BMW-Treff   der Treffpunkt fuer alle BMW-Fans- und -Fahrer
 
BMW-Treff Forum   Bei Amazon bestellen und den BMW-Treff unterstützen Alle Werbepartner anzeigen - hier klicken




Home Hilfe Features Regeln Impressum Registrieren
Zurück   BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News
Kalender Alle Foren als gelesen markieren

 
Gehe zu  

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 16.04.2008, 13:19     #1
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.984

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
BMW Sailing Cup Weltfinale 2008.

Inhaltsverzeichnis.


BMW Sailing Cup Deutschland 2008. Regattakalender.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}




Geändert von Martin (16.04.2008 um 13:58 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten

Zu viel Werbung? Registriere Dich / Melde Dich an. Kostenfrei!




Alt 16.04.2008, 13:21     #2
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.984

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Die besten Amateursegler aus neun Nationen gehen beim BMW Sailing Cup Weltfinale an den Start.

„Ritterschlag“ für das Siegerteam: Russell Coutts überreicht den Pokal.
München/Dubai. 1.800 ambitionierte Freizeitsegler haben in neun Ländern am BMW Sailing Cup teilgenommen. Die besten von ihnen – neun Fünfer-Crews – haben sich für das BMW Sailing Cup Weltfinale in Dubai (15. bis 20. April) qualifiziert und stehen nun vor einer großen Herausforderung und einem unvergesslichen Erlebnis. In Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Malta, Neuseeland, Spanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben sich in der Saison 2007/08 die nationalen Siegerteams durchgesetzt, für die nun der Höhepunkt der internationalen Amateur-Regattaserie unmittelbar bevorsteht. Gastgebende Marina ist der renommierte Dubai International Marine Club (DIMC), der wichtigste Schauplatz nationaler und internationaler Wassersportevents im Nahen Osten.

„Der BMW Sailing Cup ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Marke BMW für unsere Kunden und neue Zielgruppen emotional erlebbar zu machen“, sagt Ralf Hussmann, Leiter BMW Sportmarketing. „Es gibt weltweit keine vergleichbare Regattaserie, bei der sich ambitionierte Segelamateure in einem internationalen und professionellen Wettbewerb miteinander messen können. Beim Weltfinale treffen sowohl ambitionierte Regattasegler, als auch begeistere Freizeitsegler aufeinander, die beeindruckende seglerische Leistungen erbringen. Immerhin haben sie sich in ihrem Land in der Qualifikation gegen zahlreiche Teams durchsetzen müssen.“

Erstmals bei einem Weltfinale vertreten sein werden Frankreich, Neuseeland und das Gastgeberland Vereinigte Arabische Emirate. Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Italien, Malta und Spanien hatten bereits beim ersten Weltfinale im April 2007 in Valencia eine Crew ins Rennen geschickt. Nur einen Tag vor dem Beginn des Louis Vuitton Cups, setzte sich damals das Team Deutschland durch und ist somit Titelverteidiger.

Ehrengast des BMW Sailing Cup Weltfinales 2008 ist der dreifache America’s Cup Sieger Russell Coutts. Der Neuseeländer ist einer der erfolgreichsten Profi-Segler aller Zeiten und bereitet sich derzeit als CEO und Skipper des BMW ORACLE Racing Teams auf den 33. America’s Cup vor. Sollte Coutts erneut erfolgreich sein, wäre es das vierte Mal, dass er die begehrteste Segeltrophäe gewinnt.


Den Teilnehmern am Weltfinale bietet sich die einzigartige Gelegenheit von Trainingseinheiten und Taktikschulungen mit der Segel-Ikone, die viele Experten für den besten Matchracer der Welt halten. Von Coutts’ außergewöhnlichem Talent und Erfahrungsschatz werden die Weltfinalisten außerdem beim morgendlichen Skippers Meeting profitieren, bei dem der Neuseeländer wertvolle Tipps geben wird.

Auf einen ganz besonderen Moment darf sich das Siegerteam freuen: Am Finaltag wird diese Crew den BMW Sailing Cup Pokal aus den Händen des Jahrhundert-Seglers in Empfang nehmen – eine Ehrung, die einem „Ritterschlag“ für jeden Amateur-Segler gleichkommt.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Russell die Zeit nimmt, unserer Einladung zu folgen, obwohl er sich derzeit intensiv mit BMW ORACLE Racing auf den 33. America’s Cup vorbereitet, “ sagt Hussmann. „Sein Besuch wird dem BMW Sailing Cup Weltfinale noch mehr Glanz verleihen, die Begegnung mit ihm ist sicherlich ein Highlight für die 46 Teilnehmer.“

Nicht nur deshalb ist das Weltfinale ein einmaliges Erlebnis für die Amateursegler, die sich auf eine herausfordernde Regatta freuen dürfen. BMW bietet zudem ein vielfältiges Rahmenprogramm in exklusivem Ambiente und sorgt dafür, dass sich die Weltfinalisten in der faszinierenden Metropole Dubai wie Segelprofis bei einer Grade-One-Regatta fühlen werden.

Die Wettfahrten werden auf One-Design-Yachten vom Typ Bénéteau First Class 7.5 ausgetragen, die auch bereits beim BMW Sailing Cup 2007 in Deutschland im Einsatz waren. Über sieben Runden muss das Siegerteam Fleet- und Matchrace-Kompetenz beweisen, ehe es den begehrten Siegerpokal des Weltfinales von Coutts und Hussmann im Empfang nehmen darf. Alle Wettfahrten werden auf einem Amwind-Vorwind-Kurs (insgesamt 4 Bahnen) ausgesegelt. Wie beim 32. America’s Cup bieten sich den Teams interessante taktische Optionen, denn statt einer konventionellen Leetonne wird es ein aus zwei Wendemarken bestehendes, so genanntes „Lee-Tor“ geben.



BMW Sailing Cup International Weltfinale 2008 im Überblick:

Datum:

15. - 20. April 2008



Austragungsort:

Dubai, Vereinigte Arabische Emirate / Dubai International Marine Club



Veranstalter:

BMW



Teilnehmer:

Neun Fünfer-Crews aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Malta, Neuseeland, Spanien, Vereinigte Arabische Emirate



Regattaboot:

Bénéteau First Class 7.5


Principle Race Officer: Brian Hooper

Chief Umpire:

Phil Mostyn
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}



Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2008, 13:23     #3
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.984

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
„Unsere Kunden suchen Herausforderungen.“
Im Gespräch mit Ralf Hussmann, Leiter BMW Sportmarketing.



Herr Hussmann, im zweiten Jahr in Folge richtet BMW das BMW Sailing Cup Weltfinale aus. Die Premiere im vergangenen Jahr in Valencia war somit der Auftakt zu einem nachhaltigen Engagement?

Das erste Weltfinale im letzen Jahr, das wir vor der Kulisse des 32. America’s Cup ausgetragen haben, war in der Tat ein voller Erfolg. Das gilt aber nicht nur für das Weltfinale, sondern für den gesamten BMW Sailing Cup, der sich einer immer größeren Beliebtheit in immer mehr Ländern erfreut. Wir lagen mit der Initiierung des BMW Sailing Cups absolut richtig, unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Ein Beispiel: In Deutschland beginnt kurz nach dem Weltfinale schon die neue Saison, diesmal mit 22 Qualifikationsregatten zwischen Kiel und München und dem Deutschlandfinale in Warnemünde. Vor nur zwei Jahren haben wir mit fünf Qualifikationsregatten begonnen. Und in Dubai werden neun Nationen am Start sein. Mit Frankreich, Neuseeland und den Vereinigten Arabischen Emiraten sind gleich drei neue Länder hinzugekommen.


Warum engagiert sich BMW im Amateur-Yachtsport?

Unsere Sportmarketing-Strategie ist langfristig angelegt und deckt drei Ebenen ab: Zum einen große, internationale Sportevents wie die Golfturniere in Wentworth, Shanghai und München, dem America's Cup im Segeln und der Formel1 im Motorsport. Damit schaffen wir authentische Plattformen für die Marke im Sport. Nationale Engagements wie die Kieler Woche, verschiedenen Motorsportevents oder lokale Aktivitäten bei weiteren Profi-Veranstaltungen im Golf schaffen zusätzlich Potential für die Kundenansprache. Abgerundet wird unser Sport-Engagement durch internationale Amateursport-Serien wie z.B. dem BMW Golf Cup International und seit 2006 mit dem BMW Sailing Cup, die vor allem unseren Händlern die Möglichkeit gibt, über diese Sportarten unseren Kunden ein eindrucksvolles Markenerlebnis zu bieten. Diese Strategie verfolgen wir konsequent und richten alle weiteren Aktivitäten danach aus. Es geht uns bei allen Sportengagements auch immer darum, die Marke BMW erlebbar zu machen. Der Yachtsport gewinnt mehr und mehr an Popularität. Der BMW Sailing Cup ist also eine ausgezeichnete Möglichkeit, um unsere Zielgruppen emotional anzusprechen und aktiv zu involvieren.

Zudem sind unsere Kunden sportlich, dynamisch, technikorientiert und suchen Herausforderungen. Ich denke, dies ist auch der Grund, warum der BMW Sailing Cup so erfolgreich ist. Wir sprechen hier übrigens von Amateursport auf einem sehr hohen Niveau: Beim Weltfinale treffen Regattasegler aufeinander, die auch wenn sie keine Profis sind, beeindruckende seglerische Leistungen erbringen. Immerhin haben sie sich in ihrem Land in der Qualifikation durchsetzen müssen und messen sich nun mit den besten Crews anderer Nationen.


Der ‚ältere Bruder’ des BMW Sailing Cup, der BMW Golf Cup International, wird in diesem Jahr zum 22. Mal ausgetragen. Glauben Sie, dass der BMW Sailing Cup auch zu einer solchen Institution werden wird?

Ich kann natürlich nicht in die Zukunft blicken, aber ich persönlich würde es mir wünschen. Denn diese beide internationalen Turnierserien – der BMW Golf Cup International und der BMW Sailing Cup – genießen hohe Anerkennung und sind etwas wirklich Besonderes. Beim Weltfinale treffen sich Amateursportler aus der ganzen Welt. Man kennt sich nicht, doch der Sport und die Marke BMW verbinden. Man kann praktisch dabei zusehen, wie sich schnell eine lockere Atmosphäre einstellt. Am Ende der Regatta haben sich echte Freundschaften entwickelt. BMW ist es sehr wichtig, neben seinem Engagement im internationalen Profi-Yachtsport auch ein Amateurevent zu pflegen, das in immer mehr Ländern so viel Popularität genießt.


Das hört sich ganz so an, als würden Sie sich regelrecht auf das Weltfinale freuen…

Das stimmt. Auch wenn ich selbst kein Segler bin, bin ich doch ein Yachtsport-Fan. Und mein Beruf bringt es glücklicherweise mit sich, dass ich immer wieder Segelregatten verfolgen darf, sei es das BMW Sailing Cup Weltfinale oder im vergangenen Jahr die Wettfahrten des 32. America’s Cup mit dem BMW ORACLE Racing Team. Segeln ist eine faszinierende Sportart, die zugleich High-Tech, Teamwork und Ästhetik bzw. Dynamik miteinander vereint. Das passt nicht nur ausgezeichnet zu BMW, sondern es spricht vor allem BMW Kunden und neue Zielgruppen an.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}



Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2008, 13:26     #4
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.984

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
9 Nationen – 1 Ziel: der Sieg beim BMW Sailing Cup Weltfinale.

Die Hauptdarsteller in Dubai im Team-Portrait.


München/Dubai. Von Spanien bis Neuseeland, von Dänemark bis zu den Vereinigten Arabischen Emiraten: In neun Ländern wurde in der Saison 2007/08 ein nationaler BMW Sailing Cup ausgetragen, die siegreichen Teams stehen sich nun in Dubai gegenüber. Für viele der Amateursegler, die das Weltfinale des BMW Sailing Cup erreicht haben, markiert die Qualifikation einen Höhepunkt in ihrer Karriere - und eine Chance in einem globalen Wettbewerb zu glänzen, der äußerlich von einer Grade-One-Regatta nicht zu unterscheiden ist.


Team Dänemark.


Team Baadkommissaeren Kim Haugaard (40 Jahre) Peter Nibe Hansen (41 Jahre) Bjørn Normann (40 Jahre) Thomas Fauerby (32 Jahre) Kim Plett (32 Jahre)

Die Qualifikation:
Das Team „Baadkommissaeren” setzte sich beim „Danish National Fleetrace“, das gleichzeitig das Landesfinale des BMW Sailing Cup Dänemark war, gegen 41 weitere Teams durch.

Das sagt das Team:
„Unser Segelteam ist Teil eines Teambuilding-Projektes in unserem Unternehmen. Alle Teammitglieder gehören der Vertriebsabteilung an und haben gemeinsam einen starken Teamgeist entwickelt. Mit guter Vorbereitung und diesem Teamspirit ist es uns gelungen, uns für das Weltfinale zu qualifizieren.” (Peter Nibe Hansen, CEO Baadkommissaeren).


Team Deutschland.

Die Crew:
Steuermann: Thorsten Hülsmann (26 Jahre)
Genuatrimmer: Christian Knoll (24 Jahre)
Vorwind-Trimmer: Maximilian Jockenhövel (20 Jahre)
Vorschiff: Daniela Schulte-Bisping (25 Jahre,
die einzige Frau im Teilnehmerfeld)
Stratege/Taktiker: Dr. Ingo Ehrlicher (38 Jahre)

Die Qualifikation:
Das Team Münster gewann beim BMW Sailing Cup Deutschland zunächst eine von 15 Qualifikationsregatten. Ausgetragen wurde diese auf dem Aasee in Münster. Beim extrem spannenden Deutschlandfinale auf der Hamburger Außenalster setzte sich Team Münster punktgleich gegen die Sieger der Qualifikationsregatta in Bad Wiessee durch – dank der besseren Platzierung in der letzten Wettfahrt.

Das sagt das Team:
„Uns hatte beim Deutschlandfinale wohl niemand auf der Rechnung. Nicht einmal wir selbst haben mit dem Sieg gerechnet. Dadurch war der Druck nicht so groß. Wir haben uns von Tag zu Tag gesteigert, und sind am Finaltag richtig gut gesegelt. Jetzt werden wir auch beim Weltfinale unser Bestes geben. Wir nehmen es, wie es kommt.“ (Thorsten Hülsmann, Steuermann).

Besonderheiten auf dem Weg zum Weltfinale:
Die Geschichte des Team Münster ist ein Paradebeispiel für den Willen, Herausforderungen zu meistern, der die Teilnehmer am BMW Sailing Cup auszeichnet. Dass das Team Münster für Titelverteidiger Deutschland beim Weltfinale ins Rennen gehen kann, verdankt es nicht nur dem außergewöhnlichen Einsatz seiner Mitglieder. Schon zur Realisierung der Qualifikationsregatta, bei der sich Team Münster für das Deutschlandfinale qualifizieren konnte, scheuten die Organisatoren des BMW Vertragshändlers Autohaus Hakvoort keine Mühen. Damit die Regattaboote vom Typ Bénéteau First Class 7.5 überhaupt auf dem 40 Hektar großen Aasee im Münsteraner Stadtgebiet eingesetzt werden konnten, musste dessen Wasserspiegel um 15 Zentimeter angehoben werden.


Beim Deutschlandfinale musste das Team dann bis zur letzten Zieldurchfahrt zittern, ehe die bessere Platzierung im Vergleich zum härtesten Konkurrenten – trotz Punktgleichheit – den Sieg einbrachte. Es war eine Entscheidung von Sekunden zugunsten des Team Münster nach einer Wettfahrt, in der die Führung mehrfach wechselte.

Der Sieg beim Deutschlandfinale markierte für Daniela Schulte-Bisping den vorläufigen Höhepunkt einer steilen Regatta-Karriere. Schulte-Bisping ist erst seit Anfang des Jahres 2007 im Besitz eines Segelscheins – lediglich gut zwölf Monate später wird sie mit ihrem Team um den Titel beim Weltfinale des BMW Sailing Cup antreten.

Anstatt in Dubai eine internationale Regatta zu segeln, hätte Max Jockenhövel eigentlich seine zeitgleich stattfindenden Abiturprüfungen schreiben müssen. Damit aber der Traum von Weltfinale in Erfüllung gehen kann, verschob der 20-Jährige mit einer offiziellen Ausnahmegenehmigung seiner Schule die Prüfungstermine in die Woche nach dem Weltfinale. Passend dazu sein Lebensmotto: „Ich mach das schon.“

Auch in Sachen professioneller Vorbereitung macht dem Team Münster so schnell niemand etwas vor. Anfang April holte sich das deutsche Team auf Einladung des Autohaus Hakvoort vor Mallorca den Feinschliff für das Weltfinale. Dazu wurde eigens ein prominenter Segel-Coach engagiert: Der amtierende IMS-Weltmeister, Drachen-Europameister und Deutscher Match-Race-Meister Markus Wieser gab in einem dreitägigen, intensiven Segel-Camp sein Know-how in Sachen Taktik weiter und optimierte die Manöverabläufe an Bord.



Team Frankreich.

Die Crew:
Gaël Bigot (31 Jahre) Julien Bigot (28 Jahre) Adrien Monsempes (29 Jahre) Sylvain Chauvet (31 Jahre) David Raison (35 Jahre)

Die Qualifikation:
Die nationale Ausscheidung zum BMW Sailing Cup in Frankreich fand im Rahmen der zweitägigen „Spi Ouest France Bouygues Télécom“ statt, der wichtigsten Regattaveranstaltung des Landes. Der Gesamtsieger nach mehreren Wettfahrten qualifizierte sich für Dubai. Regatta¬Sieger wurde ein Team mit einem Profi-Skipper und -Co-Skipper, die aber außer Konkurrenz antraten. Das beste Amateur-Team kam in der Gesamtwertung auf Platz zwei und vertritt Frankreich nun beim Weltfinale.

Das sagt das Team:
„Wir empfinden es als große Ehre und gewaltige Herausforderung, auf uns unbekannten Gewässern gegen Teams aus aller Welt anzutreten, die wir nicht kennen.” (Gaël Bigot, Skipper).

Besonderheiten auf dem Weg zum Weltfinale:
Einen kritischen Moment hatte Team Frankreich im letzten Rennen des nationalen Finales zu überstehen. Es war die entscheidende Wettfahrt um den Sieg, in der das Boot fast gekentert wäre. Team Frankreich aber konnte die kritische Situation nicht nur meistern, sondern sogar genug Punkte für die Gesamtwertung sammeln, um das Ticket für Dubai zu lösen.


Team Großbritannien.

Die Crew:
Team: BMW Ocean Torbay Team
Skipper: Steve Birbeck
Vorschiff: Adrian Peach
Trimmer: Gary Phare
Taktiker: John Yandell
Trimmer: Jon Dixon
Ersatzmann: Graham DeVal

Die Qualifikation:
Das BMW Ocean Torbay Team sicherte sich die Qualifikation für das Weltfinale mit dem Sieg beim BMW Sailing Cup UK in Portsmouth. In der zweitägigen Regatta setzte sich die Crew, die noch nie zuvor in dieser Zusammensetzung gesegelt war, gegen zwölf weitere Teams durch.

Besonderheiten auf dem Weg zum Weltfinale:
Zur Crew gehört auch Graham DeVal (Ocean BMW Group Managing Director), der noch zuvor nie in seinem Leben gesegelt ist. DeVal zeigte sich sehr überrascht über den Aufwand an Bord, um eine Rennyacht erfolgreich zu segeln, wurde aber schnell vom Segelvirus infiziert. Der Rest der Crew setzte sich aus ehrgeizigen und erfahrenen Seglern zusammen, die ausnahmslos langjährige BMW Kunden sind.



Team Italien.

Die Crew:
Turbosport Imola Team Fabio Mazzoni (39 Jahre) Alessio Barbieri (26 Jahre) Andrea Ferrari (36 Jahre) Jacopo Rossi (36 Jahre) Francesco Lattuada (34 Jahre)

Die Qualifikation:
Beim BMW Sailing Cup Italien standen sich in Trapani 12 Teams aus dem ganzen Land gegenüber. Drei spannende Regattatage waren nötig, um die siegreiche Crew zu ermitteln. Am ersten Tag wurden die Teams anhand der Ergebnisse eines Fleet Race in zwei Gruppen aufgeteilt, ab der zweiten Runde wurde nur noch im Duell Boot gegen Boot (Matchracing) gesegelt. Das bei perfekten Windbedingungen (15 Knoten) ausgetragene Finale ging über die volle Distanz von drei Rennen, ehe sich Team Imola mit 2:1-Siegen durchsetzen und die Qualifikation für das Weltfinale unter Dach und Fach bringen konnte.

Das sagt das Team:
„Wir sind sehr glücklich über unseren Sieg beim BMW Sailing Cup Italien. Es war ein hartes Stück Arbeit, besonders im Finale, wo wir einen sehr starken und gut organisierten Gegner hatten: das Team Vittoria aus Pisa. Letztlich hat aber unsere Matchracing-Erfahrung den Ausschlag gegeben. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir am Weltfinale in Dubai teilnehmen dürfen und wir werden unser Bestes geben, um BMW Italien bei dieser außergewöhnlichen Regatta würdig zu vertreten. Forza Turbosport!” (Fabio Mazzoni, Steuermann).

„Unser Sieg beim BMW Sailing Cup Italien wird noch dadurch aufgewertet, dass wir es im Finale mit einem hochklassigen Gegner zu tun hatten. Dieser Sieg hat in unserem Team, das erstmals in dieser Crewzusammensetzung segelte, eine Euphorie ausgelöst. Wir können – und wollen – unseren Stolz nicht verbergen, dass wir BMW Italien beim Weltfinale repräsentieren werden. Wir gehen die Wettfahrten gegen die internationalen Teams optimistisch und mit dem absoluten Willen an, die Regatta auch zu gewinnen. Wir glauben an dieses ehrgeizige Ziel. Die Fähigkeiten unseres Steuermanns Fabio Mazzoni werden den Ausschlag geben, und er weiß, dass er sich auf seine Crew verlassen kann.” Alessio Barbieri (Pitmann und Eigentümer von BMW Turbosport, Imola).



Team Malta.

Die Crew:

Sonke Stein (38 Jahre) Alex Saint Fournier (31 Jahre) Raymond Aguis Condachi (46 Jahre) Gordon Bugeja (32 Jahre) Kurt Camilleri Burlo

Die Qualifikation:
Von allen neun am BMW Sailing Cup teilnehmenden Nationen ist die Mittelmeerinsel mit einer Gesamtbevölkerung von etwa mehr als 400.000 Einwohnern die kleinste. Vom 23. bis 25. November 2007 fand die nationale Ausscheidung statt. Das Siegerteam des BMW Sailing Cup Malta hatte besonderen Grund zur Freude, denn bei der ersten Auflage im Jahr 2006 belegte die Crew punktgleich mit den damaligen Siegern nur denkbar knapp geschlagen den zweiten Platz. Nun hat sich der Traum von der Teilnahme am Weltfinale erfüllt.

Das sagt das Team:
„Das Weltfinale ist eine wundervolle Möglichkeit, Menschen aus aller Welt zu begegnen, die unsere Leidenschaft für das Regattasegeln teilen.“ (Sonke Stein, Skipper).



Team Neuseeland.

Die Crew:
John Melville (64 Jahre) Jack Melville (39 Jahre) Alastair Gair (28 Jahre) Michael Naulls (21 Jahre) Jonathan Rankine (22 Jahre)

Die Qualifikation:
Zehn Teams nahmen im März 2008 am ersten BMW Sailing Cup in Neuseeland teil, nachdem sie sich zuvor in ihrem eigenen Boot bei der BMW Auckland Regatta in ihrer jeweiligen Klasse durchgesetzt hatten. Alle zehn Klassensieger segelten dann beim BMW Sailing Cup Landesfinale in MRX-Yachten eine Serie von elf Amwind-Vorwind-Rennen. Erst in der abschließenden Wettfahrt fiel die Entscheidung zugunsten des Teams von Skipper John Melville.

Das sagt das Team:
„Es ist uns eine große Ehre, Neuseeland zu repräsentieren. Wir wissen aber auch, dass wir an dem exzellenten Ruf gemessen werden, der neuseeländische Segler weltweit vorauseilt.“ (John Melville, Skipper).



Team Spanien.

Die Crew:
Team Valencia Javier Serrano Victor Villalba Alvaro Gonzalez Jose Luis Escudero Javier Valero

Die Qualifikation:
Alle Regatten zum BMW Sailing Cup in Spanien wurden im Fleetracing-Format ausgetragen. Das siegreiche Team setzte sich zunächst im September 2007 in der Qualifikationsregatta in Valencia durch und reiste dann als eine von zehn Crews zum nationalen Finale, das vor der Kanareninsel Lanzarote auf J/80-Yachten stattfand. Die Teams hatten mit taktisch anspruchsvollen Leichtwindbedingungen zu kämpfen, und es sollte bis zum letzten Bahnschenkel des letzten Rennens dauern, ehe der Sieg feststand.

Das sagt das Team:
„Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir beim nationalen Finale so talentierte Teams geschlagen haben. Auch wenn es uns an Erfahrung mit den J/80 Booten fehlt, haben der Leichtwind und die engen Rennen uns dabei geholfen, das Beste aus Taktik und Geschwindigkeit herauszukitzeln. Wir sind sehr stolz, Spanien beim Weltfinale zu repräsentieren und freuen uns auf die Titelkämpfe. Wir möchten uns bei BMW für die Einrichtung dieser Regattaserie bedanken, die in Spanien sehr bedeutend ist.“ (Javier Serrano, Skipper).

Besonderheiten auf dem Weg zum Weltfinale:
Die Qualifikationsregatta in Valencia hatte das Team noch auf Tom-28-Yachten für sich entschieden. Im nationalen Finale kamen dann J/80-Boote zum Einsatz, mit denen die jungen Dinghy-Segler wenig Erfahrung hatten. Die seglerische Klasse des Team Valencia zeigte sich, als sich die Crew dennoch schnell auf die J780 einstellte und mit exzellentem Trim - vor allem vor dem Wind - den Grundstein zum Sieg legte. Mit einem verpatzten Start in der abschließenden Wettfahrt schienen alle Titelträume geplatzt zu sein, doch wieder war es die überlegene Bootsgeschwindigkeit unter Gennaker, mit der sich die Crew bis auf Rang vier vorarbeitete – der zum Gewinn des BMW Sailing Cup ausreichte. Skipper Javier Serrano ist amtierender Welt- und Europameister in der Vaurien-Klasse. Es handelt sich dabei um eine in Spanien sehr populäre Dinghy-Klasse, die für junge Segler einen Zwischenschritt zu den Olympischen Bootsklassen 49er und 470 darstellt.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}




Geändert von Martin (16.04.2008 um 14:00 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2008, 13:30     #5
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.984

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
BMW Sailing Cup Weltfinale 2008: Regattamodus.

In sieben Runden muss das Siegerteam Fleet- und Matchrace-Kompetenz beweisen.


München/Dubai. Der Weg zum Sieg beim BMW Sailing Cup ist lang und voller Herausforderungen. Auch wenn die Crews, die in Dubai an den Start gehen, bereits eine hohe Hürde – den Sieg in den nationalen Vorausscheidungen – genommen haben, liegt die anspruchsvollste Regatta noch vor ihnen. In Dubai treffen die besten Segelamateure aus neun Nationen aufeinander. Die fünfköpfigen Crews müssen sich auf ihnen unbekannten Gewässern gegen die versammelte internationale Konkurrenz durchsetzen.

Die ersten fünf Runden werden im Fleetracing-Modus gesegelt, ab dem Halbfinale wird in den Match-Race-Modus gewechselt, der eine ganz andere taktische Herangehensweise erfordert. Im Duell Boot gegen Boot ermitteln die besten vier Crews die Champions des Weltfinales. Alle Wettfahrten werden auf einem Amwind-Vorwind-Kurs (insgesamt 4 Bahnen) ausgesegelt. Statt einer konventionellen Leetonne wird es – wie beim 32. America’s Cup – ein aus zwei Wendemarken bestehendes „Lee-Tor“ geben.

Runde 1: Trials.
In der ersten Runde werden die neun Teams per Los in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe (1 und 2) bestreitet ein Fleet Race. Die beiden erstplatzierten Teams dieser beiden Rennen qualifizieren sich für die Zweitrunden-Gruppe A, die anderen fünf Teams bilden die Zweitrunden-Gruppe B.

Runde 2: Qualifikation I.
In jeder der beiden Gruppen (A und B) werden drei Fleetraces ausgetragen und ein Abschlussklassement ermittelt. Die Gewinner der beiden Gruppen qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale (Runde 5). Die Gruppe-A-Teams auf den Plätzen zwei bis vier bilden in der nächsten Runde die Gruppe C, die verbliebenen Teams aus Gruppe B kommen in die Drittrunden-Gruppe D.

Runde 3: Qualifikation II.
Zweite Chance auf die direkte Qualifikation für das Viertelfinale: Erneut werden in dieser Runde in beiden Gruppen (C und D) drei Fleetraces gesegelt und jeweils ein Abschlussklassement ermittelt. Und wie schon in der Qualifikation I haben die beiden Gruppensieger den Sprung ins Viertelfinale (Runde 5) geschafft. Alle anderen Crews müssen in den Hoffnungslauf.

Runde 4: Repechage (Hoffnungslauf).
Jetzt geht es ums Ganze: Die fünf Teams, die sich bisher noch nicht für Runde 5 qualifizieren konnten, segeln nun in einem Fleetrace die restlichen beiden Viertelfinalisten aus. Die Crews auf den Plätzen drei bis fünf scheiden aus.

Runde 5: Viertelfinale.
Dies ist die letzte Runde, die per Fleetracing entschieden wird. Noch sechs Teams sind dabei: Die Sieger der Gruppen A, B, C und D sowie die beiden erstplatzierten Crews des Hoffnungslaufs. Nach drei Wettfahrten wird ein Abschlussklassement ermittelt, nur die besten vier Teams kommen eine Runde weiter.

Runde 6: Halbfinale.
Die Zeit des direkten Duells Boot gegen Boot ist gekommen. Das beste Team des Viertelfinales hat das Recht, sich seinen Gegner aus den anderen drei Halbfinalisten auszuwählen. Die zweite Halbfinalpaarung ergibt sich dann von selbst. In beiden Halbfinals setzt sich das Team durch, das zwei Match Races gewinnen kann (Best-of-three-Modus).

Runde 7: Finale.
Es kann nur einen geben, jetzt geht es um den Titel. Im direkten Duell ermitteln die beiden siegreichen Halbfinalisten das Sieger-Team des BMW Sailing Cup Weltfinales 2008. Wie schon im Halbfinale gilt der Best-of-three-Modus (zwei Siege).
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}



Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2008, 13:33     #6
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.984

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Das Regattaboot: Bénéteau First Class 7.5.


Konstrukteur Group Finot

Gewicht 1,2t

Länge über alles 7,49 m

Masthöhe über Wasserlinie 21,10 m

Gesamtlänge (mit Ruder) 7,90 m

Großsegel 21,3 qm

LWL (Wasserlinienlänge) 7,49 m

Rollgenua 15,3 qm

Rumpfbreite 2,54 m

Gennaker: 62 qm

Tiefgang 2,05 m

CE-Zulassung: Kategorie C

Rumpfgeschwindigkeit: 6,54 kn
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}



Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2008, 13:34     #7
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.984

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Russell Coutts im Portrait.

Ausnahmeskipper in der prestigereichen Historie des America’s Cup.


München/Valencia. Zahlreiche Segelexperten bezeichnen Russell Coutts als den besten Matchracer der Welt. Diesen Superlativ zu überprüfen oder gar zu belegen, ist schwierig bis unmöglich – aber auch unnötig. Denn eines ist unbestritten: Coutts ist ein extrem erfolgreicher Segler.

Die Erfolgsbilanz des Neuseeländers im America’s Cup ist beeindruckend: In allen seinen 14 Rennen als Skipper und Steuermann ist Coutts ungeschlagen geblieben und hat die begehrteste Segeltrophäe dreimal gewonnen (1995, 2000 und 2003). Beim 33. America’s Cup kann er diese Serie sogar noch ausbauen, wenn er als CEO und Skipper von BMW ORACLE Racing zum vierten Mal die mächtige “Silberkanne” in Empfang nehmen will. BMW ORACLE Racing bereitet sich derzeit in Valencia intensiv auf das Match gegen den Titelverteidiger vor, das auf Mehrrumpfbooten ausgetragen wird.

Aber nicht nur auf der viel beachteten America’s-Cup-Bühne eilt der 46-Jährige von Erfolg zu Erfolg. Er triumphiert bei der ISAF Jugendweltmeisterschaft, gewann 1984 die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen im Finn-Dinghy, ist dreifacher Matchracing-Weltmeister und siegte bei zahlreichen internationalen Matchracing-Regatten sowie etlichen IOR-, IMS - und One-Design-Weltmeisterschaften.

Gemeinsam mit Andrej Justin entwarf Coutts eine neue Botsklasse, die RC 44, und initierte die RC 44 Championship Tour. Erste Station der Tour 2008 war Dubai, der Austragungsort des diesjährigen BMW Sailing Cup Weltfinales: Im März setzten sich Armando Giulietti und Sébastien Col durch und gewannen den Dubai RC 44 Cup 2008.

In Neuseeland wurde er als "Commander of the British Empire" ausgezeichnet und erhielt den Verdienstorden "Distinguished Companion of New Zealand“. Zwei Mal wurde Coutts bereits zum "World Sailor of the Year" der International Yacht Racing Union gewählt.




Persönliches:
Name: Nationalität: Geboren: Familienstand:

Russell Coutts
Neuseeland
01. März 1962 in Wellington, Neuseeland
verheiratet mit Jenny, Vater von vier Kindern

Akademischer Grad: Bachelor of Engineering (University of Auckland)

Karriere-Höhepunkte:
2007 2006 2005 2003 2000 2000 1996 1995 1993 1993 1992 1984 1981
Sieger TP 52 Global Championship (Artemis)
Sieger Farr 40 WM
Design einer neuen Bootsklasse: RC 44
Sieger America's Cup (Team Alinghi)
Sieger Farr 40 WM
Sieger America's Cup (Team New Zealand)
Matchracing Weltmeister
Sieger America's Cup (Team New Zealand)
Sieger Admiral's Cup
Matchracing Weltmeister
Matchracing Weltmeister
Goldmedaille Olympische Spiele, Los Angeles, Finn
ISAF Juniorenweltmeister
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}



Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2008, 13:35     #8
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.984

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Dubai – faszinierende Metropole und traumhaftes Segelrevier.

Der Austragungsort des BMW Sailing Cup Weltfinales bietet ideale Yachtsport-Bedingungen.


München/Dubai. Nachdem im vergangenen Jahr Valencia, die spanische Gastgeberstadt des 32. America’s Cup, der Schauplatz für das BMW Sailing Cup Weltfinale war, wird der Höhepunkt der Saison 2007/08 in Dubai ausgetragen. Die Regatten werden vor der beeindruckenden Kulisse der Skyline von Dubai stattfinden, Zentrum an Land ist der renommierte Dubai International Marine Club.

Das Emirat Dubai liegt auf der arabischen Halbinsel am Persischen Golf und ist das zweitgrößte der Vereinigten Arabischen Emirate nach Abu Dhabi. Zwar besteht der größte Teil des Emirats aus Wüste, doch mit dem Namen Dubai assoziiert man viel eher spektakuläre Bauten. Diese prägen die Stadt Dubai, welche die eindrucksvolle Kulisse für zahlreiche internationale Sport¬Highlights und auch der Schauplatz des BMW Sailing Cup Weltfinales ist. Dubai ist eine der dynamischsten und innovativsten Metropolen der Erde, die zahlreiche ehrgeizige Bauprojekte realisiert und sich als Hightech-Standort etabliert hat. Ein Umfeld, das ideal zur Marke BMW passt.

Dubai verfügt über ein exzellentes und windsicheres Segelrevier, im April beträgt die durchschnittliche Windstärke 10 Knoten, mit Spitzenwerten von 13 bis 15 Knoten am frühen Nachmittag. Professionelle Segelteams wissen diese Vorzüge zu schätzen. So haben im vergangenen Jahr in Dubai gleich zwei America’s-Cup-Teams ihr Wintertrainingslager aufgeschlagen, um sich optimal auf den prestigeträchtigsten Wettbewerb des Yachtsports vorzubereiten. Auch die von Russell Coutts, Ehrengast des Weltfinales sowie Skipper und CEO des BMW ORACLE Racing Teams, initiierte RC 44 Championship Tour machte in Dubai Station. Vom 3. bis zum 7. März startete die Saison 2008 mit dem Dubai RC 44 Cup.


Gastgebender Club des BMW Sailing Cup Weltfinale 2008 ist der Dubai International Marina Club (DIMC), der 1988 mit dem Ziel gegründet wurde, das Wassersportzentrum der Vereinigten Arabischen Emirate zu werden. Dieses Ziel wurde längst erreicht, mittlerweile ist der DIMC der wichtigste Schauplatz von nationalen und internationalen Wassersportevents im gesamten Nahen Osten.

Sid Bensalah, 1971 in Algerien geboren, ist General Manager des DIMC. Er war selbst lange Jahre aktiver Regattasegler und im Kader der französischen Seglervereinigung und soll nun im Auftrag der Regierung des Emirats den Segelsport im Land fördern. Sid Bensalah baut das neue RC 44 Team Dubai auf und hat den deutschen Segel-Profi Markus Wieser als Teamchef verpflichtet.

Zu einem BMW Event gehört ein exklusives Ambiente. Die Teilnehmer am BMW Sailing Cup Weltfinale logieren im One & Only Royal Mirage Hotel, einer der besten Adressen in Dubai. Zur Anlage gehören ein 1.000 Meter langer Privatstrand an der Palm Island Bay sowie 2,5 Hektar angelegte Gärten. Vom Ressort aus können Gäste den spektakulären Ausblick auf die „Palm Island Jumeirah“, eine von drei künstlichen Inseln vor Dubai, genießen. Es handelt sich bei den „Palm Islands“ um die größten von Menschenhand geschaffenen Inseln der Welt. Das One & Only Royal Mirage liegt in Laufweite des DIMC und ist etwa 20 Minuten vom Dubai International Airport entfernt.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}




Geändert von Martin (16.04.2008 um 13:55 Uhr)
Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2008, 13:36     #9
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.984

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
BMW Sailing Cup Weltfinale: Team Deutschland will Titel verteidigen.

Weltmeister Markus Wieser trainiert die deutsche Crew vor der Küste Mallorcas.
München/Palma de Mallorca. Wenn in der kommenden Woche das Weltfinale des BMW Sailing Cup beginnt, dann ist ein Team besonders gut gerüstet: Die Crew von Titelverteidiger Deutschland. Den Feinschliff für den Höhepunkt der internationalen Regattaserie für Segel¬Amateure (15. bis 20. April in Dubai) holte sich das deutsche Team am vergangenen Wochenende vor Mallorca. Dazu wurde eigens ein prominenter Segel-Coach engagiert: Der amtierende IMS-Weltmeister, Drachen-Europameister und Deutscher Match-Race-Meister Markus Wieser trainierte mit der jungen Crew in einem dreitägigen, intensiven Segel-Camp, gab sein Know-how in Sachen Taktik weiter und optimierte die Manöverabläufe an Bord.

„Wir haben uns alle Bereiche vorgenommen, auf die es beim Match- bzw. Fleetracing ankommt“, sagt Wieser. „Schwerpunkte dabei waren: Taktik, Startsituationen, Kommunikation an Bord sowie die effiziente und effektive Rollenaufteilung entsprechend der individuellen seglerischen Stärken und Erfahrung. Das Team hat hart gearbeitet und schnell dazugelernt. Es freut mich zu sehen, dass sich die gesamten Abläufe und Timings deutlich verbessert haben.“

Entstanden ist die Idee zum Intensiv-Trainingslager beim BMW Sailing Cup Deutschlandfinale im Oktober 2007. Wieser, einer der erfolgreichsten Segelprofis Deutschlands, war in Hamburg zu Gast und stand den Aktiven mit hilfreichen Tipps zur Seite. Damals hatte sich das Team aus Münster (Thorsten Hülsmann, Daniela Schulte-Bisping, Christian Knoll, Maximilian Jockenhövel) in einer spannenden Finalserie gegen 14 starke Teams durchgesetzt und für das Weltfinale in Dubai qualifiziert. Dr. Ingo Ehrlicher, Skipper der zweitplatzierten Crew aus Bad Wiessee, komplettiert beim Weltfinale das Team Münster – in Dubai ist eine Mannschaftsgröße von fünf Seglern erforderlich.

Wiesers Coachings und die seglerischen Leistungen beim Deutschlandfinale haben auch Georg Hakvoort überzeugt. Hakvoort ist Geschäftsführer des BMW Partners Autohaus Hakvoort GmbH und Veranstalter der Regatta am Aasee, bei der sich das Münsteraner Team für das Deutschlandfinale qualifiziert hatte. Hakvoort kontaktierte Wieser, initiierte kurzerhand ein Segeltrainingslager in Porto Portals und lud das Team Münster sowie Dr. Ingo Ehrlicher in das Segelcamp mit Wieser nach Mallorca ein.


Das Team war begeistert von der professionellen Vorbereitung. „Die Trainingseinheiten vor der Küste Mallorcas’ waren extrem wertvoll, haben uns sehr viel gebracht und zudem viel Spaß gemacht“, sagte Skipper Thorsten Hülsmann. „Nach sechs Monaten Winterpause war es wichtig, wieder als Team in die Saison zu starten. Dies auch noch unter so fachkundiger Anleitung zu tun, war natürlich optimal. Wir fahren hoch motiviert und selbstbewusst nach Dubai.“

Gegen Teams aus acht weiteren Nationen (Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Malta, Neuseeland, Spanien und die Vereinigten Arabischen Emirate) muss sich die Crew in Dubai beim BMW Sailing Cup Weltfinale behaupten. Ob Wiesers Erfahrungsschatz in Sachen Match-und Fleetrace-Taktik bei dieser Aufgabe vielleicht den entscheidenden Ausschlag gibt, muss das Team jetzt beweisen. Vorwind-Trimmer Maximilian Jockenhövel wollte diese Frage nicht konkret beantworten. „Er hat uns viele wertvolle Manövertricks gezeigt, wie wir die Gegner ‚abstellen’ können“, sagte der 18-Jährige, der wegen des Weltfinales sogar Abiturprüfungen mit offizieller Ausnahmegenehmigung nachschreiben darf. „Aber mehr werde ich nicht verraten, sonst nehmen wir uns ja diesen Vorteil. Es war eine einmalige Chance von einem international erfolgreichen Profi wie Markus lernen zu können.“

Die deutsche Crew wird bestens gerüstet nach Dubai fliegen, wo sie schon beim BMW Sailing Cup 2007 in Deutschland Erfahrung auf der „Bénéteau First Class 7.5“ gesammelt hat. Das Ziel ist klar definiert: „Wir wollen gewinnen“, sagte Genua-Trimmer Christian Knoll. „Schließlich ist Deutschland Titelverteidiger, da wollen wir nicht diejenigen sein, die den Pokal verlieren.“ Den Grundstein dazu haben sie in Mallorca jedenfalls schon Mal gelegt.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}



Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2008, 13:37     #10
Martin   Martin ist offline
BMW-Treff Team
 

Threadersteller
 
Registriert seit: 11/2002
Ort: 72336-Balingen
Beiträge: 19.984

Aktuelles Fahrzeug:
E89

BL-
Herzschlagfinale beim BMW Sailing Cup Deutschland.

Nach 17 Wettfahrten stehen die besten Segelamateure aus deutschlandweit 900 Teilnehmern fest.



Hamburg. Die westfälische Stadt Münster war bislang vor allem als Fahrradstadt bekannt. Am heutigen Sonntag machte sie unerwartet auch als Segelstadt auf sich aufmerksam. Die Münsteraner Thorsten Hülsmann (32), Daniela Schulte-Bisping (24), Christian Knoll (24) und Max Jockenhövel (19) gewannen ein spannendes und hochklassiges Deutschland-Finale des BMW Sailing Cup 2007. Auf der Hamburger Außenalster setzte sich Team Münster punktgleich gegen die Sieger der Qualifikationsregatta in Bad Wiessee durch. Die Bayern-Crew hatte den ersten von zwei Finalläufen vor Steuermann Hülsmann und seiner vierköpfigen Mannschaft gewonnen.

Doch die Münsteraner drehten in der 17. und finalen Wettfahrt den Spieß um, nachdem sie eine beherzte Attacke der Bad Wiesseer auf der letzten Bahn abgewehrt hatten. „Uns hatten wohl wenige Sailing Cup Deutschland-Finalisten auf der Rechnung", sagte Hülsmann, dessen Team trotz Punktgleichheit mit Team Bad Wiessee wegen der besseren Platzierung in der letzten Wettfahrt den Titel gewann. „Nicht einmal wir selbst haben mit dem Sieg gerechnet. Dadurch war der Druck nicht so groß. Wir haben uns von Tag zu Tag gesteigert, und heute waren wir richtig gut. Es hat sehr viel Spaß gemacht."

Dass das Team Münster überhaupt am Deutschland-Finale teilnehmen durfte, verdankt es nicht nur seinem Sieg bei der Qualifikations-Regatta auf dem Aasee, sondern dem außergewöhnlichen Einsatz der Organisatoren des BMW Vertragshändlers Autohaus Hakvoort. Damit die Qualifikations-Regatta auf den BMW Sailing Cup Sportbooten vom Typ Bénéteau First Class 7.5 ausgetragen werden konnte, wurde der Wasserspiegel des 40 Hektar großen Aasees im Münsteraner Stadtgebiet eigens um 15 Zentimeter angehoben.

Es hatte daher fast prophetische Züge, dass Manfred Bräunl, Leiter Marketing BMW Deutschland, am Samstag in seiner Rede beim Galadinner in der Historischen Speicherstadt die Leistung der Organisatoren hervorgehoben hatte: „Ich möchte besonders unseren BMW Partnern der Handelsorganisation danken, die den BMW Sailing Cup 2007 ausgetragen haben. Es gehört viel Mut und eine Portion Pioniergeist dazu, einen neuen Sportwettbewerb – neben dem bereits seit 20 Jahren etablierten BMW Golf Cup International – auszutragen und sich sozusagen 'auf unbekannte Gewässer' zu begeben.“


Ehe für die siegreiche Crew aber die nächste Regatta Saison beginnt, erwartet sie noch ein sportliches Highlight. Skipper Hülsmann und seine Crew werden Titelverteidiger Deutschland im April 2008 beim Weltfinale des BMW Sailing Cup vertreten. Für Daniela Schulte-Bisping ist dies der vorläufige Höhepunkt einer steilen Segel-Karriere. Die 24-Jährige war eine von nur drei Frauen im Wettbewerb, ist erst seit Anfang des Jahres im Besitz eines Segelscheins - und wird nun gut zwölf Monate später mit ihrem Team gegen die Finalisten der weiteren Länderfinals des BMW Sailing Cups antreten.

Manfred Bräunl konnte am Sonntag bei der Siegerehrung im Clubhaus des Ruderclubs Allemannias bilanzieren: „Wir haben mit dem BMW Sailing Cup sowohl für unsere Kunden, als auch für den Amateur-Yachtsport eine attraktive Herausforderung geschaffen, die perfekt zur Marke BMW passt. Dafür spricht das hohe seglerische Niveau des Deutschland-Finales ebenso, wie das sicherlich exklusive Wochenende, das die Teilnehmer hier an Hamburgs Außenalster erlebt haben."

Sowohl der Präsident des Deutschen Segler-Verbandes, als auch Angelika Volquartz, Oberbürgermeisterin von Kiel, und Segel-Profi Markus Wieser zählten zu den Ehrengästen der Veranstaltung.

Wieser, einer der erfolgreichsten Segelprofis Deutschlands, hatte beim Skippers-Briefing am Sonntagmorgen, praktische und taktische Tipps für die Segelamateure mit auf den Weg gegeben und die Teams auch auf dem Wasser gecoacht. Ob die Sieger-Crew dem mehrfachen Welt- und Europameister nun besonders aufmerksam zugehört hat oder nicht - sicher ist nur, dass Hülsmann, Schulte-Bisping, Knoll und Jockenhövel eindrucksvoll bewiesen haben, dass man in Münster nicht nur mit dem Fahrrad schnell vorankommt.
__________________
There are three types of people in this world: those who make things happen, those who watch things happen and those who wonder what happened.

while (look($girl) < "hot"){beer.next();}



Userpage von Martin
Mit Zitat antworten
Antwort Zurück BMW-Treff Forum > Rund um BMW und den BMW-Treff > BMW - Das Unternehmen > BMW-News

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist an.

Gehe zu








Alle Partner anzeigen - hier klicken

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 08:07 Uhr.