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Alt 10.10.2002, 11:37     #1
Chaplin   Chaplin ist offline
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Strafgewichte sollen Ferrari stoppen

Ich glaub ich spinne!!!


Strafgewichte sollen Ferrari stoppen

Die Formel-1-Bosse wollen ihre Regeländerung
auch gegen den Willen der Top-Teams durchboxen
und dem Ferrari-Weltmeister die Titelverteidigung
im nächsten Jahr mit Bleigewichten erschweren.
„Ich bin sicher, dass die radikalen Reformen bei der
Formel 1-Kommissionssitzung in London am 28.
Oktober ganz oder zum Teil verabschiedet
werden“, kündigte der Präsident des
Internationalen Automobil-Verbandes FIA Max
Mosley an.

HB/dpa ROM. Die von Formel 1-Chef Bernie Ecclestone
vorgeschlagenen Strafgewichte für die punktbesten
Fahrer sollen Michael Schumacher in seinem haushoch
überlegenen Ferrari bremsen und die Königsklasse des
Motorsports wieder spannend machen.

„Dies ist keine Anti-Ferrari-Maßnahme“, betonte
Ecclestone am Mittwoch in einem Interview mit der „La
Gazzetta dello Sport“. „Meiner Meinung nach wird
Schumacher auch mit Zusatzgewichten gewinnen“,
sagte der Formel-1-Chef. In Italien ist man dennoch
gegen Ecclestones Vorschläge, die besten Autos und
Fahrer mit Zusatzgewichten zu bestrafen. Ferrari will
Ende Oktober auf der Formel-1-Sitzung mit den
Rennställen, Motor- und Reifenlieferanten, Sponsoren
und Verbandsvertretern Klartext reden.

Ferraris Rivalen McLaren-Mercedes und Williams-BMW,
die von den Strafgewichten eigentlich profitieren sollen,
äußerten sich skeptisch. „Das ist so als würde man
Arsenal London nur noch mit neun Mann spielen lassen“,
meinte Williams Technik-Direktor Patrick Head. Auch
Ralf Schumacher und Schumacher-Manager Willi Weber
hatten den Reformvorschlag als „abstrus“
zurückgewiesen.

Trotz der Ablehnung der Top-Teams scheinen Mosley
und Ecclestone siegessicher. Auf der Sitzung in London
glauben sie wohl mit Hilfe der kleinen Teams, des
Verbandes und der Sponsoren die nötigen 18 von 26
Stimmen für eine Regeländerung zusammen zu
bekommen. Die kleinen Teams würden durch die
gebremsten Favoriten mehr Punkte und damit mehr Geld
einfahren. Wenn die Rennen wieder spannender würden,
profitierten auch die über das immer geringer werdende
Interesse an der Formel 1 klagenden Sponsoren.

„Ich denke ans Publikum, das nicht schon vor dem
Rennen wissen will, wer gewinnt“, machte sich
Ecclestone zum Anwalt der Fans. „Ich will nicht nur
wetten, ob Schumacher 2003 alle Rennen gewinnt“,
sagte der 71-Jährige, der „den Wettbewerb in der
Formel 1 wiederbeleben“ will. Ecclestone schlägt vor,
nach dem Überschreiten einer 20 Punktegrenze den
Fahrern für jeden WM-Punkt ein Kilogramm
Zusatzgewicht ins Auto zu geben. „Diese Regel ist nicht
gegen irgend jemanden, sondern für mehr
Ausgeglichenheit“, betonte der Formel 1-Chef, der sich
„einen Kampf der drei großen Rennställe um die WM“
wünscht.

Ecclestone will die WM spannender machen ohne den
Ausgang zu manipulieren. „Schumacher wird wieder
Weltmeister werden, wenn auch mit sehr viel mehr
Mühe“, glaubt Ecclestone. In der zu Ende gehenden
Saison habe der Deutsche „nie wirklich an sein Limit
gehen müssen“, meint der Herr der Formel 1.
„Schumacher ist zu viel mehr fähig“, sagte Ecclestone
vor dem letzten Saison-Rennen am Sonntag im
japanischen Suzuka. Der fünffache Weltmeister, der
sich in Süditalien auf seine Teilnahme an der Ende
Oktober stattfindenden Kart-WM vorbereitet, wollte
Ecclestones Vorschläge nicht kommentieren. Der
Kerpener wünschte den Formel-1-Bossen mit einem
süffisanten Lächeln lediglich „viel Glück!“.

Ouelle: http://www.Handelsblatt.com
10.10.02
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Gruß, Chaplin
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Alt 10.10.2002, 12:15     #2
Gonzo   Gonzo ist offline
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F34 335ix (Jg.13) + E46 M3 Coupé (Jg. 01) + E88 125i (Jg.09)

BL XXX XXX
Das ist doch absoluter Quatsch! Ferrari hat nach langen 21 Jahren endlich mal wieder den WM Titel geholt und für das hart gearbeitet, nun sollen sie auch die Lorbeeren dafür ernten! Anfang der 90er sind die Mc Laren auch Kreise um die anderen gefahren, ebenso Mitte/Ende der 90er die Williams und dann nochmals kurz die Mc Laren, da hat denen auch keiner Gewichte in den Wagen gelegt ! Jetzt ist halt nunmal Ferrari am Drücker weil sie ihre Hausaufgaben am besten gelöst haben! Was soll der ganze Blödsinn, die Formel 1 ist halt nunmal High-Tech pur, die Spitze des Automobilbaus, wieso soll das nun an allen Ecken und Enden eigebremst werden? Dann kann ich gleich mir die Cartserie aus USA anschauen...
Logo ist es momentan etwas öde (wobei es mir ganz recht ist so wie`s ist, ich musste 21 lange Jahre leiden... ), aber das kommt auch wieder anders! Die sollten lieber mal wieder auf nur einen Reifenhersteller umstellen, dann würde einiges wieder anders ausschauen!

Gruss
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Alt 10.10.2002, 13:35     #3
HeiTech   HeiTech ist offline
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Hi,

eine solche Regelung gibt es in diversen Tourenwagen-Serien seit Jahren. Hier macht das auch durchaus Sinn.
In der F1 hingegen wäre das etwas wider dem Character der Serie.
In der F1 geht es darum, das technisch Machbare auszuloten. Es gibt im Reglement ein Mindestgewicht und damit fertig.
Wo ist ansonsten der Unterschied z.B. zur Formel 3.

Aber machen wir uns nichts vor. Mr. Ecclestone will seine Formel 1 vermarkten. Also ist sein Wille Gesetz.

Didi
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Alt 10.10.2002, 13:57     #4
Chaplin   Chaplin ist offline
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@Gonzo

Ich geb Dir 100% tig Recht mit dem was Du schreibst und kann mich dem uneingeschränkt anschliesen!!

Auch ich finde so eine Regelung einen absoluten Schwachsinn.
Aber Geld regiert nun mal die Welt!!

Ich für mich werde, sollte diese Regelung in Kraft treten und davon ist auszugehen, kein stehter Begleiter der Formel 1 Saison mehr sein!
Diesmal ist es nicht mehr nur eine Veräppelung der Zuschauer, sondern imo eine Verarschung des gesamten motorisierten Rennsports.
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Alt 10.10.2002, 23:21     #5
L'âme   L'âme ist offline
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Beiträge: 15.821
Wie kommentierte Heiner Brehmer das bei RTL gestern nacht: "Als nächstes bekommen die Spieler von Bayern München Bleiwesten umgelegt"

Ich mag den großen Schumi zwar auch nicht, er ist aber halt nun mal der beste Fahrer zusammen mit einem super Team (wenn sie alle Reifen haben)

Gar nicht mal so verkehrt fand ich allerdings den Vorschlag, daß die Fahrzeuge ausgelost haben, also daß es Zufall ist, welcher Fahrer mit welchem Wagen/Team fahren muß.
__________________

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Alt 10.10.2002, 23:46     #6
Cool Robbi_king   Cool Robbi_king ist offline
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NU-* ***
Ich kann mich eurer Meinung nur anschließen, es ist und soll ein High-Tech-Motorsport sein.
Der Ekklestone (Cheffe) soll lieber den anderen Teams Geld zukommen lassen für mehr und für bessere Entwicklungen.
Entweder kein Fahrer mit Bleihosen oder alle...


Gruß

Robbi_King
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Freude am fahren!!!


Bimmers-Southwest: Für alle Ulmer und Umgebung ;-)
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Alt 11.10.2002, 20:01     #7
Dirk325iCabrio   Dirk325iCabrio ist offline
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Beiträge: 1.062

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325i Cabrio (e30), 330xi Touring (e46), X3 3,0d (e83)

SLS-DJ xxx
Das Vorhaben mit den Zusatzgewichten find ich auch zweifelhaft, aber im grunde genommen noch akzeptabel. Ein viel größerer Blödsinn ist es, die Autos tauschen zu wollen, so eine Idee finde ich absolut lächerlich und gefährlich dazu. Schließlich unterscheiden sich die Autos ja grundlegend, da kann man mit Sicherheit nicht einfach mal umsteigen und dann am Limit ein Rennen fahren ohne sich und andere in Lebensgefahr zu bringen...
Sorry, aber die Formel 1 wird immer lächerlicher.
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Gruß, Dirk
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Alt 12.10.2002, 08:32     #8
tom-ne   tom-ne ist offline
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Beiträge: 56

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Die Vorschläge von Mosley und Ecclestone sind schwachsinnig. Erst einmal sollten McLaren-Mercedes und BMW-Williams ihre Hausaufgaben ordentlich machen und sich die Fahrer von Williams nicht gegenseitig in die Karre fahren, dann wäre für die Spannung in den Rennen schon viel gewonnen. Ferrari und Michael Schumacher haben für den jetzigen Stand der Dinge jahrelang hart gearbeitet - nun ernten sie halt die Früchte ihrer Arbeit. Irgendwann wird auch wieder ein anderes Team vorne liegen.
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Alt 13.10.2002, 00:49     #9
Michael G   Michael G ist offline
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Beiträge: 4.158

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Man merkt, daß den alten Zossen (Ecclestone und Mosley) nichts vernünftiges mehr einfällt. Beide Vorschläge (Bleigewichte und Fahrzeugwechsel sind vollkommen schwachsinnig. Schließlich gab es jahrelang eine McLaren Dominanz und da kam auch keiner auf solch abstruse Ideen.

Ich wäre für folgenden Vorschlag: 1 Reifenhersteller für alle Teams. Selbst die Streichung der Elektronik halte ich für sinnlos.

Derzeit löst eben Ferrari seine Hausaufgaben am besten. Wenn BMW bzw. McLaren Weltmeister (oder wieder Weltmeister) werden wollen, müssen sie ihre Aufgaben besser als Ferrari lösen. So einfach ist die Lösung.

Schließlich bekommen die Top-Sportler in der Leichtathletik auch keine Bleigewichte umgebunden, damit die Sportler aus dem Mittelfeld gleichauf ziehen können.
__________________
M.G.

von 1-12: 1996 BMW E36 318ti GC-W 773
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Alt 13.10.2002, 11:02     #10
Flashbeagle   Flashbeagle ist offline
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Registriert seit: 09/2001
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 10.341

Aktuelles Fahrzeug:
Übermacht Sentinel IV

D-M 346
Hi,

vor allem kommen die Schnellen mit Bleigewichten auch nicht mehr an den Langsameren vorbei und es gibt dann nur noch eine Polonese ohne ein einziges Überholmanöver.

Die F1 braucht eine Operation, aber die Spitzenmänner dort sind zu alt um noch mal eine richtige Evolution zu überstehen. Die können nur noch ein übers andere Jahr denken. Und da versucht man halt nur was zu patchen.

Ich wäre ja dafür, dass man am Benzin ansetzt. Sollen die die Autos auf 100 L Verbrauch pro Rennen begrenzen.
Das wäre zeitgemäß und bringt vielleicht dem Hersteller auch wieder ein wenig Werbung wenn er zeigen kann, dass er know-hoff in dem Bereich hat.
Oder die Motoren verblomben, dass man mit weniger Motoren im Jahr auskommen muss (senkt auch die Kosten).
Man kann ja jetzt schlecht sagen, dass ein Ferrari zuverlässig ist, nur weil er 300 KM ohne Generalüberholung aushält.
Ebenso mit dem Öl. Mir ist es doch egal, ob die mit Öl von Shell oder Castrol gewinnen, wenn sie alle 300 KM neues Öl haben.
Sollen die mit dem Öl die ganze Saison fahren müssen, dann könnte man mal sehen, wer richtig gutes Öl raffiniert... raffinner... herstellt.
Gleiches für die Reifen. Als wenn das so toll wäre, wenn die Reifen 100 oder 150 KM halten...
Eine Saison mit einem Satz wäre doch mal eine Herausforderung.

Das wäre jedenfalls eher eine Überlegung wert, als wenn Ferrari 50 Millionen für Schumi zahlt um ihn dann in anderen Autos fahren zu lassen.

Gruß
Udo
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Wer die Wahrheit spricht, sollte M3 fahren. (frei nach Konfuzius)
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