ausstattung:Individueller Business-Komfort.

8. Die Passive Sicherheit:Ein anspruchsvolles Gesamtkonzept.

9. Die Produktion: Nachhaltig, effizient und wegweisend.

10. Technische Daten.
520i - 530i

530d

11. Leistungs- und Drehmoment-Diagramm.
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530i Limousine

530d Limousine

12. Außen- und Innenabmessungen.

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Geändert von Hermann (19.06.2003 um 15:35 Uhr)
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Alt 09.06.2003, 20:42     #2
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2. Das Design:Elegant und sportlich.

Das Design des neuen 5er erreicht ein neues ästhetisches Niveau, ohne die Tradition und Wurzeln der 5er Reihe zu verleugnen. Innerhalb der BMW Modellreihen differenziert er sich deutlicher als sein Vorgänger durch ein noch eigenständigeres und individuelleres Design. Der neue 5er vereint in seinem Auftritt Dynamik und Sportlichkeit der 3er-Reihe mit der Souveränität und Präsenz des BMW 7er.

Doppelscheinwerfer mit neuem Charakter: Unverwechselbare Front.

Die Front verkörpert den Ausgangspunkt des innovativen 5er Designs. Augenfälligstes Merkmal sind die beiden Doppelscheinwerfer, die durch ihre Gestaltung dem neuen 5er einen unverwechselbaren Charakter verleihen. Fließende Linien, die im Bereich der Scheinwerfer beginnen und sich um die lange Fronthaube ziehen, führen als Charakterlinien über die Seiten bis zum Heck. Stilistische Details wie die zusätzlichen Linien in der Frontklappe, die von den Nieren ausgehend in Richtung der A-Säulen auslaufen, unterstützen den Eindruck von Leichtigkeit. Die charakteristische Doppelniere ist größer dimensioniert als bei seinem Vorgänger und unterstreicht das sportlich-dynamische Erscheinungsbild der Fahrzeugfront. Der integrierte Frontspoiler und die Lufteintrittsöffnung unterstützen die kraftvolle und dynamische Anmutung.

Elegant und dynamisch: Die Seitenansicht.

Die Seitenansicht unterstreicht in jeder Perspektive den dynamischen Charakter der Limousine. Der dezente Einsatz konvex-konkaver Flächen verleiht dem 5er dabei eine zusätzliche Profilierung durch das Spiel von Licht und Schatten. Die fließend gestaltete C-Säule zeigt eine coupéhafte Anmutung. Kurze Überhänge und groß dimensionierte Räder unterstreichen diesen dynamischen, kraftvollen Auftritt. Die deutliche Ausbildung der Radhäuser als BMW typisches Gestaltungselement betont darüber hinaus die breite Spur des Fahrzeuges. Die in den Seitenbereich verlagerte Heckklappenfuge verbessert den Zugang zum deutlich größer dimensionierten Kofferraum.

Souverän und großzügig: Die Heckansicht.

Neben der Neugestaltung von Front und Seitenlinie befasst sich der dritte Designschwerpunkt mit dem Heck der neuen Limousine. Es vermittelt eine optische Breite, die Souveränität und Großzügigkeit ausstrahlt. Der Verzicht auf sichtbare Trennfugen, verbunden mit dem klaren Design der Heckklappe, und der integrierte Spoiler lassen die Heckpartie zugleich breit und straff wirken. Die Formensprache der Heckleuchten greift die Gestaltung der Front_scheinwerfer auf. Ihre Brillantoptik macht die einzelnen Funktionsebenen erlebbar. Kleiner dimensionierte Rückfahrscheinwerfer verbessern bei gleicher Helligkeit den harmonischen Gesamteindruck.

Rhythmus und Harmonie: Das Interieur.

Harmonie als Ergebnis klarer Linienführung und Rhythmus durch spannungs_volle Linien und Flächen charakterisieren – in enger Anlehnung an die Formensprache des Exterieurs – zusammen mit einem individuellen Farb- und Materialkonzept die sportlich, elegante Interieurgestaltung des neuen 5er.

Das Cockpitdesign folgt in wesentlichen Elementen der neuen Interieur-Designphilosophie des 7er, weist aber zusätzliche klassische Cockpitelemente auf, die insgesamt die fahraktive Orientierung des 5er unterstreichen. Die Doppelhutze für die Instrumentenkombination und den Control Monitor gliedert das Cockpit in eine fahrerorientierte Zone und eine Komfortzone und entspricht in ihrer Formgebung zwei aufeinander folgenden Wellen, die zur Beifahrerseite hin auslaufen. Die zentral zwischen Fahrer und Beifahrer gelegene Komfortzone stellt den ergonomisch günstigen Zugriff beider Frontinsassen auf alle Komfortfunktionalitäten sicher. Premiere hat im neuen 5er die Kombination von Controller mit Schalthebel – in Handschalt- oder Automatikversion – und einem Handbremshebel in der Mittelkonsole. Sie unterstützt in ihrer formalen Gestaltung das klassische Cockpitgefühl und unterstreicht damit den sportlich dynamischen Charakter des 5er.

Ausdrucksstarke Materialien und die perfekt darauf abgestimmten vier Farbwelten tragen zum stimmigen Gesamtbild des 5er bei. Neben einem schwarzen Interieur gibt es die klassischen Ausstattungsfarben beige und grau. Der aus dem 7er bekannte Beigeton ist warm und modern, das grau ist neu und heller, und somit sportlicher interpretiert als im 7er. Die graue Farbwelt wird hierbei mit einem modernen dunklen Basaltgrau kombiniert. In der schwarzen Farbwelt werden mit Amethyst und Marone zwei zusätzliche, exklusive Sitzfarben angeboten. Als vierte Farbwelt wird der neue, für den 5er exklusive Farbton Trüffelbraun in Verbindung mit schwarz angeboten. Diese Kombination unterstreicht die moderne Natürlichkeit des Interieurs und vermittelt darüber hinaus eine dezente, aber kraftvolle Sportlichkeit.

Bei den Sitzbezügen ist die Basis ein strukturierter Uni-Stoff – akzentuiert mit Glanzgarn – mit einer neuen sachlich-eleganten Optik. Optional kann der Kunde wählen zwischen einer sportlich eleganten Stoff/Leder-Kombination, dem Leder „Dakota“ mit ausgeprägter Narbung, dem mikroperforierten Klimaleder „Nasca“ und der luxuriösen Walknappa-Austattung „Exklusive“.
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Alt 09.06.2003, 20:52     #3
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3. Der Antrieb:Kraftvoll und effizient mit sechs Zylindernund sechs Gängen.

Die Highlights.

Benzin-Reihensechszylinder mit Bi-VANOS.Diesel-Reihensechszylinder mit Common Rail 2. Generation.Sechsgang-Getriebe manuell und automatisch.

Kraftvoll und kultiviert, spritzig und sparsam sind die vier Adjektive, die den Antrieb des neuen 5er charakterisieren. Eigenschaften, die sich nicht allein durch den hohen technischen Standard der einzelnen Komponenten definieren, sondern auch durch die überzeugende Abstimmung des gesamten Antriebstrangs. Das beginnt mit den herausragenden Sechszylinder- Reihenmotoren mit Bi-VANOS in der Benzinausführung und mit Common Rail der zweiten Generation in der Diesel-Variante, die an prinzipbedingter Laufruhe und Know How-bedingter Leistungsfähigkeit, Effizienz und Emissionsarmut weltweit anerkannt Spitzenpositionen behaupten. Sie arbeiten elektronisch gesteuert ausschließlich mit Sechsganggetrieben zusammen, die es dem Fahrer auf eindrucksvolle Weise ermöglichen, die Motorleistung – manuell oder automatisch geschaltet – höchst effizient in Vortrieb umzusetzen. Die lückenlose Abstimmung reicht schließlich über die Leichtmetall-Gelenkwelle bis hin zu dem jeder Motorisierung individuell angepassten Differenzial und den gewichtsreduzierten Abtriebswellen.

Die Sechszylinder-Benzinmotoren.

Die Ottomotoren von 520i und 530i gelten mit ihrer gemeinsamen Basis weltweit als Maßstab für Sechszylindermotoren: Der BMW Reihensechszylinder ist der Inbegriff für Dynamik, exzellente Laufruhe, hohe spezifische Leistung bei niedrigsten Emissionen und hoher Wirtschaftlichkeit. Durch die außergewöhnliche Laufkultur der Reihensechszylinder-Triebwerke und die Bi-VANOS-Technologie steht dem 5er Fahrer eine turbinenartige Leistungsentfaltung im einem überdurchschnittlich breiten nutzbaren Drehzahlband zur Verfügung. Gleichzeitig profitiert der Kunde von einem günstigen Kraftstoffverbrauch bei gleichzeitig niedrigen Emissionen.

Die Kenndaten sind:

520i
Hubraum cm³ 2 171
Motorleistung kW (PS)/min–1 - 125 (170)/6 100
Drehmoment Nm/min–1 - 210/3 500

530i
Hubraum cm³ 2 979
Motorleistung kW (PS)/min–1 - 170 (231)/5 900
Drehmoment Nm/min–1 - 300/3 500


Diese führende Stellung hat handfeste technologische Gründe: Vierventil_technik, Resonanzsauganlage, adaptive Klopfregelung und Einzelzündspulen sind längst Standard bei den BMW Sechszylindern. Dazu kommt die Bi-VANOS, die weltweit erste stufenlose Nockenwellenverstellung. Mit dieser vollautomatischen Nockenwellenverstellung werden Öffnungsbeginn und -ende von Ein- und Auslassnockenwellen von „spät“ nach „früh“ und umgekehrt realisiert. Der Verstelleingriff erfolgt zwischen Steuerkette und Nockenwellen. Die Veränderung der relativen Position von der Kurbelwelle zur jeweiligen Nockenwelle und damit des Öffnungszeitpunktes der Ventile dient vor allem zur betriebspunktabhängigen Steuerung der Restgase (interne Abgasrückführung) mit folgender Zielsetzung:
  • Durch einen geringen Restgasanteil wird bei Volllast bestmögliche Füllung und Leistungsentfaltung und im Leerlauf optimale Laufruhe möglich.
  • Ein höherer Restgasanteil in der Teillast bewirkt einen verbesserten Kraftstoffverbrauch und verringerte Emissionen.
Spezielle Turbulenzkanäle für jeden Zylinder verbessern zusätzlich signifikant die Verbrennung. Die Ansaugluft wird über diese Stichkanäle direkt vor die Einlassventile geführt. Die Kanäle haben die Aufgabe, die Strömungs_geschwindigkeit des Gemischs im unteren Drehzahl- und Lastbereich zu erhöhen. Dadurch ergibt sich eine bessere Gemischaufbereitung, die spätere Zündwinkel ermöglicht und dadurch wiederum Emissionen und Verbrauch verringert. Kombiniert mit den Möglichkeiten der stufenlosen Bi-VANOS ergeben sich weitaus mehr Möglichkeiten bedarfsoptimierter Gemischaufbereitung als konventionelle Anlagen sie bieten.

Die Reihensechszylinder erfüllen damit als erste BMW Motoren die weltweit schärfste Emissionsstufe ULEV II (Ultra Low Emission Vehicle) in den USA. Für Europa wird bereits heute die ab 2005 vorgeschriebene EU4 Norm eingehalten. Kunden in Deutschland profitieren davon in Form einer einmaligen Steuerförderung von maximal 300 Euro. Auch Schweden fördert die vorzeitige Erfüllung künftiger Emissionsstufen mit Steuergutschriften.

Die Kombination von Bi-VANOS, Resonanzsauganlage und zweiflutiger Abgasanlage führt außerdem zu einem sehr hohen Spitzendrehmoment von 100 Nm/l zwischen 3 500/min und 4 500/min sowie einer maximalen Literleistung von 57 kW. Mindestens 90 Prozent des Maximalmomentes stehen im Drehzahlbereich zwischen 1500/min und 6 000/min zur Verfügung.

Unabdingbar für diese führenden Eigenschaften in den unterschiedlichsten Disziplinen ist ein entsprechend hochentwickeltes Motormanagement. Dafür steht bei den Sechszylindermotoren die MS45, die neben den reinen Motorfunktionen auch Funktionen wie das Bordnetz-Powermanagement mit einem intelligenten Batteriesensor, den Komfortstart für die Automatikvarianten und die automatische Geschwindigkeitsregelung steuert.

Um einerseits eine noch feinfühligere Dosierung des Fahrwunsches (= Gaspedal_betätigung) im Stop-and-Go Betrieb zu ermöglichen und anderer_seits auch beim Abrufen hoher Motorleistung eine unmittelbare Reaktion des Fahrzeuges zu erreichen, haben die Sechszylindermotoren eine vollelektronische Drosselklappe. Das System erkennt, in welcher Gangstufe das Fahrzeug gerade betrieben wird und kann damit für jede Gangstufe getrennt eine individuell programmierte Drosselklappenkennlinie einsteuern. Auch beim Fahren mit Cruise Control, deren Funktion ebenfalls in der elektronischen Drosselklappe integriert ist, ist dieser Komfort spürbar.

Die Konstruktion der Sechszylindermotoren zeigt darüber hinaus, welche Aufmerksamkeit BMW bei der Auslegung der Triebwerke grundsätzlich dem Kriterium Wirtschaftlichkeit widmet:
  • Der Nockenwellenantrieb mit Kette ist ebenso wie der Nebenaggregateantrieb mit Keilrippenriemen wartungsfrei und auf Motorlebensdauer ausgelegt.
  • Luftfilter und Longlife-Zündkerzen müssen bei normalem Betrieb erst nach rund 100 000 Kilometern gewechselt werden.
  • Das durchschnittliche Ölwechselintervall liegt bei rund 24 000 Kilometer, unter entsprechenden Einsatzbedingungen sind sogar 30 000 Kilometer möglich.
Der Motor ist auf 98 Oktan ausgelegt, erkennt aber alle Benzinqualitäten zwischen 91 und 98 Oktan und kann auch bei dauernden Betrieb mit 91 Oktan Treibstoff keinen Schaden nehmen. Eine Klopfregelung passt wie in allen BMW Benzin-Motoren die Betriebsparameter des Motors selbstständig an die Kraftstoffqualitäten an.
  • Die Abgasanlage besteht aus Edelstahl und ist komplett verschweißt. Korrosionsschäden sind dadurch praktisch ausgeschlossen.

    Die weiterentwickelte Service-Intervallanzeige, eine Erfindung von BMW, informiert den Fahrer zusätzlich über:
  • die Restwegstrecke bis zum nächsten Ölwechsel in Kilometern
  • Monat und Jahr des nächsten Service
  • Überschreitung des idealen Servicezeitpunktes.
Der Sechszylinder-Dieselmotor.

Mit dem 530d kommt ein wahrer Power-Diesel in die Business-Klasse: Der Reihensechszylinder unter seiner Haube, der in dieser Leistungsvariante bisher dem 7er vorbehalten war, ist einer der leistungsstärksten 6-Zylinder- Dieselmotoren auf dem Markt. Die Kenndaten sind:

530d
Hubraum cm³ 2 993
Motorleistung kW (PS)/min–1 - 160 (218)/4 000
Drehmoment Nm/min–1 - 500/2 000


Damit stieg die Leistung um gut 12 Prozent und das Drehmoment um 22 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell.

Diese Werte sind zusammen mit der Einführung der Sechsganggetriebe und den gesamten Gewichtsreduzierungsmaßnahmen dafür verantwortlich, dass sich die Beschleunigungswerte von 0 auf 100 km/h um 0,7 Sekunden auf 7,1 (7,3) Sekunden verbessert haben und die Höchstgeschwindigkeit um 15 (13) km/h auf 245 (243) km/h angestiegen ist. Der Kraftstoffverbrauch wurde dabei um 0,2 (0,5) Liter auf 6,9 (7,8) Liter/100 km im EU-Zyklus reduziert. (Automatikwerte jeweils in Klammern.)

Die mustergültige Kombination von hoher Leistungs- und Drehmoment_ausbeute und niedrigem Verbrauch bei unübertroffener Laufruhe basiert auf der Konstruktion als Reihensechszylinder mit Common Rail Einspritzsystem der zweiten Generation. Die sogenannte Common Rail ist ein gemeinsamer Druckspeicher für alle Zylinder zur Versorgung der Einspritzdüsen mit komprimiertem Kraftstoff. Das derzeit modernste System arbeitet mit 1600 bar Systemdruck und ist mengengeregelt. Das ermöglicht eine noch schnellere Einspritzung mit noch besserer Zerstäubung des Kraftstoffs, was sich unmittelbar in mehr Leistung und weniger Verbrauch auswirkt. Anstatt immer das gesamte Fördervolumen auf Hochdruck zu verdichten, wird durch die Mengenregelung nur soviel Kraftstoff auf Druck gebracht, wie momentan gebraucht wird. Der dadurch verringerte Energiebedarf der Hochdruckpumpe trägt entscheidend zu einer signifikanten Absenkung des Kraftstoffverbrauches bei. Flankierend dazu sorgen Mikrosackloch-Einspritzdüsen mit optimierten Düsenlöchern für eine hervorragende Zerstäubung des Kraftstoffs.

Durch die Möglichkeit, mehrere Einspritzereignisse pro Arbeitstakt darzustellen, wird der Zielkonflikt zwischen Leistung und Akustik noch besser gelöst. Bis zu vier Mal wird pro Arbeitstakt jetzt Kraftstoff eingespritzt: Doppelpilot-, Haupt- und Nach-Einspritzung. Während die zweifache Pilot_einspritzung den Brennverlauf noch weicher und harmonischer gestaltet, verbessert die Nacheinspritzung die Partikel-Oxidation und verringert damit die Schadstoffemissionen. Der 530d Fahrer hat damit gleich zwei Vorteile: Einen leiseren, komfortableren Motor, der noch dazu sauberer verbrennt. Die Diesel-Limousine unterschreitet die Grenzwerte nach EU 3 mit deutlichem Abstand.

Digitale Diesel Elektronik mit Laufruheregelung und 6 000 Kennfeldern.

Um die Möglichkeiten, die vor allem die aktuelle Common Rail Generation bietet, optimal nutzen zu können, wurde die Digitale Diesel Elektronik zur Generation DDE5 weiterentwickelt. Die DDE5 hat eine 32-Bit-Architektur, 1,5 Megabyte-Speicher und eine Taktfrequenz von 40 Megahertz. Die DDE5 ist darüber hinaus in der Lage, die Befehle der automatischen Geschwindigkeitsregelung zu verarbeiten.

Schnell und komfortabel: Automatischer Spontanstart ohne Vorglühen.

Die DDE5 steuert auch das Schnellglühsystem. Es arbeitet mit elektronisch geregelten 6 Volt Niedervoltglühkerzen, bei denen nur noch die Spitze auf Höchsttemperatur erhitzt wird, und die sich deshalb durch spontane Startbereitschaft, höhere Endtemperaturen, geringeren Strombedarf und kompakteren Aufbau auszeichnen. Bis 5 Grad Celsius ist ein Spontanstart möglich; bei minus 20 Grad Celsius vergehen gerade mal 2 Sekunden bis zum Start.

Die Sechsgang-Getriebe.

In jeder neuen 5er Limousine wird die Motorkraft grundsätzlich von einem Sechsganggetriebe übertragen: serienmäßig mit manueller Schaltung oder auf Wunsch mit Automatikgetriebe.

Das neu entwickelte Handschaltgetriebe bietet dem Fahrer gleich fünf Vorteile: Mehr Dynamik, Wirtschaftlichkeit und Komfort verbunden mit mehr Schaltkomfort und Schaltpräzision. Der sechste Gang erhöht die sogenannte Gesamtspreizung der Übersetzung und ermöglicht dadurch eine noch bessere Ausnutzung der Motorleistung, sowohl in der Beschleunigung, als auch in der Endgeschwindigkeit. Dabei orientiert sich die Getriebeabstufung individuell nach der Motorisierung: 520i und 530i erreichen ihre Höchst_geschwindigkeit bereits im fünften Gang. Durch das Schalten in die höchste Fahrstufe werden die Drehzahlen niedriger, der Motor somit leiser, und die Geschwindigkeit fällt leicht ab. Der sechste Gang erfüllt damit die

Funktion eines Schongangs. Anders beim 530d, der im sechsten Gang seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, da hier eine fahrleistungsorientierte Auslegung im Vordergrund stand.

Die bisher schon sehr exakte und leichtgängige Schaltung wurde völlig überarbeitet, die Gänge lassen sich jetzt noch komfortabler und präziser wechseln.

Für alle 5er stehen als Option Automatikgetriebe zur Wahl, ebenfalls ausnahmslos mit sechs Fahrstufen. Dabei erweitert das neue 6HP19-Getriebe für 520i und 530i die mit dem 7er eingeführte, weltweit erste Familie von Sechsgang-Automatikgetrieben. Für den 530d steht das 6HP26 zur Verfügung, das im 730d Premiere feierte und dort serienmäßig eingesetzt wird.

Auf Basis eines Lepelletier-Radsatzes und durch konsequenten Leichtbau ist das neue 6HP19 um 8 kg, das 6HP26 sogar um 14 kg leichter als das jeweilige Vorgängermodell mit fünf Gängen. Die Spreizung ist dabei 22 bzw. 35 Prozent größer. Zusammen mit dem günstigeren Wirkungsgrad kommt dies Verbrauch und Dynamik zu Gute. Außerdem ermöglicht das Baukastensystem einen großen Gleichteileumfang. Lediglich die drehmoment- führenden Bauteile müssen angepasst werden.

In Verbindung mit dem Automatikgetriebe kommt auch beim 5er jetzt die Komfortstartfunktion zum Einsatz, die nur noch einen kurzen Startimpuls mit dem Zündschlüssel benötigt und den weiteren Startvorgang automatisch ablaufen lässt.

Konstruktionsziel Dynamik: Hinterachsgetriebe, Gelenk- und Antriebswellen.

Als weltweit einziger Hersteller setzt BMW bei der weiteren Kraftübertragung Gelenkwellen aus Aluminium ein. Grund dafür ist vor allem die Gewichts_reduzierung: Mehr als drei Kilo spart die Leichtmetallwelle gegenüber einer Stahlwelle ein. Weil jedoch die Schraubflansche aus Festigkeitsgründen weiterhin aus Stahl bestehen, entwickelte BMW eine spezielle Reib-Schweiß-Technik, die erst eine kostengünstige Produktion ermöglicht.

Energieeffizienz war auch bei der Konzeption der Hinterachsgetriebe ausschlaggebend: Für jede Motor-Getriebe-Kombination wird eine individuelle Übersetzung eingesetzt. Dieses Anpassen der Übersetzung ist das i-Tüpfelchen auf die Abstimmung des gesamten Antriebsstranges und ermöglicht noch ein Quäntchen mehr Fahrdynamik bei sehr guten Verbrauchswerten.

Und auch bei den Antriebswellen stand weniger Gewicht ganz oben im Lastenheft. Die Verbindungswellen zwischen den Gelenken wurden bisher üblicherweise als Vollwellen ausgeführt. Ein neu entwickeltes Verfahren erlaubt es nun, die Wandstärke von Hohlwellen dem Außendurchmesser optimal anzupassen. Diese Hohlwellen sparen nicht nur bis zu einem Kilo Gewicht, sondern reduzieren damit auch die ungefederten Massen und verbessern so den Abrollkomfort.
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Aktuelles Fahrzeug:
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4. Das Fahrwerk:Agilität und Dynamik mit Optionen.

Die Highlights.
  • AktivLenkung.
  • Aluminiumfahrwerk.
  • Dynamic Drive.
  • DSC mit DTC.
  • Runflat Bereifung.
  • Reifen Pannen Anzeige.
Schon seit ihrem Debüt im Jahr 1972 bestimmen Dynamik, Agilität, Sicherheit und Komfort das Fahrverhalten der 5er Reihe von BMW. Eigenschaften, die bei der jüngsten Limousine auf eine neues Niveau gehoben werden. Um dieses Ziel zu erreichen, adaptierten die BMW Entwickler das Vollaluminium-Fahrwerk des neuen 7er inklusive der innovativen Wankstabilisierung Dynamik Drive und beschreiten zusätzlich mit der Einführung der weltweit einzigartigen AktivLenkung einen neuen, richtungweisenden Weg für künftige Lenksysteme. Abgerundet wird dieses einzigartige Paket durch die weiterentwickelte Fahrstabilitätsregelung DSC mit DTC, einer Reifen Pannen Anzeige und einem umfassenden Angebot von Rad/Reifen-Kombinationen in Runflat-Technologie.

Zahnstangenlenkung für präzises Handling.

Um die Gewichtsvorteile des Aluminiumfahrwerks voll umsetzen zu können, verfügt der 5er serienmäßig über eine leichte Hydro-Zahnstangenlenkung mit einer vom Lenkwinkel abhängigen, variablen Übersetzung. Durch die Servounterstützung verbindet sie hohen Komfort mit hoher Zielgenauigkeit und präziser Rückmeldung.

Die Übersetzung ist auf angenehmes Ansprechen ausgelegt. Damit der Fahrer auch bei engen Kurven nur kleine Lenkradwinkel aufbringen muss, wird die Lenkung bei zunehmendem Einschlag direkter. Dabei ist die hydraulische Unterstützung so ausgelegt, dass sie auch bei sehr schnellen Ausweich_manövern mit der notwendigen Leichtgängigkeit anspricht, ohne zu verhärten.

Auf Wunsch ist die Lenkung auch mit Servotronic lieferbar. Hier wird die Lenkunterstützung über eine Kennlinie in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit geregelt und löst damit den Zielkonflikt zwischen einer hohen Unterstützung für ein möglichst komfortables, leichtgängiges Parkieren und einer fahrdynamisch sinnvollen Reduzierung der Lenkunterstützung bei hohen Geschwindigkeiten, um die Gefahr des Verreißens der Lenkung bei plötzlichen Ausweichmanövern zu reduzieren.

Das serienmäßige Multifunktions-Lenkrad kann über die Lenksäule axial und vertikal mechanisch verstellt werden. Auf Wunsch ist eine elektrische Verstellung lieferbar, die die Einstellung individuell, d.h. schlüsselbezogen über die Key-Memory-Funktion speichert. Damit der Fahrer bequem Ein- und Aussteigen kann, wird das Lenkrad nach dem Ausschalten der Zündung in die oberste Position gefahren.

Die AktivLenkung.

Als weltweit erster Hersteller bietet BMW im neuen 5er mit der optionalen AktivLenkung ein elektronisch gesteuertes Lenksystem mit variabler Übersetzung und variabler Lenkkraftunterstützung an. Damit löst BMW den fundamentalen Zielkonflikt, dem jede konventionelle Lenkung unterliegt – die grundsätzliche Entscheidung zwischen Agilität, Stabilität und Komfort. Bei sportlicher Fahrweise bis in den mittleren Geschwindigkeitsbereich von ca. 120 km/h reagiert das Auto mit einer direkteren Übersetzung der Lenkung deutlich agiler und präziser und macht ein Übergreifen am Lenkrad weitgehend überflüssig, im Stadtverkehr und beim Parken reduziert sich der Lenkaufwand damit auf ein höchst komfortables Minimum. Im höheren Geschwindigkeits_bereich wird die Lenkwinkel- und Lenkkraftunterstützung sukzessive im Sinne einer hohen Fahrstabilität zurückgenommen. Die indirektere Übersetzung der Lenkung gewährleistet dabei eine souveräne und entspannte Fahrzeugführung im Hochgeschwindigkeitsbereich.

Die AktivLenkung verfügt auch über eine Gierratenregelung und ist mit dem DSC-System vernetzt und kann für leichte Korrekturen des Gierwinkels über den Lenkwinkel der Vorderräder stabilisierend eingreifen. Durch eine frühzeitige Dämpfung von Gierbewegungen reduziert die AktivLenkung die spürbaren Eingriffe durch DSC im unteren Ansprechbereich. Beide Systeme ergänzen sich somit in idealer Weise.

Die AktivLenkung von BMW weist nach wie vor einen mechanischen Durchtrieb zur permanenten Verbindung von Lenkrad und Vorderrädern auf. Dies garantiert selbst bei Komplettausfall des Assistenzsystems nicht nur eine stets funktionsfähige Lenkung, es ist zugleich auch Voraussetzung für die Beibehaltung des BMW typischen Lenkgefühls mit optimaler Rückmeldung.

Zielkonflikt konventioneller Lenkungen wird gelöst.

Bei einem konventionellen Lenksystem werden die Lenkbefehle des Fahrers unabhängig von der jeweiligen Fahrsituation immer entsprechend der fest definierten Übersetzungsverhältnisse zwischen Lenkrad und gelenkten Vorderrädern übertragen (auch wenn das Übersetzungsverhältnis mit zunehmendem Radeinschlag progressiver wird). Eine direkte Lenkung – ideal bis zu mittleren Geschwindigkeiten – bleibt also direkt, selbst wenn bei hohem Tempo längst eine viel indirektere Lenkübersetzung angebracht wäre, um den physikalisch vorgegebenen Anstieg der Lenkempfindlichkeit mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit zu kompensieren.

Umgekehrt gilt das natürlich für eine indirekte Lenkung: Die ideale Lenkübersetzung für den „Höchstgeschwindigkeitsbereich“ lässt bei gemächlicherer Gangart das Lenken zur Arbeit werden – weil der Fahrer in Relation zum Radeinschlag stets unverhältnismäßig viel am Lenkrad „kurbeln“ muss. Konventionelle Lenksysteme stellen also stets einen Kompromiss zwischen den beiden Extremen dar.

Die AktivLenkung revolutioniert das Lenken, indem es diesen Zielkonflikt aufhebt. Dabei kombiniert die AktivLenkung die Möglichkeiten rein elektronischer Steer-by-Wire-Lenkungen mit einer authentischen Lenkungsrückmeldung, wie sie derzeit nur mit mechanischen Kraftübertragungen möglich ist. Die AktivLenkung setzt so einen neuen Maßstab in Agilität, Komfort und Sicherheit.

Funktionsprinzip Lenkwinkelüberlagerung.

Technisch basieren die vielfältigen Funktionalitäten der AktivLenkung auf dem Prinzip der Lenkwinkelüberlagerung: Ein elektromechanischer Steller zwischen Lenkrad und Lenkgetriebe addiert einen positiven oder negativen Zusatzlenkwinkel zu dem vom Fahrer vorgegebenen Lenkradwinkel. Kernelement der revolutionären AktivLenkung ist die so genannte Über_lagerungslenkung, ein in die geteilte Lenksäule integriertes Planetengetriebe mit zwei Eingangs- und einer Ausgangswelle. Eine Eingangswelle ist mit dem Lenkrad verbunden, die zweite wird über ein selbsthemmendes Schraubradgetriebe als Untersetzungsstufe von einem Elektromotor angetrieben. Der an der Ausgangswelle entstehende Gesamtlenkwinkel setzt sich aus Lenkradwinkel und Motorwinkel zusammen.

Die Stellkräfte für den Radeinschlag werden jedoch nicht durch den Elektromotor, sondern durch die mit der AktivLenkung kombinierte Servotronic aufgebracht. Zusätzliche Komponenten der AktivLenkung sind ein eigenes Steuergerät und verschiedene Sensoren zur Erfassung des Fahrzustands und des Fahrerwunsches. Darüber hinaus kommuniziert die AktivLenkung über das fahrzeugeigene Bordnetz intensiv mit dem DSC-Steuergerät.

„Kart-Feeling“ bei langsamem und mittlerem Tempo.

Die AktivLenkung erzeugt fahrsituativ einen zusätzlichen – oder reduzierten – Lenkwinkel der Vorderräder. Bei langsamer Fahrt arbeitet der Stellmotor gleichsinnig zum Lenkeinschlag des Fahrers. Dadurch werden die Vorderräder weiter eingeschlagen und der Lenkaufwand sinkt. Bis zu mittleren Geschwindigkeiten wird so eine wesentlich direktere Lenkübersetzung als bei herkömmlichen Fahrzeugen realisiert. Werden mit der konventionellen Lenkung des neuen 5er noch etwa drei volle Lenkradumdrehungen benötigt, um den vollen Radeinschlag von ganz links nach ganz rechts zu erzielen, so reduziert die AktivLenkung diese auf etwa zwei Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag. Der Fahrer benötigt also beim Rangieren in engen Parklücken oder beim spitzwinkligen Abbiegen im Innenstadtbereich deutlich weniger Lenkaufwand. Weitgehend überflüssig wird somit auch das Umgreifen am Lenkrad, etwa bei kurvenreichen Passfahrten im Gebirge. Die Hände des Fahrers bleiben mit der AktivLenkung also immer dort, wo sie hingehören: am Lenkrad. Das Lenkmoment, der Kraftaufwand des Fahrers am Lenkrad, ist dabei – durch die überlagerte Servotronic-Funktion – komfortabel niedrig.

Entspannteres Fahren auch bei hoher Geschwindigkeit.

Bei hoher Fahrgeschwindigkeit arbeitet der Stellmotor gegensinnig zum Lenkradwinkel. Hierdurch wird der Lenkeinschlag an den Vorderrädern reduziert, die Lenkübersetzung wird indirekter und ermöglicht – zum Beispiel bei schneller Autobahnfahrt – eine kompromisslose, fahrdynamisch optimale Auslegung. Gleichzeitig wird über die Servotronic das erforderliche Lenkmomentniveau angehoben, um nervöse oder überzogene Lenkreaktionen zu verhindern. Das Ergebnis ist ein entspanntes, souveränes Fahren auch bei hohen Geschwindigkeiten.

Fahrwerk aus Aluminium, deutlich breitere Spur und größerer Radstand: Minimales Gewicht, perfekte Achslastverteilung, maximales Fahrverhalten.

Das Fahrwerk des neuen 5ers wurde weitgehend vom Vollaluminium-Fahrwerk des BMW 7er abgeleitet und die herausragenden fahrdynamischen Eigenschaften des neuen 5ers profitieren zusätzlich auch von der deutlichen Vergrößerung der Spurweite vorne um 46 mm auf 1558 mm, der Spurweite hinten um 56 mm auf 1582 mm und des Radstandes um 62 mm auf jetzt 2 890 mm sowie der idealen Achslastverteilung von ca. 50/50.

Die Federbein-Zugstreben-Vorderachse besteht bis auf wenige hochbelastete Elemente wie Spurstangen, Radlager oder Gelenkzapfen komplett aus Aluminium. Der Vorderachsträger nimmt Lenkgetriebe, Stabilisator, Querlenker und Zugstreben auf. Der u-förmige Vorderachsträger ist durch ein Schubfeld versteift, was sich in erhöhter Quersteifigkeit und damit präziserem Ansprechen auszahlt.

Für die Hinterachse wurde das konstruktive Prinzip der Integral IV-Hinterachse übernommen, die für den BMW 7er neu entwickelt wurde. Damit verfügt auch der 5er über eine Achse, die die primären Aufgaben des Fahrwerks, wie Spur_haltung und Komfort in herausragender Weise erfüllt. Die vier Lenker, die die Räder der Integral-Hinterachse führen, sind nicht direkt an der Karosserie befestigt, sondern elastisch in einem Achsträger gelagert. Er trägt auch das gleichfalls in Gummi gelagerte Differential. Dieser Rahmen ist wiederum über vier großvolumige Gummielemente elastisch mit der Karosserie verbunden. Feine Störungen, die von der Straße auf die Reifen übertragen werden, müssen demnach nacheinander diese elastischen Lagerstellen überwinden, bevor sie den Innenraum des neuen 5er erreichen – wenn sie überhaupt so weit kommen.

Der exzellente Abrollkomfort hat noch einen weiteren Grund: Das vordere Schwingenlager am Hinterachsträger übernimmt die dafür wichtige Längsfederung der Radführung. Die Lager des Hinterachsträgers lassen eine zusätzliche Längsfederung des gesamten Hinterachsaggregats zu und tragen erheblich zum Abroll- und Geräuschkomfort des Fahrzeugs bei.

Hochleistungsbremsen mit Aluminium-Faustsätteln.

An allen vier Rädern sorgen großdimensionierte 16 Zoll Faustsattelbremsen mit innenbelüfteten Bremsscheiben für hohe Verzögerungswerte und extreme Standfestigkeit. Die Ausführung der Faustsättel in Aluminiumbauweise reduziert die ungefederten Massen deutlich und trägt damit zur Maximierung von Fahragilität, Fahrkomfort und Fahrsicherheit bei.

Nach dem 7er verfügt auch der 5er über das einmalige Diagnosesystem für den Bremsbelagverschleiß. Gestützt über Messstellen im Bremsbelag_verschleißsensor wird dabei abhängig vom Fahrverhalten der aktuelle Bremsbelagverschleiß im DSC Steuergerät errechnet. Das System prognos_tiziert daraus die zu erwartende Laufstrecke bis zum Bremsbelagwechsel. Diese Information wird für den Condition Based Service (CBS) genutzt, um sinnvolle Vorschläge für Wartungstermine zu errechnen und so die Werkstattaufenthalte zu minimieren. Ein Kundendienstbesuch nach starrer Vorschrift ist nicht mehr erforderlich.

Aluminium-Räder von 16 Zoll bis 18 Zoll und ein umfassendes Angebot an optionaler Runflat-Bereifung.

520i, 530i und 530d laufen serienmäßig auf Leichtmetallrädern der Dimension 7J x 16-225/55 R 16. Bei dieser Ausstattung gewährleistet ein Notrad im Kofferraum die Weiterfahrt nach einer Reifenpanne.

Optional stehen darüber hinaus auch 7,5J x 17 Zoll, 8J x 18 sowie 8J/9J x 18 Zoll Aluminiumräder mit Bereifung der Dimensionen 225/50, 245/45 R17, 245/40 R18 sowie Mischbereifung der Dimension 245/40 R 18 vorne und 275/35 R18 hinten zur Verfügung. Diese Räder werden ausschließlich in Runflat-Technologie geliefert. Bestellt der Kunde den neuen 5er mit Runflat-Bereifung, ist kein Notrad vorgesehen.

Durch verstärkte Reifenseitenwände mit zusätzlichen Einlegestreifen und eine besonders temperaturfeste Gummimischung ermöglicht der „selbsttragende Reifen“ sogar im völlig drucklosen Zustand eine problemlose Weiterfahrt mit maximal 80 km/h über eine Distanz von mindestens 150 km bei voller Zuladung. Bei geringerer Beladung oder nicht vollständig drucklosem Reifen steigt die mögliche Laufstrecke deutlich an. ABS, ASC und DSC bleiben auch bei komplettem Luftdruckverlust voll funktionsfähig. Auf Grund der speziell geformten doppelten Felgenhörner (Extended Hump 2/EH2) kann der

Runflat Reifen auch bei plötzlichem Luftverlust nicht von der Felge springen. Das bedeutet erheblich mehr Sicherheit gerade bei schnellerer Fahrt und auf kurvenreichen Strecken. Dieses Felgensystem hat den großen Vorteil, dass im Notfall auch herkömmliche Reifen montiert werden können.

Angezeigt wird ein Druckabfall über die serienmäßige indirekt messende Reifen Pannen Anzeige (RPA). Dieses System ist auch eine Voraussetzung für den Einsatz von Reifen mit Notlaufeigenschaften. Ihr Fahrverhalten und ihr optisches Erscheinungsbild sind auch bei Druckverlust so unauffällig, dass der Fahrer nicht in jedem Fall die Reifenpanne bemerken würde. RPA sorgt auch hier für die lückenlose Sicherheit und warnt den Fahrer rechtzeitig.

BMW bestätigt einmal mehr seine Vorreiterrolle und Alleinstellung im Markt bei der konsequenten Einführung von Reifen mit Notlaufeigenschaften: Nach der Einführung dieser Sicherheitstechnologie im 7er, im Z8, im MINI und im Z4 ist die Einführung in der neuen 5er Baureihe ein weiterer bedeutender Meilenstein.

Sportfahrwerk als Sonderausstattung.

Als Sonderausstattung ist ein Sportfahrwerk lieferbar, mit dem das Handling der 5er Limousine noch progressiver wird. Zu den Veränderungen gegenüber dem normalen Fahrwerk zählt der Einsatz härterer Federn und eine steifere Abstimmung der Dämpfer. Insgesamt wird das Fahrzeug um rund 15 Millimeter tiefergelegt, was sich auch optisch bemerkbar macht.

Das Aktive Fahrwerk: Dynamic Drive.

Mit dem neuen 5er hält die innovative aktive Wankstabilisierung von BMW Einzug in die obere Mittelklasse. Das System, das im 7er Weltpremiere hatte, verbindet souveränen Fahrkomfort mit sportlicher Fahrdynamik: Während Fahrer und Passagiere von Unebenheiten auf gerader Strecke weitgehend unbelästigt bleiben, unterdrückt das System in Kurven die Wankneigung und sorgt so für hohe Agilität und Stabilität bei allen Fahrzuständen. Der fühlbare Gewinn an Fahrsicherheit, die „Leichtfüßigkeit“ und Zielgenauigkeit bei Lenkmanövern setzen Maßstäbe in der Fahrwerkstechnik. Auch die Fondinsassen erleben diese bisher unerreichte Aufbauruhe – der Fachmann spricht hier von der vertikaldynamischen Fahrzeugstabilisierung – als bedeutenden Komfortgewinn.

Aktive Stabilisatoren: Optimum in Handling und Komfort.

Mit dem Dynamic Drive lässt sich der Zielkonflikt zwischen Handling und Schwingkomfort weitgehend aufheben, da Federn und Dämpfer primär auf hohen Schwingkomfort abgestimmt werden können. Das Dynamic Drive besteht aus zwei aktiven Stabilisatoren, einem Ventilblock mit integrierten Sensoren, einer Tandem-Ölpumpe, einem Querbeschleunigungssensor, einem Steuergerät sowie aus weiteren Versorgungskomponenten. Kernelemente sind die beiden aktiven Stabilisatoren, die anstelle der konventionellen mechanischen Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse integriert sind. Ein aktiver Stabilisator (Aktuator) besteht aus einem hydraulisch betriebenen Schwenkmotor, bei dem Schwenkmotorwelle und das Schwenkmotorgehäuse mit jeweils einer Stabilisatorhälfte verbunden sind. Die aktiven Stabilisatoren wandeln hydraulischen Druck in ein Torsions- bzw. über die Karosserieanbindung in ein Stabilisierungsmoment um. Bei Geradeausfahrt werden die beiden Stabilisatorhälften zur Vermeidung von unangenehmen Wankschwingungen bei Einwirkung asymetrischer Fahrbahnunebenheiten freigeschaltet.

Wankbewegungen werden weitestgehend ausgeglichen.

Konkret gleicht Dynamic Drive beispielsweise im Stadtverkehr alle Wank_bewegungen praktisch vollständig aus, messtechnisch gesprochen bis zu einer Querbeschleunigung von 0,3 g. Bei Geradeausfahrt genießen die Insassen auch auf unebener Fahrbahn durch die Entkopplung der beiden Stabilisatorhälften zur Vermeidung des lästigen Kopiereffektes einen Federungskomfort wie er kaum besser sein kann, langgezogene Kurven durcheilt die Limousine ohne lästige Seitenneigung oder Aufschaukeln. Selbst auf sportlich gefahrenen, kurvenreichen Landstraßen – hier erreichen ambitionierte Fahrer 0,6 g – reduziert das System die Seitenneigung der Karosserie um 80 Prozent und mehr. In solchen dynamischen Fahrsituationen, zu denen beispielsweise auch Spurwechsel oder Ausweichmanöver zählen, beeinflusst Dynamic Drive gezielt, d.h. kennfeldgesteuert, auch das Eigenlenkverhalten. Dadurch verbessern sich Zielgenauigkeit und Lastwechselverhalten, gleichbedeutend mit mehr aktiver Sicherheit.

Dynamic Drive kann aber die Gesetze der Physik nicht außer Kraft setzen: Wenn sich in schnell gefahrenen Kurven die Querbeschleunigung dem Grenzbereich nähert, steigt die Seitenneigung deshalb kontinuierlich und eindeutig spürbar an. Gleichzeitig wechselt das neutrale in ein leicht untersteuerndes Fahrverhalten. Diese bewusste Auslegung soll den Fahrer warnen, ohne ihn zu verunsichern.

Serienmäßig sicher bei Pannen: Die Reifen Pannen Anzeige RPA.

Als erstes Großserienfahrzeug verfügt der neue 5er ab Werk über ein Reifendruck-Kontrollsystem. Ein schleichender Druckverlust birgt immer ein sehr hohes Unfallrisiko, da sich der Reifen dann beim Fahren mit deutlich zu niedrigem Druck überhitzen und schlagartig bersten kann. Die Reifen Pannen Anzeige (RPA) überprüft den Luftdruck der Reifen durch ständigen Vergleich der Raddrehzahlen. Dazu nutzt das System die ABS-Signale. Ein größerer Druckabfall wird über den sich damit ändernden Abrollumfang und die resultierenden Drehzahldifferenzen erkannt und dem Fahrer sowohl per Warnleuchte als auch durch einen Signalton gemeldet, unabhängig vom Reifenfabrikat oder ob bei Kurvenfahrt, hoher Geschwindigkeit oder unterschiedlichen Straßenverhältnisse wie Nässe oder Schnee. Das System ist zur Anzeige eines übermäßigen Druckverlustes konzipiert und warnt ab einer Geschwindigkeit von 15 km/h und bei mehr als 30% Druckabfall.

Deshalb muss der Fahrer bei diesem System weiterhin regelmäßig den Luftdruck prüfen und nach jeder Veränderung des Luftdrucks und jedem Reifenwechsel das System neu aktivieren, um die aktuellen Sollwerte zu speichern.

Die Steuerung vergleicht Ist- und Sollwerte. Unterschreitet der Druck länger als acht Minuten den Soll-Wert um mindestens 0,2 bar, fordert das System den Fahrer auf, den Reifendruck zu kontrollieren. Liegt die Differenz bei 0,4 bar oder mehr, wird der Fahrer durch einen Warnton alarmiert und die Meldung „Reifenpanne“ erscheint im Display. Unabhängig von der Abweichung werden die gemessenen Daten grundsätzlich alle acht Sekunden weitergesendet, wenn das Steuergerät eine Druckunterschreitung erkennt.

Die Initialisierung der Soll-Werte erfolgt ähnlich wie beim 7er: Sobald über den Controller die eingestellten jeweiligen Drücke als Soll-Werte bestätigt werden, speichert die Radelektronik diese, sobald das Fahrzeug sich in Bewegung setzt – egal ob nach einem Radwechsel oder nur nachdem Luft nachgefüllt wurde.

DSC mit DTC: Mehr Dynamik im Grenzbereich.

Die serienmäßige Dynamische Stabilitäts Control DSC ist jetzt wie schon im 7er auch im 5er durch die Dynamic Traction Control (DTC) vor allem zur Erhöhung der Traktion bei schwierigen Verhältnissen und auch für sportlich orientierte Fahrer noch individueller einstellbar.

Bekanntlich erhöht die DSC, speziell auf rutschiger Straße, die Fahrsicherheit bei abrupten Ausweichmanövern oder beginnender Instabilität bei Kurvenfahrt durch gezieltes Abbremsen einzelner Fahrzeugräder. Eine weitere Funktion der DSC ist die integrierte Stabilitätskontrolle ASC, die Antriebsschlupf ausregelt und durch radselektives Bremsen des durchdrehenden Antriebs_rades ähnlich der Wirkung eines Sperrdifferentials einem Traktionsverlust entgegenwirkt.

Diese ASC-Funktion ist im neuen 5er um das DTC-Programm erweitert, das adaptiv erhöhten Schlupf an den Hinterrädern zulässt und das auf Fahrerwunsch über längeres Drücken des DSC-Schalters in der Mittelkonsole aktiviert wird. Mit dieser Funktion kann die Fahrzeugtraktion auf Fahrbahnen mit erhöhtem Schlupfbedarf durch Tiefschnee, Schneematch, Sand oder Schotter, speziell auch am Berg, sowie beim Fahren mit Schneeketten oder beim „Freischaukeln“ spürbar verbessert werden. Gleichzeitig sind in diesem Modus die Ansprechschwellen der stabilisierenden DSC-Bremseneingriffe zugunsten von Traktion und Vortrieb etwas angehoben, aber nur soweit noch eine ausreichende Fahrzeugstabilisierung gewährleistet ist. Damit kommt der DTC-Modus auch einer sportlicheren Fahrweise entgegen.

Die Priorisierung der Traktion erfolgt dabei nur im unteren bis mittleren Fahrgeschwindigkeitsbereich und kontinuierlich abnehmend bis zu einer mittleren Fahrzeug-Querdynamik, etwa bis 70 km/h und/oder rund 0,4 g Querbeschleunigung. Zusätzlich werden die angehobenen Schlupfschwellen anhand weiterer DSC-Größen wie Gierrate, prognostiziertem Fahrbahnreibwert sowie der Radschlupfbewertung dem aktuellen Fahrzustand so gut wie möglich angepasst. Die grundsätzliche Sicherheitsfunktion des DSC ist deshalb nicht beeinträchtigt: Wird der DTC-Wirkbereich verlassen, dann schaltet das Steuergerät sukzessive in den normalen DSC/ASC Modus, schaltet aber bei Wiedererreichen des DTC-Arbeitsbereiches durch Verringerung der Geschwindigkeit und/oder der Querbeschleunigung wieder in den DTC-Modus zurück. Dieser bleibt bis zur Deaktivierung durch den Fahrer gesetzt. Bei einem Neustart des Fahrzeugs ist immer der DSC-Normalmodus aktiviert.
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Alt 09.06.2003, 21:03     #5
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5. Die Karosserie:Richtungweisender Leichtbau mit Mischbauweise.

Die Highlights.
  • Erstmals Stahl-Aluminium-Mischbauweise.
  • Hohe Sicherheit bei niedrigem Gewicht.
  • Mehr Platz innen, wenig Wachstum außen.
  • Klimakomfort-Verglasung.
  • Schutzverglasung.
Als erster Automobilhersteller der Welt wendet BMW beim neuen 5er eine neue, zukunftsträchtige Form der Mischbauweise im Karosserie-Rohbau an, bei der Stahl- und Aluminiumstrukturen kombiniert werden: die Verbindung eines Aluminium-Vorderbaus mit der restlichen Rohkarosserie aus Stahl im Bereich der A-Säulen. Zusätzlich sind auch die vorderen Seitenwände und die Frontklappe in Aluminium ausgeführt. Zu einem wesentlichen Teil ist es dieser Technologie zu verdanken, dass das gesamte Fahrzeug je nach Modell um bis zu 75 kg leichter wurde als das Vorgängermodell. Mit dieser Mischbauweise leitet BMW einen neuen Trend im Karosserie-Leichtbau ein.

Eine Herausforderung war die neue Bauweise speziell im Verbindungsbereich des gewichtsreduzierten Aluminium-Vorderbaus mit der Stahl-Rohkarosserie. Darüber hinaus wurde beim Einsatz von Aluminium Neuland betreten: So besteht die Federstütze, in der Vorderachsfeder und Stoßdämpfer gelagert sind, aus Aluminium-Druckguss. Der Werkstoff der Federstütze besteht aus einer Legierung, die sich hauptsächlich aus Aluminium und geringen Anteilen von Magnesium, Silizium und Mangan zusammensetzt. Dieser Werkstoff verbindet hohe Festigkeiten mit hohem Formänderungsvermögen.

Innovative Produktionsverfahren ermöglichen Metallmix.

Allerdings erfordert die Mischbauweise besondere Maßnahmen. So treffen bei Stahl und Aluminium unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten aufeinander. Mit einem gewährleisteten Stanznietabstand von 50 Millimeter bleiben Spannungsspitzen und Verformungen jedoch innerhalb der Grenzwerte. Stahl und Aluminium besitzen außerdem unterschiedliche elektrochemische Potentiale. Für einen korrosionssicheren Mischbau wurde deshalb eine vollständige Füllung der aneinanderstoßenden Flansche mit einem neu entwickelten, isolierenden Klebstoff notwendig. Auch die Flansche sind speziell gestaltet. Diese Klebstofffüllung ist in der Produktion automatisiert und kameraüberwacht. Da hier keine weiteren Fügetechniken eingesetzt werden, sind Reparaturen dennoch in allen Werkstätten möglich.

Hohe Passive Sicherheit bei weniger Gewicht durch Mischbauweise.

Die Karosseriestruktur des neuen 5ers bietet den Insassen größtmögliche Sicherheit bei gleichzeitig deutlicher Gewichtsreduzierung durch die Mischbauweise. Die Verwendung von hochfesten Blechen in großvolumigen Trägerstrukturen mit gezielt eingesetzten Verstärkungen ermöglicht im Zusammenspiel mit dem im wesentlichen aus Aluminium bestehenden Vorderbau einen hohen strukturellen Schutz bei allen Kollisionsarten. Die hohe Torsionssteifigkeit der Karosserie ist zudem eine wesentliche Voraussetzung für präzise fahrdynamische Reaktionen.

Maßkonzept: Mehr Platz innen, wenig Wachstum außen.

Schon im Pflichtenheft für den neuen 5er war eine deutliche Radstand_vergrößerung vorgegeben, um damit unter anderem Kundenanforderungen nach einem deutlich verbesserten Raumangebot im Fond Rechnung zu tragen. So wuchs der Radstand um 62 mm, und insbesondere die Fond_passagiere profitieren davon gegenüber dem Vorgänger mit einer Vergrößerung der Beinfreiheit um 46 mm. Das absolute Wachstum des 5ers in der Länge beträgt mit 66 mm kaum mehr als die Radstandverlängerung. Hier war es das Bestreben der Konzept-Ingenieure, das Auto so kompakt wie möglich zu halten. Mit einer Karosseriebreite von 1847 mm ist der neue 5er um 48 mm breiter als sein Vorgänger, davon profitiert besonders die Schulterfreiheit der Fondinsassen.

Bei der Auslegung des Innenraumes wurden dabei sowohl die Körpergrößen der 5-Prozent-Frau als auch des 95-Prozent-Mannes – bezogen auf die prognostizierte Population des Jahres 2003 – berücksichtigt. Dement_sprechend wuchs die Fahrzeughöhe um 40 mm auf 1468 mm um eine großzügige Kopffreiheit zu gewährleisten. Der Zuwachs an effektivem Kopfraum für Fahrer und Beifahrer beträgt 10 mm und für Fondpassagiere 7 mm.

Gepäckraum mit mehr Nutzvolumen.

Bei der Konzeption des Gepäckraumes standen vor allem das große Nutz_volumen und die einfache Beladung mit großen Gegenständen im Vordergrund. Der neue 5er bietet Stauraum für vier 46-Zoll-Golfbags oder zwei großvolumige Koffer übereinander sowie zusätzlich drei mittlere bis kleine Koffer. Mit Standard-Quadern befüllt beträgt das Nutzvolumen 520 Liter. Das sind 60 Liter mehr als beim Vorgängermodell. Werden statt der serien_mäßigen Ausstattung mit Normalreifen die Runflat-Tires gewählt, entfällt das Notrad und das Nutzvolumen erhöht sich durch die Nutzbarkeit der Reserveradmulde um weitere 35 Liter auf 555 Liter.

Komfortoption: Klimakomfort-Verglasung.

Einfallendes Sonnenlicht heizt gerade im Stand den Innenraum des Fahrzeugs stark auf. Nicht nur die hohe Lufttemperatur, sondern auch die Strahlungswärme der heißen Sitz- und Armaturenbrettoberflächen sind dabei sehr unangenehm für die Insassen. Die Luft kann zwar mit Hilfe der Klimaautomatik schnell gekühlt werden, die Oberflächen jedoch bleiben längere Zeit sehr heiß. Auf Wunsch bietet BMW für den neuen 5er deshalb eine infrarotreflektierende Verglasung an, die rundum alle Scheiben umfasst. Im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Basisverglasung ist die Innenluft_temperatur bei einem in der Sonne geparktem Fahrzeug mit Klimakomfort- Verglasung um rund 5 °C niedriger. Die Oberflächentemperatur ist in diesem Vergleich um etwa 10 °C niedriger. Die von der Haut empfundene Strahlenwärme ist ebenfalls geringer.

Folge ist, dass die Klimaautomatik schon zu Fahrtbeginn und dann auch während der Fahrt mit weniger Leistung kühlt. Dadurch kann das Gebläse auf einer niedrigeren Stufe laufen, die Insassen werden weniger stark „angeblasen“, Gebläsegeräusche und der Verbrauch werden reduziert. Beim Fahren steigert die reduzierte Wärmeeinstrahlung nicht nur den Komfort, sondern auch die Konditionssicherheit.

Sicherheitsoption: Schutzverglasung.

Einzigartigen Schutz vor begehrlichen Langfingern gewährt die auf Wunsch lieferbare Einbruchhemmende Verglasung (EHV), die den hervorragenden Diebstahlschutz des 5er weiter verbessert. Das speziell entwickelte Verbund_glas besteht aus zwei Lagen Glas mit einer Zwischenschicht aus Polycarbonat, das in TPU-Folie eingebettet ist. Polycarbonat ist ein hochzäher Werkstoff und stammt aus dem Flugzeugbau, wo es seit Jahren erfolgreich der Verstärkung von Jet-Fenstern dient. Dank dieser Folie kann das durchsichtige Sandwich Energie in so hohem Maße aufnehmen, dass es selbst mit Hammer oder Axt nicht zu durchschlagen ist. Eine zusätzliche Splitterschutzfolie schützt den Innenraum außerdem vor Glaspartikeln. Alle Seitenfenster setzen sich bei der Sonderausstattung aus dem Spezialglas zusammen, passend dazu bestehen Front- und Heckscheibe aus Verbundglas mit mehrfachen Folienlagen mit ebenfalls hoher Widerstandsfähigkeit.
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Alt 09.06.2003, 21:10     #6
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6. Die Assistenzsysteme:Innovation für mehr Sicherheit und Komfort.

Die Highlights.
  • Steuerung per Controller und Control Display.
  • Multifunktions-Lenkrad.
  • Head-Up-Display.
  • Adaptives Kurvenlicht ALC und Adaptives Bremslicht.
  • Aktive Geschwindigkeitsregelung ACC.
  • Bluetooth-Technologie bei der Telefonintegration.
  • LOGIC7 HiFi-System.
  • DVD-Navigation.
  • Satellitenradio für USA.
Mit der Integration der BMW iDrive Philosophie übernimmt der neue 5er in seiner Klasse die Pionierrolle in der Ergonomie, erlaubt sie doch im Gegensatz zu ähnlichen Lösungen der Wettbewerber die intuitive Bedienung vieler Sekundärfunktionen mit nur minimaler Blickabwendung vom Verkehrs_geschehen. Die meisten für das Fahren wesentlichen Funktionen sind im unmittelbaren Bereich des Multifunktions-Lenkrades bedienbar, die Komfort-Grundfunktionen in der Mittelkonsole. Alle übrigen Einstellungen und Dienste nutzen Fahrer oder Beifahrer über den ohne Blickzuwendung bedienbaren Controller sowie das Control-Display in einer für den 5er modifizierten Form mit vereinfachter Menüstruktur. Der Controller kommt hier auch erstmals in der Kombination mit Schalthebel und Handbremse in der Mittel_konsole zur Anwendung.

Als zentrale Bedienoberfläche für fast alle Assistenz- und Kommunikations_systeme dient das hoch in der Mitte der Instrumententafel angeordnete, gut sichtbare Control Display. In der Grundausstattung handelt es sich dabei um einen monochromen 5,8 Zoll Monitor mit 16 Graustufen, in Verbindung mit Navigation oder der High-Klimaautomatik kommt ein 6,5 Zoll großes Farbdisplay mit 8 Bit Farbauflösung zum Einsatz.

Control Display: Immer brillantes Bild durch Transflektiv-Technik.

Diese neue Displaygeneration ist mit der Transflektiv-Technik ausgestattet. Dabei wird das einstrahlende Tageslicht, das bei anderen Displays die Oberfläche unleserlich macht, an der Rückseite des Displays reflektiert. Durch diese passive Reflexion (das Tageslicht wird miteinbezogen) gewinnt die Darstellung an Brillanz. Bei schlechten Lichtbedingungen oder bei Dunkelheit wird die Ablesbarkeit durch eine transmissive Hintergrund_beleuchtung gewährleistet, deren Helligkeit über einen Sensor den Licht_verhältnissen angepasst wird. Darüber hinaus haben Fahrer oder Beifahrer erstmals die Möglichkeit, die Helligkeit selbst zu beeinflussen. Zusätzlich ist das Display mit einer Heizung versehen, um auch bei extremen Außentemperaturen möglichst schnell die optimale Betriebstemperatur zu erreichen.

Das auf dem Display dargestellte Hauptmenü ist in die vier Bereiche Kommunikation, Navigation, Entertainment und Klima unterteilt. Je nach Ausstattung der Limousine können dabei die unter diese Stichworte fallenden Funktionen in verschiedenen Ebenen bedient werden. Dazu dient der Controller. Durch Schieben in die vier Himmelsrichtungen wird zwischen den Funktionsbereichen gewechselt. Durch Drücken im Hauptmenü gelangt man in ein fünftes Menü für Informations- und Einstellungs-Funktionen. Durch Schieben wird innerhalb eines Menüs navigiert, durch Drücken der Menüpunkt, an dem der Cursor steht, ausgewählt und bestätigt. Zusätzlich befindet sich hinter dem Controller eine Taste, mit der das Hauptmenü direkt angewählt werden kann.

Multifunktions-Lenkrad als Serienausstattung.

Bereits in Serienausstattung verfügt der neue 5er über ein Multifunktions_lenkrad. Jeweils vier Tasten sind nahe den beiden Querspeichen integriert, um schnell und ohne Ablenkung vom Verkehrsgeschehen verschiedene Funktionen bedienen zu können. Dazu zählt die Bedienung des Audiosystems und gegebenenfalls des Telefons oder der Spracheingabe sowie die akustische Wiederholung des letzten Navigationshinweises. Zwei programmierbare Multifunktionstasten können vom Fahrer darüber hinaus mit Funktionen wie der permanenten Aktivierung der Umluftschaltung, Control Display Ein/Aus, Mute Ein/Aus, Radio/Telefonumschaltung etc. belegt werden.

Erstmals bei BMW: Programmierbares Head-Up-Display.

Erstmals stellt BMW im neuen 5er ein Head-Up-Display zur Wahl. Dieses Display leistet einen bedeutenden Beitrag zur aktiven Sicherheit und zum Komfort, indem es fahrerrelevante Informationen im direkten Sichtfeld des Fahrers anzeigt. Somit können wichtige Informationen aufgenommen werden, ohne den Blick von der Straße zu wenden. Die einzublendenden Informationen werden über das Control Display aus einer Liste ausgewählt und können den individuellen Bedürfnissen entsprechend dargestellt werden. Persönliche Einstellungen, beispielsweise die Helligkeit, werden via Key Memory gespeichert.

Anzeigbar sind folgende Informationen, die z.T. auch im Instrumentenkombi angezeigt werden:
  • Navigationshinweise
  • Hinweise der Aktiven Geschwindigkeitsregelung
  • Aktuelle Geschwindigkeit (diese Anzeige ist, wenn angewählt, die einzige Permanentanzeige)
  • Warnmeldungen der CheckControl
Erzeugt wird das virtuelle Bild in einer Projektionseinheit, die in die Instrumententafel integriert ist und das Bild in die Frontscheibe überträgt. Dafür ist eine spezielle Frontscheibe nötig. Das virtuelle Bild erscheint in etwa am Ende der Motorhaube. Durch diese ergonomisch sehr günstige Platzierung kann sich der Fahrer besser auf den Straßenverkehr konzentrieren, der Blick schweift weniger oft ab zum Cockpit und es gibt auch keine Fokussierungsprobleme wie beim Blickwechsel von der Fahrbahn auf die Instrumente. Eingeschaltet wird das Head-Up-Display im Lichtschaltzentrum. Um auch bei wechselnden Lichtverhältnissen immer ein lesbares Bild zu erzeugen, regelt der Regen-Licht-Sensor die Helligkeit. Der Fahrer kann dabei eine Grundhelligkeit über Controller und Control Display einstellen. Auch eine nasse Fahrbahn oder Dunkelheit führen dadurch nicht zu einer Verschlechterung der Darstellung: Die Regelung passt die Anzeige auch in diesen Situationen der Umgebung an.

Neu: Adaptives Kurvenlicht ALC und Adaptives Bremslicht.

Mit dem neuen adaptiven Kurvenlicht ALC bietet BMW ein weiteres vernetztes System der aktiven Sicherheit im neuen 5er an. Das adaptive Kurvenlicht wurde entwickelt, um die aktive Sicherheit bei Nacht zu erhöhen. Es verbessert die Sicht des Fahrers während der Dunkelheit mittels schwenkbarer Scheinwerfer, die sich kontinuierlich an den Lenkwinkel anpassen. Die beiden Bi-Xenon-Scheinwerfereinheiten werden dabei über Lenkradwinkel, Gierrate und Geschwindigkeit gesteuert und leuchten so in Kurven den weiteren Straßenverlauf aus.

Das adaptive Kurvenlicht wird durch den Fahrer über die Fahrlichtkontrolle in der Schalter-Stellung „Automatik“ aktiviert. Sobald sich das Fahrzeug in Bewegung setzt ist das Kurvenlicht aktiv. Im Stand bei nach links eingeschlagenen Rädern müssen aus gesetzlichen Gründen die Scheinwerfer gerade stehen (entsprechend spiegelsymmetrisch bei Linksverkehr), um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Bei Rückwärtsfahrten bleibt das Kurvenlicht inaktiv.

Basiskomponente des adaptiven Kurvenlichts ist ein drehbares Scheinwerfermodul mit Bi-Xenonlicht für Abblendlicht und Fernlicht. Zusätzlich enthält dieses System auch eine dynamische Leuchtweitenregulierung sowie eine Scheinwerferreinigungsanlage.

Das in den USA schon zugelassene Adaptive Bremslicht (Brake Force Display) verringert die Gefahr von Auffahrunfällen bei schärferem Abbremsen durch eine Vergrößerung der leuchtenden Fläche des Bremslichtes. Das System ist grundsätzlich vorbereitet und kann nach Abschluss des behördlichen Zulassungsverfahrens in den relevanten Ländern softwareseitig aktiviert werden.

PDC auch mit optischer Meldung.

Wie im 7er wurde durch das zentrale Control-Display auch die verbesserte Aufbereitung der Park Distance Control PDC möglich. Das PDC-System erleichtert das Ein- und Ausparken durch Ultraschall-Abstandsmessungen. Es meldet dem Fahrer akustisch, optional graphisch, Entfernungen zu Hindernissen im Front- und Heckbereich. Die graphische Anzeige zeigt das Fahrzeug in Draufsicht. Erkannte Hindernisse werden durch farbliches Ausfüllen von Flächen innerhalb des überwachten Detektionsbereiches angezeigt. Dadurch kann der Fahrer das Hindernis genau und bequem orten, er hat mit einem Blick die Gesamtübersicht aller Hinderniserkennungen am Fahrzeug. Darüber hinaus wird die optische Warnung früher aktiviert als die akustische Warnung. Der überwachte Bereich beträgt vorne 1,5 Meter und hinten zwei Meter.

Die aktive Geschwindigkeitsregelung ACC.

Die aktive Geschwindigkeitsregelung ACC ist eine Erweiterung der konventionellen Geschwindigkeitsregelung, die den Fahrer bei der Einhaltung situationsgerechter Abstände und Geschwindigkeiten unterstützt. Das System kann nicht nur eine vom Fahrer vorgegebene Wunschgeschwin_digkeit regeln, sondern – wenn es die Verkehrslage erfordert – auch den Abstand zum Vordermann im fließenden Autobahn- und Landstraßenverkehr.

Bei freier Spur entspricht die Funktion des Systems weitgehend der Geschwindigkeitsregelung. Fährt jedoch ein anderes Fahrzeug mit niedrigerer Geschwindigkeit voraus, das durch einen Radar-Abstandssensor erkannt wird, passt ACC den Abstand durch Angleichen der Geschwindigkeit an das vorausfahrende Fahrzeug an.

Ist ACC aktiviert, übernimmt das System die Aufgabe, Gas zu geben und kann auch komfortorientiert leicht bremsen. Der Fahrer kann aber jederzeit durch Gasgeben oder Bremsen in die Regelung eingreifen. Dies ist an den Grenzen der Systemfunktion auch notwendig, denn der Fahrer bleibt weiterhin in der Verantwortung für die Fahrt.

Um ACC zu aktivieren, wählt der Fahrer über einen Bedienhebel an der Lenksäule in komfortablen 10 km/h-Schritten seine Wunsch_geschwindigkeit vor. ACC ist so konzipiert, dass es zwischen 30 und 180 km/h genutzt werden kann. Die Wunschgeschwindigkeit wird im Tachometer durch eine Markierung angezeigt und konstant eingeregelt, solange kein vorausfahrendes Fahrzeug zur Reduzierung der Geschwindigkeit veranlasst.

Ein 77GHz Radarsensor als Kernkomponente des Systems kann weitgehend witterungsunabhängig vorausfahrende Fahrzeuge bis 120 m Abstand erkennen. Sobald sich das eigene Fahrzeug hinter einem anderen befindet, passt die aktive Geschwindigkeitsregelung die Geschwindigkeit feinfühlig an den Vorausfahrenden an. Gleichzeitig hält es einen konstanten Folgeabstand, der aus vier Stufen am Bedienhebel ausgewählt werden kann.

Wie in Freifahrt erfolgt dies durch Ansteuern von Motor, Bremse und durch Beeinflussung des Getriebeverhaltens. Die Ansteuerung der Bremse ist auf komfortable 2 m/s² begrenzt, die für die Feinregulierung von Geschwindigkeit und Abstand im Rahmen der Systemfunktion ausreichen. Wenn stärkere Verzögerungen erkennbar oder erforderlich sind, wird der Fahrer mit optischer und akustischer Übernahmeaufforderung darauf hingewiesen.

Für den Fahrer bedeutet ACC eine Entlastung von der permanenten monotonen Feinregulierung von Abstand und Geschwindigkeit. Dieser Komfort nützt vor allem bei dichtem Verkehr auf Autobahnen und Schnellstraßen mit sich ständig verändernden Geschwindigkeiten, wo ein konventioneller Fahrgeschwindigkeitsregler häufig nutzlos wird. Mit ACC kann sich der Fahrer nun auch in solchen Situationen souverän und entspannt im Verkehrsfluss mitbewegen.

Bluetooth-Technologie bei der Telefonintegration.

BMW bietet als Alternative zum Dualband-Festeinbautelefon für den 5er eine komfortable, zukunftssichere Lösung für die Handyintegration im Fahrzeug an. Dank der Universal Handy Vorbereitung mit Bluetooth Schnittstelle kann theoretisch jedes bluetooth-fähige Mobiltelefon kabellos mit der Fahrzeug-Elektronik des 5er vernetzt werden. Im Moment stehen das Nokia 6310, das Ericsson T39 oder das Modell Siemens S55 zur Wahl. Die Verbindung wird über den genormten Bluetooth-Funkübertragungs-Standard hergestellt. Kommt das Mobiltelefon in den Empfangsbereich des Fahrzeugs (etwa 10 Meter Reichweite) erfolgt automatisch eine Anmeldung im System – so, als würde eine Verbindung mittels Kabel hergestellt. Lediglich bei der ersten Anmeldung muss eine vierstellige Kennzahl eingegeben werden.

Sobald das Mobiltelefon mit dem Fahrzeug über Bluetooth verbunden ist, lässt sich das Handy sicher und komfortabel über das Multifunktionslenkrad und über die Fahrzeugdisplays bedienen – inklusive komplettem Freisprechen. Alle wichtigen Daten, wie der Inhalt des Telefonbuchs, die Top-8-Liste, sowie die zuletzt gewählten Rufnummern, werden mit dem Bordsystem synchronisiert. Bis zu vier verschiedene Telefone lassen sich an das System koppeln. Um einen einwandfreien Empfang zu gewährleisten, wird das Mobiltelefon über einen mühelos zu bedienenden, handyspezifischen Snap-In-Adapter in der Mittelkonsole mit der Außenantenne gekoppelt. Gleichzeitig wird damit auch der Akku des Gerätes geladen. Aus Gründen der elektromagnetischen Verträglichkeit empfiehlt BMW nur Handys mit einem entsprechenden separaten Anschluss zur Außenantenne zu verwenden.

Neben der deutlich gesteigerten Kompatibilität (nahezu alle marktgängigen heutigen und zukünftigen Bluetooth-Mobiltelefone jedes Herstellers können künftig mit einem entsprechenden Snap-In-Adapter verwendet werden) zeigt die Universal Handy Vorbereitung mit Bluetooth Schnittstelle insbesondere beim Erwerb eines neuen Handy-Modells ihren Kundennutzen. Lediglich der preisgünstige und mit wenigen Handgriffen austauschbare Snap-In-Adapter, der über die BMW Handelsorganisation zu beziehen ist, muss dann gewechselt werden. Somit überzeugt das System durch optimale Zukunftssicherheit. Die BMW Universal Handy Vorbereitung mit Bluetooth Schnittstelle wird in den Ländern angeboten, in denen eine generelle Freigabe der Bluetooth-Technologie durch die heimischen Genehmigungs_behörden vorliegt. Überall dort, wo dies noch nicht der Fall ist, wird BMW eine adäquate Ausweichmöglichkeit anbieten.

Das alternative Dualband-Festeinbautelefon verfügt über ein schnurloses Bedienteil, das ebenfalls per Bluetooth-Technik mit der Basis kommuniziert. Der Aktionsradius beträgt dabei bis zu zehn Meter im Umkreis des Fahrzeugs.

Navigationssystem mit DVD.

Als Sonderausstattung ist für die neue 5er Limousine jetzt ein DVD gestütztes Navigationssystem lieferbar, das mit dem Radiosystem Professional kombiniert ist.

Bei diesem Navigationssystem, das mit einem Audio-CD-fähigen DVD-ROM Laufwerk kombiniert ist, erfolgt die Zielführung per Sprache und Pfeilsymbolik. Falls vorhanden, werden die Zielführungspfeile parallel auch im Head-Up Display angezeigt. Das System berücksichtigt RDS-TMC Meldungen, also Verkehrsinformationen, die per digitalem Datenstrom über das Radio empfangen werden. Auf die geplante Route und dessen Verkehrsgeschehen bezogene Meldungen werden angegeben und auf Fahrerwunsch in die Route miteingeplant. Der Fahrer kann aber auch die dynamische Routenplanung wählen, bei der das System automatisch die beste Route errechnet. Falls dabei ein Streckenabschnitt mit Stau vorkommt, wird dieser bewertet. Stellt sich dabei heraus, dass die Strecke trotz Stau die schnellere ist, plant das System diesen Abschnitt mit ein.

Die integrierte Speichernavigation ermöglicht es bei diesem System, die Route mit der Navigations-DVD zu planen und lokal zu speichern. Die DVD kann nun entnommen und beispielsweise durch eine Audio-CD ersetzt werden. Beim Verlassen des geladenen Navigationskorridors verlangt das System wieder nach der Navigations-DVD, um die erforderlichen Kartendaten zu laden.

Eine Variante mit zusätzlicher Kartendarstellung ist ab Herbst 2003 im Angebot.

Klangerlebnis auf Rädern: Die Audioanlagen für den neuen 5er.

Zur Grundausstattung der neuen 5er Limousine gehört eine hochwertige Stereoanlage mit Radio Business und CD-Laufwerk. Auf Wunsch sind jedoch weitere HiFi Systeme lieferbar, die für höchste Hörgenüsse garantieren. Das Radio Professional verfügt über ein Laufwerk, das zusätzlich zu den Standard-CD-Funktionen CD-ROM-fähig ist und somit auch Datenfiles wie beispielsweise MP3 CDs abspielen kann. Dieses Radiosystem ist auch Bestandteil der Navigationssysteme.

Für USA wird auch ein spezielles Satellitenradio für den dort schon praktisch flächendeckend empfangbaren Satellitenrundfunk angeboten.

Optional: CD- und DVD-Wechsler.

Die Audioanlagen können auf Wunsch durch einen CD-Wechsler ergänzt werden, der für Fahrer und Beifahrer gleichermaßen komfortabel erreichbar ist: Er ist im Innenraum untergebracht und verbirgt sich im Handschuhfach. Der Wechsler wird über Controller und Control Display gesteuert, arbeitet besonders geräuscharm und kann bis zu sechs Musik CDs aufnehmen. Zusätzlich oder alternativ kann auch ein Multimedia-Wechsler geordert werden. Er wird ebenfalls über den Controller gesteuert, kann sechs CDs, Audio- bzw. Video-DVDs aufnehmen und ist im Kofferraum hinter einer Klappe im linken Radhausbereich untergebracht.

HiFi-Variante mit zwei Zentralbasslautsprechern.

Das Kernstück der HiFi-Variante bilden die beiden Zentralbasslautsprecher unter den Vordersitzen, wodurch die Tieftonwiedergabe im gesamten Fahrzeug möglich wird. Wie schon im 7er wird das nötige Gehäusevolumen dadurch erreicht, dass die Zentralbässe an die Seitenschweller angekoppelt sind. In den Spiegeldreiecken ist je ein Hochtonlautsprecher, in die Türver_kleidungen vorne ist jeweils ein Mitteltonlautsprecher integriert. Zwei weitere Mitteltonlaut_sprecher sind in der Hutablage, zwischen ihnen zwei Hochtonlautsprecher.

Die Top HiFi Lösung: Das professionelle LOGIC7 System.

Mit dem HiFi-System Professional LOGIC7 steht den Insassen im neuen 5er ein technologisch führendes Audiosystem zur Wahl, das im 7er Weltpremiere hatte: Als weltweit erste Anlage in einem Fahrzeug arbeitet sie nach dem LOGIC7 Konzept, das vorher nur in stationären Profi- und semiprofessionellen Anlagen zu finden war. LOGIC7 ist eine spezielle digitale Audiosignalver_arbeitung zur Aufbereitung von zweikanaligen Stereosignalen und mehrkanaligen Multimediasignalen.

Das Ziel von LOGIC7 ist die Erzeugung eines Klangfeldes, das dem Original möglichst nahe kommt und das für möglichst alle Zuhörer. Dazu zerlegt eine Matrix-Schaltung jedes Signal einer analogen oder digitalen Stereoauf_nahme in sieben Einzelsignale, die dann fahrzeugspezifisch aufgearbeitet werden. Um einen möglichst originalgetreuen Raumklang zu erzeugen, nutzt LOGIC7 dazu die in jedem Stereo-Signal enthaltenen Rauminformationen und schlüsselt sie in die beiden Klangdimensionen auf: Der Ort, wo der Klang erzeugt wurde, und die akustische Umgebung oder der Raum, in dem er sich ausbreitet.

Für den Hörer entsteht dadurch mehr Räumlichkeit und eine präzisere Auflösung, die Ortung der einzelnen Tonquellen ist eindeutiger möglich. Insbesondere sich bewegende Klangquellen – ein vorbeifahrendes Auto beispielsweise – sind sehr viel plastischer und eindrucksvoller.

Das Lautsprechersystem des HiFi-System Professional LOGIC7 umfasst:
  • vier Hochtöner in den Spiegeldreiecken und in der Hutablage
  • einen 100 mm Konus-Mitteltöner als Centerspeaker mittig in der Instrumententafel,
  • vier 100 mm Konus-Mitteltöner in den Türen und drei in der Hutablage sowie
  • zwei 210 mm Zentralbasslautsprecher unter den Vordersitzen.
Individuelles Entertainment für Fondpassagiere.

Für die Fondpassagiere stehen zwei Ergänzungssysteme zur Wahl, mit denen sie ihr eigenes Entertainmentprogramm gestalten können. Die Grundversion des Rear-Seat-Entertainments bietet den Passagieren hinten die Möglichkeit, über Kopfhörer Audioquellen zu nutzen. Dafür sind an der Mittelkonsole zwei Kopfhörerausgänge angebracht. Das Entertainment-Menü wird über eine drahtlose Fernbedienung bedient: Wird die Menütaste gedrückt, erscheint im Control Display im Cockpit ein Pop-up-Fenster, das auch von hinten ablesbar ist. An der Stelle des „Menü-Finders“ im Grundmenü erscheint hier ein Kopfhörersymbol. Innerhalb dieses Menüs kann sich der Anwender mit Hilfe

der Fernbedienung analog der Controller-Funktionen – Schieben, Drücken, Drehen – bewegen. Dafür stehen auf der Fernbedienung ein Richtungstastenblock sowie ein Schiebe-Druck-Taster seitlich zur Verfügung. Steuerbefehle des vorderen Controllers haben jedoch jederzeit Vorrang.

Grundsätzlich gilt: Interne Quellen wie Radio oder CD-Player können nur einmal vergeben werden. Hört der Fahrer Radio, kann im hinteren Bereich nur der vom Fahrer gewählte Sender gehört werden; es ist aber möglich, im Fond beispielsweise per Kopfhörer CD zu hören.
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Alt 09.06.2003, 21:14     #7
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Aktuelles Fahrzeug:
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7. Die Ausstattung:Individueller Business-Komfort.

Die Highlights.
  • 6 Sitzvarianten.
  • Vollvariabler Multifunktionssitz.
  • Durchladeeinrichtung auch nachrüstbar.
  • Klimaautomatik mit Luftfeuchtigkeitsregelung.
Die Ausstattung des neuen 5er spiegelt bis ins Detail die dynamisch-komfortable Ausrichtung wieder, die dem Konzept dieser Limousine zugrunde liegt. Das Cockpit ermöglicht durch sein außergewöhnliches Design eine einzigartige und für den neuen 5er charakteristische Gestaltung des Fahrzeuginnenraums.

Die Kunden können den neuen 5er in fünf Ausstattungsvarianten und vier Interieurfarbwelten wählen. Die Basisausstattung ist in einem hochwertigen Stoff-Flachgewebe ausgeführt. Auf Wunsch sind eine Leder/Stoff-Kombination sowie drei Lederausstattungen lieferbar, das Standardleder „Dakota“, das Klimaleder „Nasca“ mit Mikroperforierung und die luxuriös und aufwendig verarbeitete Walknappa-Lederausstattung „Exklusive“.

Unterstützt wird diese wertige Anmutung durch das Lichtkonzept. Die vordere Innenraumbeleuchtung gewährleistet einen blendfreien Arbeits_platz und vermittelt ein angenehmes Raumgefühl. Im einzelnen umfasst die Innenraumbeleuchtung zwei Leseleuchten mittig im Dachhimmel mit einer Auflichtfunktion für die ambiente Beleuchtung des Mittelkonsolen_bereichs, zwei Make-up-Spiegelleuchten unter den Sonnen_blenden, Hand_schuhfachbeleuchtung sowie Ausstiegsleuchten vorne am unteren Rand der Tür.

Die Fondbeleuchtung umfasst neben einer Innenleuchte ebenfalls zwei zusätzliche Leseleuchten, sowie eine ambiente Beleuchtung des Fondfußraumes.

Als Sonderausstattungen sind Fußraumleuchten vorne, eine ambiente Beleuchtung von Türöffnern und Türfächern, Ausstiegsleuchten hinten an jeder Tür sowie eine Vorfeldbeleuchtung erhältlich. Die Vorfeldbeleuchtung besteht aus jeweils sechs LED’s im unteren Rand der Außenspiegel, die über die Funkfernbedienung angesteuert werden. Dadurch wird der

Außenbereich schon beleuchtet, bevor der Fahrer ans Fahrzeug tritt, um die Türe zu öffnen. Die Türausstiegsleuchten übernehmen diese Funktion sobald die Tür geöffnet ist.

Die Sitzfamilie: Sechs Varianten für jeden Anspruch.

Kein bisheriger 5er bot dem Kunden so viele Möglichkeiten, sich seinen ganz speziellen Sitzkomfort zusammenzustellen. Dafür stehen vier Sitzvarianten vorn, zwei im Fond und sechs zusätzliche Sonderausstattungen zur Wahl.

Bereits der Basissitz für Fahrer und Beifahrer verfügt über elektrische Sitzhöhen- und Lehnenverstellung. Längsverstellung und Kopfstützen sind manuell verstellbar, beim Fahrersitz zusätzlich die Sitzneigung. Als Sonderausstattungen sind Sitzheizung, Lordosenstütze und Aktivsitz möglich, letzterer inklusive Lordosenstütze. Der Aktivsitz enthält eine Bewegungshydraulik, die einer Verspannung der Rückenmuskulatur vorbeugt.

Zwischen den Vordersitzen ist die Integration einer verschiebbaren Mittelarmlehne möglich, die es so nur bei BMW gibt. Darunter befindet sich ein zweiteiliges Ablagefach. Das obere der beiden Fächer ist eine klappbare Ablagebox mit separatem Deckel, und das darunter liegende Fach wird aus dem Luftkanal für die Fondbelüftung klimatisiert.

Über die Verstellmöglichkeiten des Seriensitzes hinaus werden beim vollelektrischen Basissitz zusätzlich Längsposition des Sitzes, Neigung und Kopfstützenhöhe elektrisch variiert. Auf der Fahrerseite ist zusätzlich eine Memoryfunktion integriert. Die lieferbaren Sonderausstattungen erweitern sich um die Sitzklimatisierung, die auch die Sitzheizung umfasst. Für die Sitzklimatisierung sind in die Polster von Sitz und Lehne mehrstufige Gebläse eingebettet, die Luft aus dem Fahrzeuginnenraum durch das Sitzpolster fördern. Alternativ ist der vollelektrische Sportsitz lieferbar, der über die gleichen Features verfügt, aber durch ausgeprägte Seitenführungen dem Körper mehr Halt bei schneller Kurvenfahrt bieten.

Multifunktionssitz mit variabler Seitenführung für Kopf und Oberkörper.

Die Top-Variante ist der Multifunktionssitz. Seine Möglichkeiten sind so groß, dass er in der Lage ist, im Grunde gegensätzliche Anforderungen miteinander zu kombinieren. So neigt sich der Lehnenkopf auf Knopfdruck nach vorne und bietet so eine individuell optimale Schulterabstützung. Auch die Sitztiefenverstellung und die Lordosenstütze gehören zu diesem Komfortsitz. Zudem verfügt er über eine variable Kopfstützenseitenführung nach dem Vorbild moderner Flugzeugsitze sowie eine pyrotechnisch aktivierbare Kopfstütze zur Vermeidung von Wirbelsäulenverletzungen und Schleuder_trauma bei Auffahrunfällen. Zum anderen bietet er optimale Unterstützung und Seitenführung bei sportlicher Fahrweise. Dafür sind auch die seitlichen Lehnenwülste individuell auf den Fahrer anpassbar.

Die Fondsitzanlage besteht in Serienausführung aus einem einteiligen Vollschaumsitz mit ebenfalls einteiliger Rückenlehne. Die klappbare Mittelarmlehne enthält eine starr integrierte Kopfstütze, sowie Cupholder. Die äußeren Kopfstützen der Rücksitze sind manuell verstellbar. Als Sonderausstattungen ist eine Sitzheizung lieferbar.

Auf Wunsch gibt es die Fondsitzbank auch mit Durchladeeinrichtung. Dabei ist die Rückenlehne im Verhältnis 60/40 geteilt. In dem breiteren Teil der Rückenlehne ist ein modularer Skisack integriert. Das bedeutet, dass der Skisack künftig mit wenigen Handgriffen gegen andere Features wie beispielsweise Kühlbox, extra Ablagefach, Sporttasche usw. ausgetauscht werden kann.

Durchladeeinrichtung erstmals auch nachrüstbar.

Erstmalig ist es durch den Einsatz einer neuen Bauweise aber möglich, die Fondbank Durchladeeinrichtung nachzurüsten: Bislang übernahm bei Fahrzeugen mit Serien-Fondsitz eine Blechwand die Funktion der Fahrzeugversteifung und Rückhaltung des Ladeguts. Diese Blechwand gibt es beim neuen 5er nicht mehr. Dafür besteht die Hintersitzlehne jetzt als Hybrid-Schale aus einem Stahlrohrrahmen, der mit Kunststoff umspritzt ist. Dieser Rahmen ist an vier Stellen mit der Rohkarosse verbunden und übernimmt die Funktion der Ladegutrückhaltung. Durch diese Konstruktion ist es jederzeit möglich, die Durchladeeinrichtung nachzurüsten.

Neu: Klimaautomatik serienmäßig.

Für den neuen 5er entwickelte BMW eine neue Klimaautomatik, die bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit einen neuen Standard setzt und in ihrer Basisversion zur Serienausstattung zählt. Eine noch individueller einstellbare „High“-Variante ist auf Wunsch lieferbar. Das iDrive Konzept von BMW sieht dabei vor, dass die Grundfunktionen von Belüftung, Heizung und Kühlung direkt über Taster und Schalter in der Armaturentafel bedient werden.

Die Basisklimaautomatik regelt Temperatur, Luftmenge und -verteilung selbsttätig. Temperaturschichtung sowie Temperatur und Luftmenge des Mittenausströmers in der Instrumententafel können über Controller und Control Display variiert werden.

„High“ Klimaautomatik mit noch individuellerer Regelung.

Auf Wunsch ist eine „High“ Klimaautomatik lieferbar, die noch individuellere Einstellungen erlaubt. Über die Features der Basisanlage hinaus verfügt dieses System über eine jeweils rechts/links getrennte Temperaturregelung, über automatische Luftmengenregelung und stufenlos temperierbare Belüftung durch die Mittenausströmer mit individueller Einstellung der Oberkörpertemperatur. Ein bidirektionaler Solarsensor misst dabei die Einstrahlung der Sonne von jeder Seite und regelt die Zufuhr der Kühlluft dementsprechend. Im Fond können die Passagiere die aus den Mittelgrills ausströmende Luft schichten und damit optimal dosieren.

Um Sicht_behinderungen zu vermeiden, überwacht ein Beschlagsensor Scheiben- und Lufttemperatur. Er kann gegebenenfalls in mehreren Stufen das Beschlagen der Scheiben verhindern, ohne dabei in den ersten Stufen das Innenraumklima zu verschlechtern: So schaltet er beispielsweise von Umluft auf Außenluft, erhöht die Luftmenge, und kühlt erst dann die Luft stärker ab, um sie zu entfeuchten.

Zusätzlich verfügt diese Version der Klimaautomatik über eine Restwärme_funktion, mit der auch bei stehendem Motor Kühlwasser durch den Wärmetauscher gepumpt und so der Innenraum ohne zusätzliche Energie mit warmer Luft versorgt wird. Weiterhin kann eine Standlüftung gewählt werden, mit der das Fahrzeug ebenfalls ohne laufenden Motor über die Klimaautomatik mit Außenluft versorgt wird. Die Luft wird dabei von einem Aktivkohlefilter gereinigt, der Staub und Schadstoffe weitestgehend bindet. Registrieren die Gassensoren eine hohe Schadstoffkonzentration in der Außenluft, schaltet die Automatische Umluft Control auf Umluft.

Neu: Geregelte Luftfeuchtigkeit schafft besseres Klima.

Besonders angenehm für die Insassen ist die Regelung der Verdampfer_temperatur bei beiden Varianten der Klimaautomatik. Dadurch können nun Auskühlen und ein Austrocknen der Schleimhäute vermieden werden: Bisher wurde die zu kühlende Luft immer auf rund 1° bis 3 °C gekühlt und somit sehr viel Feuchtigkeit entzogen. Erst dann wurde diese sehr trockene Luft auf die gewünschte Temperatur aufgewärmt. Ein externer Sensor überwacht nun die Lufttemperatur und kühlt nur soweit als nötig ab. Die Erweiterung des Kühlbereiches auf bis zu etwa 10 °C bedeutet, dass die Luftfeuchtigkeit höher bleibt, was für die Schleimhäute angenehmer ist.
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Alt 09.06.2003, 21:27     #8
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8. Die Passive Sicherheit:Ein anspruchsvolles Gesamtkonzept.

Die Highlights.
  • Richtungweisende Karosseriestruktur.
  • Advanced Safety Electronics (ASE) mit Lichtleitertechnik.
  • Advanced ITS Kopfairbags vorne und hinten.
  • Aktive Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer.
Im Bereich Passive Sicherheit kann BMW über die letzten drei Fahrzeug-Generationen hinweg einen enormen Fortschritt verzeichnen. Dieses Mehr an Sicherheit wird in der Öffentlichkeit oftmals nur sehr vordergründig kommuniziert, drehen sich viele vermeintlich kundenrelevanten Fragen doch immer wieder um Themen der Art: noch mehr Airbags, zusätzliche Gurtstrammer oder die Durchführung neuer Crashtestes bei noch höheren Geschwindigkeiten. Der eigentliche Fortschritt zeigt sich auch hier erst im Detail, nicht so sehr in Quantität als vielmehr in der Qualität.

Erst auf der Grundlage vieler aufeinander abgestimmter Maßnahmen lässt sich ein Optimum erreichen, das gleichzeitig Basis des Anspruchs ist, den BMW mit dem neuen 5er erfüllt. Das betrifft nicht nur die Zielvorgaben weltweit immer strenger gefasster Vorschriften und Gesetze, sondern auch die Verbraucherschutztests in Europa, USA und anderen Märkten, insbesondere aber die Anforderungen, die aus dem realen Unfallgeschehen erwachsen. Die sind noch weit vielfältiger und erfordern daher eine sehr differenzierte Auslegung des Fahrzeugs. Eigens dafür wurden wesentliche Entwicklungen aus dem 7er aufgegriffen und weitergeführt. Mit dem Ergebnis: der neue 5er ist auch in Bezug auf die passive Sicherheit ein Fahrzeug der Premiumklasse – ganzheitlich, innovativ und zukunftsweisend.

Unter dem attraktiven Design verbergen sich die Grundlagen einer effektiven Minimierung der Insassenbelastung und der Maximierung des Überlebensraumes im Falle eine Crashs:
  • hochbelastbare Trägerstrukturen für Frontal-, Seiten- und Heckaufprall, sowie Überschlag
  • optimal genutzte Deformationslängen
  • extrem steife Fahrgastzelle
  • kompatible Auslegung der Frontendstruktur
Zu einem hochwirksamen Rückhaltesystem gehören, neben den Airbags, natürlich auch die Lenksäule, das Lenkrad, Sitze, Kopfstützen, Gurte, Gurtstrammer, Gurtkraftbegrenzer sowie ein Package, das die maximal mögliche Vorverlagerung der Insassen im Innenraum erlaubt.

Advanced Safety Electronics.

Die intelligente Steuerung der aktiven Sicherheitskomponenten wird durch die Integration und Anpassung des bereits aus dem neuen 7er bekannten Sicherheits- und Informations-Systems optimiert und firmiert im neuen 5er unter Advanced Safety Electronics (ASE).

Wesentliche Komponenten von ASE sind dezentral angeordnete, intelligente Sensoren (Satelliten) und ein sehr schnelles Daten-Bussystem zur optimalen Auslösung von Airbags, Gurtstrammern und aktiven Kopfstützen. Die richtige Komponente mit der richtigen Stärke zur richtigen Zeit auszulösen, ist Aufgabe des Systems, das im Falle eines Crashs die Passagiere so optimal schützt. Nicht benötigte Funktionen werden auch nicht aktiviert.

Die Vorteile dieser innovativen Sicherheitstechnologie mit ihren dezentralen Satelliten zeigen sich in den Bereichen:
  • schnellere Datenerfassung und Datenaustausch
  • exaktere Crash-Erkennung
  • vernetztes Airbag-Steuerungssystem
  • selektive, der Unfallschwere angepasste Auslösung der Airbags, Gurtstrammer und aktiven Kopfstützen
  • höhere Auslösesicherheit
  • Batterieleitungsdiagnose bezüglich Beschädigung mit Abtrennung der Batterie über die Sicherheits-Batterieklemme im Bedarfsfall.
Die ASE-Sicherheitselektronik basiert auf einem optischen Bussystem (byteflight), das Sensor-Informationen austauscht und verarbeitet. Über diesen Bus werden Daten mit höchster Übertragungsgeschwindigkeit und Systemsicherheit an die im Fahrzeug verteilt angeordneten Satelliten übermittelt und untereinander ausgetauscht. Diese dezentralen Satelliten bestehen aus einem Steuergerät mit integrierter Sensorik und sind in der Lage, intelligente Entscheidungen zu treffen, die einen angeschlossenen Aktuator (Airbag, Gurtstrammer etc.) auslösen. Die einzelnen Sensoren ermöglichen ein optimales Ansteuern der pyrotechnischen Komponenten des Rückhaltesystems (Airbags, Gurtstraffer, aktive Kopfstütze etc.). Nur die Sicherheitskomponenten, die wirklich benötigt werden, werden aktiviert.

Das Bussystem „byteflight“ wurde von BMW zusammen mit System-Lieferanten speziell für sicherheitskritische Anwendungen entwickelt. Als Übertragungsmedium von „byteflight“ fungieren Kunststoff-Lichtwellenleiter mit einer hohen Datenrate bei sehr hoher Störfestigkeit. Der Datenbus „byteflight“ ist integrales Bestandteil des Bordnetzes und über ein zentrales Gatewaymodul mit den bekannten CAN-Bussen und dem Diagnosesystem vernetzt.

Karosseriestruktur.

Das große Know-how der Entwicklungs- und Sicherheitsexperten kam speziell in der Karosserie-Entwicklung zur Geltung. Der erstmalige Einsatz des gewichtsreduzierten Aluminium-Vorderbaus ermöglicht es, optimale Sicherheit bei deutlich geringerem Gewicht zu realisieren. Die Verwendung hochfester Bleche in großvolumigen Trägerstrukturen mit gezielt eingesetzten Verstärkungen schlägt sich in Spitzenwerten bei Steifigkeit wie auch Festigkeit nieder, während der Einsatz hochfester Kleber auf ca. 65 m Länge (entspricht ca. 50 Prozent) der Flanschverbindungen eine zusätzliche Gewichtsreduzierung bringt. Daraus entstand eine der fortschrittlichsten Fahrzeugstrukturen, die das Karosseriegerippe, die Türen und das Stoßfängersystem umfasst.

Frontalkollisionen.

Das Aufprallverhalten bei Kollisionen mit voller oder geringer Überdeckung sowie bei Crash unterschiedlicher Schwere hängt entscheidend von einer optimalen Abstimmung der Vorbaustruktur ab. Bei Frontalkollisionen unterscheidet man:
  • niedrige Crashbelastung.Darunter fallen leichtes Auffahren bis zu 4 km/h und Unfälle bis zu 15 km/h. Hier liegt besonderes Augenmerk auf einem guten Reparaturverhalten, das durch die weitgehend „kalten“ Verbindungstechniken Schrauben, Kleben und Stanznieten von Aluminium gegeben ist.
  • mittlere und hohe Crashbelastung.Hier muss die Vorbaustruktur mit der Vorderachse die Crashenergie aufnehmen und die Kräfte im Bedarfsfall über verschiedene Lastpfade in die Fahrgastzelle einleiten.
Niedrige Crashbelastung.

Ein Aluminium-Frontendmodul, bestehend aus Aluminium-Querträger, zwei verschraubten Deformationsboxen und einer Brücke mit Aufnahmen für Kühler und Scheinwerfer, wird mit den Motor- und Stützträgern verschraubt. Energieabsorbierende Schaumelemente sind vor dem Stoßfänger-Querträger in die Verkleidungen integriert. Bei einer Crashgeschwindigkeit von bis zu vier km/h verzehren die Schaumelemente die Aufprallenergie, so dass nachgeordnete Blechstrukturen unbeschädigt bleiben. Die Kunststoff_-

verkleidungen nehmen nach einem Unfallstoß wieder ihre ursprüngliche Form an. Bei einem Aufprall bis zu 15 km/h nimmt das Frontendmodul die gesamte Aufprallenergie auf, die Motorträger bleiben somit unbeschädigt.

Mittlere und hohe Crashbelastung.

Schwerpunkt der Abstimmung für mittlere und schwere Frontalkollisionen ist das optimale Zusammenspiel zwischen Vorderbaudeformation und Fahrgast_zellensteifigkeit. Es gilt möglichst viel energieabsorbierenden Deformations_weg bereitzustellen um damit das Niveau der Fahrgastzellenverzögerung zu minimieren und die Belastung der Insassen so gering wie möglich zu halten. Bei einer Offsetkollision ist es das Ziel, den Überlebensraum vor der Instrumententafel und im Fußraum zu gewährleisten, d.h. die Intrusion auf ein Minimum zu beschränken.
  • So wird durch genau berechnete und im praktischen Versuch erprobte sogenannte Lastpfade bei Frontal- und Offsetcrash eine optimale Verteilung der Kraft des Aufpralls auf die Karosseriestruktur bewirkt. Diese gezielte Lastverteilung kann in idealer Weise bei schweren Kollisionen – vor allem mit einseitiger Belastung – Kräfte in die stoßabgewandte Seite leiten und schützt den Stirn_wandbereich im Fußraum durch vorgelagerte dynamische Deformationszonen.
Seitenkollision.

Um die Belastungen der Insassen unter den biomechanischen Grenzwerten zu halten, müssen bei seitlichen Kollisionen die Deformationen und Kräfte minimiert werden. Die dazu erforderlichen Maßnahmen wirken, immer auf die reale Unfallsituation bezogen, auf drei Ebenen:
  • In der Bodenanlage übertragen verstärkte seitliche Schweller die Aufprallkräfte auf zwei Querträger unter den Vordersitzen. Die Sitzgestelle sind für die Seitencrash-Belastung dimensioniert und enthalten dafür u.a. ein stabiles Querrohr im Untergestell. Der zusätzlich verstärkte Mitteltunnel mit von unten geschraubten Brücken stellt die Kraftübertragung zu der stoßabgewandten Seite sicher.
  • Im Türenbereich sind die Säulen dreischalig konstruiert. Die B-Säule hat im Brüstungsbereich noch eine zusätzliche Verstärkung. Die Türen selbst weisen mehrere Verstärkungsprofile auf und sind mit extrem stabilen Scharnieren und Schlössern in den Rohbau eingebunden. Die Sitze schützen den Insassen mit besonders stabilen Sitz- und Lehnenrahmen. Zur Querabstützung dient auch der entsprechend ausgelegte Instrumentenquerträger zwischen den A-Säulen.
  • Der Dachrahmen ist an allen Knotenpunkten als dreischalige Konstruktion ausgeführt.
Durch diese Maßnahmen bleiben sowohl die Intrusionstiefe als auch die Intrusionsgeschwindigkeit im Falle einer seitlichen Kollision auf einem niedrigen Niveau.

Heckkollision.

Das Sicherheitspaket der hinteren Karosseriestruktur besteht aus zwei längs verlaufenden Trägern, zwei Querträgern im Achsbereich, dem Gepäckraum_boden, dem Heckabschlussträger und den hinteren Seitenwänden. Ein stabiler Stahl-Heckstoßfänger, mit energieabsorbierenden Deformations_elementen reduziert bei niedrigen Kollisionsgeschwindigkeiten den Schaden auf leicht austauschbare Komponenten.

Überschlag.

Die extrem verstärkten Säulen und Querträger der Fahrgastzelle sichern auch bei Überschlag den Überlebensraum der Insassen. Darüber hinaus sorgen die mit der Karosserie verklebte Front- und Heckscheibe für erhöhten Verformungswiderstand.

Insassenschutzsysteme.

Wesentlich für Insassenschutzsysteme, vor allem Gurte und Airbags aber auch Innenraum-Oberflächen, ist ein hohes Maß an Energieabsorption zur Reduzierung der Insassenbelastung, was wiederum auf das Deformationsverhalten der Karosserie abgestimmt sein muss.

Gurtsystem.

Das Gurtsystem für Fahrer und Beifahrer besteht aus:

Pyrotechnischer Gurtschlossstrammer mit Gurttrageerkennung.

Die Pyrotechnischen Gurtschlossstrammer beseitigen oder reduzieren im Crashfall eventuell vorhandene Gurtlose im Becken- und Schultergurt. Die Gurtschlossschalter als Gurttrageerkennung lösen bei nicht angelegtem Gurt eine optische und akustische Warnung und Erinnerung aus um das Anlegen des Sicherheitsgurtes zu unterstützen.

Gurtautomat mit Gurtkraftbegrenzung.

Die Gurtautomaten enthalten Kraftbegrenzer, die bei schweren Crashs die lokale Brustbelastung reduzieren und einen zusätzlichen Teil der Rückhaltefunktion auf den Airbag verlagern. Die optimale Abstimmung mit dem Airbag führt zu einem gleichmäßigen Abbau der kinetischen Energie des Insassen über die gesamte Dauer des Crashs und damit zu verringerter Insassen-Belastung.

Sitzbelegungserkennung.

Die Sensormatte zur Sitzbelegungserkennung im Fahrer- und Beifahrersitz ist in der Sitzfläche verbaut. Ab einem Gewicht von ca. 12 kg wird der Sitz als belegt erkannt.

Die Information der Sitzbelegung wird zur Ansteuerung folgender Aktuatoren benötigt:
  • Bestimmung der Airbag-Auslöseschwellen
  • Auslösung der Zündpillen für Gurtstrammer
  • Auslösung der aktiven Kopfstütze
Fondsicherheitspaket.

Das optionale Fond-Sicherheitspaket verfügt gegenüber der serienmäßigen Ausstattung mit 3-Punkt-Automatikgurten für alle drei Sitzpositionen zusätzlich über
  • Thorax-Seitenairbags,
  • Gurtautomaten mit Kraftbegrenzung und
  • Gurtstrammer
für die beiden äußeren Plätze.

Frontairbagsystem.

Das vordere Gurtsystem wird durch die Frontairbags, die je nach Unfallschwere mit zwei unterschiedlichen Generatorleistungen aufwarten, komplettiert. Das Volumen des Fahrerairbags beläuft sich auf ca. 53 Liter, das des Beifahrerairbags auf ca. 125 Liter. Bei mittlerer Unfallschwere geben die Gasgeneratoren für Fahrer und Beifahrer nur rund 70 Prozent des Maximaldrucks ab, was eine wirkungsvolle Reduktion der Aggressivität bedeutet. Der Airbagdruck wird über den Zündverzug zwischen beiden Generatorladungen geregelt, wobei immer beide Stufen auslösen, um eine gefahrlose Bergung der Insassen bzw. Entsorgung der Airbags sicherzustellen.

Sicherheitslenksäule.

Die Lenksäule zeichnet sich vor allem durch das vom 7er übernommene, auf den 5er angepasste Deformationselement zur Reduktion der Kopf- und Brustbelastung des Fahrers aus. Die Koppelelemente der unteren und oberen Lenksäule aus Wellrohr und Schiebestücken gleichen unfallbedingte Rückverlagerungen des Lenkgetriebes und hohe Stirnwandintrusionen aus.

Das Deformationselement direkt hinter dem Lenkrad ist aufgrund seiner Energieabsorption eine ideale Ergänzung der Gurtkraftbegrenzer bei entsprechender Insassenvorverlagerung. Selbst einem nicht angegurteten Fahrer bietet es zusätzlichen Schutz.

Aktive Kopfstütze.

Die aktive Kopfstütze für Fahrer und Beifahrer gehört zum Multifunktionssitz, der als Sonderausstattung erhältlich ist. Er bietet die Möglichkeit, je nach Komfortwünschen den Abstand zwischen Kopfstütze und Kopf durch elektrisches Verstellen des Lehnenkopfes um bis zu ca. neun Grad zu vergrößern. Im Falle eines Crashs reduziert die aktive Kopfstütze diesen Abstand durch Aktivierung einer unabhängigen (pyrotechnisch bestätigten) Kopfstützenmechanik, um so etwaigen Halswirbelverletzungen vorzubeugen. Ein weiterer Vorteil des Systems, speziell nach Heckkollisionen mit niedriger Unfallschwere, sind die geringen Kosten, die nach Auslösung nur für den Ersatz des Gas-Generators anfallen.

Seitencrash-Rückhaltesystem:

Der Schutz der Insassen beim Seitencrash wird von den Thorax-Seitenairbags und der energieabsorbierenden Gestaltung der Türverkleidung und Armauflage sowie dem Advanced ITS Kopfairbag gewährleistet.

Die wesentliche Ergänzung der Seitenairbags bildet der Kopfairbag, der wie schon im Siebener um ein Segel zum Advanced ITS (Inflatable Tubular Structure) erweitert wurde. Im Dachbereich untergebracht, besteht das Advanced ITS-System aus dem bekannten Gewebeschlauch, um den ein zusätzliches Segel gespannt wurde. Es reicht von der A- bis zur C-Säule, deckt somit den gesamten Seitenbereich ab und schützt den Kopfbereich vorne und hinten. Am Dachrahmen befestigt, wird das Segel im Falle der Auslösung durch den sich aufblasenden Gewebeschlauch nach unten gespannt. Das Schlauchvolumen beträgt ca. 24 Liter. Die Vorteile des Systems sind:
  • Erweiterter Abdeckbereich für die Seitenscheiben vorne und hinten.
  • Rückhaltung der Insassen beim Seitenaufprall oder Überschlag. Ein nach außen Pendeln des Kopfes wird verhindert. Das führt zu geringeren Halsbelastungen und Kopfverletzungen.
  • Verbesserter Schutz vor Glassplittern und eindringenden Objekten.
  • Größerer Schutzbereich auch für alle Insassengrößen.
Durch das geschlossene System bleibt die Strukturfestigkeit und Stabilität mehrere Sekunden erhalten. Das ist besonders bei Überschlägen oder auch Sekundärunfällen von großem Vorteil.
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Alt 09.06.2003, 21:32     #9
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9. Die Produktion: Nachhaltig, effizient und wegweisend.

Mit dem Anlauf der neuen 5er Generation setzt BMW parallel zu den Produktinnovationen auch wegweisende Verfahren und Abläufe im Fertigungsprozess erstmals um. Zum Teil gehen die Fortschritte bei Produkt und Produktion Hand in Hand: So erfordert beispielsweise die Stahl/Mischbauweise besondere Prozesse im Rohbau und bei der Lackierung. Aber auch klassische Produktionsmethoden wurden weiterentwickelt, sowohl mit der Zielrichtung „Clean Production“, als auch für eine noch ergonomischere Montage.

„Gewichtsreduzierter Aluminium-Vorderbau“ – Herausforderungen im Karosserierohbau.

Im Zuge des intelligenten Materialmixes wird beim neuen BMW 5er erstmalig der sogenannte „Gewichtsreduzierte Aluminium-Vorderbau“ (GRAV) in Serie gefertigt. Diese Kombination unterschiedlicher Aluminium- und Stahlwerkstoffe erfordert den Einsatz ausgefeilter Fügeprozesse. Dafür haben die BMW Spezialisten passgenaue Verbindungstechnologien entwickelt: Abhängig von Belastung und Material wird beim GRAV geklebt, genietet, geschweißt sowie ein spezieller Laser eingesetzt. Die Kenndaten bei der Produktion des GRAV sind:
  • 15,2 m Klebeflansche
  • 48 Aluminium-Bolzen
  • 2,94 m Aluminium-MIG-Schweißnähte
  • 599 Stanznieten
  • 1,74 m Aluminium-Laser-Schweißnähte
  • Mischbauweise (AlMgSi, Magsimal 59, AlMg3,5Mg, TRIP 700, Verbundblech)
  • Gesamtgewicht: ca. 45 Kilogramm
Der zweckoptimierte Einsatz unterschiedlicher Fügetechniken ist indes nicht nur dem GRAV vorbehalten, dieses Prinzip gilt für die gesamte Rohkarosserie. So werden rund 60 laufende Meter geklebt, rund 4 000 Schweißpunkte gesetzt und knapp 70 Stellen verschraubt. Zusätzlich wird MAG-geschweisst, MIG-gelötet, das Laserlöten eingesetzt sowie gebördelt, genietet, unterfüttert, versiegelt, geclincht und geclipst. Der Automatisierungsgrad beträgt dabei über 98 Prozent. Im Karosserierohbau im Werk Dingolfing kommen insgesamt rund 1350 Industrieroboter zum Einsatz, davon rund 1000 für die Fertigung des neuen BMW 5er und davon wieder rund 300 für GRAV. Die in vier Varianten gefertigte Gesamtkarosserie, bestehend aus knapp 500 Stahlblech- und Aluminiumteilen, wiegt inklusive Anbauteile weniger als 350 Kilogramm.

GRAV erfordert neue Verfahren bei der Lackierung.

Voraussetzung für die Lackierbarkeit des intelligenten Materialmixes beim GRAV ist der Einsatz der Rotations-Tauchlack-Anlage (RoDip), bei der erstmalig Karosserien in Alu-/Stahl-Mischbauweise durch den Prozess gefahren werden können. Die innovative RoDip-Anlage wird seit 2002 zur Vorbehandlung der Rohkarossen – Reinigen, Entfetten und insbesondere Phosphatieren – in der Lackiererei eingesetzt. Durch die spezielle Konstruktion der Anlage in Verbindung mit neuester Membranfiltertechnik wird eine optimale sogenannte Kryolith- und Phosphatschlammkonzentration dauerhaft sicher_gestellt. So ermöglichen die Membranfilterpressen zum Beispiel die Abtrennung von Schlämmen bis 30 Prozent Aluminiumgehalt. Der gesamte Vorbehandlungsprozess wird online überwacht. Eine präzise Steuerung regelt die chemische Zusammensetzung der einzelnen Bäder, wie auch die Abwasseraufbereitung in dieser kreislaufgeführten Anlage. Das neue Phosphatierbadflutungssystem sorgt darüber hinaus für die optimale Anströmung der Karosserie bei minimalem Chemikalienverbrauch, Abwasser- und Schlammaufkommen.

Hydrofüller – wichtiger Meilenstein für „Clean Production“.

Grundsätzlich ist die gesamte Lackiererei auf die sogenannte „Clean Production“ ausgelegt. Unter „Clean Production“ versteht die BMW Group die Ausschöpfung technisch, ökonomisch und ökologisch sinnvoller Möglichkeiten zur Gestaltung eines effektiven und damit möglichst umweltschonenden Produktionsprozesses. Die Einführung des sogenannten Hydrofüllersystems – Füller auf Wasserbasis – stellt mit einer Lösemittelreduzierung von 75 Prozent im Vergleich zu konventionellem Füllermaterial einen wichtigen Beitrag dazu dar. Durch den Einsatz des Hydro_füllersystems kann alleine bei diesem Prozessschritt des fünfstufigen Lackaufbaus eine Einsparung von etwa 40 Tonnen an Lösemittel pro Jahr bei der Produktion des neuen BMW 5er erreicht werden. Und das bei noch besserem Eigenschaftsprofil des Materials hinsichtlich optischer und funktionaler Qualität. Die vollautomatische Fertigung unter Reinraum_bedingungen, bekannt aus der Luft- und Raumfahrtindustrie, sichert im Produktionsablauf der Lackiererei stets beste Qualität.

Pulverklarlack für Schutz und Glanz.

Die so optimal für die eigentliche Lackierung vorbereitete Karosserie wird nun ergänzt mit farbgebenden Decklack-Linien auf Wasserbasis und der in dieser Form weltweit einzigartigen Schutz und Glanz verleihenden Pulverklarlack_technologie. Im Prozess fallen weder Wasser noch Abwasser, Reinigungsmittel oder Lösungsmittel an – der neue BMW 5er wird so nachhaltig wie nie zuvor lackiert.

Farben – Herausforderung Colourmatching.

Auch qualitativ hat BMW bei der Lackierung des neuen 5er neue Wege beschritten: Die flächigen Übergänge von Karosserie zu lackierten Anbauteilen stellen produktionstechnisch eine große Herausforderung hinsichtlich Farbtonstimmigkeit des Gesamtfahrzeuges dar. In einem ausgefeilten Projekt wurde hierzu der Regelkreis zwischen Lacklieferanten, Lieferanten der lackierten Anbauteile und der Lackiererei selbst optimiert. Ein wichtiger Bestandteil: die automatische Farbton-Onlinemessung der lackierten Karosserie, die in dieser Form erstmals beim neuen 5er BMW in der Lackiererei installiert wurde. Beim neuen BMW 5er kommen 12 Serienfarben – zwei davon exklusiv – zum Einsatz.

Darüber hinaus wurde ein Kleinmengenfarbversorgungssystem mit Reflowtechnik (Farbwechsel ohne Lackverlust) installiert. Es erlaubt die produktionstechnische Lackierung von rund 250 Individualfarben in Serienqualität und erschließt damit die Möglichkeit produktionsseitig hoch flexibel auf Kundenwünsche reagieren zu können.

Montagestrukturen angepasst – effizient und ergonomisch.

Im Zuge des Produktionsanlaufs der neuen 5er Baureihe wurde die Montagestruktur komplett überarbeitet. Neben einer flexiblen Grundauslegung der Abläufe, führt eine starke Mitarbeiterorientierung bei Konzeption, Ausplanung und Umsetzung der Fertigungsschritte zu ergonomisch besonders ausgereiften Arbeitsumgebungen. Die intensive Nutzung der Schwenk_montage, ein vermehrter Einsatz von Mitfahrtechniken wie Schubplatten und moderne Beleuchtungstechnik schaffen ein Arbeitsumfeld, das nicht nur effizient funktioniert sondern auch den Wohlfühl_faktor fördert.

Ein weiteres Kernstück der neuen Struktur: der hochflexible Aggregateeinbau. Dieser findet jetzt nicht wie bisher innerhalb der Hauptbänder, sondern in unmittelbarer Nähe zu den Montagelinien der Aggregatevormontage (Motor/Fahrwerk) statt. Damit ist der Produktionsschritt von allen im Prozess vor- und nachgelagerten Bereichen entkoppelt. Diese Anlagenkonzeption erlaubt es, komplette Antriebsstränge verschiedenster Baureihen im Minuten-takt vollauto_matisch in die Karosserie einzubringen und zu verschrauben. Alle qualitätsrelevanten Parameter werden hierbei permanent überwacht und stellen so die BMW typische Qualitätsgüte sicher.

Änderungswünsche bis eine Woche vor Produktionsbeginn möglich.

Der neue BMW 5er wird exklusiv im größten Produktionsstandort der BMW Group, rund 100 Kilometer östlich von München gelegen, im Werk Dingolfing gefertigt. Rund 23 000 Beschäftigte produzieren hier kundenindividuell täglich über 1250 Einheiten der 3er, 5er und 7er Baureihe. Kundenindividuell bedeutet hier auch flexibel bis zur Grenze des Möglichen: Der mit dem BMW 7er in 2002 erstmals umgesetzte und einen Benchmark markierende „Kundenorientierte Vertriebs- und Produktionsprozess“ (KOVP) wird auch beim neuen BMW 5er konsequent verwirklicht. Das garantiert nicht nur straffe Durchlaufzeiten in der Produktion, sondern höchste Änderungs_flexibilität für den Kunden bei gleichzeitiger termingerechter Auslieferung. So können Änderungswünsche innerhalb der Karosserievariante bei Motor, Farbe und Ausstattung bis rund eine Woche vor Montagebeginn berücksichtigt werden, ohne den vereinbarten Liefertermin zu beeinträchtigen.
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