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Alt 19.03.2008, 23:58     #61
freakE46   freakE46 ist offline
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DD-
Ich gehöre nun nicht zwangsläufig zu den Leuten, die Leistung gewohnt sind. Einen Benziner mit 120PS empfinde ich eigentlich als ausreichend - es muss kein Schub herrschen, der mich in den Sitz drückt (welcher aber stets für ein Grinsen sorgt ). Wichtig ist aber, dass er sich auch nach der versprochenen Leistung anfühlt. Der 116i wirkte schlichtweg lahm.

Ich kenne zwar nicht viele, aber immerhin ein paar Benziner im Hubraumsbereich von 1,6 bis 1,8 Litern bzw. im Leistungsbereich des 116i. Im Vergleich gibt es durchaus schlechtere Motoren in diesem Bereich (der Opel 1.8 Ecotec mit 125PS hat mir dabei nicht so sehr gefallen), aber dennoch leistet sich der 116i gravierende Schwächen. Andere Motoren reagieren spontaner und wirken durchzugstärker (so war seltsamerweise mein Eindruck vom Kia C'eed 1.6 CVVT mit 122PS). Interessanterweise konnte gar der kleine VAG 1.4 mit nur 86PS (Skoda Roomster) subjektiv gut (bis etwa Tempo 100) mit dem eher müden 116i-Antrieb mithalten (was natürlich unter Anderem am nicht zu verachtenden Gewichtsunterschied liegt - aber auch der führt dann zur Entscheidung, dass der 116i im 1er "Mist" ist). Ich denke aber, dass auch die Thematik 'Geräusch' dahinter steckt. Ein kerniger Benziner (wie z.B. der kleine VAG-Benziner) wirkt einfach kraftvoller als ein sanftes Säuseln wie beim 116i VFL.

Vom Verbrauch her sind die Unterschiede nicht so gravierend, da man den 116i sehr wohl auch sparsam bewegen kann (mit der Mehrzahl der Benziner fällt es aber leichter als beim 116i VFL, wenn man Ubi's Werte Glauben schenken mag, verbraucht der 116i allenfalls einen halben Liter weniger - weniger als versprochen). Fordert man allerdings (touren lassen, Stadtfahrten), so steht der 116i schnell als Säufer da.
Trotz keiner allzu miesen Aerodynamik dreht der 116i (serienmäßig mit 6 Gängen) im 5. Gang äußerst mühsam aus. Ab 5000U/min kommt zumindest noch ein kleiner Schub...

Da ich langsam selber nicht mehr an meinen Eindrücken glaube , betrachte ich auch gern objektiv erfassbare Werte. Beim 116i oder allgemein beim ED-Programm war es ernüchternd. Wer selbst fährt, erfährt, dass das nah an der Wahrheit liegt...
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Geändert von freakE46 (20.03.2008 um 00:07 Uhr)
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Alt 20.03.2008, 06:10     #62
CharlyBraun   CharlyBraun ist offline
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Zitat:
Original geschrieben von freakE46
.... Der 116i wirkte schlichtweg lahm.

... Ein kerniger Benziner (wie z.B. der kleine VAG-Benziner) wirkt einfach kraftvoller als ein sanftes Säuseln wie beim 116i VFL.
Hi,

bin zwar jeweils nur 1 Tag mit dem alten und dem neuen 116i gefahren, kann aber vielleicht doch etwas zur Diskussion beitragen. Der 116i ist wahrlich kein schlechter Motor, er leidet nur am sehr hohen Gewicht des Einser (vergleicht mal die Konkurrenzdaten). Unser Mini Cooper hat auch nur 120PS, ist aber durch sein deutlich geringeres Gewicht (ist ja auch ne andere Fahrzeugklasse) mit wesentlich besseren Fahrleistungen gesegnet.

IMHO liegt im Vergleich mit dem Pre-FL 116i nun auch der subjektive Eindruck am Magerbetrieb der neusten Motorvariante. Vielleicht ist das schon der Vorgeschmack auf die Euro5-Norm. Den "alten" emfand ich jedenfalls munterer.
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Alt 20.03.2008, 13:17     #63
freakE46   freakE46 ist offline
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DD-
Das stimmt, der 1er ist auf Grund seiner Mittelklasse-Plattform kein Leichtgewicht. Der Gewichtsunterschied (real) zum 3er beträgt - grob über den Daumen gepeilt - rund 100kg. Demnach nicht sonderlich viel.

Leichtgewichte gibt es aber auch in der restlichen Kompaktklasse nicht, wobei man anmerken kann, dass der ein odere andere vergleichbare Kompakte 50 bis 80kg weniger als der 116i wiegt. Im Vergleich zum VAG 1.4 TFSI ist der 116i klar der schlechtere Motor, wobei man sagen muss, dass die Ingenieure bei BMW so ziemlich das beste aus den Vorgaben herausgeholt haben (1.6 Liter Hubraum, keine Aufladung). Absolut betrachtet würde ich daher eher von diesem Konzept prinzipiell Abstand nehmen, da es im Leistungsbereich von 120PS gerne 1.8 Liter sein dürfen (ist der imho bessere Kompromiss, wenn man auf Aufladung verzichtet).

Bezüglich Leistungsempfinden: als ich den nicht gerade schweren Peugeot 307 1.6 (nominell nur 109PS, aber dennoch von den Papierwerten kein sonderlich grober Unterschied) gefahren bin, kam ich subjektiv überhaupt nicht vom Fleck. So etwas nenne ich dann einfach lahm . Okay, im Vergleich zum Fiesta mit 50PS, den ich gelegentlich fahre, ist das ein Rennwagen .
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Alt 20.03.2008, 13:28     #64
Bryce   Bryce ist offline
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Wieviel KG wiegt denn ein 116i laut Schein? Kann ja nicht möglich sein, dass das kleine Hängebauchschwein so schwer ist. Wobei Hängebauchschweine sind nicht gerade schlank .
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Alt 20.03.2008, 19:15     #65
reihensechser   reihensechser ist offline
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Der 116i Fünftürer wiegt 1.340 kg, ein 318i E90 wiegt 1.435 kg.

Das Gewicht finde ich in Ordnung, der Wagen ist von der Karosserie her sehr solide und verwindungssteif. Die Crashsicherheit ist lobenswert.

Das ist meiner Meinung auch ein Alleinstellungsmerkmal des 1-ers, dass er auf einer Mittelklasseplattform beruht. Bei VAG ist es ja anders rum, da basiert ja der Passat auf der Golf V Plattform.

Ein Audi A3 wiegt übrigens das gleiche wie ein 1-er, siehe den Vergleich in der ams zwischen 120i und Audi A3 1.8 TFSI.

Gruss Christoph
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Alt 20.03.2008, 21:24     #66
Bryce   Bryce ist offline
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Zitat:
Das Gewicht finde ich in Ordnung, der Wagen ist von der Karosserie her sehr solide und verwindungssteif.
Das stimmt, der Kleine ist wie eine Burg verarbeitet, nichts klappert.
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Alt 13.03.2009, 22:00     #67
tom.   tom. ist offline
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hi,
ab 02/09 hat der 116i ja 1995 ccm. ich kenne mich damit nicht sonderlich gut aus. aber das sollte sich doch positiv auf die beschleunigung auswirken?
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Alt 13.03.2009, 22:15     #68
reihensechser   reihensechser ist offline
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@tom

Primär nicht auf die Beschleunigung, sondern eher auf den Durchzug, die Elastizität. Die Leistung ist ja nominell gleich geblieben, durch den höheren Hubraum hat der 116i aber mehr Drehmoment bekommen. Was dann bedeutet, dass sich der Wagen angenehmer fahren läßt, besser durchzieht und sich kräftiger anfühlt.

Kann auch sein, dass die Beschleunigung besser ist, das werden dann die ersten Testberichte zeigen, von denen aber noch keiner existiert. Auch der Verbrauch sollte etwas sinken, da der Motor nicht mehr so gedreht werden muss, um flott voranzukommen.

Gruß Christoph
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Alt 14.03.2009, 08:53     #69
2fast&2furios   2fast&2furios ist offline
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?-FW29+26
Hi,

das mit der Wahrnehmung ist halt auch immer so eine Sache. Da spielt die Geräuschkulisse, das Antriebskonzept, die Fahrzeuggröße etc. eine große Rolle.

Ein Frontantrieb wird sich mit 122 PS immer etwas agressiver anfühlen, weil er beim "aktiven" Fahren tendenziell am Lenkrad zerrt. Der 1er hingegen hat mit seinem Heckantrieb hingegen riesige Reserven in dieser Hinsicht.

Man merkt IMHO dem Einser an, dass er für große Motorisierungen entwickelt wurde.

Wenn ich das so vergleiche, ich hatte mal, auch wenn es schon lange her ist, einen Escort 1,8 16V. Sicher nicht nur vom Papier her wesentlich langsamer als ein 116i. Dennoch hatte dieses damals Auto einen Heidenspass gemacht. Es war halt für die damalige Zeit etwas überdurchschnittlich motorisiert. Heutzutage ist man mit 122 PS nicht berauschend mit Kraft gesegnet. Und schließlich kommt es immer darauf an, was man gewohnt ist.

Meine Holde, die normalerweise mit dem 528i Limousine herumdüst, hatte mal einen 520i 2.2 Touring E39 als Werkstattersatzauto. Die sagte doch glatt: "Wenn ich meinen mal hergeben muss, dann will ich aber kein Auto, wo man immer so viel Gas geben muss, bis was passiert!"

Noch ein Wort zum Verbrauch: Naturgemäß wirkt sich EfficientDynamics am stärksten im Stadtverkehr aus. Dies ist auch bei Hybriden wie dem Prius so. Wenn man gemütlich Überland fährt und die Lastwechsel geringer sind, dann kommt immer mehr die Effizienz des Verbrennungsmotors in den Vordergrund. Dann kommt es eben auch darauf an, dass für das vorliegende Fahrprofil ein geeignetes Fahrzeugkonzept gewählt wird. Überspitzt gesagt: Was würde mir ein Elektroauto mit einer Reichweite von 150 km nutzen, wenn ich täglich 500 km fahre. Und das spiegelt sich in meinen Augen eben auch etwas in den Testverbräuchen der sogenannten "Fachzeitschriften" wieder. Insofern ist es doch ein Faktum, dass ein herkömmliches Fahrzeugkonzept hinter den Verbräuchen eines Hybriden in Anbetracht des Aufwandes nicht verstecken muss. Die Hybrid-Technologie ist in meinen Augen zunächst eine interessante Technologie, die aber noch enorm weiterentwickelt werden muss.

M. E. wäre aber ein ganz anderer Punkt aufzugreifen. Eine Hubkolbenmaschine ist zwangsläufig thermodynamisch eine Kraft-Wärme-Maschine. Die besten Dieselmotoren haben derzeit einen Wirkungsgrad von ca. 42 %, der bei Teillast noch viel schlechter ist. Das bedeutet, dass immer noch der größte Teil der Energie ungenutzt als thermische Energie über die Motorabwärme und vor allem über das Abgas abgeführt wird. Hätte man eine Technologie, die es erlaubt, diese thermische Energie dem Antriebsstrang zuzuführen, dann wäre man der Sieger. Möglich wäre im ersten Schritt, diese Energie in Strom umzuwandeln und für den Antrieb sämtlicher elektrifizierbarer Zusatzaggregate einzusetzen. In einem weiteren Entwicklungsschritt könnte dann die elektrische Energie in einer Art Kondensatoren gespeichert werden und dann beim nächsten Beschleunigungsvorgang über einen Elektromotor zur Verfügung stehen. Dabei müsste dann der Verbrennungsmotor nur noch den Teil der Energie hinzusteuern, der für die gewünschte Beschleunigung durch den elektrischen Teil nicht aufgebracht werden kann.

Aber ich schweife ab...

cu

2fast&2furios
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ich sach immer:

Wer später bremst ist länger schnell!

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Geändert von 2fast&2furios (14.03.2009 um 09:11 Uhr)
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Alt 14.03.2009, 17:17     #70
freakE46   freakE46 ist offline
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Beiträge: 13.965

DD-
Der höhere Hubraum sollte sich nicht in einer nennenswerten Steigerung der Beschleunigung zeigen, da die nominelle Motorleistung gleich geblieben ist. So sieht es jedenfalls auf dem Papier aus. Allerdings lässt sich mutmaßen, dass der Motor eventuell nach opben streut und somit dann doch ein paar Zehntel in der Beschleunigung herausfährt. Wesentlicher bei der Hubraumsteigerung ist jedoch die Verbesserung des Durchzugs. 1.6 Liter waren angesichts von knapp 1,4 Tonnen (die schon erreicht sind, wenn noch eine schlanke Person mitfährt oder man selbst etwas beleibter ist und man nur mit vollem Tank fährt) schlichtweg zu wenig. Der 3er compact wog als Baismodell nicht weniger, konnte aber immerhin aus 1.8 Litern Hubraum seine Kraft schöpfen und streute merklich nach oben (ca. 10%).

Gerade vom Stadtverbrauch des 116i DI bin ich enttäuscht. Auf der Autobahn indes gibt er sich keine große Blöße, hier kann man durchaus von Sparsamkeit reden.

Es gibt aber andere Konzepte, die Sparen leichter machen. Der 1.4 TSI z.B. läuft schon bei 1500 U/min kräftig und gesund, so dass man sich fast immer im unteren Drehzahlbereich aufhalten kann. Der 6. Gang ist dazu angenehm lang übersetzt - nicht so wie beim 1er, bei dem zwischen 5. und 6. Gang nur eine geringe Drehzahlsenkung erfolgt. Der wahre Einstiegsmotor des 1er ist also ebenfalls ein kleiner Turbobenziner. Als Zwischenlösung ist der gedrosselte 2.0 DI aber allemal okay.
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