BMW-Treff   der Treffpunkt fuer alle BMW-Fans- und -Fahrer
 
BMW-Treff Forum   Bei Amazon bestellen und den BMW-Treff unterstützen Alle Werbepartner anzeigen - hier klicken




Home Hilfe Features Regeln Impressum Registrieren
Zurück   BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News
Kalender Alle Foren als gelesen markieren

 
Gehe zu  

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 30.11.2002, 18:06     #1
Hermann   Hermann ist offline
Senior Guru
  Benutzerbild von Hermann

Threadersteller
 
Registriert seit: 03/2001
Beiträge: 8.180

Aktuelles Fahrzeug:
F45 AT 216d, E36 318i Cabrio
730d und 740d: Eine neue Dimension des Dieselfahrens - 28.08.2002

1. 730d und 740d: Eine neue Dimension des Dieselfahrens.


Die Trendsetter gehen in die zweite Generation: Ab Mitte Oktober ergänzen der BMW 730d und der BMW 740d die Modellpalette der jungen 7er Reihe. Mit der neuesten Common Rail-Technologie unter der Haube setzen sie das von BMW definierte Erfolgsrezept weiter fort: Leistungsstärke und Agilität einerseits, Komfort und Wirtschaftlichkeit andererseits haben dem Diesel in der Oberklasse zum Durchbruch verholfen und die BMW 7er zum Maßstab der High-Tech Selbstzünder gemacht. Angeführt vom 740d als weltweit erster Limousine mit Achtzylinder-DI-Dieselmotor entwickelten sich die Diesel-7er in kürzester Zeit vom Geheimtipp zum Verkaufsrenner und erreichten in den wichtigsten europäischen Dieselmärkten im Modellmix Anteile zwischen 35 und 85 Prozent.

Entsprechend groß sind die Kundenerwartungen an die neuen 7er-Diesel. Und die beiden Modelle werden sie mehr als erfüllen: Durch den Einsatz der Common Rail-Einspritzung der zweiten Generation und eine konsequente Weiterentwicklung in vielen Details legten sowohl die Sechs- als auch die Achtzylindermotoren kräftig zu. Der BMW 730d leistet jetzt 160 kW bei 4 000/min und hat ein Nenndrehmoment von 500 Nm zwischen 2 000 und 2 750 Umdrehungen pro Minute. Der BMW 740d verfügt über 190 kW bei 4 000/min und über ein maximales Drehmoment von 600 Nm zwischen 1900 und 2 500 Touren.

Für optimale und effektive Kraftübertragung bei gleichzeitig exzellentem Schaltkomfort sind – weltweit erstmalig – beide Dieselmotoren mit dem Sechsgang-Automatikgetriebe kombiniert, das im 735i bzw. 745i Weltpremiere hatte und unisono in allen Disziplinen hervorragende Kritiken erhält.

Das Ergebnis spiegelt sich in herausragenden Fahrleistungen wider:
So beschleunigt der BMW 730d in 8,0 Sekunden von 0–100 km/h und erreicht 235 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der 740d absolviert die Normbeschleunigung in 7,4 Sekunden, seine Maximalgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Dabei begnügen sich die neuen Diesel-Siebener mit einem Kraftstoffverbrauch von nur 8,5 bzw. 9,7 Liter im EU-Zyklus.

Die großen Fortschritte, die beide Motoren auszeichnen, spürt der Kunde aber vor allem im alltäglichen Fahrbetrieb: Die Triebwerke sind erneut leiser und komfortabler geworden, die Dynamik ist deutlich gesteigert und durch die Kombination mit der hervorragenden Sechsgang-Automatik reagieren sie mit überzeugender Agilität auf jede Bewegung des Gaspedals. In Summe nehmen die neuen 7er-Dieselmodelle mit diesen Werten die Spitzenposition in ihrem jeweiligen Wettbewerbssegment ein und untermauern eindrucksvoll einmal mehr die Dieselkompetenz von BMW.

Mit dem 730d und dem 740d gibt es alle Features des innovativen BMW 7er – ob serienmäßig oder optional – auch in der Diesel-Klasse. So ist zum Beispiel das Vollaluminium-Fahrwerk auch mit dem einzigartigen aktiven Fahrwerk Dynamic Drive sowie der erstmals kontinuierlich verstellbaren Elektronischen Dämpfer Control (EDC-K) und einer Luftfederung mit automatischem Niveauausgleich für die Hinterachse lieferbar. Die Serienausstattungsumfänge beider Dieselmodelle entsprechen dabei weitestgehend denen
der Achtzylinder-Benzinmodelle. Beide Modelle werden ausschließlich mit normalem Radstand angeboten.

2. Die Antriebstechnik im Detail.

Noch mehr wirtschaftliche Kraft: Common Rail der zweiten Generation.
Wesentlich verantwortlich am Zugewinn von Kraftentfaltung, Dynamik und Wirtschaftlichkeit ist das weiterentwickelte Common Rail System mit deutlich höherem Einspritzdruck und einer Mengenregelung: Der maximale Systemdruck stieg von bisher 1350 bar auf jetzt 1600 bar. Das ermöglicht eine noch schnellere Einspritzung mit noch besserer Zerstäubung des Kraftstoffs, was sich unmittelbar in mehr Leistung und weniger Verbrauch auswirkt. Anstatt immer das gesamte Fördervolumen auf Hochdruck zu verdichten, wird durch die Mengenregelung nur soviel Kraftstoff auf Druck gebracht, wie momentan gebraucht wird. Der dadurch verringerte Energiebedarf der Hochdruckpumpe trägt entscheidend zu einer signifikanten Absenkung des Kraftstoffverbrauches bei.

Durch die Möglichkeit, mehrere Einspritzereignisse pro Arbeitstakt darzustellen, wird der Zielkonflikt zwischen Leistung und Akustik noch besser gelöst. Bis zu vier Mal wird pro Arbeitstakt jetzt Kraftstoff eingespritzt: Doppelpilot-, Haupt- und Nach-Einspritzung. Während die zweifache Piloteinspritzung den Brennverlauf noch weicher und harmonischer gestaltet, verbessert die Nacheinspritzung die Partikel-Oxidation und verringert damit die Schadstoffemissionen.

Der BMW Diesel Fahrer hat damit gleich zwei Vorteile: Einen leiseren, komfortableren Motor, der noch dazu sauberer verbrennt. Beide Dieselmodelle unterschreiten die Grenzwerte nach EU 3 mit deutlichem Abstand.

Verbesserte Verbrennung durch neuen Brennraum und neue Einspritzdüse.

Im Umfang des neuen Common Rail Systems werden weitere Neuentwicklungen wie Mikrosackloch-Einspritzdüsen mit optimierten Düsenlöchern für eine verbesserte Verbrennung und damit zur Verringerung der Emissionen eingesetzt. Beim Sechszylindermotor bewirkt eine geänderte Geometrie der beiden Ansaugkanäle – des Drallkanals und des Tangentialkanals – einerseits einen höheren Drall im niederen Drehzahl- und Lastbereich und andererseits einen gesteigerten Luftdurchsatz im Tangentialkanal bei höheren Drehzahlen. Der Tangentialkanal wird bei niedriger Last und Drehzahl über eine Drosselklappe im Ansaugtrakt abgeschaltet. Diese Maßnahme erhöht durch die entsprechende Verringerung des wirksamen Ansaugquerschnittes die Geschwindigkeit der Luft im Drallkanal und trägt zur weiteren Verringerung der Emissionen bei. Zusammen mit der neuen Brennraumgeometrie, d.h. der sehr weiten, flachen Kolbenmulde, und dem abgesenkten Verdichtungsverhältnis resultiert daraus eine noch bessere Gemischbildung und Verbrennung.

Ansprechverhalten des Turboladers deutlich verbessert.

Das Ansprechverhalten des Turboladers mit variabler Turbinengeometrie haben die BMW Ingenieure weiter verbessert: Durch eine weiterentwickelte Schaufelgeometrie und einen neuen, höherfesten Werkstoff verbesserten sich die Turbinen- und Verdichter-Wirkungsgrade. Zusätzlich wurde auch ein Ladeluftkühler mit erhöhtem Wirkungsgrad entwickelt. Beides zusammen ermöglicht höhere Leistung bei gleichzeitig verbessertem Anfahrverhalten.

Digitale Diesel Elektronik mit Laufruheregelung und 6 000 Kennfeldern.

Um die Möglichkeiten, die vor allem die neue Common Rail Generation bietet, optimal nutzen zu können, wurde die Digitale Diesel Elektronik zur nächsten Generation DDE5 weiterentwickelt. Die DDE5 hat nunmehr eine um den Faktor 10 erhöhte Rechenleistung, eine 32 Bit Architektur, einen 1,5 Megabyte-Speicher und eine Taktfrequenz von 40 Megahertz. Damit wurde ein wesentlich höherer Vernetzungsgrad der Motorsteuerung im Bordnetzverbund ermöglicht. Die neue Motorsteuerung enthält auch erstmals eine Laufruheregelung, die sich auf die Daten eines neuen Kurbelwellensensors mit digitalisierter Signalausgabe stützt.

Einzigartig: Programmierbare Geschwindigkeitsregelung.

Die DDE5 ist darüber hinaus in der Lage, die Befehle der programmierbaren Geschwindigkeitsregelung zu verarbeiten. Diese Technik erlaubt es dem 7er Fahrer, beliebige Geschwindigkeiten zu speichern und bei Bedarf zu aktivieren. Er kann dazu – auch im stehenden Fahrzeug – über einen Hebel an der Lenksäule bis zu acht Wunschgeschwindigkeiten durch Bewegen eines Cursors innerhalb der Geschwindigkeitsanzeige setzen oder löschen. Oft benötigte Tempi wie 30, 50, 60, 100 können so direkt auf Tastendruck angewählt werden, ohne die Geschwindigkeit vorher genau anfahren zu müssen.

Schnell und komfortabel: Automatischer Spontanstart ohne Vorglühen.

Die DDE5 steuert auch den komfortablen automatischen Motorstart auf Knopfdruck und das neue Schnellglühsystem. Es arbeitet mit elektronisch geregelten 6 Volt Niedervoltglühkerzen, bei denen nur noch die Spitze auf Höchsttemperatur erhitzt wird, und die sich deshalb durch spontane Startbereitschaft, höhere Endtemperaturen, geringeren Strombedarf und kompakteren Aufbau auszeichnen. Bis minus 5 Grad Celsius ist ein Spontanstart möglich; bei minus 20 Grad Celsius vergehen gerade mal 2 Sekunden bis zum Start. Die Fahrer eines 730d oder 740d bemerken also im Startverhalten praktisch keinen Unterschied mehr zu einem Fahrzeug mit Benzinmotor und können – erstmalig bei einem Dieselfahrzeug – den Komfort des Automatikstarts auf Knopfdruck genießen.

Der Sechszylinder: Mehr Hubraum, weniger Gewicht.

Der Sechszylindermotor des 730d wurde von Grund auf überarbeitet. Der Hub wuchs um 2 auf 90 Millimeter und damit stieg der Hubraum von 2 903 cm³ auf 2 998 cm³. In Kombination mit der Common Rail Einspritzung der zweiten Generation und den weiteren Detailoptimierungen stieg die Nennleistung um 13 Prozent von 142 kW (193 PS) auf 160 kW (218 PS), das Nenndrehmoment sogar um 16 Prozent von 430 Nm auf 500 Nm. Für den Fahrer ist dieses Wachstum bereits direkt oberhalb der Leerlaufdrehzahl spürbar: Praktisch über das gesamte Drehzahlband verfügt der Dreiliter jetzt über deutlich mehr Leistung und Drehmoment als bisher.

Die Neuauslegung des Sechszylinders betraf auch die mechanischen Komponenten. Der gesamte Grundmotor ist nun für eine Spitzendruckbelastung von 180 bar statt bisher 160 bar ausgelegt. Das Grauguß-Kurbelgehäuse (Werkstoff GG25+) mit seiner erhöhten Strukturfestigkeit ermöglichte trotz der gestiegenen Leistung eine Gewichtsreduktion von
5,5 Kilogramm bzw. neun Prozent. Der Kolben mit Buchsenlagerung des Kolbenbolzens ist eine zusätzliche Anpassungsmaßnahme an die gestiegenen Drücke. Ebenfalls neu und um 1,5 Kilo leichter ist der Abgaskrümmer am Zylinderkopf, der für höhere Abgastemperaturen
am Katalysator und ein verbessertes Ansprechverhalten des Turboladers sorgt. Zusammen mit weiteren Detailmaßnahmen sank das Gesamtgewicht des Motors so von 222 kg auf 213 kg.

Der Achtzylinder: Innovative Graugusskonstruktion mit gecrackten Lagerstühlen.

Common Rail Einspritzung der zweiten Generation und die zahlreichen Detailmaßnahmen heben das Potenzial des Top-Diesels von BMW auf ein neues Niveau: Die Nennleistung des V8 wuchs von bisher 180 kW (245 PS) um knapp 6 Prozent auf 190 kW (258 PS), das maximale Drehmoment stieg um sieben Prozent von 560 Nm auf 600 Nm. Wie auch der Sechszylinder legt er über den gesamten Drehzahlbereich in Leistung und Drehmoment deutlich zu.

Der Achtzylinder-Grundmotor blieb so gut wie unverändert. Er besteht aus hochfestem Grauguss mit Vermikulargraphit (Werkstoff GGV 500). Dieser beim BMW V8-Diesel erstmals im PKW-Motorenbau für ein Kurbelgehäuse verwendete Werkstoff gewährleistet wegen seiner hohen Festigkeit und geringeren Wärmedehnung im Vergleich mit Aluminiumguss bessere Voraussetzungen für minimales Kurbelwellen-Lagerspiel im – V8-spezifisch – hochbeanspruchten Lagerstuhlbereich. Er weist darüber hinaus bessere Akustikeigenschaften auf, was den Aufwand für karosserieseitige Akustikmaßnahmen verringert.

Bewährt hat sich auch die Kurbelwellenlagerung mit gecrackten Kurbelwellenlagerstühlen. Beim Cracken werden die Lagerdeckel von dem als Einheit gegossenen Kurbelgehäuse hydraulisch abgesprengt. Durch die Bruchstelle ergibt sich einerseits ein perfekter Formschluss, der eine Fehlmontage durch Vertauschen der Lagerdeckel ausschließt und zum anderen gewährleistet die Verzahnung im Bruch einen hohen Widerstand gegen Seitenkräfte. Das reduziert die Komplexität und das Gewicht des Motors.

Weltpremiere: Die ersten Diesel mit Sechsgang-Automatik.

730d und 740d kommen als weltweit erste Diesel-Pkw mit einer Sechsgang-Automatik (ZF 6HP26 bzw. ZF 6HP32) auf den Markt. Dieses wartungsfreie Getriebe spielt durch die wesentlich größere Spreizung der Übersetzung seine Vorteile insbesondere beim Anfahren und im oberen Geschwindigkeitsbereich aus: Der niedrigste Gang ist auf noch mehr Zugkraft ausgelegt und verbessert dadurch die mögliche Anfahrbeschleunigung. Am anderen Ende des Übersetzungsbereichs sorgt der zusätzliche sechste Gang für niedrigere Drehzahlen und damit für weniger Verbrauch und Geräusch. Einen zusätzlichen Verbrauchs- und Komfortvorteil bietet die weiterentwickelte Steuerung des Drehmomentwandlers (Standby Control), die den Wandler bei eingelegter Fahrstufe im Stand vom Getriebe weitgehend abkoppelt. Damit werden die verbrauchssteigernde Verlustleistung und die unerwünschte Kriechneigung deutlich reduziert.

Die Charakteristik der Sechsgang-Automatik harmoniert perfekt mit den typischen Eigenschaften der großvolumigen BMW Dieselmotoren: Insbesondere der 740d mit seinem Nenndrehmoment von 600 Nm vermag bei voller Beschleunigung aus dem Stand äußerst vehement loszuspurten. Unabhängig von der Geschwindigkeit verfügt der Achtzylinder immer über ein absolut souveränes Überholpotenzial. Im Alltagsverkehr steht der 730d seinem Achtzylinder Pendant trotz seiner nominell 100 Nm weniger aber nur wenig nach.

Dank der Shift-by-wire Technologie kann die Schaltung wie bei allen 7ern in allen Funktionen am Lenkrad bedient werden. Im Steptronic-Mode können Schaltbefehle blitzschnell und ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen über Tipptasten am Lenkradkranz erteilt werden.

Innovatives individuelles Servicekonzept mit langen Intervallen.

Selbstverständlich kommen auch die 7er Diesel-Fahrer in den Genuss des besonders komfortablen und wirtschaftlichen Servicekonzeptes der BMW 7er Reihe. Einer der wesentlichen Punkte dabei ist die permanente Kontrolle typischer Verschleißteile durch den kombinierten Einsatz von Sensoren und ausgeklügelten Rechenverfahren. Die Kunden genießen den Luxus, dass ihnen das Fahrzeug sagt, wann es Service benötigt. Dieser Condition Based Service berücksichtigt damit wie kein zweites Konzept den aktuellen Zustand des Fahrzeugs, in Abhängigkeit von Fahrweise und Einsatzbedingungen. Durch ein verbessertes Ölfiltersystem und geringere Ablagerungen als Folge der optimierten Verbrennung steigen die Motorölwechselintervalle auf bis zu 40 000 km. Kraftstoff-Filter und Luftfilter können sogar bis zu 120 000 km genutzt werden.

3. Die Highlights des Fahrwerks. Dynamic Drive und EDC-K bieten Optimum an Fahrsicherheit und Komfort.

Motorisierung und Kraftübertragung sind die Basis für die herausragende Fahrkultur des 7er. Sie finden perfekte Partner im Vollaluminium-Fahrwerk, das auch mit dem neuartigen aktiven Fahrwerk Dynamic Drive sowie einer erstmals kontinuierlich verstellbaren Elektronischen Dämpfer Control und einer Luftfederung mit automatischem Niveauausgleich für die Hinterachse lieferbar ist.

Das aktive Fahrwerk Dynamic Drive ist ein einzigartiges Highlight in der internationalen Fahrwerkstechnik, das den souveränen Fahrkomfort eines 7er BMW mit der ebenso souveränen Fahrdynamik eines Z8 verbindet: Während das System Unebenheiten auf gerader Strecke weitgehend ausfiltert, unterdrückt bzw. reduziert es in Kurven die Wankneigung und sorgt so für hohe Agilität und Stabilität bei allen Fahrzuständen – das Auto liegt wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße. Konkret gleicht Dynamic Drive beispielsweise im Stadtverkehr alle Wankbewegungen praktisch vollständig aus. Auf Autobahnen genießen die Insassen bei Geradeausfahrt einen Federungskomfort wie er kaum besser sein kann, langgezogene Kurven durcheilt die Limousine ohne lästige Seitenneigung oder Aufschaukeln. Bei Kurvenfahrt – hier erreichen ambitionierte Fahrer eine Querbeschleunigung bis zum 0,6-fachen der Erdbeschleunigung – reduziert das System die Seitenneigung der Karosserie um 80 Prozent und mehr. In solchen dynamischen Fahrsituationen, zu denen beispielsweise auch Spurwechsel oder Ausweichmanöver zählen, beeinflusst Dynamic Drive gezielt das Eigenlenkverhalten. Dadurch verbessern sich Zielgenauigkeit und Lastwechselverhalten, was gleichbedeutend ist mit mehr aktiver Sicherheit.

Der fühlbare Gewinn an Fahrsicherheit, die „Leichtfüßigkeit“ und Zielgenauigkeit bei Lenkmanövern, setzen neue Maßstäbe in der Fahrwerkstechnik. Auch die Fondinsassen erleben diese bisher unerreichte Aufbauruhe als bedeutenden Komfortgewinn; Lesen oder Arbeiten im Fahrzeugfond wird wesentlich erleichtert und angenehmer.

Kernelemente von Dynamic Drive sind zwei aktive Stabilisatoren, die anstelle der konventionellen mechanischen Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse integriert sind. Ein aktiver Stabilisator besteht aus einem hydraulisch betriebenen Schwenkmotor, bei dem Schwenkmotorwelle und das Schwenkmotorgehäuse mit jeweils einer Stabilisatorhälfte verbunden sind. Die aktiven Stabilisatoren wandeln hydraulischen Druck in ein Torsions- bzw. über die Anbindung in ein Stabilisierungsmoment um.

Mit der Elektronischen Dämpfer Control EDC-K bietet BMW den 7er Kunden als Einzelsystem oder in Kombination ein zweites aktives System an, um den Fahrkomfort und die Fahrstabilität der Limousine zu steigern. Die EDC-K – der letzte Buchstabe steht für „kontinuierlich“ – passt die Dämpfung permanent und stufenlos an Fahrbahnzustand und Fahrdynamik an. Gleichgültig ob wellige, holprige Landstraße oder topfebene Autobahn – die Aufbauschwingungen werden nach der Prämisse „Soviel Komfort wie möglich und soviel Fahrstabilität wie notwendig“ optimal gedämpft. Damit ergänzen sich die Eigenschaften von EDC-K und Dynamic Drive zu einem einzigartigen Gesamtsystem mit bisher unerreichter Synthese von Sportlichkeit und Komfort.

4. Benchmark in Passiver Sicherheit. Höchster Sicherheitsstandard mit ISIS- und Advanced ITS-Technologie.

Eine derzeit unübertroffene passive Sicherheit garantiert der 7er unter anderem mit weiterentwickelten ITS Seiten-Kopfairbags, aktiven Kopfstützen vorne und dem extrem schnellen Netzwerk ISIS. Es sorgt für den Austausch und die Übermittlung aller crashrelevanten Sicherheitsdaten mit einem dezentralen, intelligenten Sensorkonzept, das die Auslösung der einzelnen Komponenten schneller, präziser und selektiver steuert. Mit ISIS genießen die Insassen gegenüber konventionellen Systemen zwei grundlegende Sicherheitsvorteile: ISIS reagiert schneller und individueller, im Falle eines Crashs löst es den richtigen Airbag mit der richtigen Stärke zur richtigen Zeit aus. So ist beispielsweise bei einem Seitenaufprall, wobei die Airbags wegen der extrem kurzen Knautschzone der Karosserie besonders schnell aufgeblasen werden müssen, eine ultrakurze Auslösezeit besonders vorteilhaft. Bei einem Frontalcrash blähen sich die beiden Airbags vor Fahrer und Beifahrer auf, abhängig von der Unfallschwere in zwei Stufen. Kommt der Stoß von hinten, schnellen gegebenenfalls die erstmals pyrotechnischen, aktivierbaren Kopfstützen des Komfortsitzes nach vorne, um Halswirbel-verletzungen zu vermeiden.

Bei einer seitlichen Kollision schützen neben den Seitenairbags in den Türen zwei im Dachrahmen angeordnete, weiterentwickelte Kopfairbags alle außen Sitzenden. Dieser Advanced ITS kombiniert zwei Vorteile: Zum einen fängt der Kopfairbag Stöße ab, und zum anderen hilft ein sogenanntes Segel, die Kräfte großflächiger aufzufangen. Gleichzeitig schützt es gegen eindringende Teile – wie zum Beispiel Glassplitter. Das ganze System weist durch die Struktur des ITS eine hohe Eigensteifigkeit auf. Außerdem hat es mit sieben Sekunden eine besonders lange Standzeit, bleibt also auch bei einem anschließenden Überschlag noch aufgebläht. Unter Umständen kann das entscheidend sein.

5. Komfort, Bedienkonzept und Ausstattung. - Einzigartiger Komfort – von den Sitzen bis zur Komfort-Parkbremse.

Individueller Komfort steht beim 7er im Mittelpunkt: Der Kunde bestimmt, wie er fahren möchte – und diesen Wünschen passt sich auch die Sitzfamilie an, insbesondere die High-Tech-Variante Komfortsitz. So haben die elektrisch verstellbaren Multifunktions-Komfortsitze vorne und die ebenfalls elektrisch verstellbaren Komfortsitze im Fond aufgrund ihrer Vielzahl an Verstellmöglichkeiten und Zusatzausstattungen wie aktiver Sitzbelüftung und bandscheiben-schonender Aktivsitz-Funktion eine Alleinstellung im Markt. Aber schon die Basisausstattung bietet viele innovative Komfortfeatures: Einzigartig ist die Komfort-Parkbremse, die über die Feststellfunktion hinaus automatisch das Wegrollen im Stop-and-Go-Verkehr verhindert und gleichzeitig ein sehr wirkungsvolles Notbremssystem darstellt. Die erstmals stufenlose Türbremse hat keine vorgegebenen Rastpunkte mehr, die Tür bleibt dadurch in jedem möglichen Winkel offen stehen. Insbesondere beim Parken lernt man
die Vorteile schnell schätzen: Die Tür lässt sich unmittelbar bis zum nächsten Hindernis öffnen, sie schwingt weder weiter noch zurück. Damit wird die Gefahr von Verletzungen oder Beschädigungen weitgehend vermieden.

Über die Key Memory-Funktion des jeweiligen persönlichen Schlüssels werden mit dem Öffnen der Zentralverriegelung automatisch die bei der letzten Fahrt gewählten Einstellungen abgerufen. So wird beispielsweise die entsprechende Sitzposition und Lenksäulenposition, die Position der Außenspiegel und die individuelle Klimaeinstellung automatisch angefahren. Das funktioniert natürlich mit dem serienmäßigen elektronischen Schlüssel ebenso wie mit der Option Komfortzugang. Last but not least bietet ein großzügig dimensioniertes, klimatisiertes und verschließbares Ablagefach hohen Komfort, speziell auch auf Langstrecken.

iDrive jetzt auch in der Diesel-Klasse.

Im neuen 7er schlug BMW mit dem Bedienkonzept iDrive ein neues, richtungsweisendes Kapitel der Fahrerorientierung und der Fahrzeugbedienung auf: Dem einzigartigen Angebot an Funktionen stehen eine deutliche Reduzierung und Neuorientierung der Bedienelemente gegenüber. Die wenigen für das Fahren tatsächlich wesentlichen Elemente sind im und um das Lenkrad platziert, einige häufig benutzte Basisfunktionen in der Mitte des Instrumentenbretts. Die meisten anderen Funktionen werden weltweit erstmalig mit einem in der Mittelkonsole installierten und intuitiv zu bedienenden Controller im Dialog mit dem Control-Display aktiviert.

Funktionsumfänge der Sprachsteuerung stark erweitert.
Sehr viele Funktionen der Entertainmentausstattung, des Telefons sowie der Navigation kann der Fahrer im neuen 7er alternativ auch per Sprachsteuerung anwählen: Sie zeichnet sich durch eine sehr gute Bedienerführung und einfaches Dialogverhalten aus. Die Qualität der Spracherkennung wurde deutlich verbessert. Außerdem ist sie strukturell so aufgebaut, dass sie später im Zuge von Updates um weitere Bedienfunktionen ergänzt werden kann.

Umfangreiche individuelle Ausstattungsmöglichkeiten.

Mit dem neuen 7er führte BMW darüber hinaus eine Reihe weiterer innovativer Sonderausstattungen ein:

• Weltweit einzigartig sind die elektrisch bedienbaren Sonnenschutzrollos in den Fondtüren. Angeboten werden sie nur in Verbindung mit dem elektrischen Heckrollo. Jede Tür hat zwei Rollos, eines für die Seitenscheibe und eines für das Dreiecksfenster.

• Das Bi-Xenonlicht nutzt die hervorragenden Leuchteigenschaften der Xenon-Lampen nicht nur für Abblend-, sondern auch für Fernlicht. Damit steht dem 7er-Fahrer die derzeit bestmögliche Lichttechnik zur Verfügung.

• Die automatische Fahrlichtsteuerung regelt das Fahrlicht abhängig von Umgebungslichtverhältnissen (z.B. in Tunneln oder bei Dämmerung) und bei Regen oder Schnee. Wurde die Schalterstellung „Automatik“ gewählt, wird in diesen Fällen das Fahrlicht selbsttätig ein- oder ausgeschaltet.

• Mit dem HiFi-System Professional LOGIC7 steht den Insassen im 7er ein technologisch neuartiges Audiosystem zur Wahl: Als weltweit erste Anlage in einem Fahrzeug arbeitet es nach dem LOGIC7 Konzept, das bisher nur in stationären Profi- und semiprofessionellen Anlagen zu finden ist. LOGIC7 ist eine spezielle digitale Audiosignalverarbeitung zur Aufbereitung von zweikanaligen Stereosignalen und mehrkanaligen Multimediasignalen.

• Die Ausstattung Fondbildschirm beinhaltet einen auf der Tunnelkonsole wegklappbar angeordneten 6,5 Zoll LCD-Farb-Bildschirm für TV-, Video- und DVD-Wiedergabe. Darüber hinaus ist er im Dialog mit einem zweiten Controller, der zentral auf der Multifunktions-Mittelarmlehne im Fond angeordnet ist, die Bedienoberfläche für Entertainment-, Telefon-, Bordcomputer-und Klima-Funktionen. Integriert sind zwei Kopfhöreranschlüsse mit den dazugehörigen Lautstärkereglern.

• Der DVD Wechsler komplettiert das umfangreiche Multimedia-Angebot. Er ist wie das Navi-CD-Laufwerk im Kofferraum untergebracht und kann sechs Audio- bzw. Video-DVDs aufnehmen.

• Der Internetzugang BMW ONLINE ist perfekt in das iDrive Konzept integriert und ermöglicht den mobilen Zugang zum BMW Internetportal mit seinen exklusiven und maßgeschneiderten Informationen und Servicedienstleistungen.

• Der Komfortzugang öffnet und schließt die Türen, sobald der Fahrer den Türgriff betätigt und erlaubt das Starten des Motors ohne Einführen des elektronischen Schlüssels. Dafür hat der elektronische Schlüssel, den der Fahrer bei sich trägt, eine Zusatzfunktion, die vollautomatisch per Funk den Dialog mit dem Fahrzeug aufnimmt. Diese Option ist voraussichtlich ab Anfang 2003 verfügbar.

• Die aktive Sitzbelüftung verbessert das Sitzklima ganz erheblich.
• Eine Kühlbox im Fond sorgt für kühle Getränke und Snacks.

• Bei der Ausstattung Soft-Close-Automatic werden die Türen ab der Vorraststellung von einem Motor zugezogen.

• Die Aktive Geschwindigkeitsregelung ACC assistiert dem Fahrer bei der Einhaltung situationsgerechter Abstände und Geschwindigkeiten durch Radar-gestützte Abstandsmessung: Der Fahrer gibt die Wunschgeschwindigkeit vor und ACC hält im dichteren Kolonnenverkehr automatisch den vom Fahrer in drei Stufen wählbaren Abstand. Die eigene Geschwindigkeit passt sich so an den Verkehrsfluss an, für den Fahrer entfällt die monotone Feinregelung. Sie ist für die 7er Dieselmodelle ab Frühjahr 2003 verfügbar.

• Die Park Distance Control PDC erleichtert das Ein- und Ausparken durch Ultraschall-Abstandsmessungen. Es meldet dem Fahrer akustisch – und jetzt auch graphisch im Control Display – Entfernungen zu Hindernissen im Front- und Heckbereich.

• Die Reifen-Druck-Control RDC überwacht temperaturkompensiert den Luftdruck aller vier Laufräder. Unterschreitet der Druck eines – oder mehrerer – Pneus zum Beispiel infolge des normalen Verlustes einen bestimmten Toleranzwert, wird der Fahrer gewarnt. Die RDC arbeitet wie die Systeme, die in der Formel 1 zur Reifenkontrolle eingesetzt werden, auf telemetrischer Basis und ist mit allen Rädern des BMW Zubehörprogramms kombinierbar.
__________________
Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein
Mit Zitat antworten

Zu viel Werbung? Registriere Dich / Melde Dich an. Kostenfrei!




Antwort Zurück BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist an.

Gehe zu








Alle Partner anzeigen - hier klicken

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 18:39 Uhr.