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Alt 03.07.2016, 22:47     #21
freakE46   freakE46 ist gerade online
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Zitat von michel k Beitrag anzeigen
Du hast doch den Hyundai als erster eingebracht, " der ja länger hält als der Dreizylinder".
Das hatte damit aber nichts zu sagen. Das war eher eine Kritik an den Hyundai, auf den ich eh keine großen Stücke halte. Mich hat es verwundert, dass Defekte am Motor auch noch eher eintreten können als bei uns. Und nein, weitere Vergleiche muss ich mir da nicht gefallen lassen.

@bbbbbbbbbbbb

Natürlich hört man, dass es ein Dreizylinder ist - gar kein Zweifel! Aber das nehme ich (durchaus gern) in Kauf, da er sich als recht sparsam erweist. Der Klang unter Volllast gefällt mir sogar, das hat (im Gegensatz zum B38) durchaus Ähnlichkeiten mit dem seidigen Klang eines Reihensechsers. Übertriebenes Trommeln, Zwitschern, Schnattern hört man da nicht (hatte ich beim BMW-Motor aber festgestellt). Auf Lobhudelei verzichte ich gern, aber ich muss das Erreichte würdigend anerkennen, Ford hat da auch schon Lorbeeren eingeheimst. Da ich die Dreizylinder von Opel und PSA nicht persönlich kenne, maße ich mir keine reguläre Meinung alá "Bester Dreizylinder" an. Aber nach meiner Erfahrung hält der Dreizylinder von BMW da eben nicht mit, auch im MINI Cooper fand ich ihn nur "geht so". Generell ist mir die Zylinderzahl egal. Einen guten Vierzylinder ziehe ich bspw. einem schlechten Sechszylinder vor. Dummerweise baut BMW eher selten schlechte Sechszylinder, daher wird dieses Beispiel in diesem Forum auf wenig Verständnis stoßen.

Das Getriebe im Fiesta ist durchaus passend abgestuft (alles Tachowerte): 2. Gang bis 95 km/h, 3. Gang bis knapp 140 km/h, 4. Gang bis 190 km/h und der 5. läuft bei ca. 6000 U/min/220 km/h in das Limit seiner Kräfte. Bei normalem Autobahntempo läuft er schon bei recht hoher Drehzahl, da ist der BMW 118i deutlich (!) länger abgestuft gewesen. Ein 6. Gang wäre generell von Vorteil, nicht nur auf der Autobahn. Mit dem 125 PS-Focus (6G) erreiche ich auch bessere Verbrauchswerte als mit dem 100 PS-Focus (5G).
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Alt 03.07.2016, 22:52     #22
michel k   michel k ist offline
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Wer A sagt muss auch B sagen können..., egal bringt nichts mehr.

Morgen wird die Aktion durchgeführt bei uns, dann sage ich mal bescheid ob es bei 37tkm einen neuen Motor gibt.
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Alt 04.07.2016, 11:38     #23
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Zitat von freakE46 Beitrag anzeigen
Da ich die Dreizylinder von Opel und PSA nicht persönlich kenne, maße ich mir keine reguläre Meinung alá "Bester Dreizylinder" an.
Genau das muss ich Dir aber (erneut) ans Herz legen! Der Dreizylinder von Opel ist der bisher einzige Dreizylinder, der mich als R6 - verwöhnten Motorengourmet zufriedenstellen würde - selbst im Corsa. Wirklich sensationell ruhig, selbst bei übertriebener Fahrweise (1000 U/min. und Volllast) keinerlei Schütteln, in weiten Lastbereichen fast unhörbar. Da ist der Ford - Motor, wie alle anderen Dreizylinder (besonders der von VW ist ganz übel) meilenweit entfernt. Kein Wunder, Opel hat keine Mühen gescheut und den Motor wirklich gut konstriert - Steuerkette, Ausgleichswellen, Hydrostössel. Übrigens alles Dinge, die der Ford nicht hat. Zahnriemen im Ölbad riecht nach teurem Wechsel, fehlende Ausgleichswellen gehen bei einem Dreizylinder mal gar nicht, und der Verzicht auf Hydrostössel bedeutet mehr Wartungskosten, weil der Motor irgendwann rein zu Wartungszwecken zerpflückt werden muss, um das Ventilspiel zu kontrollieren. Warum nur bekommt der Opel - Motor keine Motorenmedaille, der Ford aber regelmäßig? Ein Rätsel.
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Alt 04.07.2016, 11:45     #24
bbbbbbbbbbbb   bbbbbbbbbbbb ist offline
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Zitat von freakE46 Beitrag anzeigen
Das Getriebe im Fiesta ist durchaus passend abgestuft (alles Tachowerte): 2. Gang bis 95 km/h, 3. Gang bis knapp 140 km/h, 4. Gang bis 190 km/h und der 5. läuft bei ca. 6000 U/min/220 km/h in das Limit seiner Kräfte. Bei normalem Autobahntempo läuft er schon bei recht hoher Drehzahl, da ist der BMW 118i deutlich (!) länger abgestuft gewesen. Ein 6. Gang wäre generell von Vorteil, nicht nur auf der Autobahn. Mit dem 125 PS-Focus (6G) erreiche ich auch bessere Verbrauchswerte als mit dem 100 PS-Focus (5G).
Die Versionen mit 100 und 125 PS sind erheblich länger übersetzt. Dort reicht der 3. Gang bis fast 180 km/h () und bei 100 km/h hast Du im fünften Gang eine Drehzahl von rund 2000 U/min., wie in den 90er Jahren bei einem BMW 540i E34 mit 6 - Gang - Getriebe. Das ist schon bemerkenswert, aber auch ein relevanter Teil des Sparkonzeptes ("Downspeeding"). Hierdurch gelangt der Motor in höhere Lastbereiche, in denen der spezifische Verbrauch pro kwh geringer ist. Das funktioniert übrigens auch bei ollen Saugmotoren ganz gut, wie ich bei mir (habe im 523i das Differential vom 525tds drinnen) regelmäßig feststelle. Wenn ich will, bewege ich den im Sommer auf der Landstraße bei extrem schonender Fahrweise mit knapp über 6 Litern auf 100 km - dauerhaft und natürlich nicht als Momentan, - sondern als Durchschnittswert über mehrere Dutzend km. Finde ich außerordentlich

EDIT: Ach ja, weil´s mir grad einfällt: Beim Focus ist es anders, dort ist das 5 - Gang - Getriebe (also bei der 1.0 EB - Version mit 100 PS) ziemlich kurz übersetzt, genauso wie beim 1.6 Sauger (2700 bei 100 km/h). Für einen Turbomotor viel zu kurz. Klar, dass der auf der Autobahn mehr säuft als die 125 PS - Version, die 6 Gänge spendiert bekam.

Geändert von bbbbbbbbbbbb (04.07.2016 um 11:49 Uhr)
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Alt 04.07.2016, 13:11     #25
Thorbeno   Thorbeno ist offline
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Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, dass BMW auch Fahrzeuge anbietet, die nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Markenkern zu tun haben. Sportlichkeit, Dynamik, gute Optik, hervorragende Fahrwerke, viel Hubraum, 6-Ender, Heckantrieb...

Von daher, wenn es Leute gibt, die so einen kastenförmigen Wagen mit 3-Zylinder kaufen nur weil die BMW-Plakette dranklebt, Wayne interessiert´s?

Nur, und da fängt meine Kritik an, wäre es dann natürlich gut, wenn bei diesem 2´er eben auch alles zumindest ein wenig besser ist als bei den Konkurrenten, insbesondere der Motor.

Von daher, wenn ich das alles so lese, da gibt es wohl einige Hersteller, die bessere 3-Zylinder anbieten. Wobei ich sagen muss, nein, ich habe noch keinen BMW 3-Ender gefahren.

Neulich hatten wir aber aufgrund der Inspektion eines unserer Fuhrpark-Opelz einen neuen Astra 1.0 DI Ecotec mit 105 PS für 2 Tage. Ich kann nur sagen, der war völlig in Ordnung, sehr leiser und runder Motorlauf, die Fahrleistungen ok. Der Motor war während der Fahrt so gut wie nicht zu hören oder zu spüren. Hätte jetzt auch ein 1.6´er oder so sein können.

Wenn also schon 3-Zylinder bei BMW, dann sollte der auch der beste 3-Zylinder am Markt sein. Solche Meldungen über kapitale Motorschäden sind Gift für das gute Motorenimage von BMW im Allgemeinen, nicht nur für den BMW 3-Ender.

Aber ok, wenn es nicht besser wird könnte man alternativ dann noch den Firmennamen ändern.
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Alt 04.07.2016, 14:45     #26
tom01   tom01 ist offline
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Zitat:
Zitat von Thorbeno Beitrag anzeigen
Aber ok, wenn es nicht besser wird könnte man alternativ dann noch den Firmennamen ändern.
Das ist nicht notwendig, einfach "MINI-MAXI" drankleben und ab dafür.

Meine Frau hat einen 3Zyl. VAG TDI in ihrem Skoda. Den quäle ich auch öfters auf der BAB. Unruhig ist der nur im Leerlauf, ansonsten ist wenig zu meckern. Wäre der besser gedämmt würde der auch auf der BAB komfortabler laufen.

Bleibt zu hoffen, dass dieser hier geschilderte Motorschaden ein "Einzelfall" ^^ war. Förderlich fürs Image wäre das nicht.
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Alt 05.07.2016, 01:22     #27
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Zitat von bbbbbbbbbbbb Beitrag anzeigen
Die Versionen mit 100 und 125 PS sind erheblich länger übersetzt. Dort reicht der 3. Gang bis fast 180 km/h () und bei 100 km/h hast Du im fünften Gang eine Drehzahl von rund 2000 U/min., wie in den 90er Jahren bei einem BMW 540i E34 mit 6 - Gang - Getriebe. Das ist schon bemerkenswert, aber auch ein relevanter Teil des Sparkonzeptes ("Downspeeding"). Hierdurch gelangt der Motor in höhere Lastbereiche, in denen der spezifische Verbrauch pro kwh geringer ist.
Ich bemühte wie gesagt die 140 PS-Variante, deren Übersetzung weder zu lang noch zu kurz ist - oder man von ihr beides behaupten kann. Die Abstimmung des Focus Ecoboost (6G) hätte ich hier gern gesehen. So allerdings gibt es Defizite im Autobahn-Verbrauch und der Beschleunigung.

Es ist ja nicht so, dass ich den Opel-3 Zylinder nicht testen wöllte - ich bin nur leider bisher nie dazu gekommen. Früher oder später ist es aber sicherlich so weit. Warum aber ist es dir so wichtig, bei 1000 U/min unter Last beschleunigen zu können? Mit welchem Motor macht man so etwas? Die 3-Zylinder erleben unter 1500 U/min ihre Todeszone, da läuft auch der Ford Ecoboost mit austarierter Schwungmasse (daher kann auf Ausgleichswellen, die den Verbrauch nach oben treiben, verzichtet werden) nicht sonderlich vibrationsarm (laut Gehör) auch bei dezenter Lastanforderung. Im Leerlauf hört man aber praktisch gar nichts, schon mehrfach dachte ich da, dass der Motor aus sei, während er bei knapp 1000 U/min lief. Den leisen Lauf haben aktuell wohl alle 3-Zylinder gemeinsam, aber bei der Laufruhe gibt es noch deutliche Unterschiede.

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Das funktioniert übrigens auch bei ollen Saugmotoren ganz gut, wie ich bei mir (habe im 523i das Differential vom 525tds drinnen) regelmäßig feststelle. Wenn ich will, bewege ich den im Sommer auf der Landstraße bei extrem schonender Fahrweise mit knapp über 6 Litern auf 100 km - dauerhaft und natürlich nicht als Momentan, - sondern als Durchschnittswert über mehrere Dutzend km. Finde ich außerordentlich
Naja, die Aussage "dauerhaft" funktioniert eher weniger gut, wenn du die Bedingungen "Sommer" und "Landstraße" dazu stellst. Eine extrem schonende Fahrweise kann man dauerhaft einrichten, Vorgenanntes allerdings nicht - oder mottest du ihn in Frühling, Herbst und Winter ein und fährst wirklich nur konsequent Landstraße? Unter diesen Bedingungen war auch der 530i E39 mit normaler Achse und 5-Gang-Getriebe (Vmax am roten Bereich) durchaus genügsam zu bewegen, ein 335i mit 8-Gang-Getriebe (das Gewicht wäre vergleichbar) verlangt auch kaum mehr als 6 Liter (im Winter wohlgemerkt, im Sommer dann wohl noch weniger). Zu lang sollte die Übersetzung nie werden, da sonst die Gangsprünge zu groß werden und das sparsame Fahren zur Qual wird. So hatte ich es im Polo TDI erlebt, der mit ca. 3,5 Liter Eco-Verbrauch die Vierzylinder-TDI der größeren Kompaktklasse nur um ca. 0,3 Liter unterbieten konnte - schwache Leistung dafür, dass er leichter ist und eine geringere innere Reibung hat. In der Stadt war man nie im optimalen Gang unterwegs - entweder die Drehzahl war unnötig hoch (ich rede da von 2000 U/min bei einem Diesel) oder er quälte sich im Drehzahltal. Daher ist eine sehr lange Gesamtübersetzung kein Allheilmittel. Eher braucht es da eine passende Abstufung, wobei hier gilt: Je mehr Gänge, desto besser. Die aktuelle E-Klasse (E 200) hat mir mit der 9G-Tronic gezeigt, wie das geht - sparsamer war ich da unter den Benzinern bisher allenfalls mit dem Focus Ecoboost unterwegs, das aber auch nicht so deutlich.
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Alt 05.07.2016, 14:28     #28
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Zitat von freakE46 Beitrag anzeigen
Warum aber ist es dir so wichtig, bei 1000 U/min unter Last beschleunigen zu können? Mit welchem Motor macht man so etwas?
Das war, wie gesagt, ein Extremversuch, weil ich wissen wollte, wie so ein augenscheinlich laufruhiger Dreizylinder in einem besonders kritischen Bereich operiert. Der Ford - Motor zeigt noch bei 1500 U/min. deutliche Vibrationen, die mich bei einem Vierzylinder dazu veranlassen würden, mal nach Zündaussetzern zu suchen.
Zitat:
Zu lang sollte die Übersetzung nie werden, da sonst die Gangsprünge zu groß werden und das sparsame Fahren zur Qual wird.
Die Gangsprünge werden nicht verändert, wenn man das Hinterachsgetriebe verlängert, wie auch, das Wechselgetriebe blieb schließlich unangetastet.

Meine Erfahrungen: In der Stadt bringen lange untere Gänge nichts, sind teilweise sogar kontraproduktiv. Auf der Autobahn kann der obere Gang jedoch nicht lang genug übersetzt sein. Ich wundere mich jedes Mal, wie sparsam die Kiste selbst dann ist, wenn ich wirklich schnell unterwegs bin. Einen 155 er Schnitt (in Fahrt genullt) schaffe ich beispielsweise noch mit einstelligen Verbrauchswerten. Für mich als Autobahnfahrer würde Downsizing wirklich gar nichts bringen außer Nachteilen.
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Alt 05.07.2016, 20:29     #29
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Zitat von bbbbbbbbbbbb Beitrag anzeigen
Das war, wie gesagt, ein Extremversuch, weil ich wissen wollte, wie so ein augenscheinlich laufruhiger Dreizylinder in einem besonders kritischen Bereich operiert. Der Ford - Motor zeigt noch bei 1500 U/min. deutliche Vibrationen, die mich bei einem Vierzylinder dazu veranlassen würden, mal nach Zündaussetzern zu suchen. Die Gangsprünge werden nicht verändert, wenn man das Hinterachsgetriebe verlängert, wie auch, das Wechselgetriebe blieb schließlich unangetastet.
Diese deutlichen Vibrationen unter 1500 U/min kenne ich so auch von so manchem Vierzylinder, auch ohne Volllast. Das ist also kein 3-Zylinder-exklusives Problem. Mir fällt es bei der gewählten Gangspreizung relativ leicht, diesen unteren Drehzahlbereich zu meiden.

Eine längere Hinterachse ändert zwar nichts an den Einzelübersetzungen, ändert aber die Gesamtübersetzung jeden einzelnen Ganges, so dass die Gangspreizung stetig größer wird. Eine um den Faktor 1,5 längere Hinterachse sorgt bspw. dafür, dass der 2. Gang nun bis 90 statt nur bis 60 km/h geht. Der dritte Gang läuft nun bis 135 km/h statt nur bis 90. Die Spreizung hat sich um 50 % vergrößert, im nächst höheren Gang müssen niedrigere Drehzahlen länger durcheit werden bzw. der vorherige Gang muss länger ausgedreht werden, um im nächsten Gang auf die gleiche Drehzahl zu kommen.

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Meine Erfahrungen: In der Stadt bringen lange untere Gänge nichts, sind teilweise sogar kontraproduktiv. Auf der Autobahn kann der obere Gang jedoch nicht lang genug übersetzt sein. Ich wundere mich jedes Mal, wie sparsam die Kiste selbst dann ist, wenn ich wirklich schnell unterwegs bin. Einen 155 er Schnitt (in Fahrt genullt) schaffe ich beispielsweise noch mit einstelligen Verbrauchswerten. Für mich als Autobahnfahrer würde Downsizing wirklich gar nichts bringen außer Nachteilen.
Optimal wären theoretisch unendlich viele Gänge, da der Motor dann immer im optimalen Fenster arbeiten kann - ähnlich also einer stufenlosen Automatik. Aber da ich generell Wandlerautomaten bevorzuge, sollten es dann schon 8 oder (bei Langstreckenautos sinnvoll) 9 Stufen sein. Dann hat man für jeden Anwendungs- und Geschwindigkeitsbereich eine nahezu perfekte Getriebeübersetzung. Für die Stadt hat man recht kurze Gänge, so dass die Drehzahl immer niedrig gehalten werden kann und die Beschleunigung ebenfalls gut ausfällt, sofern das Getriebe sehr flott schaltet - und das ist ja mittlerweile durchaus der Fall. Für die Autobahn gibt es Overdrives. Im Regelfall stimmen 6 Fahrgänge (mit Vmax bei ~Nmax(6. Gang)) ja schon zufrieden bzw. sorgen für eine passende Abstufung ohne zu große Lücken und darüber lauern zwei, drei Overdrives. Unendlich lang sollte die Übersetzung nun allerdings auch nicht werden, aber so bescheuert stimmt das wirklich kein Hersteller ab. Dass ein 535i im 8. Gang z.B. trotz 306 PS bei Weitem keine 250 km/h mehr schafft, ist ja per se kein Sachmangel.
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Alt 05.07.2016, 21:39     #30
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Dafür brauchte mein 535i GT flott gefahren im Schnitt nicht mehr als 10,6l über Ca drei Jahre. Im Ausland bei 130er Begrenzungen waren 8l problemlos drin. Da ist es mir völlig egal in welchem Gang ich 250 erreiche. Hauptsache ich erreiche sie wenn ich will.
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