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Alt 30.11.2002, 18:55     #1
Georg   Georg ist offline
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GP Belgien - 30. August bis 1. September 2002 - VORSCHAU

Das BMW WilliamsF1 Team hofft beim Großen Preis von Belgien 2002 auf Resultate, welche die Ereignisse aus dem Vorjahr vergessen lassen. Damals hatte das Team in Spa-Francorchamps die erste Startreihe belegt, war aber nach diversen Zwischenfällen mit leeren Händen abgereist. Der schnelle Kurs sollte dem BMW WilliamsF1 Team gute Voraussetzungen bieten, um seinen nächsten Verfolger, McLaren, hinter sich zu halten. Außerdem möchte sich das Team weiter steigern, um bei den verbleibenden Saisonrennen den Abstand auf Ferrari zu verkürzen.

Die malerische Rennstrecke in den Ardennen bietet den Fahrern eine der spektakulärsten Kurvenpassagen des F1-Kalenders, Eau Rouge, sowie schnelle Geraden. In Kombination mit traditionell wechselhaftem Wetter ist Spa eine immense Herausforderung. Der Kontrast zu dem kurzen, engen und heißen Hungaroring könnte kaum größer sein.

Ralf Schumacher:
Ich hoffe sehr, dass wir das Rennen in Belgien spannender gestalten können, als uns das in Budapest gelungen ist, wobei ich noch einmal betonen möchte, dass ich, gemessen an den Erwartungen, wirklich zufrieden war. Ich fahre mit gemischten Gefühlen nach Spa: Einerseits freue ich mich auf das Rennen, weil die vielen schnellen Abschnitte unserem Auto sehr entgegen kommen. Andererseits muss man auch ganz klar sagen, dass diese Strecke nicht mehr ganz zeitgemäß ist, was die Auslaufzonen an manchen Stellen betrifft. Auch die ehemals berüchtigte Eau-Rouge-Kurve hat ein wenig von ihrem Glanz verloren. Heutzutage kann man da ohne große Probleme durchfahren, die Autos liegen sehr stabil und ruhig. Es gibt mit Sicherheit andere Kurven in der F1, in denen mein Puls höher schlägt als dort.

Juan Pablo Montoya:
Spa ist definitiv eine meiner Lieblingsstrecken. Ein toller, sehr schneller Kurs. Ich denke, eine gute Balance ist wichtig, und auch der Fahrer spielt eine entscheidende Rolle. Eine Runde ist sehr lang und bietet Kurven aller Art. So wird eine gute Qualifying-Runde zu einer besonders schwierigen Aufgabe, es muss einfach in jeder Ecke hundertprozentig passen. Eau Rouge ist zweifellos eine Herausforderung. Im vergangenen Jahr bin ich dort drei oder vier Mal mit Vollgas durchgefahren. Im Regen wird Spa noch schwieriger, weil man dann den Streckenverlauf durch die Gischt des Vordermannes nicht mehr richtig sieht. Ich glaube, die Strecke passt gut zu unserem Gesamtpaket, vor allem, wenn es trocken bleibt. Auf jeden Fall freue ich mich mächtig auf das Spa-Wochenende.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Spa-Francorchamps ist mit seiner Kombination aus schnellen, mittelschnellen und langsamen Kurven eine Herausforderung für die Fahrer. Weil der Kurs hügelig ist, müssen die Autos steifer abgestimmt werden als üblich, vor allem, um ein Aufsetzen bei der Durchfahrt von Eau Rouge zu vermeiden. Das richtige Maß für den Abtrieb zu finden ist ebenso wichtig wie die optimale mechanische Abstimmung, damit die Randsteine im vorderen Bereich der Bus-Stop-Schikane überfahren werden können.

Bei unserem üblichen Trainingsprogramm sollten wir den bestmöglichen Reifen ermitteln. Wegen der meist unsteten Wetterbedingungen in Spa wird die Entscheidung schwieriger werden als sonst. Die Rennstrategie ist nicht klar. Die Strecke wurde an der Bus-Stop-Schikane umgebaut, die Boxenanfahrt scheint nun länger zu dauern. Das spricht normalerweise für weniger Boxenstopps, aber das werden wir am Freitag in Spa genauer untersuchen.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor)
In Budapest konnten wir unseren zweiten Tabellenplatz festigen. WM-Zweiter zu werden, ist unser Ziel, und bei nur noch vier ausstehenden Rennen liegen wir gut auf Kurs. Dem Rennen in Spa sehen wir mit besonderer Vorfreude entgegen. Die Strecke ist fahrerisch die größte Herausforderung der Saison und auch für die Zuschauer ein Highlight: Spa ist einer der wenigen verbliebenen Charakterkurse und für mich als Eifeler auch eine Art Heim-Grand-Prix. Auf der Motorenseite sehen wir uns gut gerüstet, es wird für Spa keine größeren Modifikationen geben. Das häufig unbeständige Wetter in den Ardennen wird vor allem bei der Reifenwahl eine Rolle spielen. Sicher dürfen wir in Spa nicht auf ein Hitzerennen hoffen.

Zahlen und Fakten
· In Spa-Francorchamps wurden 36 der 48 Großen Preise von Belgien ausgetragen. Im Jahr 1920 war die Idee geboren worden, das Dreieck der Verbindungsstraßen zwischen Malmedy, Stavelot und Francorchamps als Rennstrecke zu nutzen. Im August 1921 waren die Vorbereitungen zwar abgeschlossen, allerdings konnte das erste Autorennen nicht stattfinden, weil sich nur ein einziger Teilnehmer angemeldet hatte. Schließlich wurde die Rennstrecke von Motorrädern eingeweiht, ehe 1922 tatsächlich Autos starteten.

· 1924 wurde erstmals das 24-Stunden-Rennen ausgetragen. Das erste wichtige Monoposto-Rennen folgte 1925 mit dem Großen Preis von Europa. Sieben Fahrzeuge nahmen teil, es gewann Antonio Ascari auf Alfa Romeo.

· Wegen des Zweiten Weltkrieges ruhte der Rennbetrieb sieben Jahre lang bis 1947. Im Jahr 1970 fand das letzte Rennen auf dem bis dato 14 Kilometer langen Kurs statt. Die Autos waren mittlerweile viel zu schnell für diese Strecke geworden, die Fahrer weigerten sich, das Risiko einzugehen. 1979 wurde der aktuelle Kurs eröffnet. Mit exakt 6,968 Kilometern ist er der längste im gegenwärtigen Formel-1-Kalender.

· Die wohl berühmteste Passage ist Eau Rouge. Das ist eine Links-Rechts-Kombination in einer Senke, eine echte Mutkurve. Nicht jeder traut sich, sie mit Vollgas zu fahren, und das funktioniert auch nur, wenn die Abstimmung des Fahrzeugs dafür perfekt ist. In Eau Rouge haben sich schon viele schwere Unfälle ereignet.

· Andere bekannte Streckenabschnitte sind die schnelle Passage “Blanchimont”, die enge “Bus-Stop-Schikane” oder “La Source”, die Haarnadel, in der sich 1998 der größte Massencrash der Formel-1-Geschichte zutrug, der zum Glück glimpflich abging.

· Das BMW WilliamsF1 Team hatte 2001 ein perfektes Qualifying in Spa. Juan Pablo pokerte richtig im Wetter-Roulette und fuhr kurz vor Schluss auf Slicks in 1.52,072 Minuten auf die Poleposition. Ralf belegte Startplatz zwei. Die Erwartungen waren hoch. Doch dann folgte ein Rennen voller Unannehmlichkeiten, an dessen Ende das Team mit leeren Händen da stand. Der GP brauchte mehrere Starts. Beim zweiten Start zur Formationsrunde blieb Juan mit abgestorbenem Motor stehen und musste sich in der Folge hinten anstellen. Dann musste das Rennen wegen eines heftigen Unfalls von Luciano Burti (BRA) abgebrochen werden. Das Team entschied sich, in der erneuten Startaufstellung den Heckflügel an Ralfs Auto zu tauschen, wurde mitten bei der Arbeit aber von einem Drei-Minuten-Signal statt des erwarteten Fünf-Minuten-Signals überrascht. Die Arbeit konnte nicht rasch genug abschlossen werden, und Ralfs Auto war noch aufgebockt, als sich das Feld auf die Reise zur nächsten Einführungsrunde machte. Schließlich belegte Ralf im Rennen noch Platz sieben, Juan Pablo aber schied mit Motorschaden aus.

· Zuvor war Ralf in Spa 1998 Zweiter geworden, 1999 Fünfter und 2000 Dritter. Juan Pablo gab 2001 sein F1-Debüt in Spa. WilliamsF1 erzielte dort bislang vier Siege.

· Michael Schumacher gewann das Vorjahresrennen mit seinem Ferrari und stellte in 1.49,758 Minuten den Rundenrekord auf.

· Der Reifenverschleiß ist normalerweise recht hoch in Spa. Sowohl Ein-Stopp- als auch Zwei-Stopp-Strategien haben Tradition. Für nur einen Halt liegt das Fenster zwischen den Runden 22 und 25. Bei zwei Stopps ist der erste Service zwischen den Runden 15 und 19 fällig, der zweite zwischen den Runden 28 und 34.

· Das Rennen startet am Sonntag, dem 1. September 2002, um 14 Uhr.
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Alt 30.11.2002, 18:56     #2
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Großer Preis von Belgien - FREIES TRAINING 30. August 2002

Wetter: Verzögerung wegen Nebels, später sonnig, 22°C Luft, 30°C Asphalt

Weil Nebel den zur Sicherheit erforderlichen Rettungshubschrauber am Start hinderte, begann das erste Training zum Großen Preis von Belgien am Freitag mit einer Stunde Verspätung und wurde von 60 auf 30 Minuten verkürzt. Die zweite Trainingsstunde wurde planmäßig abgehalten. Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya belegten in Spa-Francorchamps die Plätze fünf und acht. Montoya konnte in der ersten, verkürzten Trainingseinheit wegen eines Getriebeproblems nur drei Runden fahren. Danach wurde das Getriebe gewechselt.

Ralf Schumacher: 5.
Chassis: FW24 06
Schnellste Runde: 1.48,435 min
Ich bin mit meinem Auto schon recht zufrieden. Es gibt keinen Streckenabschnitt, der mir besondere Sorgen bereiten würde, auch die Randsteine in der Bus-Stop-Schikane sind kein Problem. An den Flügeleinstellungen können wir noch weiter arbeiten. Die Reifenwahl bereitet uns allerdings bislang ein paar Schwierigkeiten.

Juan Pablo Montoya: 8.
Chassis: FW24 04 (T-Car FW24 02)
Schnellste Runde: 1.48,969 min
Obwohl wir heute nicht besonders konkurrenzfähig aussahen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir uns verbessern können. Ich weiß, dass das Auto noch Potenzial hat. Freitags ist die Konkurrenz immer schwer einzuschätzen, weil man nie weiß, wer mit wie viel Benzin im Tank unterwegs ist. Ich würde nicht zu viel auf die Rundenzeiten geben. Die Balance meines Autos ist noch nicht ideal, aber ich bin sicher, dass wir das für morgen hinbekommen.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Unser Plan für den Freitag wurde wegen der Trainingsverzögerung auf Grund des Wetters etwas beeinträchtigt, aber es ist uns dennoch gelungen, wichtige Informationen für das Rennen zu sammeln. Wir haben die typischen Dinge ausprobiert, die die Strecke verlangt, unter anderem unterschiedliche Reifen und verschiedene Abtrieb-Levels. Am Morgen hatten wir ein mechanisches Problem mit dem Getriebe in Juans Auto. Das hat ihn leider Trainingszeit gekostet. Wir haben noch Arbeit vor uns, sind aber alles in allem zufrieden mit dem Erreichten.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):
Juan Pablo hatte heute zunächst Getriebeprobleme, die aber behoben werden konnten. Wir haben uns auf die freitags üblichen Abstimmungsarbeiten konzentriert und sind mit den Resultaten zufrieden. Auch hier in Spa ist es eine sehr schwere Aufgabe, Ferrari herauszufordern. Dennoch sollten wir in der Lage sein, ihnen etwas näher zu kommen.
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Alt 30.11.2002, 18:57     #3
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Großer Preis von Belgien - QUALIFIKATION 31. August 2002

Wetter: trocken, bewölkt, 20°C Luft, 25°C Asphalt

Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya werden für das BMW WilliamsF1 Team am Sonntag von den Startplätzen vier und fünf zum Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps starten.

Ralf Schumacher: 4.
Chassis: FW24 06
Schnellste Runde: 1.44,348 min
Unser Wochenende lief bisher nicht ganz optimal. Es ist uns nicht leicht gefallen, die richtige Balance für das Auto zu finden und die Reifen schnell genug auf Temperatur zu bringen. Am Schluss des Qualifyings war ich aber dennoch recht zufrieden mit dem Fahrverhalten. Es wird auch im Rennen nicht leicht werden, die McLaren zu schlagen.

Juan Pablo Montoya: 5.
Chassis: FW24 04 (T-Car FW24 02)
Schnellste Runde: 1.44,634 min
Das war absolut nicht das, was ich mir hier vom Qualifying versprochen hatte. Ich hatte Probleme mit der Balance des Autos und konnte mich nicht so steigern, wie ich gehofft hatte. Wir haben ein paar Sachen ausprobiert, konnten damit aber nicht das Gewünschte erreichen. Auf meiner dritten schnellen Runde wurde ich von Kimi Räikkönen aufgehalten und habe Zeit verloren. Seit dem Saisonauftakt in Australien bin ich nicht mehr aus der dritten Reihe gestartet. Trotzdem mag ich diese Strecke und hoffe, dass mein Rennen befriedigender verläuft als das Qualifying.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Es ist natürlich enttäuschend, unter den Michelin bereiften Konkurrenten nicht der beste gewesen zu sein. Das gilt auch unabhängig von der Frage, welches Team sich für welche der beiden Gummimischungen entschieden hat. Michelin hat zwei gute Alternativen hierher mitgebracht, das wird durch die Anzahl ihrer Kunden unter den ersten Zwölf deutlich. Wir haben hier im Vergleich zur Konkurrenz offensichtlich in unserer Qualifying-Leistung nachgelassen. Jetzt werden wir uns auf die Rennvorbereitungen konzentrieren.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
Abgesehen von Michael Schumachers Bestmarke ging es auch hier wieder sehr spannend zu. Die Rundenzeiten der Fahrer auf den Plätzen zwei bis sechs liegen sehr dicht beisammen, und die McLaren haben gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Wir hatten keine technischen Probleme, Ralf und Juan haben sich im Qualifying steigern können. Die Startplätze vier und fünf gehen in Ordnung. Das Ergebnis im Rennen hängt nicht zuletzt von den hier unsicheren Wetterbedingungen ab. Wir hoffen, im Rennen wieder einen Podiumsplatz erzielen zu können.
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Großer Preis von Belgien - RENNEN 1. September 2002

Wetter: trocken, sonnig, 15°C Luft, 18°C Asphalt

Beim Großen Preis von Belgien festigte das BMW WilliamsF1 Team am Sonntag seinen zweiten Rang in der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure. Juan Pablo Montoya erzielte in Spa-Francorchamps mit Rang drei einen weiteren Podiumsplatz; Ralf Schumacher kam als Fünfter ins Ziel und fuhr damit ebenfalls in die Punkteränge.

Juan Pablo Montoya: 3.
Chassis: FW24 04
Schnellste Runde: 1.49,293 min in Rd. 44 (drittschnellste insg.)
Das ist ein großartiges Endergebnis nach einem schwierigen Wochenende, damit habe ich nicht gerechnet. Ich war etwas überrascht, dass ich im Rennen mit Kimi Räikkönen mithalten konnte. Er war in der Anfangsphase sehr schnell unterwegs. Beim ersten Boxenstopp ist es mir dank sehr flinker Mechaniker gelungen, vor ihm zu bleiben. Bei dem Stopp haben wir zudem etwas an der Fahrzeugabstimmung verändert, was mir sehr geholfen hat. Später konnte ich auch Coulthard im zweiten McLaren hinter mir halten. Wir haben immer noch Chancen auf den zweiten Platz in der Fahrer-Weltmeisterschaft. Wir müssen bereit sein, falls Rubens einen Fehler macht.

Ralf Schumacher: 5.
Chassis: FW24 06
Schnellste Runde: 1.49,681 min in Rd. 15 (fünftschnellste insg.)
Ich kann heute nicht zufrieden mit mir sein, denn ich habe gleich mehrere Fehler gemacht. Beim Start wurde ich von Räikkönen aufgehalten, der schlecht weg kam. Später bin ich auf die Randsteine geraten und habe mich gedreht, danach habe ich beim Losfahren nach dem Boxenstopp einen Bedienungsfehler gemacht. Am Ende habe ich noch zwei Punkte gewonnen, und die sind im Kampf um den zweiten Platz in der WM natürlich wertvoll.

Sam Michael (Chief Operations Engineer, WilliamsF1):
Wir haben heute eine wirklich gute Leistung von Juan gesehen. Er ist gut gestartet, sehr umsichtig mit dem Material umgegangen und hat Druck gemacht, wenn es notwendig war. Ralf hat leider bei einem Dreher auf dem Weg zur Box Zeit verloren und bekam dann beim Wiederlosfahren noch ein Problem. Die Boxenmannschaft hat gute Arbeit geleistet, und im Gegensatz zu vielen anderen hatten wir keinerlei technische Defekte. Chassis und Motor waren standfest. Wir sind noch immer weit weg von Ferrari, aber wir behalten sie im Visier.

Gerhard Berger (BMW Motorsport Direktor):
Juan Pablo ist heute zweifellos ein sehr gutes Rennen gefahren. Er stand permanent unter Druck, hat sich aber gegen die starken McLaren behauptet. Ralf hat leider beim Start und durch seinen Dreher Zeit verloren. Beide Fahrer haben von sehr guter Boxenarbeit profitiert. Unterm Strich haben wir heute sechs Punkte gewonnen, somit unseren zweiten Platz in der Konstrukteurswertung erneut gefestigt und den Vorsprung um drei Punkte ausgebaut.

Test in Monza:
3./4. Sept. Schumacher und Marc Gené
5./6. Sept. Montoya und Antonio Pizzonia
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