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Alt 27.09.2007, 14:55     #1
Martin   Martin ist offline
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BMW Group stellt die Weichen für die Zukunft

Wertsteigerung steht bei neuer Strategie im Mittelpunkt

Neue Rentabilitäts- und Wachstumsziele beschlossen

Programm zur Erschließung von Effizienzpotenzialen von rund 6 Mrd. Euro bis 2012 beschlossen

Stärkere Beteiligung der Aktionäre am Unternehmenserfolg

München. Die BMW Group hat mit einer strategischen Neuausrichtung die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. "Wir richten die BMW Group konsequent auf Profitabilität und langfristige Wertsteigerung aus", sagte der Vorsitzende des Vorstandes der BMW AG, Norbert Reithofer, bei der Vorstellung der neuen Unternehmensstrategie am Donnerstag in München. Die strategische Zielrichtung des Unternehmens bis in das Jahr 2020 ist klar definiert: Die BMW Group ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Produkten und Premium-Dienstleistungen für individuelle Mobilität.

Umsatzrendite im Automobilgeschäft von 8% bis 10% angestrebt

Bei der zukünftigen Strategie steht der langfristige Erfolg und die Sicherung der Unabhängigkeit des Unternehmens im Vordergrund. Für die ersten fünf Jahre hat sich die BMW Group ehrgeizige Etappenziele gesetzt: So soll der Absatz bis 2012 auf mehr als 1,8 Mio. Fahrzeuge steigen. Im Motorradgeschäft will die BMW Group in diesem Zeitraum die Auslieferungen um 50% auf 150.000 Einheiten pro Jahr erhöhen.

Profitabilität steht dabei vor reinem Volumenwachstum. "Wir steuern das Unternehmen künftig noch stärker nach der Kapitalrendite", erklärte Reithofer. Im Segment Automobile will das Unternehmen ab 2012 einen Return on Capital Employed (RoCE) von 26% und eine Umsatzrendite in einem Korridor von 8% bis 10% erzielen.

Bis zum Jahr 2020 hat die BMW Group ebenfalls ambitionierte strategische Ziele formuliert : So soll der Absatz im Automobilgeschäft auf deutlich über zwei Mio. Fahrzeuge steigen.

Programm zur Erschließung von Effizienzpotenzialen von rund sechs Mrd. Euro

Die BMW Group startet ein umfangreiches Effizienzprogramm, das alle Bereiche des Unternehmens umfasst und sowohl auf der Kosten- wie auch auf der Leistungsseite ansetzt. "Damit sollen in den nächsten fünf Jahren Effizienzpotenziale von insgesamt rund sechs Mrd. Euro realisiert werden, die uns Handlungsspielräume eröffnen", unterstrich Reithofer. Bei dem Programm wendet die BMW Group das Prinzip der Effizienten Dynamik an, das auch bei den Automobilen des Unternehmens erfolgreich verfolgt wird: Mehr Output bei weniger Input.

Zusätzliche Ergebnispotenziale will das Unternehmen unter anderem durch weitere Geschäftsaktivitäten erschließen. So sieht die BMW Group neben neuen Produkten und Märkten auch entlang des Lebenszyklus eines Fahrzeuges und der Wertschöpfungskette innerhalb der Branche Potenziale. Positiv zur Ergebnisentwicklung der BMW Group soll auch die konsequente Premium-Positionierung ihrer Fahrzeuge beitragen.

Die BMW Group hat darüber hinaus eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, um auch auf der Kostenseite deutliche Fortschritte zu erzielen. So werden alle Kostenstrukturen auf den Prüfstand gestellt und die Standardisierung von Prozessen weiter vorangetrieben. Das Unternehmen hat sich zudem zum Ziel gesetzt, die Kosten, Investitionen sowie den Kapitaleinsatz pro Fahrzeug in Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung zu reduzieren. Durch Kooperationen sollen Skaleneffekte bei Komponenten, Modulen und Antrieben erzielt werden. Das Unternehmen strebt zudem weiterhin einen Produktivitätszuwachs von mindestens 5% pro Jahr an.

Die BMW Group geht auch dank der angestrebten Produktivitätszuwächse davon aus, das geplante Wachstum bis 2012 etwa mit dem derzeitigen Personalstand erreichen zu können.


Natural Hedging und Einkauf im US-Dollarraum werden ausgebaut

Um unabhängiger von Währungsschwankungen zu werden, wird die BMW Group in Zukunft noch stärker das sogenannte Natural Hedging sowie den Einkauf insbesondere im US-Dollarraum gezielt ausbauen. So sollen bis 2012 die Kapazitäten im US-Werk in Spartanburg von derzeit 140.000 auf 240.000 Fahrzeuge erweitert werden. Die Planungen laufen bereits.

Die Kapazität im MINI-Werk in Oxford wird darüber hinaus ohne zusätzliche Investitionen auf 260.000 Einheiten gesteigert. In China plant das Unternehmen in einem ersten Schritt die Kapazität von 30.000 auf 44.000 Einheiten zu erhöhen.

Ausschüttungsquote wird erhöht - Dividende soll 2007 deutlich steigen

Das Management ist vom nachhaltigen Erfolg der strategischen Neuausrichtung überzeugt. Dementsprechend wird das Unternehmen die Aktionäre in Zukunft stärker als bisher am Unternehmenserfolg beteiligen. So soll die Ausschüttungsquote deutlich angehoben werden. In einem ersten Schritt wird der Vorstand dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung eine substanzielle Erhöhung der Dividende bereits für das Geschäftsjahr 2007 vorschlagen.

Darüber hinaus hält sich die BMW Group die Option eines Aktienrückkaufs offen. Das Unternehmen wird sich jedoch in den kommenden zwölf Monaten zunächst auf die höhere Ausschüttungsquote konzentrieren.

Die BMW Group wird darüber hinaus zukünftig auch mehr für die Mitarbeiter tun. Um ihre Pensionen abzusichern, ist eine Auslagerung der Pensionsverplichtungen in Deutschland in den kommenden Jahren in drei Stufen vorgesehen.


X1, Gran Turismo, MINI SAV und Rolls-Royce Coupé bis 2012 geplant

Die BMW Group wird ihre Modelloffensive auch in Zukunft fortsetzen. Bei allen neuen Modellen werden Synergien durch die Nutzung von Baukästen realisiert. Die erfolgreiche X-Baureihe wird um das Sports Acitivity Vehicle X1 erweitert. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt ist bereits das BMW Concept X6 vorgestellt worden. Außerdem wird ein viertüriger Gran Turismo nach dem Vorbild der in Shanghai präsentierten Konzeptstudie CS gebaut. Als weiteres Ergebnis der neuen Strategie wird das sogenannte raumfunktionale Konzept nicht gebaut. Stattdessen soll mit einem im Charakter grundlegend veränderten Fahrzeugkonzept - das unter dem Begriff Progressive Activity Sedan (PAS) die Präsenz einer Limousine mit intelligenten Funktionalitäten interpretiert - ein völlig neues Segment erschlossen werden.

Bei der Marke MINI wird es mit einem Sports Activity Vehicle ein weiteres Modell geben. Auch bei Rolls-Royce wird die Modellpalette weiter ausgebaut: Ein Coupé wird als dritte Variante des Phantom auf den Markt kommen. Darüber hinaus ist ein weiteres Rolls-Royce Modell vorgesehen, das preislich und in seiner Größe unterhalb des Rolls-Royce Phantom positioniert wird. Auch im Motorradgeschäft wird das Produktangebot der Marken BMW Motorrad und Husqvarna Motorcycles in den kommenden Jahren weiter ausgebaut.

Reithofer: Akquisitionen bleiben grundsätzlich auf der Agenda

Im Rahmen des Strategieprozesses hat die BMW Group alle Optionen für zukünftiges Wachstum geprüft. Dies schloss auch einen Kauf oder den Aufbau einer vierten Marke ein. Voraussetzung für einen derartigen Schritt wäre, dass die neue Automobilmarke zum Unternehmen und seinen Stärken passt. Ein Zuwachs bei den Stückzahlen müsste zudem zu sinkenden Stückkosten und damit zu Skaleneffekten führen. Als weiterer Punkt müsste die neue Marke mindestens den gleichen positiven Ergebnisbeitrag liefern wie das bestehende Automobilgeschäft. Die eingehende Analyse hat jedoch ergeben, dass keine der geprüften Automobilmarken derzeit diese Anforderungen erfüllt.

Dennoch schließt die BMW Group mögliche Zukäufe nicht generell aus. So ist es im Segment Motorrad mit dem Erwerb der traditionsreichen Marke Husqvarna und ihrem sportlichen Profil gelungen, neue bzw. jüngere Zielgruppen zu erschließen.

"Akquisitionen stehen grundsätzlich auch in Zukunft auf unserer Agenda", sagte Reithofer. "Für mögliche Akquisitionen in der Zukunft haben wir im Strategieprozess klare Kriterien definiert. So können wir gegebenenfalls schnell handeln", fügte er hinzu.

Die BMW Group wird sich weiterhin auf ihre Stärken und damit auf den Markt der Premiumfahrzeuge und -dienstleistungen konzentrieren, der auch in Zukunft deutlich schneller als das Volumensegment wächst. So geht das Unternehmen davon aus, dass das Premiumsegment zwischen 2005 und 2019 um rund 40% zulegen wird, während im Volumensegment lediglich mit einem Zuwachs von knapp 20% gerechnet wird.

Das Unternehmen wird auch in Zukunft substanziell in Zukunftstechnologien investieren, um völlig neue Lösungen für individuelle Mobilität zu entwickeln und seine Innovationsführerschaft auch im kommenden Jahrzehnt zu sichern. So hat sich die BMW Group mit der Entwicklungsstrategie EfficientDynamics bei der Verringerung von CO2-Emissionen beispielsweise einen klaren Wettbewerbsvorsprung erarbeitet.

"Mit unserer strategischen Neuausrichtung sind wir für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet. Ich bin davon überzeugt, dass diese Strategie zu weiterem wirtschaftlichem Erfolg führen wird", erklärte Reithofer.
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