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Alt 17.04.2009, 11:12     #11
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von China - Freies Training


Wetter: trocken und sonnig, 16-19°C Luft, 26-34°C Asphalt



Shanghai (CN). Wie üblich nutzte das BMW Sauber F1 Team die freien Trainings am Freitag zur Rennvorbereitung. Erstmals fuhr nicht nur Nick Heidfeld, sondern auch Robert Kubica mit dem Kinetic Energy Recovery System. Beide 90-Minuten-Sitzungen verliefen ohne technische Störungen.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-05 / BMW P86/9 (KERS)
1. Training: 18., 1.38,463 min / 2. Training: 17., 1.37,491 min
„Wir haben unser typisches Freitagsprogramm abgespult, um mehr über die Streckenverhältnisse zu lernen und die Reifenmischungen zu verstehen. Die weicheren Option-Reifen sind ziemlich fragil, die härteren Prime-Reifen sind nur schwer zum Arbeiten zu bekommen. Außerdem bin ich heute zum ersten Mal an einem GP-Wochenende mit dem KERS gefahren. Daher haben wir einige Tests durchgeführt, um es abzustimmen. Jetzt müssen wir alle Daten anschauen und auswerten.”


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-04 / BMW P86/9 (KERS)
1. Training: 16., 1.38,456 min / 2. Training: 18., 1.37,544 min
„Wie immer am Freitag lag die Priorität auf der Bewertung der Reifen für das Rennen. Sie arbeiten leider nicht so, wie wir uns das wünschen. Wir werden versuchen, die Balance des Autos weiter zu verbessern.“


Willy Rampf (Head of Engineering): „Wie üblich haben wir uns auch heute wieder auf die Rennvorbereitung konzentriert. Dabei haben wir unser geplantes Programm absolviert. Mit den bisherigen Resultaten sind wir jedoch noch nicht zufrieden. Erstmals waren unsere beiden Fahrer heute mit dem KERS unterwegs. Technische Probleme gab es keine.“
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Alt 18.04.2009, 11:16     #12
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von China - Qualifikation

Wetter: trocken und sonnig, 22-25°C Luft, 33-38°C Asphalt


Shanghai (CN). Das BMW Sauber F1 Team steht vor einem schwierigen Rennen: Während Nick Heidfeld das Top-Ten-Qualifying zum Großen Preis von China lediglich um eine Hundertstelsekunde verpasste und sich als Elfter qualifizierte, schied Robert Kubica als 18. bereits im ersten Qualifying-Segment aus.

Für Kubica hatte die Datenauswertung nach den ersten beiden freien Trainings am Freitag ergeben, dass der Einsatz des KERS in seinem F1.09 auf dem Shanghai International Circuit keinen Zeitvorteil bringt, deshalb fährt der Pole ohne das System. Bei Heidfeld schlug das Pendel angesichts des strategischen Vorteils für einen weiteren Renneinsatz des KERS aus.


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-04 / BMW P86/9 (KERS)
Qualifying 11., 1.35,975 min (3. Training: 11., 1.36,702 min)
„Meine erste und schnellere Runde in Q2 war das Maximum, was ich aus dem Auto herausholen konnte. Die Runde war wirklich gut. Auf eine Verbesserung hatte ich nur gehofft, weil die Strecke ja im Laufe des Qualifyings stetig schnellere Runden zulässt. Aber mit diesem Satz Option-Reifen hatte ich einfach nicht den erwarteten Grip, wir müssen schauen, woran das lag. Ich habe das Top-Ten-Qualifying zwar nur um eine Hundertstelsekunde verpasst, aber man sieht, dass wir generell zu langsam sind. Wir hoffen, dass uns ein Aerodynamik-Update, das wir für den Großen Preis von Spanien bekommen, hilft. Jetzt müssen wir erstmal das Beste aus unserer Situation machen. Für morgen gibt es eine gewisse Regenwahrscheinlichkeit, das wäre natürlich super. Wir werden uns jetzt sorgfältig eine Rennstrategie überlegen. Weil ich nicht unter den ersten Zehn bin, kann ich jetzt meine Benzinmenge frei wählen.“


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-05 / BMW P86/9
Qualifying 18., 1.36,966 min in Q1 (3. Training: 12., 1.36,742 min)
„Die Reifen haben keinen Grip aufgebaut, und das Auto war sehr schwierig zu fahren. Ich hatte insbesondere Schwierigkeiten mit der weicheren Reifenmischung. Nach dem heutigen dritten freien Training habe ich das nicht erwartet. Der Unterschied zwischen der weicheren und der härteren Mischung war heute Morgen größer. Zusätzlich habe ich in Kurve zwölf einen Fehler beim Anbremsen gemacht, der viel Zeit gekostet hat.”


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das war für uns ein sehr enttäuschendes Qualifying. Schon im freien Training hatte sich angedeutet, dass unser Auto auf dieser Strecke nicht funktioniert. Beide Fahrer haben über mangelnden Grip geklagt. Es ist uns nicht gelungen, dieses Problem zu lösen. Unter diesen Bedingungen ist es für die Fahrer sehr schwer, eine fehlerfreie Runde hinzulegen. Auch das hat zu den Startpositionen beigetragen. Wir müssen nun versuchen, mit einer guten Rennstrategie das Beste aus der Situation zu machen.“


Willy Rampf (Head of Engineering): „Das haben wir uns ganz anders vorgestellt nach den Ergebnissen der ersten beiden Rennen. Mit diesen enttäuschenden Startpositionen sind wir natürlich nicht zufrieden. Gegenüber einigen anderen Teams haben wir an Boden verloren. Nun geht es darum, diesen Rückstand durch ein intensives Entwicklungsprogramm schnell wettzumachen, um an die Spitze heranzukommen.“
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Alt 19.04.2009, 13:29     #13
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von China - Rennen

Wetter: Regen, 19-20°C Luft, 18-19°C Asphalt


Shanghai (CN). Ein Grand Prix zum Vergessen! Das BMW Sauber F1 Team stand nach dem Regenrennen von Shanghai mit leeren Händen da. Beide Fahrer waren in einige der zahllosen durch Aquaplaning und miserable Sicht ausgelösten Zwischenfälle verwickelt. Letztlich kam Nick Heidfeld als Zwölfter ins Ziel, sein Teamkollege Robert Kubica unmittelbar hinter ihm.

Nick Heidfeld: 12.
BMW Sauber F1.09-04 / BMW P86/9 (KERS)
Schnellste Runde: 1.54,158 min in Rd. 40 (siebtschnellste insgesamt)
„Natürlich bin ich von diesem Rennergebnis enttäuscht, aber gleichzeitig muss ich froh sein, dass ich überhaupt ins Ziel gekommen bin. Die Bedingungen waren mit dem Aquaplaning und den Sichtverhältnissen katastrophal. Zu Beginn, als das Safety-Car verschwand, waren die Reifendrücke stark abgesackt, damit hatte ich zu kämpfen. Dann fuhr mir in der 13. Runde Timo Glock ins Auto, die Beschädigungen am Auto haben natürlich auch nicht geholfen. Trotzdem war ich gegen Rennende auf Kurs, um wenigstens ein oder zwei Punkte zu holen, aber dann flog von Adrian Sutils Unfall ein Haufen Kram auf der Strecke herum, darunter auch ein Rad. Ich habe versucht, ihm auszuweichen, aber das eierte da völlig unberechenbar herum und traf mich. Danach fühlte sich mein Auto ganz seltsam an, so habe ich noch vier Positionen verloren.“

Robert Kubica: 13.
BMW Sauber F1.09-05 / BMW P86/9
Schnellste Runde: 1.55,350 min in Rd. 44 (vierzehntschnellste insgesamt)
„Das Rennen heute war gefährlich. Wir hatten fast überall Aquaplaning, und die Sicht war ein Desaster. Es gab viele Situationen, in denen ich rein gar nichts sehen konnte. Das hat auch zu dem heftigen Unfall mit Jarno Trulli geführt. Als Jarno die Kurve angebremst hat, bin ich durch stehendes Wasser gefahren. Obwohl ich sehr hart gebremst habe, ist das Auto immer noch schneller geworden. Ich bin ziemlich hoch aufgestiegen, als ich seine Hinterräder traf. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Wir mussten den Frontflügel zwei Mal wechseln, weil ich Vibrationen hatte und massiv Grip verlor. Das hat mein Rennen ruiniert.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Zu diesem Grand Prix gibt es nicht viel zu sagen. Aus einer schwachen Ausgangsposition wurden unsere Fahrer in diesem Regenrennen in Kollisionen verwickelt. Das Ergebnis sind null Punkte. Dieses Rennen kann man nur schnellstmöglich abhaken und sich auf Bahrain konzentrieren.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Das war ein sehr enttäuschendes Rennen. Die einzige Chance, bei unseren Ausgangspositionen überhaupt zu punkten, war bei Regen. Trotzdem sind wir leer ausgegangen. Wir müssen uns schnellstmöglich steigern.“
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Alt 19.04.2009, 17:14     #14
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BMW Sauber F1 Team - Großer Preis von Bahrain - Vorschau

4. von 17 WM-Läufen Vorschau.



München/Hinwil, 19. April 2009. Die Karawane zieht weiter: Bereits am kommenden Wochenende steht der vierte Lauf zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft im Wüstenstaat Bahrain an. Dort hatte Robert Kubica 2008 die erste Poleposition für das BMW Sauber F1 Team geholt.

Robert Kubica:
„Ich freue mich auf Bahrain. Ich mag die Strecke, auch wenn sie nicht allzu anspruchsvoll ist. Es gibt auf dem Bahrain International Circuit einige lange Geraden und drei charakteristische langsame Kurven, die man hart anbremsen muss. Der Wind kann in Sakhir eine wichtige Rolle spielen, denn er beeinflusst die Balance der Autos. Zusätzlich bläst der Wind Sand auf Teile der Strecke, was für variierende Grip-Bedingungen sorgt. Wir haben den F1.09 im Februar in Bahrain getestet, wobei allerdings die Wetterbedingungen instabil waren. In der vergangenen Saison waren wir recht erfolgreich in Bahrain – nach meiner Poleposition im Qualifying konnte ich das Rennen mit einem Podiumsplatz beenden.“

Nick Heidfeld:
„Ich fahre gern in Bahrain. Die moderne Anlage und der Kurs gefallen mir. Der Streckenabschnitt von der fünften bis zur vorletzten Kurve ist besonders gelungen. Ich werde diesmal auch schon recht früh anreisen und dort noch Zeit für mein Fitnesstraining haben. Ich bin gespannt, wie das Wetter wird. Meistens war das Klima in Bahrain sehr angenehm, wir hatten aber auch schon irrsinnige Hitze und beim Test im Winter einen mächtigen Sandsturm. 2008 gab es nach dem Rennen ein Konzert von Akon, das ich auch noch in sehr guter Erinnerung habe.“

Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„In Bahrain wollen wir den ersten großen Überseeblock der Saison positiv abschließen. Damit endet zugleich der zweite Doppelpack binnen fünf Wochen. An den vergangenen Grand Prix in Bahrain erinnern wir uns gern zurück: Robert hat dort 2008 die erste Poleposition überhaupt mit dem BMW Sauber F1 Team und damit einen weiteren Meilenstein geschafft. Nach dem Auftritt in Shanghai reisen wir nun in eine weitere für BMW wichtige Region. Denn für uns als Hersteller im Premiumsegment ist auch der Nahe Osten hochinteressant.“

Willy Rampf, Head of Engineering:
„Bei der aerodynamischen Abstimmung für den Kurs in Bahrain muss man einen Kompromiss eingehen. Einerseits verlangen die vielen langsamen Kurven hohen Abtrieb, andererseits ermutigt die außergewöhnliche Breite der Strecke die Fahrer zum Überholen, deshalb darf man die Höchstgeschwindigkeit nicht vernachlässigen. Wegen der langsamen Kurven spielen Traktion und Bremsbalance eine große Rolle. Der Bremsverschleiß ist auf diesem Kurs besonders groß, insbesondere in der Kurve nach der Start-Ziel-Geraden und in der Kurve 4. Nachts weht der Wind regelmäßig Sand auf die Strecke. In der Regel verbessert sich die Strecke zwar im Verlauf des Tages, nichtsdestotrotz kann wegen des Sandes der Reifenverschleiß recht hoch sein. Das spielt bei der Rennstrategie eine wichtige Rolle.“


Historie und Hintergrund:

2009 tritt die Formel 1 zum sechsten Mal in Bahrain an. Der moderne Kurs liegt südlich der Hauptstadt Manama und gehört zum Stadtgebiet von Sakhir.

Das Königreich Bahrain ist ein seit 1971 vom britischen Protektorat unabhängiges Arabisches Emirat. Die gesamte Fläche des Landes (665 Quadratkilometer) verteilt sich auf 33 Inseln vor der Küste Saudi Arabiens. Die Hauptstadt Manama liegt auf der Hauptinsel (578 Quadratkilometer).

Seit 1932 wird in Bahrain Erdöl gefördert, doch die Ressourcen schwinden. Die weiterverarbeitende Industrie sowie die reichhaltigen Erdgasvorkommen und das internationale Bankwesen haben an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen.
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Alt 26.04.2009, 15:57     #15
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Großer Preis von Bahrain - Training

Wetter: trocken und sonnig, 33-38°C Luft, 44-55°C Asphalt



Sakhir (BH). Nach dem nasskalten Großen Preis von China trainierte die Formel 1 am Freitag bei trockener Wüstenhitze mit Lufttemperaturen bis zu 38 Grad auf dem Bahrain International Circuit. Weil dessen Streckenführung günstig für den Einsatz des Kinetic Energy Recovery Systems ist, sind beide BMW Sauber F1.09 damit ausgestattet. Nick Heidfeld belegte in den beiden 90-Minuten-Trainings den zweiten und den letzten Platz. Robert Kubica war vormittags Drittschnellster und am Nachmittag 17.


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-04 / BMW P86/9 (KERS)
1. Training: 2., 1.33,907 min / 2. Training: 20., 1.34,790 min
„Unsere Platzierungen vom Vormittag sahen natürlich besser aus als die im Nachmittagstraining. Der Balanceunterschied zwischen den weicheren Option-Reifen und den härteren Prime-Reifen ist sehr groß hier, und das macht es schwierig, das Auto abzustimmen. Außerdem hat noch Bremsstabilität gefehlt, und die Strecke hat noch sehr wenig Grip, aber das ist eher normal an einem Freitag in Bahrain. Jetzt werden wir uns die Daten anschauen und sehen, was wir daraus für Morgen machen.“


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-05 / BMW P86/9 (KERS)
1. Training: 3., 1.33,938 min / 2. Training: 17., 1.34,605 min
„Wir sind unser normales Freitagsprogramm gefahren. Wir haben die Reifenmischungen verglichen und an der Balance des Autos gearbeitet. Zusätzlich haben wir uns mit der Abstimmung des KERS befasst. Das ist aufgrund der hohen Temperaturen etwas knifflig. Wir analysieren jetzt die Daten und versuchen, uns für morgen zu verbessern.”


Willy Rampf (Head of Engineering):
„Wir haben unser Freitagsprogramm ohne Probleme komplett absolvieren können. Dabei haben wir uns wie üblich auf die Rennvorbereitung, den Reifenvergleich und die KERS-Adaption konzentriert. Die gesammelten Daten werden wir nun analysieren. Im Vorjahr hatte das Feld hier am Freitag noch 4,3 Sekunden auseinander gelegen, heute waren es lediglich 1,4 Sekunden. Es ist davon auszugehen, dass es morgen im Qualifying sehr eng zugeht.“
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Alt 26.04.2009, 15:58     #16
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Großer Preis von Bahrain - Qualifikation

Wetter: trocken und sonnig, 36-38°C Luft, 45-51°C Asphalt



Sakhir (BH). Keiner der beiden BMW Sauber F1 Team Fahrer war zufrieden mit dem Qualifying zum Großen Preis von Bahrain. Robert Kubica wurde 13., sein Teamkollege Nick Heidfeld belegte Platz 14. Während das Team momentan ohnehin mit der Leistungsfähigkeit des F1.09 hadert, beklagten beide Fahrer im Qualifying obendrein eine inkonstante Fahrzeugbalance.

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-05 / BMW P86/9 (KERS)
Qualifying 13., 1.33,487 min (3. Training: 10., 1.33,415 min)
„Wir wussten bereits vor dem Qualifying, dass es heute schwierig werden würde. Wir sind einfach nicht stark genug. Im zweiten Qualifying-Segment hatte ich Probleme, die frischen weicheren Reifen zum Arbeiten zu bringen. Dazu kam, dass unser Boxenfunk nicht funktionierte. Deshalb war es extrem schwierig, die Reifendrücke und weitere Punkte abzustimmen. Dann brach bei zwei Boxenstopps ein kleines Feuer beim Auftanken aus. Auch wenn das keinen Einfluss auf die Leistung hatte – geholfen hat es auch nicht. Wir müssen jetzt einfach konzentriert und ruhig weiterarbeiten.”

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-04 / BMW P86/9 (KERS)
Qualifying 14., 1.33,562 min (3. Training: 7., 1.33,195 min)
„Das war ein ziemlich schwieriges Qualifying für uns. Dass wir zu langsam sind, ist offensichtlich. Während wir auf unser Aerodynamik-Update für Barcelona warten, ist es logisch, dass wir im Vergleich zu anderen, die mittlerweile neue Komponenten haben, Rundenzeit verlieren. Das wussten wir vor dem Qualifying. Zusätzlich war die Fahrzeugbalance heute zwischen den einzelnen Runden sehr instabil. Auf meiner zweiten Runde in Q2 war ich zwar besser als auf der ersten in dieser Einheit, aber schlechter als in Q1. Ich habe wirklich gekämpft und habe dann den Scheitelpunkt in Kurve neun verpasst. Es ist eher unwahrscheinlich, morgen in die Punkte zu fahren, aber wir werden ganz bestimmt nicht aufgeben und alles versuchen, es doch zu schaffen.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das Qualifying war so schwierig, wie die engen Zeitabstände im freien Training haben vermuten lassen. Nur 1,5 Sekunden Abstand zwischen dem Ersten und dem Letzten bedeuten, dass jede Schwachstelle zum Verlust von mehreren Positionen führt. Bei uns klagten beide Fahrer im entscheidenden Durchgang in Q2 über eine stark veränderte Fahrzeugbalance und waren damit nicht in der Lage, in den Kampf um die Top 10 einzugreifen.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Mit diesen Startpositionen können wir nicht zufrieden sein. Nach dem akzeptablen Q1 ist es uns in Q2 im Gegensatz zu den meisten anderen nicht gelungen, die Zeiten aus dem ersten Durchgang zu verbessern. Und das, obwohl sich die Streckenbedingungen verbessert haben. Die Ursachen hierfür gilt es nun zu analysieren. Von diesen Positionen wird es morgen sehr schwierig, noch zu punkten.“
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Alt 26.04.2009, 16:54     #17
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Großer Preis von Bahrain - Rennen

Wetter: trocken und sonnig, 35-36°C Luft, 47-50°C Asphalt



Sakhir (BH). Der Große Preis von Bahrain lief für das BMW Sauber F1 Team noch schlechter als das Rennen in China. Nachdem die Fahrer ohnehin schon sehr bescheidene Startplätze hatten, fanden sie sich nach Kollisionen in der ersten Kurve am Ende des Feldes wieder. Robert Kubica wurde 18., Nick Heidfeld 19. Das Team erwartet nun das Update des F1.09 für den Großen Preis von Spanien.


Robert Kubica: 18.
BMW Sauber F1.09-05 / BMW P86/9 (KERS)
Schnellste Runde: 1.35,706 min in Rd. 50 (13. insgesamt)
„Mein Rennen war schon nach der ersten Kurve gelaufen. Ich war zwischen Nick und einem anderen Auto, wir haben uns berührt, und ich habe meinen Frontflügel zerstört. Danach lief die Kommunikation mit der Boxencrew nicht rund. Ich wollte direkt zum Boxenstopp, konnte aber erst eine Runde später rein fahren. Anschließend war das Rennen sehr schwierig, denn ich hatte einen langen Stint in einem schweren Auto auf den härteren Reifen. Wir waren viel zu langsam. Ich hoffe, dass wir in Barcelona einen großen Schritt machen werden.”

Nick Heidfeld: 19.
BMW Sauber F1.09-04 / BMW P86/9 (KERS)
Schnellste Runde: 1.35,924 min in Rd. 52 (16. insgesamt)
„Das Ergebnis ist eine Katastrophe, auch wenn wir nicht gerade vom Glück verfolgt waren mit der Kollision in der ersten Kurve. Erst dachte ich, die Aufhängung sei gebrochen, aber wenigstens konnte ich mit einer neuen Fahrzeugnase weiterfahren. Die erste Rennhälfte mit den härteren Reifen war schwierig, die weichere Mischung hat es ein bisschen leichter gemacht. Wie auch immer: Es ist ein weiteres Rennen zum Vergessen, und wir hoffen alle auf Verbesserungen in Barcelona.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Wir haben gewusst, dass dies erneut ein ganz schwieriges Wochenende werden würde. Klar war auch, dass die Gefahr einer Kollision umso größer wird, je weiter hinten man steht. Hier waren unsere beiden Fahrer prompt früh von Kollisionen betroffen, wodurch das Rennen praktisch gelaufen war. Wir haben beide nach den fälligen Reparaturstopps mit viel Benzin und harten Reifen auf die Strecke geschickt, weil die einzige Chance, ins Rennen zurückzukehren, bei einer Safety-Car-Phase bestanden hätte. Aber selbst in diesem Fall wären keine Platzierungen in den Punkterängen möglich gewesen. Wir konzentrieren uns nun auf das Rennen in Barcelona, wo wir ein Aero-Entwicklungspaket an den Start bringen werden.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Unsere Startpositionen waren keineswegs gut. Und dann war das Rennen auch noch unmittelbar nach dem Start für beide Fahrer praktisch gelaufen. Nach den Kollisionen und den notwendigen Reparaturen gab es für sie keine Chance mehr, wieder entscheidend ins Renngeschehen einzugreifen. Wir müssen jetzt nach vorn schauen. In Barcelona werden wir mit einem verbesserten Fahrzeug antreten.“
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Alt 30.04.2009, 19:11     #18
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Großer Preis von Spanien - Vorschau 08. – 10. Mai 2009
5. von 17 WM-Läufen



München/Hinwil, 30. April 2009. Der Blick ist nach vorn gerichtet. An den Standorten des BMW Sauber F1 Teams in Hinwil und in München wird mit Hochdruck an Verbesserungen für den F1.09 gearbeitet. Zum Europaauftakt der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2009 am 10. Mai in Barcelona tritt das Team mit einem ersten Weiterentwicklungspaket an.


Robert Kubica:
„Ich freue mich auf das Rennen in Barcelona. Es ist schön, dass die Formel 1 nach dem Block der vier Überseerennen nun nach Europa zurückkehrt. Weil alle Formel-1-Teams auf dem Circuit de Catalunya getestet haben, rechne ich damit, dass das Feld dort sogar noch enger zusammen liegt, als dies bereits bei den zurückliegenden Rennen der Fall war. Wir bringen ein neues Aerodynamik-Paket mit und hoffen, uns damit im Vergleich zu unseren jüngsten Auftritten signifikant steigern zu können. Es ist unser Ziel, der Spitze wieder näher zu rücken.

Der Kurs ist schön zu fahren und anspruchsvoll. Es gibt einige Hochgeschwindigkeitskurven, einige langsam zu durchfahrende Kurven und eine Haarnadel, die man sehr heftig anbremsen muss. Wir haben alle schon sehr viele Kilometer in Barcelona zurückgelegt, dass wir den Streckenverlauf vermutlich blind kennen.“


Nick Heidfeld:
„Wir kennen die Strecke von Barcelona in- und auswendig, weil wir da früher ständig testeten. Ich war unheimlich oft dort. Sogar im vergangenen Jahr hatten wir in Barcelona noch 16 Testtage. 2009 waren es vier Tage im März, zwei pro Fahrer, und dabei bleibt es. Barcelona ist eine schwierige Rennstrecke, weil sie eine Vielzahl von Anforderungen stellt und der Kurs stark auf Umgebungsbedingungen reagiert. Ändern sich Wind, Temperatur oder Grip-Level auch nur ein wenig, passt ruckzuck die Abstimmung nicht mehr, die eben noch gut war.

Wie alle im Team setze auch ich Hoffnungen auf unser neues Aerodynamik-Update. Das Team hat unheimlich Energie darin investiert, um aufzuholen. Ich hoffe, wir stehen in Barcelona im Verhältnis zur Konkurrenz tatsächlich etwas besser da, aber das ist schwer abzusehen, weil jedes Team mehr oder weniger große Nachrüstpakete zum Europaauftakt mitbringen wird.“


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„Mit dem Großen Preis von Spanien beginnt in Barcelona nach vier Übersee-Rennen die Europasaison. Traditionsgemäß stellt das so etwas wie einen zweiten Saisonstart dar.

Für unser BMW Sauber F1 Team trifft das in diesem Jahr ganz besonders zu, denn wir können mit den ersten vier Rennen überhaupt nicht zufrieden sein. Nach den positiven Wintertests hat sich jeder im Team den Saisonstart anders vorgestellt. Das Auto ist nicht schnell genug, und durch den zweiten Platz von Nick Heidfeld in Malaysia haben wir erst eine Podium-Platzierung auf dem Konto.

Wir gehen diese Herausforderung positiv an und arbeiten sowohl in München als auch in Hinwil intensiv daran, zur gewohnten Form zurückzufinden. In Barcelona bringen wir ein umfassendes Entwicklungspaket mit dem Schwerpunkt Aerodynamik an den Start. Für die laufende Saison sind weitere Schritte bereits in Arbeit.“


Willy Rampf, Head of Engineering:
„Obwohl die Teams die Strecke in Barcelona von den Testfahrten bestens kennen, stellt dieser Kurs immer wieder aufs Neue eine Heraus¬forderung dar. Tatsache ist, dass sich hier die Streckenverhältnisse rasch ändern können und der Wind oft einen großen Einfluss auf das Handling bei Kurvenfahrt hat.

Wir werden in Barcelona mit einem umfangreichen Entwicklungspaket am F1.09 antreten, das wir für den Europa-Auftakt gebündelt haben. Völlig neu sind die Fahrzeugnase, die stärker eingezogenen Seitenkästen und der Heckflügel. Darüber hinaus wurden der Frontflügel, die Motorabdeckung sowie der Unterboden weiterentwickelt. Von diesen Verbesserungen erwarten wir einen deutlichen Rundenzeitgewinn.

Natürlich wissen wir, dass die andern Teams in Barcelona ebenfalls Modifikationen an ihren Autos haben werden. Dennoch gehen wir davon aus, dass wir den Abstand nach vorne reduzieren können. Die Gewissheit werden wir jedoch erst am Rennwochenende erhalten, weil wir bisher nur die Resultate aus dem Windkanal und von den Simulationen kennen und wir ja nicht mehr vorab auf der Rennstrecke testen können. Für die Ingenieure wird es bestimmt eine große Herausforderung, das gesamte Potenzial des Autos an der Strecke effizient umzusetzen.“


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum: Circuit de Catalunya, Barcelona / 10. Mai 2009
Startzeit (lokal/UTC): 14:00 Uhr / 12:00 Uhr
Runde/Renndistanz: 4,655 km / 307,104 km (66 Runden)
Kurven: 9 Rechts- und 7 Linkskurven

Sieger 2008: Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1:38.19,051 Stunden
Poleposition 2008: Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.21,813 Minuten
Schnellste Runde 2008: Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.21,670 Minuten


Daten 2008:
Volllastanteil: 57 %
Topspeed: 308 km/h
Längste Volllastpassage: 16 sec / 1.140 m
Gangwechsel pro Runde: 44
Reifenverschleiß: mittel
Bremsverschleiß: gering
Abtriebslevel: hoch


Historie und Hintergrund:

Seit 1991 trägt die Formel 1 den Großen Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya außerhalb Barcelonas aus. Der erste Austragungsort war Pedralbes (1951 und 1954), später folgten Jarama (9 Grands Prix), Montjuich (4) und Jerez (5). Insgesamt wurden bisher 38 GP Spanien ausgetragen. In Barcelona wendeten die Erfolge des Spaniers Fernando Alonso eine Zuschauer-Flaute in vollbesetzte Tribünen.

Die Stadt Barcelona (rund 1,8 Millionen Einwohner) mit ihrem Mittelmeerhafen liegt im Nordosten Spaniens, rund 120 Kilometer südlich der Pyrenäen. Barcelona ist die Hauptstadt Kataloniens und die zweitgrößte Stadt Spaniens.
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BMW Sauber F1 Team - GP Spanien - Training

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Barcelona (ES). Die Arbeit mit dem neuen Aerodynamik-Paket des F1.09 stand für das BMW Sauber F1 Team am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Spanien in Barcelona im Mittelpunkt. Die F1.09 erfuhren zum Europa-Auftakt umfangreiche Veränderungen: Neu sind Fahrzeugnase, Seitenkästen und Heckflügel. Weiter entwickelt wurden der Frontflügel, die Motorabdeckung und der Diffusor. Um sich auf die Arbeit mit dem neuen Aerodynamik-Paket konzentrieren zu können, verzichtet das BMW Sauber F1 Team in Barcelona auf den KERS-Einsatz.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
1. Training: 3., 1.22,221 min / 2. Training: 16., 1.22,948 min
„Heute war kein normaler Freitag, weil wir zahlreiche neue Aerodynamik-Teile am Auto hatten. Wir haben ziemlich viel Zeit investiert, um verschiedene Fahrwerksabstimmungen zu testen. Nun geht es darum, die Daten zu analysieren und das Potenzial des Autos optimal zu nutzen. Wie immer am Freitag haben wir auch die beiden Reifenmischungen verglichen. Allerdings war es diesmal sehr schnell klar, dass die Option-Spezifikation die bessere ist.”

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
1. Training: 4., 1.22,658 min / 2. Training: 17., 1.23,173 min
„Leider haben wir heute Vormittag im ersten freien Training ziemlich viel Zeit mit einer Reihe von Problemen verloren. Ich konnte nur gegen Ende richtig am Programm arbeiten. Das war schade, denn mit einem so neuen Paket ist jeder Kilometer wichtig, außerdem fahre ich den F1.09 hier zum ersten Mal ohne das KERS. Unter diesen Umständen haben wir bis zum zweiten Training recht gute Fortschritte bei der Vorbereitung des Autos gemacht, und ich denke, wir können uns noch weiter verbessern.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Wir sind mit einem umfangreichen Paket an Aerodynamik-Veränderungen in Barcelona angerückt. Hauptaufgabe heute war es, eine ordentliche Basis-Abstimmung zu finden. Nach einer ersten Auswertung der Aero-Daten ist erkennbar, dass wir einen Schritt nach vorn gemacht haben. Wir sind gespannt auf den ersten richtigen Vergleich im Qualifying am Samstag, um zu sehen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Wegen eines Bremsproblems ist Nick am Vormittag weniger Runden gefahren als geplant. Wie üblich haben wir uns konsequent auf die Rennvorbereitung konzentriert.“
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Alt 09.05.2009, 17:35     #20
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GP Spanien - Qualifikation

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Barcelona (ES). Das neue Aerodynamik-Paket ist eine Verbesserung für den BMW Sauber F1.09, aber aus unterschiedlichen Gründen konnte keiner der beiden Fahrer im Qualifying das Beste daraus machen: Nick Heidfeld war nach einem Unfall am Vormittag nicht optimal vorbereitet. Er wurde 13. Robert Kubica schaffte es ins Top-Ten-Qualifying, konnte sich aber im letzten und entscheidenden Anlauf nicht mehr verbessern, weil dem Team ein Fehler bei der Reifenmontage unterlief. Der Pole qualifizierte sich als Zehnter für den Großen Preis von Spanien.

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.09-03 / BMW P86/9
Qualifying 10., 1.22,685 min (3. Training: 5., 1.21,239 min)
„Das Qualifying begann wirklich sehr gut für mich. Ich habe zwei gute Runden in Q1 gehabt und eine sehr gute in Q2. Die Rundenzeit war sogar so gut, dass wir uns getraut haben, in der Box zu bleiben. Es hat tatsächlich auch so gereicht, um ins Top-Ten-Qualifying zu kommen. Das zeigt ganz klar, dass wir das Auto verbessert haben. Aber dann hatte ich in Q3 gleich zu Beginn der letzten Runde unheimliches Untersteuern. Es war klar, dass etwas nicht stimmt, und ich bin zurück zur Box gefahren. Es ist enttäuschend, dass ich wegen dieses Problems unter den Möglichkeiten des Autos geblieben bin.”

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.09-06 / BMW P86/9
Qualifying 13., 1.20,676 min in Q2 (3. Training: 20., 1.23,457 min)
„Positiv ist, dass wir durch das neue Aerodynamik-Paket offensichtlich Fortschritte mit unserem Auto gemacht haben. Umso ärgerlicher ist es, dass ich nicht das Maximum herausholen konnte. Nachdem ich heute im freien Training in Kurve zwölf die Kontrolle über das Auto verloren hatte und in den Reifenstapeln gelandet war, konnte ich mich nicht mehr weiter auf das Qualifying vorbereiten. Vorhersagen für das Rennen sind schwierig, und Überholen ist nicht einfach in Barcelona, aber ich hoffe trotzdem auf Punkte."

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Die Performance des Autos hat heute den erhofften Aufwärtstrend gezeigt. Robert ist mit nur einem Versuch in Q2 unter die Top Ten gefahren. Dort allerdings ist dem Team im entscheidenden Versuch ein Fehler bei der Reifenmontage unterlaufen. Nick dagegen hat den Sprung in Q3 knapp verpasst. Dass er am Vormittag durch seinen Unfall wertvolle Zeit für die Abstimmung verloren hatte, hat mit dazu beigetragen.“

Willy Rampf (Head of Engineering):
„Das neue Aerodynamik-Paket hat uns definitiv einen Schritt nach vorn gebracht. Wie viel dies genau im Vergleich zur Konkurrenz ist, werden wir noch auswerten. Bei Robert haben wir es im zweiten Durchgang des Qualifyings riskieren können, ihn nur ein Mal auf die Strecke zu schicken, um so einen Reifensatz zu sparen. Es hat trotzdem gereicht, um in Q3 vorzudringen. Dort musste er jedoch den entscheidenden Versuch mit neuen Reifen abbrechen, weil es bei der Reifenmontage eine Verwechslung gegeben hat. Nick hat den Einzug in Q3 leider knapp verfehlt. Im Rennen sollten wir in der Lage sein, in die Punkteränge vorzudringen.“
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