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Alt 22.06.2008, 09:10     #31
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Großer Preis von Frankreich – Qualifikation, Samstag – 21.06.08

Wetter: trocken und sonnig, 23-27°C Luft, 33-45°C Asphalt



Magny-Cours (FR). Das BMW Sauber F1 Team musste sich in Magny-Cours mit einem bescheidenen Qualifying-Ergebnis begnügen: Nick Heidfeld wurde Zwölfter, sein Teamkollege Robert Kubica schaffte gerade so eben den Sprung ins Top-Ten-Qualifying und wurde letztlich Siebter.


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 7., 1.17,037 min (3. Training: 14., 1.16,617 min)
„Es sieht so aus, als hätten wir hier ein schwieriges Wochenende. Schon nach dem gestrigen freien Training habe ich damit gerechnet, dass wir hier zu kämpfen haben. Die Balance des Autos ist nicht so wie ich sie haben will, und ich habe insgesamt zu wenig Grip. Unser Rückstand zu den Spitzenteams scheint gleich geblieben zu sein, aber zwischenzeitlich haben andere Teams anscheinend einen großen Schritt nach vorn gemacht. Mein Ziel ist es jetzt, morgen so viele Punkte wie irgend möglich zu holen, es wird sicher kein leichtes Rennen.”


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Qualifying 12., 1.15,786 min (3. Training: 18., 1.16,687 min)
„Die Rennstrecke hier in Magny-Cours hat einen völlig anderen Charakter als die in Montréal, und wir waren hier von Anfang an nicht so gut unterwegs. Trotzdem haben wir uns vom Qualifying natürlich mehr erhofft. Ich als Zwölfter, und Robert gerade so reingerutscht ins Top-Ten-Qualifying, das ist natürlich nicht das, was wir als BMW Sauber F1 Team von uns erwarten. Wenn ich jetzt mal nur auf mich selbst schaue, dann kann ich einen deutlichen Fortschritt feststellen. Ich war hier im Qualifying deutlich näher dran, das Maximale aus dem Auto herauszuholen. Es lagen nur ein paar Hundertstelsekunden zwischen Roberts und meiner Rundenzeit. Ich werde als Elfter starten, weil Lewis Hamilton zurückversetzt wird und kann meine Sprit-Strategie frei wählen. Zwar macht einen auch die beste Strategie nicht schneller, aber wir wollen ein gutes Rennen abliefern.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Mit dem Resultat des Qualifyings sind wir natürlich nicht zufrieden. Wir haben allerdings schon gestern und heute Morgen gesehen, dass unser Auto hier nicht so stark ist wie sonst. Nick hatte heute Pech. Obwohl er nur sechs Hundertstel langsamer war als Robert, verpasste er den Einzug ins Top-Ten- Qualifying. Auch bei Robert lief es alles andere als perfekt. Wir haben bei ihm von harten auf weiche und dann wieder auf harte Reifen gewechselt und letztlich die zweite Startreihe um einen Wimpernschlag verpasst. Wir gehen von den Positionen sechs und elf ins Rennen. Was diese wert sind, werden wir erst nach den ersten Boxenstopps sehen.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das war ein sehr schwieriges Qualifying, das sich zu einem Reifenpoker entwickelte. Wir wechselten hin und her zwischen der weicheren und der härteren Mischung, aber so richtig gut hat keine funktioniert. Die weicheren Reifen hatten mehr Haftung, dafür jedoch weniger Stabilität und umgekehrt. Natürlich hatten wir uns ein besseres Resultat ausgerechnet. Nick lag nur knapp hinter Robert, hatte aber das Pech, dass er den Sprung ins Q3 dennoch nicht schaffte.“
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Alt 22.06.2008, 17:23     #32
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Großer Preis von Frankreich – Rennen, Sonntag – 22.06.08

Wetter: trockene Strecke, dicke Wolken, wenige Regentropfen, 23-25°C Luft, 24-29°C Asphalt


Magny-Cours (FR). BMW Sauber F1 Team Fahrer Robert Kubica holte beim Großen Preis von Frankreich als Fünfter vier weitere WM-Punkte, musste die Führung in der Fahrer-WM aber an Rennsieger Felipe Massa (Ferrari) abgeben. Nick Heidfeld konnte sich in Magny-Cours nicht bis in die Punkteränge vorkämpfen, er wurde 13. In der Weltmeisterschaft der Konstrukteure liegt das BMW Sauber F1 Team unverändert an zweiter Stelle.


Robert Kubica: 5. BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.17,172 min in Rd. 16 (viertschnellste insgesamt)
„Wir haben hier in Magny-Cours weniger Punkte geholt als wir uns erhofft hatten. Am gesamten Wochenende haben wir versucht, die Probleme in den Griff zu bekommen, die hier aufgetreten sind. Wir wussten, dass die erste Runde rennentscheidend werden würde. Es ist mir nicht gelungen, Jarno Trulli beim Start zu überholen. Ich habe es in Kurve fünf noch einmal außen versucht, aber das hat auch nicht funktioniert. Letztlich muss ich sagen, dass ich froh bin, Fünfter geworden zu sein, nur zwei Sekunden entfernt von einem Podestplatz. Wir müssen jetzt analysieren, was hier passiert ist und sehen, wie wir uns für das nächste Rennen verbessern können.“


Nick Heidfeld: 13. BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.17,716 min in Rd. 46 (neuntschnellste insgesamt)
„Platz 13 ist natürlich ein enttäuschendes Ergebnis. Ich habe beim Start zwei Positionen verloren, und die konnte ich nicht mehr zurückholen. Jetzt konzentrieren wir uns auf den Test in Silverstone in der kommenden Woche und das nächste Rennen dort.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Das Rennen war ein Spiegelbild des gestrigen Qualifyings. Unser Paket hat hier am gesamten Wochenende nie perfekt gepasst. Robert hing im zweiten Stint im Verkehr fest, dadurch hat er die Chance auf einen Podiumsplatz verloren. Nick büßte zwei Plätze beim Start ein. Beide Piloten waren nie in der Lage, ihre Vorderleute ernsthaft anzugreifen. Technisch gab es keine Probleme. Das Ergebnis sind vier Punkte, die wir mitnehmen. Ansonsten beginnt ab sofort die Vorbereitung für das nächste Rennen in Silverstone.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir haben uns bei der Festlegung der Rennstrategie auf Jarno Trulli und Fernando Alonso konzentriert. Unser Ziel war es, Robert einen Podestplatz zu ermöglichen. Aber bereits im zweiten Stint zeichnete es sich ab, dass dies nicht funktionieren würde. Robert hing hinter Trulli fest, der mit mehr Benzin an Bord unterwegs war und deshalb länger draußen bleiben konnte. Gleichzeitig holte Heikki Kovalainen in dieser Phase auf und konnte Robert bei seinem zweiten Boxenstopp überholen. Unsere Pace war an diesem Wochenende ganz einfach nicht gut genug. Trotzdem haben wir die zweite Position in der Konstrukteurswertung verteidigt.“ Test in Silverstone: 24. und 25. Juli Kubica, 26. Juli Heidfeld
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Alt 27.06.2008, 16:17     #33
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Großer Preis von Großbritannien. 4. – 6. Juli 2008 9. von 18 WM-Läufen Vorschau.


München/Hinwil, 27. Juni 2008. Die erste Halbzeit der Formel-1-Saison 2008 geht mit einem Traditionsrennen zu Ende: Am 6. Juli steht der Große Preis von Großbritannien in Silverstone auf dem Programm. Das BMW Sauber F1 Team hat drei Tage auf dem anspruchsvollen Parcours in Northamptonshire getestet und will in England wieder besser abschneiden als zuletzt beim Großen Preis von Frankreich. In Silverstone ist vor allem eine gute aerodynamische Balance für die vielen mittelschnellen und schnellen Kurven gefordert. Das BMW Sauber F1 Team kommt als WM-Zweiter der Konstrukteure nach England, Robert Kubica ist Zweiter im Fahrerklassement, Nick Heidfeld Fünfter.

Während Kubica und Heidfeld in Silverstone um WM-Punkte kämpfen, bietet der BMW Sauber F1 Team Pit Lane Park am selben Wochenende in Manchester Formel 1 zum Anfassen. Der High-Tech-Themenpark ist von Freitag bis Sonntag jeweils bis 22 Uhr geöffnet. Der Zutritt ist kostenlos. Allein bei seinen verschiedenen Einsätzen 2007 kamen über 300 000 Besucher in den Park.


Nick Heidfeld: „Über dem Haupteingang in Silverstone steht ‚Home of British Motor Racing’, und so fühlt es sich auch an. Der Traditionskurs hat sich seine Ursprünglichkeit bewahrt, er hat wirklich Charakter, und das gefällt mir. Die Strecke hat sehr viele und sehr schöne Highspeed- Passagen – Stowe, Copse und Beckets sind besondere Kurven und Kombinationen. Außerdem sorgen die Zuschauer in England immer für eine spezielle Atmosphäre. Die britischen Fans sind richtige Racer, sehr fachkundig und enthusiastisch. Ich hoffe, wir können ihnen eine gute Vorstellung bieten.“


Robert Kubica: „Die Rennstrecke von Silverstone ist sehr schön und hat eine großartige Geschichte. Speziell im ersten Streckenabschnitt, der ein Hochgeschwindigkeits-Sektor ist, ist hoher Abtrieb von großer Wichtigkeit. Später in der Runde hat der Kurs einige langsame Kurven. Aus Fahrersicht ist die Strecke ein guter Mix aus verschiedenen Anforderungen. Der Wind spielt in Silverstone eine ziemlich große Rolle, vor allem im ersten Sektor hat er großen Einfluss auf das Auto. Das Wetter in England ist immer schwer vorhersehbar, aber ich war jetzt schon ein paar Mal zum Rennen in Silverstone, und es hat niemals geregnet. Wir werden sehen, wie es 2008 wird.“


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „Silverstone ist ein echter Klassiker im Rennkalender. Die Fans dort sind aus einem speziellen Holz geschnitzt. Es gibt viele Rennsport-Enthusiasten, die weniger auf Stars und Show fixiert sind, sondern sich für den puren Sport begeistern. Das Team hat in dieser Woche bereits in Silverstone getestet. Sowohl Robert als auch Nick haben am Set-up für den Großen Preis von Großbritannien gearbeitet. Nach dem schwierigen Wochenende von Magny-Cours gehen wir davon aus, in Silverstone wieder auf Spur zu sein.

England ist der einzige Markt für die BMW Group mit Produktionsstätten für alle drei Konzernmarken: In Oxford wird der MINI produziert, in Goodwood der Rolls-Royce, in Hams Hall entstehen Motoren für BMW Automobile, und das Werk in Swindon ist Hauptlieferant von MINI Pressteilen und Karosseriebauteilen. Großbritannien ist nach den USA und Deutschland der drittgrößte Markt für die BMW Group.“


Willy Rampf, Technischer Direktor: „Natürlich wollen wir in England beweisen, dass wir in Magny-Cours unter Wert geschlagen wurden. Wir haben beim Test in Silverstone einige interessante Erkenntnisse gewonnen, und ich bin zuversichtlich, dass wir zu unserer alten Stärke zurückfinden. Wer in Silverstone eine schnelle Runde fahren will, braucht ein Auto mit sehr guter aerodynamischer Balance. Die Strecke wird durch die vielen mittelschnellen und schnellen Kurven geprägt, aus denen die Piloten möglichst viel Tempo mitnehmen müssen. Maggots-Becketts-Chapel ist eine der schönsten Kombinationen, die es im gesamten Kalender gibt. Der Streckenbelag ist recht rau, was die Reifen entsprechend hoch beansprucht. Deshalb kommen hier die härtesten Mischungen zum Einsatz.“


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum Silverstone/6. Juli 2008

Startzeit (lokal/UTC) 13:00 Uhr/12:00 Uhr (14:00 Uhr in Zentraleuropa)

Runde/Renndistanz 5,141 km/308,355 km (60 Runden)

Kurven 10 Rechts- und 7 Linkskurven

Sieger 2007 Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1:21.43,074 Stunden

Poleposition 2007 Lewis Hamilton, Vodafone McLaren Mercedes, 1.19,997 Minuten

Schnellste Runde 2007 Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.20,638 Minuten


Daten 2007 (Rennen):

Volllastanteil: 64 %
Topspeed: 294 km/h
Längste Volllastpassage: 12 sec / 890 m
Gangwechsel pro Runde: 40
Reifenverschleiß: mittel bis hoch
Bremsverschleiß: gering
Abtriebslevel: hoch


Historie und Hintergrund: 2008 wird der Große Preis von Großbritannien zum 42. Mal in Silverstone ausgetragen. Der Kurs in Northamptonshire liegt etwa auf halbem Weg zwischen Birmingham im Norden und Oxford im Süden. Ursprünglich ein Militär-Flugplatz im zweiten Weltkrieg, fand auf dem Gelände am 2. Oktober 1948 das erste Rennen statt. Seit der offiziellen Zeitrechnung der Formel 1 (ab 1950) fanden weitere britische GP in Aintree (fünf) und Brands Hatch (zwölf) statt. Außerdem wurden in England drei Grands Prix von Europa ausgetragen, 1983 und 1985 in Brands Hatch sowie 1993 in Donington Park.
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Alt 04.07.2008, 21:16     #34
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Großer Preis von Großbritannien – Training, Freitag – 04.07.08

Wetter: trocken, sonnig und windig, 17-20°C Luft, 19-34°C Asphalt



Silverstone (GB). Verhaltener Auftakt ins Wochenende für das BMW Sauber F1 Team. Beide Fahrer waren mit der Fahrzeugbalance ihrer F1.08 noch nicht zufrieden, konnten aber das gewohnte Freitagsprogramm erledigen.


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
1. Training: 5., 1.20,367 min / 2. Training: 11., 1.21,023 min
„Es gibt nicht viel zu erzählen, es war das normale Freitagsprogramm, wir haben fast alles ausprobiert, was wir uns vorgenommen hatten. Jetzt werden wir uns mit der Wettervorhersage und mit Verbesserungen am Auto befassen. Wie immer in Silverstone ändert sich die Fahrzeugbalance mit dem Wind. Ich bin hier noch nie im Regen gefahren, aber für mich spielt es eigentlich keine Rolle, ob es nass oder trocken sein wird.“


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
1. Training: 13, 1.21,107 min / 2. Training: 13., 1.21,453 min
„Ich bin noch nicht zufrieden. In der vergangenen Woche beim Test war die Balance besser. Ich vermute, dass das mit dem stärkeren Wind zusammenhängt, dadurch verändert sich die Balance praktisch von Runde zu Runde. Mit den weicheren Reifen hatte ich Schwierigkeiten, sie haben bei mir noch nicht einmal eine Runde gut durchgehalten.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Robert hatte im ersten Run des zweiten Trainings ein mechanisches Problem an der hinteren Radaufhängung. Das hat uns etwas Zeit für die Abstimmung gekostet. Dennoch haben wir letztlich mit beiden Autos das geplante Programm größtenteils absolvieren und die Longruns für die Rennvorbereitung durchführen können. Jetzt werden wir die Daten analysieren, um zu sehen, in welchen Bereichen wir uns für morgen noch verbessern können.“
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Alt 05.07.2008, 22:38     #35
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GP Großbritannien – Qualifikation, Samstag – 05.07.08

Wetter: feucht im Training, überwiegend trocken im Qualifying, 18-20°C Luft, 16-32°C Asphalt


Silverstone (GB). Das BMW Sauber F1 Team erlebte das Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien in Silverstone mit gemischten Gefühlen. Für Nick Heidfeld war es erfreulich, weil er als Fünftschnellster sein bisher bestes Saisonresultat im Qualifying (Platz fünf in Melbourne) wiederholen konnte. Robert Kubica dagegen musste sich als Zehnter mit seinem schlechtesten Resultat der Saison abfinden, nachdem er wegen eines technischen Problems im Top-Ten-Qualifying keine schnelle Runde mehr fahren konnte.


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Qualifying 5., 1.21,873 min (3. Training: 15., 1.22,916 min)
„Ich bin recht zufrieden mit meinem fünften Platz, weil sich hier der Aufwärtstrend, der sich in Magny- Cours im Qualifying abgezeichnet hat, bestätigt. Unsere Arbeit hat sich gelohnt, es ist mir wieder besser gelungen, die Reifen auf Temperatur und zum Arbeiten zu bringen, und wir werden da noch weiter dran arbeiten. Im Q2 waren Robert und ich nur zwei Hundertstelsekunden auseinander. Mein Auto lag heute grundsätzlich viel besser als am Freitag, aber auf meiner letzten Runde im Q3 hat es sich etwas seltsam angefühlt, wir müssen schauen, was das war. Ich bin gespannt auf das Rennen morgen, die Regenwahrscheinlichkeit ist hoch.“


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 10., 1.19,788 min in Q2 (3. Training: 19., 1.23,282 min)
„Am Ende des Qualifyings hatte ich Schwierigkeiten, dabei waren wir jetzt endlich schnell genug hier. Q1 war gut, und Q2 war sogar noch besser, als wir erstmals die weicheren Option-Reifen benutzt haben. Ich habe mich im letzten Sektor etwas zurückgenommen, um kein Risiko einzugehen, und das war immer noch schnell genug, um bis auf zwei oder drei Zehntelsekunden an die schnellste McLaren- Zeit heranzukommen. In Q3 bin ich ohne Schwierigkeiten durch den ersten Streckenabschnitt gekommen, aber dann konnte ich dasselbe Problem im Heck des Autos spüren, das ich schon am Freitag hatte. Jetzt müssen wir alles analysieren und herausfinden, was da vor sich geht.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Bis zum Top-Ten-Qualifying lief bei uns alles nach Plan. Robert hat dann aber seine erste schnelle Runde im dritten Durchgang des Qualifyings abgebrochen, weil er ein technisches Problem am Auto festgestellt hatte. Die Zeit war leider zu kurz, um das Problem noch während des Qualifyings zu analysieren und Robert wieder auf die Strecke zu schicken. Das ist sehr schade, denn beide Fahrer waren heute gut unterwegs, wie der fünfte Platz von Nick dokumentiert. Das war heute eine starke Vorstellung von ihm.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Unsere beiden Fahrer waren in den zwei ersten Qualifying-Sitzungen gut unterwegs. Beide haben nur je eine schnelle Runde benötigt, um problemlos in den dritten und letzten Durchgang einzuziehen. In Q3 musste Robert dann leider seine schnelle Runde abbrechen. Über Funk hat er uns über ein technisches Problem am Auto informiert. Nick hat eine eindrucksvolle Leistung gezeigt und Startplatz fünf gesichert. Das freut uns alle sehr. Die Wettervorhersage für das Rennen ist gemischt. Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet und freuen uns auf das Rennen.“
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Alt 06.07.2008, 19:10     #36
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GP Großbritannien – Rennen, Sonntag – 06.07.08

Wetter: konstant nasse Strecke, zeitweise starker Regen, 16-18°C Luft, 17-21°C Asphalt



Silverstone (GB). Mit einer fehlerfreien Fahrt und starken Überholmanövern erkämpfte Nick Heidfeld in einem zeitweise chaotischen Regenrennen beim Großen Preis von Großbritannien einen zweiten Platz für das BMW Sauber F1 Team. Es ist sein dritter zweiter Platz in dieser Saison, für das Team ist es der siebte Podestplatz der Saison. Während für Heidfeld alles passte und sich auch die Reifenwahl bei den Stopps auszahlte, rutschte sein Teamkollege Robert Kubica nach seinem zweiten Boxenstopp von der nassen Strecke.


Nick Heidfeld: 2. BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.32,719 min in Rd. 21 (zweitschnellste insgesamt)
„Es war ein gutes Rennen, ich bin zufrieden mit dem zweiten Platz, weil er heute das maximal Erreichbare für mich war. Im Qualifying lief es schon recht gut, und im Rennen haben wir dann alles richtig gemacht. Entscheidend war heute, die richtige Reifenwahl zu treffen. Wir hatten beim ersten Stopp überlegt, den gebrauchten Satz Intermediates draufzulassen, uns dann aber zum Glück doch für neue Reifen entschieden. Wir hatten einen kleinen Schauer erwartet. Als ich die Hangar-Straight entlang fuhr und diese schwarze Wand sah, dachte ich mir aber auch, dass da mehr kommt. Die schwierigsten Momente waren die, als mich Überrundete überholten, die gerade mit Reifen unterwegs waren, die in diesem Moment besser passten. Es waren überall so große Pfützen, und man hatte keine Chance, sie zu sehen. Ein Mal hätte ich mich vor Abbey fast rausgedreht, aber letztlich habe ich das Auto auf der Strecke gehalten.“


Robert Kubica: Ausfall BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.33,539 min in Rd. 22 (zwölftschnellste insgesamt)
„Ich hatte schon einige Runden mit Aquaplaning gekämpft, und dann habe ich das Auto leider beim Geradeausfahren komplett verloren. Wir hatten hier heute in Silverstone ein verrücktes Rennen unter schwierigen Bedingungen. Bei mir lief zunächst alles prima, ich fuhr ein gutes Rennen und habe Plätze gutgemacht. Aber als dann der Regen kam und das viele Wasser auf der Strecke stand, kam ich richtig ins Straucheln. Ich konnte das Auto geradeaus nicht auf der Straße halten, die Hinterräder haben nur noch durchgedreht, und das war es dann.”



Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Das war ein sehr spannender Rennverlauf, der in jeder Phase durch das Wetter bestimmt wurde. Man hat zeitweise Unterschiede in den Rundenzeiten von bis zu zehn Sekunden zwischen den Fahrern gesehen – je nach Reifentyp. Bei Nick ging unsere Strategie auf. Er war sehr stark unterwegs und hat erneut spektakuläre Überholmanöver gezeigt. Nachdem es für ihn zuletzt nicht wie gewünscht gelaufen ist, freue ich mich ganz besonders für ihn, dass er von Startplatz fünf mit der nötigen Mischung aus Souveränität und Kampfeslust auf den zweiten Rang vorgefahren ist. Für ihn ist es bereits der dritte zweite Platz in diesem Jahr, für unser Team der insgesamt siebte Podestplatz. Robert war ebenfalls stark unterwegs und sogar zwischenzeitlich bis auf Platz drei vorgedrungen. Dann jedoch rutschte er während des letzten Regengusses von der Strecke. Kompliment aber auch an ihn. Das war unter diesen schwierigen Bedingungen heute insgesamt eine starke Leistung unseres Teams.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das war ein echter Reifenpoker. Die Frage war permanent: Welche Reifen sollen wann benutzt werden? Kritisch war die Phase, in der die Fahrer nach dem starken Regenguss das Auto nur mit Mühe auf der Strecke halten konnten. Nick ist dies sehr gut gelungen, Robert ist leider aufgrund von Aquaplaning ins Aus gerutscht. Nick hat sich sein Rennen sehr clever eingeteilt und den Podestplatz redlich verdient. Gratulation zu einer ausgezeichneten Vorstellung. Ein großes Kompliment aber auch an die Boxenmannschaft, denn bei den Reifenwechseln wurde sehr kurzfristig entschieden.“ Test in Hockenheim: 8. und 9. Juli Nick Heidfeld, 10. Juli Robert Kubica
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Alt 11.07.2008, 18:09     #37
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Großer Preis von Deutschland. 18. – 20. Juli 2008 10. von 18 WM-Läufen Vorschau.

München/Hinwil, 11. Juli 2008. Das BMW Sauber F1 Team fiebert seinem Heimrennen am 20. Juli in Hockenheim entgegen. Die Mannschaft hat sich mit drei Testtagen auf dem badischen Motodrom vorbereitet.

Nach zwei Jahren gibt es in der Formel 1 erstmals wieder einen Großen Preis von Deutschland. Der Lauf auf dem Nürburgring 2007 hatte den Namen nicht tragen dürfen, 2008 ist Hockenheim zurück im Kalender. Fünf der 20 Formel-1-Piloten haben einen deutschen Pass. Der mit Abstand erfolgreichste von ihnen ist Nick Heidfeld. Als WM-Fünfter hat Heidfeld, der beim zurückliegenden Rennen in Silverstone zum dritten Mal in dieser Saison als Zweiter ins Ziel kam, 36 Punkte. Sein Teamkollege Robert Kubica hat zehn WM-Zähler mehr. Mit 46 Punkten liegt er nur zwei Punkte hinter den Spitzenreitern. Vor dem zehnten von 18 GP der Saison 2008 teilen sich Lewis Hamilton (McLaren Mercedes) und die beiden Ferrari-Piloten Felipe Massa und Kimi Räikkönen mit je 48 Zählern die Führung. Im Klassement der Teams liegt das BMW Sauber F1 Team zur Saisonmitte weiterhin an zweiter Stelle.

Im Rahmen des GP Deutschland kommt es auch zum Revival des spektakulärsten Markenpokals der Rennhistorie: Die BMW M1 Procar-Serie tritt noch einmal an. Am Samstag und Sonntag starten je zehn Fahrzeuge in Hockenheim.


Nick Heidfeld: „Ich freue mich sehr auf mein Heimrennen. Der Große Preis von Deutschland in Hockenheim ist für unser ganzes Team etwas Besonderes. Dorthin kamen auch schon immer sehr viele Schweizer angereist. Persönlich habe ich eine Menge guter Erinnerungen an den Hockenheimring, insbesondere an die alte Strecke mit den langen Waldgeraden. Das waren unverwechselbare Passagen, aber die neue Strecke ist natürlich erheblich sicherer und besser für die Zuschauer, von daher begrüße ich den Kurs. In der Parabolika wurde zudem eine gute Überholmöglichkeit geschaffen. Ich bin in Hockenheim schon Formel Ford, Formel 3, Formel 3000 und Formel 1 gefahren, ich freue mich sehr auf diesen Grand Prix. “


Robert Kubica: „Es wird mein erster Grand Prix in Hockenheim, bisher bin ich dort 2006 am Freitag im freien Training der Formel 1 gefahren und davor mit der Formel 3, im vergangenen Jahr waren wir nicht dort. Ich bin sicher, es wird ein sehr besonderes Wochenende für unser Team, insbesondere für BMW und die BMW Fans. Wir werden unser Bestes geben. Hockenheim hat viele unterschiedliche Kurven, obwohl keine extremen Hochgeschwindigkeitskurven dabei sind. Die einzig recht schnelle Kurve ist die am Eingang des Motodroms, wo einen immer eine tolle Atmosphäre empfängt. Auch Kurve eins ist ziemlich schnell, aber eben nicht besonders lang. Einige Kurven sind recht eng und erlauben nur eine einzige Linie.“


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „Dem einzigen 2008 in unserer Heimat ausgetragenen Formel-1-Rennen fiebern wir natürlich entgegen. Dabei darf man sich jedoch nicht aus der Konzentration bringen lassen. Denn bei Heimrennen gibt es auch nicht mehr Punkte als anderswo. Der Hockenheimring hat nach dem Wegfall der Waldgeraden zwar etwas von seiner Faszination eingebüßt, aber die Stimmung dürfte nach einem Jahr ohne Formel 1 hervorragend sein. Für Hochspannung ist gesorgt.

In der Fahrerwertung liegen gleich drei Piloten punktgleich in Führung. Dahinter lauert mit nur zwei Zählern Rückstand bereits Robert, gefolgt von Nick, der durch seine starke Vorstellung in Silverstone wieder Kraft getankt hat. Besser hätte man das Drehbuch für den Heim-GP nicht schreiben können. In Hockenheim beginnt die zweite Saisonhälfte. In der ersten haben wir in 9 Rennen 82 Punkte und 7 Podestplätze geholt und in jedem Rennen gepunktet. Wir liegen auf Rang 2 der Konstrukteurs-Wertung, 14 Zähler hinter Ferrari und 10 vor McLaren-Mercedes. Bisheriger Höhepunkt war natürlich der Doppelsieg in Montréal. Schnellste Rennrunde, Pole Position, Sieg – überall dort, wo in unserer Team-Statistik noch vor kurzem eine Null stand, ist jetzt eine 1. Das alles hat den Teammitgliedern in München und Hinwil natürlich noch mehr Selbstvertrauen gegeben. Alle sehen, dass der eingeschlagene Weg stimmt.

Wir wollten aus dem Zweikampf an der Spitze einen Dreikampf machen und unser erstes Rennen gewinnen. Das ist uns gelungen. Von der Rundenzeit her sind zwei Teams immer noch ein wenig schneller als wir. Aber was die Zuverlässigkeit unserer Autos, die Arbeit der Boxenmannschaft und der Rennstrategen betrifft, sind wir bereits ein Top-Team. Wir werden jetzt alles daran setzen, unsere Chancen für dieses Jahr zu wahren und dennoch die Entwicklung des F1.09 nicht zu vernachlässigen. Das ist eine große Herausforderung, vor allem vor dem Hintergrund der radikalen Reglementänderung.“


Willy Rampf, Technischer Direktor: „Natürlich ist für uns Hockenheim ein ganz spezielles Rennen, auf das wir uns alle besonders freuen. Die Strecke wird geprägt von langsamen und mittelschnellen Kurven, in denen man viel Abtrieb benötigt. Vor allem der Abschnitt im Motodrom ist für die Rundenzeit entscheidend. Dennoch darf man die Höchstgeschwindigkeit nicht ganz vernachlässigen, denn die beste Überholmöglichkeit bietet sich vor der Haarnadelkurve nach dem langen Parabolika-Vollgas-Abschnitt. Dort brauchen die Piloten neben viel Top-Speed vor allem hohe Bremsstabilität und optimale Traktion am Kurvenausgang.“


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum Hockenheim/20. Juli 2008 Startzeit (lokal/UTC) 14:00 Uhr/12:00 Uhr

Runde/Renndistanz 4,574 km/308,863 km (67 Runden)

Kurven 10 Rechts- und 7 Linkskurven

Sieger 2006 Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro, 1:27.51,693 Stunden

Poleposition 2006 Kimi Räikkönen, Team McLaren Mercedes, 1.14,070 Minuten

Schnellste Runde 2006 Michael Schumacher, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.16,357 Minuten


Daten 2006 (Rennen):

Volllastanteil: 64 %
Topspeed: 310 km/h
Längste Volllastpassage: 14 sec / 1030 m
Gangwechsel pro Runde: 46
Reifenverschleiß: mittel
Bremsverschleiß: mittel bis hoch
Abtriebslevel: mittel bis hoch


Historie und Hintergrund: Hockenheim zählt gut 20.000 Einwohner und liegt im Bundesland Baden-Württemberg. Am 29. Mai 1932 wurde als Eröffnungsveranstaltung auf einem nicht asphaltierten Dreieckskurs das erste Motorradrennen in Hockenheim gestartet. 1938 wurde die Strecke zum ovalförmigen „Kurpfalzring“ umgebaut. 1957 wurde erneut modernisiert und das Motodrom gebaut. Am 2. August 1970 fand der erste F1-GP statt. 1977 wurde der GP Deutschland ins Badische verlegt, lediglich 1985 kehrte er noch einmal auf den Nürburgring zurück. Zu ihrem 70-jährigen Jubiläum präsentierte sich die Strecke 2002 in neuer Form und mit neuem Namen: Der „Hockenheimring Baden Württemberg“ kommt seither ohne die berühmten langen Waldgeraden aus, die keinen Platz für Zuschauer boten. Wo es früher in den Wald ging, biegt das Feld nun rechts ab in den Vollgasabschnitt Parabolika. Er mündet in eine Spitzkehre, die mit extremem Lenkradeinschlag im ersten Gang durchfahren wird. Eine großzügige, asphaltierte Auslaufzone ermuntert zu Überholversuchen. Nach der Haarnadel führt eine Rechts-Links-Rechts-Kombination zurück in das stadionartige Motodrom. Zeitplan für die Gruppeninterviews am Wochenende:
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Großer Preis von Deutschland – Training, Freitag – 18.07.08

Wetter: morgens leichter Regen und nasse Strecke, mittags trocken, 16-23°C Luft, 16-34°C Asphalt



Hockenheim (DE). Bei durchwachsenen Wetterbedingungen belegten die BMW Sauber F1 Team Fahrer Robert Kubica und Nick Heidfeld im zweiten freien Training zum Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring die Plätze acht und neun. Für Heidfeld, der wie in jedem Jahr zum deutschen GP mit einem speziellen Helmdesign antritt, war auch das erste Training am Vormittag problemlos verlaufen (Platz acht). Kubica war morgens nach acht Runden auf der teilweise nassen Fahrbahn ausgerutscht und in Reifenstapel geprallt. Zum zweiten Training hatte das Team die linke Seite seines BMW Sauber F1.08 wieder hergestellt.


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
1. Training: 19., 1.18,779 min / 2. Training: 8., 1.16,363 min
„Wir haben die Reifenmischungen getestet und an der Abstimmung gearbeitet. Leider bin ich heute Morgen mit Trockenreifen auf eine weiße Linie gekommen, auf der Wasser stand. Ich habe die Kontrolle über das Auto verloren und bin in Reifenstapel eingeschlagen. Glücklicherweise haben wir nicht viel Zeit im Trockenen verloren. Heute Nachmittag waren wir mehr oder weniger in der Lage, das Training wie geplant zu beenden. Wir müssen nun die Daten analysieren und die Balance des Autos optimieren.“


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
1. Training: 8, 1.16,719 min / 2. Training: 9., 1.16,377 min
„Die Balance meines Autos war besser als vergangene Woche beim Test. Wir haben während der beiden Trainings einige Veränderungen vorgenommen und auch beide Reifentypen ausprobiert. Nachdem es heute früh geregnet hatte und auch für das Ende des zweiten Trainings noch ein Schauer drohte, haben wir die weichen Reifen früher eingesetzt als üblich. Insgesamt liefen beide Trainings recht gut.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Nachdem die Bedingungen im ersten freien Training sehr schlecht waren, konzentrierten wir uns am Nachmittag vor allem auf den Reifenvergleich. Zudem haben wir auch an der Abstimmung gearbeitet, allerdings waren die Verhältnisse auch am Nachmittag nicht konstant. Dennoch sind wir mit unserer Pace zufrieden. Morgen könnte es gemäß der Wettervorhersage wieder feucht sein, doch am Sonntag erwarten wir trockene Bedingungen. Deshalb war es wichtig, dass wir heute Nachmittag viele Daten sammeln konnten.“

Geändert von Martin (20.07.2008 um 12:36 Uhr)
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Alt 20.07.2008, 12:35     #39
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Großer Preis von Deutschland – Qualifikation, Samstag – 19.07.08

Wetter: trocken, Sonne und Wolken, 22-24°C Luft, 28-33°C Asphalt


Hockenheim (DE). Das BMW Sauber F1 Team muss sich beim Großen Preis von Deutschland mit bescheidenen Ausgangspositionen zufrieden geben. Robert Kubica belegte im Qualifying Rang sieben, Nick Heidfeld verpasste die Top Ten nach einem Verbremser und wurde Zwölfter in Hockenheim. Während für Heidfeld bis zum zweiten Qualifyingabschnitt alles nach Plan lief, konnte sich Kubica nicht optimal auf díe Qualifikation vorbereiten. Der Pole hatte im dritten freien Training wegen eines Antriebswellenproblems die Box ansteuern müssen. Bis zum Qualifying war der Schaden behoben.


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
Qualifying 7., 1.16,521 min (3. Training: 20., 1.17,469 min) „Das Qualifying hatte seine Höhen und Tiefen. In Q1 wurde ich von einem Force India auf meiner schnellen Runde aufgehalten. Ich landete auf Position 14 und schaffte es gerade noch so in Q2. Ich war sehr zufrieden mit Q2, aber in Q3 hatte ich mit dem zusätzlichen Sprit und dem höheren Gewicht Probleme mit der Balance des Autos. Ich hoffe, dass wir morgen im Rennen wieder mehr Glück haben.“


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8 Qualifying 12., 1.15,581 min in Q2 (3. Training: 16., 1.16,906 min) „Ich bin natürlich enttäuscht über Platz zwölf, vor allem, weil es bis zum zweiten Qualifyingabschnitt hier so gut lief. Bei meinem ersten Run in Q2 hatte ich Schwierigkeiten im letzten Sektor, die Reifen haben gekörnt, und dadurch hat das Auto untersteuert. Im zweiten Anlauf habe ich es dann vermasselt. Ich habe vor der Haarnadel nach der Parabolika einen Hauch später gebremst, die Hinterräder haben blockiert, und das war es dann. Jetzt will ich im Rennen um Punkte kämpfen, das ist das Minimalziel. Außerhalb der Top Ten können wir die Spritmenge für den Start frei wählen und werden uns eine gute Strategie überlegen. Überholen ist hier in Hockenheim auch nicht unmöglich.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Wir haben uns vom Qualifying natürlich mehr versprochen. Beide Fahrer waren schon im freien Training mit dem Auto nicht zufrieden. Hinzu kamen einige Zwischenfälle: Robert ist im ersten Durchgang des Qualifyings in seiner schnellen Runde aufgelaufen, Nick hatte im zweiten Durchgang einen Ausrutscher, der ihn wohl das Vorrücken in Q3 gekostet hat. Von diesen Startpositionen wird das Rennen für uns nicht einfach. Die Wetterprognosen sind nach wie vor unsicher. In unserer Situation würde uns ein Regenrennen helfen.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Natürlich haben wir von diesem Qualifying mehr erwartet. Nick machte auf seiner zweiten schnellen Runde in Q2 einen Fehler und schaffte deshalb den Sprung ins Top-Ten- Qualifying nicht. Wir wussten, dass die Spitze für uns heute außer Reichweite war und dass es in Q3 für Robert eng werden könnte, Fernando Alonso zu schlagen. Aber Jarno Trulli war für uns eine echte Überraschung. Mit den Startpositionen sieben und zwölf wird das sicher kein einfaches Rennen.“
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Alt 20.07.2008, 20:07     #40
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Großer Preis von Deutschland – Rennen, Sonntag – 20.07.08

Wetter: trocken, Sonne und Wolken, 22-23°C Luft, 33-34°C Asphalt



Hockenheim (DE). Nick Heidfeld schrammte im spannenden Großen Preis von Deutschland knapp an einem Podestplatz vorbei. Der deutsche BMW Sauber F1 Team Fahrer war in Hockenheim von Platz zwölf gestartet, fuhr die schnellste Rennrunde und kam als Vierter ins Ziel. Robert Kubica hingegen konnte keinen strategischen Vorteil aus einer Safety-Car-Phase zur Rennmitte ziehen. Der Pole kam als Siebter ins Ziel, von derselben Position war er auch gestartet.


Nick Heidfeld: 4. BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.15,987 min in Rd. 52 (schnellste insgesamt)
„Von Startplatz zwölf aus ist Platz vier natürlich ein klasse Ergebnis. Dadurch, dass ich außerhalb der ersten Zehn losgefahren bin, konnten wir ja die Spritmenge frei wählen und haben uns für einen relativ langen ersten Stint entschieden. So konnte ich während der Safety-Car-Phase draußenbleiben. Dabei war natürlich entscheidend, dass ich dann auch richtig Tempo machen konnte und einen entsprechenden Abstand rausgefahren habe. Das Auto war gut, aber bis zu diesem Moment konnte ich meinen Speed nicht zeigen, weil ich ständig im Verkehr feststeckte. Dass ich die schnellste Rennrunde gefahren bin, zeigt, was drin war. Zum Schluss war ich ganz dicht hinter Felipe Massa, aber ich konnte ihn einfach nicht überholen. Es war ein gutes Heimrennen für mich, und ich bin froh, dass ich den Fans etwas bieten konnte, die ich vielleicht gestern im Qualifying enttäuscht habe.“



Robert Kubica: 7. BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.16,610 min in Rd. 17 (sechstschnellste insgesamt)
„Es fällt mir schwer, nach einem solchen Rennen glücklich zu sein. Während der ersten Hälfte des Rennens konnte ich ähnliche Rundenzeiten wie die McLaren-Mercedes und Ferrari fahren. Aber plötzlich war mein Auto viel zu langsam. Meine Reifen konnten nicht mehr den nötigen Grip aufbauen, vielleicht weil sie nicht mehr auf Temperatur kamen. Wir müssen jetzt die Daten analysieren.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Wenn man von den Positionen sieben und zwölf startet und sieben Punkte holt, kann man sehr zufrieden sein. Natürlich hat die Safety-Car-Phase den Rennverlauf maßgeblich beeinflusst. Robert hat dadurch seinen starken vierten Platz verloren, während Nick davon profitierte. Beide Fahrer waren fehlerfrei unterwegs. Dass Nick zudem die schnellste Rennrunde gedreht hat, freut mich für ihn sehr. Trotzdem gibt es für uns einige Arbeit, damit wir auch am Start wieder auf den vorderen Plätzen stehen.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das war ein aufregendes und spannendes Rennen für uns! Robert legte einen guten Start hin und kam in den ersten Kurven bis auf Position vier vor, die er anschließend sicher hielt. Während der Safety-Car- Phase mussten wir ihn aufgrund seiner Strategie zum Auftanken an die Boxen holen. Nick hatte zu diesem Zeitpunkt deutlich mehr Benzin an Bord, deshalb ließen wir ihn draußen. Als das Safety-Car wieder reinkam, legte Nick sehr schnelle Runden hin, was es ihm ermöglichte, viel Zeit auf seine direkten Konkurrenten herauszuholen. Durch die perfekte Arbeit der Boxencrew gelang es ihm, beim Stopp auch noch Heikki Kovalainen zu überholen. Robert hatte mit dem schweren Auto und den Prime- Reifen Probleme, diese auf Temperatur zu bringen und konnte keine optimalen Rundenzeiten mehr fahren. Wir haben heute unter schwierigen Bedingungen sieben WM-Punkte geholt. Damit können wir zufrieden sein.“
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