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Alt 18.05.2007, 14:20     #1
Hermann   Hermann ist offline
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BMW Group Fahrerlebnis.

Verantwortung und Sicherheit mit Tradition: Die Geschichte des Fahrer-Trainings seit 1977.

BMW Fahrer-Training.

MINI Driver Training.

BMW Motorrad Fahrer-Training.

Ideale Rahmenbedingungen: Das BMW Fahrer-Trainings-Zentrum (FTZ).

Weltweit im Einsatz für Sicherheit: Instruktoren-Ausbildung auf höchstem Niveau.

Beitrag im Thema: BMW Group Fahrerlebnis.


Stufe für Stufe zum Könner: Das BMW Group Fahrerlebnis.


Im Jahre 1977 bot BMW als einer der ersten Automobilhersteller seinen Kunden die Möglichkeit, ihr Know-how am Lenkrad zu optimieren. Damals begann man als „Fahrerschule“ mit Fahrzeugen der ersten BMW 3er Serie. Heute umfasst das BMW Group Fahrerlebnis neben dem BMW Fahrer-Training auch das MINI Driver Training und das BMW Motorrad Fahrer-Training. Die Fahrzeugflotte wurde auf mehr als 250 Automobile und 100 Motorräder aufgestockt, um die vielfältigen Programme durchführen zu können. Allein in Deutschland finden Jahr für Jahr etwa 1000 Veranstaltungen statt, an denen rund 18 000 Fahrerinnen und Fahrer teilnehmen. Seit 1977 gewannen mehr als 200 000 Teilnehmer beim Training auf abgesperrten Strecken jene Souveränität, die im Alltagsverkehr zu mehr Sicherheit führt. Das BMW Group Fahrerlebnis ist zu einem Markenzeichen für Lehrgänge geworden, von denen Anfänger wie Routiniers gleichermaßen profitieren. Es steht für systematisches Training nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und individuelle Begleitung durch kompetente Instruktoren.


Theorie und Praxis für mehr Freude am Fahren.

Ähnlich wie die Automobile und Motorräder der BMW Group werden auch die Trainingsprogramme stetig weiterentwickelt. Von Fahrerassistenzsystemen, die den Fahrer beim souveränen Beherrschen des Fahrzeugs unterstützen, war vor 30 Jahren noch keine Rede. Heute haben so wichtige Funktionen wie das Antiblockiersystem und die Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) dagegen längst einen festen Platz im Trainingsplan.

Grundlegende Merkmale blieben über drei Jahrzehnte hinweg konstant. So war und ist es Ziel jedes Trainings, das theoretische Verständnis für technische und fahrphysikalische Fakten zu wecken, die Erkenntnisse in praktischen Übungen umzusetzen und auf diese Weise mehr Souveränität im Umgang mit anspruchsvollen Fahrsituationen zu gewinnen. Wie beeinflussen Sitzposition und Lenkradhaltung die Fahrzeugbeherrschung? Warum reagieren frontgetriebene Automobile in dynamischen Situationen anders als Fahrzeuge mit Heckantrieb? Wie beeinflusst geschickte Gewichtsverlagerung auf dem Motorrad die Kurvenlage?

Wer Fragen wie diese in der Theorie erörtert und das Gelernte anschließend praktisch umgesetzt hat, verfügt über beste Voraussetzungen, um Gefahrensituationen des Alltagsverkehrs zu erkennen und zu vermeiden beziehungsweise zu meistern. Nicht zuletzt ist ein bewusster und sicherer Umgang mit dem Automobil oder Motorrad auch ein Beitrag zur Freude am Fahren.

Kompetente Instruktoren geben ihr Wissen und Können weiter.

Dynamisch denken, besser fahren, sicher ankommen – auf diese griffige Formel brachte einst der finnische Rallyesport-Profi Rauno Aaltonen die Strategie eines konsequent betriebenen Fahrer-Trainings. Er wurde im Januar 1977 von der BMW Motorsport GmbH zum ersten Chefinstruktor des BMW Fahrer-Trainings ernannt. Auch heute bringen viele der mehr als 120 Instruktoren – darunter routinierte Testfahrer, erfahrene Ingenieure und Fahrzeugentwickler – neben ihren technischen und didaktischen Fähigkeiten langjährige Motorsporterfahrung mit.

Stufe für Stufe zu mehr Souveränität und Sicherheit.

Das breite Trainingsangebot berücksichtigt nicht nur individuelle Bedürfnisse der Teilnehmer, sondern ist auch auf die unterschiedlichsten fahrerischen Voraussetzungen zugeschnitten. Damals wie heute beginnen die Lehrgänge dort, wo die Fahrschule aufhört und reichen bis zu ambitionierten Trainings auf Rennstrecken, bei denen man den Grenzbereich der Fahrzeuge erfahren kann.

Ausgehend vom BMW Kompakt- und BMW Aufbau-Training für Auto- und Motorradfahrer sowie dem MINI Starter Pack werden bei den darauf folgenden Lehrgängen entsprechend höhere Anforderungen gestellt. Für die Teilnehmer ergibt sich daraus die Gelegenheit, ein mehrstufiges Trainingsprogramm zu absolvieren, das sie vom sicheren Beherrschen von Alltagssituationen bis zu sportlichen Herausforderungen führt. Beim Fahr-Sicherheitstraining der BMW Group können daher auch Anfänger Stufe für Stufe zum Könner aufsteigen.

Generell richtet sich das Angebot des Fahrsicherheits-Trainings der BMW Group ganz bewusst nicht ausschließlich an die Kunden der Marken BMW, MINI und BMW Motorrad. Vielmehr gehört es zum Selbstverständnis des Unternehmens, seine hohe Kompetenz auf dem Gebiet der Fahrsicherheit einer möglichst großen Zahl von Auto- und Motorradfahrern zugänglich zu machen.
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Geändert von Martin (20.05.2007 um 09:22 Uhr)
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Alt 18.05.2007, 14:22     #2
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Verantwortung und Sicherheit mit Tradition: Die Geschichte des Fahrer-Trainings seit 1977.

„Die optimale Verbindung des besseren Automobils mit dem besseren Fahrer“ zu schaffen, lautete das Ziel, als die BMW Motorsport GmbH in den 1970er Jahren erstmals zur Teilnahme an einer „Fahrerschule“ aufrief. Dieser Anspruch hat auch heute noch Bestand, in ihm drückt sich die umfassende Verantwortung der BMW Group für mehr Sicherheit im Straßenverkehr aus. Die Erkenntnis, dass neben dem Bau besonders sicherer Automobile auch die Förderung des fahrerischen Könnens zu einer Reduzierung des Unfallrisikos beitragen kann, war Auslöser für die Ausschreibung der ersten 15 Lehrgänge für jeweils 20 Teilnehmer, die innerhalb kürzester Zeit ausgebucht waren. Freude am Fahren und Sicherheit im Straßenverkehr sind seitdem bei der BMW Group eng miteinander verknüpft. Seit nunmehr 30 Jahren finden Auto- und Motorradfahrer, die ihr Wissen und ihr Können am Lenkrad perfektionieren wollen, in den umfassenden Trainingsangeboten der BMW M GmbH einen kompetenten Partner.


Als „Geburtsstunde“ des BMW Fahr-Sicherheitstrainings gilt der 22. April 1977. An diesem Tag absolvierten Kunden erstmals Trainingsmanöver mit einem BMW 320i. Sechs Wochen zuvor hatten bereits Beamte der Münchner Polizei auf dem Flughafengelände Oberpfaffenhofen den Lehrgang durchlaufen: eine Generalprobe der besonderen Art, da gerade für Sicherheitskräfte eine professionelle und anspruchsvolle Fahrausbildung schon damals von großer Bedeutung war.

Die Startphase: fundierte Ausbildung als Ziel.

Den Beschluss zur Gründung einer „Fahrerschule“ hatte der BMW Vorstand bereits am 3. Februar 1976 gefasst. Und noch im gleichen Jahr waren die Kontakte für eine professionelle Umsetzung dieses Beschlusses geknüpft. Der damalige Geschäftsführer der BMW Motorsport GmbH, Jochen Neerpasch, und der langjährige Sportsekretär des Automobilclubs von Deutschland (AvD), Börries von Breitenbuch, vereinbarten im August 1976 die gemeinsame Konzeption eines vielseitigen Trainingsplanes.

Von Breitenbuch hatte – gemeinsam mit dem finnischen Rallye-Profi Rauno Aaltonen – zwei Jahre lang Erfahrungen mit der Durchführung von Fahrer-Trainings-Kursen gesammelt. Die anspruchsvolle Methodik des Duos deckte sich in idealer Weise mit dem BMW Anspruch an Professionalität. Die genaue Analyse von Fahrzuständen, die Autofahrern im Alltag Probleme bereiten, wurde um die Vermittlung von Fähigkeiten, die im Motorsport zum Erfolg führen, ergänzt. Dazu zählt die richtige „Linie“ mit Brems-, Ein- und Auslenk-Punkten. Für Neerpasch war es daher nur folgerichtig, Börries von Breitenbuch als Trainingsleiter und Rauno Aaltonen als Chefinstruktor zu gewinnen.

Trainingsplan anno 1977: Ernährungstipps, Dauerlauf, Pannenhilfe.

Die personellen Weichen waren damit gestellt. Was folgte, war die Suche nach einem geeigneten Gelände, die Auswahl und Bereitstellung von Fahrzeugen und die Aufstellung eines Trainingsplans. Bei der Ausarbeitung der Lehrgangsprogramme wurden auch wissenschaftliche Erkenntnisse zugrunde gelegt, beispielsweise die Untersuchungen des Freiburger Sportmediziners Prof. Joseph Keul über Stresssituationen im Automobilsport und im Verkehrsalltag. Entsprechend vielfältig gestaltet sich der Trainingsplan. Vorträge über „Stress am Steuer“ und gesunde Ernährung sowie verkehrspsychologische Lektionen waren vor 30 Jahren fester Bestandteil jedes Lehrgangs. Ebenso gehörten gemeinsame Dauerläufe am frühen Morgen, Fitness-Übungen unter der Leitung eines Diplom-Sportlehrers und ein Pannenhilfe-Kursus zum Trainingsprogramm.

Während die Theorie-Schulung heute stärker auf Technik und Fahrphysik konzentriert ist, haben wichtige Prinzipien des Praxis-Unterrichts wie das Training auf abgesperrten Übungsarealen mit Fahrzeugen von BMW noch heute Bestand. Damit trainieren die Teilnehmer unter einheitlichen Bedingungen und müssen sich bei den Brems- und Schleuderübungen nicht um den Reifen- oder Bremsbelagverschleiß ihrer Fahrzeuge sorgen.


Debütjahr 1977 mit BMW 320i.

Im Debütjahr des Fahr-Sicherheitstrainings wurde eine Flotte von BMW 320i an den Start geschickt. Die 125 PS starken Fahrzeuge der ersten BMW 3er Generation waren mit einem speziell abgestimmten Fahrwerk, einer Differenzialsperre mit 40-prozentiger Wirkung sowie einem Sportschalensitz für den Fahrer ausgestattet. Seitdem hat der Fuhrpark deutlich an Umfang und Vielfalt gewonnen und ist auf mehr als 250 Automobile und 100 Motorräder angewachsen. Derzeit sind hauptsächlich BMW 130i, BMW 330i und MINI Cooper S im Einsatz, bei den M-Trainings zudem BMW M3 und BMW Z4 M Coupé. Für Offroad- und Winter-Trainings stehen darüber hinaus Fahrzeuge mit dem Allradsystem xDrive zur Verfügung. Beim BMW Kompakt-Training und beim BMW Motorrad Fahrer-Training kann auf Wunsch zum Teil auch das eigene Fahrzeug genutzt werden.

Innerhalb weniger Jahre wuchs nicht nur die Nachfrage, sondern auch die Vielfalt im Trainingsangebot rasant an. Schon in den 1980er Jahren nutzten mehr als 2 000 Fahrer die Möglichkeit, ihr fahrerisches Potenzial zu erweitern. In den 1990er Jahren wurde sowohl der Aufbau einer modularen Struktur von Lehrgängen mit unterschiedlich hohen Anforderungen als auch die Internationalisierung des Angebots forciert. Die Idee einer einheitlichen Instruktoren-Ausbildung wurde geboren und ist heute Garant für die international einheitlich hohen Standards der Trainingsangebote.

Stufe für Stufe zum Fahrkönner.

Bereits Mitte der 1990er-Jahre Jahre hatte sich die Systematik von aufeinander aufbauenden Lehrgängen etabliert. Das modular aufgebaute Trainingsprogramm ermöglicht es seither Fahranfängern ebenso wie Routiniers, im Umgang mit ihren Fahrzeugen stetig an Souveränität zu gewinnen, die Wahrnehmung für schwierige Situationen zu schärfen und das Reaktionsvermögen zu steigern. Die einzelnen Trainingsstufen sind so aufeinander abgestimmt, dass die Teilnehmer ihre Fähigkeiten Schritt für Schritt ausbauen und perfektionieren. Das heutige Angebot umfasst 23 BMW Lehrgänge, 4 MINI Trainings und 17 Angebote für Motorradfahrer.


Perfekte Bedingungen auf ausgewählten Flächen und Strecken.

Optimale Übungsbedingungen fanden und finden die Teilnehmer des BMW Fahr-Sicherheitstrainings von Beginn an auf abgesperrten und speziell präparierten Flächen. Zunächst wurden die Übungsparcours auf BMW eigenen Teststrecken sowie auf Flugplätzen abgesteckt. Mit dem Ausbau des Trainingsprogramms kamen weitere Standorte hinzu. Für die Kompakt- und Aufbau-Lehrgänge des BMW und BMW Motorrad Fahrer-Trainings sowie für das MINI Driver Training werden inzwischen ausgewählte Übungsgelände im gesamten Bundesgebiet genutzt. Darüber hinaus bilden mittlerweile internationale Formel-1-Rennstrecken sowie Übungsareale in Österreich und Schweden die Kulisse für Rundstrecken- und Winter-Trainings. Als perfektes Umfeld für intensives Lernen von Beginn an dient seit 1997 vor allem das BMW Fahrer-Trainings-Zentrum (FTZ) auf dem Gelände des Münchner Flughafens.

Am Anfang war der Sport: Vorläufer des Fahrer-Trainings.

Der sichere Umgang mit dem Automobil ist gerade auch im Motorsport der Schlüssel zum Erfolg. Nicht umsonst gilt auf der Rennstrecke ein kontrollierter – und damit sicherer – Fahrstil als wichtigste Voraussetzung für einen Platz in der ersten Startreihe. Und seit jeher vollzieht sich die Suche nach der Ideallinie zunächst bei gemäßigtem Tempo. „Sicherheit vor Schnelligkeit“ lautet die Trainingsmaxime. Unter dem gleichen Motto standen stets auch jene Lehrgänge, die BMW bereits lange vor dem Start des unternehmenseigenen Fahr-Sicherheitstrainings unterstützte. Schon 1958 kündigte BMW einen „Sport- und Rennfahrer-Lehrgang“ auf dem Nürburgring an. Initiiert wurde er vom Gau Hansa-Hamburg des ADAC, prominentester Lehrmeister war der Weltrekordfahrer und Grand-Prix-Sieger Hans Stuck mit einem Sportwagen vom Typ BMW 507.

Damals ging es ausdrücklich um die Förderung des Motorsport-Nachwuchses. Doch der Wunsch nach professioneller Unterweisung war bald auch bei Privatfahrern geweckt. Der Verband der BMW Clubs reagierte darauf mit der Einführung eines Fahrerlehrgangs. Im April 1964 hieß es erstmals „Besser fahren auf BMW“. In dieser „Fahrschule für Fortgeschrittene“, wie es in einer Ausschreibung hieß, wurden die Autofahrer mit den Möglichkeiten und Grenzen der Fahrdynamik vertraut gemacht, um später auch auf der Straße problematische Situationen erkennen und sicher meistern zu können. Mechaniker der BMW AG sorgten für die technische Unterstützung, erfahrene Motorsportler begleiteten die Teilnehmer auf dem Nürburgring, der dazu in mehrere Übungsabschnitte unterteilt wurde. Während des Trainings galt striktes Überholverbot, sportlicher Ehrgeiz war dennoch erwünscht. Allerdings ging bei der Suche nach der Ideallinie „Stil vor Geschwindigkeit“. So vergaben die Instruktoren Noten für das präzise Ansteuern und saubere Durchfahren von Kurven, für wohldosiertes Bremsen und gefühlvolle Spurwechsel.

Rauno Aaltonen: Fachmann für Theorie und Praxis.

Der enge Zusammenhang zwischen sportlicher Leistung und alltäglichem Können wird vor allem vom ersten Chefinstruktor des BMW Fahrer-Trainings verkörpert. Rauno Aaltonen, Rallye-Europameister und mehrfacher Gewinner der Rallye Monte Carlo, besaß schon in den 1970er-Jahren ein einzigartiges Einfühlungsvermögen nicht nur im Umgang mit seinen Fahrzeugen, sondern auch gegenüber seinen Schülern. Zwei Jahre nach dem Start des BMW Fahrer-Trainings fasste er dessen Inhalte auf ebenso lehrreiche wie unterhaltsame Weise in einem Buch zusammen, das unter dem Titel „Revolution am Steuer“ erschien und innerhalb kürzester Zeit vergriffen war. Darin schreibt Aaltonen über die Motive eines Motorsportlers, Autofahrer für den Verkehrsalltag zu schulen: „Wer gewohnt ist, stets in extremen Situationen zu fahren, besitzt im normalen Verkehr entsprechend mehr Reserven. Reserven, die idealerweise eigentlich jeder Autofahrer in der Hinterhand haben sollte. Und genau dazu möchte ich mit diesem Buch, wie auch mit dem BMW Fahrer-Training beitragen. Wir wollen das System Fahrer/Fahrzeug/Umwelt nicht nur durch gute Autos sicherer machen, sondern auch durch bessere Fahrer.“

Aaltonens „Revolution“ bestand vor allem darin, die Verbindung zwischen fahrphysikalischen Gesetzmäßigkeiten und dem Verhalten eines Automobils auf der Straße verständlich und einprägsam zu erläutern. Anhand eines „Regelkreises“ zeigte er beispielsweise auf, wie sich das Wissen und Können des Fahrers, das Handling und die Leistung seines Fahrzeugs sowie die Umweltbedingungen wie Witterung und Straßenzustand gegenseitig bedingen und beeinflussen. Seine grundlegenden Betrachtungen beeinflussen bis heute den theoretischen Unterricht im Rahmen des BMW Group Fahrerlebnis.

Das Verkehrsgeschehen wandelt sich – und mit ihm das Training.

Die von Rauno Aaltonen in seinem Buch beschriebenen Übungen basieren auf den technischen Voraussetzungen der Fahrzeuge aus den 1970er-Jahren. Das Trainingsprogramm des BMW Group Fahrerlebnis wurde seitdem ständig aktualisiert und orientiert sich an gegenwärtigen Verkehrsverhältnissen und an der Technik moderner Fahrzeuge. Während die aktive und passive Sicherheit der Fahrzeuge erheblich zugenommen hat, blieben andere Risikofaktoren konstant. Ungeduld, das falsche Einschätzen von Bremswegen und die Belastung beim Fahren auf verstopften Hauptverkehrsadern konnte Aaltonen schon damals als Hauptursachen für Unfälle identifizieren. Vor allem die zunehmende Verkehrsdichte stellt Autofahrer heute sogar vor noch weitaus größere Herausforderungen als vor 30 Jahren.

Technik verstehen und beherrschen.

Erleichterung verschafft dagegen die Technik – vorausgesetzt, sie wird adäquat genutzt. In der Frühphase des Fahr-Sicherheitstrainings wurden Bremsmanöver noch unter gänzlich anderen Vorzeichen eingeübt als heute. Die Instruktoren rieten zu einem möglichst kraftvollen Tritt aufs Bremspedal. Dass die Räder dabei die Haftung verloren, wurde in Kauf genommen, weil beim so genannten Stotterbremsen schlichtweg zu viel Zeit und damit Bremsweg verloren ging. Heute gehört ein elektronisch gesteuertes Antiblockiersystem zur Serienausstattung von Fahrzeugen aller Klassen. Der Appell, möglichst intensiv und ohne zu zögern das Bremspedal zu betätigen, hat also immer noch seine Berechtigung. Dank moderner Technik ist das beherzte Manöver inzwischen jedoch deutlich wirkungsvoller. Kürzere Bremswege sind die Folge, das Fahrzeug bleibt dabei trotzdem lenkbar.

Fahrphysik bleibt elementar.

Auch das Eigenlenkverhalten der Fahrzeuge bei forcierter Kurvenfahrt wird heute von Assistenzsystemen beeinflusst, von denen in den 1970er-Jahren noch keine Rede sein konnte. Mit der Einführung der Dynamischen Stabilitätskontrolle (DSC) wird der Tendenz des Fahrzeugs zum Über- beziehungsweise Untersteuern mit radindividuellen Bremseingriffen sowie mit einer Reduzierung des Antriebsmoments frühzeitig entgegengewirkt. Im Trainingsprogramm der BMW Group hat dieses Kapitel dennoch nach wie vor seinen Platz, weil es elementar zum Verständnis fahrphysikalischer Gesetzmäßigkeiten beiträgt. Die Teilnehmer testen die Reaktion des Fahrzeugs sowohl mit ein- als auch mit ausgeschaltetem DSC System. Dabei gewinnen sie aufschlussreiche Erkenntnisse über das dynamische Verhalten des Fahrzeugs und über die Vorzüge moderner Systeme zur Fahrstabilitätsregelung. Innovationen werden auch in Zukunft nicht nur das Sicherheitspotenzial von Fahrzeugen der BMW Group, sondern auch das Trainingsprogramm des BMW Group Fahrerlebnis beeinflussen. Aktuelle Beispiele dafür sind die Dynamic Performance Control sowie eine zusätzliche Funktion für die Dynamische Stabilitätskontrolle, die zu einer weiteren Steigerung der Fahrstabilität, der Traktion und der Agilität beitragen.
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Geändert von Martin (20.05.2007 um 09:24 Uhr)
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Alt 18.05.2007, 14:24     #3
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BMW Fahrer-Training.

Das BMW Fahrer-Training bietet anspruchsvollen Autofahrern die Möglichkeit, ihr Können am Lenkrad zu erweitern oder sogar zu perfektionieren. Unabhängig davon, ob sie als Fahranfänger ein Kompakt- oder als sportlich ambitionierter Routinier ein Rundstrecken-Training absolvieren, ist ihnen der Erfolg in zweifacher Hinsicht sicher: Sie gewinnen an Sicherheit im Umgang mit ihrem Fahrzeug und können die Freude am Fahren noch intensiver und bewusster genießen.

Unter der Anleitung erfahrener und qualifizierter Instruktoren lernen die Teilnehmer, ihr Fahrzeug in verschiedenen Situationen sicher zu beherrschen, um anschließend auch im Alltagsverkehr jederzeit angemessen agieren und reagieren zu können. Dabei wird ihnen mit gezielten Übungen genau jenes Gefühl für das Fahrzeug vermittelt, das in der Praxis zu wahrhaft souveräner Fortbewegung führt. So profitieren die Teilnehmer dauerhaft von den Erkenntnissen und Fähigkeiten, die sie schon beim Kompakt- oder Aufbau-Training an einem einzigen Tag gewinnen können. Nicht selten weckt die Erfahrung, das Fahrvermögen gesteigert zu haben, den Wunsch nach mehr. Beim BMW Fahrer-Training kann dieser Wunsch auf professionelle Weise erfüllt werden. Denn über Aufbau-, Intensiv- und Perfektions-Training ist der Weg zu meisterhafter Fahrkunst vorgezeichnet – auf Wunsch sogar bis zur Ideallinie auf Rennstrecken.

Zudem bietet das BMW Fahrer-Training Lehrgänge und Erlebnisreisen mit anspruchsvolleren Rahmenbedingungen und Fahrsituationen. Die Interessenten können dabei aus einem breiten Trainingsanbot wählen, der Untergrund reicht von Offroadpisten, Wüstensand und schneebedeckten Straßen bis hin zu zugefrorenen Seen. Eines haben allen Trainings gemein: Vorausschauendes Agieren und schnelles sowie richtiges Reagieren auf überraschende Situationen sind der Schlüssel zu optimaler Fahrzeugbeherrschung.


Ein Halbtageskurs: Das Kompakt-Training.

Wo der Fahrschulunterricht endet, setzt diese Trainingseinheit an. Denn während die für den Führerscheinerwerb nötigen Lektionen im öffentlichen Verkehrsraum erteilt werden, bietet das BMW Fahrer-Training die Möglichkeit, im „geschützten Bereich“ eines großflächigen Übungsparcours anspruchsvolle Fahrmanöver zu erproben.

Das halbtägige Kompakt-Training bietet die Möglichkeit, von Beginn an sicher und souverän zu fahren. Weil die Übungen, ebenso wie bei allen anderen Trainingsangeboten, in kleinen Gruppen absolviert werden, gehen die Instruktoren auf individuelle Stärken und Schwächen jedes Teilnehmers ein. Schon bei geringen Geschwindigkeiten lassen sich Gefahrensituationen simulieren und die „richtige“ Reaktion darauf einüben. Den Einstieg in den Kurs bildet eine theoretische Unterweisung, bei der es um die Fahrzeugtechnik, die Grundlagen der Fahrphysik, die ideale Sitzposition und den Einfluss von Fahrzeuggewicht und Reifenwahl auf das Fahrverhalten geht. Fahrübungen im Kreis schulen das Gefühl für Situationen, in denen das Fahrzeug zum Unter- oder Übersteuern neigt. Besonders aufschlussreich: das Fahren mit ein- und ausgeschaltetem Fahrwerkregelsystem DSC (Dynamische Stabilitäts Control).

Speziell für junge Fahrer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren bietet BMW dieses Training bundesweit in Kooperation mit Medien an und gewährt den Fahranfängern Sonderkonditionen, die um 50 Prozent unter dem Normalpreis liegen. Gerade jungen Fahrern wird auf diese Weise bewusst gemacht, was sicheres und verantwortungsvolles Fahren mit dem Automobil bedeutet.

Grundlage für dynamische Manöver: Das Aufbau-Training.

Auch beim Aufbau-Training steht das Beherrschen alltäglicher Gefahrensituationen im Vordergrund. Brems- und Ausweichübungen bei Stadtverkehrs-Tempo werden um dynamische Kurvenfahrten ergänzt. Bei Zielbremsmanövern wird das exakte Dosieren der Verzögerungskraft trainiert, bewusst herbeigeführtes Unter- oder Übersteuern bereitet auf das Kurvenfahren im Grenzbereich vor. Der ganztägige Lehrgang knüpft an die Inhalte des Kompakt-Trainings an, im Mittelpunkt steht erneut der sichere Umgang mit dem Fahrzeug im Stadtverkehrstempo. Ebenso wie beim Kompakt-Training gewährleisten kleine Gruppen von maximal zehn Teilnehmern individuelle Lernerfolge. Als Übungsfahrzeuge stehen BMW 330i zur Verfügung. Den Abschluss der Trainingseinheit bildet eine Slalomfahrt auf Zeit. Das Aufbau-Training wird zu Sonderkonditionen auf BMW 130i speziell für junge Fahrer angeboten, die zuvor ein Kompakt-Training absolviert haben. Das Aufbau-Training wird zudem als sportlichere Version mit M Fahrzeugen auf einer Rennstrecke angeboten. Neben den fundamentalen Übungen haben die Teilnehmer in geführten Abschlussrunden die Möglichkeit, erstmals die Theorie der Ideallinie in der Praxis zu erfahren.


Start auf der Rennstrecke: Das Intensiv-Training.

Die Teilnahme am Aufbau-Training vermittelt die Sicherheit, im Alltagsverkehr auch unerwartete Situationen souverän bewältigen zu können. Zugleich wird nicht selten der Wunsch nach Vertiefung der Kenntnisse geweckt. Mit einem Intensiv-Training auf ausgewählten Rennstrecken können diese Ansprüche befriedigt werden. Zwei Tage lang tasten sich die Teilnehmer im BMW 330i in höhere Geschwindigkeitsregionen vor. Die Koordination von Bewegungsabläufen und das vorausschauende Fahren werden nochmals intensiver trainiert. Hinzu kommen Bremsmanöver in Kurven sowie das Ansteuern der Ideallinie.

Auch beim Intensiv-Training gilt der Grundsatz, dass die gefühlvoll gesteuerte Kurvenfahrt zunächst mit behutsamer Geschwindigkeit eingeübt wird. Schon bei 100 km/h zeigt sich, wie wichtig, aber auch schwierig es sein kann, den perfekten Zeitpunkt zum Einlenken und den optimalen Kurvenradius zu finden. Beim Intensiv-Training werden Kurve für Kurve Fortschritte erzielt. Und der Fahrspaß steigt auch dann, wenn das Tempo konstant bleibt. Unter Führung eines Pace Cars wird schließlich bei der Rennstrecken-Umrundung nicht etwa das maximale Tempo angestrebt, sondern die möglichst präzise Fahrt auf der Ideallinie.

Die Ideallinie im Visier: Das Perfektions-Training.

Die Ideallinie bildet auch beim zweitägigen Perfektions-Training den Maßstab für höchstes Fahrvermögen. In entsprechend dynamisch ausgelegten BMW Fahrzeugen werden die im Intensiv-Training eingeübten Manöver weiter verfeinert. Darüber hinaus werden Driftmanöver am Kreis sowie besonders extreme Brems- und Ausweichmanöver trainiert. Angestrebt wird erneut ein Höchstmaß an Fahrzeugbeherrschung. Das Perfektionstraining wird auf dem Nürburgring, dem Hockenheimring sowie auf weiteren europäischen Formel-1-Rennstrecken angeboten. Wie bei allen mehrtägigen Trainings sorgt BMW auch für die Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmer.

Für Motorsportler: „Faszination Rennstrecke“.

Das Perfektions-Training macht aus einem sportlich ambitionierten Autofahrer nicht nur einen souveränen und geübten Könner am Lenkrad, sondern ist auch Voraussetzung für den Sprung auf die höchste Stufe des BMW Fahrer-Trainings, den Lehrgang „Faszination Rennstrecke“. Er vermittelt den Teilnehmern die Fähigkeit, selbstständig den optimalen Weg durch Kurvenpassagen zu finden und die Ideallinie auch nach mehreren Runden konstant zu halten. Im theoretischen Abschnitt des Lehrgangs werden Fahrdynamik-Tipps mit professionellen Informationen aus der Rennsportpraxis angereichert. Die Übungen auf der Strecke dienen dazu, die individuelle Fahrtechnik jedes Teilnehmers zu optimieren. Schon zum Aufwärmen gehören Übungen im fahrdynamischen Grenzbereich, anschließend lernen die Teilnehmer die Rennstrecke kennen. Auch dieser Lehrgang wird auf internationalen Formel-1-Kursen veranstaltet. Gefahren wird mit Helm und unter der Anleitung von motorsporterfahrenen Instruktoren, darunter auch aktive Rennfahrer.

Die Legende: „Strecken-Training Nürburgring Nordschleife“.

Für alle Fahrer, die aus dem Stand heraus eine echte Rennstrecke kennen lernen wollen, ist das BMW Strecken-Training Nürburgring Nordschleife ein exklusives Erlebnis. Bei dem zweitägigen Training erkunden sie hinter dem Windschatten des Pace-Car die legendäre Strecke und lernen die Ideallinie im Detail kennen.

Eingebaute Ideallinie: Der BMW TrackTrainer.

Seit 2007 erhalten die Lehrgangs-Teilnehmer eine neue, wertvolle Unterstützung beim Erfahren der Ideallinie: Den BMW TrackTrainer. Die mit dem System ausgestatteten Fahrzeuge können zu Schulungszwecken auf abgeschlossenen Rennstrecken „selbstständig“ die Ideallinie vorfahren. Erfahrene Testfahrer haben dazu den Rundkurs auf einer Ideallinie mehrfach umrundet. Sämtliche Kenngrößen und Fahrzeugparameter wie zum Beispiel Fahrzeugposition und -querbeschleunigung, Gaspedalstellung und Lenkeinschlag wurden hierbei aufgezeichnet. Diese Daten werden im Systemrechner hinterlegt und geben das „Sollmaß“ für die Linie um den Kurs vor. Dabei wird bewusst die gefahrene, also reale Ideallinie einer am Computer erstellten rechnerischen Ideallinie vorgezogen.

In der ersten Phase des Trainings absolvieren die Teilnehmer einige Runden mit dem Demonstrationsfahrzeug. Hierbei legen Sie die Hände locker auf das Lenkrad, erleben die automatischen Lenkbewegungen des Fahrzeugs und damit auch Einlenk- und Bremspunkte. Dabei können selbst erfahrene Autofahrer rasch Ansätze zur Optimierung des eigenen Fahrstils erkennen. Der Instruktor gibt zusätzliche Hinweise – auf jeden Teilnehmer individuell zugeschnitten.

Die Kursteilnehmer sitzen anschließend in der zweiten Phase hinter dem Lenkrad eines so genannten Feedback-Fahrzeugs. Hier ist zwar ebenfalls im Steuerungsrechner der Verlauf der Ideallinie gespeichert, das Fahrzeug ist aber nicht in der Lage, automatisch zu fahren. Es weist den Fahrer aber durch optische, haptische oder akustische Signale darauf hin, wenn er von der Ideallinie abweicht. Je nach Einstellung weisen LEDs links und rechts auf dem Instrumententräger, deren Licht sich in der Frontscheibe spiegelt, ein dezentes Vibrieren der Lenkradspeiche oder Hinweistöne aus dem linken oder rechten Lautsprecher der Audioanlage auf eine Abweichung hin. Der Fahrer kann dann sofort reagieren oder in der nächsten Runde eine Anpassung vornehmen. Auf diese Weise erhält der Lehrgangs-Teilnehmer direkte Rückmeldung über seine Abweichungen vom optimalen Kurs und kann sich so in zügigen Schritten der idealen Linie um die Strecke nähern.

Die dritte Phase des Lernprozesses: Die Datenauswertung in der Box. Dort werden sämtliche Daten zur Fahrt jedes einzelnen Teilnehmers ausgelesen, die während der Fahrt in den Feedback-Fahrzeugen aufgezeichnet wurden. Am Computer wird der Linienverlauf der Teilnehmer mit der gespeicherten Ideallinie verglichen. Der Instruktor erkennt so weitere Verbesserungspotenziale und gibt dem Fahrer individuelle Tipps, um seinen Fahrstil weiter zu optimieren. Der BMW TrackTrainer schärft beim Fahrer das Gefühl für harmonische Linien hilft ihm, die Fahrzeugbeherrschung weiter auszubauen.

Vielseitigkeit erleben: Das Training mit dem BMW X5. Auch abseits fester Pisten hilft das BMW Fahrer-Training, die Fähigkeiten am Lenkrad zu optimieren. Und der BMW X5 ist das ideale Fahrzeug, um anspruchsvolles Gelände jeder Art zu erkunden. Dabei wird zwischen dem Allroad- und dem Offroad-Training mit dem erfolgreichen SAV-Modell unterschieden. Das Allroad-Training bereitet auf Fahrmanöver auf verschiedenem Untergrund vor. Nach einem halben Tag auf dem FTZ am Münchner Flughafen wird das Training im Offroad-Park bei Ingolstadt fortgesetzt. Beim Bewältigen unterschiedlicher Fahrsituationen lernen die Teilnehmer die Funktionsweise des Allradystems BMW xDrive intensiv kennen und schätzen.

Neue Herausforderungen an Fahrer und Fahrzeug stellt das Offroad-Training. Dabei werden im BMW X5 auch anspruchsvolle Geländepassagen gemeistert. Die Teilnehmer lernen Grundregeln der Traktion in Theorie und Praxis kennen und üben, Bodenfreiheit, Neigungswinkel und andere Faktoren für den Offroad-Einsatz richtig einzuschätzen. Gefahren wird im Offroad-Park Langenaltheim.


Sicher auf Eis und Schnee: Das Winter-Training.

Eis und Schnee stellen jeden Autofahrer Jahr für Jahr vor besondere Herausforderungen. Wer die Erfahrung eines Winter-Trainings gesammelt hat, kann der kalten Jahreszeit gelassen entgegen sehen. Das Training in der Alpenkulisse von Sölden im österreichischen Ötztal ist eine attraktive Möglichkeit, sich perfekt auf winterliche Bedingungen einzustellen. Die schnee-erprobten Instruktoren demonstrieren Brems- und Lenktechniken, die bei winterlichen Straßenverhältnissen das Fahren sicherer machen.

Auf den gestellten BMW 330i lernen die Teilnehmer zwei Tage lang, auch unter schwierigen Traktionsbedingungen den Kurs zu halten oder gezielt zu beeinflussen. Gezeigt wird zudem, wie vorausschauendes Fahren das rechtzeitige Erkennen von gefährlichen Situationen erleichtert. Abgerundet wird das Winter-Erlebnis mit weiteren Testfahrten, bei denen das Fahrverhalten von Autos unterschiedlicher Größe demonstriert wird. Dafür stehen auch die mit dem Allradsystem xDrive ausgestatteten Fahrzeuge der BMW 5er und BMW 3er Reihe sowie die SAV-Modelle BMW X5 und BMW X3 zur Verfügung.

Als sportliche Ergänzung bietet das BMW Fahrer-Training seit 2007 wahlweise ein 1- oder 2-Tages-Training im österreichischen Lungau an. Auf einem abwechslungsreichen Parcours können Brems- und Ausweichmanöver, Driftfahrten und präzise Slalomfahrten in der Praxis angewendet werden. Die Fliehkräfte eines sich drehenden Fahrzeuges lernt man bei einer kontrollierten 180° Wende kennen und beherrschen. Orientierung und Koordinationsfähigkeit für Extremsituationen bei Schnee und Eis werden so aktiv geschärft.

Noch intensiver ist das Fahren auf Eis und Schnee beim Winter-Training in Schweden zu erleben. Dort können ambitionierte Winterpiloten auch extreme Fahrmanöver kennen lernen. Unter idealen Bedingungen wird dort ein zweistufiges Trainingsprogramm angeboten. Beim Winter-Training wird auch in Südschweden ähnlich wie in Österreich die sichere Fortbewegung bei widrigen Straßenverhältnissen geschult. Darüber hinaus bietet das Winter-Training Perfektion allen sportlich aktiven Fahrern die Chance, auch die angenehmen Eigenschaften glatter Pisten kennen zu lernen. Auf freier Fläche, beispielsweise zugefrorenen Seen, werden gezielte Rutschpartien absolviert, das Driften oder ein 180-Grad-Wendemanöver eingeübt. Als Übungsfahrzeuge stehen dabei je nach Training BMW M Modelle, BMW 3er Coupés oder auch BMW X3 und X5 zur Verfügung.


Im BMW X5 bis zum Horizont: Erlebnis-Rundreise Namibia.

Auf völlig andere Rahmenbedingungen müssen sich die Teilnehmer der achttägigen Erlebnis-Rundreise durch das afrikanische Namibia einstellen. Im BMW X5 durchqueren sie auf Schotter- und Sandpisten die Namib-Wüste und das Erongo-Gebirge. Neben der sicheren Geländefahrt wird auch das Navigieren per Roadbook und GPS trainiert.

Effizient fahren: Das Economy-Training.

Jederzeit ein Gewinn ist die Teilnahme am BMW Economy-Training. Dabei werden praktischer Nutzen und Fahrerlebnis attraktiv miteinander verknüpft. Beim Economy-Training wird verbrauchsoptimiertes Fahren geschult. Ob Schaltpunkte oder richtiges Beschleunigen – eine Ausfahrt per Roadbook im Mix aus Landstraße, Autobahn und Stadtverkehr wird detailliert ausgewertet und zeigt eindrucksvoll die Einsparpotenziale. Als Übungsfahrzeuge stehen BMW 330i zur Verfügung.

Konsequent sicher: Das BMW Security Fahrer-Training.

Die einzigartige Kompetenz, die sich die BMW Group bei der Steigerung des Fahrvermögens ihrer Kunden erworben hat, schafft auch bei jenen Fahrern Vertrauen, die selbst für Sicherheit verantwortlich sind. Chauffeure von Sicherheitsfahrzeugen absolvieren bei BMW ein dreistufiges Spezialtraining. Das BMW Security Fahrer-Training versetzt sie in die Lage, sowohl mit gepanzerten als auch mit ungepanzerten Fahrzeugen noch souveräner umzugehen, heikle Situationen jeder Art routiniert zu meistern und ihre Passagiere sicher und komfortabel ans Ziel zu bringen.

Beim Security-Training wird der Sicherheitsaspekt unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Profis des Security-Bereichs und Privatfahrer von Sicherheitsfahrzeugen lernen, ihr Fahrzeug auch unter hohen fahrdynamischen Anforderungen souverän zu beherrschen. Darüber hinaus werden aber auch wirksame Maßnahmen zum Schutz vor kriminellen Übergriffen im Straßenverkehr trainiert. Beim Basis Security Fahrer-Training steht die Vermittlung von Basiswissen über die Fahrdynamik und das sichere Bewältigen von alltäglichen Verkehrssituationen im Vordergrund. Das Aufbau Security Fahrer-Training beinhaltet zusätzlich auch anspruchsvollere Manöver bei höheren Geschwindigkeiten, wie beispielsweise der doppelte Spurwechsel oder Ausweichmanöver zum zügigen Entfernen aus einem Gefahrenbereich. Auf der höchsten Stufe, dem Intensiv Security Fahrer-Training, werden die zuvor bereits gewonnenen Erkenntnisse und Fähigkeiten weiter vertieft und verfeinert. Als zusätzliche Lektionen stehen unter anderem taktische Wendemanöver mit mehreren Fahrzeugen und Slalomfahrten im Rückwärtsgang auf dem Programm. Außerdem werden unter anderem die besonderen Anforderungen bei Nachtfahrten, das Fahren im Konvoi sowie auf unbefestigten Wegen berücksichtigt.

Das BMW Security Fahrer-Training wird weltweit an mehreren Standorten durchgeführt. In Deutschland finden die Unterweisungen im Driving Center Groß Dölln statt. Für die praktischen Übungen stehen Fahrzeuge der BMW 1er oder 3er Reihe, BMW 7er in High Security Ausführung sowie BMW X5 Security zur Verfügung. Die Instruktoren verfügen zusätzlich zu der beim BMW Fahrer-Training üblichen Ausbildung über langjährige Routine im Umgang mit Sicherheitsfahrzeugen. Zum Kundenkreis gehören neben Wirtschaftsunternehmen auch diplomatische Vertretungen in aller Welt. Die Wertschätzung für das von der BMW Group angebotene Programm geht so weit, dass einzelne Nationen ihr gesamtes Botschaftspersonal zum Security-Training anmelden.
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MINI Driver Training.

Sein faszinierendes Handling macht jede Fahrt mit dem MINI zu einem Erlebnis. Perfekt wird der Spaß für all jene, die ihren MINI in allen denkbaren Situationen sicher und souverän bewegen können. Das MINI Driver Training bietet die idealen Voraussetzungen dafür – mit erfahrenen Instruktoren und einem ebenso lehrreichen wie aufregenden Übungsprogramm.

Die Philosophie: „More Safety. More fun.“

Mit dem seit 2003 angebotenen MINI Driver Training macht die BMW Group ihre hohe Kompetenz auf dem Gebiet der Fahrsicherheit einem neuen Kundenkreis zugänglich. Die Fans der Marke MINI haben seither die Gelegenheit, auf professionelle Weise ihr persönliches Fahrvermögen zu steigern und das Bewusstsein für das sichere Verhalten im Straßenverkehr zu schärfen. Das Wissen um die technischen Eigenschaften, um fahrphysikalische Regeln und die eigenen Fähigkeiten erleichtert den bewussten Umgang mit dem Fahrzeug. Das praktische Rüstzeug für sicheres und souveränes Verhalten im Verkehr wird anschließend bei den Fahrübungen vermittelt. Dass der Spaß dabei nicht zu kurz kommt, versteht sich beinahe von selbst. Dafür bürgt nicht nur der Name MINI, sondern auch die Philosophie des Trainings: „More safety. More fun.“ Mit drei verschiedenen Trainingsprogrammen im Bereich „Safety“ und einem Programm im Bereich „Racing“ bietet das MINI Driver Training Abwechslung für unterschiedlichste Zielgruppen und Ansprüche.


Professionelle Instruktoren mit MINI Feeling.

Die Instruktoren des MINI Driver Trainings sind ausgewiesene Könner mit vielfältigen Qualifikationen. Als langjährige Ingenieure oder Testfahrer haben sie nicht nur jede Menge Erfahrung mit dem MINI gesammelt, sondern darüber hinaus auch das anspruchsvolle Ausbildungsprogramm für Instruktoren der BMW Group durchlaufen. Aber das wichtigste Merkmal eines MINI Instruktors ist die Leidenschaft für MINI, die sie mit den Teilnehmern teilen. Daher sorgt das Team für eine einzigartige Atmosphäre beim MINI Driver Training: Professionell gestaltete Trainingseinheiten und das typische MINI Feeling verbinden sich zu einem nachhaltigen Lernerlebnis.

„Train Your Brain“ – Theorie mit Spaß.

Jeder Lehrgang beginnt mit einer Theorie-Lektion unter dem Motto „Train Your Brain“. Die aufschlussreiche Einführung schärft das Bewusstsein für Geschwindigkeit und Fahrphysik, vermittelt Grundwissen über die Fahrzeugtechnik und über die speziellen Eigenschaften von Motoren, Fahrwerk und Karosserie, die das Fahrverhalten des MINI bestimmen. Auch das korrekte Sitzen und die optimale Lenkradeinstellung werden thematisiert. So lernen die Teilnehmer, wie Fahrer und Automobil miteinander kommunizieren. Dabei kommt die Theorie keineswegs trocken daher, sondern wird auf ebenso unterhaltsame wie interessante Weise zur Grundlage für die bevorstehenden praktischen Lektionen. Denn auch beim MINI bildet das Wissen um die Eigenschaften des Autos und die Fähigkeiten des Fahrers die Basis für sicheres und vergnügliches Fahren.


Gefahrlos in den Grenzbereich: MINI Driver Training Starter Pack.

Was in der Theorie bereits beeindruckt, sorgt in der Praxis für Begeisterung. Und um sie zu erleben, stehen den Teilnehmern für die Übungen auf dem Parcours MINI Cooper S zur Verfügung. Mit Brems- und Ausweichmanövern sowie schnellen Spurwechseln im Stadtverkehrs-Tempo testen die Teilnehmer am MINI Driver Training Starter Pack ihr Reaktionsvermögen und tasten sich in die physikalischen Grenzbereiche des Autofahrens vor. Sinn der Übung: Wer die Extremerfahrung einmal gefahrlos auf einem Trainingskurs gemeistert hat, kann auch in realen Gefahrensituationen souveräner reagieren.

Beim MINI Driver Training gilt das mit Sicherheit. „Emergency Braking“, „Understeer Manoeuvre“, „Agent Turn“ – nach diesen Übungseinheiten wächst bei jedem Trainingsteilnehmer die Gewissheit, seinen MINI jederzeit im Griff zu haben. Darüber hinaus wird vorausschauendes Fahren geschult. Frühzeitiges Erkennen von potenziell heiklen Situationen erleichtert die souveräne Reaktion. Auch hier lässt sich das Erlernte auf eine prägnante Formel bringen: „Keep cool!“ Abschluss und Höhepunkt des eintägigen Starter Pack Trainings ist der MINI Contest. Bei diesem Slalomkurs-Wettkampf ist nicht etwa purer Speed gefragt, sondern Feeling – das sichere Gefühl dafür, bei welchem Tempo und auf welcher Linie sich der MINI am schnellsten und elegantesten durch den Parcours bewegen lässt.

Die Lehrgänge des MINI Driver Training Starter Pack werden inzwischen bundesweit angeboten. Neben dem Fahrer-Trainings-Zentrum (FTZ) auf dem Gelände des Flughafens München werden geeignete Übungsareale am Hockenheimring, in Groß Dölln, Lüneburg, Kassel, Leipzig, im Gründautal, Hannover und Grevenbroich genutzt. Überall stehen Strecken mit unterschiedlichen Fahrbahnqualitäten, Bewässerungssystemen und großzügigen Auslaufzonen zur Verfügung.

Sicher auf die Ideallinie: MINI Driver Training Power Pack.

Dass jede Teilnahme am MINI Driver Training die Lust auf mehr weckt, liegt auf der Hand. Deshalb gibt es das MINI Driver Training Power Pack. Dort wird das Tempo verschärft, doch das Ziel bleibt das gleiche: der sichere und souveräne Umgang mit dem Fahrzeug für noch mehr Fahrspaß. Auch der Power Pack Lehrgang beginnt mit theoretischer Schulung. Die erlernten Tipps und Tricks können anschließend gleich in der Praxis umgesetzt werden. Für den Praxisteil stehen die besten Fahrzeuge und Strecken zur Verfügung. So dürfen die Teilnehmer vom MINI Driver Training zur Verfügung gestellte MINI Cooper S auf namhaften Rennstrecken erfahren. „Brake and Swerve“, „Double Lane Change“ und „S Curve“ lauten dann die Herausforderungen, die auch bei höheren Geschwindigkeiten zu meistern sind. Zum Abschluss dieser besonders anspruchsvollen Trainingseinheit begeben sich die Teilnehmer bei Pace Car Runden auf die Suche nach der Ideallinie. Als Locations des MINI Driver Training Power Pack wurden renommierte Rennstrecken ausgewählt. Perfekte Trainingsbedingungen finden sich während der von Mai bis Oktober andauernden Saison auf dem Hockenheimring, Nürburgring, Salzburg-Ring in Österreich und in Zandvoort in den Niederlanden.

Eis und Schnee im Griff: MINI Winter Pack.

Auch mit dem MINI kann seit 2007 Fahrspaß und Sicherheit bei winterlichen Bedingungen geübt werden. Unser Snow Park in Österreich bietet ideale Voraussetzungen, um die frontgetriebenen Fahrzeuge perfekt in den Griff zu bekommen. Bremsen und Ausweichen, Notspurwechsel oder Rückwärtswendewende sind nur einige der Übungen, die die Teilnehmer auf das Finale vorbereiten – den Slalom Contest im eigens für MINI präparierten Rallye Parcours. Bei dieser Königsdisziplin müssen die Teilnehmer alle Lerninhalte effektiv anwenden, um ihren MINI auf den ersten Platz zu stellen.

Reif für den Motorsport: MINI Racing Licence.

Wer sich auf den schnellen Kursen ganz besonders wohl fühlt und in die Welt des Motorsports hinein schnuppern möchte, ist möglicherweise ein Kandidat für die MINI Racing Licence. Seit 2006 wird geübten Fahrern im Rahmen des MINI Driver Trainings die Möglichkeit eröffnet, die Voraussetzungen zum Erwerb einer Motorsport-Lizenz, der nationalen A-Lizenz des Deutschen Motor Sport Bundes e.V., zu erfüllen. Qualifizierte Instruktoren, darunter viele Rennfahrer, machen die Teilnehmer mit den besonderen Anforderungen des Fahrens unter Wettkampfbedingungen vertraut. Die Übungseinheiten, die sich auf zweieinhalb Tage erstrecken, umfassen unter anderem die Themenbereiche Fahrzeugtechnik und Renntaktik sowie die Perfektionierung des individuellen Fahrstils und das geschickte Herantasten an die Ideallinie. Als Höhepunkt des Trainings dürfen die Teilnehmer ihre Runden in echten Rennfahrzeugen der MINI CHALLENGE absolvieren. Nach erfolgreicher Absolvierung des Lehrgangs in Theorie und Praxis erhalten sie zugleich auch die Berechtigung zur Teilnahme an der MINI CHALLENGE. In dieser Clubsport-Serie hat der MINI seinen sportlichsten Auftritt – und das zumeist vor großem Publikum. Die Rennen werden mit technisch identischen Fahrzeugen ausgetragen, umso mehr kommt es beim Kampf um die vorderen Plätze auf die Fähigkeiten der Fahrer an.
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BMW Motorrad Fahrer-Training.

Für Fahranfänger und Wiedereinsteiger, aber auch für routinierte Zweirad-Fans ist das BMW Motorrad Fahrer-Training der perfekte Zwischenstopp auf dem Weg zu mehr Sicherheit und Fahrspaß im Alltagsverkehr. Ganz gleich ob sie die Schräglage perfektionieren oder besonders steile Offroad-Passagen meistern wollen – mit den auf individuelle Fähigkeiten und Interessen abgestimmten Trainingsprogrammen können sich Motorradfahrer auf jede Herausforderung vorbereiten. Erfahrene und rundum vom Motorradfahren begeisterte Instruktoren zeigen ihnen, was es bedeutet, die Maschine perfekt zu beherrschen, um sicherer, souveräner und mit noch mehr Freude am Fahren unterwegs zu sein. Trainiert wird sowohl auf Asphalt-Strecken als auch im Gelände, Motorrad-Neulinge werden ebenso geschult wie Routiniers, die sich auf eine Rennstrecke oder aber mit der BMW HP2 in schweres Gelände wagen wollen. Zum Programm gehört auch ein Enduro-Fahrlehrgang exklusiv für Frauen. Darüber hinaus erzielt BMW mit dem Jugend Trial-Training große Erfolge bei der Förderung des Nachwuchses auf zwei Rädern.


In Anlehnung an die Programme für Autofahrer ist auch das BMW Motorrad Fahrer-Training in mehrere Stufen gegliedert. Unmittelbar nach dem Erwerb des Führerscheins können Neulinge auf zwei Rädern die für den Alltagsverkehr erforderliche Sicherheit und Souveränität im Umgang mit ihrer Maschine bei einem Kompakt-Training erwerben. Auch beim Aufbau-Training stehen das Gefühl für die Maschine und das Gespür für Fahrsituationen im Mittelpunkt der Lektionen. Im Fahrer-Trainings-Zentrum (FTZ) auf dem Gelände des Münchner Flughafens lernen Straßenmotorrad-Fans, was es bedeutet, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und ihnen mit Geschick zu begegnen. Wer das Fahrvermögen anschließend noch weiter perfektionieren will, hat die Wahl zwischen Rundstrecken- und Enduro-Training. Für ganz spezielle Ansprüche stehen darüber hinaus gesonderte Trainings sowie Erlebnis-Reisen auf dem Programm, die sowohl Fahrer als auch Maschinen vor echte Herausforderungen stellen.


Sicherer Einstieg: Das Kompakt-Training.

Grenzen überwinden, neue Wege erschließen – dafür sind BMW Motorräder geschaffen. Sowohl auf der Straße als auch im Enduro-Segment erfüllen die Modelle von BMW höchste Anforderungen. Zum perfekten Genuss auf zwei Rädern gehört aber stets das sichere und routinierte Beherrschen der Maschine – möglichst von Anfang an. Aus diesem Grund hat BMW das Kompakt-Training für junge Fahrer und Neueinsteiger ins Leben gerufen.

Wo die Fahrschulpraxis aufhört, setzt das BMW Motorrad Fahrer-Training an. Auf einem abgesperrten Parcours können Gefahrensituationen simuliert werden. Bremsübungen mit unterschiedlicher Intensität und Geschwindigkeit, Ausweichmanöver und das gezielte Anfahren von Kurven in verschiedenen Radien tragen dazu bei, das fahrerische Können zu optimieren. Das halbtägige Kompakt-Training wird für junge Fahrer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren zu Sonderkonditionen angeboten. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, entweder das eigene oder ein von BMW gestelltes Motorrad zu nutzen.

Start frei für dynamisches Fahren: Das Aufbau-Training.

Auch beim Aufbau-Training steht das sichere Beherrschen alltäglicher Verkehrssituationen im Mittelpunkt. Mit Slalomfahrten und Kurven-Training wird der souveräne Umgang mit dem Motorrad geübt. So verlieren plötzlich auftretende Gefahrensituationen ihren Schrecken und der Spaß am dynamischen Fahren gewinnt neue Reize. Ebenso wie das Kompakt- wird auch das Aufbau-Training in kleinen Gruppen von jeweils sechs Teilnehmern absolviert. Die Gruppen werden auf Basis des individuellen Anforderungsprofils der Teilnehmer zusammengestellt. Das gibt den Instruktoren die Möglichkeit, gezielt auf die individuellen Stärken und Interessen jedes einzelnen Teilnehmers einzugehen. Fahranfänger, die das Kompakt-Training absolviert haben, können auch das Aufbau-Training zum Sonderpreis buchen Auch das Aufbau-Training kann mit dem eigenen Bike absolviert werden. Selbstverständlich stehen für Führerscheinneulinge unter den von BMW bereitgehaltenen Übungsfahrzeugen stets auch gedrosselte Modelle zur Verfügung.


Fahrer und Maschine werden eins: Das Rundstrecken-Training.

Wer die Möglichkeiten seiner Maschine austesten will, kommt nicht umhin, die eigenen Fähigkeiten zu optimieren. Das BMW Motorrad Rundstrecken-Training bietet die Chance dazu. Auf abgesperrten Rennstrecken können die Teilnehmer ihre individuellen Stärken und Schwächen erkennen und ihr fahrerisches Können gezielt ausbauen. Dabei geht es nicht allein um Speed, sondern um das sichere Beherrschen des Motorrades. Die Instruktoren konzentrieren sich deshalb auf das gemeinsame Erkunden der Ideallinie für jede Kurve. Sie demonstrieren unterschiedliche Lenk- und Bremstechniken, sichere Schräglagentechnik und bereiten die Teilnehmer auch auf Notmanöver vor. Wo Mensch und Maschine miteinander verschmelzen, stellen sich schnelle Rundenzeiten ganz von selbst ein. Gefahren wird auf abgesperrten Rennstrecken und in kleinen Gruppen von maximal acht Teilnehmern: Zur Auswahl stehen der Salzburgring in Österreich und die Nordschleife des Nürburgrings. Bei diesem Training nutzt jeder Fahrer das eigene Bike. Zusätzlich werden einige der neuesten BMW Motorradmodelle für Probefahrten zur Verfügung gestellt. Auch Fremdfabrikate sind beim BMW Motorrad Rundstrecken-Training willkommen.


Der extrasportliche Kick: Supermoto-Training.

Extreme Schräglage, extreme Bremstechnik, extremer Fahrspaß: Auf einem speziellen Parcours auf dem Gelände des BMW Fahrer-Training-Zentrums können sportliche Motorradfahrer die Faszination Supermoto mit der brandneuen BMW G 650 Xmoto für sich entdecken. Die Instruktoren stellen sich dabei ganz auf die Teilnehmer ein und steigern das Leistungsniveau ganz individuell. Mit den richtigen Tipps sind die Schüler schnell in der Lage, die spektakulärsten Übungen selbst auszuführen, und erleben eine actionreiche Zeit. Das Supermoto-Training dauert einen halben Tag, die Teilnehmerzahl ist auf 6 Personen begrenzt.

Für jedes Terrain gerüstet: Das Enduro-Training.

Für Einsteiger und Fortgeschrittene sind auch die Enduro-Trainings von BMW konzipiert. Je nach Interesse und individuellen Fähigkeiten können die Teilnehmer bei den ein- bis fünftägigen Lehrgängen ihr Können im Schlamm und auf Schotter sowie bei anspruchsvollen Bergpassagen erweitern. Mit ihren unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bieten die Trainings-Areale für jeden Offroad-Fan das ideale Terrain. Sei es im Enduro Park Hechlingen, in Groß Dölln bei Berlin oder am steirischen Erzberg in Österreich – wer die Herausforderung sucht, wird beim BMW Motorrad Fahrer-Training fündig.

Auch das Enduro-Training erfüllt den Zweck, mit der eigenen oder einer von BMW gestellten Maschine das fahrerische Geschick zu optimieren, um nicht nur auf schwierigem Terrain, sondern auch im Alltagsverkehr sicherer unterwegs zu sein. Deshalb wird auch hier der Blick für schwierige Situationen geschärft und vorausschauendes Fahren geübt, bevor es an das Bewältigen anspruchsvoller Geländeabschnitte geht. Im BMW Motorrad Enduro Park Hechlingen werden ein-, oder zweitägige Lehrgänge für maximal jeweils acht Teilnehmer absolviert. Die Start-Lektion ist auch für Neulinge und Wiedereinsteiger bestens geeignet, beim Zwei-Tages-Training werden dagegen bereits anspruchsvollere Manöver wie das Anfahren am Steilhang oder durch Sand eingeübt. Der zweitägige Lehrgang kann auch im Driving Center Groß Dölln oder am Erzberg absolviert werden.


Nur für Frauen: Das Training für Enduro-Fahrerinnen.

Weil die Zahl begeisterter Enduro-Fahrerinnen wächst, bietet BMW seit 2006 auch eine Trainingseinheit exklusiv für Frauen an. Die Inhalte des Trainings unterscheiden sich nicht von den übrigen Trainings-Angeboten, der Schwierigkeitsgrad entspricht dem eintägigen Grundlehrgang. Auch die rein weiblichen Gruppen werden im BMW Motorrad Enduro Park Hechlingen geschult.

Nachwuchs am Start: Das Jugend Trial-Training von BMW.

Wer sportliche Herausforderungen professionell meistern will, kann mit dem Training gar nicht früh genug anfangen. Mit dem Jugend Trial-Training hat BMW ein entsprechendes Angebot: Spezial-Trainings für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren. Im BMW Motorrad Enduro Park Hechlingen kann der Nachwuchs erste Erfahrungen auf zwei Rädern sammeln und dabei schon lange vor der ersten Fahrstunde das Gespür für den sicheren Umgang mit dem Motorrad entwickeln. Das Jugend Trial-Training ist ein ideales Instrument zur Schulung des Gleichgewichtssinns und der kognitiven Fähigkeiten. Beim Fahren auf unterschiedlichem Untergrund und beim Einüben von schwierigen Fahrsituationen werden Verständnis und Geschicklichkeit gefördert. Speziell ausgebildete Instruktoren sorgen dafür, dass die Youngsters Lernerfolge in Theorie und Praxis erzielen. Und der Spaß am Fahren kommt wie von selbst hinzu. Geübt wird beim Jugend Trial-Training ausschließlich in Fünfergruppen. Den Teilnehmern stehen Trial Motorräder zur Verfügung, auch die entsprechende Bekleidung kann vor Ort gestellt werden. Die Mindestgröße der Teilnehmer ist auf 1,30 Meter festgelegt, das Mindestgewicht auf 30 Kilogramm.

Für Fortgeschrittene: HP2 Enduro-Training.

Das besondere Potenzial der BMW HP2 zeigt sich bei einem speziellen Enduro-Training. BMW bietet die Gelegenheit dazu an drei Locations: Im Enduro Park Hechlingen, in Groß Dölln, und am Erzberg in Österreich. Bei den ein- oder zweitägigen Lehrgängen wird sportlich-orientiertes Fahren in anspruchsvollem Gelände trainiert. Entsprechende Erfahrung ist daher empfehlenswert. Die Maschinen werden jeweils von BMW zur Verfügung gestellt.

Weit weg und hoch hinaus: Die BMW Enduro-Touren.

Wer das beim BMW Motorrad Enduro-Training erworbene Können auf besonders faszinierende Weise nutzen will, findet auch dazu die passende Gelegenheit. Die BMW Enduro-Touren führen in landschaftlich reizvolle und fahrerisch anspruchsvolle Regionen. Zwei Fahrten durch Frankreich und Ungarn haben sich im Programmangebot etabliert.

Die Enduro-Tour Seealpen verlangt den Teilnehmern neben dem sicheren Beherrschen ihrer Maschinen auch Schwindelfreiheit ab. Sieben Tage lang meistern sie Schotterpisten und atemberaubende Pässe bis hinauf auf 3 000 Meter Höhe. Auch die einsamen Weiten der ungarischen Puszta fordern Enduro-Enthusiasten auf besondere Weise heraus. Die sechstägige Tour führt überwiegend über Sand- und Feldwege durch die ungezähmte Natur einer einzigartigen Landschaft.

Das vielfältige Programm des BMW Motorrad Fahrer-Trainings ist die ideale Ergänzung zum Modellprogramm der Marke, denn BMW Motorräder zeichnen sich durch Leistungsstärke und anspruchsvolle Technik aus. Ziel der Instruktoren ist es, dem Fahrer alle Fähigkeiten an die Hand zu geben, um mit seinem Motorrad stets souverän umzugehen. Mit dem beim BMW Motorrad Fahrer-Training erworbenen Fahrkönnen haben nicht nur Neueinsteiger beste Voraussetzungen für eine sichere Handhabung ihrer Maschine im Alltag. Auch erfahrene Biker nutzen die Lehrgänge mit Begeisterung, um ihre Souveränität auf zwei Rädern weiter zu steigern und dabei zusätzlichen Fahrspaß zu gewinnen.
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Ideale Rahmenbedingungen: Das BMW Fahrer-Trainings- Zentrum (FTZ).

Auf dem Gelände des Münchner Flughafens verfügen die Instruktoren des Fahr-Sicherheitstrainings der BMW Group Trainings über eine Hausstrecke, die ihresgleichen sucht – das Fahrer-Trainings-Zentrum (FTZ). Auf dem mehr als 63 000 Quadratmeter großen Freigelände können unterschiedliche Fahrbahn- und Verkehrssituationen simuliert werden, um das schnelle und richtige Reagieren sowie den sicheren Umgang mit dem Fahrzeug unter allen Bedingungen zu trainieren. Damit ist das FTZ der ideale Standort für intensive, praxisnahe und gefahrlose Übungen mit dem Auto oder Motorrad. Bis zu acht Trainingsgruppen können dort gleichzeitig unterwiesen werden. 50 000 Quadratmeter Asphaltfläche, Sprinklerdüsen für die Bewässerung der Strecken, großzügige Auslaufzonen samt Kiesbett und ein Gelände-Parcours bieten Allround-Möglichkeiten für Trainings aller Art.

Das Fahrer-Trainings-Zentrum wurde 1997 eingeweiht. Die Kapazitäten des Fahrer-Trainings konnten damit erheblich ausgeweitet werden. Von der damals getroffenen Entscheidung, als erstes deutsches Automobilunternehmen eine eigene Trainingsfläche zu schaffen, profitiert die BMW Group nach wie vor. Mit seiner vielseitigen Infrastruktur und der modernen Technik gilt das FTZ weltweit als vorbildlich.


114 Sprinklerdüsen, 100 Kubikmeter Kiesbett.

Zur technischen Ausstattung des FTZ gehört unter anderem die Unterflurbewässerung einschließlich einer Aufbereitungsanlage zur Wasser-Wiederverwendung. Das Gelände lässt sich dank der 114 beheizbaren Sprinklerdüsen ganzjährig bewässern. So können auch an trockenen Sommertagen Aquaplaning-Situationen simuliert werden. Wasserleitungen von rund 3 500 Metern Länge, eine 150 Kubikmeter große Zisterne und drei Tauchpumpen regeln den Wasserkreislauf. Insgesamt wurden auf dem Gelände mehr als 50 Kilometer Versorgungsleitungen installiert. Den Trainingsgruppen stehen sechs Aufenthalts-Stationen am Rande der Übungsbahnen zur Verfügung. Ausweich- und Bremsmanöver werden auf Fahrbahnen mit unterschiedlichen Reibwerten gefahren. Dabei ist auch ein allzu tiefes Eindringen in fahrphysikalische Grenzbereiche nicht mit Gefahren verbunden. Die Fahrstrecken sind großzügig angelegt und werden von einem rund 100 Kubikmeter fassenden Kiesbett begrenzt.

Flughafen München als idealer Standort.

Vor dem Bau des FTZ wurde das BMW Fahrer-Training auch im Münchner Raum auf wechselnden Arealen durchgeführt. Unter anderem wurden Teilflächen der damaligen Flughafen-Großbaustelle und Abschnitte des Autobahnzubringers für das Übungs-Programm genutzt. Anschließend konnten die Instruktoren zunächst auf die stillgelegten Flugplätze Riem und Neubiberg am Rande von München ausweichen. Weil auch dort bald große Flächen für den Bau von Messe- und Wohngebäuden in Anspruch genommen wurden, begann die Suche nach einem neuen Quartier. Die Lösung: auf einer Fläche zwischen den Hangars eins und drei des neuen Airports wurde das Fahrer-Training endgültig heimisch. Dort finden viele Übungsteile auf bewässerten und damit „leisen“ Flächen statt. Die Trainings werden während der täglichen Flughafen-Betriebszeiten durchgeführt. Eine optimale Verkehrsanbindung direkt am Flughafen-Autobahnzubringer verschafft zudem nicht nur Flugreisenden einen kurzen Anreiseweg. Das FTZ ist auch per S-Bahn vom Münchner Stadtzentrum aus in 30 Minuten bequem zu erreichen.

Darüber hinaus stehen bundesweit rund ein Dutzend weiterer Übungsareale zur Verfügung. An allen Standorten schafft ein abgesperrter Parcours mit großzügigen Auslaufzonen die Möglichkeit, behutsam und gefahrlos die Grenzen der Fahrphysik auszureizen.
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Alt 18.05.2007, 14:29     #7
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Weltweit im Einsatz für Sicherheit: Instruktoren-Ausbildung auf höchstem Niveau.

Nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch auf vielen anderen Märkten wächst stetig das Interesse an einer fundierten und professionellen Schulung des persönlichen Fahrvermögens. Bereits in den 90er-Jahren wurde daher die Internationalisierung des BMW Fahrer-Trainings vorangetrieben. Ähnliches gilt inzwischen auch für das BMW Motorrad Fahrer-Training sowie für das MINI Driver Training. Oberstes Ziel war und ist es dabei, die hohen Standards, die von der BMW M GmbH in München entwickelt wurden, uneingeschränkt auf das Lehrgangsangebot in anderen Ländern zu übertragen. Aus diesem Grund wurde die BMW Group Instructor Academy gegründet. Angehende Instruktoren bekommen dort all jene Fähigkeiten vermittelt, die es ihnen ermöglichen, den Kunden in ihrem Heimatland nach exakt definierten Vorgaben der BMW Group zu mehr Sicherheit und Fahrvergnügen zu verhelfen.

Eine Idee erobert die Welt: BMW Group Fahrerlebnis.

Im Laufe von drei Jahrzehnten wurde die Faszination des Fahrer-Trainings buchstäblich rund um die Welt getragen. Auf nahezu allen Märkten, auf denen Fahrzeuge von BMW, MINI und BMW Motorrad angeboten werden, entdecken Kunden den Reiz, der darin liegt, das individuelle Können im Umgang mit den dynamischen Produkten der BMW Group zu steigern. Fast immer sind es deutsche Instruktoren, die dann erstmals dafür sorgen, dass derartige Wünsche erfüllbar werden. Im Rahmen von Modell-Neuvorstellungen werden regelmäßig auch auf internationalen Märkten Fahrerlebnisse initiiert. Das positive Echo lässt zumeist nicht lange auf sich warten. Und die nationalen Niederlassungen reagieren. Geeignete Mitarbeiter werden zur Instructor Academy nach Deutschland entsandt, um anschließend selbstständig für die Umsetzung des Trainingsprogramms sorgen zu können.

An die Absolventen der Instruktoren-Ausbildung werden hohe Anforderungen gestellt. Neben technischen Kenntnissen, einem hohen Maß an Fahrvermögen und Erfahrung im Umgang mit den Produkten der BMW Group müssen sie auch die persönlichen Voraussetzungen für eine zielgerichtete Weitergabe ihrer Kompetenzen erfüllen. In der Instructor Academy werden sie intensiv in das pädagogische und didaktische Konzept der Fahr-Sicherheitstrainings der BMW Group eingewiesen. Sie lernen, die individuellen Stärken und Schwächen von Lehrgangsteilnehmern zu erkennen und sie gezielt zum Lernerfolg zu führen.


International einheitlich hoher Standard.

Ähnlich wie das Training selbst wird auch die Instruktoren-Ausbildung in einem mehrstufigen Programm durchlaufen. Auf der ersten Stufe erwerben die Absolventen alle Fähigkeiten und Kenntnisse, die sie zur Durchführung von Kompakt- und Aufbau-Trainings mit BMW Fahrzeugen beziehungsweise von MINI Starter Pack Lehrgängen benötigen. Wer darüber hinaus auch die zweite Stufe der Instruktoren-Ausbildung meistert, ist darauf vorbereitet, auch Teilnehmer am BMW Intensiv-Training zu betreuen. Die Ausbildung auf der höchsten Stufe befähigt die Absolventen schließlich sogar zur Durchführung von Spezial-Lehrgängen auf Rennstrecken.

Mit der auf allen Märkten wachsenden Nachfrage nach Fahr-Sicherheitstrainings hat auch die Ausbildungstätigkeit der Instructor Academy an Intensität gewonnen. Mittlerweile finden mehrfach pro Jahr Ausbildungslehrgänge unter internationaler Beteiligung statt. Die BMW M GmbH hat mit diesem Instrument die Grundlage für ein weltweit einheitlich hohes Niveau der Schulungen geschaffen. Mit der Aus- und Fortbildung von Trainern aus aller Welt ist es darüber hinaus gelungen, einen spannenden Beruf zu exportieren: die Tätigkeit als Instruktor des BMW Group Fahrerlebnis Trainings.
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Gesellschaft für individuelle Automobile: Die BMW M GmbH.

Der Buchstabe M gilt weltweit als Symbol für einzigartige Hochleistungs-Kompetenz und Individualität im Automobilbau. Kunden, die höchsten Wert auf Performance und Exklusivität legen, finden in der BMW M GmbH den Partner, um ihre Wünsche in die Tat umzusetzen. Als Tochterunternehmen der BMW AG entwickelt und produziert sie Hochleistungsfahrzeuge. Darüber hinaus entstehen hier die Ausstattungslinien der Serie BMW Individual. Als drittes Geschäftsfeld ist die BMW M GmbH für die Ausarbeitung, Koordinierung und Durchführung des Fahrer-Trainings verantwortlich.

BMW M Fahrzeuge: Wiege war der Motorsport.

Gegründet wurde das in München ansässige Unternehmen im Jahre 1972 als BMW Motorsport GmbH. Der Name war Programm: Zu Beginn der 70er-Jahre galten die Renn-Tourenwagen in dem damals frisch entworfenen Streifen-Design Rot-Violett-Blau stets als Favoriten auf den Sieg. Die Faszination war schon bald nicht mehr auf die Rennstrecken begrenzt. Immer mehr Kunden äußerten den Wunsch, von der im Motorsport überragenden Dynamik auch im Straßeneinsatz profitieren zu können.

Die Nachfrage konnte schon bald mit außergewöhnlich sportlichen und emotionalen Fahrzeugen befriedigt werden. Die Modelle BMW M1, BMW M535i, BMW M5 und BMW M635CSi waren Meilensteine einer Entwicklung, die das M seit den späten 70er-Jahren zum Synonym für sehr agile, sehr sichere und sehr elegante Autos werden ließ.

Im Jahre 1986 kam ein weiteres Modell hinzu, mit dem die Motorsport GmbH einen einzigartigen Siegeszug antrat: Der BMW M3 feierte außergewöhnliche Verkaufserfolge und legte den Grundstein für ein neues Fahrzeugsegment. Mittlerweile steht die vierte Generation des BMW M3 an der Startlinie. Heute ist das Modellangebot der BMW M GmbH vielfältig wie nie zuvor. So sind der der BMW M5 und der BMW M5 Touring Sinnbilder für die faszinierende Kombination aus Performance und Funktionalität. Der BMW M6 und das BMW M6 Cabriolet ebnen den Weg zu einem Fahrerlebnis, das Souveränität neu definiert. Kompromisslose Sportlichkeit bieten der BMW Z4 M Roadster und das BMW Z4 M Coupé. Darüber hinaus werden von der BMW M GmbH Einzelkomponenten wie Fahrwerksysteme, Lenkräder, Sportsitze oder Aerodynamik-Kits angeboten, die in unterschiedlichen Baureihen zusätzliche Freude an Fahrdynamik in exklusivem Design vermitteln.

BMW M GmbH: Ein Buchstabe als Markenzeichen.

Im Laufe der Zeit wuchsen Absatz und Aufgaben. Der Personalbestand der BMW Tochtergesellschaft stieg stetig an, das Geschäftsfeld veränderte sich. Ein neuer Name wurde notwendig, weil der ursprüngliche Begriff „Motorsport GmbH“ nicht mehr alle Leistungen zum Ausdruck brachte. Eine komplett neue Namensfindung war nicht nötig, viel näher lag es, das legendäre M, den „stärksten Buchstaben der Welt“, auch offiziell zum Markenzeichen zu erheben. Seit 1. August 1993 firmiert die einstige Motorsport-Tochter von BMW deshalb als BMW M GmbH.

Derzeit arbeiten rund 450 Beschäftigte bei der BMW M GmbH, die Hälfte davon im Bereich der M Fahrzeuge. Neben technischer Entwicklung, wird auch die Erprobung weitgehend von den Spezialisten durchgeführt. Die Produktion der BMW M Fahrzeuge ist in die Fertigung der BMW Werke integriert. So entsteht beispielsweise der BMW M5 im Werk Dingolfing parallel zu den übrigen Modellen der BMW 5er Reihe. Zahlreiche Komponenten erfordern jedoch gesonderte Fertigungsabläufe. Die Montage des 507 PS starken V 10-Motors etwa erfolgt mit einem großen Anteil von Handarbeit und besonderer Qualitätssicherung im Sondermotorenbau des Münchner Produktionswerks. Dementsprechend hat die BMW M GmbH auch den Status eines eigenständigen Automobil-Herstellers.
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