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Alt 22.08.2011, 08:29     #1
Outlaw5555   Outlaw5555 ist offline
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BMW F11 535D xDrive

SU-..-....
Motoröl für 116i bei Ölwechsel

Hallo,

demnächst steht der Ölwechsel für den Wagen meiner besseren Hälfte an. Momentan ist laut Anhänger im Motorraum 0W-40 Öl eingefüllt.

Meine Frage, können wir beim nächsten Ölwechsel auch 5W-40 nehmen? Dieses hätten wir nämlich noch da. Oder muss zwingend wieder das 0W-40 rein. Aus der Betriebsanleitung werden wir nicht so wirklich schlau als Laie.

Danke für Eure Hilfe!

Gruß
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Alt 22.08.2011, 17:29     #2
Locke_E46   Locke_E46 ist offline
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Aktuelles Fahrzeug:
135i Coupé

WN-**-***
Hi,

Als erstes solltet ihr beim vorhandenen Öl checken, ob das von bzw für BMW "freigegeben" ist. Da müsste dann etwas von "Freigabe nach LongLife 98" (oder eine andere Jahreszahl) draufstehen. Wenn sowas in der Art nicht draufsteht, dann ist das Öl von BMW definitiv nicht freigegeben u ich würde es nicht verwenden. Im Fall des Falles...
Steht da eine Freigabe wie zB LL04 drauf, dann kann das entsprechend den Angaben in der Betriebsanleitung (für zB ein Intervall von 30.000km) verwendet werden. Achtung: Es kann sein, dass das Weselintervall entsprechend reduziert werden muss, wenn eine andere Qualität verwendet wird.


---
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Alt 24.08.2011, 10:54     #3
Pferdle1984   Pferdle1984 ist offline
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520dA Touring F11

ES
Für den Benziner ist mindestens BMW LL01 erforderlich
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Alt 24.08.2011, 17:57     #4
Detlef59   Detlef59 ist offline
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M#-XX
Und wir nehmen daher Mobil 0W-40W für beide Fahrzeuge. Es gibt genügend günstige Angebote.
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Alt 24.08.2011, 19:12     #5
Der Jens  
Gast
 
Beiträge: n/a
Von dieser 0W- Leichtlaufplürre halte ich nichts.
Technisch gesehen ist die auch erst bei Temperaturen ab -40°C sinnvoll. Die haben wir in Deutschland nicht.
Die Gefahr bei den ultra-dünnen Ölen ist, daß die gegen Ende des Ölwechselintervalls bei hohen Temperaturen (Autobahn im Sommer) keinen ausreichenden Schmierfilm mehr aufbauen.

Alle Mehrbereichsöle sind vereinfacht so aufgebaut:
Man nehme ein dünnes Basis-Öl (das ergibt die niedrigere Zahl der Viskosität) und kippe Additive hinzu, die das dünner werden bei steigenden Temperaturen reduzieren. Die Additive bestimmen die höhere Viskositätszahl.

Dummerweise bauen die Additive während des Ölwechselintervalls ab.
Aus einem 0W30 wird so gegen Ende quasi ein 0W15.
Und aus einem 5W40 wird im Laufe der Zeit so etwas wie ein 5W25

Die 25 reichen abseits der Rennstrecke auch noch, bei den 15 wäre ich mir da nicht so sicher ...

Ich fahre ein Liqui Moly in 5W-40.

Liqui Moly ist außerdem der einzige Hersteller, der noch vollständig in Deutschland produziert und auf Deutsche Arbeitskräfte setzt.

Denn Leute, denkt dran: Geiz ist nicht geil, Geiz vernichtet Arbeitsplätze in Deutschland !
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Alt 24.08.2011, 19:17     #6
Detlef59   Detlef59 ist offline
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Beiträge: 35.573

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MB GLC 250i (EZ. 04/2016) & Audi A3 1.4 TFSI Cabrio (EZ. 11/2015)

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So hat jeder seine Vorlieben und Gründe!
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Alt 25.08.2011, 17:38     #7
basti313   basti313 ist offline
Power User
 
 
Registriert seit: 05/2001
Ort: D-86150 Augsburg
Beiträge: 14.644
Zitat:
Von dieser 0W- Leichtlaufplürre halte ich nichts.
...
Die Gefahr bei den ultra-dünnen Ölen ist, daß die gegen Ende des Ölwechselintervalls bei hohen Temperaturen (Autobahn im Sommer) keinen ausreichenden Schmierfilm mehr aufbauen.

...
Ich fahre ein Liqui Moly in 5W-40.
Da hast aber einen Denkfehler drin wenn du meinst das ein 5W40 im heißen Zustand dicker ist als ein 0W40.

Zitat:
Dummerweise bauen die Additive während des Ölwechselintervalls ab.
Aus einem 0W30 wird so gegen Ende quasi ein 0W15.
Das stimmt so nicht. Moderne synthetische Grundöle ändern die Viskosität mit der Temperatur viel weniger als zum Beispiel mineralische Öle. Deswegen benötigt man nur sehr wenig VI Verbesserer. Wäre in Bezug auf Motorensauberkeit gar nicht möglich viele davon zu verwenden.
Zudem sind moderne VI Verbesserer sehr scherstabil, ein Ausdünnen wie früher bei mineralischen oder teilsynthetischen Ölen ist also nicht mehr gegeben.

Insbesondere die BMW LL01 und LL04 Freigaben basieren darauf, dass sowas nicht passiert. Zu den gehobenen Anforderungen gegenüber ACEA A3 gehört unter anderem das die Öle beim Prüfstandslauf ihre Viskosität behalten.

Zitat:
Liqui Moly ist außerdem der einzige Hersteller, der noch vollständig in Deutschland produziert und auf Deutsche Arbeitskräfte setzt.
Liqui Moly ist kein Hersteller, das ist ein Abfüller.
Dieser Abfüller für den Aftermarketbereich brüstet sich als Gewinner der Krise (während der Erstausrüstermarkt einbrach und die Preise einbrachen gewann der Aftermarketbereich durch gestiegenen Absatz und Marge) damit die Krise ohne Kurzarbeit überstanden zu haben und greift offen andere Firmen an, die schwer unter der Krise zu leiden hatten.
Ich finde dieses Verhalten ätzend.

Zitat:
Meine Frage, können wir beim nächsten Ölwechsel auch 5W-40 nehmen? Dieses hätten wir nämlich noch da. Oder muss zwingend wieder das 0W-40 rein. Aus der Betriebsanleitung werden wir nicht so wirklich schlau als Laie.
Wichtig ist die Freigabe und nicht die Viskosität. Ob die Viskosität passt braucht dich nicht zu interessieren, das haben die Leute geprüft die die Freigabe für das Öl erteilt haben.
Für den Valvetronicmotor brauchst du ein LL01 oder LL04 Öl. Aber in dieser Viskosität gibt es IMO kein 5W40 Öl.
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Geändert von basti313 (25.08.2011 um 17:42 Uhr)
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Alt 25.08.2011, 19:19     #8
Der Jens  
Gast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von basti313 Beitrag anzeigen
Da hast aber einen Denkfehler drin wenn du meinst das ein 5W40 im heißen Zustand dicker ist als ein 0W40.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Im Neuzustand haben beide Öle die gleiche Endviskosität. Hättest Du meinen Text mit Verstand gelesen, dann wäre Dir das nicht entgangen

Zitat:
Zitat von basti313 Beitrag anzeigen
Liqui Moly ist kein Hersteller, das ist ein Abfüller.
Das ist ebenfalls nicht richtig. Motoröl herzustellen bedeutet allerdings nicht, daß man auch selber Rohöl fördert oder raffinieriert. BMW stellt ja auch nicht selber den Stahl her aus dem die Autos sind.

Zitat:
Zitat von basti313 Beitrag anzeigen
Dieser Abfüller für den Aftermarketbereich brüstet sich als Gewinner der Krise (während der Erstausrüstermarkt einbrach und die Preise einbrachen gewann der Aftermarketbereich durch gestiegenen Absatz und Marge) damit die Krise ohne Kurzarbeit überstanden zu haben und greift offen andere Firmen an, die schwer unter der Krise zu leiden hatten.
Ich finde dieses Verhalten ätzend.
Fakt ist, daß Liqui Moly von der Krise weit weniger betroffen war als andere Ölhersteller.
Das ist umso bemerkenswerter wenn man bedenkt, daß als Maßnahme zu Krisenlinderung die Abwrackprämie eingeführt wurde, die ja bewirkte, daß alte Autos, deren Ölwechsel mit AfterMarket Ölen bewerkstelligt wird, gegen Neuwagen ausgetauscht wurden, die mit Erstausrüster-Ölen bedient werden.

Zitat:
Zitat von basti313 Beitrag anzeigen
Wichtig ist die Freigabe und nicht die Viskosität. Ob die Viskosität passt braucht dich nicht zu interessieren, das haben die Leute geprüft die die Freigabe für das Öl erteilt haben.
Das ist so nicht richtig, denn die Freigabe berücksichtigt nur die grundsätzliche Eignung, nicht die Einsatzbedingungen.
Mit einem freigegebenem Öl kann man nicht völlig daneben liegen, aber da die Freigabe nicht nach Einsatzgebiet, sprich Temperaturfenster unterscheidet, bedeutet eine Freigabe nicht, daß man auch das optimale Öl hat.
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Alt 25.08.2011, 22:09     #9
basti313   basti313 ist offline
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Ort: D-86150 Augsburg
Beiträge: 14.644
Zitat:
Das habe ich auch nicht behauptet.
Im Neuzustand haben beide Öle die gleiche Endviskosität. Hättest Du meinen Text mit Verstand gelesen, dann wäre Dir das nicht entgangen
Nein, die Öle haben eben nicht die gleiche "Endviskosität". Sie haben die gleiche Viskosität bei 100°C, darunter ist das 5W40 dicker, darüber das 0W40.
Das zu den VI Verbesserern habe ich mit Verstand gelesen und kommentiert

Zitat:
Das ist ebenfalls nicht richtig. Motoröl herzustellen bedeutet allerdings nicht, daß man auch selber Rohöl fördert oder raffinieriert. BMW stellt ja auch nicht selber den Stahl her aus dem die Autos sind.
Liqui Moly kauft fertiges Öl ein und füllt es in Dosen...ich weiß nicht wie man einen Abfüller sonst definieren soll. Das sie in bestimmte Ölsorten noch irgendwelche Zusätze wie MoS2 kippen und sich dafür nichtmal um Freigaben bemühen macht sie noch lange nicht zu nem Hersteller.

Zitat:
Das ist umso bemerkenswerter wenn man bedenkt, daß als Maßnahme zu Krisenlinderung die Abwrackprämie eingeführt wurde, die ja bewirkte, daß alte Autos, deren Ölwechsel mit AfterMarket Ölen bewerkstelligt wird, gegen Neuwagen ausgetauscht wurden, die mit Erstausrüster-Ölen bedient werden.
Ich spüre es am eigenen Leib, dass die Krise dem Aftermarketbereich nur gut getan hat. Die Abwrackprämie ist ein Tropfen auf den heißen Stein und hat eher Vertragswerkstätten getroffen. Diese sind wiederum eher selten Kunden von Liqui Moly sondern sind an die Erstausrüsterverträge gebunden.

Zitat:
Das ist so nicht richtig, denn die Freigabe berücksichtigt nur die grundsätzliche Eignung, nicht die Einsatzbedingungen.
Grundlage der BMW Longlife Normen ist, dass die Öle an keine Klimabedingungen gebunden sind. Wie sollen sie das auch sein? Egal ob 0W oder 5W, bis zum Gefrierpunkt der Kühlflüssigkeit sind alle geeignet und nach oben begrenzt das Kühlvermögen der Wasserkühlung die Temperatur und nicht ob xW30 oder xW40 drin ist.
Es ist ja sogar so, dass die Kennfeldkühlung bei großer Last, z.B. einer schnellen Autobahnfahrt die Motortemperatur eher runter regelt. Davon ist dann auch die Öltemp betroffen, da die Motoren heute nen Öl/Wasser Wärmetauscher haben.
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