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Alt 16.05.2008, 14:39     #21
Martin   Martin ist offline
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Großer Preis von Monaco. 22. – 25. Mai 2008

6. von 18 WM-Läufen Vorschau.


München/Hinwil, 16. Mai 2008. Kein Rennen vereint Sport und Spektakel wie der Große Preis von Monaco. Auf diesen Grand Prix schaut die Welt, die 78 Runden durch die Straßen des Fürstentums sind in der Außenwirkung die Kronjuwelen der Formel 1. Mit Spitzengeschwindigkeiten von über 280 km/h donnern die Piloten durch die Innenstadt und entlang am Yachthafen. Betuchte Zuschauer bringen sich ihren schwimmenden Logenplatz mit, Apartments entlang der Strecke werden geräumt und untervermietet. Die Freude am Sehen und Gesehenwerden ist die eine Seite, die Freude am Fahren die andere. Die beiden BMW Sauber F1 Team Fahrer, Nick Heidfeld und Robert Kubica, sind bekennende Stadtkurs-Fans. Beide wissen, dass in Monte Carlo mehr als sonst schon am Samstag eine Vorentscheidung fällt: Sich für einen guten Startplatz zu qualifizieren, ist die halbe Miete, denn Überholmöglichkeiten sind in Monaco so schwer zu finden wie ein günstiges Abendessen.

Der BMW Sauber F1.08 wird mit einem speziellen Aeropaket für maximalen Abtrieb antreten, um möglichst schnell durch die ungewohnt hohe Anzahl enger Kurven zu kommen. Robert Kubica wird bereits am Sonntag vor dem GP Monaco einen Wagen des BMW Sauber F1 Teams durch urbane Bebauung steuern: Er wird am 18. Mai im italienischen Brisighella mit der Trofeo Lorenzo Bandini ausgezeichnet und fährt anlässlich dieser Ehrung im Formel 1 die gut elf Kilometer lange Strecke von Faenza nach Brisighella. Die traditionsreiche Trophäe bedeutet dem 23-jährigen Polen viel: „Das ist eine große Ehre für mich, und nach meiner eher enttäuschenden Saison 2007 kommt sie unerwartet. Es ist toll, dass offenbar einige Leute an mich und meine Fähigkeiten glauben. Besonders freut mich, dass ich diesen Preis für mein Verhalten abseits der Rennstrecke bekomme. Ich bin froh, dass die Art, wie ich denke und mich verhalte, was für mich völlig normal ist, bei diesen Leuten Anerkennung findet. Und ich freue mich sehr auf die Fahrt, das ist wie die Sahne auf dem Kuchen!“

Kubica ist nicht das einzige Teammitglied, das dort geehrt wird: Peter Sauber wird im Rahmen dieser Veranstaltung für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Weitere Informationen bei der Associazione „Trofeo Lorenzo Bandini“, Gianni.Cattaneo@acimi.it.


Stimmen zu Monaco:

Nick Heidfeld: „Ich finde enge Stadtkurse einfach klasse. Es haben sich schon viele Leute daran versucht, zu beschreiben, wie das ist, mit einem Formel 1 durch diese Häuserschluchten zu fahren. Ich fand noch keinen Vergleich wirklich treffend, deshalb versuche ich es erst gar nicht. Das muss man einfach spüren. Die Strecke verzeiht nicht den kleinsten Fahrfehler, es gibt ja praktisch keine Auslaufzonen, man landet gleich an einer Leitplanke.

Das Formel-1-Wochenende in Monaco ist verrückt, die Stadt und der Hafen sind rappelvoll. Es ist bestimmt der Grand Prix, wo den Zuschauern am meisten geboten wird. Nirgendwo kommt man so dicht an die Strecke heran, der Motorensound in der Stadt ist gigantisch, und das ganze Drumherum ist einzigartig. Ich komme immer wieder gern nach Monaco. Auf Dauer ist mir der Trubel allerdings zu viel, deshalb bin ich vor einigen Jahren in die Schweiz gezogen.“


Robert Kubica: „Ich freue mich sehr auf Monaco. Ich war dort 2007 stark und bin ein großer Fan von engen Stadtkursen mit Leitplanken direkt neben der Strecke. Monaco ist eine solche Strecke. Es gibt drei, vier wirklich schöne Kurven wie die Schwimmbad-Schikane oder die Passage am Casino. Die Strecke ist wirklich nicht leicht zu verstehen, und es ist nicht ganz einfach, das richtige Setup für das Auto in Monaco zu finden. Ohne Traktionskontrolle ist die Herausforderung noch etwas größer. Wir werden sehen, wie unser Auto zu dieser Strecke passt. Ich hoffe, so gut wie im vergangenen Jahr und erwarte ein positives Resultat.“



Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „Monaco ist eine der Säulen in der Formel 1 und zählt neben Spa, Monza und Silverstone zu jenen Strecken, die die Formel 1 groß gemacht haben. Monaco ist Formel 1 hautnah. Nirgendwo kommen Zuschauer so dicht ans Geschehen heran wie auf den Straßen des Fürstentums. Kein Grand Prix ist so berühmt wie dieser und keiner so glamourös. Yachten, Partys und die Show drumherum gehören gerade in Monaco zur Formel 1 dazu. Sportlich zählen dort hoch präzise Fahrweise, ein gutes Aeropaket mit maximalem Abtrieb und ein auch im niedrigen Drehzahlbereich gut fahrbarer Motor. Was die Zuverlässigkeit angeht, bin ich mit unseren bisherigen Leistungen sehr zufrieden. Von allen möglichen Rennrunden fehlen uns nach fünf Saisonrennen nur jene elf aus dem ersten Grand Prix in Australien, die Robert nach dem Unfall mit Kazuki Nakajima verwehrt geblieben sind. Wir haben in allen bisherigen Rennen gut gepunktet, das nehmen wir uns auch für Monaco vor.“



Willy Rampf, Technischer Direktor: „Aufgrund der fehlenden Traktionskontrolle wird Monaco in diesem Jahr für Fahrer und Ingenieure zu einer ganz besonderen Herausforderung. Beim Beschleunigen aus den vielen langsamen Kurven werden die Hinterreifen stark beansprucht, deshalb ist vor allem gute Traktion gefragt. Es werden die weichsten Reifenmischungen verwendet. Monaco ist zudem der Grand Prix mit der niedrigsten Durchschnittsgeschwindigkeit, darum fährt man maximalen Abtrieb und maximale Kühlung. Hoher Anpressdruck ist hier wichtiger als die aerodynamische Effizienz. Weil auf diesem engen Stadtkurs kleinste Fehler das Aus bedeuten können, müssen die Piloten eine Abstimmung finden, die es ihnen erlaubt, das Auto sehr präzis zwischen den Leitplanken zu dirigieren. Ich gehe davon aus, dass uns diese Strecke liegen wird.“


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum Monte Carlo/25. Mai 2008 Startzeit (lokal/UTC) 14:00 Uhr/12:00 Uhr

Runde/Renndistanz 3,340 km/260,520 km (78 Runden)

Kurven 12 Rechts- und 7 Linkskurven

Sieger 2007 Fernando Alonso, Vodafone McLaren Mercedes, 1:40.29,329 Stunden

Poleposition 2007 Fernando Alonso, Vodafone McLaren Mercedes, 1.15,726 Minuten

Schnellste Runde 2007 Fernando Alonso, Vodafone McLaren Mercedes, 1.15,284 Minuten


Daten 2007 (Rennen):

Volllastanteil: 42 %
Topspeed: 286 km/h
Längste Volllastpassage: 8 sec / 510 m
Gangwechsel pro Runde: 54
Reifenverschleiß: mittel
Bremsverschleiß: hoch
Abtriebslevel: sehr hoch


Historie und Hintergrund: Der Kurs in Monaco ist die kürzeste GP-Strecke (3,340 Kilometer). Nirgendwo werden im Rennen mehr Runden gefahren (78). 260,520 Kilometer sind die kürzeste Renndistanz der Saison. Seit 1950 wurden in Monaco 54 Grands Prix ausgetragen. Die Streckenlänge variierte zwischen 3,145 km und 3,370 Kilometern. Bei den ersten 14 GP betrug die Renndistanz 100 Runden. Mit sechs Siegen erfolgreichster Starter in Monaco ist bis heute Ayrton Senna. Erst seit 2004 gibt es in Monaco entlang der Boxengasse auch Garagen für die Fahrzeuge. Zuvor hatten die Teams die Autos zwischen den Trainings und Qualifyings sowie zum Rennen stets zwischen den provisorischen Werkstätten im Fahrerlager oder einer Tiefgarage und der Boxengasse hin- und herschieben müssen. Freitags herrscht für die Formel 1 in Monaco stets Motorenruhe. Die ersten beiden freien Trainings werden daher bereits am Donnerstag ausgetragen. Monaco ist mit einer Fläche von 1,97 Quadratkilometern nach dem Vatikan der zweitkleinste unabhängige Staat der Welt. Er besteht aus den Vierteln Monte Carlo, La Condamine, Fontvieille, Le Larvotto, Les Moneghetti und Monaco Ville. Insgesamt leben 33.300 Einwohner in dem Land, das weder Einkommens- noch Erbschaftssteuer erhebt. 5.070 Einwohner sind echte Monegassen. Monaco hat die höchste Einwohnerdichte aller Staaten. Staatsoberhaupt der konstitutionellen Erbmonarchie ist Fürst Albert II.
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Alt 22.05.2008, 19:47     #22
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Großer Preis von Monaco – Training, Donnerstag – 22.05.08

Wetter: trocken, Sonne und Wolken, 19-20°C Luft, 19-37°C Asphalt



Monte Carlo (MC). Die beiden BMW Sauber F1 Team Fahrer Robert Kubica und Nick Heidfeld absolvierten am Donnerstag das zweite freie Training zum berühmtesten Grand Prix der Welt ohne Probleme und ohne im Leitplankenkanal von Monte Carlo anzuecken. Im ersten Training hatte Heidfeld seinen F1.08 aufgrund eines Motorschadens nach 13 Runden am Café de Paris abstellen müssen. Zum zweiten Training trat er mit einem frischen Triebwerk an. Bis zum Samstag sind Motorwechsel gestattet.


Robert Kubica:
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
1. Training: 6., 1.16,834 min / 2. Training: 6., 1.16,296 min
„Die beiden Trainings waren ganz in Ordnung. Es war ein vollgepackter Donnerstag, und wir sind eine Menge Runden gefahren. Wir müssen jetzt sehen, wie wir das Auto für Samstag verbessern können.“


Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
1. Training: 14., 1.18,263 min / 2. Training: 11., 1.16,426 min
„Im ersten Training habe ich den Leistungsabfall des Motors gespürt und mir dann einen Platz zum Anhalten gesucht. Natürlich hat der Defekt Trainingszeit und damit Daten gekostet, aber wir haben für das zweite Training dennoch einiges am Auto verändert. Das brachte generell auch eine Verbesserung. Für Monaco-Verhältnisse lässt sich mein Auto sehr gut fahren.“


Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Wir konnten heute unser Programm nicht wie gewohnt absolvieren. Das lag zum einen an mehreren Trainingsunterbrechungen, zum anderen mussten wir bei Nick nach der Vormittagssitzung den Motor wechseln. Wir haben heute manche Dinge vom jüngsten Test in Paul Ricard wiederholt, weil die Streckencharakteristik hier sehr speziell ist. Dazu zählen auch die Radabdeckungen an den Vorderrädern, die zum Einsatz gekommen sind. Nun haben wir über einen Tag Zeit, um die Daten auszuwerten, damit wir uns am Samstag auf das Qualifying-Set-up konzentrieren können.“
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"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein
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Alt 24.05.2008, 16:50     #23
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Großer Preis von Monaco – Qualifikation, Samstag – 24.05.08

Wetter: leichter Regen im Training, trocken im Qualifying. 19-21°C Luft, 19-29°C Asphalt


Monte Carlo (MC). Robert Kubica belegte im Qualifying zum Großen Preis von Monaco Platz fünf. Für seinen Teamkollegen Nick Heidfeld riss eine Serie: 28 Mal in Folge hatte sich der Deutsche in den Top-Ten qualifiziert. In Monte Carlo belegte er nur Platz 13. Eine Rote Flagge nach einem Unfall von David Coulthard beraubte ihn der letzten Chance, doch noch unter die besten Zehn vorzustoßen.

Mit leichtem Regen am Vormittag gab das Training einen Vorgeschmack auf ein mögliches Rennen auf nasser Bahn. Für Kubica und Heidfeld verlief diese Einheit problemlos. Vor allem Kubica kam mit den schwierigen Streckenbedingungen hervorragend zurecht.


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 5., 1.16,171 min (3. Training: 5., 1.17,687 min)
„Wir haben erneut gezeigt, dass wir schnell sind. Ich habe in jeder einzelnen Runde alles gegeben, mehr konnte ich nicht tun. Leider hatte ich auf meiner letzten schnellen Runde Lewis Hamilton vor mir. Er hat mich zwar nicht aufgehalten, aber es ist immer ein gewisses Risiko, wenn man ein Auto vor sich hat. Auf meiner Einführungsrunde habe ich versucht, den Abstand zu ihm zu vergrößern. Dabei sind meine Reifen abgekühlt, und ich war anschließend im ersten Sektor zu langsam.“

Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
Qualifying 13., 1.16,455 min (3. Training: 18., 1.19,024 min)
„Ich habe leider nicht viel zu sagen: Mein Qualifyingergebnis ist enttäuschend. Es gelingt mir auch hier in Monaco nicht, die Reifen schnell genug anzuwärmen.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Technisch verlief das Qualifying ohne Probleme. Natürlich sind wir enttäuscht über Startplatz 13 für Nick. Robert war gut unterwegs und konnte in den Kampf um die Top-Positionen eingreifen. Am Ende hätte er noch einen Platz weiter vorn landen können, aber Rang fünf geht in Ordnung.“

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Im dritten freien Training gab es wechselnde Bedingungen, entsprechend schwierig war es, das Set-up optimal hinzubekommen. In Q1 und Q2 hat es Robert geschafft, die Platzierungen einzufahren, die wir erwartet haben. In Q3 hat er dann die erhoffte Rundenzeit nicht ganz erreicht. Am Ende fehlten sechs Tausendstelsekunden zur zweiten Reihe. Das ist nach wie vor eine gute Ausgangsposition. Für Nick ist es auf Startplatz 13 natürlich viel schwieriger, in Monaco in die Punkte zu fahren. Aber auch für Sonntag sind wechselhafte Witterungsbedingungen angesagt, sodass wir vielleicht die ein oder andere Überraschung erleben“
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Alt 25.05.2008, 17:52     #24
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Großer Preis von Monaco - Rennen

Wetter: Start im Regen, später abtrocknend. 19-21°C Luft, 19-22°C Asphalt

Monte Carlo (MC). Beim prestigeträchtigsten Grand Prix der Saison sicherte sich Robert Kubica als Zweiter einen Platz bei der Siegerehrung in der berühmten Fürstenloge in Monaco. Es ist der vierte Podestplatz für das BMW Sauber F1 Team in der Saison 2008 und der achte insgesamt. Teamkollege Nick Heidfeld, der zu dieser Statistik vier Podestplätze beigetragen hat, erlebte einen schwarzen Tag. Von Position zwölf gestartet, hatte er sich bereits auf Rang fünf vorgearbeitet, als ihm in der 14. Runde Fernando Alonso (Renault) in die Seite fuhr. Heidfeld brachte den ramponierten F1.08 schließlich als 14. und Letzter ins Ziel.


Robert Kubica: 2.
BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.17,933 min in Rd. 75 (fünftschnellste insgesamt)
„Ich bin sehr froh über mein Rennergebnis. Ich habe nicht erwartet, dass wir hier das Tempo haben, um Zweiter zu werden. Es war ein großartiges Rennen unter sehr schwierigen Bedingungen. Wir hatten nicht mit derart starkem Regen gerechnet. Ich hatte über das gesamte Rennen Schwierigkeiten mit den Reifen und mit der Sicht. Ich habe versucht, so wenig Fehler wie möglich zu machen. Fehler sind hier sehr gefährlich.“


Nick Heidfeld: 14.
BMW Sauber F1.08-05 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.20,251 min in Rd. 72 (vierzehntschnellste insgesamt)
„Nach dem schlechten Qualifying lief die Anfangsphase des Rennens trotz der schwierigen Streckenbedingungen ziemlich gut. Ich hatte mich bis auf Position fünf vorgearbeitet. Dann hat Fernando leider einen Fehler gemacht und ist mir ins Auto gefahren. Danach war die linke Seite ziemlich kaputt. Ich hatte auch einen Plattfuß, deshalb bin ich zur Box gefahren. Anschließend war ich Letzter und hatte mit den Schäden am Auto auch keine Chance mehr, irgendetwas an meiner Situation zu verbessern. Es ist ein Sonntag zum Vergessen. Das ist allerdings gar nicht so einfach.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Der Wettergott hat uns hier in Monaco das erwartete Drama beschert. Es ging darum, im Rennverlauf ständig die Strategie an die Wettersituation und die Zwischenfälle auf der Strecke anzupassen. Bei Robert ist uns dies hervorragend gelungen, so dass er vom fünften Startplatz bis auf Platz zwei vorfahren konnte. Nick startete außergewöhnlich gut, hatte sich bereits auf Platz fünf verbessert, bevor sein Auto bei einer Kollision beschädigt wurde und er aus den Punkterängen fiel. Das war der vierte Podestplatz im sechsten Rennen und erneut ein starkes Ergebnis des ganzen Teams.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das war kein Rennen für schwache Nerven. Die Bedingungen beim Start waren bereits sehr schwierig, denn aufgrund der unklaren Wettersituation war die Reifenwahl für den ersten Stint entscheidend. Robert hat immer kühlen Kopf bewahrt und ist auch bei den zwischenzeitlich extremen Sichtverhältnissen das ganze Rennen ohne Fehler durchgefahren. Wir haben unsere Strategie permanent angepasst, das war eine große Herausforderung für die Ingenieure an der Boxenmauer. Nick hat nach dem Start etliche Plätze gut gemacht und lag als Fünfter bereits gut im Rennen, als er nach einem unverschuldeten Unfall hoffnungslos zurückgeworfen wurde. Nach dem vierten Podium der Saison können wir mit der Punkteausbeute nach dem ersten Saisondrittel zufrieden sein.“
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Alt 30.05.2008, 12:28     #25
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Großer Preis von Kanada. 06. – 08. Juni 2008

7. von 18 WM-Läufen Vorschau.


München/Hinwil, 30. Mai 2008 Der Circuit Gilles Villeneuve in Montréal wird zwar auch unter der Bezeichnung Stadtkurs gehandelt, doch der Unterschied zu den Straßen von Monaco könnte größer kaum sein. Wenn die Formel 1 am 8. Juni zum Großen Preis von Kanada antritt, sind die monegassischen Zusatzflügel an den Fahrzeugen sämtlich verschwunden. Der malerisch gelegene Kurs auf der Insel im gewaltigen Sankt-Lorenz-Strom ist zwar auch keine permanente Rennstrecke, aber ordentlich schnell. Zugunsten der Geschwindigkeit auf den Geraden wird die Aerodynamik auf relativ geringen Abtrieb ausgelegt.

2007 hatte Nick Heidfeld in Kanada den ersten zweiten Platz für das junge BMW Sauber F1 Team geholt, Robert Kubica hat als Zweiter von Monaco gerade den jüngsten Podestplatz für die Mannschaft herausgefahren. Insgesamt stehen nun vier dritte und vier zweite Plätze zu Buche, in der laufenden Saison stand in den ersten sechs Rennen vier Mal einer der beiden Fahrer auf dem Podium. Natürlich erinnert sich jeder im Team an die zermürbenden Momente nach Kubicas fürchterlichem Unfall im Vorjahr und an die enorme Erleichterung, dass er ihn dank hervorragender Sicherheitstechnologie nahezu unversehrt überstanden hat. Für den Grand Prix 2008 wünscht sich das BMW Sauber F1 Team eine erneut starke, aber weniger Nerven zehrende Vorstellung.


Nick Heidfeld: „Der Große Preis von Kanada war im vergangenen Jahr ein ganz besonderes Rennen für mich. Wir waren dort 2007 extrem stark. Ich war im Qualifying Dritter und bin im Rennen aus eigener Kraft Zweiter geworden. Dieses Ergebnis wurde natürlich erstmal überschattet von Roberts Unfall. Erst, als wir wussten, dass er in Ordnung ist, konnten wir uns so richtig freuen.

Ich hoffe natürlich sehr, dass ich diesmal im Qualifying gut abschneide. Zusammen mit den Ingenieuren arbeite ich daran, die Reifen wieder schnell genug in das Temperaturfenster zu bekommen, in dem sie richtig Grip aufbauen. Auf jeden Fall gehört das Rennen in Montréal zu meinen Favoriten. Ich mag die Stadt, die Stimmung und die Rennstrecke. Der Kurs ist sehr schnell, er besteht hauptsächlich aus Schikanen und Geraden. Wir fahren dort mit relativ wenig Abtrieb, die Bremsen werden extrem hart beansprucht.“


Robert Kubica: “Ich freue mich auf das nächste Rennen in Montréal. Es ist ein besonderer Grand Prix, die Stadt ist sehr schön, und die Fans sind wirklich enthusiastisch dort. Die ganze Stadt lebt die Formel 1 an diesem Wochenende. Die Rennstrecke in Montréal hat einen komplett anderen Charakter als der Kurs in Monaco, wo wir gerade waren. In Kanada fährt man mit relativ wenig Abtrieb. Mir gefällt der Kurs, weil man häufig hart bremsen und beschleunigen muss, das ist wie Stop-and-Go-Verkehr. Um aus den langsamen Kurven perfekt herauszukommen, ist eine gute Traktion sehr wichtig. Zu Beginn des Rennwochenendes muss man allgemein vorsichtig sein, weil der Belag dann noch sehr wenig Haftung bietet, der Kurs ist ja keine permanente Rennstrecke. Obwohl ich in Montréal 2007 einen sehr heftigen Unfall hatte, ist das einer meiner Lieblingskurse.“


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor:
„An den Großen Preis von Kanada 2007 haben wir ganz spezielle Erinnerungen. Robert hat dort einen fürchterlichen Unfall nahezu unbeschadet überstanden. Nick hat als Zweiter das bis dahin beste Ergebnis für unser Team eingefahren. Damals habe ich von einem gefühlten Doppelsieg gesprochen. Wir kommen gern nach Montréal: Der Kurs ist fahrerisch und technisch anspruchsvoll. Die langen Geraden verlangen den Motoren alles ab. Keine andere Strecke belastet die Bremsen so stark wie diese. Auch atmosphärisch ist dieses Rennen ein Höhepunkt. Der Circuit Gilles Villeneuve besticht durch seine Insel-Lage im Sankt-Lorenz-Strom. Die Menschen begeistern sich für die Formel 1, das Leben in der Innenstadt pulsiert während des Rennwochenendes regelrecht. Auch der Anteil an BMW Fans ist traditionell hoch.

Kanada ist für die BMW Group ein wichtiger Markt. Ohne den Großen Preis der USA gibt es leider in diesem Jahr kein Doppelpack in Nordamerika. Wir wollen in Montreal an unsere gute Vorstellung in Monaco anknüpfen.“


Willy Rampf, Technischer Direktor: „Die Kombination von langen Geraden und Schikanen macht den Kurs von Montréal zu einer so genannten ‚Medium Downforce’-Strecke, für die wir ein spezielles Aero-Paket entwickelt haben. Neben einem modifizierten Frontflügel umfasst dieses auch einen völlig neuen Heckflügel. Um den Luftwiderstand zu reduzieren, werden wir hier zudem auf einige Zusatzflügel verzichten, auch auf jenen auf der Fahrzeugnase. Vor allem auf der langen Geraden vor der letzten Schikane kann man gut überholen, wenn die Höchstgeschwindigkeit stimmt. Keine andere Strecke belastet die Bremsen so hoch wie die in Montréal. Dementsprechend verwendet man die größten Bremsbelüftungen sowie Bremsscheiben mit besonders hoher Standfestigkeit. Genau wie in Monaco gelangen auch in Kanada die weichsten Reifenmischungen zum Einsatz, um beim Herausbeschleunigen aus den langsamen Kurven gute Traktion zu haben. Die Strecke verlangt von den Piloten höchste Konzentration, denn sie bestraft die kleinsten Fahrfehler: An vielen Stellen gibt es Mauern, und neben der Ideallinie ist die Strecke immer extrem verschmutzt.“


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum Circuit Gilles Villeneuve/8. Juni 2008 Startzeit (lokal/UTC) 13:00 Uhr/17:00 Uhr (19:00 Uhr in Deutschland)

Runde/Renndistanz 4,361 km/305,270 km (70 Runden)

Kurven 9 Rechts- und 6 Linkskurven

Sieger 2007 Lewis Hamilton, Vodafone McLaren Mercedes, 1:44.11,292 Stunden

Poleposition 2007 Lewis Hamilton, Vodafone McLaren Mercedes, 1.15,707 Minuten

Schnellste Runde 2007 Fernando Alonso, Vodafone McLaren Mercedes, 1.16,367 Minuten


Daten 2007 (Rennen):
Volllastanteil: 63 % Topspeed: 323 km/h
Längste Volllastpassage: 13 sec / 1005 m
Gangwechsel pro Runde: 48
Reifenverschleiß: hoch
Bremsverschleiß: sehr hoch
Abtriebslevel: mittel bis niedrig


Historie und Hintergrund: 2008 wird der 40. Große Preis von Kanada ausgetragen und zwar zum 30. Mal in Montréal. 1967 fand der erste Kanada GP in Mosport statt, dort folgten noch sieben weitere. Mont- Tremblant war zwei Mal GP-Schauplatz. Seit 1978 fährt die Formel 1 in Montréal, die Strecke wurde nach dem Sieger des Auftaktrennens benannt, nach Gilles Villeneuve. Seit dem vergangenen Jahr wurden an der Rennstrecke Veränderungen vorgenommen. Zum einen wurde die Mauer, an die Kubica im Vorjahr geprallt war, mittels eines Sicherheitszauns so entschärft, dass ein Fahrzeug dort nun entlang gleiten soll, anstatt so einzuschlagen, wie dies 2007 geschehen ist. Zum anderen wurde das Fahrerlager modernisiert, sodass den Teams nun neue Büros und andere Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Das Gelände auf der Insel Notre Dame, wo die nicht permanente Rennstrecke liegt, war 1967 Schauplatz einer Weltausstellung und 1976 Austragungsstätte für die Olympischen Spiele. Montréal liegt im Osten Kanadas und ist mit 1,6 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes sowie die Hauptstadt der zu 80 Prozent französischsprachigen Provinz Quebec. 3,7 Millionen Menschen leben im Großraum Montréal. Das Stadtgebiet liegt auf der Île de Montréal am Zusammenfluss von Ottawa River und Sankt-Lorenz-Strom. Der 233 Meter hohe Mont Royal im Zentrum der Insel gab der 1642 als Ville-Marie-de-Montréal von französischen Entdeckern gegründeten Stadt ihren Namen. Der Port de Montréal ist bis heute wichtiger Hafen für alle Schiffe auf dem Weg zu den Großen Seen. Das Klima der Region wird beherrscht von extrem kalten Wintern und kurzen, sonnigen Sommern.
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Großer Preis von Kanada – Training, Freitag – 06.06.08

Wetter: vormittags leichter Regen, später trocken, 17-21°C Luft, 17-23°C Asphalt


Montréal (CA). Die BMW Sauber F1 Team Fahrer Robert Kubica und Nick Heidfeld belegten am ersten Trainingstag zum Großen Preis von Kanada die Plätze zwei und sechs.


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
1. Training: 2., 1.17,809 min / 2. Training: 2., 1.16,023 min
„Nachdem wir am Morgen wegen der feuchten Strecke viel Zeit verloren haben, hatten wir nachmittags sehr viel zu tun. Wir hatten ein sehr umfangreiches Programm im zweiten Training und haben sehr viele verschiedene Dinge für die Fahrzeugabstimmung ausprobiert. Der Grip-Level ist noch sehr niedrig, dadurch verhält sich das Auto nervös. Wir haben den Reifenvergleich gefahren und haben jetzt eine gute Basis für Morgen.”


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
1. Training: 4., 1.18,182 min / 2. Training: 6., 1.16,589 min
„Am Vormittag bin ich erst nur eine Installationsrunde auf Regenreifen gefahren. Zum Glück trocknete die Strecke später ab, und ich konnte noch einige Runden mit Trockenreifen fahren. Es hat gereicht, um für den Nachmittag die nötigen Informationen zu sammeln und die Abstimmung anzupassen. Am Nachmittag gab es zwar immer gerade irgendwo eine gelbe Flagge, wenn ich frische Reifen hatte, aber wir konnten viel fahren und hatten keine technischen Probleme.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Die Rennstrecke hier in Montréal ist außergewöhnlich. Die Bremsbelastung ist sehr hoch, und wir fahren hier erstmals in dieser Saison mit mittlerem aerodynamischem Abtrieb, außerdem wird die weichste Reifenmischung verwendet. Die Aufgabe heute war, für all diese Aspekte die richtige Abstimmung zu finden. Wie üblich haben wir in den ersten beiden freien Trainings vorrangig an der Rennvorbereitung gearbeitet. Wir hatten einen sehr produktiven Tag ohne technische Probleme, und ich denke, dass wir heute einen guten Stand erreicht haben.“
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Großer Preis von Kanada – Qualifikation, Samstag – 07.06.08

Wetter: trocken und sonnig, 24-28°C Luft, 31-44°C Asphalt


Montréal (CA). Robert Kubica startet aus der ersten Reihe zum Großen Preis von Kanada. Der BMW Sauber F1 Team Fahrer belegte im Qualifying Platz zwei. Nick Heidfeld brachte diesmal den zweiten F1.08 auch wieder sicher ins Top-Ten-Qualifying, er wurde Achter.


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Qualifying 2., 1.18,498 min (3. Training: 11., 1.17,109 min)
„Es war ein sehr schwieriges Qualifying, weil sich der Streckenbelag an einigen Stellen auflöst. Unter diesen Umständen unterlaufen einem ganz leicht Fehler. Wenn man nur zehn oder 20 Zentimeter neben die Ideallinie gerät, ist man schon auf dem Dreck und hat kaum noch Grip. Auf jeden Fall freue ich mich sehr über den zweiten Platz. Das Rennen morgen auf diesem Kurs wird garantiert hart, leider starte ich auf der schmutzigen Seite. Die McLaren machen einen sehr starken Eindruck, und ich werde auch Druck von Ferrari bekommen, aber man muss abwarten, wer welche Strategie hat.”


Nick Heidfeld : BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Qualifying 8., 1.19,633 min (3. Training: 18., 1.17,766 min)
„Es lief offensichtlich besser als vor zwei Wochen. In Q2 war ich bis auf eine Zehntelsekunde an Roberts Zeit dran, aber mit meinen Rundenzeiten in Q3 bin ich nicht zufrieden. Es ist ein Anfang, aber es liegt auch noch viel Arbeit vor mir. Es war heute extrem schwierig, sich zwischen den Reifenmischungen zu entscheiden. Ich dachte zunächst, dass die härteren Prime schneller wären, habe mich aber zum Schluss doch für die weicheren Option entschieden. Normalerweise werden die Streckenbedingungen im Laufe des Qualifyings besser, hier sind sie schlechter geworden. Es war extrem viel Dreck auf der Strecke. Das ist hier immer ein Problem, aber normalerweise erst nach einigen Rennrunden und nicht schon im Qualifying.“


Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor): „Die erste Startreihe ist ein klasse Ergebnis für Robert und unser Team. Das Resultat ist unter sehr schwierigen Streckenbedingungen zustande gekommen. Stark böiger Wind, wechselnde Reifenperformance und eine mit der Zeit langsamer werdende Strecke haben dazu geführt, dass bei Robert wirklich erst im letzten Lauf alles gepasst hat. Auch Nick hat mit den Streckenbedingungen gekämpft. Mit einem guten zweiten Lauf hat er sich in Q2 für die Top Ten qualifiziert. Was sein achter Startplatz wert ist, werden wir morgen beim ersten Tankstopp sehen.“


Willy Rampf (Technischer Direktor): „Das war eine exzellente Vorstellung von Robert. Wir haben erwartet, dass wir hier eine ganz gute Rolle spielen würden. Sein zweiter Startplatz hat uns dann aber positiv überrascht. Nick war vor allem im zweiten Durchgang des Qualifyings gut unterwegs. Auch von Position acht ist für ihn noch Einiges möglich. Die große Herausforderung heute war es, für die jeweilige Session den richtigen Reifen auszuwählen. Hinzu kam das plötzliche Auffrischen des Windes, wodurch das Fahrverhalten beeinflusst wurde. Wir freuen uns sehr auf das Rennen und hoffen auf ein gutes Ergebnis.“
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Alt 08.06.2008, 23:58     #28
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Grosser Preis von Kanada - Rennen, Sonntag 08.06.2008

Wetter: trocken, sonnig, sehr windig. 26°C Luft, 34-36°C Asphalt

Montréal (CA). Geschafft! Grenzenloser Jubel im BMW Sauber F1 Team: Der erste Sieg in der jungen Teamgeschichte wurde gleich ein Doppelerfolg. Robert Kubica gewann den Großen Preis von Kanada vor seinem Teamkollegen Nick Heidfeld. Kubica hat die Führung in der Fahrer-Weltmeisterschaft übernommen. In der Konstrukteurswertung ist das BMW Sauber F1 Team jetzt Zweiter, drei Punkte hinter Ferrari.

Robert Kubica: 1. BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.17,539 min in Rd. 47 (viertschnellste insgesamt)
„Ich bin sehr froh, den ersten Rennsieg für das BMW Sauber F1 Team geholt zu haben. Ich freue mich auch für Polen und alle meine Fans. Es war ein sehr schwieriges Rennen für mich. Ich bin auf der schmutzigen Fahrbahnseite gestartet, und beinahe wäre Kimi Räikkönen an mir vorbeigekommen. Ich konnte ihn gerade noch hinter mir halten. Der Zeitpunkt der Safety-Car-Phase war für mich unglücklich. Ich wollte eigentlich gerade an die Box, musste aber dann draußen bleiben. Drei Sekunden zu früh ging das gelbe Licht an. Nach dem Stopp habe ich am Ausgang angehalten, weil die Ampel rot war. Kimi hielt neben mir, und dann hörte ich es krachen, als Lewis Hamilton in sein Heck fuhr. Ich sollte ihm dankbar sein, dass er sich Kimi ausgesucht hat und nicht mich. Nach diesem Stopp hing ich hinter den Ein-Stoppern fest und habe viel Zeit verloren. Timo Glock war der letzte von ihnen, der an die Box fuhr. Erst dann hatte ich freie Fahrt. Ich hatte nur acht Runden, um den nötigen Vorsprung von 21 Sekunden herauszufahren. Das war eine Herausforderung, aber schließlich hatte ich 24 Sekunden Vorsprung, und das bedeutete, dass ich mich vor Nick halten konnte. Von diesem Moment an habe ich es etwas lockerer angehen lassen, aber selbst dann kann man hier leicht Fehler machen, vor allem, weil der Belag stellenweise zerstört war. Aber es hat alles funktioniert, und jetzt bin ich einfach froh.“

Nick Heidfeld: 2. BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
Schnellste Runde: 1.17,430 min in Rd. 25 (zweitschnellste insgesamt)
„Glückwunsch an Robert für diesen Rennsieg, er hat ihn wirklich verdient. Ich hatte einen schlechten Start und habe einen Platz an Rubens Barrichello verloren. Zum Glück habe ich es geschafft, ihn zu überholen. Von dem Moment an war ich eines der schnellsten Autos im Feld. Ich bin weitergefahren, als die meisten anderen stoppten – für mich war ein langer erster Rennabschnitt vorgesehen. In dieser Phase habe ich wirklich alles gegeben. Dann haben wir auf eine Ein-Stopp-Strategie gewechselt – mit sehr viel Kraftstoffgewicht und den weichen Reifen. Das war eine Herausforderung, aber ich habe es geschafft, Alonso hinter mir zu halten. Nach seinem zweiten Stopp blieb Robert vor mir, und ich habe Platz zwei nach Hause gebracht. Von Startplatz acht ist das ein super Ergebnis – erst recht, wenn man bedenkt, dass ich gerade keine leichte Zeit hatte. Vielen Dank an die Mannschaft in Hinwil, die mir nach dem Unfall in Monaco mit Alonso ein neues Chassis aufgebaut hat.“

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
„Das ist ein phantastisches Ergebnis. Ich bin überwältigt. Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden. Heute hat wirklich alles gepasst. Wir haben uns einen Platz auf dem Podium erhofft – aber dass wir hier einen Doppelsieg einfahren würden, daran haben wir im Traum nicht gedacht. Gratulation an Robert und Nick und vor allem an das ganze Team in München und Hinwil. Wir haben heute einen Meilenstein geschafft. Beide Fahrer waren fehlerfrei unterwegs, die Strategie hat perfekt funktioniert. Ich denke, wir werden dieses Ergebnis heute gebührend feiern.“

Willy Rampf (Technischer Direktor):
„Was für ein Tag! Ich kann meine Gefühle nach diesem Rennen gar nicht in die richtigen Worte fassen. Beide Fahrer und das gesamte Team haben perfekt gearbeitet. Robert hatte Zeit verloren, als er durch die Safety-Car-Phase hinter einigen langsameren Fahrzeugen feststeckte. Aber er hat das in einem sensationellen Spurt wieder aufgeholt und sich damit den Sieg verdient. Für Nick ist es optimal gelaufen, man darf nicht vergessen, dass er als Achter losgefahren ist. Im Rennen war er zeitweise der Schnellste auf der Strecke. Bei ihm auf eine Einstopp-Strategie zu wechseln, war ein recht hohes Risiko. Vor allem, weil er dadurch extrem lang mit den weicheren Option-Reifen fahren musste. Heute hat sich alles ausgezahlt – jede aktuelle Entscheidung und die Arbeit der vergangenen zweieinhalb Jahre.“


Fakten.
  • Am 8. Juni 2008 erzielte Robert Kubica vor seinem Teamkollegen Nick Heidfeld beim Großen Preis von Kanada den ersten Sieg des BMW Sauber F1 Teams.
  • Es war der 42. Grand Prix für das Team.
  • Zuvor hatte das BMW Sauber F1 Team acht Podiumsplätze erzielt: GP Ungarn 2006 (Nick Heidfeld/3. Platz), GP Italien 2006 (Robert Kubica/3. Platz), GP Kanada 2007 (Heidfeld/2. Platz), GP Ungarn 2007 (Heidfeld/3. Platz), GP Australien 2008 (Heidfeld/2. Platz), GP Malaysia (Kubica/2. Platz), GP Bahrain 2008 (Kubica/3. Platz), GP Monaco 2008 (Kubica/2. Platz).
  • Im Alleingang (1993-2005) waren die besten Rennresultate des Sauber-Teams sechs dritte Plätze gewesen.
  • Der erste Formel-1-Sieg eines BMW Motors gelang am 13. Juni 1982 (Nelson Piquet, Brabham BMW, Kanada).
  • Der bis dato letzte Formel-1-Sieg eines BMW Motors datiert auf den 24. Oktober 2004 (Juan Pablo Montoya, BMW WilliamsF1 Team, Brasilien).
  • Mit Brabham erzielte BMW in den Jahren 1982 bis 1985 acht Siege. 1986 folgte mit Benetton der letzte Sieg mit dem legendären Turbo-Triebwerk. In der Zeit mit Williams (2000 bis 2005) wurden zehn Siege erzielt.
  • 1983 gelang der Gewinn der Fahrer-WM durch Nelson Piquet (Brabham BMW). Vor der Zeit des BMW Sauber F1 Teams hatte BMW insgesamt 19 Grand-Prix-Siege und 33 Polepositions erreicht.

Stationen.
  • 16./17. Januar 2006: Das BMW Sauber F1 Team wird in Valencia der Öffentlichkeit vorgestellt. Der BMW Sauber F1.06 erlebt seine erste Ausfahrt.
  • 12. März 2006: Das BMW Sauber F1 Team startet in Bahrain zu seinem ersten GP.
  • 19. März 2006: Im zweiten Rennen holt das Team die ersten WM-Punkte. Jacques Villeneuve wird in Malaysia Siebter.
  • 2. April 2006: Im dritten GP fahren beide Piloten in die Punkte. In Australien wird Heidfeld Vierter, Villeneuve Sechster.
  • 6. August 2006: Heidfeld holt im 13. WM-Lauf des Teams den ersten Podiumsplatz.
    Kubica fährt in Budapest sein erstes Formel-1-Rennen.
  • 10. September 2006: Als Dritter von Monza holt Kubica den zweiten Pokal.
  • Oktober 2006: Der Windkanal in Hinwil läuft im Dreischichtbetrieb. Vor Jahresfrist war es eine Schicht pro Tag.
  • 22. Oktober 2006: Das BMW Sauber F1 Team beschließt das Debütjahr als Fünfter der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft.
  • 16. Januar 2007: Präsentation des BMW Sauber F1.07 und des BMW Sauber F1 Teams in Valencia.
  • 10. Juni 2007: Nick Heidfeld erzielt in Kanada den ersten zweiten Platz für das Team. Robert Kubica übersteht einen schweren Unfall nahezu unverletzt.
  • Das BMW Sauber F1 Team beschließt seine zweite Saison als dritte Kraft. In der Statistik wird die Mannschaft auf Platz zwei geführt (Ausschluss von McLaren Mercedes).
  • Der Erweiterungsbau in Hinwil ist bezogen, 150 neue Mitarbeiter wurden seit Ende 2005 eingestellt.
  • 14. Januar 2008: Der BMW Sauber F1.08 wird in der Münchner BMW Welt vorgestellt.
  • 23. März 2008: Heidfeld fährt in Malaysia die erste schnellste Rennrunde für das Team.
  • 5. April 2008: Kubica holt in Bahrain die erste Poleposition für das BMW Sauber F1 Team.
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Viele Grüße Hermann

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."Albert Einstein
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Alt 13.06.2008, 13:00     #29
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Großer Preis von Frankreich. 20. – 22. Juni 2008

8. von 18 WM-Läufen Vorschau.


München/Hinwil, 13. Juni 2008. Vorfreude auf die Landpartie: Nachdem das BMW Sauber F1 Team im pulsierenden Montréal seinen ersten Saisonsieg feiern konnte, hat sich die Mannschaft umgehend in die Vorbereitungen für den Großen Preis von Frankreich im ländlichen Magny-Cours gestürzt. Dort wollen Robert Kubica, umjubelter Sieger beim Großen Preis von Kanada, und Nick Heidfeld, der ihm nach einer grandiosen Rennleistung als Zweiter ins Ziel gefolgt war, erneut das Bestmögliche erreichen. Auf dem Circuit de Nevers tritt Kubica erstmals in seiner erst 29 Grands Prix jungen Formel-1-Karriere als Tabellenführer an. In der Konstrukteurswertung liegt das BMW Sauber F1 Team nach dem Doppelsieg mit drei Punkten Rückstand auf Ferrari an zweiter Stelle.


Nick Heidfeld: „Ich mag die Rennstrecke in Magny-Cours und auch die ländliche Umgebung. Ich habe das Glück, dort immer in einem kleinen Wasserschlösschen mit Burggraben zu wohnen. Es hat nur eine Handvoll Zimmer – ohne Fernseher, ohne Radio oder sonstigen Komfort, dafür mit drei Meter dicken Wänden. Die Rennstrecke zeichnet sich durch einen besonders ebenen Belag und einige blinde Kurven sowie zwei High-Speed-Schikanen aus. Kurve zwei ist außergewöhnlich, weil diese sehr lange und schnelle Rechtskurve durch eine Senke führt, am Kurvenausgang geht es steil bergauf. Die Strecke ist etwas umgebaut worden, und die letzte Schikane fügt sich nicht so harmonisch in den Streckenverlauf ein. Sie hat sehr hohe Randsteine, die man aber einbeziehen muss, dort entstehen oft spektakuläre Bilder von Autos auf zwei Rädern.“


Robert Kubica: „Für viele Leute ist Magny-Cours ein langweiliger Ort, aber ich mag diese Strecke. Sie ist der Ort, an dem ich nach meinem Unfall vor einem Jahr zurückkehrte. Der Kurs ist interessant, weil er sehr vielseitig ist – mit schnellen Kurven, langsamen Kurven, mit schnellen Schikanen, mit einer Haarnadel und harten Bremszonen. Deshalb freue ich mich auf dieses Rennen und hoffe, dass ich auch weiterhin das Bestmögliche erreichen kann, wie ich das seit Beginn der Saison bei den meisten Grands Prix getan habe. Ich hoffe, dass wir erneut Verbesserungen am Auto haben werden, um die Lücke zu Ferrari und McLaren zu schließen. Mein Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um auch nach dem Großen Preis von Frankreich in einer starken Position zu sein.“


Mario Theissen, BMW Motorsport Direktor: „Der Doppelsieg von Montréal hatte zwar eine Party zur Folge, die unsere Vorbereitungen auf den Großen Preis von Frankreich aber nicht beeinträchtigt hat. Wir werden uns wie bisher auf das jeweils nächste Rennen konzentrieren und haben das Ziel, auch in Magny-Cours eine starke Vorstellung abzuliefern.

Die Stimmung in Monaco und Montréal gehört zwar zu den Highlights der Saison, persönlich schätze ich aber auch die ländliche Umgebung um den Circuit de Nevers sehr, weil dort der pure Sport im Mittelpunkt steht. Die Rennstrecke ist sehr anspruchsvoll, und die Wagenburg- Atmosphäre im Fahrerlager hat ihren eigenen Charme. Unvergesslich wird mir auch der Moment bleiben, als wir dort 2001 die erste Poleposition nach dem Wiedereinstieg von BMW in die Formel 1 geholt haben.“


Willy Rampf, Technischer Direktor: „Der Circuit de Nevers bietet eine interessante Mischung aus langsamen Passagen, die viel Traktion verlangen, und schnellen Wechselkurven, in denen eine gute Fahrzeugstabilität wichtig ist. Die Adelaide-Haarnadel am Ende der langen Geraden ist der ideale Ort zum Überholen, weil dort die Strecke sehr breit und die Auslaufzone großzügig bemessen ist. Die Strecke verfügt über eine besonders ebene Fahrbahnoberfläche, was die Abstimmung der Autos mit beeinflusst. Sie kommen hier mit einer geringen Bodenfreiheit aus. Gleichzeitig müssen die Piloten aber auch die Möglichkeit haben, aggressiv durch die Schikane vor Start und Ziel zu fahren, wo die Randsteine sehr hoch sind.

Unser Doppelsieg in Kanada war natürlich fürs ganze Team ein riesiger Motivationsschub. Wir werden alles daran setzen, Roberts Führung in der Fahrer-Weltmeisterschaft zu verteidigen.“


Zahlen und Fakten:

Strecke/Datum Circuit de Nevers/22. Juni 2008 Startzeit (lokal/UTC) 14:00 Uhr/12:00 Uhr

Runde/Renndistanz 4,411 km/308,586 km (70 Runden)

Kurven 9 Rechts- und 8 Linkskurven

Sieger 2007 Kimi Räikkönen, Scuderia Ferrari Marlboro, 1:30.54,200 Stunden

Poleposition 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.15,034 Minuten

Schnellste Runde 2007 Felipe Massa, Scuderia Ferrari Marlboro, 1.16,099 Minuten


Daten 2007 (Rennen):

Volllastanteil: 64 %
Topspeed: 301 km/h
Längste Volllastpassage: 12 sec / 930 m
Gangwechsel pro Runde: 46
Reifenverschleiß: mittel bis gering
Bremsverschleiß: mittel
Abtriebslevel: hoch


Historie und Hintergrund: Der erste offizielle Große Formel-1-Preis von Frankreich wurde 1950 in der Champagnerstadt Reims ausgetragen. 14 Mal startete die Formel 1 in Paul Ricard, elf Mal in Reims, je fünf Mal in Dijon und Rouen, vier Mal in Clermont-Ferrand und ein Mal in Le Mans. Magny-Cours ist 2008 zum 18. Mal Austragungsort. Es ist der 58. GP Frankreich. Magny-Cours liegt in der West-Bourgogne etwa auf halbem Weg zwischen Paris und Lyon. Die nur wenige Kilometer entfernte Stadt Nevers verfügt über einen kleinen Flughafen, auf dem viele Teams mit Charter- oder Privatmaschinen landen. Bereits 1959 wurde hier mit dem Bau einer Rennstrecke begonnen, 1961 wurde sie eröffnet und zehn Jahre später erstmals umgestaltet. Die Formel 1 zog 1991 von Le Castellet nach Magny-Cours um. Dies wurde seinerzeit von Regierungsseite gefördert, um die strukturschwache Region wirtschaftlich zu stärken.
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Alt 20.06.2008, 17:22     #30
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Großer Preis von Frankreich – Training, Freitag – 20.06.08

Wetter: trocken, Sonne und Wolken, 18-23°C Luft, 23-43°C Asphalt


Magny-Cours (FR). Die BMW Sauber F1 Team Fahrer belegten in den ersten beiden Trainings zum Großen Preis von Frankreich die Plätze fünf und sechs (Robert Kubica) und die Positionen neun und acht (Nick Heidfeld).


Robert Kubica: BMW Sauber F1.08-03 / BMW P86/8
1. Training: 5., 1.16,377 min / 2. Training: 6., 1.16,317 min
„Das war ein recht schwieriger Freitag für mich. Wegen eines technischen Problems haben wir im zweiten Training etwas Zeit verloren. Außerdem war die Fahrzeugbalance etwas seltsam und das Auto daher schwierig zu fahren. Wir müssen jetzt die Daten analysieren und sehen, was wir für morgen verbessern können.”


Nick Heidfeld: BMW Sauber F1.08-07 / BMW P86/8
1. Training: 9., 1.16,870 min / 2. Training: 8., 1.16,458 min
„Es ist noch zu früh für eine fundierte Einschätzung, aber mein Training verlief ohne technische Probleme, wir konnten das ganze übliche Programm inklusive Reifenvergleich erledigen. Am Ende der zweiten Session habe ich ausgangs Kurve drei extrem hart aufgesetzt, als ich über einen Randstein gefahren bin. Danach habe ich gespürt, dass irgendetwas lose war und bin ein, zwei Minuten vor Schluss in die Box gefahren.“

Willy Rampf (Technischer Direktor): „Wir haben heute die übliche Rennvorbereitung gemacht und uns dabei vor allem auf den Reifenvergleich konzentriert. Wir haben zudem auch einige Abstimmungsänderungen vorgenommen und werden nun die Daten auswerten. An Roberts Auto traten zu Beginn des zweiten freien Trainings Zündaussetzer auf, die wir durch den Austausch eines Teils der Elektronik beheben konnten. Das hat uns zwar einige Zeit gekostet, wir konnten unser Programm aber trotzdem abarbeiten. Obwohl Robert mit der Abstimmung seines Autos noch nicht zufrieden ist, denke ich, dass wir eine gute Basis haben.“
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